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Einmal quer durch die USA: Nebraska [Teil IX]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Beim letzten Mal machten wir einen Ausflug nach Michigan. Heute reisen wir weiter Richtung Zentrum der USA. Dort, wo nach Meinung vieler das zarteste Fleisch Amerikas heranreift.

Eine junge Dame in einem Weizenfeld | rabattcoupons

Nebraska ist sehr landwirtschaftlich geprägt
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Da geht der Bär höchstens zum Schlafen hin – oder?

Willkommen in Nebraska! Zugegeben, das mag auf viele nicht wie eine besonders attraktive Begrüßung wirken. Wenn man an Staaten denkt, in denen sprichwörtlich der Bär steppt, denkt man an Staaten wie Illinois mit seiner Weltmetropole Chicago oder auch Tennessee mit seiner „Music City“ Nashville. Aber nicht Nebraska. Dorthin, so könnte man meinen, gehen die Bären höchstens zum Schlafen. Doch ist es bei Nebraska so, wie so häufig: Es steckt mehr dahinter, als man zunächst annimmt. Also, tauchen wir ein in das Herz Amerikas und finden wir gemeinsam heraus, wofür es schlägt.

Nebraska als das geographische Herz Amerikas zu bezeichnen, ist nicht zu hoch gegriffen. Tatsächlich liegt der Staat in der Mitte des Landes und ist somit auch von besonders vielen anderen Staaten umgeben. Dies sind, im Uhrzeigersinn beginnend mit dem nördlichen Nachbarn: South Dakota, Iowa, Missouri, Kansas, Colorado und Wyoming. Laut dem U. S. Census Bureau zählt Nebraska zum Mittleren Westen und befindet sich an dessen äußerstem westlichen Rand.

Ein Gebirge in einem Nationalpark | Rabattcoupons

Teilweise ist Nebraska durchaus gebirgig
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Auf in den Wilden Westen: Hier musste jeder durch

Aufgrund dieser Lage galt Nebraska im 18. und 19. Jahrhundert als das „Tor zum Wilden Westen“. Wer sich damals von der Ostküste Richtung Westen aufmachte, durchquerte Nebraska und war anschließend hinter der Frontier (Grenze): Hier begann der Wilde Westen, hier war das Land noch unerforscht und unbesiedelt. Nebraska war sozusagen ein „Durchzugsland“. Jeder, der sich im Westen eine eigene Existenz aufbauen wollte und das Abenteuer suchte, musste hier einmal durch.

Geographisch lässt sich Nebraska in zwei große Bereiche einteilen. Ein Großteil, gut zwei Drittel des Staates in westlicher Richtung, ist von den Great Plains geprägt. Zu Deutsch bedeutet dies in etwa „Große Ebenen“. Die Great Plains sind ein flaches und trockenes Gebiet, das sich als Streifen von Nord nach Süd erstreckt, und zwar von Montana bis hinunter nach Texas. Die Great Plains sind das, was wir aus Western-Filmen als klassische Prärielandschaften kennen. Sprich: Es ist vergleichsweise trocken, es gibt weite Grasflächen, und steht man nachts unter dem Sternenhimmel, hat man den Eindruck, der Himmel sei regelrecht unendlich.

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Der Sternenhimmel über Nebraska scheint oft unendlich
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Sanfte und geschwungene Hügel

Das andere Drittel Nebraskas im Osten zählt zu den Dissected Till Plains. Hier befanden sich während der Eiszeit viele Gletscher, die dafür sorgten, dass die Landschaft heute von den sogenannten Gently Rolling Hills geprägt ist: Sanfte und geschwungene Hügel, häufig bewachsen von Pinien und Pappeln. Diese geogpraphischen Voraussetzungen sowie die Fauna machen die Dissected Till Plains zur Heimat vieler typisch US-amerikanischer Tierwesen: Elche, Truthühner, Dickhornschafe und Maultierhirsche.

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Nich wenige meinen, dass aus Nebraska die besten Steaks kommen
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Saftig grüne Wiesen, saftige Steaks: Nebraskas Landwirtschaft

Nebraska ist hochgradig landwirtschaftlich geprägt. Unfassbare 95 (!) Prozent der Fläche Nebraskas sind landwirtschaftlich genutzt. Ergo: Die Bevölkerungszahl Nebraskas ist niedrig, im Staat leben gerade mal knapp 1,9 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Nebraska ist mit knapp 200.000 Quadratkilometern fast dreimal so groß wie Bayern, Letzteres kommt jedoch auf gut 13 Millionen Einwohner.

Nebraska liegt sowohl im Grain Belt als auch im Corn Belt und zählt damit zu den Staaten, in denen Landwirte im großen Stile Mais und Weizen anbauen. Getreidearten wie Sommer- und Winterweizen sowie Hirse finden in den Great Plains ideale Bedingungen. Dort, wo es hügeliger wird, ist zudem die Viehzucht von enormer Bedeutung. Nicht wenige sind der Meinung, dass die Landwirte Nebraskas das beste Fleisch der USA produzieren. Gut 60 Prozent des US-Rindfleisches stammen aus Nebraska. Die hier grasenden Angus-Rinder genießen viele Freiheiten und werden zusätzlich mit Maismischfutter gefüttert, was dem Nebraska Beef seine ausgeprägte Marmorierung und seinen besonderen Geschmack verleiht. Dies macht es weltweit unter Fleischfans zu einem gefragten Gut.

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Saftig grüne Wiesen: Hier fühlen sich Nebraskas Rinder wohl
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Springsteens musikalisches Denkmal für Nebraska

1982 widmete Bruce Springsteen dem Staat ein ganzes Album, das schlichtweg auch genau diesen Namen trägt: Nebraska. Das gleichnamige Titelstück geht auf eine wahre Geschichte um Charles Starkweather zurück. Dieser erlangte im Jahre 1958 zweifelhafte Berühmtheit, als er zusammen mit seiner 14-jährigen Freundin quer durch Nebraska und Wyoming reiste, um mehrere Morde zu verüben. Mit seiner Schrotflinte erschoss er insgesamt elf Menschen und wurde wenige Monate später zum Tode verurteilt. Starkweathers Geschichte wurde seitdem mehrmals verfilmt, unter anderem in Badlands (1973) mit Sissy Spacek und Charlie Sheen.

Das Besondere an dem Album Nebraska ist seine Simplizität. Die meisten Stücke bestehen lediglich aus dem Spiel mit Akustikgitarre, Mundharmonika und Springsteens Gesang. Tatsächlich nahm er das gesamte Album allein in seinem Schlafzimmer mittels eines Kassettenrekorders auf. Ursprünglich sollten diese Demo-Aufnahmen Springsteen nur dazu dienen, sie seiner Band vorzuspielen, um sie anschließend vollumfänglich instrumentiert aufzunehmen. Doch Springsteen gefiel die melancholische und raue Atmosphäre seiner Songs so gut, dass sie genau so auf dem Album landeten.

Eine lange und weite Landschaft in Nebraska | Rabattcoupons

Tristesse und Einsamkeit – genau dafür steht Springsteens Album
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Das Everyday Life aus den USA akustisch verpackt: Unaufgeregt und wunderbar trist

Springsteen macht auf dem Album genau das, wofür ihn viele seiner Fans schätzen. Er nimmt sich kleine Geschichten aus dem Alltag und verpackt sie, ganz unaufgeregt, in Singer-Songwriter-Manier als akustisches Paket, das uns das Everyday Life aus den USA vor Augen führt. Da ist der kleine Junge in Used Cars, der seinen Vater und seine Mutter dabei beobachtet, wie sie nervös vor dem Gebrauchtwagenhändler stehen.

Da ist in Highway Patrolman der Polizist, der einen Bruder hat, der immer wieder Ärger macht und von ihm schon längst hinter Gitter gesperrt sein sollte. Doch, hey: „But when it's your brother, sometimes you look the other way“. Und da ist schließlich auch noch ein Song wie My Father's House, in dem jemand verzweifelt durch die Dunkelheit läuft und hofft, etwas zu finden, von dem er weiß, dass es eigentlich schon längst nicht mehr da ist. Er bringt die unendliche, wunderschöne Tristesse Nebraskas perfekt zum Ausdruck: „Last night I dreamed that I was a child, out where the pines grow wild and tall. I was trying to make it home through the forest before the darkness falls.“

Nebraska im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Nebraska:

  • Einwohnerzahl: ca. 1,8 Millionen
  • Fläche: ca. 200.520 Quadratkilometer (sechzehntgrößter Staat der USA)
  • Hauptstadt: Lincoln (ca. 280.000 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Panorama Point (1.653 Meter)
  • Staatsmotto: Equality Before the Law (Gleichheit vor dem Gesetz)
  • Spitznamen: Cornhusker State, Beef State
  • US-Staat seit: 01. März 1867

Funfacts über Nebraska: Hättet ihr's gewusst?

Grenzland: Nebraska ist der einzige Staat, von dem aus mindestens drei Grenzen zu anderen Bundesstaaten überquert werden müssen, um an ein Meer zu gelangen. Wer sich gen Norden aufmacht, befindet sich nach der Durchquerung der Bundesstaaten South Dakota und North Dakota in Kanada – und musste damit sogar eine Grenze zu einem anderen Land überschreiten, um ans Meer zu gelangen.

Was mache ich damit bloß? Nachdem Bruce Springsteen in einer nächtlichen Session das Album Nebraska in seinem Schlafzimmer einspielte, trug er die Kassette tatsächlich erst einmal mehrere Tage in seiner Hosentasche mit sich herum. Er wusste zunächst schlichtweg gar nicht genau, was er mit seinen Aufnahmen anfangen sollte. Dies sollte dazu führen, dass Produzenten und Tontechniker später mit erheblichen Problemen zu kämpfen hatten. Der Grund: Die Tonqualität von Springsteens Aufnahmen war einfach dermaßen schlecht, dass die Tontechniker ein beträchtliches Maß an Rauschen herausfiltern mussten, damit man es einigermaßen „hörbar“ auf Vinyl pressen konnte.

A Beautiful Redneck from Nebraska: In der US-amerikanischen Sitcom Full House (1987 bis 1992) wird häufig mit dem Klischee gespielt, dass Nebraska ein Staat voller Rednecks (Hinterwäldler) sei, die auf ihren Farmen arbeiten und von bescheidener Intelligenz gesegnet sind. Die Serienfigur Rebecca „Becky“ Donaldson stammt aus Nebraska, womit ihr Verlobter und späterer Ehemann Jesse Katsopolis sie immer wieder aufzieht. Zum Beispiel in der Szene, in welcher beide sich die Vorstellung einer Traumhochzeit des jeweils anderen vor Augen führen.

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Einmal quer durch die USA: Michigan [Teil VIII]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Vergangene Woche waren wir in den luftigen Höhen Colorados unterwegs. Diesmal reisen wir in eine Region, die – im wahrsten Sinne des Wortes – als einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der USA gilt. Und das trotz vieler Probleme.

Ein Oldtimer auf einer Wiese | Rabatte Coupon

Das Automobil war und ist für die Wirtschaft Michigans ganz entscheidend
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Ein wenig Startkapital und ganz viel Mut

Mut zur Innovation, Kreativität und eine gesunde Portion Neugier. Mit dieser Mischung schickte sich der junge Henry Ford Anfang des 20. Jahrhunderts an, sein eigenes Automobilunternehmen zu gründen. Mit knapp 28.000 US-Dollar Startkapital, wozu elf Investoren einen Großteil beisteuerten, sollte der damals 39-Jährige ein Unternehmen aus der Taufe heben, das dem noch jungen Automobil zum Durchbruch verhalf. Ein Auto zu besitzen und zu fahren, war immer noch vergleichsweise teuer. Aber es war dank Ford bei Weitem nicht mehr der unerreichbare und unbezahlbare Traum, den er für einen Normalverdiener bis dahin darstellte.

Henry Ford, geboren 1863 in Michigans Kleinstadt Greenfield Township, zog es als technikbegeisterten 17-Jährigen in die nahe gelegene Metropole Detroit. Dort verdingte er sich in verschiedenen Unternehmen als Maschinist. Seine Arbeitgeber erkannten und honorierten seinen ausgesprochenen Scharfsinn, insbesondere seine Vorgesetzten bei der Edison Illuminating Company. Dort trat er 1891 eine Stelle als Ingenieur an. Schon zwei Jahre später bekleidete er den Posten des Chefingenieurs. Hier besaß er den Freiraum, und auch die finanziellen Mittel, um intensiv an der Konstruktion und Verbesserung von Verbrennungsmotoren zu forschen.

Die Innenstadt Detroits | Rabattcoupons

In der pulsierenden Großstadt Detroit tüftelte Henry Ford am perfekten Motor
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„Das spar‘ ich mir zusammen!“

1908, fünf Jahre nach Gründung seiner Ford Motor Company und viel technischem Kopfzerbrechen, kam es auf den Markt: Das heute sagenumwobene Ford Modell T. Liebevoll auch Tin Lizzie (zu Deutsch etwa „Blechliesel“) genannt, mauserte sich das Modell T zum Inbegriff des erschwinglichen Automobils.

Und zwar insbesondere seit 1914. Im Januar dieses Jahres stellte man die Produktion des Autos nämlich auf eine industrielle Methode um, bei der automatisch angetriebene Fließbänder zum Einsatz kamen. Dadurch reduzierte sich der Verkaufspreis des Modell T schlagartig von 850 auf 370 US-Dollar. Zur besseren Einschätzung: Die 370 US-Dollar von 1914 entsprechen nach heutiger Kaufkraft 9170 US-Dollar bzw. 8200 Euro. Wie schon erwähnt: Immer noch ein üppiger Betrag. Aber eben einer, zu dem selbst Average Joe sagen konnte: „Das spar‘ ich mir zusammen!“

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Ein bezahlbares Auto für den „Average Joe“ – das war Henry Fords Vision
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Nike und Hipster-Cafés: Neues wirtschaftliches Blut in Michigan

Nicht nur dank Henry Ford entwickelte sich Michigan Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutsamen wirtschaftlichen Motor der USA. In und um Detroit gründeten sich damals jene Automobilhersteller, die heute als die Big Three bekannt sind: General Motors (1908), Chrysler (1925) und eben Ford. Auch wenn die Automobilbranche und damit auch der Staat Michigan mittlerweile mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat, ist die Bedeutung des Staates für die Wirtschaftsleistung der USA immer noch beträchtlich. Und das auch dank eines überraschenden Umschwungs.

„Pioniergeist 2.0“: Henry wäre stolz

In leerstehenden Industriehallen, wo einst Automobilhersteller wie Packard ihre Luxusschlitten produzierten, siedeln sich heute ganz andere Firmen an. Zum Beispiel die Sportmode-Firmen Nike und Under Armour. Auch Unternehmen aus der Finanz- und der IT-Branche, zum Beispiel Quicken Loans und Microsoft, haben in Detroit Zweigniederlassungen errichtet. Zusammen mit Shops kleiner Modelabel wie zum Beispiel Moosejaw, Hipster-Cafés, frisch renovierten Wohnungen und Hotels blüht Michigans Wirtschaft wieder auf.

Es ist fast so, als wehe eine Art „Pioniergeist 2.0“ durch den Staat, auf welchen Henry Ford äußerst stolz wäre. Nicht zuletzt, weil sich dadurch auch das soziale Bild und Image der Stadt Detroit wandelt, und zwar äußerst positiv. Trostlose und verruchte Ecken, in die viele Menschen jahrelang keinen Fuß setzten, erfahren eine regelrechte Auferstehung. Man ist mit dem Fahrrad unterwegs, die Umgebung ist sicherer, lebendiger, ja, fast schon familiär. Es spricht Bände, wenn der Leiter eines örtlichen Sportclubs sagt: „Kinderwagen in der Innenstadt! Das gab es früher nie!“

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Es weht ein ganz neuer Geist durch Detroit
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Ein echtes „Water Wonderland“

Seine Spitznamen Great Lakes State und Water Wonderland trägt Michigan zurecht. Der Staat grenzt an vier der fünf Großen Seen. Und zwar den Eriesee, den Oberen See, den Huronsee und den Michigansee. Kein US-Staat verfügt über eine längere Süßwasserküste. Durch diese besondere Lage, schließlich ist Michigan von jede Menge Wasser „umrahmt“, verfügt der Staat auch über ein besonderes Klima. Sein kontinentales Klima ist feucht und mild. Der Norden und Süden Michigans sind jedoch gesondert zu betrachten.

Im Norden sind die Winter äußerst kalt und auch sehr schneereich, während die Sommer mild ausfallen. Der kleine Ort Sault Ste. Marie, im äußersten Norden des Staates und damit nahe der kanadischen Grenze gelegen, verfügt beispielsweise über eine jährliche Durchschnittstemperatur von etwa 4,1 Grad Celsius. Im Süden ist es hingegen deutlich wärmer. Die Hauptstadt Detroit verfügt über eine jährliche Durchschnittstemperatur von 10,0 Grad Celsius. Dort ist es durchschnittlich also mehr als doppelt so warm wie in Sault Ste. Marie.

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Nicht zu Unrecht ist Michigan auch als „Water Wonderland“ bekannt
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Amerikas Früchtekorb

Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der Landwirtschaft Michigans wider. Der Boden im oberen Michigan ging aus Ablagerungen von Gletschern hervor. Dadurch ist er säuerlich und wenig fruchtbar. In Verbund mit den niedrigen Temperaturen ist die Landwirtschaft hier von verschwindend geringer Bedeutung. Im unteren Michigan sieht dies jedoch ganz anders aus. Hier sind die Böden vielerorts sehr fruchtbar und bieten beste Voraussetzungen für den Anbau von Mais, Sojabohnen, Äpfeln, Blaubeeren und Kirschen. Da auch Weizen und Gerste in Michigans Klima hervorragende Bedingungen vorfinden, haben sich im Staat zahlreiche Brauereien angesiedelt. Die Stadt Grand Rapids wurde in der jüngeren Vergangenheit gar zweimal zur Beer City USA gewählt.

Auch die Zucht von Rindern hat eine enorme Bedeutung, sodass Michigan als emsiger Produzent von Fleisch und Milchprodukten gilt. Wer unsere USA-Reihe schon länger verfolgt, wird es bereits gemerkt haben: Viele (land)wirtschaftliche Eigenschaften, die auf Michigan zutreffen, gelten auch für Wisconsin. Aus diesem Grunde überrascht es nicht, dass sich Michigan mit eben jenem Staat eine Grenze teilt. Darüber hinaus grenzt Michigan im Süden an Ohio und Indiana. Zumindest über das Wasser teilt es sich auch jeweils eine Grenze mit Illinois sowie mit Minnesota.

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Unter anderem Kirschen zählen zu Michigans Exportschlagern
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Michigan im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Michigan:

Einwohnerzahl: ca. 9,9 Millionen
Fläche: ca. 250.400 Quadratkilometer (elftgrößter Staat der USA)
Hauptstadt: Lansing (ca. 116.000 Einwohner)
Höchster Punkt: Mount Avon (603 Meter)
Staatsmotto: Si quaeris peninsulam amoenam circumspice
Spitznamen: Great Lakes State, Wolverine State, Mitten State, Water Wonderland
US-Staat seit: 26. Januar 1837

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Ein Großteil solcher „Amischlitten“ stammt aus Industriehallen in Michigan
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Funfacts über Michigan: Hättet ihr's gewusst?

Michigan ist der einzige US-Staat, dessen Festland zweigeteilt ist. Michigan besteht, einfach ausgedrückt, aus zwei Halbinseln, die großzügig von Wasser umgeben sind. Das obere Michigan liegt zwischen Michigansee und Oberem See. Das untere Michigan liegt zwischen Michigansee und Huronsee. Es ist dem oberen Michigan nicht nur flächenmäßig überlegen. Hinzu kommt nämlich noch der Umstand, dass es im Norden des Staates viel Waldfläche, aber kaum größere Städte gibt. Daher lebt ein Großteil der Einwohner auf der südlichen Halbinsel.

Michigan rules! Eine besondere Beziehung zum Staat besitzt der US-Schauspieler Tim Allen. Und das, obgleich er gar nicht im Staat geboren ist, sondern in Denver, Colorado. In der Sitcom Hör mal, wer da hämmert (Home Improvement, 1991 bis 1999), durch die er dem deutschen Fernsehpublikum endgültig bekannt wurde, spielte er den Familienvater Tim Taylor. Die Serie spielt in Detroit, was Allen in seiner Rolle häufig betonte, indem er Kleidungsstücke trug, auf denen Schriftzüge wie „Michigan State“, „Saginaw Valley“ oder „Michigan Football“ zu sehen waren. Good to know: In seiner aktuellen Rolle in der Sitcom Last Man Standing (seit 2011) spielt er ebenfalls einen Familienvater – diesmal wohnt die Serienfamilie jedoch in Denver, Colorado, also seiner tatsächlichen Heimatstadt.

Up & Down & Up Again: Wie schon erwähnt, florierte Michigans Wirtschaft lange Zeit enorm, bevor der Staat durch die kriselnde Automobilindustrie an Strahlkraft einbüßte. Dies kulminierte darin, dass 2013 die Stadt Detroit tatsächlich Insolvenz anmelden musste. Dadurch verließen nicht nur viele Unternehmen die Stadt – viele Menschen zogen weg, Häuser verfielen, Stadtteile verwahrlosten. Doch, wie ebenfalls schon weiter oben erwähnt, geht es in Michigan und Detroit in jüngster Vergangenheit wieder bergauf. Und zwar so sehr, dass Lonely Planet, einer der weltweit führenden Verlage für Reiseführer, Detroit in seiner Liste Best in Travel 2018 – Top 10 Städte auf Platz zwei setzte.

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Einmal quer durch die USA: Colorado [Teil VII]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir in unserem letzten Artikel dem „Bluegrass“-State Kentucky einen Besuch abstatteten, wird es diesmal luftig. Und zwar gewaltig. Freut euch auf einzigartige Naturschauspiele.

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So etwas vollbringt nur Mutter Natur
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Colorado: Einfach nur „Wow“

Wie beschreibt man Colorado am besten mit einem Wort? Vermutlich mit „Wow“. „Wow“, weil sich euch hier eine Melange aus Bergen, Seen und anderen Glanzstücken von Mutter Natur präsentiert, die euch glatt aus euren Wanderstiefeln haut. Doch wo liegt Colorado überhaupt genau? Colo, wie der Staat von seinen Einwohnern gerne auch genannt wird, befindet sich in den USA in recht zentraler Lage, sodass sich das Klima von zwei Seiten zeigt.

Es kann gerne mal richtig kalt werden, aber eben auch richtig schön warm. In der Hauptstadt Denver, die knapp 700.00 Menschen beheimatet, klettert das Thermometer im Juli durchaus auf mehr als 30 Grad Celsius, im Winter jedoch auch nicht selten auf mehr als minus zehn Grad Celsius. Die niedrigste je gemessene Temperatur in Denver lag gar bei minus 34 Grad Celsius.

Colorado zählt zu den sogenannten Mountain States, also den Staaten, welche die ehrwürdigen Rocky Mountains durchziehen. Das sind, von Nord nach Süd, Montana, Idaho, Wyoming, Utah, Colorado, Arizona und New Mexico. Auf mehr als 4400 (!) Meter geht es in den Gebirgslandschaften Colorados hinauf.

Colorado im Herbst | Rabatte Coupon

Derartige Farbenspiele erwärmen das Herz
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Der Rocky-Mountain-Nationalpark: Ein Paradies für Wanderer und Mountainbiker

Wenn ihr nun echte Naturburschen respektive -mädels seid, können wir euch eine Reise nach Colorado nur wärmstens ans Herz legen. Ob nun mit eigenem Wohnmobil, einem gemieteten Auto mit Zelt im Gepäck oder auch zu Gast in einer Blockhütte – diesen Trip werdet ihr garantiert nicht bereuen, sofern Abenteuerlust durch eure Adern fließt. Apropos fließen: Allein im und um den Rocky-Mountain-Nationalpark befinden sich fast 2200 natürliche Seen. Der Größte von ihnen ist der Grand Lake mit knapp 2,4 Quadratkilometer Fläche.

Der Rocky-Mountain-Nationalpark ist mit mehr als drei Millionen Besuchern im Jahr der absolute Touristenmagnet unter Colorados Nationalparks. Im Sommer ist er für Wanderer und Mountainbiker ein regelrechtes Paradies. Auch Angler stoßen hier auf beste Voraussetzungen, um ihrem Hobby nachzugehen. Unsere Geheimtipps sind hier der Emerald Lake, der Chasm Lake und der Bear Lake.

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Die Naturlandschaften Colorados sind atemberaubend
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Atemberaubendes Panorama & steile Schluchten am Gunnison River

Mehr als einen Blick wert sind aber auch die übrigen Nationalparks Colorados. Der Masa-Verde-Nationalpark beheimatet unzählige archäologische Stätten, in denen früher die Indianer der Anasazi-Stämme hausten. Auch deshalb zählt der Park zum UNESCO-Welterbe. Der Great-Sand-Dunes-Nationalpark im Süden des Staates darf sich damit schmücken, die höchsten Sanddünen der USA zu besitzen. Sie sind bis zu 230 Meter hoch.

Der Panoramablick, den ihr an mehreren Stellen im Park besitzt, scheint nicht von dieser Welt zu sein: Kilometerweit könnt ihr die unberührte und von Dünen durchzogene Landschaft überblicken. Interessanterweise sind sie gar nicht so trocken, wie man es bei Sanddünen vermuten würde. Der Grund: Im San Luis Valley, das einen großen Teil der Sanddünen beheimatet, fließen viele kleine Bäche. Dadurch ist der Sand vergleichsweise feucht, sodass der Wind es schwer hat, den Sand der Dünen abzutragen.

Nicht vergessen sei außerdem der Park mit dem klangvollen Namen Black-Canyon-of-the-Gunnison-Nationalpark. Der namensgebende Gunnison River ist von einer steilen Schlucht umgeben, die charakteristisch für das Landschaftsbild des Parks ist. Der Park ist vor allem bei Vogelbeobachtern beliebt, da hier durch den amerikanischen Uhu (Great Horned Owl), den Weißbrustsegler (White-throated Swift) und den Diademhäher (Steller's Jay) drei Vögel zu Hause sind, die die Stars & Stripes geradezu herauszwitschern.

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Der Pikes Peak: Einer von Colorados bekanntesten Bergen
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Darum lohnt sich ein Besuch in Colorado Springs

Für Städtetrips eignet sich nicht nur die schon erwähnte Metropole Denver. Zu den größeren Städten mit Ausflugspotenzial zählen unter anderem Lakewood (143.000 Einwohner), Fort Collins (143.000 Einwohner) und Aurora (325.000 Einwohner). Wer mit der US-amerikanischen TV-Serie „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ vertraut ist, wird wohl darüber schmunzeln, dass in Colorado genau die Stadt liegt, in der die Serie einst spielte: Colorado Springs.

Der Ort präsentiert sich heute jedoch gänzlich anders, als man ihn aus der Serie kennt: Kein Dorf (mehr), das bloß ein paar hundert Seelen beheimatet, sondern eine absolute Großstadt mit mehr als 416.000 Einwohnern. Am Stadtrand von Colorado Springs liegt mit dem Garden of the Gods ein Naturschauspiel, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Die ungewöhnlichen Felsformationen im Park sind mehr als 65 Millionen Jahre alt und stechen durch ihre kräftig-rote Farbe hervor.

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Das intensive Rot der Felslandschaften sticht absolut hervor
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Blühende Landschaften – auch wirtschaftlich

In puncto Wirtschaft ist Colorado ein US-amerikanisches Paradebeispiel. Das jährliche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt hier fast immer über Landesdurchschnitt, die Arbeitslosenquote in der Regel weit unter dem US-Gesamtschnitt (im Mai 2019 lag sie bei 3,2 Prozent). Zum einen besitzt Colorado viele Universitäten, sodass man im Bereich der Forschung, vor allem im technischen Bereich, in den USA einen außerordentlichen Ruf besitzt.

Darüber hinaus ist durch die große nutzbare Naturfläche aber auch die Landwirtschaft ein wichtiger Faktor. Zuckerrüben, Mais und Kartoffeln gedeihen in Colorados Klima prächtig und werden im großen Stil angebaut. Auf den üppigen Bergwiesen finden Landwirte beste Bedingungen, um Schafe und Rinder zu züchten. Skurril: Da der Staat 2014 den Anbau, Besitz und Verkauf von Marihuana legalisierte, gewinnt auch Hanf zunehmend an landwirtschaftlicher Bedeutung.

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Colorados Bergwiesen offerieren beste Bedingungen für die Viehzucht
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Colorado im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Colorado:

Einwohnerzahl: ca. 5,6 Millionen
Fläche: ca. 269.000 Quadratkilometer (achtgrößter Staat der USA)
Hauptstadt: Denver (ca. 700.000 Einwohner)
Höchster Punkt: Mount Elbert (4401 Meter)
Staatsmotto: Nil sine numine
Spitznamen: The Centennial State, Colo
US-Staat seit: 01. August 1876

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Solche Seen gibt es in Colorado zuhauf
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Funfacts über Colorado: Hättet ihr's gewusst?

John…Deutschendorf? Wenn die Rede von großen Klassikern des Country ist, dann darf sein Name nicht fehlen: John Denver. Doch tatsächlich ist das bloß sein Künstlername. Eigentlich hieß er nämlich Henry John Deutschendorf und hatte, unverkennbar, deutsche Vorfahren. Den Künstlernamen nahm er an, da er in Colorados Natur absolut vernarrt war. Und zwar so sehr, dass er das dort befindliche Bergdorf Aspen als seinen Wohnort wählte. Hier in der Natur fühlte er sich geborgen und fand Inspiration, um Songs wie „Thank God I'm a Country Boy“, „Sunshine on My Shoulders“ und „Rocky Mountain High“ zu schreiben. Letzterer ist heute gar offizieller State Song Colorados.

Sportsfreund: In puncto Sport ist Colorados Hauptstadt Denver ganz vorn mit dabei. Gleich sechs Teams aus der Stadt spielen in ihrer jeweiligen Sportart in der ersten US-amerikanischen Profiliga: die Denver Broncos (American Football), die Denver Nuggets (Basketball), die Colorado Rockies (Baseball), Colorado Avalanche (Eishockey), Colorado Mammoth (Lacrosse) und die Colorado Rapids (Fußball).

Im Jahre 1999 schockte eine grauenhafte Tat, die sich im kleinen Ort Columbine ereignete, die gesamte Welt. An der Columbine High School erschossen zwei Schüler zwölf ihrer Mitschüler und zwei Lehrer, bevor sie sich schließlich selbst ermordeten. Der US-amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore nahm diese Tat zum Anlass, um den Dokumentarfilm Bowling for Columbine zu drehen, in dem er den US-amerikanischen Waffenhandel näher beleuchtet. 2002 wurde Moores Film mit einem Oscar ausgezeichnet.

 

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Einmal quer durch die USA: Kentucky [Teil VI]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir letzte Woche in Kalifornien unterwegs waren, ist diesmal Kentucky an der Reihe. Ein Staat, der weiß, wie man trinkt, frittiert und musiziert.

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Kentucky besitzt sehr fruchtbares Ackerland
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„Kentucky kannst du gern haben“

Mit Kentucky haben wir einen Staat vor uns, dessen Name vermutlich jeder kennt. Etwas damit anfangen können aber die wenigsten. Dass der Staat in der Gunst der meisten nicht gerade unter den Spitzenplätzen rangiert, wurde mir auch klar, als ich meinen Kollegen, mit dem ich gemeinsam an dieser Blog-Reihe schreibe, fragte, ob ich denn bitte gern Kentucky übernehmen dürfe. Was er, begleitet von einem süffisanten Lächeln, mit „Kentucky kannst du gerne haben“ beantwortete. Hochachtung sieht anders aus. Und hört sich anders an.

Die meisten von euch denken beim Stichwort Kentucky vermutlich an KFC, also Kentucky Fried Chicken (wozu wir später auch noch kommen). Aber zunächst einmal wollen wir uns dem Bild des Staates selbst widmen. Wie sieht Kentucky aus, was macht Kentucky aus?

Ein Mix aus Süstaaten-Flair und der Atmosphäre des Mittleren Westens

Kentucky bietet ob seiner geografischen Lage einen interessanten Mix aus Südstaaten-Flair und der Atmosphäre, für die die Staaten des Mittleren Westens bekannt sind. Kentucky grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten) an Illinois, Indiana, Ohio, West Virginia, Tennessee und Missouri. Das United States Census Bureau listet Kentucky übrigens als Mitglied der Südstaaten.

Die komplette nördliche Grenze des Staates definiert sich durch den Ohio River. Am westlichen Ende Kentuckys grenzt es an den Mississippi River. Hier liegt etwas, das von allen US-Staaten nur Kentucky vorweisen kann, und zwar eine Exklave. Die in den Mississippi River hineinragende Halbinsel namens Kentucky Bend ist nämlich ausschließlich über den Nachbarstaat Tennessee zu erreichen. Skurril: Die etwa 45 Quadratkilometer große Halbinsel zählt gerade einmal 18 Einwohner.

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Kentucky liegt direkt am Mississippi
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In etwa so hoch wie der Harz

In puncto Natur gibt sich Kentucky recht vielfältig. Der Osten Kentuckys ist sehr gebirgig, da sich hier mit dem Cumberland-Plateau und den Cumberland Mountains zwei Gebirgszüge der Appalachen befinden. Hier begegnet ihr dem höchsten Punkt Kentuckys, und zwar dem Black Mountain im Harlan County. Er ist knapp 1262 Meter hoch, was Kentucky höhentechnisch etwa mit dem Harz vergleichbar macht.

Kohlereviere gibt es sowohl im Osten als auch im Westen. Der Osten ist allerdings sehr viel stärker von Wald geprägt als der Westen. Dafür liegt hier, im äußersten Westen des Staats, eine tief gelegene Ebene, die man auch Jackson Purchase nennt. Dort befindet sich viel sogenanntes Schwemmland, was beste Voraussetzungen für eine landwirtschaftliche Nutzung bietet. Ähnliches gilt für den Norden Kentuckys. Dieser verfügt über kalkreiche Böden, was ihn zu einem idealen Gebiet für den Anbau von Getreide und das Aufziehen von Nutztieren macht.

Nicht nur der Ohio River und der Mississippi River sorgen dafür, dass das Flussnetz in Kentucky gut 140.000 Kilometer aufweist. Auch der Green River, der Tennessee River und der Cumberland River zählen zu den großen Flüssen, die zahlreiche Wassersportler anlocken und auch über die Staatsgrenzen hinaus bekannt sind. Erwähnenswert ist darüber hinaus der Mammoth-Cave-Nationalpark. Er befindet sich in der Mammuthöhle, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.

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Mais gedeiht in Kentucky prächtig
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Straight outta Kentucky: Bourbon der Spitzenklasse

Pils oder Helles? Rot- oder Weißwein? Das sind im Bereich des Alkoholgenusses Grundsatzfragen, über sie sich hervorragend diskutieren (und trinken) lässt. In diesen Kontext reiht sich die Frage „Scotch oder Bourbon?“ bestens ein. Genau hier komm Kentucky ins Spiel. Der Staat kann ohne Untertreibung als Hochburg des Bourbon bezeichnet werden. Gut 90 Prozent des weltweit verkauften Bourbons stammen aus Kentucky. Gemeinsam mit Nachbarstaat Tennessee ist Kentucky somit die „Whiskey-Zentrale“ der USA.

Scotch, der Name deutet es schon an, bezeichnet in Schottland hergestellten Whiskey. Charakteristisch für Scotch ist, dass er zu einem Großteil aus Gerstenmalz besteht und man ihn über einem offenen Torffeuer räuchert. Darüber hinaus reift Scotch mehrere Jahre, meistens mindestens zehn, in Eichenholzfässern, in denen zuvor schon andere Alkoholika lagerten.

Im Gegensatz dazu besteht die Maische für den US-amerikanischen Bourbon-Whiskey zu mindestens 51 Prozent aus Mais. Ein wenig anderes Getreide kann dem Ganzen zwar noch hinzugefügt werden, spielt aber eine untergeordnete Rolle. Aufgrund des hohen Maisgehalts hat Bourbon einen eher süßen und weniger rauchigen Geschmack.

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Bourbon ist in Kentucky ein echtes Kulturgut
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Eine Frage des Fasses

Im Vergleich zu Scotch reift Bourbon sehr kurz. Mindestens zwei, jedoch selten mehr als zehn Jahre. Das liegt auch daran, dass in Kentucky und Tennessee natürlich ganz andere klimatische Verhältnisse herrschen, als in Schottland. Ein großer geschmacklicher Unterschied kommt auch dadurch zustande, dass Bourbon in „frischen“ Fässern lagert. Ein einmal für die Reifung eines Bourbon verwendetes Fass darf nicht noch einmal gebraucht werden. Stattdessen – und das ist fast schon ironisch – exportieren die meisten Bourbon-Brennereien ihre einmal verwendeten Fässer nach Schottland, wo diese für die Reifung von Scotch Verwendung finden.

Viele Whiskey-Kenner behandeln Bourbon daher eher stiefmütterlich. Scotch sei durch seine längere Reifezeit und die alten Fässer, die dutzende Aromen an den Whiskey abgeben, weitaus komplexer als Bourbon. Im Gegensatz dazu argumentieren Bourbon-Fans, dass ihr Lieblingsgetränk leichter zugänglich sei und dank seiner Süße pur sehr gut getrunken werden kann.

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In solchen Fässern reift der Bourbon
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Sogar mit geschütztem Gütesiegel: Der Bourbon aus Kentucky

Ihr seht schon, ob nun Scotch oder Bourbon, jede Whiskey-Variante hat ihre speziellen Charakteristika, für die man sie ablehnen oder lieben kann. Fest steht jedoch, dass die US-amerikanischen Schnapsbrenner das Beste aus den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gemacht haben. Da Gerste in Kentucky einfach nicht wachsen wollte, nahmen sie eben Mais, um das ihnen bekannte Getränk aus Europa ebenfalls herzustellen.

Übrigens: Kentucky schätzt die Kunst des Whiskeybrennens so sehr, dass man ein Schutzsiegel eingeführt hat. Nur Whiskey, der in Kentucky produziert wurde und dort mindestens ein Jahr gereift ist, darf die Aufschrift „Kentucky Straight Bourbon“ tragen. Typische Bourbon-Destillerien wie Four Roses, Buffalo Trace und Wild Turkey drucken dieses Label mit Stolz auf ihre Whiskey-Flaschen. Wenn ihr nun Lust auf den Geschmack eines echten Bourbon aus Kentucky bekommen habt, empfehlen wir euch unsere myspirits Gutscheine. Damit könnt ihr echten Bourbon zum Vorzugspreis online bestellen.

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Jim Beam zählt zu den bekanntesten Bourbons
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Bluegrass: Ein geglücktes Wagnis junger Country-Musiker

Untrennbar mit Kentucky verknüpft ist der Begriff Bluegrass. Und das gleich aus zwei Gründen. Zum einen wächst es hier. Das auch als Wiesen-Rispengras bekannte Gewächs gedeiht zwar auch in anderen Teilen Nordamerikas und Europas. In Kentucky wird ihm aber aufgrund des nährstoffreichen und kalkhaltigen Bodens eine besonders intensive, grün-blaue Farbe nachgesagt. So entstand der Begriff Kentucky Bluegrass.

Genau hier, irgendwo in den Gebirgszügen zwischen Kentucky und Tennessee, entwickelte sich in den 1930ern eine spezielle Form der Country Music. Junge Musiker, allen voran Bill Monroe, werteten den klassischen US-amerikanischen Country durch einfallsreiche Elemente auf. Monroe begann damit, in seine Country-Stücke das Spiel der Mandoline einzubauen. Was auf den ersten Blick unvereinbar schien, ging wunderbar auf: Das Saiteninstrument, das seinen Ursprung im mittelalterlichen Italien hat, eignete sich hervorragend, um Gitarre, Kontrabass und Banjo beim Musizieren zu unterstützen. Dies war die Geburtsstunde der Bluegrass-Musik.

Laut, metallisch, aber irgendwie doch warm

Apropos Banjo: Auch dieses Instrument ist stilbildend für den Bluegrass. Vor allem Earl Scruggs, der schon bald in Bill Monroes Band mitspielen sollte, wurde mit seinem speziellen Banjo-Spielstil in den USA bekannt und machte so beste Werbung für den Bluegrass.

Nicht minder wichtig beim Bluegrass sind die Einbindung von Fiddle und Resonatorgitarre. Die Fiddle ist, vereinfacht ausgedrückt, eine Violine. Ein Fiddle-Spieler ist allerdings nicht derart stark an Konventionen des Violinenspiels gebunden, wie es bei der klassischen Violine der Fall ist. Eine Resonatorgitarre, auch Dobro genannt, zeichnet sich durch ihren speziellen Klangkörper aus. Er ist einem mechanischen Lautsprecher nachempfunden. Die in der Gitarre verbauten Resonatoren verstärken die Schwingung der Saiten und erzeugen so einen charakteristischen Sound: Laut, metallisch, aber irgendwie doch warm. Heute ist die Resonatorgitarre im Country und Blues ein essenzieller akustischer Baustein.

Songs wie Will the Circle Be Unbroken und Blue Moon of Kentucky sind typische Bluegrass-Stücke, die den Staat sogar im Songtext erwähnen. Der letztgenannte Song wurde vor allen Dingen dadurch bekannt, dass ihn ein gewisser Elvis Presley coverte.

Der unverhoffte Frittier-König: Die Geschichte von Kentucky Fried Chicken

Wer in den USA lebt oder dort Urlaub macht, kommt ums Frittieren einfach nicht herum. In einem Land, das selbst Kekse in heißem Fett ausbäckt, ist diese Art der Zubereitung allgegenwärtig und überaus populär.

Davon angetan war auch Harland David Sanders. Vielleicht musste er das auch sein. Sein Vater starb, als er sechs Jahre alt war. Um die Familie dennoch ernähren zu können, ging seine Mutter arbeiten. Als das älteste von drei Kindern war er daher derjenige, der der ganzen Familie täglich etwas auf dem Mittagstisch zu servieren hatte.

Dennoch deutete auch in seinem jungen Erwachsenenleben nichts Wirklich darauf hin, dass Restaurants in seinem späteren Leben eine zentrale Rolle spielen sollten. Sanders verdingte sich unter anderem als Feuerwehrmann, Anwalt und Versicherungsmakler. Als 1930 eine schwere Wirtschaftskrise um sich griff, hatte Sanders Glück, überhaupt Arbeit zu finden. Man bot ihm an, in North Corbin, Kentucky, pachtfrei eine Tankstelle zu betreiben. Die Mineralölgesellschaft verlangte lediglich einen Anteil an den Einnahmen.

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Frittiertes Hähnchen ist aus der Südstaatenküche nicht wegzudenken
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Dank Druckluft und geheimen Gewürzen: Sanders‘ Hähnchen schlagen ein

Dies sollte sich für Sanders als Glücksgriff erweisen. Doch nicht etwa aufgrund des Benzins, sondern dank etwas, das er in der Tankstelle eigentlich nur nebenbei anbot: Frittiertes Hähnchenfleisch. Sanders Frittierkünste waren in der Umgebung rasch in aller Munde, vor allem dank seiner speziellen und geheimen Würzmischung. Außerdem frittierte er das Hähnchen auf spezielle Weise, und zwar unter der Mithilfe von Druckluft. Das Frittieren ging dadurch noch schneller vonstatten.

Sanders, mittlerweile schon über 60 Jahre alt, bot seine Kentucky Fried Chicken ab 1952 anderen Gastronomen als Franchise an und der weltweite Siegeszug nahm seinen Lauf. Anfang der 1960er gab es in den USA bereits 600 KFC-Filialen. Heute gibt es davon weltweit mehr als 20.000, davon mehr als 4000 in den USA und mehr als 5000 in China.

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KFC ist heute eine Weltmarke
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Erst spät auch in Deutschland dick im Geschäft

Interessant: Obgleich beim Stichwort Fastfood den meisten Deutschen vermutlich sofort McDonald's oder Burger King in den Sinn kommen, eröffnete das erste KFC Deutschlands bereits 1968, und somit mehrere Jahre vor den beiden großen Konkurrenten. Im großen Stile investiert KFC in Deutschland tatsächlich erst seit Kurzem. 2018 kündigte man an, das Filialnetz in Deutschland massiv ausbauen zu wollen.

Zumindest hierzulande beweist das US-amerikanische Unternehmen damit einen ähnlich langen Atem wie sein Gründer. Denn auch dieser war bereits jenseits der 60, als seine harte Arbeit Früchte trug und er den Klassiker aus der Südstaatenküche weltbekannt machte. Apropos langer Atem: Der Genuss frittierter Speisen gilt bekanntermaßen nicht unbedingt als gesund. Sanders scheint das nicht geschadet zu haben. Er starb 1980 im stolzen Alter von 90 Jahren. Natürlich in Kentucky, irgendwo zwischen saftigem Bluegrass, Bourbon-Brennereien und dem Klang eines Banjos.

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Bei Hähnchenteilen langen Fastfood-Fans gern zu
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Kentucky im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Wisconsin:

  • Einwohnerzahl: ca. 4,4 Millionen
  • Fläche: ca. 104.659 Quadratkilometer (Rang 37 von 50)
  • Hauptstadt: Frankfort (ca. 25.500 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Black Mountain (1262 Meter)
  • Staatsmotto: United We Stand, Divided We Fall
  • Spitznamen: Bluegrass State
  • US-Staat seit: 01. Juni 1792
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Saftig grün und gebirgig: So erstrahlt Kentucky
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Funfacts über Kentucky: Hättet ihr's gewusst?

Äußerst demokratisch: Kentucky ist einer von vier US-Staaten, der sich offiziell nicht als State, sondern als Commonwealth bezeichnet. Dies akzentuiert, dass diese Staaten jeweils eine Regierung besitzen, die auf der Zustimmung seiner Einwohner fußt – und nicht etwa eine Regierung, die auf Geheiß der britischen Krone agiert. Das war bei den dreizehn Kolonien, aus denen später die USA werden sollten, nämlich zunächst der Fall. Obskur: Kentucky zählt gar nicht zu diesen dreizehn Kolonien. Dennoch setzten sich die Einwohner Kentuckys dafür ein, dass ihr Staat als Commonwealth firmieren sollte – und sie hatten Erfolg.

Wieder da: Zwei Tierarten, die in der Region einst zu Hause waren, dann aber lange als ausgestorben galten, sind in Kentucky heute wieder heimisch: Wapitis und Truthühner. Tatsächlich zählt Kentucky heute sogar zu einem der US-Staaten, der die größte Population dieser Tiere aufbieten kann. Das freut in Kentucky natürlich viele, vor allem aber die Bourbon-Brennerei Wild Turkey.

Apropos Bourbon: Um die Entstehung seines Namens ranken sich einige Mythen. Es existieren zwei Szenarien, von denen man annimmt, dass zumindest eines zutrifft. So gibt es in Kentucky das Bourbon County, benannt nach dem gleichnamigen französischen Adelsgeschlecht, das die US-Amerikaner im Unabhängigkeitskrieg unterstützte. Hier soll in den USA erstmals Whiskey hergestellt worden sein. Das andere Szenario besagt, dass der US-amerikanische Whiskey seinen Namen in Anlehnung an eine Kneipenmeile namens Bourbon Street tragen soll. Diese liegt allerdings nicht in Kentucky sondern in New Orleans, Louisiana.

 

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Vom Glamour Hollywoods zum Tech-Mekka Silicon Valley – Kalifornien [Teil VI]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir letzte Woche näher auf Louisiana eingingen, ist diesmal Kalifornien an der Reihe. Von Hollywood, über Wüstentäler bis hin zum Silicon Valley, wir von Rabatt-Coupon haben uns den sonnigen Staat im Westen der USA mal etwas genauer angesehen.

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Die große Anzahl an Attraktionen macht Kalifornien zu einem wahren Magnet für Tourismus. | Bildquelle: unsplash.com

Nicht umsonst der „Golden State“

Aktuell hat die Hitzewelle Deutschland fest im Griff: Dürre, Waldbrände und aufgeplatzte Straßen sind nur einige der Dinge die uns in den letzten Tagen beschäftigen. Für viele Einwohner Kaliforniens ist ein solches Wetter schon lange Alltag. Mit ca. 8 Sonnenstunden täglich, trägt Kalifornien den Beinamen Golden State, zu Deutsch goldener Staat, vollkommen zurecht.

Aber Kalifornien ist viel mehr als nur ein paar Sonnenstrahlen: Der Staat zeichnet sich durch seine große Vielfalt an Landschaften aus. Die große Fläche des Golden State ist einer der Gründe dafür, nur Texas und Alaska messen mehr Quadratkilometer. Wirft man einen Blick auf die 1.300 km lange Küste des Weststaates, werden die Ausmaße Kaliforniens schnell deutlich.

Im Osten Kaliforniens herrscht ein wüstenähnliches Klima. Das sogenannte Death Valley wird von Dürre beherrscht und ist mit durchschnittlichen Temperaturen über 40 Grad Celsius ist ein Paradebeispiel für ein solches Klima. An den Küsten ist es wiederum deutlich kühler. Der pazifische Ozean sorgt hier für angenehme Temperaturen von bis zu 24 Grad Celsius im Süden des Staats.

Obwohl in Kalifornien 25% der Landschaft aus Wüste bestehen, findet man hier 50% aller Pflanzen der Vereinigten Staaten wieder. Dieser Fakt spiegelt sich auch in der Statistik wieder: Denn 45% der Landschaft in Kalifornien besteht zudem auch aus Wald.

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Die Landschaft Kaliforniens ist einer der Vielseitigsten in den USA |Bildquelle: unsplash.com

Das Silicon Valley – Heimat der Tech-Milliadäre

Im Süden San Franciscos ist es zu finden: Das Silicon Valley. Mit einer Länge von stolzen 70km und einer breite von ca. 30km erstreckt sich die Region von San Mateo bis nach San José. Das Silizium Tal, zu Deutsch übersetzt, gilt als Mekka für alle IT- und Hightech-Begeisterten dieser Welt!

Des weiteren gehört das Silicon Valley zu den wirtschaftlich stärksten Gegenden der Welt. Wenn man sich genauer ansieht, welche Unternehmen hier ihren Hauptsitz haben, wird schnell klar wieso: Facebook, Google oder Snapchat – und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Aber was genau macht das Silicon Valley so attraktiv für die IT-Branche?

Die Entwicklung lässt sich zurückführen auf die frühen 50er Jahre und der damit verbundenen Entstehung des Stanford Industrial Parks. Der Grundgedanke des damaligen Dekans der Stanford University, Frederick Terman, war Studenten und Ehemaligen einen Ort zu schaffen, an dem neue Unternehmen entstehen. Einen Ort der Kreativität und des Fortschritts.

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Milliardäre im Silicon Valley sind im Durchschnitt rund 10 Jahre jünger als im Rest der Welt – auch Dank der Stanford University | Bildquelle: unsplash.com

Heutzutage würde man jene kleine Unternehmen wohl Start-Ups nennen. Dieser Gedanke legte den Grundstein für eine rasante Entwicklung der Region hin zum Silicon Valley, wie wir es heute kennen. Studenten der Stanford University sind dafür bekannt sich keinen Job zu suchen, sie erschaffen einen. Mit rund 1.100 Start-Ups stellt Stanford die meisten Kleinunternehmen, die von Bachelor-Studenten gegründet wurden. Jeder einzelne dieser Gründer hofft, dass sein Start-Up zu einem Milliarden-Unternehmen, einem sogenannten Unicorn, wird.

Wohnraum ist für „Normalos“ fast unbezahlbar

Und das alles, obwohl die Wohnbedingungen im so begehrten Silicon Valley für Studenten mehr als unvorteilhaft sind. Der durchschnittlich Mietpreis im Tal nahe San Francisco beträgt nämlich satte 2.341$! Für diesen Preis bekommt man zudem gerade mal so ein Einzimmerapartment! Diese krasse Entwicklung des Mietpreises sorgt dafür, dass selbst Angestellte bei den großen Tech-Unternehmen – wie Google – sich den nötigen Wohnraum nicht mehr leisten können.

Der überdurchschnittlich hohen Kosten für den Wohnraum ist eine der Folgenden, des allgemein großen Wohlstands der Region. 140.000$ – So hoch ist das durchschnittliche Jahreseinkommen in San Francisco. Im Vergleich: Im gesamten Staat Kalifornien beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen „nur“ 80.000$! Dieser Median des Jahreseinkommens mag auf dem Papier vielleicht gut aussehen, die Realität sieht leider anders aus.

Die hohe Anzahl an Milliardären und Großverdienern in San Francisco sorgt für deutlich verfälschte Zahlen. In San Francisco folgt ein Milliardär auf 11.600 Einwohner. Rechnet man diese Zahlen hoch, landet man bei 74 Milliardären in der Bay Area. Die Leidtragenden gehören, wie meist, der Arbeiterklasse an. Eine Lösung oder dauerhafte Senkung der Mietpreise ist in Zukunft aber weiterhin nicht absehbar.

Yosemite National Park – die Heimat der Riesenmammutbäume

Nur 300 Kilometer östlich des Silicon Valley befindet sich der Yosemite National Park und er könnte unterschiedlicher nicht sein. Mit seinen Bergen, Pflanzen, Wasserfällen und Mammutbäumen ist der Park ein wahres Wunder der Natur. Dachte sich auch die UNESCO und erklärten den Nationalpark im Jahre 1984 zum Weltnaturerbe.

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Abseits des ganzen Großstadt-Glamours befindet sich der atemberaubende Yosemite National Park | Bildquelle: unsplash.com

Der YNP umschließt ein Gebiet von über 3080 Quadratkilometern und grenzt direkt an die Sierra Nevada. Interessanterweise ist die Flora und Fauna des Yosemite Parks eine gänzlich andere als die der von Dürre beherrschten Sierra Nevada. Der drittälteste Nationalpark der Welt erfreut sich, mit rund 3 Millionen Besuchern jährlich, großer Popularität.

Aber der Yosemite National Park bietet nicht nur einen Zufluchtsort für die Naturburschen da draußen, auch Sportler kommen hier voll auf ihre Kosten. In den Sommermonaten bieten die Felswände des El Capitan und des Half Dome einen perfekten Rückzugsort für alle begeisterten Kletterer.

Im Winter hingegen wird der sogenannte Bader Pass zum Ski-Gebiet. Es gilt als besonders Traditionsreiches Ski-Gebiet und bietet Wintersportlern aller Art ein Zuhause.

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Der Riesenmammutbaum oder auch Sequoiadendron giganteum ist eines der beeindruckendsten Naturphänomene im YNP | Bildquelle: unsplash.com

Kalifornien im Kurzportrait

Abschließend noch ein paar wissenswerte Fakten über Kalifornien:

  • Hauptstadt: Sacramento
  • Beiname: Golden State
  • Staatsmotto: Eureka!
  • Fläche: 423.970 m²
  • Den USA beigetreten am: 9. September 1850
  • Höchster Punkt: Mount Whitney mit 4.481 m

Funfacts über Kalifornien: Hättet ihr's gewusst?

Arnold Schwarzenegger bekleidete von 2003 bis 2011 das Amt des Gouverneur Kaliforniens. Er steht somit auf ewig in den Geschichtsbüchern der USA als 38. Gouverneur des Staates Kalifornien. Der Governator ist seit Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre Teil der Republikanischen Partei der USA und hält bis heute seine Meinung zur US-Politik und dem Präsidenten nicht zurück.

Das Death Valley, der tiefste Punkt der USA, und der Mt. Whitney, der höchste Punkt der USA, befinden sich beide in Kalifornien. Aufgrund dieser Nähe der beiden Punkte ist es möglich einen, Tagesausflug vom höchsten zum tiefsten Punkt der Kontinentalen-USA zu machen.

Der Staat Kalifornien stellt mit San Diego, Los Angeles und San Jose 3 der 10 größten Städte in den USA – Rekord!

Der Exportschlager der Kalifornier – Mandeln. Dieser Wirtschaftszweig ist so wichtig für den kalifornischen Staat, dass Mandelbauern selbst in extremen Dürreperioden, unbegrenzt Zugriff auf die Wasservorräte haben. Während die Menschen in Kalifornien in den letzten Jahren immer häufiger ein Limit für die Wassernutzung pro Tag gesetzt bekommen, ist dieser Leitsatz für die Mandelindustrie außer Kraft gesetzt worden.

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Einmal quer durch die USA: Louisiana [Teil V]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir beim letzten Mal in Illinois unterwegs waren, ist diesmal Louisiana an der Reihe. Ein feuchter, bunter und würziger Schmelztiegel.

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In Louisiana ist Musik allgegenwärtig
Bildquelle: unsplash.com

Der „Bayou State“ mit direktem Zugang zum Meer

Louisiana zählt zu den Südstaaten der USA. Laut dem United States Census Bureau sind die Südstaaten eine der vier Großregionen der USA und umfassen 16 Staaten im Südosten des Landes. Der nördlichste dazugehörende Staat ist Maryland, die beiden südlichsten Texas und Florida. Louisiana steckt genau zwischen diesen beiden Staaten und besitzt einen Zugang zum Meer, da das südliche Ende Louisianas in den Golf von Mexiko hineinragt.

Ein wichtiges Schlagwort in Bezug auf Louisiana, und damit sind wir auch schon beim Spitznamen dieses Staats, ist Bayou. So nennt man in den Südstaaten langsam fließende bzw. stehende Gewässer. Und davon gibt es in Louisiana, im Bayou State, reichlich. Sie haben einen großen Einfluss auf das Klima Louisianas. Die zahlreichen Moore, Sümpfe, Auen und das Marschland sorgen dafür, dass ein Großteil des Staats als Feuchtgebiet bezeichnet werden kann.

Fluch und Segen zugleich: Louisianas Sümpfe und Moore

Gerade in der heutigen Zeit ist die Bedeutung von solchen Feuchtgebieten nicht zu unterschätzen. Denn Feuchtgebiete sind sogenannte Kohlenstoffsenken. Das heißt, sie nehmen konstant Kohlenstoff auf und tragen somit enorm zur Reduzierung des Treibhauseffekts bei. Umso prekärer ist es, wenn Moore entwässert werden. Dann entweicht nämlich ein großer Teil des Kohlenstoffs in Form von Kohlendioxid, was selbstredend alles andere als positiv für unser Klima ist.

Obgleich Louisianas Gewässer tückisch sein können, besitzen sie auch eine große Bedeutung als Verkehrswege. Das war vor allem in den vergangenen Jahrhunderten der Fall. Die sumpfigen Moore und Flüsse waren zwar manchmal unberechenbar, aber häufig der einzige Weg überhaupt, um sich im Staat schnell fortzubewegen. Viele der kleinen Flüsse und Seen verfügen über eine direkte Verbindung zum wohl wichtigsten und bekanntesten Gewässer Louisianas: Dem Mississippi River. Er fließt in Louisiana, etwa 160 Kilometer südlich von New Orleans, in den Golf von Mexiko.

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Solche Sumpflandschaften sind für den Staat ganz typisch
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„Mardi Gras“: Bunt, laut & alle sind dabei

Damit wären wir auch schon bei der bekanntesten und vermutlich auch „buntesten“ Stadt Louisianas. Mit knapp 344.000 Einwohnern ist New Orleans die größte Stadt des Staats. Baton Rouge, die Hauptstadt, kommt lediglich auf 229.000 Einwohner. Zwei weitere noch vergleichsweise große Städte in Louisiana sind Shreveport (199.000 Einwohner) und Lafayette (120.000 Einwohner).

New Orleans darf getrost als bunte Stadt bezeichnet werden, da sie euren Sinnen dank ihrer Architektonik, ihrer Kulinarik und ihrer Feste wirklich alles abverlangt. Da wäre zum Beispiel der Mardi Gras. So nennt man in New Orleans den Faschingsdienstag. Die ganze Stadt ist an diesem Tag auf den Beinen, alles ist festlich geschmückt, man trägt opulente Kostüme und an jeder Ecke ertönt Musik. Am besten lässt sich Mardi Gras wohl als eine Mischung aus dem Karneval in Rio und den Umzügen in deutschen Karnevalshochburgen wie Köln beschreiben.

Bunt verkleidete Damen zu Mardi Gras | Rabatte Coupons

Wenn Mardi-Gras-Zeit ist, wird es bunt und laut
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Warum Louisiana so französisch ist

Mardi Gras stammt übrigens aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „fetter Dienstag“. Hieran zeigt sich ein interessanter geschichtlicher Aspekt Louisianas. Ende des 17. Jahrhunderts, also noch mehrere Jahrzehnte vor der Verfassung der Unabhängigkeitserklärung, betrieb Frankreich im Süden der heutigen USA Forschungen und Entdeckungsreisen. 1699 begann Frankreich dann damit, das Gebiet dauerhaft zu besiedeln und benannte es nach König Ludwig XIV. Aufgrund mehrerer Auseinandersetzungen und dem Landhandel gehörten Teile Louisianas in den darauffolgenden Jahrzehnten zu Großbritannien, Spanien und den USA.

1803 entschloß sich US-Präsident Thomas Jefferson schließlich dazu, Louisiana dauerhaft und vollständig den USA einzuverleiben. Für 15 Millionen US-Dollar kaufte er das Gebiet Napoleon I. ab. Funfact: Da das damalige Louisiana größer war, als dessen heutige Staatsgrenzen, verdoppelten die USA durch einen einzigen Kauf ihr Staatsgebiet. Das gekaufte Land umfasste mehr als zwei Millionen Quadratkilometer, zu denen unter anderem die heutigen Staaten Oklahoma, Arkansas, Missouri, Nebraska und South Dakota zählen.

Diese kulturellen Einflüsse zeigen sich unter anderem im French Quarter. Der historische und älteste Stadtteil New Orleans‘ begeistert vor allem durch seine einzigartigen Gebäude. Die meisten der erhaltenen historischen Häuser entstammen dem späten 18. Jahrhundert, als Louisiana zu Spanien gehörte. Große Anziehungspunkte für Touristen sind die Bourbon Street, die für ihre zahlreichen Bars bekannt ist, sowie der Jackson Square und die St. Louis Cathedral.

Die St. Louis Cathedral im French Quarter | Rabatte Coupons

Im „French Quarter“ gibt es vieles zu bestaunen
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Nicht nur Jazz: Louisiana und seine facettenreiche Musik-Szene

In ganz Louisiana, vor allem aber in New Orleans, ist darüber hinaus eine Sache allgegenwärtig: Der Jazz. Dies hat Louisiana dem Umstand zu verdanken, dass es in der Vergangenheit als ein regelrechter Schmelztiegel musikalischer Stile fungierte. Die Franzosen brachten etwas vom europäischen Stil ein, während Einwanderer aus Südamerika und Sklaven aus Afrika ebenfalls ihre musikalischen Wurzeln beisteuerten. Dadurch entstand eine facettenreiche musikalische Bandbreite, die sowohl vom Country als auch vom R'n'B, Soul und Rock'n'Roll zehrt.

Wenn ihr Louisiana einen Besuch abstattet, solltet ihr daher unbedingt eines der Musikfestivals besuchen. Ob Fiddle, Akkordeon, Banjo, Klarinette oder auch klassische Gitarre – die Jazz-Bands Louisianas servieren euch ein musikalisches Potpourri, das getrost als einzigartig bezeichnet werden darf. Nicht wenige Interpreten haben sich davon beeinflussen lassen und dem Bayou State in ihren Werken die Ehre erwiesen. Man denke beispielsweise an Blue Bayou von Roy Orbison (1963) oder Born on the Bayou von Creedence Clearwater Revival (1969).

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Louisianas Musik-Szene ist sehr facettenreich
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Die Cajun-Küche: Würzig und vollmundig

Nochmal zurück zum Begriff Schmelztiegel: Für nichts wäre diese Bezeichnung wohl treffender, als für Louisianas Küche. Die Kulinarik des Staats ist bekannt für die sogenannte Cajun-Küche. Diese hat ihren Ursprung im historischen Gebiet Cajun Country. So bezeichnet man den südlichen Teil Louisianas, in dem die französische Bevölkerung beheimatet war. Als Cajun-Zentrum gilt die Stadt Lafayette (benannt nach einem französischen Offizier, der im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg den sich gerade gründenden USA zur Seite stand).

Ein Klassiker der Cajun-Küche ist Gumbo. Dabei handelt es sich um einen Eintopf mit Mehlschwitze. Diese ist aus zwei Gründen besonders wichtig. Sie bindet das Gumbo nicht nur, sondern gibt ihm auch seinen typischen, vollmundig-nussigen Geschmack. Um das Gumbo noch stärker zu binden, verwendet man üblicherweise Okraschoten oder Filé-Pulver, welches aus gemahlenen Blättern des Sassafrasbaums besteht. Obgleich bis heute nicht ganz klar, verdankt das Gumbo seinen Namen vermutlich besagten Okraschoten, denn in Angola nennt man diese kingombo.

Zur Herstellung des Gumbo setzen die Köche Louisianas entweder auf Meeresfrüchte, vor allen Dingen Shrimps aus dem Golf von Mexiko, oder aber auf Fleisch. Ist Letzteres der Fall, landen meist Geflügel oder geräucherte Wurst im Gumbo. Fast schon verpflichtend ist es, bei der Zubereitung des Gumbo Paprika, Zwiebeln und Sellerie zu verwenden. Serviert wird das Gericht üblicherweise auf bzw. mit Reis, manchmal aber auch mit Nudeln.

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Fans von Meeresfrüchten langen bei diesem Gumbo gern zu
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Exotisches Jambalaya und Sandwiches mit italienischer Note

Auch das sogenannte Jambalaya ist aus der Cajun-Küche nicht wegzudenken. Es wird vermutet, dass hier die Spanier Pate standen und es sich um eine Abwandlung der Paella handelt. Auch beim Jambalaya verwendet man entweder Meeresfrüchte oder Fleisch. Wer auf der Suche nach dem ultimativen exotischen Kick ist, sucht in Louisiana ein Restaurant, das Jambalaya mit Alligatorfleisch zubereitet. Doch egal ob Shrimps, Hühnchen oder Alligator, nicht fehlen darf im Jambalaya die Schärfe. Und zwar in rauen Mengen. Tabasco und Chili sorgen dafür, dass das Gericht vor allem bei Fans von scharfen Speisen auf der Beliebtheitsskala weit vorn rangiert.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist in Louisiana, und erneut insbesondere in New Orleans, das Muffuletta zu Hause. Dabei handelt es sich um ein Sandwich, welches von der italienischen Küche beeinflusst ist. Um eine echte Muffuletta herzustellen, schneidet der Koch zunächst ein rundes Weizenmehlbrot durch, das mit Sesamkörnern bestreut ist. Darauf verteilt er nun in hauchdünne Scheiben geschnittene Salami, Mortadella und Coppa (eine Fleischspezialität aus dem Schweinenacken). Dazu kommen nun noch Provolone (ein italienischer Käse) und ein marinierter Olivensalat, der neben Oliven noch spezielle Gewürze, Karotten und Sellerie enthält.

Ein Muffuletta-Sandwich in der Nahaufnahme | Rabatte Coupons

Muffulettas sind italienisch angehaucht
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Louisiana im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Louisiana:

  • Einwohnerzahl: ca. 4,6 Millionen
  • Fläche: ca. 134.000 Quadratkilometer (Rang 32 von 50)
  • Hauptstadt: Baton Rouge (ca. 229.000 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Driskill Mountain (163 Meter)
  • Staatsmotto: Union, Justice, and Confidence
  • Spitznamen: Pelican State (offiziell), Bayou State
  • US-Staat seit: 30. April 1812
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Jambalaya ist der Paella recht ähnlich
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Funfacts über Louisiana: Hättet ihr's gewusst?

Aufgrund seiner Lage ist Louisiana stark von Hurrikans bedroht. Einer der schlimmsten Stürme, Hurrikan Katrina, traf Louisiana im August 2005. In New Orleans brachen mehrere Deiche, was dazu führte, dass zeitweise 80 Prozent der Stadt unter Wasser standen, teilweise mehr als sieben Meter tief. Insgesamt kamen durch Katrina im Süden der USA mehr als 1800 Menschen ums Leben.

Noch heute zeigt sich der Einfluss Frankreichs vor allem im Rechtssystem Louisianas. Es gilt nicht etwa das angloamerikanische Recht, sondern bis heute der Code Napoléon. Um in anderen US-Staaten zu arbeiten, muss ein Rechtsanwalt aus Louisiana daher zusätzlich eine Zulassung für das angloamerikanische Recht erlangen.

Those damn Germans: In Louisiana gibt es ein historisches Küstengebiet namens German Coast. Hier ließen sich Anfang des 18. Jahrhunderts viele Einwanderer aus Süddeutschland und der Schweiz nieder. Die deutschsprachige Bevölkerung vermischte sich in den folgenden Jahrzehnten mit den französischsprachigen Einwanderern, welche, vereinfacht ausgedrückt, die Oberhand gewannen. Daher ist der kulturelle Einfluss Deutschlands in Louisiana vergleichsweise verschwindend gering. Ganz anders, als zum Beispiel in Wisconsin.

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Einmal quer durch die USA: Illinois [Teil IV]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir letzte Woche näher auf Ohio und seine vielen Parks eingingen, ist diesmal Illinois an der Reihe. Ein Staat, der ohne Untertreibung eine waschechte Weltmetropole sein Eigen nennen darf.

Chicagos Innenstadt | Rabatte coupons

Chicago ist eine der größten Städte der USA
Bildquelle: unsplash.com

Die Stadt, die dem Staat den Rang abläuft

Mit Illinois haben wir einen US-Staat vor der Brust, auf den der Spruch „Stadt im Staat ist bekannter als Staat selbst“ absolut zutrifft. Das ist in den USA bei nicht wenigen Staaten, auf die wir in unserer Reihe noch eingehen werden, der Fall. Zum Beispiel bei den Duos New York/New York City, Massachusetts/Boston und Washington/Seattle.

Im Falle von Illinois ist die Stadt, welche die Bekanntheit des Staats überragt, Chicago. Dabei ist Chicago noch nicht einmal die Hauptstadt von Illinois. Diesen Status trägt das mit knapp 115.000 Einwohnern eher beschauliche Springfield. Immerhin: Springfield trägt den Beinamen Home of Lincoln, da der spätere US-Präsident Abraham Lincoln hier 24 Jahre seines Lebens verbrachte, bis das Weiße Haus rief.

Aber zurück zu Chicago. Denn genau um diese Stadt soll es in unserem Artikel heute gehen. Wir wollen nicht missverstanden werden: Es ist beileibe nicht so, dass der Rest von Illinois gar nichts zu bieten hätte. Aber doch muss man ohne Umschweife zugeben, dass Chicago in dem Staat einfach alles andere überragt – sei es nun in puncto Wirtschaft, Sport, Musik oder Kulinarik. Nicht umsonst lockte Chicago im vergangenen Jahr 58 Millionen (!) Besucher an.

Eine junge Dame im Restaurant | Rabatte Coupons

Auch wegen seiner Restaurants zieht Chicago Millionen Touristen an
Bildquelle: pixabay.com

Vielfalt mal vier

Chicago liegt im Nordosten von Illinois und damit direkt am südlichen Ufer des Michigansees. Die Stadt selbst hat etwa 2,7 Millionen Einwohner und ist damit die drittgrößte der USA. Die Metropolregion Chicago, die auch Teile der angrenzenden US-Staaten Wisconsin und Indiana umfasst, kommt gar auf 9,6 Millionen Einwohner. Damit ist sie eine der 30 größten Metropolregionen weltweit.

Chicago selbst lässt sich grob in vier Bereiche, die sogenannten Community Areas, einteilen:

Die Central Area

Hier befindet sich das wichtigste Geschäftsviertel Chicagos, auch bekannt als The Loop. Architektonisch ist es nicht nur deshalb eindrucksvoll, weil sich hier zahlreiche Wolkenkratzer befinden. Es ist nämlich auch durchzogen von erhöht gelegenen Schienen, auf denen die Hoch- und U-Bahn von Chicago verkehrt. Diese bezeichnet man ganz schlicht als L, was die Kurzform von Chicago Elevated (zu Deutsch: Chicago-Hochbahn) ist. Die L verkehrt auf einem Streckennetz von insgesamt 171 Kilometern Länge und ist eines der meistfrequentierten Verkehrssysteme der USA.

Darüber hinaus befindet sich in der Central Area der Millenium Park. Er ist eine der größten Touristenattraktionen der Stadt und verdankt dies unter anderem dem Jay Pritzker Pavillon (eine Konzertmuschel), dem Lurie Garden und dem Crown Fountain (eine interaktive Videoskulptur). Wenn ihr euch für American Football begeistert, ist die Central Area ebenfalls einen Blick wert. Hier tragen die Chicago Bears ihre Heimspiele aus, und zwar im Soldier Field.

Die traditionellen Paraden, welche an Weihnachten, Thanksgiving und am St. Patrick's Day abgehalten werden, finden ebenfalls in der Central Area statt. Kurios: Um den St. Patrick's Day gebührend zu feiern, lässt die Stadt dafür jedes Jahr den Chicago River grün einfärben.

Chicagos Wolkenkratzer | Rabatte Coupons

In Illinois‘ Metropole gibt es eine Menge zu entdecken
Bildquelle: unsplash.com

Die North Side

Die North Side ist das am dichtesten besiedelte Gebiet Chicagos. Dennoch lohnt es sich, hierher zu kommen, wenn ihr nach Erholung sucht. Denn die North Side besitzt sehr großzügige und hübsche Strandabschnitte entlang des Michigansees. Ferner tragen die Chicago Cubs, eines der zwei größten Baseball-Teams in Chicago, im Wrigley Field ihre Heimspiele aus, das quasi nur einen Steinwurf vom Michigansee entfernt liegt.

Eine Chicago-Kappe | Rabatt Coupons

Auch Sport spielt in Illinois‘ Metropole eine große Rolle
Bildquelle: unsplash.com

Die West Side

Die West Side ist jene Community Area Chicagos, die man wohl am ehesten als eine solche bezeichnen kann, die „Problembezirke“ besitzt. US-Medien betiteln sie häufig auch als Urban Ghetto oder Crime-Ridden Area, da hier viele Menschen aus den unteren sozialen Schichten leben.

Dennoch hat die West Side einige Hotspots zu bieten. Zum Beispiel das United Center, in welchem die Bulls (Basketball) und die Blackhawks (Eishockey) ihre Heimspiele austragen. Das Garfield Park Conservatory ist eine Art Botanischer Garten, jedoch komplett verglast. Er besitzt eine der größten Sammlungen tropischer Pflanzen in den USA.

Ferner ist die West Side auch interessant, da sie zeigt, wie stark Chicago von der Einwanderung geprägt war und auch heute teilweise noch ist. Denn hier befinden sich unter anderem das einst von tschechischen Einwanderern gegründete Pilsen Historic District sowie das Schoenhofen Brewery District, wo früher eine der größten Brauereien der Stadt Bier produzierte.

Die South Side

Mit knapp 60% der gesamten Stadtfläche ist die South Side die größte Community Area Chicagos. Wie auch die North Side, bietet die South Side viele hübsche Strandabschnitte, häufig eingebettet in Parks. Dennoch ist die South Side der industrielle Motor der Stadt und beherbergt zudem die University of Chicago. Wie weiter oben angedeutet, besitzt Chicago noch ein weiteres bedeutendes Baseball-Team. Dies sind die White Sox, welche im Guaranteed Rate Field in der South Side ihre Heimspiele austragen.

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Direkt neben dem Großstadtleben warten in Chicago hübsche Strandabschnitte
Bildquelle: unsplash.com

Chicago in Filmen und Fernsehserien

Einige dieser Ecken und Wahrzeichen von Chicago habt ihr, ob nun bewusst oder unbewusst, sicher schon mal in Filmen und TV-Serien gesehen. Chigagos Bedeutung als Schauplatz in Produktionen für Film und Fernsehen ist nämlich nicht zu unterschätzen.

Viele kennen sicherlich die Szene aus Ferris macht blau (1986), in welcher Ferris Bueller mit seinen Freunden auf Chicago hinunterblickt. Dabei befinden sie sich im Sears Tower (seit 2009 offiziell Willis Tower), einem etwa 442 Meter hohen Wolkenkratzer und damit eines der höchsten Gebäude der Welt. Darüber hinaus sind im Film auch das Wrigley Field und das Art Institute Chicago prominent in Szene gesetzt.

Die US-Serie Shameless (seit 2011, Showtime) spiel ebenfalls in Chicago, genauer gesagt in der Southside. Die Produktion, die sich um eine dysfunktionale Familie um Familienvater Frank Gallagher dreht, spielt in der South Side. Sie ist eine der wenigen TV-Serien, die sich nicht davor scheut, auch die düsteren Ecken von Chicago zu zeigen, in denen Armut und sozio-ökonomische Probleme unübersehbar sind. Heruntergekommene Häuser, trostlose Abschnitte unter Chicagos L – all dies zeigt Shameless ganz unverblümt. Serien-Erfinder Paul Abbott sagt über seine Serie im Vergleich zu anderen Produktionen, die Menschen aus einfachen Verhältnissen zeigen: „It's got a much graver level of poverty attached to it. It's not blue collar; it's no collar.“ Etwas überspitzt formuliert: Shameless zeigt nicht etwa Leute, die aus der Arbeitsklasse stammen, sondern Leute, die gar keine Klasse besitzen. Wenn ihr das „echte“ Chicago sehen wollt, sei euch ein Blick in die Serie empfohlen.

Ein paar weitere Filme und Serien, die in Chicago spielen:

  • Blues Brothers (1980)
  • Kevin allein zu Haus (1990)
  • The Matrix (1999)
  • I, Robot (2004)
  • The Dark Knight (2008)
  • Transformers: The Last Knight (2017)

 

  • Eine schrecklich nette Familie (Fox, 1987 bis 1997)
  • Alle unter einem Dach (ABC, 1989 bis 1997)
  • Emergency Room (NBC, 1994 bis 2009)
  • Chicago Hope (CBS, 1994 bis 2000)
  • Still Standing (CBS, 2002 bis 2006)
  • Chicago P.D. (NBC, seit 2014)
Ein Theater in Chicago | Rabatte Coupons

Auch in vielen Filmen und TV-Serien spielt die Stadt eine tragende Rolle
Bildquelle: unsplash.com

Jazz-Rock vom Feinsten: Eine Stadt und ihre Band

Vielleicht ist der beste Name für eine Band ein solcher, den man sich erst gar nicht auszudenken braucht. Weil es ihn schon gibt. So geschehen bei der Band Chicago. Die Rock-Band ist eine der erfolgreichsten aller Zeiten: Mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger weltweit, 21 Singles in den US-amerikanischen Top Ten. In der Liste Greatest of All Time – Billboard 200 Artists des Billboard Magazine besetzt Chicago Rang neun.

Tatsächlich startete die Band aber unter einem anderen Namen: Chicago Transit Authority. Ein Verweis auf die Nahverkehrsgesellschaft Chicagos, die eben diesen Namen trägt und die oben erwähnte L betreibt. Weil die Band jedoch befürchtete, man würde früher oder später wegen des gleichen Namens in rechtliche Schwierigkeiten geraten, änderte man den Namen ins schlichte Chicago.

Das Bandlogo von Chicago | Rabatte Coupons

Das Bandlogo von Chicago besitzt heute Kultstatus
Bildquelle: Privat

Ein tragischer und schmerzlicher Todesfall

Von Beginn an hatte die siebenköpfige Truppe ein klares Ziel vor Augen. Chicago sollte für eine Art der Rockmusik stehen, bei der die Horn Section nicht bloß sporadisch zum Einsatz kommt, sondern das Fundament ausmacht. Trompete, Saxophon und Posaune waren bei Chicago also nicht bloß schmuckes Beiwerk, sondern so prominent, dass sich Chicagos Musik wohl am besten als Jazz-Rock kategorisieren lässt.

Obgleich: Ein einschneidendes Ereignis sollte die Band 1978 in eine Krise stürzen. Im Vergleich zu anderen Bands besaß Chicago nur einen Gitarristen: Terry Kath. Er spielte somit beides, Rhythmus- und Leadgitarre. In besagtem Jahr kam Terry Kath durch einen tragischen Unfall ums Leben. Kath, der Waffen sammelte, erschoss sich unbeabsichtigt selbst während des Reinigens seiner Waffen.

Die Horn Section einer Band | Rabatte Coupons

Bei Chicago fungieren Saxophon und Trompete nicht nur als schnödes Beiwerk
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Aufhören oder weitermachen?

Vielleicht auch aufgrund seines frühen Todes genießt Kath heute nicht die Anerkennung, die er eigentlich verdient hätte. Das lässt sich vermutlich schon durch nur einen kurzen Satz untermauern. Nach einem Auftritt in den späten 1960ern stand Chicago-Saxophonist Walter Parazaider im Backstage-Bereich, als ihm auf einmal jemand an die Schulter stupste. Parazaider drehte sich um und sein Gegenüber sagte zu ihm: „Your guitar player is better than me“. Dieser Satz kam von niemand Geringerem als Jimi Hendrix.

Nach Kaths Ableben stand für die Band folgende Frage im Raum: „Aufhören oder Kath ersetzen und weitermachen?“ Man entschied sich für Letzteres. Doch die Alben, die folgten, stellten weder Kritiker noch Fans zufrieden und verkauften sich schlecht. Auch dank der Mithilfe ihres neuen Produzenten David Foster sollte sich das Blatt für Chicago jedoch rasch wieder wenden. Mit dem 1982 erschienenen Album Chicago 16 kehrte der Erfolg zurück. Chicago stand nun nicht mehr für Rock mit einem Horn-Section-Fundament, sondern für Softrock. Ein Genre, das in den 1980ern enorm angesagt war. Das mag „alte“ Fans abgeschreckt haben. Andererseits konnte Chicago dadurch aber auch neue Fans gewinnen und wieder in vordere Chart-Regionen stoßen. Wenn ihr nun mehr über die Band erfahren möchtet, sei euch diese Dokumentation ans Herz gelegt.

Zwei E-Gitarren | Rabatte Coupons

Terry Kath war ein Meister seines Fachs
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Funky und jazzy, und zwar bis heute

Lustigerweise war und ist die Band in Deutschland, mit wenigen Ausnahmen, weder besonders bekannt noch besonders erfolgreich. Die populärsten Songs sind wohl noch If You Leave Me Now (1976) und Hard to Say I'm Sorry (1982). Zwei balladenartige Songs, die in den USA beide Platz eins der Single-Charts erreichten. Nichtsdestotrotz: Sofern euch Rock-Musik zusagt, die zugleich funky und jazzy anmutet, können wir euch wärmstens empfehlen, in ein paar Songs der Band hineinzuhören. Einen ersten Versuch dürft ihr jetzt sofort wagen. „Saturday in the Park“ von 1972 zählt zu Chicagos absoluten Evergreens. Übrigens: Die Band existiert bis heute. Nach wie vor ist die Band im Grunde nonstop auf Tour – mit immerhin noch vier Gründungsmitgliedern an Bord.

 

Chicagos Kulinarik

Nicht viele Städte können von sich behaupten, eine eigene Kulinarik zu besitzen. Denn normalerweise bezieht sich eine spezifische Küche auf ein Land oder zumindest eine Region, nicht jedoch auf eine einzige Stadt. Ein paar von Chicagos Spezialitäten wollen wir euch daher genauer vorstellen.

Der Chicago-Style Hot Dog

Klar, der Hot Dog gehört selbst auf Volksfesten in deutschen Kleinstädten zum Standardrepertoire. Der Chicago-Style Hot Dog ist jedoch eine besondere Variante des US-amerikanischen Klassikers. Seine Zutaten:

  • Wurst aus reinem Rindfleisch
  • Hot-Dog-Brötchen mit Mohn
  • Senf
  • Zwiebelwürfel (glasig)
  • Die längliche Scheibe einer eingelegten Dill-Gurke
  • Tomate (in Scheiben oder Schnitzen)
  • Eingelegte Chilischoten
  • Eine Prise Selleriesalz
  • Relish

Die Besonderheit ist vor allem die letztgenannte Zutat. Relish ist eine Art süßsaure Würzsoße, die man aus Gurken und verschiedenen Gewürzen herstellt. Das Relish für den Chicago-Style Hot Dog leuchtet fast schon neongrün, da es ein wenig blaue Lebensmittelfarbe enthält. Hot-Dog-Aficionados sind überzeugt davon, dass auf einen echten Chicago-Style Hot Dog kein Ketchup gehört. Des Weiteren wird die Wurst für diesen Hot Dog nicht etwa gegrillt, sondern in Wasser gekocht oder gedämpft.

Ein frischer Hot Dog wird verspeist | Rabatte Coupons

Ein echter „Chicago-Style Hot Dog“ verzichtet auf Ketchup
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Die Chicago-Style Pizza

Was wird in den USA notfalls über eine Mahlzeit gegeben, damit sie besser schmeckt? Klar, Käse. Davon bietet die Chicago-Style Pizza nicht zu knapp. Das Besondere an ihr ist die Tatsache, dass man ihren Teig in ein rundes Blech drückt, das über einen hohen Rand (in der Regel fünf Zentimeter) verfügt. Dadurch ist diese Art der Pizza eher gefüllt als belegt.

Bei der Zubereitung legt man zunächst eine Schicht Käse auf den Teig, den man zuvor ans Pizzablech gedrückt hat. Anschließend kommen ein paar Zutaten auf die Pizza. Das können je nach Geschmack ganz unterschiedliche Dinge sein, zum Beispiel Salami, Champignons oder Zwiebeln. Nun kommt eine weitere Schicht Käse auf die Zutaten. Zum Schluss wird das ganze mit Tomatensoße übergossen und mit geriebenem Parmesan bestreut. Die Chicago-Style Pizza, übrigens auch Deep-Dish Pizza genannt, erinnert dadurch mehr an eine Quiche als an eine klassische neapolitanische Pizza, wie man sie beim Italiener erhält.

Eine "Pan-Pizza" frisch aus dem Ofen | Rabatte Coupons

Die „Pan Pizza“ ist eine Variante der „Deep-Dish Pizza“
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Noch mehr Füllung, noch mehr Teig

Varianten der Chicago-Style Pizza sind die Stuffed Pizza und die Pan Pizza. Bei der Stuffed Pizza legt der Pizzabäcker über die erste Schicht Käse und die anderen Zutaten eine weitere Schicht Teig, die er am Rand festdrückt. So entsteht fast schon eine Art Pizza-Kuchen. Da hierbei die Gefahr besteht, dass die zwischen den zwei Teigschichten befindliche Füllung im Ofen explodiert, sticht man üblicherweise ein kleines Loch in die obere Teigschicht. Eine zusätzliche Portion Tomatensoße auf dieser Teigschicht ist kein Muss, kann aber hinzugefügt werden.

Die Pan-Pizza unterscheidet sich durch zwei Dinge von der klassischen Chicago-Style Pizza. Zum einen ist ihr Boden ein weniger dicker. Zum anderen gießt man die Tomatensoße nicht abschließend über alle Zutaten, sondern verteilt ihn, wie bei einer traditionellen Pizza, vorher auf dem Pizzaboden. Dank Anbietern wie Hallo Pizza oder Pizza Hut gibt es diese Art der Chicago-Style Pizza mittlerweile nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern.

Eine Pan-Pizza mit viel Käse | Rabatte Coupons

Pan-Pizzas mit viel Käse gibt es heute auch in Deutschland
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Illinois im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Illinois:

  • Einwohnerzahl: ca. 12,8 Millionen
  • Fläche: ca. 150.000 Quadratkilometer (Rang 25 von 50)
  • Hauptstadt: Springfield (ca. 115.000 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Charles Mound (376 Meter)
  • Staatsmotto: State Sovereignty, National Union
  • Spitznamen: Land of Lincoln, Prairie State
  • US-Staat seit: 03. Dezember 1818
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Auch nachts bietet Chicago zahlreiche Veranstaltungen
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Funfacts über Chicago: Hättet ihr's gewusst?

Der Chicago River fließt rückwärts. Ursprünglich mündete der Fluss im Michigansee. Den nutzte die Stadt jedoch zur Trinkwassergewinnung. Logisch, dass dies auf Dauer keine gute Idee darstellte, da der stadteigene Fluss fortwährend Unrat in den See pumpte. Daher kehrte man die Fließrichtung des Flusses 1900 um. Seitdem fließt das Wasser über einen speziellen Kanal in den Illinois River und schlussendlich in den Mississippi.

Vorsicht, Käse! In Chicago gibt es eine spezielle Version eines ohnehin schon speziellen Gerichts. Der Danger Dog ist ein Hot Dog mit einem in Speck eingewickelten und frittierten Würstchen. Beim sogenannten Francheezie, den man in Chicagos Hot-Dog-Buden bestellen kann, ist das besagte Würstchen zusätzlich mit Käse gefüllt.

So much music, so few faces: Auf nahezu keinem der Album-Cover von Chicago befinden sich Gesichter der Band-Mitglieder. Wieso? James Guercio, erster Manager der Band, entschied damals, das Kollektiv über einzelne Personen zu stellen. Es sollte keinen Bandleader geben, Chicago sollte für seine Musik als Ganzes stehen, nicht für Frisuren, Looks und Posterboy-Charme. Stattdessen ließ er ein Bandlogo im Stile des Coca-Cola-Schriftzuges anfertigen, das jedes Album-Cover ziert und heute selbst Kultstatus genießt.

Einmal quer durch die USA: Ohio [Teil III]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir letzte Woche Wisconsin einen Besuch abstatteten, ist diesmal Ohio an der Reihe. Ohio? Klingt langweilig, oder? Ist es aber gar nicht. Wieso? Einfach weiterlesen!

Ein Paddler auf dem Eriesee | Rabatte Coupons

Wer Wassersport mag, ist in Ohio goldrichtig
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Ein Mekka für Wassersport- und Achterbahnfans

Bei dem Stichwort New York denken wir an Wolkenkratzer, bei Kalifornien an den Strand. Bei Texas an Rinderherden, und bei Ohio…ja, an was denken wir beim Stichwort Ohio? Wenn man mal ehrlich ist – an gar nichts. Ohio ist so etwas wie das Bulgarien der USA. Schon oft gehört, aber es gibt da eben nichts Prägnantes, das man sofort damit verbindet.

Wir wollen hier aber kein „Ohio-Bashing“ betreiben. Im Gegenteil. Denn der Staat, der so gerade eben noch zum Mittleren Westen der USA zählt, hat einiges zu bieten, was einen Besuch wert ist. Denn zum einen ist er in Bezug auf seine Naturlandschaften auf eine interessante Art sehr gegensätzlich. Im Norden zeigt sich ein ganz anderes Bild als im Süden. Zum anderen ist Ohio definitiv ein Reiseziel nach eurem Geschmack, sofern ihr Freizeit- und Vergnügungsparks mögt.

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Der Norden: Relativ flach und voller Maisfelder

Der Norden und das Zentrum Ohios sind vergleichsweise flach und landwirtschaftlich geprägt. Die Farmer in dieser Region nutzen die weiten und ebenen Flächen vor allen Dingen, um Mais anzubauen. Während der letzten Eiszeit waren diese Areale mit einer dicken Eisschicht überzogen. Echte Gebirgsregionen sucht man hier daher vergeblich. Allerdings gibt es im Westen von Ohio einige sogenannte Endmoränen, die ganz typisch für Gebiete sind, die einst von Gletschern überzogen waren. Endmoränen sind, vereinfacht ausgedrückt, längliche Hügel, die während der Eiszeit quasi die Grenzlinien von Gletschern darstellten. Heute sind diese Hügel nicht selten dicht bewachsen, sodass sie sich als hübsche kleine Waldhügel präsentieren.

Eine Frau in einem Maisfeld | Rabattcoupons

Maisfelder gibt es in Ohio reichlich
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Der Süden: Eine Flora und Fauna, die Patrioten stolz macht

Im Gegensatz dazu sind der Süden und der Osten Ohios nicht bloß von vereinzelten Hügeln gekennzeichnet, sondern von regelrechten Hügellandschaften. Dies liegt daran, dass hier ein Teil des langgezogenen Appalachen-Plateaus, das Allegheny-Plateau, den Staat durchzieht. Hier ähnelt Ohio schon durchaus seinem südlichen Nachbarn Kentucky, der „richtige“ Gebirgslandschaften sein Eigen nennt. So verwundert es auch nicht, dass der Südosten Ohios enorm vom Kohlebergbau geprägt ist.

Ferner befindet sich im Südosten der Wayne National Forest. Hier tummeln sich all die Tiere, die die Brust eines Patrioten vor Stolz fast platzen lassen. Kojoten, Adler, Falken, Rotluchse, Biber und Hirsche sind in diesem kleinen Wald zu Hause. Gespickt ist der Wayne National Forest mit zahlreichen Pinien und Zedern. Auch der Running Buffalo Clover, der Büffelklee, ist hier beheimatet. Er zählt zu den enorm vom Aussterben bedrohten Pflanzen. All dies ergibt eine Flora und Fauna, wie man sie von US-amerikanischen Wappen, Flaggen und Postkarten kennt und erwartet. Kurios: Bigfoot-Forscher sind davon überzeugt, dass beträchtliche Bigfoot-Gruppen im Wayne National Forest ihr Unwesen treiben.

Temperaturtechnisch ist Ohio durchaus mit Süddeutschland vergleichbar ist. In den Wintermonaten herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt, nachts auch nicht selten mehr als minus zehn Grad Celsius. Im Sommer kann die Temperatur jedoch durchaus auch auf mehr als 30 Grad Celsius ansteigen. Auch deshalb ist Ohios Flora und Fauna dermaßen bunt.

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Zahlreiche Hirsche bevölkern die Wälder Ohios
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Fast schon ein Urlaub am Meer: Der Eriesee

Wenn es euch ans Wasser zieht, hält der Staat einige Optionen bereit, die euch den Aufenthalt versüßen. Im Norden grenzt Ohio an den Eriesee und damit auch an Kanada respektive dessen Provinz Ontario, denn direkt durch den See verläuft die Grenze zum kanadischen Staatsgebiet. Wer hier seine Zeit verbringt, darf sich auf einen Aufenthalt freuen, der fast schon einem Urlaub am Meer gleicht. Der Eriesee ist nämlich riesig und bietet hübsche Strände. Zum Vergleich: Die Fläche des Bodensees beträgt 536 Quadratkilometer, die des Eriesees liegt bei 25.667 Quadratkilometern.

Das Gebiet um den Eriesee ist bei Wanderern beliebt. Es gibt hier viele sommergrüne Mischwälder, die der Landschaft frische Farbtupfer bescheren. Das Panorama für Wanderer ist auch deshalb eine Augenweide, weil sich hier Winzer angesiedelt haben – wer hätte gedacht, dass US-amerikanischer Wein nicht nur aus dem südlichen Kalifornien stammt, sondern dank Ohio auch aus dem Mittleren Westen?

Ein Segler auf dem Eriesee | Rabattcoupons

Der Eriesee ist riesig und bietet Wassersportlern viele Möglichkeiten
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Jede Menge Potenzial für Rafting- und Kanutouren

Des Weiteren seien euch Ohios Flüsse empfohlen. Insbesondere, sofern ihr an Wassersport interessiert seid. Der Ohio River bildet die südliche Grenze des Staates. Er ist der größte Fluss Ohios und besitzt mehrere Nebenflüsse, die sich für Rafting- und Kanutouren anbieten. Dazu zählen zum Beispiel der Mohican River, der Hocking River und der Little Muskingum River. Da wir schon beim Thema Flüsse sind: Genau darauf beruht auch der Name des Staats. Denn der Ausdruck „Ohio“ entstammt der Sprache der Irokesen und bedeutet nichts anderes als „Großer Fluss“.

Columbus in der Morgensonne | Rabatte Coupons

Der Scioto River durchquert die Hauptstadt Columbus
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Adrenalin, Ahornblätter & Rock'n'Roll: 5 Hotspots in Ohio

Wie schon erwähnt, nennt Ohio zahlreiche Freizeit- und Vergnügungsparks sein Eigen. Hier nun fünf Hotspots, die ihr euch bei einem Ohio-Besuch auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

Cedar Point (Sandusky)

Für Achterbahn-Fetischisten ist ein Besuch im Freizeitpark Cedar Point fast schon Pflicht. Der Park, der sich selbst als Roller Coaster Capital of the World bezeichnet, besitzt ganze 16 Achterbahnen. Er öffnete seine Pforten 1870 als kleines Freizeitresort am Eriesee und ist nicht nur einer der ältesten, sondern heute auch einer der größten und beliebtesten der USA.

Mit bis zu 193 km/h unterwegs im Top Thrill Dragster

Die älteste noch aktive Achterbahn ist die Holzachterbahn Blue Streak von 1964. Ihre Maximalgeschwindigkeit von 64 Stundenkilometern wirkt fast schon gemächlich, wenn man sie mit der Spitzengeschwindigkeit der Achterbahn Top Thrill Dragster vergleicht. Diese erreicht nämlich sagenhafte 193 Stundenkilometer. Weitere Highlights abseits der 16 Achterbahnen sind die Snake River Falls, der Scrambler und der Thunder Canyon.

Eine Attraktion in Cedar Point | Rabatte Coupons

In Cedar Point kommen Adrenalinjunkies auf ihre Kosten
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Columbus Zoo and Aquarium (Columbus)

Der Park in Ohios Hauptstadt Columbus zählt zu den beliebtesten Zoos im gesamten Mittleren Westen. Auf über 230 Hektar präsentieren sich euch mehr als 9000 Tiere, verteilt auf thematische Areale mit Namen wie Voyage to Australia, Asia Quest und African Forest. Der Columbus Zoo and Aquarium ist bekannt für seine Gorillas: 1956 kam hier der erste Gorilla zur Welt, der in einem Zoo und nicht in freier Wildbahn geboren ist. Mehr als 2,5 Millionen Besucher strömen jedes Jahr in den Zoo, was vor allen Dingen an den Bisons, Grizzly- und Pandabären sowie den asiatischen Elefanten liegt. Extratipp: Lasst euch eine Stippvisite bei den integrierten „Parks im Park“ nicht entgehen, und zwar dem Wasservergnügungspark Zoombezi Bay und dem Vergnügungspark Jungle Jack's Landing.

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Cleveland Botanical Garden (Cleveland)

Clevelands „grüne Oase“ ist ein Hotspot für alle Fans exotischer Pflanzen. Im zentralen Eleanor Armstrong Smith Glasshouse stehen Pflanzen aus Costa Rica und Madagaskar im Zentrum. Hier warten nicht nur mehr als 350 verschiedene Spezies, sondern auch hunderte seltene Schmetterlinge, die das Pflanzenreich bevölkern. Um das zentrale Schmuckstück verteilt sind zahlreiche weitere Abschnitte, in denen sich Pflanzen aus aller Welt präsentieren. Darunter auch in einem echten Japanischen Garten. Funfact: In der Episode Dark Side of the Moon der fünften Staffel der US-Serie Supernatural (The WB & The CW, seit 2005) dienen die Gärten des Cleveland Botanical Garden als Schauplätze.

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Cuyahoga-Valley-Nationalpark (bei Akron und Cleveland)

Mit jährlich mehr als drei Millionen Besuchern ist der Cuyahoga-Valley-Nationalpark ein echter Touristenmagnet. Der insgesamt 137 Kilometer lange Cuyahoga River schlängelt sich durch den Park und begeistert die Besucher mit vielen Wildwasserabschnitten und Wasserfällen. Der etwa 30 Kilometer lange Towpath Trail sei euch ans Herz gelegt, wenn ihr im Park gerne eine längere Wanderung oder Fahrradtour unternehmen möchtet.

Der Indian Summer in Ohio: Eine atemberaubendes Naturschauspiel

Optisch glänzt der Cuyahoga-Valley-Nationalpark vor allem während des Indian Summer. Der Indian Summer ist ein Wetterphänomen, das einzig im Norden der USA und Kanada auftritt. Er beginnt etwa Ende August und bezeichnet eine außergewöhnlich trockene und warme Wetterperiode. Der Himmel färbt sich strahlend blau, während die Blätter an den Bäumen in den schillerndsten Farben aufleuchten. Die Blätter der Laub- und Mischwälder erreichen dabei ein Scharlachrot, welches ihr während des „normalen“ Herbstes in Europa so nicht zu Gesicht bekommt. Der Indian Summer ist quasi die wärmere Luxusvariante von dem, was wir als Goldenen Oktober kennen.

Der Indian Summer | Rabatte Coupons

Die Farbenpracht des Indian Summer ist atemberaubend
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Rock and Roll Hall of Fame (Cleveland)

Die Rolling Stones, Elvis Presley, AC/DC – bei der Nennung dieser Interpreten möchtet ihr am liebsten sofort losrocken? In diesem Falle sei euch ein Besuch in der Rock and Roll Hall of Fame empfohlen. Hier finden sich dutzende Ausstellungen, die die ganz Großen des Rock ehren. Die Sektion British Invasion ist ein Mekka für alle Fans der Rolling Stones und der Beatles, während sich euch in Legends of Rock unter anderem David Bowies extravagante Bühnenkostüme vorstellen.

Stark: In der Rock and Roll Hall of Fame finden immer wieder besondere Konzerte und Conventions statt, die sich bestimmten Themen widmen. Das können zum Beispiel Konzerte von Bands sein, die erst kürzlich in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurden. Oder auch Fan Weekends, die sich dem kreativen Schaffen eines bestimmten Interpreten widmen. Aktuell, passend zum Biopic über Elton John, das in unseren Kinos startet, läuft in der Rock and Roll Hall of Fame beispielsweise das Elton John Fan Weekend.

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Ohio im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Ohio:

  • Einwohnerzahl: ca. 11,6 Millionen
  • Fläche: ca. 116.000 Quadratkilometer (Rang 34 von 50)
  • Hauptstadt: Columbus (ca. 860.000 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Campbell Hill (472 Meter)
  • Staatsmotto: With God, all things are possible (zu Deutsch: Mit Gott ist alles möglich)
  • Spitznamen: The Buckeye State, The Heart of It All, Birthplace of Aviation
  • US-Staat seit: 01. März 1803
Oreo-Kekse und eine Kopie | Rabatte Coupons

Eine der vielen „Kopien“ der Oreo-Kekse trägt den Namen „Ohio“
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Funfacts über Ohio: Hättet ihr's gewusst?

Skyline Chili ist nicht etwa der Name einer progressiven Rockband, sondern einer Restaurantkette, die aus der Ohio-Metropole Cincinnati stammt. Skyline-Chili-Lokale findet ihr in ganz Ohio und könnt dort das berühmte Chili nach Cincinnati-Art bestellen: Chili con Carne serviert auf Spaghetti mit einer Haube aus Käse und Zwiebeln. Dafür verwendet die Restaurantkette natürlich echten US-amerikanischen Cheddar. Auch für seine Chili Dogs ist Skyline Chili über die Staatsgrenzen hinaus bekannt.

Zusammen mit Virginia ist Ohio der US-Staat, aus dem die meisten US-Präsidenten stammen. Insgesamt acht US-Präsidenten kamen in Ohio zur Welt, sodass man vom Staat mit einem Augenzwinkern auch als Mother of Presidents spricht. Zu den bekanntesten US-Präsidenten aus Ohio zählen Rutherford B. Hayes, William Howard Taft und Ulysses S. Grant.

Oreo-Kekse sind ein US-amerikanischer Evergreen und heute auch in Deutschland recht bekannt. Mittlerweile bieten sie selbst Discounter an, die zudem mit ihren Eigenmarken „No-Name-Kopien“ dieser Kekse produzieren. Bei der Namenswahl dieser Alternativen bezieht man sich gern aufs Original oder zumindest auf irgendetwas, das US-amerikanisch klingt. Während die Oreo-Kopie des Discounters Lidl und seiner Eigenmarke Sondey den Namen „Neo“ trägt, setzt der Discounter Netto Marken-Discount mit seiner Eigenmarke Biscoteria noch mehr auf den Bezug zu den USA. Hier heißen die Kekse nämlich schlichtweg „Ohio“.

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