Artikel mit Schlagwörtern “Thomann Gutschein”

Instrumente – wie man effizient übt und welche Vorteile es mit sich bringt

Musik ist die Sprache, die wir alle verstehen. Gitarre, Klavier, Schlagzeug oder Geige. Ganz egal für was man sich entscheidet. Instrumente sind sehr beliebt. Ein Musikinstrument zu erlernen fordert aber auch einiges an Durchhaltevermögen. Dafür profitiert man von vielen Vorteilen. In diesem Artikel bringen wir euch die Vorteile näher und geben euch außerdem Tipps, wie es mit dem üben besonders gut klappt.

Mädchen mit Gitarre

Instrumente zu erlernen bringt viele Vorteile mit sich.
Bildquelle: www.unspash.com

1. Instrumente fördern Koordination & Gedächtnis

Mal ganz davon abgesehen, dass es einfach toll ist, musizieren zu können, wird unter anderem auch die Koordination und Gedächtnis geschult. Beim Erlernen eines Instrumentes wird das Zusammenwirken von unseren beiden Gehirnhälften positiv beeinflusst. Das macht sich auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel den schulischen Leistungen bemerkbar.

2. Zusammen musizieren

Zusammen zu musizieren bringt gerade bei Kindern einen positiven Einfluss auf die Entwicklung mit sich. Das gemeinsame Ausüben von Interessen, schweißt einfach zusammen. Wenn Kinder in einer Musikschule mit andern Kindern ein Stück einstudieren, wird das Teamfähigkeit gefordert und Kinder lernen sich in eine Gruppe zurecht zu finden und anzupassen. Instrumente verbinden eben.

Junge übt am Klavier

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Bildquelle: www.unsplash.com

3. Disziplin und Geduld

Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es dauert seine Zeit, bis man die ersten Stücke spielen kann und man lernt nie aus. Um immer besser zu werden, wird Disziplin und auch eine Menge an Geduld von einem abverlangt. Beides wichtige Eigenschaften, die einem im Leben weit voranbringen können.

»Bei Älteren funktioniert das implizite Lernen nicht mehr so gut«, sagt Eckart Altenmüller: Statt einfach auszuprobieren und wie nebenbei zu lernen, seien Erwachsene beim Bewegungslernen verkopfter, wollten erst verstehen, was sie da tun.
Deshalb sollte man, falls möglich schon als Kind beginnen ein Instrument zu erlernen. Aber natürlich ist es auch im Alter eine gute Beschäftigung.
Hier haben wir ein paar Tipps für euch zusammengestellt, die das Lernen leichter und effizienter machen. Egal ob alt oder jung, mit unseren Tipps wird es für jedem möglich.

1. Regelmäßige Übungsroutine entwickeln

Vermutlich am wichtigsten ist es, eine regelmäßige Übungsroutine zu entwickeln. Idealeiweiße baut man diese gleich in seinen Alltag ein. In einem geregelten Ablauf ist es am einfachsten, Zeit für die Instrumente zu finden. Nach dem Essen oder zum Beispiel vor dem ins Bett gehen bietet es sich gut an.
Man sollte seine Übungszeit lieber gleichmäßig auf alle Tage der Woche aufteilen, als an einem Tag lange zu üben. Auch wenn es der gleichen insgesamt Übungszeit einer Woche entspräche, ist es effektiver, jeden Tag ein bisschen zu üben.

2. Unter Druck funktioniert gar nichts

Wir alle kennen es. Stehen wir unter Druck funktioniert plötzlich gar nichts mehr. Besonders wenn es um Kinder geht, sollte kein Druck erzeugt werden. Sätze wie: „Weißt du, wieviel der Unterricht kostet?“ oder „Wir haben das Schlagzeug extra gekauft, du übst jetzt!“ sind auf jeden Fall zu vermeiden. Bei fehlender Motivation ist es besser, dem Kind wieder Lust auf das Instrument zu mache. Das geht zum Beispiel durch das Spielen von leichteren schon gekonnten Liedern. Am besten setzt man sich auch zum Kind, als es nur an das Üben zu erinnern. Falls man selbst auch musizieren, kann man natürlich auch gemeinsam üben.

3. Einen schönen Platz zum üben

An einem schön aufgeräumten Schreibtisch lernt es sich besser. So ist es auch mit dem musizieren. Das Üben macht einfach mehr Spaß, wenn man einen tollen Platz hat, an dem man gerne übt. Der Platz sollte an einem Ort sein, an welchem man sich wohlfühlt und gerne Zeit verbringt. Also lieber eine Ecke im Kinderzimmer oder Wohnzimmer herrichten, als im Keller zu üben.

Big Band; rabatt-coupon

Zusammen macht es am meisten Spaß.
Bildquelle: www.unsplash.com

Am wichtigsten ist es natürlich das du oder dein Kind Lust habt ein Instrument zu spielen. Besucht am besten eine Musikschule, bei der man einige Instrumente ausprobieren kann. Und wenn etwas dabei ist, könnt ihr mit unseren Gutscheine sparen.

Wir von Rabatt-coupon wünschen viel Spaß beim musizieren.

Thomann Rabattcoupon – Geschenkgutscheine schon ab 42€!

Thomann Geschenkgutschein Der Thomann Geschenkgutschein ist das perfekte Geschenk für jeden Musiker! Hier könnt ihr euren Geschenkgutschein bequem und schnell online bestellen und euren Freunden, Verwandten und Musikerkollegen eine tolle Freude machen. Maximaler Gutscheinwert 250€! Gültig für Neu- und Bestandskunden bis auf Widerruf! Wir freuen uns auf euren Besuch in unserem Online Shop! Infor­ma­tionen über […]

More...

Thomann Rabattcoupon im Wert von 2,99€ auf euren GRATIS Versand ab 25€ MBW

Sichert euch jetzt bei Thomann den GRATIS Versand im Wert von 2,99€ innerhalb Deutschlands ab einem Mindestbestellwert von 25€! Gültig für Neu- und Bestandskunden bis auf Widerruf. Wir freuen uns auf euren Besuch in unserem Online Shop! Versandkosten nach Deutschland  Versanddauer 1 – 2 Tage Ver­sand­kos­ten­be­rech­nung Flatrate ihr bezahlt immer 2,99 € Versandkosten – egal wieviel ihr bestellen. Ab 25 […]

More...

Thomann im Sale – satte Rabatte auf Musikinstrumente & Zubehör ohne MBW

Sichert euch jetzt bei Thomann im Sale satte Rabatte auf Musikinstrumente & Zubehör ohne Mindestbestellwert! Gültig für Neu- und Bestandskunden bis auf Widerruf. Wir freuen uns auf euren Besuch in unserem Online Shop!

More...

Einmal quer durch die USA: Kentucky [Teil VI]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir letzte Woche in Kalifornien unterwegs waren, ist diesmal Kentucky an der Reihe. Ein Staat, der weiß, wie man trinkt, frittiert und musiziert.

Ein junger Mann auf einem Feld | Rabatte coupons

Kentucky besitzt sehr fruchtbares Ackerland
Bildquelle: unsplash.com

„Kentucky kannst du gern haben“

Mit Kentucky haben wir einen Staat vor uns, dessen Name vermutlich jeder kennt. Etwas damit anfangen können aber die wenigsten. Dass der Staat in der Gunst der meisten nicht gerade unter den Spitzenplätzen rangiert, wurde mir auch klar, als ich meinen Kollegen, mit dem ich gemeinsam an dieser Blog-Reihe schreibe, fragte, ob ich denn bitte gern Kentucky übernehmen dürfe. Was er, begleitet von einem süffisanten Lächeln, mit „Kentucky kannst du gerne haben“ beantwortete. Hochachtung sieht anders aus. Und hört sich anders an.

Die meisten von euch denken beim Stichwort Kentucky vermutlich an KFC, also Kentucky Fried Chicken (wozu wir später auch noch kommen). Aber zunächst einmal wollen wir uns dem Bild des Staates selbst widmen. Wie sieht Kentucky aus, was macht Kentucky aus?

Ein Mix aus Süstaaten-Flair und der Atmosphäre des Mittleren Westens

Kentucky bietet ob seiner geografischen Lage einen interessanten Mix aus Südstaaten-Flair und der Atmosphäre, für die die Staaten des Mittleren Westens bekannt sind. Kentucky grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten) an Illinois, Indiana, Ohio, West Virginia, Tennessee und Missouri. Das United States Census Bureau listet Kentucky übrigens als Mitglied der Südstaaten.

Die komplette nördliche Grenze des Staates definiert sich durch den Ohio River. Am westlichen Ende Kentuckys grenzt es an den Mississippi River. Hier liegt etwas, das von allen US-Staaten nur Kentucky vorweisen kann, und zwar eine Exklave. Die in den Mississippi River hineinragende Halbinsel namens Kentucky Bend ist nämlich ausschließlich über den Nachbarstaat Tennessee zu erreichen. Skurril: Die etwa 45 Quadratkilometer große Halbinsel zählt gerade einmal 18 Einwohner.

Der Mississippi River | Rabatte Coupons

Kentucky liegt direkt am Mississippi
Bildquelle: pixabay.com

In etwa so hoch wie der Harz

In puncto Natur gibt sich Kentucky recht vielfältig. Der Osten Kentuckys ist sehr gebirgig, da sich hier mit dem Cumberland-Plateau und den Cumberland Mountains zwei Gebirgszüge der Appalachen befinden. Hier begegnet ihr dem höchsten Punkt Kentuckys, und zwar dem Black Mountain im Harlan County. Er ist knapp 1262 Meter hoch, was Kentucky höhentechnisch etwa mit dem Harz vergleichbar macht.

Kohlereviere gibt es sowohl im Osten als auch im Westen. Der Osten ist allerdings sehr viel stärker von Wald geprägt als der Westen. Dafür liegt hier, im äußersten Westen des Staats, eine tief gelegene Ebene, die man auch Jackson Purchase nennt. Dort befindet sich viel sogenanntes Schwemmland, was beste Voraussetzungen für eine landwirtschaftliche Nutzung bietet. Ähnliches gilt für den Norden Kentuckys. Dieser verfügt über kalkreiche Böden, was ihn zu einem idealen Gebiet für den Anbau von Getreide und das Aufziehen von Nutztieren macht.

Nicht nur der Ohio River und der Mississippi River sorgen dafür, dass das Flussnetz in Kentucky gut 140.000 Kilometer aufweist. Auch der Green River, der Tennessee River und der Cumberland River zählen zu den großen Flüssen, die zahlreiche Wassersportler anlocken und auch über die Staatsgrenzen hinaus bekannt sind. Erwähnenswert ist darüber hinaus der Mammoth-Cave-Nationalpark. Er befindet sich in der Mammuthöhle, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.

Ein verliebtes Paar im Maisfeld | Rabatte Coupons

Mais gedeiht in Kentucky prächtig
Bildquelle: unsplash.com

Straight outta Kentucky: Bourbon der Spitzenklasse

Pils oder Helles? Rot- oder Weißwein? Das sind im Bereich des Alkoholgenusses Grundsatzfragen, über sie sich hervorragend diskutieren (und trinken) lässt. In diesen Kontext reiht sich die Frage „Scotch oder Bourbon?“ bestens ein. Genau hier komm Kentucky ins Spiel. Der Staat kann ohne Untertreibung als Hochburg des Bourbon bezeichnet werden. Gut 90 Prozent des weltweit verkauften Bourbons stammen aus Kentucky. Gemeinsam mit Nachbarstaat Tennessee ist Kentucky somit die „Whiskey-Zentrale“ der USA.

Scotch, der Name deutet es schon an, bezeichnet in Schottland hergestellten Whiskey. Charakteristisch für Scotch ist, dass er zu einem Großteil aus Gerstenmalz besteht und man ihn über einem offenen Torffeuer räuchert. Darüber hinaus reift Scotch mehrere Jahre, meistens mindestens zehn, in Eichenholzfässern, in denen zuvor schon andere Alkoholika lagerten.

Im Gegensatz dazu besteht die Maische für den US-amerikanischen Bourbon-Whiskey zu mindestens 51 Prozent aus Mais. Ein wenig anderes Getreide kann dem Ganzen zwar noch hinzugefügt werden, spielt aber eine untergeordnete Rolle. Aufgrund des hohen Maisgehalts hat Bourbon einen eher süßen und weniger rauchigen Geschmack.

Frisch eingeschenkter Whiskey | Rabattcoupons

Bourbon ist in Kentucky ein echtes Kulturgut
Bildquelle: unsplash.com

Eine Frage des Fasses

Im Vergleich zu Scotch reift Bourbon sehr kurz. Mindestens zwei, jedoch selten mehr als zehn Jahre. Das liegt auch daran, dass in Kentucky und Tennessee natürlich ganz andere klimatische Verhältnisse herrschen, als in Schottland. Ein großer geschmacklicher Unterschied kommt auch dadurch zustande, dass Bourbon in „frischen“ Fässern lagert. Ein einmal für die Reifung eines Bourbon verwendetes Fass darf nicht noch einmal gebraucht werden. Stattdessen – und das ist fast schon ironisch – exportieren die meisten Bourbon-Brennereien ihre einmal verwendeten Fässer nach Schottland, wo diese für die Reifung von Scotch Verwendung finden.

Viele Whiskey-Kenner behandeln Bourbon daher eher stiefmütterlich. Scotch sei durch seine längere Reifezeit und die alten Fässer, die dutzende Aromen an den Whiskey abgeben, weitaus komplexer als Bourbon. Im Gegensatz dazu argumentieren Bourbon-Fans, dass ihr Lieblingsgetränk leichter zugänglich sei und dank seiner Süße pur sehr gut getrunken werden kann.

Mehrere Fässer mit Whiskey | Rabattcoupons

In solchen Fässern reift der Bourbon
Bildquelle: unsplash.com

Sogar mit geschütztem Gütesiegel: Der Bourbon aus Kentucky

Ihr seht schon, ob nun Scotch oder Bourbon, jede Whiskey-Variante hat ihre speziellen Charakteristika, für die man sie ablehnen oder lieben kann. Fest steht jedoch, dass die US-amerikanischen Schnapsbrenner das Beste aus den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gemacht haben. Da Gerste in Kentucky einfach nicht wachsen wollte, nahmen sie eben Mais, um das ihnen bekannte Getränk aus Europa ebenfalls herzustellen.

Übrigens: Kentucky schätzt die Kunst des Whiskeybrennens so sehr, dass man ein Schutzsiegel eingeführt hat. Nur Whiskey, der in Kentucky produziert wurde und dort mindestens ein Jahr gereift ist, darf die Aufschrift „Kentucky Straight Bourbon“ tragen. Typische Bourbon-Destillerien wie Four Roses, Buffalo Trace und Wild Turkey drucken dieses Label mit Stolz auf ihre Whiskey-Flaschen. Wenn ihr nun Lust auf den Geschmack eines echten Bourbon aus Kentucky bekommen habt, empfehlen wir euch unsere myspirits Gutscheine. Damit könnt ihr echten Bourbon zum Vorzugspreis online bestellen.

Mehrere Flaschen Jim Beam | Rabattcoupons

Jim Beam zählt zu den bekanntesten Bourbons
Bildquelle: pixabay.com

Bluegrass: Ein geglücktes Wagnis junger Country-Musiker

Untrennbar mit Kentucky verknüpft ist der Begriff Bluegrass. Und das gleich aus zwei Gründen. Zum einen wächst es hier. Das auch als Wiesen-Rispengras bekannte Gewächs gedeiht zwar auch in anderen Teilen Nordamerikas und Europas. In Kentucky wird ihm aber aufgrund des nährstoffreichen und kalkhaltigen Bodens eine besonders intensive, grün-blaue Farbe nachgesagt. So entstand der Begriff Kentucky Bluegrass.

Genau hier, irgendwo in den Gebirgszügen zwischen Kentucky und Tennessee, entwickelte sich in den 1930ern eine spezielle Form der Country Music. Junge Musiker, allen voran Bill Monroe, werteten den klassischen US-amerikanischen Country durch einfallsreiche Elemente auf. Monroe begann damit, in seine Country-Stücke das Spiel der Mandoline einzubauen. Was auf den ersten Blick unvereinbar schien, ging wunderbar auf: Das Saiteninstrument, das seinen Ursprung im mittelalterlichen Italien hat, eignete sich hervorragend, um Gitarre, Kontrabass und Banjo beim Musizieren zu unterstützen. Dies war die Geburtsstunde der Bluegrass-Musik.

Laut, metallisch, aber irgendwie doch warm

Apropos Banjo: Auch dieses Instrument ist stilbildend für den Bluegrass. Vor allem Earl Scruggs, der schon bald in Bill Monroes Band mitspielen sollte, wurde mit seinem speziellen Banjo-Spielstil in den USA bekannt und machte so beste Werbung für den Bluegrass.

Nicht minder wichtig beim Bluegrass sind die Einbindung von Fiddle und Resonatorgitarre. Die Fiddle ist, vereinfacht ausgedrückt, eine Violine. Ein Fiddle-Spieler ist allerdings nicht derart stark an Konventionen des Violinenspiels gebunden, wie es bei der klassischen Violine der Fall ist. Eine Resonatorgitarre, auch Dobro genannt, zeichnet sich durch ihren speziellen Klangkörper aus. Er ist einem mechanischen Lautsprecher nachempfunden. Die in der Gitarre verbauten Resonatoren verstärken die Schwingung der Saiten und erzeugen so einen charakteristischen Sound: Laut, metallisch, aber irgendwie doch warm. Heute ist die Resonatorgitarre im Country und Blues ein essenzieller akustischer Baustein.

Songs wie Will the Circle Be Unbroken und Blue Moon of Kentucky sind typische Bluegrass-Stücke, die den Staat sogar im Songtext erwähnen. Der letztgenannte Song wurde vor allen Dingen dadurch bekannt, dass ihn ein gewisser Elvis Presley coverte.

Der unverhoffte Frittier-König: Die Geschichte von Kentucky Fried Chicken

Wer in den USA lebt oder dort Urlaub macht, kommt ums Frittieren einfach nicht herum. In einem Land, das selbst Kekse in heißem Fett ausbäckt, ist diese Art der Zubereitung allgegenwärtig und überaus populär.

Davon angetan war auch Harland David Sanders. Vielleicht musste er das auch sein. Sein Vater starb, als er sechs Jahre alt war. Um die Familie dennoch ernähren zu können, ging seine Mutter arbeiten. Als das älteste von drei Kindern war er daher derjenige, der der ganzen Familie täglich etwas auf dem Mittagstisch zu servieren hatte.

Dennoch deutete auch in seinem jungen Erwachsenenleben nichts Wirklich darauf hin, dass Restaurants in seinem späteren Leben eine zentrale Rolle spielen sollten. Sanders verdingte sich unter anderem als Feuerwehrmann, Anwalt und Versicherungsmakler. Als 1930 eine schwere Wirtschaftskrise um sich griff, hatte Sanders Glück, überhaupt Arbeit zu finden. Man bot ihm an, in North Corbin, Kentucky, pachtfrei eine Tankstelle zu betreiben. Die Mineralölgesellschaft verlangte lediglich einen Anteil an den Einnahmen.

Frittierte Hähnchenteile | Rabatte Coupons

Frittiertes Hähnchen ist aus der Südstaatenküche nicht wegzudenken
Bildquelle: unsplash.com

Dank Druckluft und geheimen Gewürzen: Sanders‘ Hähnchen schlagen ein

Dies sollte sich für Sanders als Glücksgriff erweisen. Doch nicht etwa aufgrund des Benzins, sondern dank etwas, das er in der Tankstelle eigentlich nur nebenbei anbot: Frittiertes Hähnchenfleisch. Sanders Frittierkünste waren in der Umgebung rasch in aller Munde, vor allem dank seiner speziellen und geheimen Würzmischung. Außerdem frittierte er das Hähnchen auf spezielle Weise, und zwar unter der Mithilfe von Druckluft. Das Frittieren ging dadurch noch schneller vonstatten.

Sanders, mittlerweile schon über 60 Jahre alt, bot seine Kentucky Fried Chicken ab 1952 anderen Gastronomen als Franchise an und der weltweite Siegeszug nahm seinen Lauf. Anfang der 1960er gab es in den USA bereits 600 KFC-Filialen. Heute gibt es davon weltweit mehr als 20.000, davon mehr als 4000 in den USA und mehr als 5000 in China.

Frisches Essen bei KFC | Rabattcoupons

KFC ist heute eine Weltmarke
Bildquelle: unsplash.com

Erst spät auch in Deutschland dick im Geschäft

Interessant: Obgleich beim Stichwort Fastfood den meisten Deutschen vermutlich sofort McDonald's oder Burger King in den Sinn kommen, eröffnete das erste KFC Deutschlands bereits 1968, und somit mehrere Jahre vor den beiden großen Konkurrenten. Im großen Stile investiert KFC in Deutschland tatsächlich erst seit Kurzem. 2018 kündigte man an, das Filialnetz in Deutschland massiv ausbauen zu wollen.

Zumindest hierzulande beweist das US-amerikanische Unternehmen damit einen ähnlich langen Atem wie sein Gründer. Denn auch dieser war bereits jenseits der 60, als seine harte Arbeit Früchte trug und er den Klassiker aus der Südstaatenküche weltbekannt machte. Apropos langer Atem: Der Genuss frittierter Speisen gilt bekanntermaßen nicht unbedingt als gesund. Sanders scheint das nicht geschadet zu haben. Er starb 1980 im stolzen Alter von 90 Jahren. Natürlich in Kentucky, irgendwo zwischen saftigem Bluegrass, Bourbon-Brennereien und dem Klang eines Banjos.

Eine Hand greift zu Hähnchenteilen | Rabattcoupons

Bei Hähnchenteilen langen Fastfood-Fans gern zu
Bildquelle: unsplash.com

Kentucky im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Wisconsin:

  • Einwohnerzahl: ca. 4,4 Millionen
  • Fläche: ca. 104.659 Quadratkilometer (Rang 37 von 50)
  • Hauptstadt: Frankfort (ca. 25.500 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Black Mountain (1262 Meter)
  • Staatsmotto: United We Stand, Divided We Fall
  • Spitznamen: Bluegrass State
  • US-Staat seit: 01. Juni 1792
Ein Gebirge mit viel grünem Gras | Rabatte Coupons

Saftig grün und gebirgig: So erstrahlt Kentucky
Bildquelle: unsplash.com

Funfacts über Kentucky: Hättet ihr's gewusst?

Äußerst demokratisch: Kentucky ist einer von vier US-Staaten, der sich offiziell nicht als State, sondern als Commonwealth bezeichnet. Dies akzentuiert, dass diese Staaten jeweils eine Regierung besitzen, die auf der Zustimmung seiner Einwohner fußt – und nicht etwa eine Regierung, die auf Geheiß der britischen Krone agiert. Das war bei den dreizehn Kolonien, aus denen später die USA werden sollten, nämlich zunächst der Fall. Obskur: Kentucky zählt gar nicht zu diesen dreizehn Kolonien. Dennoch setzten sich die Einwohner Kentuckys dafür ein, dass ihr Staat als Commonwealth firmieren sollte – und sie hatten Erfolg.

Wieder da: Zwei Tierarten, die in der Region einst zu Hause waren, dann aber lange als ausgestorben galten, sind in Kentucky heute wieder heimisch: Wapitis und Truthühner. Tatsächlich zählt Kentucky heute sogar zu einem der US-Staaten, der die größte Population dieser Tiere aufbieten kann. Das freut in Kentucky natürlich viele, vor allem aber die Bourbon-Brennerei Wild Turkey.

Apropos Bourbon: Um die Entstehung seines Namens ranken sich einige Mythen. Es existieren zwei Szenarien, von denen man annimmt, dass zumindest eines zutrifft. So gibt es in Kentucky das Bourbon County, benannt nach dem gleichnamigen französischen Adelsgeschlecht, das die US-Amerikaner im Unabhängigkeitskrieg unterstützte. Hier soll in den USA erstmals Whiskey hergestellt worden sein. Das andere Szenario besagt, dass der US-amerikanische Whiskey seinen Namen in Anlehnung an eine Kneipenmeile namens Bourbon Street tragen soll. Diese liegt allerdings nicht in Kentucky sondern in New Orleans, Louisiana.

 

Don Carne Aktion – gratis Versand schon ab 99€ MBW

Mit der Don Carne Aktion erhaltet ihr eure Bestellung ab 99€ Mindestbestellwert versandkostenfrei nach Hause geliefert. Gültig für Neu- und Bestandskunden. Wir wünschen euch viel Spaß beim Shoppen und Sparen.

More...

Don Carne Rabattcoupon – 15% Rabatt auf ausgezeichnetes Fleisch

Meldet euch jetzt als Mitglied kostenlos an und erhaltet einen 15% Don Carne Gutschein auf tolle Fleischspezialitäten. Gültig für Neu- und Bestandskunden. Der Don Carne Gutscheincode kommt direkt zu euch nach der Anmeldung. Wir wünschen euch viel Spaß beim Shoppen und Sparen.

More...

Thomann Rabattcoupon im Wert von 2,99€ auf euren GRATIS Versand ab 25€ MBW

Sichert euch jetzt bei Thomann den GRATIS Versand im Wert von 2,99€ innerhalb Deutschlands ab einem Mindestbestellwert von 25€! Gültig für Neu- und Bestandskunden bis auf Widerruf. Wir freuen uns auf euren Besuch in unserem Online Shop! Versandkosten nach Deutschland  Versanddauer 1 – 2 Tage Ver­sand­kos­ten­be­rech­nung Flatrate ihr bezahlt immer 2,99 € Versandkosten – egal wieviel ihr bestellen. Ab 25 […]

More...

Thomann im Sale – satte Rabatte auf Musikinstrumente & Zubehör ohne MBW

Sichert euch jetzt bei Thomann im Sale satte Rabatte auf Musikinstrumente & Zubehör ohne Mindestbestellwert! Gültig für Neu- und Bestandskunden bis auf Widerruf. Wir freuen uns auf euren Besuch in unserem Online Shop!

More...

Die Leiden des jungen Cobain – der 25. Todestag der Nirvana-Legende

Am heutigen Tag jährt sich der Todestag des Nirvana-Lead-Sängers bereits zum 25. Mal. Aber auch noch nach 25 Jahren ist sein Einfluss auf die heutige Kultur erkennbar, denn Nirvana-Shirts sind auch in der heutigen Zeit noch ein sehr beliebtes Modeaccessoires.

Das Vermächtnis des Nirvana-Sängers ist wesentlich größer als ein paar Smiley-Shirts, Kurt Cobain war die Stimme einer ganzen Generation! Wir von Rabatt-Coupon haben uns etwas genauer mit der Ikone beschäftigt und wollen auch der jüngeren Generation nahebringen, für was Kurt Cobain stand und auch heute noch steht. Viel Spaß beim Lesen!

Guitar

Die Bühnenpräsenz Cobains unterstrich die Aussagen seiner Texte
Quelle: unsplash.com | Flavio Gasperini

Kindheit und musikalische Anfänge

Geboren 1967 in Aberdeen (Washington), nahe der Stadt Seattle, erlebte Kurt Donald Cobain eine von tristen Momenten geprägte Kindheit. Suizide von ihm nahestehenden Menschen, Medikamente gegen seine Hyperaktivität und die Scheidung seiner Eltern sollten dem jungen Kurt später noch zum Verhängnis werden.

Im Alter von 14 Jahren bekam Cobain von seinem Onkel seine erste Gitarre geschenkt, ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben. In den kommenden Jahren lernte er Krist Novoselic kennen, eines der späteren Gründungsmitglieder Nirvanas. Nach einigen Veränderungen in der Besetzung und unzähligen Namenswechseln war es im Jahre 1988 endlich so weit: Die Band mit dem Namen Nirvana, wie wir sie heute kennen, hatte sich gefunden.

Nirvana und der Grunge im Mainstream

Nirvana schaffte es, das Genre „Grunge“, das sich irgendwo zwischen Punk und Heavy Metal einordnen lässt, für den Mainstream attraktiv zu machen. Dieser Höhenflug war allerdings nur von kurzer Dauer. Mit dem Tod Cobains und der anschließenden Auflösung Nirvanas, ist das Genre fast vollkommen in der Versenkung verschwunden.

Aber was machte Nirvana so besonders? Wie ist die Band um Frontmann Kurt Cobain zu seinem Welterfolg gekommen, der auch bis heute noch nachhallt? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir Nirvana von mehreren Seiten beleuchten. Die Grunge-Band traf mit ihrer kritischen Haltung zur Gesellschaft und der damaligen Verfassung der Musikindustrie vollkommen den Zahn der Zeit! Sie schafften mit ihrer Musik ein Ventil für alle missverstandenen Teenager und jungen Erwachsenen, die sich verloren fühlten und ihren Platz in dieser Welt suchten.

Die Jugend fühlte sich von Nirvana, und somit auch von Cobain, verstanden. Gesellschaftskritische Themen wurden teils düster, aber auch auf eine nachvollziehbare Art und Weise, wiedergegeben. Als „Balsam für die Seele“ galt Kurt Cobains Weltschmerz für die wütende und rebellierende Jugend der frühen 90er Jahre!

Tod und Vermächtnis Cobains

Am 5. April 1994 erschütterte die Nachricht vom Tod Kurt Cobains die ganze Welt! Ein Idol wie kein zweites nahm sich das Leben. Mit einer Überdosis Heroin im Blut und einer Kugel im Kopf wurde Kurt Cobain in seinem Haus in Seattle leblos aufgefunden. In einem Abschiedsbrief zitierte er aus einem Neil-Young-Song: “It’s better to burn out than to fade away.” Ausgebrannt im Alter von nur 27 Jahren… sein tiefsitzender Schmerz holte ihn letztendlich doch ein.

Sein Vermächtnis ist vielleicht genau deswegen umso größer. Mit Werken wie „Smells Like Teen Spirit“ und „Come as You Are“ machte sich Kurt Cobain unsterblich. Die Einführung in die Rock and Roll Hall of Fame am 10. April 2014, rund 20 Jahre nach seinem Tod, ist eine weitere Huldigung des Lebenswerks der Grunge-Ikone!

Seid ihr auch Nirvana-Fan? Oder hat Nirvana euch sogar dazu inspiriert, mit der Musik anzufangen? Mit unseren Rabatt-Coupons könnt ihr euch mit Nirvana Fan-Artikeln oder Instrumenten und der dazugehörigen Ausstattung eindecken. Wir wünschen euch einen angenehmen Start in das Wochenende!