Verrückte Traditionen – schmeiß dein Baby aus einem Turm

Wenn ihr schon dachtet, dass Halloween und Fasching verrückte Traditionen sind, müsst ihr die wir hier zusammengeschrieben haben für euch auch lesen und euch gefasst machen auf viele Fragen über die komischen und auch oft sehr gefährlichen Traditionen, die auf der ganzen Welt praktiziert werden.

Weihnachtsprügel für den Frieden – Tanakuy

Statt dass man an Weihnachten beruhigt mit seiner Familie Geschenke öffnet und das Fest mit Familie und Freunden geniest, bekommt man von den verschiedensten Menschen Fäuste zu spüren in den Regionen Cuzcos.

Doch was ist der Hintergrund dieser verrückten Traditionen?

Jedes Jahr an Weihnachten wird die unumstrittene Tradition von den Bürgern Tanakuys praktiziert. Es bilden sich Kreise von Zuschauern und einem Schiedsrichter – der schauen soll, dass die Kämpfe nicht ausarten, es läuft Musik und es wird getanzt. In dem Kreis sind 2 Personen, die dann gegeneinander sich in einem Kampf beweisen – diese hatten im Laufe des Jahres Streitigkeiten und stimmen deswegen diesen organisierten Faustkämpfen zu, um deren Probleme aus der Welt zu schaffen.  Am Ende der Prügelei wird zum Zeichen der Versöhnung ein Handschlag ausgetauscht und es wird miteinander getrunken.

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Auf Madagaskar treffen die Einwohner ihre toten Geliebten wieder. Bildquelle: canva.com

Wiedertreffen mit den Toten – Madagaskar

Einen Tratscht mit verstorbenen Familienmitgliedern – das wünscht sich so gut wie jeder. Ihnen wieder gegenüberzustehen und ihnen zu erzählen, was sie alles in ihrer Abwesenheit verpasst haben – das haben die Bewohner Madagaskars ermöglicht.

Aber wie?

Die Leichen seiner Geliebten werden nicht unter der Erde beerdigt, wie es hier üblich ist – dort werden sie in Gruften gesteckt in der Nähe deren alten Hauses, umwickelt in einem Leichentuch. Genau von dort werden diese Leichen alle 5 bis 11 Jahre aus deren Gruften geholt im Tanz und neu umwickelt, in diese Wickel steck man oft Fotos oder Geld. Man berührt die Leichen, um ihnen Liebe zu schenken und erzählt ihnen von ihrem Leben jetzt, fragt nach Rat oder bittet um Vergebung.

Dann kann die Party beginnen.

Daraufhin werden die Leichen in die Arme vieler Menschen genommen, in die Luft geschmissen, rumgeschüttelt und 5-mal ums Grab damit getanzt – dies soll dazu dienen, dass die Leiche für die nächsten 5 Jahre ihre Ruhe finden kann. Echt einer der verrücktesten Traditionen.

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15 Meter freier Fall als Glücksbringer Quelle: canva.com

Babys lernen fliegen – Indien

Fotos von fliegenden Babys in Indien kursieren durch ganz Social Media – nur fliegen sie nicht, sondern fallen 15 Meter in die Tiefe und die, die sie da freiwillig herunterschmeißen lassen, sind die Eltern dieser kleinen Wesen.

Wieso tut praktiziert man solche verrückte Traditionen?

Eltern sind sehr geehrt, wenn sie Ihre Kinder aus einem 15 Meter hohen Turm schmeißen dürfen – doch nur keine Sorge, die Kinder werden aufgefangen von einem ausgebreitetem Sprungtuch- dies tut man jetzt schon seit 500 Jahren dort. Die Inder glauben daran, dass dieser freie Fall in so einem jungen Alter den Babys ein gesundes Leben voll mit Glück garantiert. Es wird behauptet, dass noch nie ein Baby verletzt wurde oder psychischen Schaden davon ertragen hat.

Springen über Babys – Spanien

Statt die Babys in Spanien in den freien Fall zu schmeißen wie in Indien, oder wie im Sportunterricht an einer Stange seinen Weitsprung zu praktizieren, springen die Spanier über ihre Neugeborenen, und das auch noch verkleidet.

Warum, das fragt ihr euch?

Einmal im Jahr am 6. Juni glaubt man, dass der Teufel in Spanien durchdreht. Dieser muss nach Glauben der Spanier vertrieben werden durch eine ganz spezielle Tradition.

An dem Tag streift ein Mann in einem „Colacho“-Kostüm durch die Straßen durch das spanische Dorf Castrillo de Murcia, diese Verkleidung ist Gelb – Rot. Die Einwohner legen ihre Babys, die extra schön angezogen wurden, auf Matratzen, die auf der Straße liegen und schauen dabei zu, wie Anlauf genommen wird und dieser einen großen Sprung über ihre Neugeborenen macht. Diese unumstrittene Tradition, die seit 1620 jährlich stattfindet, soll die Babys von Dämonen befreien und diese vor Krankheiten schützen.

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Verrückte Traditionen verleiten Spanier Tomaten zu schmeißen statt zu essen. Quelle : canva.com

Tomatina in Bunol, Spanien

Und jetzt hier einer der bekanntesten verrückten Traditionen

Spanien ist sehr berühmt für ihren leckeren Tomaten, die dort wachsen und geerntet werden. Mehrere hunderttausende Tonnen Gemüse werden alleine aus Spanien importiert, darunter natürlich ihre sehr bekannten Tomaten. Nicht nur verdienen sie viel Geld mit dem roten Gemüse, sondern haben auch Spaß dran, damit mal richtig die Sau herauszulassen und sie mal jemanden ins Gesicht zu schmeißen.

Wie bitte?

Ja richtig gelesen, einmal im Jahr am letzten Mittwoch des Augusts, treffen sich die Einwohner aus Bunol auf der Straße und schmeißen sich genau eine Stunde lang mit Tomaten ab, die sie vorher in der Hand zerdrücken, damit sie niemanden wehtun. Der Ehrenkodex von ihnen besagt, dass sie um 12 Uhr dann gemeinsam die ganze Stadt zusammen sauber machen.

Viele Menschen haben angefangen aus dem Ausland extra einzureisen, um an der Essensschlacht teilzunehmen und deren Tag mit Social Media zu teilen.

Was ist der ganze Hintergrund, wieso macht man sowas?

Das würde ich auch gerne wissen, doch einen richtigen Grund gibt es nicht für die Essensschlachten, die seit den 1940er-Jahren stattfinden. Doch den Menschen macht es Spaß und es stärkt danach auch noch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Einwohner beim gemeinsamen Aufräumen der Stadt.

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