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Gentechnisch veränderte Lebensmittel gesund oder gefährlich?

Wie? Genmanipulierte Lebensmittel? Nein, so ein chemischer Mist kommt mir nicht auf den Teller! Diese Laborprodukte schädigen doch nur meine Gesundheit und bringen langfristig die Natur aus dem Gleichgewicht!

Doch stellen diese Lebensmittel wirklich eine solch große Gefahr für uns und die Natur dar? Wir von Rabatt-Coupon haben uns etwas genauer mit dem Thema auseinandergesetzt und einige interessante Entdeckungen gemacht. Viel Spaß beim Lesen!

Wir haben in der heutigen Zeit sehr viel Wissen, auch über Lebensmittel und natürlich auf über genmanipuliertes Essen. Das Internet ist voll von Studien und ein Wissenschaftler nachdem anderen veröffentlicht dazu fast täglich neue Informationen. Oft wissen wir schon garnicht, wem oder was wir glauben sollen. Jeder Mensch muss aber auf diesem Gebiet seine eigene Meinung bilden.

Doch was uns tatsächlich die Experten versuchen mitzuteilen ist, dass es selbstverständlich auch gesunde, ja teilweise sogar gesündere genmanipulierte Alternativen zu den natürlichen Nahrungsmitteln gibt. Dabei ist aber auch nicht ganz aus den Augen zu lassen, dass es auch oft Gen-Lebensmittel gibt die schädlich sind, da viele durch chemischer Verfahren mit ,unter anderem, ungesunden Zusatzstoffen bearbeitet worden sind. Dennoch sind genetisch veränderte Lebensmittel grundsätzlich etwas ganz natürliches. Nicht der Mensch hat die Genetik erfunden, sondern die Natur höchst persönlich.

Zitronen | rabatte coupons

Die Grundhaltung gegenüber Gen-Lebensmittel ist ein reines Missverständnis
Bildquelle: www.unsplash.com

Was sind sogenannte gentechnisch veränderte Lebensmittel

Man spricht häufiger von Gen-Pflanzen wie beispielsweise wie Gen-Bananen. Nur wenige Menschen stellen sich die Frage: Was ist überhaupt eine gentechnisch veränderte Banane? Etwa eine Banane, die Gene enthält? Nein, denn genau genommen besitzt jedes Lebewesen auf unserem Planeten Gene. Gemeint ist jedoch was der Gesetzgeber als genetisch veränderte Nahrungsgüter definiert hat. So ist es vereinfacht gesagt ein Organismus, dessen genetisches Material so verändert worden ist, wie es unter keiner natürlichen Bedingung durch Kreuzung oder natürlicher Rekombination, also natürlicher Mutation, vorkommt.

Was ist genetische Veränderung und wer hat sie erfunden?

Genetische Manipulation erleben wir in der Natur sehr häufig und ist ein natürlicher Vorgang. Auch wir Menschen haben eine natürlich Entwicklung in diesem Bereich durchlebt. Vor etwa 3,5 Milliarden Jahren fing das Leben auf der Erde an zu gedeihen, zeitgleich fing die Natur mit dem manipulieren der Gene an. Einige Mutationen setzten sich durch, andere nicht, darunter verstehen wir die Natürliche Auslese. Und nichts weiter sind erst einmal natürliche genetische Veränderungen. Mutationen, die spezielle Vorteile gegenüber anderen haben, um zu überleben.

Also die Natur praktiziert Gentechnik schon seit Anbeginn des Lebens. Die Menschen beschäftigen sich mit diesem Thema erst seit ein paar hundert Jahren, wie z.B. Kreuzung von einer roten- und weißen Rose.

Natürliche und künstliche Auslese, diese zwei Begriffe unterscheiden sich nicht in ihrer biologischen Herkunft. Dennoch ist die künstliche Auslese ein Menschenprodukt. Darunter versteht man ein gesteuertes Zuchtwahlprogramm, also man will gezielt einen Nutzen aus dem genmanipulierten Objekt (Tiere sowie Pflanzen) erwirtschaften. Grob gesagt, wir manipulieren die Natur zu unserem Vorteil.

Welche Vorteile und Chancen bieten sich?

Einer der ausschlaggebenden Gesichtspunkte, der deutlich für den Einsatz dieser Methode spricht, ist die Resistenz vor den jeweiligen Umweltbedingungen. Viele Pflanzenarten haben sich auf ihre eigene Umgebung angepasst. Zum Beispiel wachsen Bananen eher in tropischen Regionen, und weniger in der Antarktis. Doch mit der Gentechnik können Pflanzen auch in Regionen wachsen, die vorher untypisch für sie waren. Man manipuliert sie so, das sie Resistenz gegenüber Schädlingen, Klima, und sonstigen Faktoren aufbauen. So kam es auch, dass in Europa die aus Südamerika stammenden Kartoffeln angebaut werden können. Heutzutage gelten diese bereits als eines unserer Grundnahrungsmittel.

Mithilfe dieser Technik könnten Lebensmittel Umwelteinflüsse gegenüber Resistenz aufbauen.

Banane | rabattecoupons

mit der Gentechnik können Pflanzen auch in Regionen wachsen, die vorher untypisch für sie waren | www.unsplash.com

Darüber hinaus gibt es keine Studie, die explizit den Verzehr von genetisch veränderten Konsumgütern gesundheitsschädlich einstufte. Dennoch zeigen die Ergebnisse aus Tierversuche mögliche Risiken auf, aber dazu später mehr.

Ein kleinerer Pluspunkt wäre, dass genmanipuliertes Gemüse oder Obst, den Einsatz von Pestizide und Unkrautvernichtungsmittel einschränken könnte. Dennoch könnten hierbei resistente Insekten gegenüber den Gen-Pflanzen hervorgehen, die müssen dann wiederum mit anderen bzw. zusätzlichen Spritzmitteln bekämpft werden. Letztendlich wären wir wieder beim gleichen Problem.

WICHTIG: Genetisch veränderte Lebensmittel sind nicht notwendig für eine gesunde Ernährung. Und eine verbesserte Lebensmittelhygiene bzw. -qualität sind nicht unbedingt ausschlaggebend der Gentechnik zuzuschreiben.

Welche Nachteile und Auswirkungen haben genetisch veränderte Lebensmittel? 

Auf der einen Seite ist unklar, wie sich gentechnisch veränderte Lebensmittel im Menschen verhalten. Es wäre möglich, dass Bestandteile dieser für den Menschen fremde Nahrung gesundheitliche Schäden anrichten können. Schäden, die sich erst nach jahrzehntelangem Konsum zeigen, sich womöglich erst im Nachwuchs manifestieren. Nicht zu vernachlässigen sind auch die zusätzlichen Allergien, die sich durch einen Genetischen Eingriff in Essensgüter entwickeln.

Der Letzte Kritik Punkt, ist der Einfluss von Gentechniken in freier Wildbahn. Hierbei gibt es einige belegte Beweise und Beispiele. Wenn wir genetisch veränderte Organismen in der freien Natur anbauen, haben wir zwangsläufig keine Kontrolle mehr darüber. Wir wissen auch nicht, was der veränderte Organismus Mittel- oder Langfristig anrichten wird. Als Beispiel dient hier eine spezielle Soja Sorte in den USA, hier sind bereits nach zwei Jahrzehnten Multi-Resistente Unkräuter entstanden, die mit kein bekannten Spritzmittel bekämpft werden können. In einem anderen Bereich sind Gentechnisch veränderte Lachse entwischt, und breiten sich jetzt in der Natur aus. Dabei verdrängen sie andere Lachse aus ihrem natürlichen Lebensraum.

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Wenn wir genetisch veränderte Organismen in der freien Natur anbauen, haben wir zwangsläufig keine Kontrolle mehr darüber | www.unsplash.com

Futtermittel für Tiere, die genetisch manipuliert wurden, sind längst in Europa uneingeschränkt gestattet. Somit hat fast jeder von uns schon einmal indirekt Kontakt mit diesen Futterquellen gehabt. Neueste Studien bewiesen, dass rund 60–80% aller Lebensmittel in ihrer Produktion mit von Menschen künstlich erzeugten Gentechnik in Berührung kamen. Welche Auswirkungen dies speziell für uns hat wissen wir (noch) nicht.

Fazit:

Gentechnik ist eine relativ neue Technologie, deren mögliche Folgen wir nicht unterschätzten sollten. Gesunde Vorsicht ist ihr gegenüber sicher angebracht. Es klingt absolut sinnvoll und vernünftig, diese Ernährung vorerst zu meiden, bis sie sich als wirklich harmlos erwiesen haben.

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