Schutz gegen Diebstahl: Wie sicher sind Schlösser, Autos und eure Daten wirklich?

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Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es heute um ein etwas ernsteres Thema, als mein Lieblingsessen oder warum Kino in letzter Zeit recht doof ist. Es geht ganz einfach um den Schutz gegen Diebstahl und den langen Finger des Verbrechens. Damit es sich nicht liest, wie ein schnöder Infoflyer der Polizei zur Aufklärung über Kriminalität, schreibe ich auch ein bisschen genauer über die Vorgehensweisen der weniger legal arbeitenden Bürger.

Schutz gegen Diebstahl – Von Schlössern und Dietrichen

Die meisten denken bestimmt bei Diebstahl auch direkt an Einbrecher. Inzwischen muss ja in den meisten Fällen ein Schloss überwunden werden, um etwas zu entwenden. Sei es ein Fahrrad, der Fernseher im Wohnzimmer oder das Geld im Tresor. Als Fan von YouTube-Kanälen wie Lockpicklawyer und Co. bin ich daher immer vom Schlösser knacken fasziniert und sehe gebannt dabei zu, wie einfach manche Schlösser auch ohne viel Erfahrung geöffnet werden können.

Zwei behandschuhte Hände versuchen, ein Türschloss mit Dietrichen zu öffnen.

Nahaufnahme eines Aufsperrversuchs an einem Türschloss mit zwei Werkzeugen. Quelle: Canva

Allen voran: Vorhängeschlösser. Ich bin selbst Besitzer eines Dietrich Sets und knacke hin und wieder meine Vorhängeschlösser zum Spaß. Das Übungsschloss kann ich übrigens in 1-2 Sekunden öffnen, mit einem 6-Mountains-Rake. Einfach rein und wieder raus. Aber es geht natürlich noch einfacher mit roher Gewalt: Man nehme entweder einen Bolzenschneider ODER 2 Schraubenschlüssel. Letzteres ist übrigens wesentlich unauffälliger als mit Dietrichen oder schwerem Werkzeug herumzuhantieren.

Aber auch modernere Magnetschlösser oder Pin-Code Schlösser lassen sich mittels eines Magneten oder drücken eines versteckten Reset-Knopfes öffnen.

Für einen effektiven Schutz gegen Diebstahl ist es wichtig, vor dem Kauf eines Schlosses auf YouTube zu recherchieren, ob irgendwer es schafft in kürzester Zeit dieses Schloss zu öffnen.

Auch du, BMW? – Moderne Fahrzeuge sind nicht 100 % sicher

Auch wenn ich damit in der Automobilnation als Ketzer gelte, so kann ich nur betonten, dass auch Autos nicht perfekt sind. Während man ältere Modelle auch simpel mit Dietrichen knacken und anschließend kurzschließen kann, ist das heutzutage mit Funkschlüssel je nach Modell einfacher geworden.

Maskierter Mann versucht nachts, die Tür eines geparkten Autos zu öffnen.

Ein maskierter Täter versucht im Schutz der Dunkelheit, in ein geparktes Fahrzeug einzudringen. Quelle: Canva

Jammer ermöglichen es das „Tür abschließen“ Signal der Schlüssel zu unterdrücken und während der Besitzer munter in den Laden geht, hat der Langfinder leichtes Spiel in dessen Auto zu steigen und finanziellen Schaden anzurichten. Hier sollte man ganz genau hinhören, ob das Auto auch ja abgeschlossen ist.

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Aber es kommt noch härter. Ein Tool namens „Flipper Zero“ erlaubt es den Nutzern sogar, den Schlüssel des Autobesitzers zu imitieren und damit einfach wegzufahren. Aus diesem Grund ist es wichtig, euren Smartkey immer in einem Funk-sicheren Behältnis zu führen, damit dieser nicht abgelesen werden kann als Schutz gegen Diebstahl.

Datenleaks – Ja, auch das ist Diebstahl

Zugegebenermaßen, sich dagegen effektiv zu schützen, ist nicht leicht. Vor allem, wenn die Daten auf den Servern einer Firma sind, die vor allem mit den Daten zu Marketingzwecken handelt. Trotzdem kann man hier das Risiko minimieren, ohne dass man sich grundsätzlich vom Netz fern hält. Grundsätzlich bietet es sich an, ein Pseudonym zu verwenden, sofern man nicht gerade sich etwas bestellen will. Zudem gibt es einen tollen Trick herauszufinden, wer mit euren Daten handelt oder ein Datenleck hat:

Schützt Fotos, Dokumente und Windows-Systeme mit der Datensicherung von O&O Software.

Bei der Registrierung gebt ihr als Zusatz zu eurem Vornamen noch den Namen der Webseite an, wo ihr euch registriert habt. Sollten dann Spam-E-Mails eintrudeln, die mit „Sehr geehrter Herr Philip-McDonalds…“ anfangen, wisst ihr wo das Leck ist und dementsprechend Schadenersatz einklagen und auf die Lücke hinweisen.

Holzbuchstaben bilden das englische Wort „DATA“ auf vielen quadratischen Holzsteinen.

Das Wort „DATA“ aus Holzbuchstaben steht symbolisch für Datenverarbeitung und Datenschutz. Quelle: Canva

Fazit

Es gibt viele Arten und Weisen, wie man bei Diebstahlsicherung vorgehen kann, um sein Hab und Gut zu schützen. Wichtig ist immer einen klaren Kopf zu haben.

 

Autor Khadija Guirti

About Khadija Guirti

Ich shoppe sehr gerne online und bin dabei immer wieder auf der Suche nach guten Gutscheincodes, um beim Einkaufen sparen zu können. Außerdem lese ich sehr gerne online – egal ob Artikel, Blogs oder spannende Beiträge zu verschiedenen Themen. Darüber hinaus interessiere ich mich sehr für Sprachen und entdecke gerne neue Wörter, Kulturen und Ausdrucksweisen.

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