Warum Schmuck fair produziert werden sollte: nachhaltiger Schmuck online ✅ – gut aussehen mit gutem Gewissen

nachhaltiger Schmuck online | Schmuck fair produziert | www.rabatt-coupon.com

    Schmuck begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden und ist unter anderem aufgrund der teuren Rohstoffe ein milliardenschweres Geschäft. Und auch in dieser Branche wird der ökologische Gedanke zunehmend wichtiger. Wo ist guter nachhaltiger Schmuck online zu finden? Wie wird Schmuck fair produziert? Worauf kommt es an? Das lest ihr im heutigen Artikel.

    Bevor die Männer jetzt den Zurück-Button im Browser klicken und denken „Schmuck ist eh nur ein Frauenthema.“ Stopp! Es geht genauso um schicke, aber fair produzierte (Herren-)Uhren.

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    Bei Schmuck denkt man vielleicht nicht als erstes an Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen
    Bildquelle: www.unsplash.com

    Woher kommt Schmuck? Wie wird er produziert?

    Genauso wenig wie der Strom aus der Steckdose kommt, kommt der Schmuck aus dem Laden oder dem Internet. Bis der Schmuck tatsächlich dort zu kaufen ist, liegt eine lange Reise hinter ihm. Und so viel vorweg: Die Arbeitsbedingungen sind häufig nicht optimal.

    Die erste Station liegt im Gewinnen der Rohstoffe – häufig Gold oder Silber oder verschiedene Edelsteine. Der Abbau findet entsprechend in Gold- und Silberminen statt. Dafür werden große Gebiete gerodet und dem Erdboden gleichgemacht – auch Regenwälder werden gerodet. Gerade beim Goldabbau entstehen gravierende Umweltschäden, da hierbei häufig giftige Chemikalien verwendet werden.

    Das Gold muss nämlich zunächst aus dem Gestein, dem sogenannten Golderz, gelöst werden. Die nach wie vor verbreitetste Methode dafür ist das Lösen mithilfe der Lauge Cyanid – einem Blausäureester. Wir werden an dieser Stelle nicht zu chemisch, allerdings können die Folgen für die Umwelt verheerend sein, wenn die Lösung in Gewässer oder das Erdreich gelangt.

    Ein bekannter Unfall ist im Jahre 2000 in Rumänien passiert. Zum Goldabbau wurde erst ein Dorf geräumt, um dann in dem Gebiet Gold abbauen zu können – mit Cyanid.

    Dieses sollte eigentlich in einem Stausee aufgefangen und zurückgehalten werden, aber durch einen Dammbruch gelangte es auch in umliegende Flüsse und ins Grundwasser. Fluss-, Fischsterben und Krankheiten bei Anwohnern sind eine der Folgen.

    In der Türkei passierte 2011 ähnliches, als Dämme des Cyanidbeckens einer Silbermine gebrochen sind.

    Auch das bekanntermaßen giftige Schwermetall Quecksilber wird teilweise zum Goldabbau verwendet.

    Auch bei Uhren werden häufig Edelmetalle verwendet. Nordgreen bietet euch fair produzierte Uhren und Armbänder – das dänische Unternehmen nimmt Umweltschutz ernst.

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    Für den Abbau von Edelmetallen werden häufig giftige Chemikalien wie Cyanid eingesetzt
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    Die Arbeitsbedingungen in der Schmuckindustrie – Fair produzierter Schmuck häufig Fehlanzeige!

    Nicht nur die Umwelt wird in Mitleidenschaft gezogen, auch die einfachen Arbeiter in Minen müssen unter schlechten Bedingungen arbeiten: 12 Stunden-Schichten, kaum Schutzausrüstung und teilweise Kinderarbeit in ärmeren Ländern.

    Die Löhne für diese körperlich harte Arbeit liegen nicht selten bei unter 5€ pro Tag (!). Neben anstrengender Arbeit ist auch Kontakt mit dem bereits genannten hochgiftigen Quecksilber möglich. In spezielle Arbeitskleidung oder Ausstattung, die die Arbeit erleichtert wird oft nicht investiert.

    Auch der Begriff „Blutdiamanten“ dürfte dem ein oder anderen geläufig sein. Von Blutdiamanten ist die Rede, wenn mit deren Erlös Konflikte und gewalttätige Auseinandersetzungen finanziert werden.

    Aus meiner Sicht sollte gerade bei einem Luxusgut wie teurem Schmuck oder Uhren nicht nur die sichtbare Qualität der Produkte stimmen, sondern auch die unsichtbare. Also was dahinter steckt. Und die Menschen die hart dafür arbeiten sollte einen fairen Lohn bekommen – und bessere Ausrüstung.

    Denn mal ehrlich, beim Kauf von Goldschmuck geht es häufig um vierstellige Beträge – Schmuck wird gekauft weil man ihn will, nicht weil man ihn braucht. Da sollte ein geringfügiger Aufschlag für Fairness und Umweltschutz auf jeden Fall drin sein.

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    Die Arbeitsbedingungen in Minen sind oft schlecht
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    Wo gibt es Schmuck fair produziert? Nachhaltiger Schmuck online verstärkt angeboten

    Fair produzierter Schmuck ist immer noch eine Nische, aber immerhin eine wachsende. Mehr Anbieter kümmern sich darum, dass man Schmuck guten Gewissens tragen kann und Umwelt und Arbeiter gut behandelt werden.

    Beispielsweise gibt es mittlerweile ein Fairtrade-Siegel für Gold. Dieses verspricht bessere Bedingungen, fairere Löhne und nicht zuletzt ein umweltschonender abgebautes Edelmetall.

    Diese Bemühungen zeigen aus meiner Sicht, dass es in der Öffentlichkeit ein steigendes Interesse daran gibt, die ganze Lieferkette von Schmuck transparenter und fairer zu machen.

    Ich persönlich bin bei der Recherche zu diesem Artikel etwas erschrocken, da die Zustände noch schlechter sind als ich davor angenommen hätte. Mit meinem jetzigen Kenntnisstand würde ich beispielsweise beim Kauf einer Armbanduhr darauf achten, dass diese fair produziert ist. Dann könnte ich das gute Gefühl und Gewissen förmlich am Körper tragen.

    Wie spät ist es? Es ist höchste Zeit für nachhaltig und fair produzierten Schmuck und Uhren. Die Zeiger stehen auf Umweltschutz und fairen Arbeitsbedingungen. Ich sage zur Ausbeutung Stopp – Uhr kaufe ich nur noch nachhaltig.

    Und dass nachhaltig bei weitem nicht hässlich heißen muss, zeigt Nordgreen.de. Hier findet ihr optisch wie moralisch schöne Damen- und Herrenuhren für jeden Anlass – und auch die Preise sind fair. 

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    Es ist Zeit, Schmuck und Uhren fair zu produzieren – und dabei genauso den Umweltschutz im Auge zu behalten
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    Die Wahrnehmung von Schmuck als Umweltproblem in der Öffentlichkeit

    Warum sind viele Menschen nicht sensibilisiert für den Kauf von fairem Schmuck und fairen Uhren?

    Ich gehe davon aus, dass die Gründe vor allem in der fehlenden öffentlichen Repräsentation dieser Themen liegen. In der breiten Öffentlichkeit wird im Jahre 2021 häufig über Umweltschutz diskutiert, auch wenn natürlich aktuell Corona deutlich dominanter ist.

    Doch die Debatte wird weiter geführt und nach der Pandemie mit Sicherheit wieder in den Fokus rücken. Das Schmuckthema kommt mir dabei aber zu wenig vor.

    Es wird diskutiert über erneuerbare Energien, den Sinn und Unsinn von Elektromobilität, Verkehrswende und zahlreiche Steuern auf Strom, Benzin, generell CO2 und so weiter und so fort. Da kann man schnell mal den Überblick verlieren. Über Gold-, Silber- und Edelsteinbeschaffung samt ihrer Umweltfolgen und den darunter leidenden Menschen hört man wenig.

    Auch die Arbeitsbedingungen werden selten breit diskutiert und kritisiert. Die Kritik an Bekleidungs- und Lebensmittelindustrie nimmt hier eine dominantere Rolle ein.

    Es wird Zeit, sich für faire Produktion einzusetzen. Und aufgrund der Vielzahl von Problemen beim Schmuck sollte diesem mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.

    Und aufgrund des Luxuscharakters zählt hier das Preisargument noch weniger als bei anderen Branchen.

    Wie bei den meisten Produkten hat es hier auch der Verbraucher in der Hand – steigt die Nachfrage nach fairem Schmuck und Uhren, wird auch das Angebot steigen. Und nachhaltiger Schmuck online hoffentlich weiter zunehmen – sowohl die Nachfrage wie auch das Angebot.

    Wir haben es selbst in der Hand. Zeit wirds.

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