Sanifair Bons – öffentliche Toiletten und der Shitcoin

Warnung: der heutige Artikel ist wortwörtlich für’n Arsch! Denn wie der Titel schon andeutet, geht es um die Sanifair Bons, deren Nutzen und öffentliche Toiletten. An sich eigentlich kein sonderlich spannendes oder gar interessantes Thema, jedoch mit jeder Menge Potenzial für dumme Sprüche, Kalauer und Wortwitze. Also setzt euch auf den Porzellanthron, lehnt euch zurück und genießt die Show.

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Ein fremdes Klo zu besuchen, gleicht stets einem Abenteuer.
Bildquelle: unsplash.com

Öffentliche Toiletten – Zwischen Fluch, Segen und Glücksspiel

Toiletten sind schon so eine richtig feine Erfindung. Vom alten Plumpsklo, zum Porzellanthron, bis hin zur Hightech Toilette aus Japan gibt es sie in zahlreichen Varianten. Insbesondere die eigene Toilette ist quasi schon ein Tempel, ein richtiges „Klo-ster“. Denn Zuhause ist, wo man sorgenfrei seine Wurst abseilen kann. Leider kann man sein Porzellan nicht so einfach überall mitnehmen und wenn dann die Natur ruft, muss man entweder es sich verkneifen oder woanders Erleichterung finden. Gerade für lange Autofahrten und Berufskraftwagenfahrer gleicht daher die Toilette auf der Autobahn einer Oase in der Wüste.

Doch diese Euphorie, wenn man eine Parkbucht mit WC findet, kann schnell in ein Bangen umschlagen. Man weis nie, wer vor einem den Obama ins Weiße Haus eskortiert hat und ob man ein Schlachtfeld oder den Garten Eden vorfindet. Ebenso wenig weis man vorher nicht, ob es eine regelmäßig gereinigte Toilette ist und oder man für die Nutzung einen Obolus entrichten muss. Grundsätzlich gleicht das Aufsuchen des stillen Örtchens und die Wahl der Kabine der Spielshow „Zonk“. Hinter welcher Kabine hat der Vorgänger nicht gespült? Es geht um die Wurst!

Wenn es aber etwas gibt, worauf man sich verlassen kann, dann sind es die Sanifair Toiletten: sauber, ordentlich, gehoben und kostenpflichtig. Diese findet man vor allem an Raststätten, Tankstellen und öffentlichen Toiletten in der Stadt. Am meisten sticht dabei selbstverständlich die kostenpflichtige Nutzung heraus. Logisch, wenn man bedenkt, dass die ja auch jemand reinigen muss und komplett verständlich. Anders sieht es da bei McDonalds und Burger King aus, welche ihre Toiletten ebenfalls kostenpflichtig gemacht haben, aber dabei kein externer Dienstleister zuständig für die Reinigung ist, sondern das eigene Personal. Und wenn man bedenkt, wie hoch die Umsätze dieser internationalen Großkonzerne sind, ist es bei diesen eher eine Frechheit auch noch für die Sitzung nach dem Essen zur Kasse gebeten zu werden.

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So sieht die ideale öffentliche Toilette aus.
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Sanifair Bons – der Bitcoin des kleinen Manns

So ärgerlich das Bezahlen für den Stuhlgang auch sein mag, wenigstens bekommt man dafür einen Sanifair Bon im Wert von 0,50€ zurück. Dieser lässt sich dann dementsprechend beim Einkauf an der jeweiligen Raststätte, Tankstelle oder Bahnhof einlösen, um dafür einen Rabatt zu erhalten. Klingt ein bisschen wie ein Pfandsystem für’s Abseilen. Eigentlich keine schlechte Idee, wenn man, nachdem man ein Snickers aus den Rücken gedrückt hat, man danach ein neues günstiger kaufen kann. Jedoch hat es ein paar kleine Makel.

Zum einen steht der Stuhlgang bei den meisten Menschen als letzter Punkt auf der Liste, wenn man an der Tankstelle haltgemacht hat, dementsprechend sind die Einkäufe bereits erledigt. Zum anderen ist der Sanifair Bon an einige Konditionen gebunden. Es gilt 2,50€ Mindesteinkaufswert, teils nur an dem jeweiligen Ort (und oder selben Tag) einlösbar und für mich persönlich am unschönsten: nur 1 Bon pro Einkauf nutzbar.

Schon unpraktisch, wenn man dann vergisst, seinen Sanifair Bon einzulösen und ich wette, wenn die letzte Bedingung nicht wäre, dann könnte so manch ein LKW-Fahrer eine ganze Tankstelle mit den Bons aufkaufen. So aber gleicht der Bon eher einem NFT oder Bitcoin: Man hat ihn, aber ohne richtigen Nutzen – der „Shitcoin“ sozusagen.

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Das Wurst-Case Szenario: Klopapier leer.
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