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Einmal quer durch die USA: Rhode Island [Teil XI]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir letzte Woche nach Maryland reisten, sind wir diese Woche in Rhode Island zu Besuch. Was der Staat mit einem umtriebigen Niederländer und bunten Blättern zu tun hat, erfahrt ihr in den nun folgenden Zeilen. Hell yeah, America!

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Frische Meeresluft gibt es in Rhode Island zu Genüge
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Something Special

Es gibt zwei Arten von Orten, denen nachgesagt wird, etwas Besonderes zu sein. Und zwar solche, an denen entweder etwas beginnt oder etwas sein Ende nimmt. Man denke nur an die Weimarer Republik und die Pariser Verträge. Beides bezeichnet geschichtsträchtige Ereignisse, die mit bestimmten Orten verbunden sind und so eine neue Ära einleiteten respektive eine andere beendeten.

Auch Rhode Island ist so ein Ort. Der Staat an der Ostküste der USA mag flächenmäßig alles andere als einen Riesen darstellen. Hinsichtlich seiner Geschichte tut er dies aber allemal. Also, tauchen wir gemeinsam den geschichtsträchtigen Charme einer Region ein, die von jeder Menge frischer Seeluft und zerklüfteten Buchten umgeben ist.

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Die Atlantikküste Rhode Islands ist traumhaft
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Auf nach Amerika!

Block. Mit diesem Namen fängt alles an: Adriaen Block. Bei ihm handelt es sich um einen Seefahrer, der im 17. Jahrhundert im Auftrag der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen (ein Vorläufer-Staat der heutigen Niederlande) die Neue Welt, sprich das junge Amerika, bereiste. Zweck war natürlich der Aufbau von Handelskontakten, das Entdecken von Rohstoffquellen sowie vor allen Dingen das Erobern neuer Gebiete, um niederländische Kolonien zu errichten.

1611 unternahm Block seine erste Reise nach Amerika. Doch es sollte seine vierte Expedition im Jahre 1614 sein, die heute aus mehreren Gründen besondere Aufmerksamkeit verdient. Nicht nur, dass eines der Schiffe seiner Flotte durch ein Feuer zerstört wurde und ihm die Ureinwohner dabei halfen, ein neues Schiff zu errichten, mit dem Block weiterziehen konnte. Denn er entdeckte dort auch eine Bucht, die heute als Narragansett Bay bekannt ist. Er kartografierte sie und soll dann etwas getan haben, wessen Rhode Island möglicherweise seinen heutigen Namen verdankt.

Ein Leuchtturm am Meer | Rabattcoupons

Auch für seine zahlreichen Leuchttürme ist der Staat bekannt
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Die Sache mit dem Namen

Block registrierte, dass die Erde um ihn herum über eine ausgeprägte rote Farbe verfügte. Und so nannte er das Gebiet Roode Eylandt (zu Deutsch: Rote Insel), woraus sich im Laufe der Zeit Rhode Island herauskristallisiert haben soll. Block befand sich währenddessen tatsächlich auf einer kleinen Insel vor dem Festland, die auch heute noch zum Staat Rhode Island zählt und den Namen Block Island trägt. Beim Kartografieren seiner Entdeckungen sorgte er zudem für ein zweifaches Novum: Als Erster bezeichnete er das Gebiet zwischen dem von den Engländern beanspruchten Virginia und dem von den Franzosen eingenommenen Kanada als Nieuw Nederland. Darüber hinaus, und hier lag Block bezüglich der Frage „Insel oder nicht?“ richtig, war seine Karte die erste, auf welcher Long Island (eine Insel vor dem relativ nahe gelegenen Staat New York) tatsächlich auch als Insel abgebildet war.

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Die Küste Rhode Islands ist nicht nur enorm lang, sondern auch sehr hübsch
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So klein, aber so viel Küste

Rhode Island ist Teil Neuenglands und liegt somit im Nordosten der USA. Es grenzt lediglich an zwei weitere Staaten, und zwar an Connecticut und Massachusetts. Er ist der kleinste aller US-Staaten und mit einer Landfläche von gut 2700 Quadratkilometern etwa so groß wie Luxemburg (2580 Quadratkilometer). Ein wahres Kuriosum ergibt sich, wenn man sich Folgendes vor Augen führt: Rhode Island ist gerade mal 80 Kilometer lang und 60 Kilometer breit, seine Atlantikküste verfügt jedoch über geradezu gigantische 640 Kilometer. Möglich macht dies die interessante Struktur der Landfläche des Staates: Er verfügt über viele zerfurchte Küstenlandschaften mit Landzungen, Buchten, Inseln und Halbinseln.

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Fans von Meeresfrüchten kommen in Rhode Island auf ihre Kosten
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Schicke Strände & krosse Krabben

Auch deshalb ist Rhode Island ein wahres Mekka für Menschen, die sich im und am Wasser wohlfühlen: Ob verträumte Spaziergänge zwischen Dünenlandschaften am Strand, Surfen inmitten der frischen Wellen des Atlantik oder ein Segeltrip von einem verträumten Hafen zum nächsten – Rhode Island bietet in dieser Hinsicht qualitativ und quantitativ eine Menge. Vor allem die Hafenstädte Newport, East Greenwich und die Hauptstadt Providence sind regelrechte Tummelplätze von Segelyachten der High Society. Darüber hinaus ist Providence laut Reader's Digest einer der 10 hübschesten Orte in Amerika. Die Ferienhäuser an der Küste Rhode Islands, die an prachtvolle Schmuckstücke aus patriotischen Hollywoodfilmen erinnern, tun ihr Übriges, um dem Staat eine Spitzenposition unter den ansehnlichsten Küstenstaaten der USA zu sichern.

Durch seine Kompaktheit und seine Nähe zum Wasser sind Rhode Island zwei weitere Eigenschaften beschieden, die viele Besucher sehr schätzen. Kein Ort in Rhode Island ist wirklich „abgeschieden“, denn in knapp einer halben Stunde ist man schon in der nächsten Stadt. Auch deshalb sagt man Rhode Island ein kosmopolitisches und freigeistiges Klima nach. Man ist nicht rigide, sondern eben open-minded: Jeder so wie er mag. Apropos mögen: Wer Fisch und Meeresfrüchten nur allzu gern genießt, befindet sich in Rhode Island buchstäblich im maritimen Schlaraffenland. Mitunter verfügen Restaurants über einen eigenen Lagunenzugang, wo Muscheln, Hummer & Co. gezüchtet werden. Logisch, dass sie dann so fangfrisch auf dem Teller landen, dass man nie mehr woanders Meeresfrüchte genießen möchte.

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Die felsigen Buchten sind etwas für echte Naturfanatiker
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Rhode Island im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Rhode Island:

  • Einwohnerzahl: ca. 1,05 Millionen
  • Fläche: ca. 3144 Quadratkilometer (Rang 50 von 50)
  • Hauptstadt: Providence (ca. 180.000 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Jerimoth Hill (247 Meter)
  • Staatsmotto: Hope (zu Deutsch: Hoffnung)
  • Spitznamen: The Ocean State, Little Rhody
  • US-Staat seit: 29. Mai 1790
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Solche Spaziergänge am Strand sind eine Wohltat
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Funfacts über Rhode Island: Hättet ihr's gewusst?

I See Colors: Rhode Island ist einer der Staaten, in denen der berühmt-berüchtigte Indian Summer am eindrucksvollsten ist. Ab Ende August ereignet sich im Nordosten der USA dieses Wetterphänomen, bei dem es noch einmal ungewöhnlich warm und trocken wird. Zu einem blauen Himmel gesellen sich dann Blätter in den schillerndsten Farben, die den uns bekannten Herbst mit Leichtigkeit in den Schatten stellen.

Die US-amerikanische Fernsehserie Family Guy (1999 bis 2003, seit 2005) spielt in vielerlei Hinsicht auf den Staat an. Zum einen spielt sie in der fiktiven Rhode-Island-Stadt Qahog. Zum anderen wird in der Serie von den Protagonisten sehr gern ein Bier namens Pawtucket Patriot getrunken. Auch dieses ist fiktiv. Den Ort Pawtucket gibt es in Rhode Island jedoch tatsächlich.

Rot und weit: Auf Block Island (also dort, wo Adriaen Block die oben schon erwähnte rote Erde vorfand) befinden sich knapp 60 Meter in die Tiefe abfallende Lehmklippen, die auch als Mohegan Bluffs bekannt sind. Sie gelten als einer der schönsten Aussichtspunkte in ganz Neuengland. Wer an einem besonders klaren Tag hier seinen Blick gen New York richtet, kann sogar die Spitze von Long Island erkennen.

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Einmal quer durch die USA: Louisiana [Teil V]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir beim letzten Mal in Illinois unterwegs waren, ist diesmal Louisiana an der Reihe. Ein feuchter, bunter und würziger Schmelztiegel.

Ein Mann mit Fiddle | Rabatte Coupons

In Louisiana ist Musik allgegenwärtig
Bildquelle: unsplash.com

Der „Bayou State“ mit direktem Zugang zum Meer

Louisiana zählt zu den Südstaaten der USA. Laut dem United States Census Bureau sind die Südstaaten eine der vier Großregionen der USA und umfassen 16 Staaten im Südosten des Landes. Der nördlichste dazugehörende Staat ist Maryland, die beiden südlichsten Texas und Florida. Louisiana steckt genau zwischen diesen beiden Staaten und besitzt einen Zugang zum Meer, da das südliche Ende Louisianas in den Golf von Mexiko hineinragt.

Ein wichtiges Schlagwort in Bezug auf Louisiana, und damit sind wir auch schon beim Spitznamen dieses Staats, ist Bayou. So nennt man in den Südstaaten langsam fließende bzw. stehende Gewässer. Und davon gibt es in Louisiana, im Bayou State, reichlich. Sie haben einen großen Einfluss auf das Klima Louisianas. Die zahlreichen Moore, Sümpfe, Auen und das Marschland sorgen dafür, dass ein Großteil des Staats als Feuchtgebiet bezeichnet werden kann.

Fluch und Segen zugleich: Louisianas Sümpfe und Moore

Gerade in der heutigen Zeit ist die Bedeutung von solchen Feuchtgebieten nicht zu unterschätzen. Denn Feuchtgebiete sind sogenannte Kohlenstoffsenken. Das heißt, sie nehmen konstant Kohlenstoff auf und tragen somit enorm zur Reduzierung des Treibhauseffekts bei. Umso prekärer ist es, wenn Moore entwässert werden. Dann entweicht nämlich ein großer Teil des Kohlenstoffs in Form von Kohlendioxid, was selbstredend alles andere als positiv für unser Klima ist.

Obgleich Louisianas Gewässer tückisch sein können, besitzen sie auch eine große Bedeutung als Verkehrswege. Das war vor allem in den vergangenen Jahrhunderten der Fall. Die sumpfigen Moore und Flüsse waren zwar manchmal unberechenbar, aber häufig der einzige Weg überhaupt, um sich im Staat schnell fortzubewegen. Viele der kleinen Flüsse und Seen verfügen über eine direkte Verbindung zum wohl wichtigsten und bekanntesten Gewässer Louisianas: Dem Mississippi River. Er fließt in Louisiana, etwa 160 Kilometer südlich von New Orleans, in den Golf von Mexiko.

Eine feuchte und grüne Sumpflandschaft | Rabatte Coupons

Solche Sumpflandschaften sind für den Staat ganz typisch
Bildquelle: unsplash.com

„Mardi Gras“: Bunt, laut & alle sind dabei

Damit wären wir auch schon bei der bekanntesten und vermutlich auch „buntesten“ Stadt Louisianas. Mit knapp 344.000 Einwohnern ist New Orleans die größte Stadt des Staats. Baton Rouge, die Hauptstadt, kommt lediglich auf 229.000 Einwohner. Zwei weitere noch vergleichsweise große Städte in Louisiana sind Shreveport (199.000 Einwohner) und Lafayette (120.000 Einwohner).

New Orleans darf getrost als bunte Stadt bezeichnet werden, da sie euren Sinnen dank ihrer Architektonik, ihrer Kulinarik und ihrer Feste wirklich alles abverlangt. Da wäre zum Beispiel der Mardi Gras. So nennt man in New Orleans den Faschingsdienstag. Die ganze Stadt ist an diesem Tag auf den Beinen, alles ist festlich geschmückt, man trägt opulente Kostüme und an jeder Ecke ertönt Musik. Am besten lässt sich Mardi Gras wohl als eine Mischung aus dem Karneval in Rio und den Umzügen in deutschen Karnevalshochburgen wie Köln beschreiben.

Bunt verkleidete Damen zu Mardi Gras | Rabatte Coupons

Wenn Mardi-Gras-Zeit ist, wird es bunt und laut
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Warum Louisiana so französisch ist

Mardi Gras stammt übrigens aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „fetter Dienstag“. Hieran zeigt sich ein interessanter geschichtlicher Aspekt Louisianas. Ende des 17. Jahrhunderts, also noch mehrere Jahrzehnte vor der Verfassung der Unabhängigkeitserklärung, betrieb Frankreich im Süden der heutigen USA Forschungen und Entdeckungsreisen. 1699 begann Frankreich dann damit, das Gebiet dauerhaft zu besiedeln und benannte es nach König Ludwig XIV. Aufgrund mehrerer Auseinandersetzungen und dem Landhandel gehörten Teile Louisianas in den darauffolgenden Jahrzehnten zu Großbritannien, Spanien und den USA.

1803 entschloß sich US-Präsident Thomas Jefferson schließlich dazu, Louisiana dauerhaft und vollständig den USA einzuverleiben. Für 15 Millionen US-Dollar kaufte er das Gebiet Napoleon I. ab. Funfact: Da das damalige Louisiana größer war, als dessen heutige Staatsgrenzen, verdoppelten die USA durch einen einzigen Kauf ihr Staatsgebiet. Das gekaufte Land umfasste mehr als zwei Millionen Quadratkilometer, zu denen unter anderem die heutigen Staaten Oklahoma, Arkansas, Missouri, Nebraska und South Dakota zählen.

Diese kulturellen Einflüsse zeigen sich unter anderem im French Quarter. Der historische und älteste Stadtteil New Orleans‘ begeistert vor allem durch seine einzigartigen Gebäude. Die meisten der erhaltenen historischen Häuser entstammen dem späten 18. Jahrhundert, als Louisiana zu Spanien gehörte. Große Anziehungspunkte für Touristen sind die Bourbon Street, die für ihre zahlreichen Bars bekannt ist, sowie der Jackson Square und die St. Louis Cathedral.

Die St. Louis Cathedral im French Quarter | Rabatte Coupons

Im „French Quarter“ gibt es vieles zu bestaunen
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Nicht nur Jazz: Louisiana und seine facettenreiche Musik-Szene

In ganz Louisiana, vor allem aber in New Orleans, ist darüber hinaus eine Sache allgegenwärtig: Der Jazz. Dies hat Louisiana dem Umstand zu verdanken, dass es in der Vergangenheit als ein regelrechter Schmelztiegel musikalischer Stile fungierte. Die Franzosen brachten etwas vom europäischen Stil ein, während Einwanderer aus Südamerika und Sklaven aus Afrika ebenfalls ihre musikalischen Wurzeln beisteuerten. Dadurch entstand eine facettenreiche musikalische Bandbreite, die sowohl vom Country als auch vom R'n'B, Soul und Rock'n'Roll zehrt.

Wenn ihr Louisiana einen Besuch abstattet, solltet ihr daher unbedingt eines der Musikfestivals besuchen. Ob Fiddle, Akkordeon, Banjo, Klarinette oder auch klassische Gitarre – die Jazz-Bands Louisianas servieren euch ein musikalisches Potpourri, das getrost als einzigartig bezeichnet werden darf. Nicht wenige Interpreten haben sich davon beeinflussen lassen und dem Bayou State in ihren Werken die Ehre erwiesen. Man denke beispielsweise an Blue Bayou von Roy Orbison (1963) oder Born on the Bayou von Creedence Clearwater Revival (1969).

Ein Mann mit seinem Musikinstrument | Rabatte Coupons

Louisianas Musik-Szene ist sehr facettenreich
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Die Cajun-Küche: Würzig und vollmundig

Nochmal zurück zum Begriff Schmelztiegel: Für nichts wäre diese Bezeichnung wohl treffender, als für Louisianas Küche. Die Kulinarik des Staats ist bekannt für die sogenannte Cajun-Küche. Diese hat ihren Ursprung im historischen Gebiet Cajun Country. So bezeichnet man den südlichen Teil Louisianas, in dem die französische Bevölkerung beheimatet war. Als Cajun-Zentrum gilt die Stadt Lafayette (benannt nach einem französischen Offizier, der im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg den sich gerade gründenden USA zur Seite stand).

Ein Klassiker der Cajun-Küche ist Gumbo. Dabei handelt es sich um einen Eintopf mit Mehlschwitze. Diese ist aus zwei Gründen besonders wichtig. Sie bindet das Gumbo nicht nur, sondern gibt ihm auch seinen typischen, vollmundig-nussigen Geschmack. Um das Gumbo noch stärker zu binden, verwendet man üblicherweise Okraschoten oder Filé-Pulver, welches aus gemahlenen Blättern des Sassafrasbaums besteht. Obgleich bis heute nicht ganz klar, verdankt das Gumbo seinen Namen vermutlich besagten Okraschoten, denn in Angola nennt man diese kingombo.

Zur Herstellung des Gumbo setzen die Köche Louisianas entweder auf Meeresfrüchte, vor allen Dingen Shrimps aus dem Golf von Mexiko, oder aber auf Fleisch. Ist Letzteres der Fall, landen meist Geflügel oder geräucherte Wurst im Gumbo. Fast schon verpflichtend ist es, bei der Zubereitung des Gumbo Paprika, Zwiebeln und Sellerie zu verwenden. Serviert wird das Gericht üblicherweise auf bzw. mit Reis, manchmal aber auch mit Nudeln.

Ein Gumbo mit Nudeln und Meeresfrüchten | Rabatte Coupons

Fans von Meeresfrüchten langen bei diesem Gumbo gern zu
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Exotisches Jambalaya und Sandwiches mit italienischer Note

Auch das sogenannte Jambalaya ist aus der Cajun-Küche nicht wegzudenken. Es wird vermutet, dass hier die Spanier Pate standen und es sich um eine Abwandlung der Paella handelt. Auch beim Jambalaya verwendet man entweder Meeresfrüchte oder Fleisch. Wer auf der Suche nach dem ultimativen exotischen Kick ist, sucht in Louisiana ein Restaurant, das Jambalaya mit Alligatorfleisch zubereitet. Doch egal ob Shrimps, Hühnchen oder Alligator, nicht fehlen darf im Jambalaya die Schärfe. Und zwar in rauen Mengen. Tabasco und Chili sorgen dafür, dass das Gericht vor allem bei Fans von scharfen Speisen auf der Beliebtheitsskala weit vorn rangiert.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist in Louisiana, und erneut insbesondere in New Orleans, das Muffuletta zu Hause. Dabei handelt es sich um ein Sandwich, welches von der italienischen Küche beeinflusst ist. Um eine echte Muffuletta herzustellen, schneidet der Koch zunächst ein rundes Weizenmehlbrot durch, das mit Sesamkörnern bestreut ist. Darauf verteilt er nun in hauchdünne Scheiben geschnittene Salami, Mortadella und Coppa (eine Fleischspezialität aus dem Schweinenacken). Dazu kommen nun noch Provolone (ein italienischer Käse) und ein marinierter Olivensalat, der neben Oliven noch spezielle Gewürze, Karotten und Sellerie enthält.

Ein Muffuletta-Sandwich in der Nahaufnahme | Rabatte Coupons

Muffulettas sind italienisch angehaucht
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Louisiana im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Louisiana:

  • Einwohnerzahl: ca. 4,6 Millionen
  • Fläche: ca. 134.000 Quadratkilometer (Rang 32 von 50)
  • Hauptstadt: Baton Rouge (ca. 229.000 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Driskill Mountain (163 Meter)
  • Staatsmotto: Union, Justice, and Confidence
  • Spitznamen: Pelican State (offiziell), Bayou State
  • US-Staat seit: 30. April 1812
Eine frische Jambalaya | Rabatte Coupons

Jambalaya ist der Paella recht ähnlich
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Funfacts über Louisiana: Hättet ihr's gewusst?

Aufgrund seiner Lage ist Louisiana stark von Hurrikans bedroht. Einer der schlimmsten Stürme, Hurrikan Katrina, traf Louisiana im August 2005. In New Orleans brachen mehrere Deiche, was dazu führte, dass zeitweise 80 Prozent der Stadt unter Wasser standen, teilweise mehr als sieben Meter tief. Insgesamt kamen durch Katrina im Süden der USA mehr als 1800 Menschen ums Leben.

Noch heute zeigt sich der Einfluss Frankreichs vor allem im Rechtssystem Louisianas. Es gilt nicht etwa das angloamerikanische Recht, sondern bis heute der Code Napoléon. Um in anderen US-Staaten zu arbeiten, muss ein Rechtsanwalt aus Louisiana daher zusätzlich eine Zulassung für das angloamerikanische Recht erlangen.

Those damn Germans: In Louisiana gibt es ein historisches Küstengebiet namens German Coast. Hier ließen sich Anfang des 18. Jahrhunderts viele Einwanderer aus Süddeutschland und der Schweiz nieder. Die deutschsprachige Bevölkerung vermischte sich in den folgenden Jahrzehnten mit den französischsprachigen Einwanderern, welche, vereinfacht ausgedrückt, die Oberhand gewannen. Daher ist der kulturelle Einfluss Deutschlands in Louisiana vergleichsweise verschwindend gering. Ganz anders, als zum Beispiel in Wisconsin.

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Abschalten & Genießen: So schön kann Russland sein

Je ferner uns ein Land ist, desto eher sind es bloße Klischees, die uns einen Eindruck von dessen Gepflogenheiten vermitteln. So auch im Falle von Russland. „Riesig, weit weg und kalt“ – so könnte man Russland, ganz salopp formuliert, aus der Klischee-Perspektive zusammenfassen.

Doch greift diese Sicht eben viel zu kurz. Diese Woche, zum Nationalfeiertag Russlands, wollen wir euch zeigen, dass das Land auf der Schnittstelle zwischen Europa und Asien bedeutend mehr zu bieten hat. Vor allem, wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Reiseziel für euren nächsten Urlaub seid und in die Töpfe einer interessanten Länderküche linsen möchtet.

Eine weite russische Gebirgslandschaft | Rabatte Coupons

Russland ist auch für seine weiten Landschaften bekannt
Bildquelle: pixabay.com

Im Sommer sehr heiß, im Winter eisig kalt

In Bezug auf seine Fläche ist Russland das größte Land der Erde. Zum Vergleich: Es ist knapp 50-mal so groß wie Deutschland. Selbst die USA, ein ohnehin schon großes Land, übertrifft Russland flächenmäßig um das Doppelte. Daher ist Russland ein geografisch und klimatisch sehr vielfältiges Land. Tatsächlich offeriert kaum ein Land größere Temperaturunterschiede. In einem Großteil Russlands sind die Sommer sehr heiß und die Winter eisig kalt.

Während Russland im äußersten Norden von Kältewüsten und Tundren geprägt ist, wo Landwirtschaft nicht möglich und menschliche Siedlungen kaum zu finden sind, beginnt südlich der Linie zwischen St. Petersburg und Sachalin die sogenannte Waldzone. Hier eröffnet sich euch eine faszinierende Flora und Fauna, mit sommergrünen Laub- und Mischwäldern, Elchen, Wildschweinen, Bären und Hirschen.

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Üppig bewachsene Mischwälder bereichern Russlands Natur
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Subtropisches Feeling an der Schwarzmeerküste

In der Nähe der Schwarzmeerküste ist Russland dann gar subtropisch geprägt. Dort begegnet ihr Landschaften mit dichten Wäldern und Durchschnittstemperaturen von gut 20 Grad Celsius. Dieser Teil des Landes entspricht am wenigsten dem Klischee des „Eiskalten Russlands“, sondern viel eher einem sonnenverwöhnten Urlaub am Strand.

Apropos: Wenn ihr genau solch einen in Russland verbringen möchtet, empfehlen wir euch eine Reise nach Taganrog. Die südrussische Hafenstadt liegt am Asowschen Meer, welches ein Nebenmeer des Schwarzen Meeres ist. Das Asowsche Meer ist das flachste Meer der Erde, durchschnittlich ist es bloß acht Meter tief. Dadurch sind die Wassertemperaturen sehr angenehm, im Sommer liegen sie häufig bei 25 Grad Celsius.

Die Meeresküste mit Möwen | Rabatte Coupons

An der russischen Schwarzmeerküste ist richtiger Strandurlaub möglich
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Neue Energie für Körper und Geist: Die heißen Quellen Kislowodsks

Ist euch eher nach einem entspannten Urlaub, der eurer Gesundheit so richtig gut tut? Dann möchten wir euch einen Aufenthalt in Kislowodsk ans Herz legen. Der Kurort nennt viele heiße Thermal- und Mineralquellen sein Eigen. Die frische Bergluft trägt ihren Teil dazu bei, dass Geist und Körper hier zu neuen Kräften finden. Durch die Kurparks mit ihrer eindrucksvollen Architektonik flanierten bereits im 19. Jahrhundert Russlands Zaren, um ihren Körpern eine Auszeit zu gönnen. Nun könnt ihr es ihnen gleichtun und in diesem Kleinod einen Urlaub verbringen, der euch physisch und mental eine waschechte Frischzellenkur beschert.

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In Kislowodsks heißen Quellen ist Entspannung angesagt
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Als Russlands Regionalküchen miteinander verschmolzen

Genauso vielfältig wie das Klima präsentiert sich auch die Küche Russlands. Es ist nur logisch, dass sich aufgrund der Größe des Landes regelrechte „Hochburgen“ für bestimmte Regionalküchen herausgebildet haben. Diese waren früher stark voneinander separiert. Als im Verlaufe des 19. Jahrhunderts Russlands Regionen durch ein immer besser ausgebautes Eisenbahnnetz „zusammenwuchsen“, begannen die regionalen Küchen miteinander zu verschmelzen. Es gab zwar immer noch regionale Spezialitäten, es bildete sich aber eine „übergeordnete“ russische Küche heraus.

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Russen sitzen gern beisammen, um zu feiern und zu genießen
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Für alle Fischfans: Eine echte russische Ucha

In dieser spielen Fische und Meeresfrüchte eine wichtige Rolle. Kein Wunder, schließlich beherbergt Russland mehr als 100.000 Flüsse und zwei Millionen Seen. Sehr beliebt in ganz Russland ist heute der Buckellachs. Die Köche Russlands verarbeiten diesen gern in Form einer Fischsuppe, der sogenannten Ucha, weiter. Typische Zutaten einer Ucha sind, neben dem Fisch, unter anderem Kartoffeln, Zwiebeln und frischer Dill.

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Suppen und Eintöpfe mit Lachs sind in Russland beliebt
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Ucha mit herzhaften Piroggen: Ein russisches Dreamteam

Üblicherweise reicht man zu einer Ucha ein kräftiges Schwarzbrot oder die sogenannten Piroggi. Dabei handelt es sich um gefüllte Teigtaschen, die zu den wichtigsten Nationalgerichten Russlands zählen. Man füllt sie gern mit Pilzen, Fleisch oder auch einer Mischung aus Quark und Kartoffeln. Ihr möchtet auf dem heimischen Herd eure eigene russische Fischsuppe zaubern? Dann empfehlen wir euch unsere Deutsche See Fischmanufaktur Gutscheine. Von feinem Lachs über handfiletierten Seeteufel bis hin zu Loup de mer finden hier Fischfans alles, was ihr kulinarisches Herz glücklich macht.

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Piroggen sind ein deftiger Klassiker der slawischen Küche
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Ob im Restaurant oder beim Feiern daheim: Wodka darf nicht fehlen

Da viele Speisen der russischen Küche recht deftig und kalorienreich ausfallen, spielen auch (Verdauungs-)Schnäpse eine tragende Rolle. Allen voran natürlich der klassische Wodka. Der Schnaps, der übersetzt nichts anderes als „Wässerchen“ bedeutet, ist in Russland sowohl beim Besuch im Restaurant als auch üppigen Mahlzeiten daheim nicht wegzudenken. Es existieren zwei Lebensmittel, die üblicherweise als Basis zur Herstellung von Wodka herangezogen werden.

Roggen oder Kartoffeln?

Eines dieser Lebensmittel ist Roggen. Wodka aus Roggen ist eher mild und lieblich, mit einer leicht süßlichen Note. Das andere Lebensmittel sind Kartoffeln. Wodka aus Kartoffeln ist zwar süßer, aber auch schwerer als Wodka aus Roggen. Wodka aus Kartoffeln ist nicht nur in Russland selbst beliebt, sondern vor allem in dessen Nachbarstaaten Ukraine und Polen.

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Ob vor, während oder nach dem Essen – Wodka darf nicht fehlen
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Pur und schnell: So genießen Traditionalisten

Obgleich Wodka in vielen Cocktails und Longdrinks, zum Beispiel beim Moscow Mule oder einer Bloody Mary, eine essenzielle Zutat darstellt, ist der ursprüngliche Weg der Verköstigung ein ganz anderer. Man trinkt ihn nämlich pur und bei Zimmertemperatur. Funfact: Traditionelle Wodkagläser haben in Russland ein Fassungsvermögen von 0,1 Liter – etwa fünfmal so viel wie die in Deutschland und dem übrigen Westeuropa gebräuchlichen Schnapsgläser. Man trinkt sein Glas in einem Zug aus, atmet dann tief aus und widmet sich anschließend dem Essen. Während des Essens, und auch danach, wird diese Prozedur des Öfteren wiederholt.

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Echter russischer Wodka ist eine wahre Spezialität
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Bacalhau: Der ganze Stolz der Küche Portugals

Denken wir an die mediterrane Küche, fallen uns sofort all die Leckereien aus Italien, Spanien und Griechenland ein. Ein Land vergessen wir dabei, zu Unrecht, allerdings ganz schnell, und zwar Portugal. Das Nachbarland Spaniens hat eine Länderküche zu bieten, die vor allem von ihrer Vergangenheit als Kolonialmacht geprägt ist. Zu Ehren des Nationalfeiertages Portugal, der am morgigen Donnerstag stattfindet, wollen wir uns das Nationalgericht des Landes einmal näher anschauen.

Bacalhau: Portugals ganzer kulinarischer Stolz

Das Nationalgericht Portugals trägt den für deutschen Ohren ungewöhnlichen Namen „Bacalhau“. Ausgesprochen klingt es ungefähr wie „bakaljao“. Bei ihm handelt es sich um einen gesalzenen und getrockneten Stockfisch. Er ist durchaus vergleichbar mit dem in Bayern verbreiteten Steckerlfisch. Diesen grillt man allerdings, nachdem man ihn lediglich mariniert hat, man lässt ihn vorher nicht noch trocknen. Daher ist Bacalhau in puncto Geschmack, Geruch und Aroma noch intensiver.

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Zum Anbeißen: Frischer Bacalhau vom Grill
Bildquelle: pixabay.com | qimono

Die traditionelle Herstellungsart von Bacalhau

Um Bacalhau herzustellen, benötigt man einen Kabeljau oder einen Dorsch. Bei der traditionellen Herstellungsmethode schneidet der Koch den Fisch längs auf und entnimmt ihn. Nun säubert er ihn gründlich und bedeckt ihn großzügig mit Meersalz, um ihm das Wasser zu entziehen. Anschließend kommt er ins Kühlhaus bzw. eine kühle Umgebung, bis sein Feuchtigkeitsgehalt weniger als 50 Prozent beträgt. Auf diese Weise erhält der Fisch nicht nur seinen prägnanten, salzigen Geschmack, sondern ist auch sehr lange haltbar.

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Bacalhau bietet in Portugal im Grunde jedes Restaurant an
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Viel Geduld und ganz viel Wasser: So wird’s ein Hochgenuss

Um den Bacalhau nun fürs Essen vorzubereiten, ist viel Geduld nötig. Denn den in der Tat jetzt sehr harten und trockenen Fisch kann man nicht einfach so verzehren. Man muss ihn über mehrere Tage in kaltem Wasser einweichen, wobei es nicht unüblich ist, das Wasser mehrmals zu wechseln. Am besten, man tut dies alle sechs bis zehn Stunden, und zwar mindestens sechs Mal. Fischenthusiasten mögen dann beim Probieren ihren Geschmacksnerven kaum trauen. Denn nach dieser langen Einweichungsdauer schmeckt Bacalhau tatsächlich wie fangfrischer und fester Fisch. Die Portugiesen sind stolz auf ihr Nationalgericht und regelrecht verrückt danach. Pro Jahr verzehrt jeder Portugiese im Schnitt 15 Kilogramm Bacalhau.

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Auch frittiert ist Bacalhau sehr beliebt
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In ganz Portugal beliebt, im Norden regelrecht verehrt

Bacalhau ist in ganz Portugal beliebt. Als „Bacalhau-Hochburg“ gilt allerdings der Norden Portugals. Im Hafenort Viana do Castelo, bestens gelegen am Atlantik sowie der Mündung des Flusses Rio Lima, wurden vor Jahrhunderten Portugals mächtige Schiffe gebaut, die seine „Kabeljauflotte“ bildeten. Die Werft in dem Ort könnt ihr heute besuchen und dort sogar übernachten, denn dort befindet sich ein Hotel. Natürlich steht auf der Speisekarte des hauseigenen Restaurants Bacalhau ganz oben auf der Speisekarte.

Wie genießen die Portugiesen ihren Bacalhau?

Als klassische Zubereitungsart gilt gegrillter Kabeljau mit Salzkartoffeln. Dieses Gericht, manchmal auch leicht abgewandelt, steht in nahezu jedem Restaurants Portugals auf der Speisekarte. Auch in Kohlblätter gewickelten Kabeljau gibt es in zahlreichen Gaststätten.

Frittierte Stücke vom Bacalhau | Rabatte Coupons

Bacalhau darf in Portugal bei keinem Grillfest fehlen
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Rustikal & frittiert oder zart & mild?

Ihr mögt es gern rustikal? Dann solltet ihr „Bacalhau á Narcisa“ probieren, der vor allen Dingen in der Region um Braga gereicht wird. Bei ihm handelt es sich um in Stücke geschnittenen und frittierten Bacalhau. Dazu reicht man Maisbrot und garniert das Ganze mit Lorbeerblättern und Nelken. Ein wahrer Geheimtipp ist darüber hinaus der sogenannte „Bacalhau á Gomes Sá“. Dieses Gericht geht auf den portugiesischen Koch José Luiz Gomes de Sá zurück, der es für das Restaurant O Lisbonense erdachte. Er hatte die Idee, den Bacalhau in Milch zu garen, damit er eine besonders zarte und milde Note bekommt. Als Beilagen erhält diese Art des Bacalhau gekochte Eier und Kartoffeln.

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