Bank & Versicherung
Bauen wird immer teurer – und ein Ende ist nicht in Sicht – Die Bau- und Immobilienpreise steigen seit Jahren – und das, obwohl die Weltlage alles andere als stabil ist. Ganz im Gegenteil: Globale Krisen, Lieferengpässe, Zölle und geopolitische Spannungen treiben die Kosten für Baumaterialien, Grundstücke und Handwerksleistungen weiter in die Höhe. Auch die Finanzierung ist längst kein Selbstläufer mehr: Die Zeit der Nullzinsen ist vorbei, Kreditkosten steigen – während gleichzeitig zahlreiche Baufirmen ums wirtschaftliche Überleben kämpfen. Wer heute bauen möchte, sieht sich mit einem Markt konfrontiert, der fragiler und fordernder ist als je zuvor. Ich weiß, wie frustrierend es sein kann, wenn der Traum vom Eigenheim immer weiter in die Ferne rückt.
Warum sich dieser Trend so hartnäckig hält, woran es konkret liegt – und ob sich der Hausbau trotz allem noch lohnt – genau darum geht es in diesem Artikel.
Das Glück vom eigenen Haus

Ein Traum für viele Eigenheimbesitzer: Der eigene Garten als Wohlfühl-Oase mit Whirlpool, eleganter Terrassenüberdachung und gepflegtem Grün – stimmungsvolle Beleuchtung inklusive. Bildquelle: canva
Nach der Wirtschaftskrise ging der Immobilienboom in Deutschland so richtig los. Die Auswirkungen ziehen sich von den beliebten Großstädten wie Frankfurt, Hamburg oder München auch in ländliche Regionen und Speckgürtel von Großstädten. Aufgrund dessen steigen auch die Mieten, da Anleger hohe Renditen erwarten. Irgendwer wird die überteuerte Wohnung schon mieten, richtig?
Die Konsequenzen? Immer mehr Mieter*innen geben den Großteil ihres Einkommens für Wohnraum aus, während die Mittelschicht sich zunehmend fragt, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, in Eigentum zu investieren. Kommt dann doch einmal ein bezahlbares Objekt auf den Markt, beginnt der Bieterwettstreit – oft endet dieser mit einem Kaufpreis weit über dem ursprünglich angesetzten Wert. Was eigentlich bezahlbar erschien, wird so in kürzester Zeit zur Hochpreisimmobilie.
Letzte Alternative: der eigene Hausbau. Dort kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und ist nur an die vorherrschenden Bauvorschriften gebunden. Das Eigenheim kann aber sehr schnell sehr teuer werden. Gerade in der jetzigen Zeit muss man es sich zweimal überlegen, ob es der richtige Schritt oder doch den finanzielle Ruin bedeutet.
Vorteile des Hausbauens
Der interessanteste Vorteil von Bauprojekten ist auf jeden Fall die Anpassungsfähigkeit an die eigenen Ideen. In Mietwohnungen hat man nur einen kleinen bis gar keinen Spielraum in der Raumgestaltung. Bei einem Neubau können die Bauherren jeglichen Wunsch (sofern bezahlbar) einfließen lassen. Egal ob Indoor Pool oder Fitnessstudio im Keller. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt.
Auch kostengünstigere Fertighäuser bieten Raum für Interpretationen. Die Fertighäuser sind nach dem Baustein Prinzip aufgebaut und lassen sich beliebig erweitern und umsetzen. Auch das große Thema des Energiesparens kommt hier nicht zu knapp. Wer sich etwas informiert, kann staatliche Zuschüsse und Förderprogramme in Anspruch nehmen. Anträge und Informationen gibt es bei der KfW: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/

Ein neues Zuhause entsteht. Neben dem easy Wohnbaukredit können auch Angebote von Barclays, Suresse Direkt Bank, Consors Finanz oder Teylor helfen, individuelle Finanzierungslösungen zu finden – je nach Lebenssituation, Vorhaben und Bonität. Bildquelle: canva
Hausbauen wird immer teurer
Lohn und Baustoffe
Die gesamten Baukosten setzen sich nicht nur aus den Baumaterialien und dem Grundstück zusammen. Natürlich muss man auch die Arbeitskräfte bezahlen, die unser Traumhaus aufbauen. Wie jeder weiß, sind gute Arbeitskräfte nicht günstig, gerade zu Corona Zeiten sind sie gefragter und teurer denn je. Jegliche Rohstoffe, die man für den Hausbau benötigt, haben ebenso eine große Preissteigerung erfahren. Wer jetzt ein Haus bauen möchte, muss tief in die Tasche greifen.
Das Bundesamt für Statistik eröffnete im November 2024, dass innerhalb eines Jahres die Kosten um rund 3,9% gestiegen sind. Der Immobilienindex spricht von einem Preisanstieg um bis zu unglaublichen 65% im Vergleich der Jahre 2010 bis 2024.
Energie- und Bauvorschriften
Die heutzutage als streng empfundenen Bau- und Energievorschriften sind längst kein kleiner Kostenposten mehr, sondern ein zentraler Faktor, der Projekte massiv verteuern kann. So existieren in Bundesgebäude- und Landesverordnungen weit über hundert Seiten technischer Normen, die Vorschriften zu Dämmwerten, Heizsystemen, Lüftungskonzepten und erneuerbaren Energien regeln – oft mit stündlichem Änderungsdruck.
Ein Beispiel: Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus können allein die Anforderungen an Fensterglas, Dämmstärke, Luftdichtung und Heiztechnik zusätzliche Kosten von fünfstelligen Beträgen verursachen. Dieses Regelwerk erinnert an Bürokratiewahnsinn: Für jeden Schritt – von der Materialwahl bis zur Lüftungsplanung – braucht man ein Extraformular, eine Verordnung, einen Nachweis, der wiederum durch einen Ingenieur „gerühmt“ werden muss, bevor das Bauamt ihn akzeptiert. Wer hier glaubt, einfach loslegen zu können, ahnt nicht, wie viele Zwischenschritte vorzuhalten sind.
Weniger Bauland
Ein passendes Grundstück zu finden, kann sich schnell zur Mammutaufgabe entwickeln. Je idyllischer gelegen, desto teurer. Grundstücke in Innenstädten sind unglaublich stark nachgefragt. Verkauft wird natürlich nur an den Höchstbietenden. Privatpersonen können da nicht mithalten. Aber auch kleinere Kommunen rund um die großen Städte halten sich mit der Vergabe von Bauland immer mehr im Hintergrund. Die Preise steigen immer weiter und warum sollte man jetzt verkaufen, wenn das Grundstück in ein paar Jahren 30% mehr wert ist? Dieses Pokern um einen noch höheren Preis stößt vielen sauer auf. Die bewohnbare Fläche auf der Erde ist begrenzt und wird über Nacht nicht einfach größer. Wer bereits ein Grundstück besitzt, darf sich glücklich schätzen. Damit spart ihr beim Hausbau enorm.

Als Bauherren seid ihr für Bauarbeiter, Fachkompetenz, Sicherheit und Versicherung beim Hausbau verantwortlich. Bildquelle: canva
Negativzins und attraktive Kredite
Wie billiges Geld den Bauboom befeuert hat – Lange Zeit war es fast zu schön, um wahr zu sein: Wer über eine solide Bonität verfügte, konnte bei der Bank problemlos große Kreditsummen zu historisch niedrigen Zinsen aufnehmen. Hintergrund war die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB), die Banken für das bloße „Parken“ von Geld mit Strafzinsen belegte. Viele Institute reichten diesen Druck an Privatkund*innen weiter – wer sein Guthaben nicht investierte, sah sich plötzlich mit Negativzinsen konfrontiert. Die Botschaft war klar: Geld, das nicht arbeitet, ist unerwünscht.
Für den Immobilien- und Bausektor war das ein Startschuss. Denn auch wenn die Kosten für Grundstücke, Handwerker und Baumaterialien stetig steigen – durch die minimalen Zinsen wirkten Bauprojekte dennoch finanzierbar. Das Eigenheim wurde zur greifbaren Option, und viele nutzten die Chance, um ihren lang gehegten Traum endlich umzusetzen.
Doch das hat sich inzwischen grundlegend gewandelt: Die Zinsen sind deutlich gestiegen, Baukosten bleiben hoch – und immer mehr Baufirmen müssen Insolvenz anmelden. Viele Projekte geraten ins Stocken oder werden ganz aufgegeben. Der Markt hat sich abgekühlt, die Unsicherheit wächst. Wer heute bauen will, steht vor deutlich komplexeren Entscheidungen als noch vor zwei, drei Jahren.
Trotz allem: Chancen erkennen, klug planen und bauen
Und doch: Gerade jetzt kann sich Geduld und Weitblick auszahlen. Der überhitzte Wettbewerb flacht ab, Grundstücke werden wieder verhandelbar, und viele Anbieter reagieren mit attraktiven Konditionen auf die sinkende Nachfrage. Wer gut informiert ist, solide kalkuliert und langfristig denkt, kann aus dieser Phase gestärkt hervorgehen. Denn der Wunsch nach einem eigenen Zuhause ist nicht weniger wertvoll geworden – er braucht nur den richtigen Moment, um Wirklichkeit zu werden.

Mit kluger Planung und realistischen Erwartungen kann aus dem Traum vom Eigenheim ein erfüllbares Ziel werden – und ein Fundament, auf dem eure Familie langfristig wachsen und sich sicher fühlen kann. Bildquelle: canva
Die Zeiten, in denen Banken hohe Zinsen auf Sparguthaben zahlen, sind längst vorbei. Niedrige Zinsen prägen den Finanzmarkt – und diese Entwicklung wird sich auch in Zukunft kaum ändern. Für euch bedeutet das: Wer heute sein Vermögen sinnvoll und nachhaltig aufbauen will, kommt am Thema in Aktien anlegen nicht mehr vorbei. Doch warum sind Aktien gerade jetzt so wichtig? Wie könnt ihr eure Anlagestrategie clever gestalten? Und welche Vorteile bringt euch das langfristig?
Hier sind zehn wichtige Gründe, warum ihr gerade jetzt in Aktien investieren solltet – einfach, verständlich und praxisnah.

Immer mit sicherem Gewissen sein und wissen was als nächstes passiert. Bildquelle: canva.com
10 Gründe, warum man in Aktien anlegen soll!
1. Euer Geld kann für euch arbeiten – und das langfristig
Geld an sich ist statisch, es „arbeitet“ nicht von allein. Aber wenn ihr es klug anlegt, wird es zum Motor für Unternehmen, die damit Maschinen kaufen, Mitarbeiter beschäftigen und Innovationen vorantreiben. Banken und Geschäfte brauchen Kapital – nicht nur durch Kredite, sondern vor allem durch Investitionen von euch als Aktionären. Ihr gebt Unternehmen das nötige Geld, damit sie wachsen und Gewinne erwirtschaften können. Diese Gewinne fließen dann als Dividenden oder Kursgewinne an euch zurück.
2. Aktien sind auch für Sparfüchse geeignet
Viele denken, Aktien seien nur etwas für Reiche oder Profis. Dabei könnt ihr schon mit kleinen Beträgen starten: Schon 10 Euro reichen heute oft aus, um erste Aktien oder Bruchstücke von Aktien zu kaufen. Während ein Sparbuch bei niedrigen Zinsen kaum wächst, bieten Aktien die Chance auf nachhaltiges Wachstum eures Kapitals. So könnt ihr beispielsweise monatlich 20 Euro aufteilen: Die Hälfte weiterhin sicher auf dem Sparbuch, die andere Hälfte risikobewusst in Aktien investieren.
3. Die besten Renditechancen – langfristig gesehen
Aktien gehören zu den rentabelsten Anlageformen. Über die letzten Jahrzehnte haben sie durchschnittlich jährliche Renditen von etwa 6 bis 11 Prozent erzielt – deutlich mehr als andere klassische Anlagen wie Gold oder Immobilien. Zwar kann der Aktienmarkt kurzfristig schwanken, aber langfristig sorgt das Zusammenspiel von Wirtschaftswachstum, Dividenden und Inflationsausgleich für attraktives Wachstum.
4. Ihr müsst keine Unternehmer oder Visionäre sein
Viele träumen davon, mit der nächsten großen Idee reich zu werden. Aber das ist nicht nötig! Durch Aktien könnt ihr euch an den besten Ideen und den erfolgreichsten Unternehmen beteiligen – ohne selbst Gründer zu sein. So macht ihr eure Geldanlage zum Teil großer Innovationen und Zukunftstrends.

Nimm dein zu aufbauendes Vermögen selbst in die Hand! Bildquelle: canva.com
5. Nutzt euer Konsumverhalten zu eurem Vorteil
Wisst ihr, wo ihr euer Geld ausgebt? Bei großen Konzernen wie Amazon, McDonald’s, H&M oder Coca-Cola? Warum dann nicht direkt in diese Unternehmen investieren? Wenn ihr in Aktien dieser Marken investiert, profitiert ihr direkt vom Wachstum der Firmen, deren Produkte ihr täglich nutzt. So macht ihr aus eurem Konsum echte Investitionen.
6. Dividenden: Regelmäßige Einnahmen neben dem Kursgewinn
Viele Aktien zahlen jährlich Dividenden aus – also Gewinne, die ihr direkt auf euer Konto bekommt. Das ist besonders attraktiv, wenn ihr euer Geld nicht nur langfristig anlegen, sondern auch regelmäßig Erträge genießen wollt. Alternativ könnt ihr eure Dividenden reinvestieren und so den Zinseszins-Effekt verstärken.
7. Investiert nach euren Werten und Überzeugungen
Das Schöne am Aktienmarkt: Ihr könnt gezielt in Unternehmen investieren, die euren persönlichen Überzeugungen entsprechen. Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung oder ökologische Produktion? Das sind keine leeren Worte, sondern echte Investmentkriterien. So vermeidet ihr Firmen, die ihr nicht unterstützen wollt – etwa Unternehmen, die Kinderarbeit tolerieren oder stark umweltschädlich produzieren.
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Bildquelle: canva.com
8. Und was ist mit der Inflation?
Ihr habt Angst vor einer Inflation? Die Geschichtsbücher-Bilder haben sich in euren Kopf gebrannt? 1923 stieg der Preis für ein Laib Brot auf 5,6 Milliarden Mark. Ich versuche euch zu beruhigen: Inflation bedeutet eine Preissteigerung. Und eine Preissteigerung bestimmen die Unternehmen. Damit werden die gestiegenen Rohstoff-, Neben- und Lohnkosten bezahlt.
Die Unternehmen bekommen also immer noch ihren Gewinn. Sie agieren unabhängig. Die Inflation kann dir mit Aktien ziemlich egal sein. Für mich ist Bargeld unsicherer als Unternehmensbeteiligungen. Ihr wollt mehr über Inflation erfahren, dann lest euch hier ein.
9. In Aktien anlegen: Viel verlieren, aber noch mehr gewinnen!
Wenn ihr euer Vermögen in Aktien anlegt, dann ist das euer maximales Risiko! Ihr könnt natürlich hier euer eingekauftes Kapital verlieren, aber nach oben geht es unbegrenzt weiter! Die Chance, dass ihr nachhaltig Rendite einstreicht, ist deutlich höher, als dass ihr euer komplettes eingesetztes Kapital verliert! Wichtig, und damit meine ich, wirklich wichtig ist es, dass man sein Kapital streut. Gebt nicht euer komplettes Geld für diese eine Aktie aus, oder in ein bestimmtes Unternehmen. Streut euer Risiko! Wenn eine Aktie verliert, gewinnt wo anders die andere!
10. Die Kraft des Zinseszinses – langfristig exponentielles Wachstum
Der Zinseszins-Effekt ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Vermögensaufbau. Ihr bekommt nicht nur Zinsen auf euer Kapital, sondern auch auf bereits erwirtschaftete Zinsen. Ein kleines Beispiel: Legt ihr einen Cent mit 5 % Zinsen an, wächst daraus in etwa 378 Jahren eine Million Euro – und in knapp 1.000 Jahren sogar eine unfassbare Trillion Euro. Das zeigt, wie mächtig langfristiges und konsequentes Investieren sein kann.
Seit immer „Up-To-Date“ und liest den Wirtschaftsteil in der Zeitung. Dann fällt euch ein Investment nicht mehr so schwer. Bildquelle: canva.com
Jetzt Verantwortung übernehmen und clever investieren
Aktien anlegen ist die Antwort auf die Herausforderungen der Zeit – insbesondere bei niedrigen Zinsen und steigender Inflation. Wer heute sein Geld weiterhin nur auf Sparbüchern oder Festgeld parkt, verpasst Chancen auf echten Vermögensaufbau. Es lohnt sich, Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft zu übernehmen und gezielt in Aktien zu investieren.
Wichtig dabei ist, nur in Unternehmen zu investieren, die euch wirklich beeindrucken und zu eurem Lebensstil passen. Wer nachhaltig lebt, sollte auch nachhaltig investieren. Lest regelmäßig Wirtschaftsnews, um immer up to date zu bleiben und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Mit kleinen Beträgen anfangen, breit streuen und langfristig denken – so bringt ihr euer Geld sicher und gewinnbringend zum Wachsen.
Die Welt der Geldanlage hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Insbesondere junge Leute sind immer mehr auf der Suche nach flexiblen und rentablen Möglichkeiten, ihr Kapital zu vermehren. Dabei stehen vor allem Kryptowährungen, Tagesgeld und ETFs im Fokus. Doch welche dieser Anlageformen ist für die junge Generation die beste Wahl? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Optionen und erklären, warum sie für junge Anleger besonders attraktiv sind.

Junge Menschen sparen, in der Hoffnung, dass ihre Ersparnisse gedeihen. Quelle: canva
Warum ist Geldanlage für junge Leute so wichtig?
Die junge Generation wächst in einer Zeit auf, in der die klassische Altersvorsorge und Sparmethoden nicht mehr ausreichen, um eine stabile finanzielle Zukunft zu gewährleisten. Die unsicheren Finanzmärkte und niedrige Zinsen bieten wenig Anreiz, auf herkömmliche Sparmethoden zu setzen. Umso wichtiger ist es, dass junge Anleger frühzeitig überlegt investieren, um von den Möglichkeiten der modernen Geldanlage zu profitieren.
Dank digitaler Innovationen und neuer Anlagemöglichkeiten wie Kryptowährungen, ETFs und Tagesgeldkonten haben junge Menschen heute mehr Chancen, ihre Finanzen nachhaltig zu sichern. Doch jede dieser Anlagemöglichkeiten hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die wir im Folgenden genauer untersuchen.
Wertsteigerungspotenzial und Sammlerwert
Jugendliche interessieren sich zunehmend für die potenziellen Gewinne, die Münzen als Wertanlage und Sammelobjekte bieten. Neben dem Materialwert kann der Sammlerwert einzelner Münzen über die Jahre erheblich steigen. Die Wertsteigerung hängt oft von der Seltenheit, dem Alter und dem Zustand der Münze ab. Durch gezielte Recherchen und den Erwerb seltener Münzen können Jugendliche potenziell hohe Renditen erzielen.

old but gold: Geldanlage in Goldmünzen ist schon lange eine beliebte und sichere Variante. Quelle: canva
In der Numismatik, der Wissenschaft der Münzen, ist das Wissen um die Geschichte und Seltenheit einer Münze entscheidend. Limitierte Editionen und Sonderprägungen sind bei Sammlern besonders gefragt und können im Laufe der Zeit im Wert steigen. Dies ist insbesondere für Jugendliche attraktiv, die eine langfristige Anlagestrategie verfolgen und sich für die Geschichte und die kulturelle Bedeutung von Münzen interessieren.
Warum Jugendliche in Münzen anlegen sollten
Tipp: Stärkt eure finanzielle Intelligenz, indem ihr den Geldkurs für fundierte Entscheidungen verfolgt.📉
Kryptowährungen – Die digitale Revolution in der Geldanlage
Kryptowährungen sind zweifellos eine der aufregendsten Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich der Geldanlage. Mit Bitcoin, Ethereum und anderen digitalen Währungen hat sich ein komplett neuer Markt eröffnet, der besonders junge Anleger anspricht, die sich für Technologie und Innovation begeistern.

Bitcoins sind für viele junge Menschen eine faszinierende Möglichkeit ihr Geld anzulegen. Quelle: canva
Die Vorteile von Kryptowährungen
- Hohe Renditen: Der Kryptowährungsmarkt ist bekannt für seine Volatilität, was bedeutet, dass sowohl hohe Gewinne als auch Verluste möglich sind. Insbesondere in den letzten Jahren haben viele junge Investoren von den massiven Kurssteigerungen von Bitcoin und Co. profitiert.
- Dezentralität: Im Gegensatz zu traditionellen Finanzsystemen werden Kryptowährungen nicht von Banken oder Regierungen kontrolliert. Diese Unabhängigkeit zieht viele junge Leute an, die auf der Suche nach Alternativen zum klassischen Finanzsystem sind.
- Zukunftsperspektive: Viele Experten sind überzeugt, dass die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen langfristig eine wichtige Rolle im Finanzsektor spielen werden. Wer heute investiert, kann von dieser Entwicklung profitieren.
Die Risiken von Kryptowährungen
Trotz ihrer potenziellen Vorteile gibt es auch einige Risiken, die junge Anleger bei der Investition in Kryptowährungen beachten sollten:
- Hohe Volatilität: Die Preise von Kryptowährungen schwanken extrem. Während dies für spekulative Anleger eine Chance darstellt, kann es auch zu erheblichen Verlusten führen.
- Fehlende Regulierung: Der Markt für Kryptowährungen ist größtenteils unreguliert, was bedeutet, dass Anleger bei Betrugsfällen oder Marktmanipulationen nur schwer rechtliche Mittel finden können.
Trotz dieser Risiken bleibt die Investition in Kryptowährungen eine attraktive Möglichkeit für junge Leute, die bereit sind, sich mit den Märkten auseinanderzusetzen und langfristig zu investieren.
Tagesgeld – Sicher und flexibel sparen
Für junge Leute, die eher auf der Suche nach einer sicheren und flexiblen Möglichkeit sind, ihr Geld anzulegen, bietet sich das Tagesgeldkonto an. Dieses Konto ermöglicht es, Geld jederzeit verfügbar zu haben und dabei von einer moderate Verzinsung zu profitieren.
Die Vorteile von Tagesgeld
- Sicherheit: Im Vergleich zu risikoreichen Anlagen wie Kryptowährungen oder Aktien ist das Tagesgeld eine der sichersten Formen der Geldanlage. Das Geld ist bis zu einer bestimmten Höhe durch die Einlagensicherung geschützt.
- Flexibilität: Geld, das auf einem Tagesgeldkonto angelegt ist, kann jederzeit abgehoben oder umgeschichtet werden. Dies gibt jungen Anlegern die Möglichkeit, auf unvorhergesehene Ausgaben schnell zu reagieren.
- Einfachheit: Das Tagesgeld ist einfach zu verstehen und erfordert keine tiefgehenden Finanzkenntnisse. Es ist eine perfekte Möglichkeit für junge Leute, die gerade erst mit dem Investieren beginnen.
Die Nachteile von Tagesgeld
- Niedrige Zinsen: Aufgrund des aktuellen Zinsumfeldes bieten viele Tagesgeldkonten nur geringe Zinsen. Diese reichen oft nicht aus, um die Inflation auszugleichen, was bedeutet, dass das Geld langfristig an Kaufkraft verlieren kann.
- Keine hohen Renditen: Im Vergleich zu risikoreicheren Anlagen wie Aktien oder ETFs bietet das Tagesgeld nur geringe Erträge.
Trotz dieser Nachteile bleibt das Tagesgeld eine gute Option für junge Anleger, die auf Sicherheit setzen und gleichzeitig flexibel bleiben möchten.
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ETFs – Die breite Diversifikation für langfristigen Erfolg
ETFs (Exchange Traded Funds) sind eine der beliebtesten Anlagemöglichkeiten für junge Leute, die langfristig Vermögen aufbauen möchten. Sie bieten eine kostengünstige Möglichkeit, in ein breites Portfolio von Aktien oder Anleihen zu investieren, ohne dabei Einzelwerte auswählen zu müssen.

ETFs sind bei einem wachsenden Markt eine lukrative Möglichkeit bei seinen Ersparnissen die Inflation auszugleichen.
Quelle: canva.
Die Vorteile von ETFs
- Diversifikation: Ein ETF investiert in eine Vielzahl von Aktien oder Anleihen, was das Risiko reduziert. Dies bedeutet, dass junge Anleger nicht auf einen einzelnen Titel angewiesen sind, sondern ihr Geld breit streuen können.
- Niedrige Kosten: ETFs sind kostengünstig und erfordern keine hohen Gebühren. Dies macht sie besonders attraktiv für junge Anleger, die mit kleinen Beträgen beginnen und langfristig investieren möchten.
- Langfristiger Vermögensaufbau: Studien haben gezeigt, dass ETFs über lange Zeiträume hinweg höhere Renditen erzielen als viele andere Anlageformen. Wer also jung ist und über einen längeren Zeitraum anlegen möchte, kann von den Vorteilen eines ETF-Portfolios profitieren.
Die Nachteile von ETFs
- Marktrisiken: Auch ETFs unterliegen den Schwankungen des Marktes. Wenn die Aktienmärkte fallen, wird auch der Wert des ETF-Portfolios sinken.
- Keine garantierten Erträge: Es gibt keine Garantie für zukünftige Gewinne, und in Zeiten von Marktkrisen können auch ETFs Verluste erleiden.
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Welche Geldanlage eignet sich am besten für junge Leute?
Die beste Geldanlage für junge Leute hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Risikobereitschaft, den finanziellen Zielen und dem zeitlichen Horizont. Wer kurzfristig Geld anlegen möchte und dabei auf Sicherheit setzt, kann mit einem Tagesgeldkonto gut bedient sein. Für diejenigen, die langfristig Vermögen aufbauen wollen, bieten sich ETFs als eine der besten Optionen an. Wenn ihr bereit seid, höhere Risiken einzugehen und von der Digitalisierung zu profitieren, können Kryptowährungen eine spannende Möglichkeit sein.
Junge Anleger sollten sich genau überlegen, welche Ziele sie verfolgen, und sich entsprechend informieren, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Warum ist Sparen für Jugendliche wichtig?

Schon früh beginnen Kinder zu sparen, um sich später etwas leisten zu können. Quelle. canva
Doch: Wie viele Jugendliche legen eigentlich Geld zur Seite? Im Jahr 2021 ergab eine repräsentative Jugendstudie des Bundesverbands deutscher Banken, dass sich 31 Prozent der 14- bis 24-Jährigen „regelmäßig“ mit ihren finanziellen Geldangelegenheiten auseinandersetzen. Ein weiteres Drittel gab an, sich „ab und zu“ Zeit zu nehmen, um sich um finanzielle Angelegenheiten zu kümmern. Das dritte Drittel indes beschäftigt sich „selten“ oder sogar „nie“ mit diesem Thema. Zudem gaben 60 Prozent der insgesamt 700 Befragten aus allen Bildungsschichten an, dass sie sparen, damit sie in der Zukunft finaniell unabhängig werden können. Sie legen im Durchschnitt 144 Euro im Monat auf die Seite.
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Jugend-Boom mit Know-how
All diese Faktoren gelten auch für viele junge Menschen. Dabei sticht laut dem Deutschen Aktieninstitut ein Aspekt besonders hervor. Sie gehen sehr umsichtig an das Börsengeschäft heran: Sie investieren ihr Erspartes breit, regelmäßig und langfristig. Rund 70 Prozent der unter 35-Jährigen legten ihr Geld 2022 über einen Sparplan in Aktien an. Wichtigstes Anlagemotiv der jungen Anlegerinnen und Anleger: der langfristige Vermögensaufbau (77 Prozent).
Ein Grund für diese Umsicht ist die steigende Bedeutung der Social-Media-Kanäle: Dort tauschen sich viele junge Menschen aus und geben sich gegenseitig Tipps. Zugleich sprechen viele Finanz- Influencerinnen und -Influencer auf Instagram, Tiktok und YouTube vor allem ein junges Publikum an und erklären Finanzthemen einfach und auf Augenhöhe.
Außerdem ist das Anlegen in Aktien mit mobilen Endgeräten sehr einfach:
Drei Tipps für die Geldanlage für junge Erwachsene

Auch, wenn ihr noch jung seid, behaltet eure Finanzen im Überblick.
Quelle: canva
1. Überblick über die Finanzen behalten
Es lohnt sich, bereits in jungen Jahren organisiert ans Thema Geld heranzugehen. Wer beispielsweise eine App als Haushaltsbuch führt, verliert nicht so schnell den Überblick und kennt seine finanziellen Spielräume.
2. Lieber regelmäßig kleine Summen sparen
Kleinvieh macht auch Mist. So ist das auch bei der Geldanlage. Also besser regelmäßig schon kleine Beträge anlegen als gar keine.
3. Flexibilität bewahren
Wer weiß schon als junge Person, wie sich das eigene Leben in der Zukunft entwickelt? Da sich ungeplante Wege schnell ergeben können, sollten sich die Sparmöglichkeiten rasch an sich verändernde Lebensumstände von jungen Erwachsenen anpassen lassen.
Fazit
Junge Leute haben heute mehr Möglichkeiten denn je, ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Ob durch die relativ sichere Option des Tagesgeldes, die langfristige Strategie mit ETFs oder die aufregende, aber risikoreiche Welt der Kryptowährungen – die Auswahl ist groß. Es ist entscheidend, dass ihr euch über die verschiedenen Optionen informiert und eure persönliche Strategie entwickelt. Jugendliche wollen damit deren Zukunft absichern. Durch die ständige Wissenssammlung über Plattformen wie TikTok, Instagram etc., fällt es denen leichter zu wissen, in was man investieren kann und worin nicht.
Das Nutzen von KI findet laut Studien nur in 8 % der kleinen und mittelständischen Betriebe statt. Und trotzdem ist künstliche Intelligenz in der Zukunft ein großes Thema. Total waren es im Jahr 2019 um die 17.900 Betriebe, die KI eingesetzt hatten. Meistens in den Bereichen Produkte, Dienstleistungen oder interne Prozesse.
Sie kann jedoch den Umsatz steigern und den Erfolg verbessern. Von 22 % auf 30 % ist der Anteil der Unternehmen gestiegen, die darüber nachdenken KI in Zukunft auch einzusetzen. Erfolgreiche Unternehmen können sich nicht der künstlichen Intelligenz und deren Entwicklung verschließen. McKinsey meint, dass bis im Jahr 2030 70 % der Industrieunternehmen KI einsetzen.
Was ist KI genau?
KI steht für die Anwendungen bei denen Maschinen sich selber weiter entwickeln und dazu lernen. So wie der Mensch es kann.
Sind die Entwicklung im Unternehmen und der Nutzen von KI gefährlich?
Vielleicht ist es nicht die Künstliche Intelligenz an sich, sondern das Neue und noch unberechenbare. Für den normalen Menschen ist es schwer zu verstehen wie es funktioniert. Somit begibt man sich in eine gewisse Abhängigkeit von den Spezialisten. Gut, dieses Problem kennt praktisch jeder seit Beginn der IT.
Dank dem Auxmoney Gutschein gibt es immer gute Angebote für die Finanzierung von neuen Projekten.
Der Grund, dass bei kleineren und mittelständischen Unternehmen wenig KI eingesetzt wird, sind meistens das fehlende Wissen und Vertrauen. Ein Fachkräftemangel und unzureichende Investitionsmöglichkeiten sind weitere Gründe.
Beliebt ist jedoch der Nutzen von KI unter anderem im Gastgewerbe, im Online-Handel sowie im Handwerk. Im Einkauf, der Lagerhaltung sowie im Kundenmanagement. Oftmals werden dafür intelligente Assistenzsysteme und Sensorik verwendet. Die Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie des digitalen Zeitalters.
Sie hat die Möglichkeit Unternehmen zu verbessern, Risiken zu reduzieren, Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und schlussendlich auch mehr Gewinne zu erzielen. Dafür müssen meistens bestehende Prozesse und Produkte verbessert werden. Es gibt schon Versuche, um ganz neue Geschäftsmodelle mithilfe von KI zu ermöglichen.
Der Weg als Gründer einer Firma und der Nutzen von KI
Für ein kleines oder mittelständiges Unternehmen sind das schon sehr komplexe Fragen, wenn man sich das erste Mal damit auseinandersetzt. Nicht jedes Problem kann mit KI gelöst werden. Auch nicht in der Zukunft. Der Gründer muss wissen, wo er in seinem Betrieb KI verwenden möchte. Der Einsatz von lernenden Systemen muss sich lohnen.
Da ist natürlich auch der Expertenrat gefragt. Hauptsächlich sind es die Themen, Service, Engineering, Data Science, sowie Software und System Engineering. Kooperationen mit Unis oder KI Forschungseinrichtungen sind jedoch immer offen für Fragen und eine gute Anlaufstelle.
Dort wo KI jetzt schon eingesetzt wird, sind Erfolge klar sichtbar
Für den Kunden sowie auch für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Ein gutes Beispiel ist die Versicherungsbranche. Sie nutzt sie mit der Anwendung von Chatbots, Telematik-Tarifen und Schadensermittlung. Eine Versicherung unterstützt beispielsweise ihre Abteilung bei der Schadensregulierung der Sach- KfZ und Haftpflichtversicherung. Mit einer Uni wurde dafür schon eine Software entwickelt.
Es braucht nur noch ein Bild vom Unfallort. LI analysiert durch Bildanalyse und Bildsensorik den Zeitpunkt der Aufnahme, die Qualität und die Echtheit des Fotos. So können Betrugsversuche schneller und rechtzeitig erkannt werden. Dieser Vorgang erleichtert die Arbeit der Mitarbeiter schon enorm. Ziel ist die vollständige Automatisierung.
Fazit:
Der zukünftige Nutzen von KI ist wahrscheinlich heute nicht abzusehen. Die Entwicklung ist rasend schnell und die Umsetzung in der Wirtschaft auch. Wie vor 30 Jahren wird die Technologie mit einer gewissen Skepsis beobachtet. Ein Weg drumherum gibt es jedoch wie damals beim Internet nicht. KI wird uns schneller als wir denken im täglichen Leben begleiten.
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2021. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs New Shepard, das mit Jeff Bezos und seiner 3 Mann starken Besatzung 10 Minuten unterwegs ist, um neue Amazon-Standorte zu erschließen, fremde Versandarten zu erforschen, neues Leben und neue Absatzmärkte. Viele Kilometer von der Erde entfernt dringt die New Shepard in PR-Aktionen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat… Abgesehen davon, dass ich gerade das Intro von Star Trek hart umgedichtet habe, geht es Rund um den Ausflug von Jeff Bezos ins All.
Das Weltall – So begehrt wie seit langem nicht mehr
Wir schreiben das Jahr 1950. Die beiden Supermächte USA und UdSSR beginnen den Wettlauf ins All. Binnen kürzester Zeit schoss man Satelliten, Tiere und Menschen in den Orbit und letztendlich auch Astronauten auf den Mond. Der Weltraum wurde schnell zum großen Hype. Nach dem Mars-Rover und der ISS kam dann lange nichts mehr und der Trend flachte ab. Und dann kam Elon Musk und entfachte erneut die Leidenschaft für den Weltraum. Marskolonien, interstellares Reisen, Weltraumtourismus und die Gründung einer Weltraum-Armee/“Space-Force“ stehen auf einmal auf der Agenda.
Aber dieses Mal sind die staatlichen Raumfahrtprogramme nicht die einzigen Beteiligten. Multimilliardäre, wie Elon Musk, Jeff Bezos und Richard Branson hegen plötzlich großes Interesse am Weltraum und gründen kurzerhand ihre eigenen privaten Raumfahrtunternehmen.
Jeff Bezos – Die etwas andere Reise planen
Jeff mag zwar nicht der erste Milliardär im Weltraum sein – Richard Branson ist ihm da leider zuvorgekommen – dafür aber genoss sein kurzer Trip vermutlich wesentlich mehr mediale Aufmerksamkeit (unter Umständen deshalb, weil seine Rakete aussah wie das männliche Geschlechtsteil) und übertraf die Leistungen von Branson. Schließlich reden wir hier vom Gründer von Amazon und dem reichsten Menschen der Welt, der vermutlich mit nur 1% seines Vermögens sämtlichen amerikanischen Studenten die Studentendarlehen abbezahlen könnte.
Aber das ist ja nichts Neues. Während Branson nur auf eine Flughöhe von etwa 86 Kilometer gestiegen ist, gelang es Bezos auf über 100 Kilometer zu kommen. Und nicht nur das war bemerkenswert. Mit seinem Raumflug stellte Bezos auch noch den Rekord für den jüngsten und den ältesten Menschen im All auf. Denn mit dabei waren neben ihm und seinem Bruder der 18-jährige Sohn eines Investment-Bankers aus den Niederlanden und die 82-jährige frühere US-Pilotin Wally Funk.

Wir alle haben eine Vision. Ob Jeff Bezos von einem Amazon-Standort auf dem Mars träumt?
Bildquelle: unsplash.com
Eine Frage – Wieso?
Okay, als Nerd und Sci-Fi Fan finde ich ja das ganze eigentlich echt cool und es kommt so eine leichte Aufbruch-Stimmung hoch, die so ein „Jetzt kommt die Zukunft!“ ausstrahlt. Trotzdem bin ich dem ganzen etwas skeptisch gegenüber. Sowohl Branson als auch Bezos wollen damit in den Weltraumtourismus einsteigen und damit den Weltraum als Markt erschließen. Da aber so ein Flug bei weitem nicht günstig ist, wird das nur ein weiteres Luxusangebot/Privileg sein mit dem sich die Superreichen vom normalen Bürger „abheben“.
Die Summen, die dabei fließen werden, könnte man an anderer Stelle sinnvoller nutzen, wie z.b. Hunger, Armut, Obdachlosigkeit o.ä. bekämpfen.
So manch einer könnte auch vermuten, dass es sich in Wahrheit um Fluchtvorbereitungen handelt für den Fall, dass die Erde eines Tages den Folgen des Klimawandels erliegt und kaum bewohnbar wird. Wir würden die Folgen ausbaden während die Verantwortlichen bereits unterwegs zum nächsten Planeten wären, den sie ausbeuten könnten. Bei der Zahl an Superreichen, die ins Weltall wollen, durchaus vorstellbar.
Abgesehen davon ist es nicht gerade die Klima-freundlichste Art zu reisen. Weitere Kritik gibt es auch vonseiten der Wissenschaft. Während Elon Musk wenigstens mit der Marskolonialisierung einen Beitrag zur Forschung und der Erschließung des Weltalls leistet, bieten Blue Origin und Virgin Galactic keinerlei Mehrwert außer „recyclebare Raketen“.
Die Gründe mal dahingestellt, muss man Jeff Bezos und Richard Branson eines lassen: Sie haben eine Vision und setzen sie auch um.
Der Traum vom schnellen Geld zieht sich durch alle Generationen. Manch einer träumt von der einen wertvollen Briefmarke in der geerbten Sammlung des Großvaters, der andere von einer klugen Krypto-Investition zum perfekten Zeitpunkt. Erfolgversprechende Finanztipps gibt es an jeder Ecke und jeder hat eine eigene Meinung, welche Wertanlage kaufen sinnvoll ist. „Investiert in diese oder jene Aktie, kauft Kryptowährung, Immobilien oder Biergläser!“ Ein Grundsatz sollte man sich hier vor Augen führen, investiert niemals in Dinge, von denen ihr keine Ahnung habt.
Zuerst sollte man eine gefestigte Vermögensgrundlage aufweisen, bevor überschüssiges Geld für eine Wertanlage kaufen investiert wird. Erzielte Gewinne sollten als willkommene Zusatzkredite angesehen werden. Doch weg von den allgemeinen Wertanlagen. Was bietet der Markt an interessanten und verrückten Investitionsmöglichkeiten?
Wertanlage Wohnung
Durch den unglaublichen Preisanstieg des gesamten Immobilienmarkts können Anleger nicht mehr auf die starken Renditen der letzten Jahre hoffen. Kaufpreise sind im Vergleich zu den Mieten auch einfach zu hoch. Trotzdem lässt sich mit dem Vermieten gutes Geld verdienen und die Wertanlage Wohnung ist allseits beliebt. Langfristige Renditen von 3 Prozent nach Steuern sind im Hinblick auf die Negativzinsen der Banken definitiv nicht schlecht. Eine Wohnung zu Vermieten, ist weder einfach noch bequem. Doch weg von den allgemeinen Wertanlagen. Was bietet der Markt an interessanten und verrückten Investitionsmöglichkeiten? Wir zeigen euch Wertanlagen, die auch noch Spaß machen. Getreu dem Motto: Rares bringt Bares.
Wertanlage kaufen Tipps
1. Koi-Karpfen
Kein Zierfisch kann so teuer werden wie er. Koi-Karpfen sind die erfolgversprechendste Geldanlage im Tierreich. Kein Muster gleicht dem anderen. Manche Exemplare werden über 100 Jahre alt. Gerade in Japan ist der Koi-Hype am größten, deswegen zahlen Sammler in Fernost auch 7-stellige Beträge für die schuppigen Kollegen. Kois brauchen viel Pflege und Zuneigung. Bis ein Koi ausgewachsen ist und hohe Preise erzielen kann, ziehen schon einmal ein paar Jahre ins Land.
2. Legosteine
Die Beliebtheit der dänischen Klemmbausteine flacht nicht ab. Für ungeöffnete Lego Sets fließen gut und gerne hohe vierstellige Summen. Die unverwüstlichen Plastiksteine würden wohl sogar einen Atomkrieg unbeschadet überleben. Die perfekte Wertanlage kaufen also? In gewisser Weise schon, doch gibt es natürlich nur eine geringe Anzahl an Sammlern die diese Preise zahlen. Gerade in der Gegenwart von Kindern wird es schwer sein, die Lego-Sets originalverpackt zu lassen. Zu groß ist der Wunsch, die Sets selbst aufzubauen.
3. Teddybären
Im Gegensatz zu Legosteinen nutzen sich Teddybären schnell ab. Trotzdem gibt es gerade für die alten Modelle eine große Sammlergemeinde und gute „Wertanlage kaufen“ Möglichkeit. Die Zeitschrift „Bär Report“ fast regelmäßig die Preise der beliebtesten Teddybären zusammen und veröffentlicht sie in ihrem Magazin. Ein reicher Bärenfreund zahlte für das Steiff Modell Happy knappe 160.000 €. Für diesen stolzen Preis muss sich der Bär aber in einem exzellenten Zustand befinden. Habt ihr noch alte Bären aus Kindheitstagen auf eurem Dachboden?

Verschweißte Erstausgaben sind am begehrtesten. Bildquelle: unsplash.com
4. Comics
1930 bekam man die Erstausgaben von Batman, Spiderman und Co. für ziemlich genau 10 Cent. Mittlerweile sind diese Schmuckstücke aber einiges mehr wert. Erstausgaben in Top-Zustand erreichen gut und gerne 7-stellige Summen. Je seltener die Erstausgaben, desto höher ist der Preis. Die kauffreudige Kundschaft sitzt fast ausschließlich in den USA. Englische Ausgaben sind demnach viel beliebter als z. B. Deutsche. Zerfledderte oder sogar zerrissene Ausgaben sind uninteressant und auch nicht gefragt. Anleger sind hinter dem heiligen Gral her, eine verschweißte Erstausgabe am besten in druckfrischer Qualität.
5. Tee
Wer einen Abstecher in seinen lokalen Teeladen macht, kann von hohen Preisen überrascht werden. Doch auf das Niveau eines China Tees kommt wohl kein anderer. Dieser spezielle Tee wird auf tonnenschweren Steinplatten im östlichen China gereift. So weit, so gut, doch wo ist der Knackpunkt? Um Preise von über 10.000 Dollar zu erzielen muss der Tee ziemlich genau 100 Jahre reifen. Für viele Anleger einfach etwas zu lange…
6. Alkohol
Historische Weine oder Whiskeys können extreme Preise erzielen und sind außerdem leicht zu lagern. Je länger ein Whiskey gereift und je geringer die abgefüllte Charge ist, desto teurer ist er meistens. Die Preise für seltenen Alkohol sind in letzter Zeit komplett durch die Decke gegangen. Wertsteigerungen von 300 % sind keine Seltenheit. Bei Wein zählt vor allem die gute und lange Lagerung und das Abfülldatum. Es wird zwischen guten und schlechten Jahren unterschieden. Ein guter Lafite-Rothschild Wein erzielt regelmäßig Preise zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Ein beliebter und teurer Whiskey ist der Macallan Single Malt Whisky, der es auf Preise von mindestens 50.000 bringt.
7. Marihuana
Das legale Geschäft mit Marihuana ist eines der interessantesten in der heutigen Zeit. Wer eine Wertanlage kaufen möchte, liegt mit Marihuana-Farmen nicht falsch. Seit 2018 wird die Cannabis-Aktie an der Börse gehandelt und zählt außerdem zu den wachstumsstärksten. Je mehr Länder die spannende Nutzpflanze legalisieren, desto höher schnellt der Preis. Cannabis dient nicht nur als lustiger Freizeitspaß, sondern wird auch vermehrt in der Medizin eingesetzt. Wer in Cannabisfarmen investiert, kann sich in Zukunft über hohe Renditen freuen. Wer gerade nicht das nötige Kleingeld für eine gesamte Cannabisfarm hat, darf auch gerne in erfolgversprechende Cannabis Unternehmen investieren. Hierbei zu nennen wären die Aktien von Amyris, Cronos oder Arena Pharmaceuticals.
„Ich hatte diese einfache Idee, hab sie umgesetzt und Millionen damit gemacht.“
Solche positiven Geschichten liest man doch gerne. Sie inspirieren viele junge Unternehmer und geben ihnen Hoffnung um Startups gründen zu können. Doch sie verzerren die Realität, denn meistens sieht es ganz anders aus. Ungefähr scheitern nach nur 3 Jahren der Gründung 80% aller Startups in Deutschland. Eine erschreckende Zahl. Wer ein Unternehmen in den Sand setzt, redet nicht gerne darüber. Wir haben für euch trotzdem eigentlich ertragreiche Startups herausgesucht, die trotz hoher Investitionssummen gescheitert sind. Viel Spaß!
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Das erste große Startup Sterben war kurz nach der Jahrtausendwende zu verzeichnen. Gerade Internet-Unternehmen litten unter der Umstellung. Darunter auch das berühmte Internetportal Letsbuyit.com oder Megaupload von Kim Dotcom, aber auch viele kleinere Internet-Startups überlebten die damalige Krise nicht.
Das Desaster vieler damaliger Startups, die ohne Erfahrung den Markt erobern wollten, wiederholte sich seit dem Platzen der Internet-Blase nicht mehr derart heftig. Auch heute sind Startups vor der Insolvenz nicht geschützt. Trotzdem ist in vielen Menschen zurzeit ein Verlangen Startups gründen zu wollen.
Es gibt viele Gründe, warum ein Startup scheitern kann. Die häufigste Ursache ist das Produkt selbst: Fast die Hälfte der Pleite Startups hatte ein Produktportfolio, für das im Markt einfach kein Abnehmer gefunden wurde. Doch das Unternehmerleben kann noch ganz andere Tücken vorweisen, wie unsere Liste zeigt.
Gescheiterte Startups im Überblick
Instagram-Klon: Viddy
Der Foto-Blogdienst Instagram war und ist ein riesiger Erfolg. Viddy wollte mit seinem Video-Blogdienst auf den Zug aufspringen. Anfangs klappte das auch ganz gut: Die Nutzer stiegen im Jahr 2012 rasant von einer auf zwölf Millionen Nutzern und in einer zweiten Finanzierungsrunde konnte Viddy 30 Millionen Dollar Kapital gewinnen. Das Startup schätzte gegenüber den Investoren mit geschwellter Brust den eigenen Wert auf 370 Millionen Dollar. Auch an prominenten Investoren und Nutzern mangelte es der Plattform nicht. Shakira oder Jay-Z investierten kräftig.
Der junge Justin Bieber nutzte die Plattform selbst und machte fleißig Werbung. So weit, so gut. Das Problem: Die enge Anbindung an Facebook. Facebook schmeckte das natürlich nicht und kappte die Verbindung. Die Nutzerzahl sank über Nacht stetig. Facebook kaufte anschließend Instagram und integrierte eine Video-Aufnahmefunktion. Das bedeutete das Ende der Videoplattform. Seit Ende Dezember 2020 existiert das Unternehmen nicht mehr.
Standortbezogen Chatten: Sonar
Sonar war einst eine der beliebtesten Apps auf Android- und iOS App Stores und hatte nach eigenen Angaben Millionen Nutzer. Freunde und App-Nutzer in der Nähe wurden von der App automatisch erkannt, auf einer Karte angezeigt und man konnte mit ihnen chatten. Sonar unterstützte die Plattformen Facebook, LinkedIn, Twitter. Die große Zahl an Nutzern sorgte aber nicht für den erwarteten Gewinn. Nach nur 3 Jahren mussten sie die Segel streichen. Viele falsche Entscheidungen und ein geplatzter Kauf durch Dritte fraß zu viele Ressourcen.
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Social Media + Fernsehen: TunedIn
Auch ein deutsches Startup hat es in die unrühmliche Liste geschafft. Während des laufenden Fernsehprogramms konnten Nutzer der App Zusatzinformationen bekommen oder mit anderen Zuschauern chatten. Das Konzept des Berliner Startups war einfach aber genial. Fernsehen, Internet und Social Media sollten in einer App verknüpft werden. Das Hoch hatte das junge Startup 2013, als Axel Springer 75 Prozent der Anteile kaufte. Doch nicht mal ein Jahr später wurde bereits Insolvenz angemeldet. Die Konkurrenz war mit Sapitano oder Couchfunk einfach zu groß. Kurz vor Ende des Unternehmens arbeiteten gerade einmal 10 Leute für TunedIn.
Post mal anders: Outbox
Auch Outbox konnte Anfangs ein starkes Konzept vorweisen. Nutzer bekamen ihren gesamten Briefkasten in digitaler anstatt der altmodischen Papierform zugestellt. Auch konnte man per Knopfdruck lästige Werbung und Flyer einfach ausstellen. Für gerade einmal 5 Dollar per Monat konnte der Service gebucht werden. Kunden leiten ihre Post an die Firma weiter, die sie dann einscannt und wieder digital verschickt. Eine Kooperation mit der US-Postbehörde war also unumgänglich. Doch gerade diese lehnte den Dienst kategorisch ab und verbot sogar die Nutzung.
Das führte wohl oder übel zu einer Umstellung, die dem Unternehmen die Existenz kostete. Outbox sollte die Post bei den Kunden persönlich abholen – dreimal die Woche und mit einer riesigen Masse an Fahrern. Outbox hatte anfangs 600 Kunden, konnte aber auch durch eine massive Werbekampagne nur etwa 2000 Kunden gewinnen, die die Kosten nicht decken konnten.
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Startups gründen – Fazit
Doch auch aus gescheiterten Startups können wachstumsstarke Unternehmen hervorgehen. Startups gründen ist nicht leicht, doch man darf nie aufgeben.
- Die von Evan Williams gegründete Podcast-Plattform Odeo scheiterte, weil sie nicht mit Apples iTunes Store mithalten konnte. Doch Williams Ausweichprojekt Twitter wurde daraufhin zu einem unglaublichen Erfolg.
- Reid Hoffman wollte mit seinem ersten Startup SocialNet Networking und Dating verbinden. Das Projekt scheiterte kläglich. Doch er lernte aus seinen Fehlern und gründete das Berufs- und Jobportal LinkedIn.
- Auch Apple-Gründer Steve Jobs musste einige Rückschläge verkraften. Seine Macintosh Strategie war sogar so schlecht, das er aus seiner eigenen Firma geworfen wurde. Doch Jobs besann sich seinen Stärken und entwickelte das iPhone.
Die Startup Fehlschläge der Unternehmen lehren uns niemals aufzugeben und immer weiterzumachen. Erfolg und Misserfolg liegen nah beieinander. Wenn man sich an mit den Ursachen der gescheiterten Unternehmen auseinandersetzt, kann man sich ganz gut vor der eigenen Krise schützen. So lernt man nicht nur aus den eigenen Fehlern, sondern auch aus den Fehlern anderer.
Jeder würde gern Aktien von Apple, Tesla oder Bitcoins besitzen und seinen Reichtum wachsen sehen. Es kann sich aber nicht jeder leisten. Pennystocks geben vielen eine Alternative zum teuren Aktienmarkt. Wenn man dort ein Unternehmen findet, dass ein werdendes Amazon wird, kann man mit einer Vervielfachung seines Einsatzes rechnen.

Pennystock sind hochspekulative Finanzobjekte. Wer sich Aktien nicht zutraut, sollte allgemein davon die Finger lassen.
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1. Was ist ein Pennystock überhaupt?
Der Penny ist eine Währungseinheit, die in Amerika und England bekannt ist. Pennystocks hingegen gibt es überall auf der Welt. Pennystocks sind Aktien, die zu einem sehr niedrigen Kurs (Cent-Bereich) gehandelt werden. In den USA gelten Aktien unter fünf Dollar als Pennystock.
Wer mehr über den geschichtlichen Hintergrund wissen möchte, kann das hier bei Wikipedia nachlesen.
2. Welche Arten von Pennystock Aktien gibt es?
Auch innerhalb der Pennystock Aktien gibt Abgrenzungen und werden in Kategorien sortiert:
niedriger Kurswert durch schlechtes Management
Typisches Beispiel hierfür wäre „Wirecard“. Wirecard ist durch den Skandal innerhalb weniger Tage zu einem Pennystock geworden.
Micro Caps
Micro Caps sind Unternehmen, die weniger als 50 Millionen US-Dollar wert sind. Das sind oft Unternehmen, die sich in der Entwicklung befinden und zu einem jungen Konzern wachsen.
Aufteilung des Kapitals
Hierzu gehören Unternehmen, in dem Fall auch, manche Große. Sie teilen ihr Grundkapital auf und können so die Aktien vervielfältigen. Aus diesem Grund werden die Aktien dann auch deutlich niedriger gehandelt.
„Turnaround-Konzerne“
Das sind Unternehmen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, die sich aber mit der Zeit wieder erholen. Ein Beispiel in der Corona Krise: Reiseveranstalter, Restaurant-Ketten uvm.
An dieser Stelle muss man jetzt ausdrücklich sagen: Diese Anlageform in Pennystock Aktien ist hochriskant und kann zu einem absoluten Verlust führen!
Wie und wo kann ich welche kaufen und damit handeln?
An der deutschen Börse findet man keine Pennystock Aktien. Mit so einem geringen Wert werden an den großen Börsen nicht gehandelt. Den Handel mit Pennystock Aktien nennt man „OTC“ (Over the Counter – Über den Ladentisch).
Aktienunternehmen müssen bei uns an der Börse Quartalsberichte und Bilanzen veröffentlichen. Diese sind für jeden lesbar und verfügbar. Des weiteren müssen Unternehmen hier zu Lande anspruchsvolle Anforderungen erfüllen, um an die Börse zu kommen. Der Investor wird bei uns deutlich mehr geschützt, als wo anders.
Durch diese strengen Bedingungen verschwinden oder tauchen Pennystocks gar nicht erst bei uns an der Börse auf. Ohne Informationen zu Bilanzen oder Geschäftsberichten interessieren sich seriöse Investoren kaum für diese Unternehmen.
Der Kauf und Verkauf von Pennystocks findet außerbörslich statt. Wenn man nach Pennystock Aktien sucht, dann wird man sehr schnell fündig bei verschiedenen Trading Anbietern. An der US-Börse werden Pennystocks gehandelt und hier bekommt auch ein vielfaches Angebot an Unternehmen.
Gibt es jetzt einen Unterschied zu herkömmlichen Wertpapieren?
In den meisten Fällen sind Pennystock Aktien Unternehmen, die kurz vor der Insolvenz stehen und häufig als Spielplatz für Spekulanten benutzt werden. Diese treiben den Preis kurzfristig in die Höhe. Die Auswirkungen dieser Taktiken heben sich bei Pennystocks deutlich mehr ab als bei herkömmlichen Aktien. Ein Beispiel:
Sie haben 20.000 Aktien von einem Unternehmen investiert. Diese haben sie zu einem Kurs von 0,20 Euro gekauft. Sie haben also 4.000 Euro investiert. Jetzt sinkt der Kurs nur um 0,02 Euro. Nun haben sie als Pennystock Besitzer 400 Euro Verlust gemacht – also ganze 10 Prozent!
Da Pennystocks meist zu Firmen in Not gehören sind sie weniger stabil als Firmen, die eine finanzielle Grundlage besitzen. Wenn erstmal der Insolvenzsturm auf diese Firmen zukommt, dann wird man Pennystocks einfach nicht mehr los. Das heißt für Anleger: Ihr könnt zuschauen, wie euer Geld verbrennt.
Aktien von Unternehmen, die gesund sind und an der Börse gehandelt werden bieten solide Investitionsgrundlagen und stellen auch eine Rendite in Aussicht. Im Online Depot von der Commerzbank werden auch die Geschäftsberichte von Aktiengesellschaften unter die Lupe genommen und ihr werdet beraten.
Warum handeln überhaupt Leute mit Pennystock Aktien?
Es gibt natürlich Argumente für diese Art von Investment. Kurzfristige Anleger, die sogenannten Swing-Trader können hier einen kurzfristigen Gewinn einfahren. Man kann hier wie oben in der Rechnung natürlich auch ganz schnell 400 Euro Plus machen, mit einem geringen Kursanstieg.
Der große Unterschied zu einem Normalanleger ist hier: Swing-Trader behalten ihre Aktien maximal ein paar Wochen und stoßen sie wieder ab. Sie haben Zeit sich mehrere Stunden mit verschiedenen Kursen zu beschäftigen und den Markt zu analysieren.
Dennoch ist für Langanleger Pennystock auch nicht uninteressant. Vor allem Firmen, die als Start-up starten und ein wirklich innovatives und gutes Produkt herstellen, können hier zu einem großen Unternehmen wachsen. Dann wird aus einer Cent-Aktie ganz schnell ein Multiunternehmen, dessen Marktwert in die Milliarden geht.
Ich bin Anfänger – was soll ich beachten, wenn ich trotzdem im Cent Bereich handeln will?
Aufpassen sollte man, vor allem im Internet mit „Einstiegskursen für Anfänger“, die euch dann mit günstigen Pennystocks locken. Erstmal solltet ihr eine hohe Risikotoleranz besitzen. Wer die Nerven nicht hat, starke Kursschwankungen zu ertragen, sollte die Finger davon lassen.
Denn Pennystock, wie oben in der Rechnung auch dargestellt, können auch mit niedrigen Kursschwankungen massive Volatilität und Verlust zur Folge haben. Wenn man sich für junge Unternehmen interessiert, die mitten im Aufbau stehen, kann durch eine spekulative Investition starke Gewinne einfahren.

Der Aktienhandel boomt, vor allem mit den Apps von Trade Republik und ähnlichen.
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Mein persönliches Pennystock Fazit
Seit es den Aktienhandel gibt, ist die Faszination der niedrigen Einkäufe und steigende Kurse, um dann zu verkaufen, groß. Der Traum von dem einen Clou ist bei jedem Anleger vorhanden. Die Chance es mit Pennystocks zu schaffen, ist tatsächlich vorhanden. Eine Empfehlung kann ich hier nicht geben.
Vor allem dann nicht, wenn eure Anlage als solider Vermögensaufbau gedacht ist, um zum Beispiel auf den Ruhestand zu sparen. Wer Interesse an Depots oder günstigen Konten hat, kann mal in unsere Aktionswoche „Finanzen“ reinschauen. Hier haben wir viele Interessante Artikel und die besten Angebote!










