Artikel mit Schlagwörtern “USA”

Einmal quer durch die USA: Nebraska [Teil IX]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Beim letzten Mal machten wir einen Ausflug nach Michigan. Heute reisen wir weiter Richtung Zentrum der USA. Dort, wo nach Meinung vieler das zarteste Fleisch Amerikas heranreift.

Eine junge Dame in einem Weizenfeld | rabattcoupons

Nebraska ist sehr landwirtschaftlich geprägt
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Da geht der Bär höchstens zum Schlafen hin – oder?

Willkommen in Nebraska! Zugegeben, das mag auf viele nicht wie eine besonders attraktive Begrüßung wirken. Wenn man an Staaten denkt, in denen sprichwörtlich der Bär steppt, denkt man an Staaten wie Illinois mit seiner Weltmetropole Chicago oder auch Tennessee mit seiner „Music City“ Nashville. Aber nicht Nebraska. Dorthin, so könnte man meinen, gehen die Bären höchstens zum Schlafen. Doch ist es bei Nebraska so, wie so häufig: Es steckt mehr dahinter, als man zunächst annimmt. Also, tauchen wir ein in das Herz Amerikas und finden wir gemeinsam heraus, wofür es schlägt.

Nebraska als das geographische Herz Amerikas zu bezeichnen, ist nicht zu hoch gegriffen. Tatsächlich liegt der Staat in der Mitte des Landes und ist somit auch von besonders vielen anderen Staaten umgeben. Dies sind, im Uhrzeigersinn beginnend mit dem nördlichen Nachbarn: South Dakota, Iowa, Missouri, Kansas, Colorado und Wyoming. Laut dem U. S. Census Bureau zählt Nebraska zum Mittleren Westen und befindet sich an dessen äußerstem westlichen Rand.

Ein Gebirge in einem Nationalpark | Rabattcoupons

Teilweise ist Nebraska durchaus gebirgig
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Auf in den Wilden Westen: Hier musste jeder durch

Aufgrund dieser Lage galt Nebraska im 18. und 19. Jahrhundert als das „Tor zum Wilden Westen“. Wer sich damals von der Ostküste Richtung Westen aufmachte, durchquerte Nebraska und war anschließend hinter der Frontier (Grenze): Hier begann der Wilde Westen, hier war das Land noch unerforscht und unbesiedelt. Nebraska war sozusagen ein „Durchzugsland“. Jeder, der sich im Westen eine eigene Existenz aufbauen wollte und das Abenteuer suchte, musste hier einmal durch.

Geographisch lässt sich Nebraska in zwei große Bereiche einteilen. Ein Großteil, gut zwei Drittel des Staates in westlicher Richtung, ist von den Great Plains geprägt. Zu Deutsch bedeutet dies in etwa „Große Ebenen“. Die Great Plains sind ein flaches und trockenes Gebiet, das sich als Streifen von Nord nach Süd erstreckt, und zwar von Montana bis hinunter nach Texas. Die Great Plains sind das, was wir aus Western-Filmen als klassische Prärielandschaften kennen. Sprich: Es ist vergleichsweise trocken, es gibt weite Grasflächen, und steht man nachts unter dem Sternenhimmel, hat man den Eindruck, der Himmel sei regelrecht unendlich.

Ein wunderschöner Sternenhimmel | Rabatt Coupon

Der Sternenhimmel über Nebraska scheint oft unendlich
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Sanfte und geschwungene Hügel

Das andere Drittel Nebraskas im Osten zählt zu den Dissected Till Plains. Hier befanden sich während der Eiszeit viele Gletscher, die dafür sorgten, dass die Landschaft heute von den sogenannten Gently Rolling Hills geprägt ist: Sanfte und geschwungene Hügel, häufig bewachsen von Pinien und Pappeln. Diese geogpraphischen Voraussetzungen sowie die Fauna machen die Dissected Till Plains zur Heimat vieler typisch US-amerikanischer Tierwesen: Elche, Truthühner, Dickhornschafe und Maultierhirsche.

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Nich wenige meinen, dass aus Nebraska die besten Steaks kommen
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Saftig grüne Wiesen, saftige Steaks: Nebraskas Landwirtschaft

Nebraska ist hochgradig landwirtschaftlich geprägt. Unfassbare 95 (!) Prozent der Fläche Nebraskas sind landwirtschaftlich genutzt. Ergo: Die Bevölkerungszahl Nebraskas ist niedrig, im Staat leben gerade mal knapp 1,9 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Nebraska ist mit knapp 200.000 Quadratkilometern fast dreimal so groß wie Bayern, Letzteres kommt jedoch auf gut 13 Millionen Einwohner.

Nebraska liegt sowohl im Grain Belt als auch im Corn Belt und zählt damit zu den Staaten, in denen Landwirte im großen Stile Mais und Weizen anbauen. Getreidearten wie Sommer- und Winterweizen sowie Hirse finden in den Great Plains ideale Bedingungen. Dort, wo es hügeliger wird, ist zudem die Viehzucht von enormer Bedeutung. Nicht wenige sind der Meinung, dass die Landwirte Nebraskas das beste Fleisch der USA produzieren. Gut 60 Prozent des US-Rindfleisches stammen aus Nebraska. Die hier grasenden Angus-Rinder genießen viele Freiheiten und werden zusätzlich mit Maismischfutter gefüttert, was dem Nebraska Beef seine ausgeprägte Marmorierung und seinen besonderen Geschmack verleiht. Dies macht es weltweit unter Fleischfans zu einem gefragten Gut.

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Saftig grüne Wiesen: Hier fühlen sich Nebraskas Rinder wohl
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Springsteens musikalisches Denkmal für Nebraska

1982 widmete Bruce Springsteen dem Staat ein ganzes Album, das schlichtweg auch genau diesen Namen trägt: Nebraska. Das gleichnamige Titelstück geht auf eine wahre Geschichte um Charles Starkweather zurück. Dieser erlangte im Jahre 1958 zweifelhafte Berühmtheit, als er zusammen mit seiner 14-jährigen Freundin quer durch Nebraska und Wyoming reiste, um mehrere Morde zu verüben. Mit seiner Schrotflinte erschoss er insgesamt elf Menschen und wurde wenige Monate später zum Tode verurteilt. Starkweathers Geschichte wurde seitdem mehrmals verfilmt, unter anderem in Badlands (1973) mit Sissy Spacek und Charlie Sheen.

Das Besondere an dem Album Nebraska ist seine Simplizität. Die meisten Stücke bestehen lediglich aus dem Spiel mit Akustikgitarre, Mundharmonika und Springsteens Gesang. Tatsächlich nahm er das gesamte Album allein in seinem Schlafzimmer mittels eines Kassettenrekorders auf. Ursprünglich sollten diese Demo-Aufnahmen Springsteen nur dazu dienen, sie seiner Band vorzuspielen, um sie anschließend vollumfänglich instrumentiert aufzunehmen. Doch Springsteen gefiel die melancholische und raue Atmosphäre seiner Songs so gut, dass sie genau so auf dem Album landeten.

Eine lange und weite Landschaft in Nebraska | Rabattcoupons

Tristesse und Einsamkeit – genau dafür steht Springsteens Album
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Das Everyday Life aus den USA akustisch verpackt: Unaufgeregt und wunderbar trist

Springsteen macht auf dem Album genau das, wofür ihn viele seiner Fans schätzen. Er nimmt sich kleine Geschichten aus dem Alltag und verpackt sie, ganz unaufgeregt, in Singer-Songwriter-Manier als akustisches Paket, das uns das Everyday Life aus den USA vor Augen führt. Da ist der kleine Junge in Used Cars, der seinen Vater und seine Mutter dabei beobachtet, wie sie nervös vor dem Gebrauchtwagenhändler stehen.

Da ist in Highway Patrolman der Polizist, der einen Bruder hat, der immer wieder Ärger macht und von ihm schon längst hinter Gitter gesperrt sein sollte. Doch, hey: „But when it's your brother, sometimes you look the other way“. Und da ist schließlich auch noch ein Song wie My Father's House, in dem jemand verzweifelt durch die Dunkelheit läuft und hofft, etwas zu finden, von dem er weiß, dass es eigentlich schon längst nicht mehr da ist. Er bringt die unendliche, wunderschöne Tristesse Nebraskas perfekt zum Ausdruck: „Last night I dreamed that I was a child, out where the pines grow wild and tall. I was trying to make it home through the forest before the darkness falls.“

Nebraska im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Nebraska:

  • Einwohnerzahl: ca. 1,8 Millionen
  • Fläche: ca. 200.520 Quadratkilometer (sechzehntgrößter Staat der USA)
  • Hauptstadt: Lincoln (ca. 280.000 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Panorama Point (1.653 Meter)
  • Staatsmotto: Equality Before the Law (Gleichheit vor dem Gesetz)
  • Spitznamen: Cornhusker State, Beef State
  • US-Staat seit: 01. März 1867

Funfacts über Nebraska: Hättet ihr's gewusst?

Grenzland: Nebraska ist der einzige Staat, von dem aus mindestens drei Grenzen zu anderen Bundesstaaten überquert werden müssen, um an ein Meer zu gelangen. Wer sich gen Norden aufmacht, befindet sich nach der Durchquerung der Bundesstaaten South Dakota und North Dakota in Kanada – und musste damit sogar eine Grenze zu einem anderen Land überschreiten, um ans Meer zu gelangen.

Was mache ich damit bloß? Nachdem Bruce Springsteen in einer nächtlichen Session das Album Nebraska in seinem Schlafzimmer einspielte, trug er die Kassette tatsächlich erst einmal mehrere Tage in seiner Hosentasche mit sich herum. Er wusste zunächst schlichtweg gar nicht genau, was er mit seinen Aufnahmen anfangen sollte. Dies sollte dazu führen, dass Produzenten und Tontechniker später mit erheblichen Problemen zu kämpfen hatten. Der Grund: Die Tonqualität von Springsteens Aufnahmen war einfach dermaßen schlecht, dass die Tontechniker ein beträchtliches Maß an Rauschen herausfiltern mussten, damit man es einigermaßen „hörbar“ auf Vinyl pressen konnte.

A Beautiful Redneck from Nebraska: In der US-amerikanischen Sitcom Full House (1987 bis 1992) wird häufig mit dem Klischee gespielt, dass Nebraska ein Staat voller Rednecks (Hinterwäldler) sei, die auf ihren Farmen arbeiten und von bescheidener Intelligenz gesegnet sind. Die Serienfigur Rebecca „Becky“ Donaldson stammt aus Nebraska, womit ihr Verlobter und späterer Ehemann Jesse Katsopolis sie immer wieder aufzieht. Zum Beispiel in der Szene, in welcher beide sich die Vorstellung einer Traumhochzeit des jeweils anderen vor Augen führen.

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Einmal quer durch die USA: Michigan [Teil VIII]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Vergangene Woche waren wir in den luftigen Höhen Colorados unterwegs. Diesmal reisen wir in eine Region, die – im wahrsten Sinne des Wortes – als einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der USA gilt. Und das trotz vieler Probleme.

Ein Oldtimer auf einer Wiese | Rabatte Coupon

Das Automobil war und ist für die Wirtschaft Michigans ganz entscheidend
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Ein wenig Startkapital und ganz viel Mut

Mut zur Innovation, Kreativität und eine gesunde Portion Neugier. Mit dieser Mischung schickte sich der junge Henry Ford Anfang des 20. Jahrhunderts an, sein eigenes Automobilunternehmen zu gründen. Mit knapp 28.000 US-Dollar Startkapital, wozu elf Investoren einen Großteil beisteuerten, sollte der damals 39-Jährige ein Unternehmen aus der Taufe heben, das dem noch jungen Automobil zum Durchbruch verhalf. Ein Auto zu besitzen und zu fahren, war immer noch vergleichsweise teuer. Aber es war dank Ford bei Weitem nicht mehr der unerreichbare und unbezahlbare Traum, den er für einen Normalverdiener bis dahin darstellte.

Henry Ford, geboren 1863 in Michigans Kleinstadt Greenfield Township, zog es als technikbegeisterten 17-Jährigen in die nahe gelegene Metropole Detroit. Dort verdingte er sich in verschiedenen Unternehmen als Maschinist. Seine Arbeitgeber erkannten und honorierten seinen ausgesprochenen Scharfsinn, insbesondere seine Vorgesetzten bei der Edison Illuminating Company. Dort trat er 1891 eine Stelle als Ingenieur an. Schon zwei Jahre später bekleidete er den Posten des Chefingenieurs. Hier besaß er den Freiraum, und auch die finanziellen Mittel, um intensiv an der Konstruktion und Verbesserung von Verbrennungsmotoren zu forschen.

Die Innenstadt Detroits | Rabattcoupons

In der pulsierenden Großstadt Detroit tüftelte Henry Ford am perfekten Motor
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„Das spar‘ ich mir zusammen!“

1908, fünf Jahre nach Gründung seiner Ford Motor Company und viel technischem Kopfzerbrechen, kam es auf den Markt: Das heute sagenumwobene Ford Modell T. Liebevoll auch Tin Lizzie (zu Deutsch etwa „Blechliesel“) genannt, mauserte sich das Modell T zum Inbegriff des erschwinglichen Automobils.

Und zwar insbesondere seit 1914. Im Januar dieses Jahres stellte man die Produktion des Autos nämlich auf eine industrielle Methode um, bei der automatisch angetriebene Fließbänder zum Einsatz kamen. Dadurch reduzierte sich der Verkaufspreis des Modell T schlagartig von 850 auf 370 US-Dollar. Zur besseren Einschätzung: Die 370 US-Dollar von 1914 entsprechen nach heutiger Kaufkraft 9170 US-Dollar bzw. 8200 Euro. Wie schon erwähnt: Immer noch ein üppiger Betrag. Aber eben einer, zu dem selbst Average Joe sagen konnte: „Das spar‘ ich mir zusammen!“

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Ein bezahlbares Auto für den „Average Joe“ – das war Henry Fords Vision
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Nike und Hipster-Cafés: Neues wirtschaftliches Blut in Michigan

Nicht nur dank Henry Ford entwickelte sich Michigan Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutsamen wirtschaftlichen Motor der USA. In und um Detroit gründeten sich damals jene Automobilhersteller, die heute als die Big Three bekannt sind: General Motors (1908), Chrysler (1925) und eben Ford. Auch wenn die Automobilbranche und damit auch der Staat Michigan mittlerweile mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat, ist die Bedeutung des Staates für die Wirtschaftsleistung der USA immer noch beträchtlich. Und das auch dank eines überraschenden Umschwungs.

„Pioniergeist 2.0“: Henry wäre stolz

In leerstehenden Industriehallen, wo einst Automobilhersteller wie Packard ihre Luxusschlitten produzierten, siedeln sich heute ganz andere Firmen an. Zum Beispiel die Sportmode-Firmen Nike und Under Armour. Auch Unternehmen aus der Finanz- und der IT-Branche, zum Beispiel Quicken Loans und Microsoft, haben in Detroit Zweigniederlassungen errichtet. Zusammen mit Shops kleiner Modelabel wie zum Beispiel Moosejaw, Hipster-Cafés, frisch renovierten Wohnungen und Hotels blüht Michigans Wirtschaft wieder auf.

Es ist fast so, als wehe eine Art „Pioniergeist 2.0“ durch den Staat, auf welchen Henry Ford äußerst stolz wäre. Nicht zuletzt, weil sich dadurch auch das soziale Bild und Image der Stadt Detroit wandelt, und zwar äußerst positiv. Trostlose und verruchte Ecken, in die viele Menschen jahrelang keinen Fuß setzten, erfahren eine regelrechte Auferstehung. Man ist mit dem Fahrrad unterwegs, die Umgebung ist sicherer, lebendiger, ja, fast schon familiär. Es spricht Bände, wenn der Leiter eines örtlichen Sportclubs sagt: „Kinderwagen in der Innenstadt! Das gab es früher nie!“

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Es weht ein ganz neuer Geist durch Detroit
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Ein echtes „Water Wonderland“

Seine Spitznamen Great Lakes State und Water Wonderland trägt Michigan zurecht. Der Staat grenzt an vier der fünf Großen Seen. Und zwar den Eriesee, den Oberen See, den Huronsee und den Michigansee. Kein US-Staat verfügt über eine längere Süßwasserküste. Durch diese besondere Lage, schließlich ist Michigan von jede Menge Wasser „umrahmt“, verfügt der Staat auch über ein besonderes Klima. Sein kontinentales Klima ist feucht und mild. Der Norden und Süden Michigans sind jedoch gesondert zu betrachten.

Im Norden sind die Winter äußerst kalt und auch sehr schneereich, während die Sommer mild ausfallen. Der kleine Ort Sault Ste. Marie, im äußersten Norden des Staates und damit nahe der kanadischen Grenze gelegen, verfügt beispielsweise über eine jährliche Durchschnittstemperatur von etwa 4,1 Grad Celsius. Im Süden ist es hingegen deutlich wärmer. Die Hauptstadt Detroit verfügt über eine jährliche Durchschnittstemperatur von 10,0 Grad Celsius. Dort ist es durchschnittlich also mehr als doppelt so warm wie in Sault Ste. Marie.

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Nicht zu Unrecht ist Michigan auch als „Water Wonderland“ bekannt
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Amerikas Früchtekorb

Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der Landwirtschaft Michigans wider. Der Boden im oberen Michigan ging aus Ablagerungen von Gletschern hervor. Dadurch ist er säuerlich und wenig fruchtbar. In Verbund mit den niedrigen Temperaturen ist die Landwirtschaft hier von verschwindend geringer Bedeutung. Im unteren Michigan sieht dies jedoch ganz anders aus. Hier sind die Böden vielerorts sehr fruchtbar und bieten beste Voraussetzungen für den Anbau von Mais, Sojabohnen, Äpfeln, Blaubeeren und Kirschen. Da auch Weizen und Gerste in Michigans Klima hervorragende Bedingungen vorfinden, haben sich im Staat zahlreiche Brauereien angesiedelt. Die Stadt Grand Rapids wurde in der jüngeren Vergangenheit gar zweimal zur Beer City USA gewählt.

Auch die Zucht von Rindern hat eine enorme Bedeutung, sodass Michigan als emsiger Produzent von Fleisch und Milchprodukten gilt. Wer unsere USA-Reihe schon länger verfolgt, wird es bereits gemerkt haben: Viele (land)wirtschaftliche Eigenschaften, die auf Michigan zutreffen, gelten auch für Wisconsin. Aus diesem Grunde überrascht es nicht, dass sich Michigan mit eben jenem Staat eine Grenze teilt. Darüber hinaus grenzt Michigan im Süden an Ohio und Indiana. Zumindest über das Wasser teilt es sich auch jeweils eine Grenze mit Illinois sowie mit Minnesota.

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Unter anderem Kirschen zählen zu Michigans Exportschlagern
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Michigan im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Michigan:

Einwohnerzahl: ca. 9,9 Millionen
Fläche: ca. 250.400 Quadratkilometer (elftgrößter Staat der USA)
Hauptstadt: Lansing (ca. 116.000 Einwohner)
Höchster Punkt: Mount Avon (603 Meter)
Staatsmotto: Si quaeris peninsulam amoenam circumspice
Spitznamen: Great Lakes State, Wolverine State, Mitten State, Water Wonderland
US-Staat seit: 26. Januar 1837

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Ein Großteil solcher „Amischlitten“ stammt aus Industriehallen in Michigan
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Funfacts über Michigan: Hättet ihr's gewusst?

Michigan ist der einzige US-Staat, dessen Festland zweigeteilt ist. Michigan besteht, einfach ausgedrückt, aus zwei Halbinseln, die großzügig von Wasser umgeben sind. Das obere Michigan liegt zwischen Michigansee und Oberem See. Das untere Michigan liegt zwischen Michigansee und Huronsee. Es ist dem oberen Michigan nicht nur flächenmäßig überlegen. Hinzu kommt nämlich noch der Umstand, dass es im Norden des Staates viel Waldfläche, aber kaum größere Städte gibt. Daher lebt ein Großteil der Einwohner auf der südlichen Halbinsel.

Michigan rules! Eine besondere Beziehung zum Staat besitzt der US-Schauspieler Tim Allen. Und das, obgleich er gar nicht im Staat geboren ist, sondern in Denver, Colorado. In der Sitcom Hör mal, wer da hämmert (Home Improvement, 1991 bis 1999), durch die er dem deutschen Fernsehpublikum endgültig bekannt wurde, spielte er den Familienvater Tim Taylor. Die Serie spielt in Detroit, was Allen in seiner Rolle häufig betonte, indem er Kleidungsstücke trug, auf denen Schriftzüge wie „Michigan State“, „Saginaw Valley“ oder „Michigan Football“ zu sehen waren. Good to know: In seiner aktuellen Rolle in der Sitcom Last Man Standing (seit 2011) spielt er ebenfalls einen Familienvater – diesmal wohnt die Serienfamilie jedoch in Denver, Colorado, also seiner tatsächlichen Heimatstadt.

Up & Down & Up Again: Wie schon erwähnt, florierte Michigans Wirtschaft lange Zeit enorm, bevor der Staat durch die kriselnde Automobilindustrie an Strahlkraft einbüßte. Dies kulminierte darin, dass 2013 die Stadt Detroit tatsächlich Insolvenz anmelden musste. Dadurch verließen nicht nur viele Unternehmen die Stadt – viele Menschen zogen weg, Häuser verfielen, Stadtteile verwahrlosten. Doch, wie ebenfalls schon weiter oben erwähnt, geht es in Michigan und Detroit in jüngster Vergangenheit wieder bergauf. Und zwar so sehr, dass Lonely Planet, einer der weltweit führenden Verlage für Reiseführer, Detroit in seiner Liste Best in Travel 2018 – Top 10 Städte auf Platz zwei setzte.

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Einmal quer durch die USA: Colorado [Teil VII]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir in unserem letzten Artikel dem „Bluegrass“-State Kentucky einen Besuch abstatteten, wird es diesmal luftig. Und zwar gewaltig. Freut euch auf einzigartige Naturschauspiele.

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So etwas vollbringt nur Mutter Natur
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Colorado: Einfach nur „Wow“

Wie beschreibt man Colorado am besten mit einem Wort? Vermutlich mit „Wow“. „Wow“, weil sich euch hier eine Melange aus Bergen, Seen und anderen Glanzstücken von Mutter Natur präsentiert, die euch glatt aus euren Wanderstiefeln haut. Doch wo liegt Colorado überhaupt genau? Colo, wie der Staat von seinen Einwohnern gerne auch genannt wird, befindet sich in den USA in recht zentraler Lage, sodass sich das Klima von zwei Seiten zeigt.

Es kann gerne mal richtig kalt werden, aber eben auch richtig schön warm. In der Hauptstadt Denver, die knapp 700.00 Menschen beheimatet, klettert das Thermometer im Juli durchaus auf mehr als 30 Grad Celsius, im Winter jedoch auch nicht selten auf mehr als minus zehn Grad Celsius. Die niedrigste je gemessene Temperatur in Denver lag gar bei minus 34 Grad Celsius.

Colorado zählt zu den sogenannten Mountain States, also den Staaten, welche die ehrwürdigen Rocky Mountains durchziehen. Das sind, von Nord nach Süd, Montana, Idaho, Wyoming, Utah, Colorado, Arizona und New Mexico. Auf mehr als 4400 (!) Meter geht es in den Gebirgslandschaften Colorados hinauf.

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Derartige Farbenspiele erwärmen das Herz
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Der Rocky-Mountain-Nationalpark: Ein Paradies für Wanderer und Mountainbiker

Wenn ihr nun echte Naturburschen respektive -mädels seid, können wir euch eine Reise nach Colorado nur wärmstens ans Herz legen. Ob nun mit eigenem Wohnmobil, einem gemieteten Auto mit Zelt im Gepäck oder auch zu Gast in einer Blockhütte – diesen Trip werdet ihr garantiert nicht bereuen, sofern Abenteuerlust durch eure Adern fließt. Apropos fließen: Allein im und um den Rocky-Mountain-Nationalpark befinden sich fast 2200 natürliche Seen. Der Größte von ihnen ist der Grand Lake mit knapp 2,4 Quadratkilometer Fläche.

Der Rocky-Mountain-Nationalpark ist mit mehr als drei Millionen Besuchern im Jahr der absolute Touristenmagnet unter Colorados Nationalparks. Im Sommer ist er für Wanderer und Mountainbiker ein regelrechtes Paradies. Auch Angler stoßen hier auf beste Voraussetzungen, um ihrem Hobby nachzugehen. Unsere Geheimtipps sind hier der Emerald Lake, der Chasm Lake und der Bear Lake.

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Die Naturlandschaften Colorados sind atemberaubend
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Atemberaubendes Panorama & steile Schluchten am Gunnison River

Mehr als einen Blick wert sind aber auch die übrigen Nationalparks Colorados. Der Masa-Verde-Nationalpark beheimatet unzählige archäologische Stätten, in denen früher die Indianer der Anasazi-Stämme hausten. Auch deshalb zählt der Park zum UNESCO-Welterbe. Der Great-Sand-Dunes-Nationalpark im Süden des Staates darf sich damit schmücken, die höchsten Sanddünen der USA zu besitzen. Sie sind bis zu 230 Meter hoch.

Der Panoramablick, den ihr an mehreren Stellen im Park besitzt, scheint nicht von dieser Welt zu sein: Kilometerweit könnt ihr die unberührte und von Dünen durchzogene Landschaft überblicken. Interessanterweise sind sie gar nicht so trocken, wie man es bei Sanddünen vermuten würde. Der Grund: Im San Luis Valley, das einen großen Teil der Sanddünen beheimatet, fließen viele kleine Bäche. Dadurch ist der Sand vergleichsweise feucht, sodass der Wind es schwer hat, den Sand der Dünen abzutragen.

Nicht vergessen sei außerdem der Park mit dem klangvollen Namen Black-Canyon-of-the-Gunnison-Nationalpark. Der namensgebende Gunnison River ist von einer steilen Schlucht umgeben, die charakteristisch für das Landschaftsbild des Parks ist. Der Park ist vor allem bei Vogelbeobachtern beliebt, da hier durch den amerikanischen Uhu (Great Horned Owl), den Weißbrustsegler (White-throated Swift) und den Diademhäher (Steller's Jay) drei Vögel zu Hause sind, die die Stars & Stripes geradezu herauszwitschern.

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Der Pikes Peak: Einer von Colorados bekanntesten Bergen
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Darum lohnt sich ein Besuch in Colorado Springs

Für Städtetrips eignet sich nicht nur die schon erwähnte Metropole Denver. Zu den größeren Städten mit Ausflugspotenzial zählen unter anderem Lakewood (143.000 Einwohner), Fort Collins (143.000 Einwohner) und Aurora (325.000 Einwohner). Wer mit der US-amerikanischen TV-Serie „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ vertraut ist, wird wohl darüber schmunzeln, dass in Colorado genau die Stadt liegt, in der die Serie einst spielte: Colorado Springs.

Der Ort präsentiert sich heute jedoch gänzlich anders, als man ihn aus der Serie kennt: Kein Dorf (mehr), das bloß ein paar hundert Seelen beheimatet, sondern eine absolute Großstadt mit mehr als 416.000 Einwohnern. Am Stadtrand von Colorado Springs liegt mit dem Garden of the Gods ein Naturschauspiel, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Die ungewöhnlichen Felsformationen im Park sind mehr als 65 Millionen Jahre alt und stechen durch ihre kräftig-rote Farbe hervor.

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Das intensive Rot der Felslandschaften sticht absolut hervor
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Blühende Landschaften – auch wirtschaftlich

In puncto Wirtschaft ist Colorado ein US-amerikanisches Paradebeispiel. Das jährliche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt hier fast immer über Landesdurchschnitt, die Arbeitslosenquote in der Regel weit unter dem US-Gesamtschnitt (im Mai 2019 lag sie bei 3,2 Prozent). Zum einen besitzt Colorado viele Universitäten, sodass man im Bereich der Forschung, vor allem im technischen Bereich, in den USA einen außerordentlichen Ruf besitzt.

Darüber hinaus ist durch die große nutzbare Naturfläche aber auch die Landwirtschaft ein wichtiger Faktor. Zuckerrüben, Mais und Kartoffeln gedeihen in Colorados Klima prächtig und werden im großen Stil angebaut. Auf den üppigen Bergwiesen finden Landwirte beste Bedingungen, um Schafe und Rinder zu züchten. Skurril: Da der Staat 2014 den Anbau, Besitz und Verkauf von Marihuana legalisierte, gewinnt auch Hanf zunehmend an landwirtschaftlicher Bedeutung.

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Colorados Bergwiesen offerieren beste Bedingungen für die Viehzucht
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Colorado im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Colorado:

Einwohnerzahl: ca. 5,6 Millionen
Fläche: ca. 269.000 Quadratkilometer (achtgrößter Staat der USA)
Hauptstadt: Denver (ca. 700.000 Einwohner)
Höchster Punkt: Mount Elbert (4401 Meter)
Staatsmotto: Nil sine numine
Spitznamen: The Centennial State, Colo
US-Staat seit: 01. August 1876

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Solche Seen gibt es in Colorado zuhauf
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Funfacts über Colorado: Hättet ihr's gewusst?

John…Deutschendorf? Wenn die Rede von großen Klassikern des Country ist, dann darf sein Name nicht fehlen: John Denver. Doch tatsächlich ist das bloß sein Künstlername. Eigentlich hieß er nämlich Henry John Deutschendorf und hatte, unverkennbar, deutsche Vorfahren. Den Künstlernamen nahm er an, da er in Colorados Natur absolut vernarrt war. Und zwar so sehr, dass er das dort befindliche Bergdorf Aspen als seinen Wohnort wählte. Hier in der Natur fühlte er sich geborgen und fand Inspiration, um Songs wie „Thank God I'm a Country Boy“, „Sunshine on My Shoulders“ und „Rocky Mountain High“ zu schreiben. Letzterer ist heute gar offizieller State Song Colorados.

Sportsfreund: In puncto Sport ist Colorados Hauptstadt Denver ganz vorn mit dabei. Gleich sechs Teams aus der Stadt spielen in ihrer jeweiligen Sportart in der ersten US-amerikanischen Profiliga: die Denver Broncos (American Football), die Denver Nuggets (Basketball), die Colorado Rockies (Baseball), Colorado Avalanche (Eishockey), Colorado Mammoth (Lacrosse) und die Colorado Rapids (Fußball).

Im Jahre 1999 schockte eine grauenhafte Tat, die sich im kleinen Ort Columbine ereignete, die gesamte Welt. An der Columbine High School erschossen zwei Schüler zwölf ihrer Mitschüler und zwei Lehrer, bevor sie sich schließlich selbst ermordeten. Der US-amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore nahm diese Tat zum Anlass, um den Dokumentarfilm Bowling for Columbine zu drehen, in dem er den US-amerikanischen Waffenhandel näher beleuchtet. 2002 wurde Moores Film mit einem Oscar ausgezeichnet.

 

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Einmal quer durch die USA: Kentucky [Teil VI]

Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.

In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Nachdem wir letzte Woche in Kalifornien unterwegs waren, ist diesmal Kentucky an der Reihe. Ein Staat, der weiß, wie man trinkt, frittiert und musiziert.

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Kentucky besitzt sehr fruchtbares Ackerland
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„Kentucky kannst du gern haben“

Mit Kentucky haben wir einen Staat vor uns, dessen Name vermutlich jeder kennt. Etwas damit anfangen können aber die wenigsten. Dass der Staat in der Gunst der meisten nicht gerade unter den Spitzenplätzen rangiert, wurde mir auch klar, als ich meinen Kollegen, mit dem ich gemeinsam an dieser Blog-Reihe schreibe, fragte, ob ich denn bitte gern Kentucky übernehmen dürfe. Was er, begleitet von einem süffisanten Lächeln, mit „Kentucky kannst du gerne haben“ beantwortete. Hochachtung sieht anders aus. Und hört sich anders an.

Die meisten von euch denken beim Stichwort Kentucky vermutlich an KFC, also Kentucky Fried Chicken (wozu wir später auch noch kommen). Aber zunächst einmal wollen wir uns dem Bild des Staates selbst widmen. Wie sieht Kentucky aus, was macht Kentucky aus?

Ein Mix aus Süstaaten-Flair und der Atmosphäre des Mittleren Westens

Kentucky bietet ob seiner geografischen Lage einen interessanten Mix aus Südstaaten-Flair und der Atmosphäre, für die die Staaten des Mittleren Westens bekannt sind. Kentucky grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten) an Illinois, Indiana, Ohio, West Virginia, Tennessee und Missouri. Das United States Census Bureau listet Kentucky übrigens als Mitglied der Südstaaten.

Die komplette nördliche Grenze des Staates definiert sich durch den Ohio River. Am westlichen Ende Kentuckys grenzt es an den Mississippi River. Hier liegt etwas, das von allen US-Staaten nur Kentucky vorweisen kann, und zwar eine Exklave. Die in den Mississippi River hineinragende Halbinsel namens Kentucky Bend ist nämlich ausschließlich über den Nachbarstaat Tennessee zu erreichen. Skurril: Die etwa 45 Quadratkilometer große Halbinsel zählt gerade einmal 18 Einwohner.

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Kentucky liegt direkt am Mississippi
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In etwa so hoch wie der Harz

In puncto Natur gibt sich Kentucky recht vielfältig. Der Osten Kentuckys ist sehr gebirgig, da sich hier mit dem Cumberland-Plateau und den Cumberland Mountains zwei Gebirgszüge der Appalachen befinden. Hier begegnet ihr dem höchsten Punkt Kentuckys, und zwar dem Black Mountain im Harlan County. Er ist knapp 1262 Meter hoch, was Kentucky höhentechnisch etwa mit dem Harz vergleichbar macht.

Kohlereviere gibt es sowohl im Osten als auch im Westen. Der Osten ist allerdings sehr viel stärker von Wald geprägt als der Westen. Dafür liegt hier, im äußersten Westen des Staats, eine tief gelegene Ebene, die man auch Jackson Purchase nennt. Dort befindet sich viel sogenanntes Schwemmland, was beste Voraussetzungen für eine landwirtschaftliche Nutzung bietet. Ähnliches gilt für den Norden Kentuckys. Dieser verfügt über kalkreiche Böden, was ihn zu einem idealen Gebiet für den Anbau von Getreide und das Aufziehen von Nutztieren macht.

Nicht nur der Ohio River und der Mississippi River sorgen dafür, dass das Flussnetz in Kentucky gut 140.000 Kilometer aufweist. Auch der Green River, der Tennessee River und der Cumberland River zählen zu den großen Flüssen, die zahlreiche Wassersportler anlocken und auch über die Staatsgrenzen hinaus bekannt sind. Erwähnenswert ist darüber hinaus der Mammoth-Cave-Nationalpark. Er befindet sich in der Mammuthöhle, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.

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Mais gedeiht in Kentucky prächtig
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Straight outta Kentucky: Bourbon der Spitzenklasse

Pils oder Helles? Rot- oder Weißwein? Das sind im Bereich des Alkoholgenusses Grundsatzfragen, über sie sich hervorragend diskutieren (und trinken) lässt. In diesen Kontext reiht sich die Frage „Scotch oder Bourbon?“ bestens ein. Genau hier komm Kentucky ins Spiel. Der Staat kann ohne Untertreibung als Hochburg des Bourbon bezeichnet werden. Gut 90 Prozent des weltweit verkauften Bourbons stammen aus Kentucky. Gemeinsam mit Nachbarstaat Tennessee ist Kentucky somit die „Whiskey-Zentrale“ der USA.

Scotch, der Name deutet es schon an, bezeichnet in Schottland hergestellten Whiskey. Charakteristisch für Scotch ist, dass er zu einem Großteil aus Gerstenmalz besteht und man ihn über einem offenen Torffeuer räuchert. Darüber hinaus reift Scotch mehrere Jahre, meistens mindestens zehn, in Eichenholzfässern, in denen zuvor schon andere Alkoholika lagerten.

Im Gegensatz dazu besteht die Maische für den US-amerikanischen Bourbon-Whiskey zu mindestens 51 Prozent aus Mais. Ein wenig anderes Getreide kann dem Ganzen zwar noch hinzugefügt werden, spielt aber eine untergeordnete Rolle. Aufgrund des hohen Maisgehalts hat Bourbon einen eher süßen und weniger rauchigen Geschmack.

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Bourbon ist in Kentucky ein echtes Kulturgut
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Eine Frage des Fasses

Im Vergleich zu Scotch reift Bourbon sehr kurz. Mindestens zwei, jedoch selten mehr als zehn Jahre. Das liegt auch daran, dass in Kentucky und Tennessee natürlich ganz andere klimatische Verhältnisse herrschen, als in Schottland. Ein großer geschmacklicher Unterschied kommt auch dadurch zustande, dass Bourbon in „frischen“ Fässern lagert. Ein einmal für die Reifung eines Bourbon verwendetes Fass darf nicht noch einmal gebraucht werden. Stattdessen – und das ist fast schon ironisch – exportieren die meisten Bourbon-Brennereien ihre einmal verwendeten Fässer nach Schottland, wo diese für die Reifung von Scotch Verwendung finden.

Viele Whiskey-Kenner behandeln Bourbon daher eher stiefmütterlich. Scotch sei durch seine längere Reifezeit und die alten Fässer, die dutzende Aromen an den Whiskey abgeben, weitaus komplexer als Bourbon. Im Gegensatz dazu argumentieren Bourbon-Fans, dass ihr Lieblingsgetränk leichter zugänglich sei und dank seiner Süße pur sehr gut getrunken werden kann.

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In solchen Fässern reift der Bourbon
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Sogar mit geschütztem Gütesiegel: Der Bourbon aus Kentucky

Ihr seht schon, ob nun Scotch oder Bourbon, jede Whiskey-Variante hat ihre speziellen Charakteristika, für die man sie ablehnen oder lieben kann. Fest steht jedoch, dass die US-amerikanischen Schnapsbrenner das Beste aus den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gemacht haben. Da Gerste in Kentucky einfach nicht wachsen wollte, nahmen sie eben Mais, um das ihnen bekannte Getränk aus Europa ebenfalls herzustellen.

Übrigens: Kentucky schätzt die Kunst des Whiskeybrennens so sehr, dass man ein Schutzsiegel eingeführt hat. Nur Whiskey, der in Kentucky produziert wurde und dort mindestens ein Jahr gereift ist, darf die Aufschrift „Kentucky Straight Bourbon“ tragen. Typische Bourbon-Destillerien wie Four Roses, Buffalo Trace und Wild Turkey drucken dieses Label mit Stolz auf ihre Whiskey-Flaschen. Wenn ihr nun Lust auf den Geschmack eines echten Bourbon aus Kentucky bekommen habt, empfehlen wir euch unsere myspirits Gutscheine. Damit könnt ihr echten Bourbon zum Vorzugspreis online bestellen.

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Jim Beam zählt zu den bekanntesten Bourbons
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Bluegrass: Ein geglücktes Wagnis junger Country-Musiker

Untrennbar mit Kentucky verknüpft ist der Begriff Bluegrass. Und das gleich aus zwei Gründen. Zum einen wächst es hier. Das auch als Wiesen-Rispengras bekannte Gewächs gedeiht zwar auch in anderen Teilen Nordamerikas und Europas. In Kentucky wird ihm aber aufgrund des nährstoffreichen und kalkhaltigen Bodens eine besonders intensive, grün-blaue Farbe nachgesagt. So entstand der Begriff Kentucky Bluegrass.

Genau hier, irgendwo in den Gebirgszügen zwischen Kentucky und Tennessee, entwickelte sich in den 1930ern eine spezielle Form der Country Music. Junge Musiker, allen voran Bill Monroe, werteten den klassischen US-amerikanischen Country durch einfallsreiche Elemente auf. Monroe begann damit, in seine Country-Stücke das Spiel der Mandoline einzubauen. Was auf den ersten Blick unvereinbar schien, ging wunderbar auf: Das Saiteninstrument, das seinen Ursprung im mittelalterlichen Italien hat, eignete sich hervorragend, um Gitarre, Kontrabass und Banjo beim Musizieren zu unterstützen. Dies war die Geburtsstunde der Bluegrass-Musik.

Laut, metallisch, aber irgendwie doch warm

Apropos Banjo: Auch dieses Instrument ist stilbildend für den Bluegrass. Vor allem Earl Scruggs, der schon bald in Bill Monroes Band mitspielen sollte, wurde mit seinem speziellen Banjo-Spielstil in den USA bekannt und machte so beste Werbung für den Bluegrass.

Nicht minder wichtig beim Bluegrass sind die Einbindung von Fiddle und Resonatorgitarre. Die Fiddle ist, vereinfacht ausgedrückt, eine Violine. Ein Fiddle-Spieler ist allerdings nicht derart stark an Konventionen des Violinenspiels gebunden, wie es bei der klassischen Violine der Fall ist. Eine Resonatorgitarre, auch Dobro genannt, zeichnet sich durch ihren speziellen Klangkörper aus. Er ist einem mechanischen Lautsprecher nachempfunden. Die in der Gitarre verbauten Resonatoren verstärken die Schwingung der Saiten und erzeugen so einen charakteristischen Sound: Laut, metallisch, aber irgendwie doch warm. Heute ist die Resonatorgitarre im Country und Blues ein essenzieller akustischer Baustein.

Songs wie Will the Circle Be Unbroken und Blue Moon of Kentucky sind typische Bluegrass-Stücke, die den Staat sogar im Songtext erwähnen. Der letztgenannte Song wurde vor allen Dingen dadurch bekannt, dass ihn ein gewisser Elvis Presley coverte.

Der unverhoffte Frittier-König: Die Geschichte von Kentucky Fried Chicken

Wer in den USA lebt oder dort Urlaub macht, kommt ums Frittieren einfach nicht herum. In einem Land, das selbst Kekse in heißem Fett ausbäckt, ist diese Art der Zubereitung allgegenwärtig und überaus populär.

Davon angetan war auch Harland David Sanders. Vielleicht musste er das auch sein. Sein Vater starb, als er sechs Jahre alt war. Um die Familie dennoch ernähren zu können, ging seine Mutter arbeiten. Als das älteste von drei Kindern war er daher derjenige, der der ganzen Familie täglich etwas auf dem Mittagstisch zu servieren hatte.

Dennoch deutete auch in seinem jungen Erwachsenenleben nichts Wirklich darauf hin, dass Restaurants in seinem späteren Leben eine zentrale Rolle spielen sollten. Sanders verdingte sich unter anderem als Feuerwehrmann, Anwalt und Versicherungsmakler. Als 1930 eine schwere Wirtschaftskrise um sich griff, hatte Sanders Glück, überhaupt Arbeit zu finden. Man bot ihm an, in North Corbin, Kentucky, pachtfrei eine Tankstelle zu betreiben. Die Mineralölgesellschaft verlangte lediglich einen Anteil an den Einnahmen.

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Frittiertes Hähnchen ist aus der Südstaatenküche nicht wegzudenken
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Dank Druckluft und geheimen Gewürzen: Sanders‘ Hähnchen schlagen ein

Dies sollte sich für Sanders als Glücksgriff erweisen. Doch nicht etwa aufgrund des Benzins, sondern dank etwas, das er in der Tankstelle eigentlich nur nebenbei anbot: Frittiertes Hähnchenfleisch. Sanders Frittierkünste waren in der Umgebung rasch in aller Munde, vor allem dank seiner speziellen und geheimen Würzmischung. Außerdem frittierte er das Hähnchen auf spezielle Weise, und zwar unter der Mithilfe von Druckluft. Das Frittieren ging dadurch noch schneller vonstatten.

Sanders, mittlerweile schon über 60 Jahre alt, bot seine Kentucky Fried Chicken ab 1952 anderen Gastronomen als Franchise an und der weltweite Siegeszug nahm seinen Lauf. Anfang der 1960er gab es in den USA bereits 600 KFC-Filialen. Heute gibt es davon weltweit mehr als 20.000, davon mehr als 4000 in den USA und mehr als 5000 in China.

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KFC ist heute eine Weltmarke
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Erst spät auch in Deutschland dick im Geschäft

Interessant: Obgleich beim Stichwort Fastfood den meisten Deutschen vermutlich sofort McDonald's oder Burger King in den Sinn kommen, eröffnete das erste KFC Deutschlands bereits 1968, und somit mehrere Jahre vor den beiden großen Konkurrenten. Im großen Stile investiert KFC in Deutschland tatsächlich erst seit Kurzem. 2018 kündigte man an, das Filialnetz in Deutschland massiv ausbauen zu wollen.

Zumindest hierzulande beweist das US-amerikanische Unternehmen damit einen ähnlich langen Atem wie sein Gründer. Denn auch dieser war bereits jenseits der 60, als seine harte Arbeit Früchte trug und er den Klassiker aus der Südstaatenküche weltbekannt machte. Apropos langer Atem: Der Genuss frittierter Speisen gilt bekanntermaßen nicht unbedingt als gesund. Sanders scheint das nicht geschadet zu haben. Er starb 1980 im stolzen Alter von 90 Jahren. Natürlich in Kentucky, irgendwo zwischen saftigem Bluegrass, Bourbon-Brennereien und dem Klang eines Banjos.

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Bei Hähnchenteilen langen Fastfood-Fans gern zu
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Kentucky im Kurzportrait

Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Wisconsin:

  • Einwohnerzahl: ca. 4,4 Millionen
  • Fläche: ca. 104.659 Quadratkilometer (Rang 37 von 50)
  • Hauptstadt: Frankfort (ca. 25.500 Einwohner)
  • Höchster Punkt: Black Mountain (1262 Meter)
  • Staatsmotto: United We Stand, Divided We Fall
  • Spitznamen: Bluegrass State
  • US-Staat seit: 01. Juni 1792
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Saftig grün und gebirgig: So erstrahlt Kentucky
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Funfacts über Kentucky: Hättet ihr's gewusst?

Äußerst demokratisch: Kentucky ist einer von vier US-Staaten, der sich offiziell nicht als State, sondern als Commonwealth bezeichnet. Dies akzentuiert, dass diese Staaten jeweils eine Regierung besitzen, die auf der Zustimmung seiner Einwohner fußt – und nicht etwa eine Regierung, die auf Geheiß der britischen Krone agiert. Das war bei den dreizehn Kolonien, aus denen später die USA werden sollten, nämlich zunächst der Fall. Obskur: Kentucky zählt gar nicht zu diesen dreizehn Kolonien. Dennoch setzten sich die Einwohner Kentuckys dafür ein, dass ihr Staat als Commonwealth firmieren sollte – und sie hatten Erfolg.

Wieder da: Zwei Tierarten, die in der Region einst zu Hause waren, dann aber lange als ausgestorben galten, sind in Kentucky heute wieder heimisch: Wapitis und Truthühner. Tatsächlich zählt Kentucky heute sogar zu einem der US-Staaten, der die größte Population dieser Tiere aufbieten kann. Das freut in Kentucky natürlich viele, vor allem aber die Bourbon-Brennerei Wild Turkey.

Apropos Bourbon: Um die Entstehung seines Namens ranken sich einige Mythen. Es existieren zwei Szenarien, von denen man annimmt, dass zumindest eines zutrifft. So gibt es in Kentucky das Bourbon County, benannt nach dem gleichnamigen französischen Adelsgeschlecht, das die US-Amerikaner im Unabhängigkeitskrieg unterstützte. Hier soll in den USA erstmals Whiskey hergestellt worden sein. Das andere Szenario besagt, dass der US-amerikanische Whiskey seinen Namen in Anlehnung an eine Kneipenmeile namens Bourbon Street tragen soll. Diese liegt allerdings nicht in Kentucky sondern in New Orleans, Louisiana.

 

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