Prepaid oder Vertrag für Kinder – Die oft wichtigere Frage als das Gerät selbst

Handys sind heutzutage auch bei Kindern und Jugendlichen so gut wie nicht mehr wegzudenken. Doch immer wieder steht man als Elternteil vor der schwierigen Entscheidung, ob eine Prepaid-Karte oder ein Vertrag besser ist. 

Ja, mein erstes Handy… damals mit frischen 16 Jahren, als mein Vater mich ungefähr 2 Stunden auf einer Faschings-Party gesucht hat, hunderte besoffene Leute gefragt hat, wo ich denn stecke – natürlich konnte ihm keiner eine Antwort geben, geschweige denn überhaupt etwas sagen – und wo war ich? Als anständiger und verantwortungsbewusster Sohn, wie man natürlich in diesem Alter so ist, war ich schon lange bei einem Freund Zuhause. Ja… ich hätte auch über das Haustelefon Bescheid geben können, aber so weit habe ich in diesem Moment nicht gedacht. Nun war die Frage: Hausarrest oder Handy? Was für eine Frage, natürlich ein Handy! Gott sei Dank.

Heute sieht das etwas anders aus, was aufgrund der rasanten technischen Entwicklung auch nicht anders zu erwarten war. Kinder kommen schon im sehr jungen Alter in Kontakt mit Smartphones und erhalten ein solches auch schon recht früh. Dies hat sowohl Vorteile als auch Nachteile und erfordert eine gute Handhabung von Seiten der Eltern. Man versucht, Regeln aufzustellen, Zeiten zu begrenzen, bestimmte Websites zu sperren, etc. – ich denke, das kennt jeder, der sich in solch einer Situation befindet.
Ein Handy zu besorgen erweist sich oft als leichtere Aufgabe, als den richtigen Tarif zu finden. Die Frage ist hierbei: Prepaid oder Vertrag? Wir versuchen, euch hier über beide Varianten aufzuklären, um euch diese Entscheidung ein bisschen vereinfachen zu können.

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Auch unsere Kleinsten legen ihren Fokus auf Handys, Smartphones und Tablets. Sie benötigen jedoch eine strengere und intensivere Betreuung in diesem Alter.
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Prepaid Karte als guter Einstieg?

Bei einer Prepaid Karte liegt die Kostenkontrolle hier ganz bei den Eltern. Das ist ein großer Vorteil, wenn man bedenkt, dass es im Falle eines Vertrags sehr oft Überraschungen beim Öffnen der Handy Rechnung geben kann. Bei der Prepaid-Karte wird einfach ein Guthaben auf die Karte geladen. Die Kinder können dann frei nach Belieben dieses Guthaben für SMS, Telefonate oder Surfen aufbrauchen. Ist alles aufgebraucht, kann man SMS und Anrufe nur noch empfangen. Das hilft den jungen Menschen nebenbei, mit ihrem Budget klar zukommen und sich selbst zu organisieren. So können sie sich selbst auf einen Handy Vertrag vorbereiten.

Was daran auch ganz gut ist: man kann jederzeit kündigen und den Anbieter wechseln. So ist man nicht an eine ewige Vertragslaufzeit gebunden, falls es bessere Angebote gibt, oder man doch auf einen Vertrag wechseln möchte. Im Vergleich zu früher haben sich die Prepaid-Tarife sehr fair weiterentwickelt, sodass man für Telefonate und SMS nicht mehr teuer bezahlen muss.
Es gibt sogar spezielle Prepaid-Tarife, die nicht alles einzeln abrechnen. Sie stellen unterschiedliche Pakete zur Verfügung, in welchen die genaue Anzahl an kostenlosen Gesprächsminuten, SMS und Datenvolumen festgelegt sind.

Nachteile einer Prepaid-Nutzung

Es gibt jedoch auch einen großen Nachteil bei Prepaid-Tarifen. Und zwar, wenn das Guthaben aufgebraucht ist, und das Kind in einen Notfall gerät. Somit kann es niemanden erreichen, außer über den Notruf, was in den meisten Situationen nicht unbedingt die beste Lösung ist. Hier müsst ihr die Augen aufhalten, denn manche Anbieter bieten für solche Situationen eine extra Option mit an, sodass die Eltern in diesen speziellen Fällen trotzdem erreichbar bleiben.
Bedenkt auch, dass Sonderrufnummern, welche in den Handys oft eingespeichert sind (Wetterdienste, Auskunft, Staumelder…) ebenso eine versteckte Kostenfalle darstellen. Die solltet ihr bestenfalls sperren lassen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Bevor das Kind mit der Handynutzung beginnt, ist es sehr sinnvoll, zuvor gemeinsam mit dem Kind einen Blick auf die Kosten zu werfen. Das Kind sollte wissen, was es zur Verfügung hat und welche Kosten für welche Handlung anfallen können. So kann eventuell vermieden werden, dass das Guthaben zur Mitte des Monas aufgebraucht ist. Ebenfalls solltet ihr davor abklären, ob eine automatische Nachbuchung nach Aufbrauchen des Guthabens stattfindet. Ob euer Kind damit umgehen kann, müsst ihr selber rausfinden.

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Smartphones als Statussymbol bei Kindern und Jugendlichen.
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Handyverträge für ältere Kinder oder Jugendliche

Ältere Kinder und Jugendliche sind in ihrer Entwicklung schon weiter und sollten die Kosten besser im Blick behalten können. Daher können sie auch sogenannte Post-Paid-Verträge nutzen. Diese gelten im Normalfall für 24 Monate und können so lange nicht gekündigt werden. Mittlerweile gibt es aber auch immer öfter Verträge mit einer verkürzten Laufzeit, wie beispielsweise nur einen Monat. Außerdem sollte man beachten, dass Handyverträge, welche nicht rechtzeitig zur Frist gekündigt werden, automatisch verlängert werden. Behaltet daher die Frist immer genau im Auge, um den Vertrag nicht unnötig zu verlängern, wenn es bessere Angebote gibt.

Wer auch noch nach einem Smartphone sucht, der kann beides gemeinsam kaufen und zahlt das Handy somit über die Vertragslaufzeit ab. Das heißt, man muss keine große Summe auf einmal zahlen. Was ein toller Vorteil für das elterliche Budget ist, denn Smartphones sind nicht immer billig.

Verschiedene Varianten eines Postpaid-Vertrags

Folglich gibt es auch hier bei den Vertragsanbietern tolle Flatrate Angebote, welche von euch individuell gestaltet werden können. Mit einer Kombikarte für Familien könnt ihr ganz einfach das Datenvolumen selber festlegen und teuere Sonderrufnummern einfach sperren. Falls das Kind sich nicht an die Regeln hält, könnt ihr das Datenvolumen auch ganz deaktivieren. So könnt ihr ganz einfach den Konsum eurer Kinder im Blick behalten.
Oft billiger und mit mehr Datenvolumen als bei normalen Verträgen sind sogenannte Young-Tarife. Das sind zwar eigenständige Verträge, die aber trotzdem von euch als Eltern gebucht werden müssen. Um solch einen Vertrag nutzen zu können, müsst ihr einen Altersnachweis des Kindes vorlegen.
Natürlich könnt ihr auch einen stinknormalen Handytarif abschließen. Jedoch empfehlen wir, je nach Alter des Kindes, die anderen beiden Optionen. Sie sind entweder billiger und bieten einen besseren Überblick über die Nutzung.

Ihr solltet ebenfalls bedenken, dass in vielen Verträgen eine Klausel vorkommt, die nach dem Verbrauch des Datenvolumens automatisch und kostenpflichtig wieder etwas aufbucht. Das sind meistens 200MB für 2€! Wenn man 3 GB oft für ungefähr 5€ bekommt, ist das ganz schön heftig. Da kann die monatliche Rechnung plötzlich auch mal 11€ hoch sein. Also immer aufpassen, was im Vertrag drin steht.

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Jugendliche wollen ihre Momente mit ihren Freunden teilen. Früher war es die Kamera mit Film heute ist es das Smartphone. Bildquelle: www.unsplash.com

Lerneffekt: Beteiligt eure Kinder an den Kosten

Beteiligt eure Kinder nicht nur an der Finanzierung des Handys, sondern auch an den monatlichen Kosten des jeweiligen Tarifs. So wissen sie schneller zu schätzen, was das alles kostet, und können nachvollziehen woher die ganzen Kosten kommen. Falls sie dann später mal selbst einen Tarif buchen müssen, sind sie für die Suche nach einem guten Tarif bestens gewappnet.

Fazit

Jede Variante bietet natürlich ihre individuellen Vor- und Nachteile. Doch für Handy Einsteiger bietet es sich an, erstmal einen Prepaid-Vertrag zu nehmen. Dort habt ihr einen besseren Überblick und könnt leicht zwischen einer einheitsgenauen Abrechnung (SMS, Datenvolumen und Gesprächsminuten) oder einem Angebot mit Paketen entscheiden.
Wenn das Kind schon besser mit allem umgehen kann, könnt ihr auch zu einer jeweiligen Vertragsart wechseln.

Wer als Schnäppchen-Jäger unterwegs ist, der sollte monatlich kündbare Verträge auswählen und regelmäßig die Augen auf bessere Angebote offen halten. Nicht selten bekommt man auch einen tollen Wechselbonus.

Wichtig ist immer, wie bei allem im Leben, dass man miteinander kommuniziert und gemeinsam entscheidet.


 

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