Body Positivity – Fühle Dich wohl in deiner eigenen Haut

„Ihr könnt meinen Körper beurteilen, wie ihr wollt, aber im Endeffekt ist es MEIN Körper. Ich liebe ihn und ich fühle mich wohl in meiner Haut“

US Turnerin Simone Biles

Ausnahmeturnerin Simone Biles holte 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio vier Goldmedaillen für die US amerikanische Mannschaft. Die 23- Jährige ist mit 25 Medaillen die erfolgreichste WM-Teilnehmerin aller Zeiten. Dennoch wurde Biles in den sozialen Medien als nicht mehr weiblich tituliert und für ihren muskulösen Körper kritisiert. Sie stellte sich nicht nur auf Twitter ihren Kritikern entgegen. Simone Biles schreibt in ihrer Biographie Courage to soar: A body in motion, a life in balance über ihre lebenslange Erfahrung mit Body Shaming. Auch, wie sie diese Diskriminierungen gelehrt haben, sich nicht unterkriegen zu lassen – und ihren Körper zu lieben, egal was komme. Das ist die vorgelebte Idee, Body Positivity zu fühlen, für die sie von vielen zu Recht gefeiert wurde.

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Body Shaming begegnet uns allen, immer, ständig. Body Positivity ist die Bewegung, die sich dem entgegen setzt.
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Body Shaming begegnet uns allen, immer, ständig.

Wahrscheinlich nehmen wir viele Formen dieser Diskriminierung gar nicht mehr wahr, so alltäglich sind sie. Ob auf der Straße oder in den Sozialen Medien, wir werden begutachtet und bewertet. Und ehrlich gesagt sind die meisten von uns auch kein Stück besser. Auch wir selbst üben Kritik am Aussehen unserer Mitmenschen, auch wenn die meisten es zum Glück nicht laut aussprechen.

Dabei können die Folgen von Body Shaming verheerend für die Betroffenen sein. Angefangen bei Selbstzweifeln, mangelndem Selbstwertgefühl und einem verzerrtem Selbstbild, die die Lebensqualität beeinträchtigen. Bei Menschen, die immer wieder Kritik an ihrem Körper erfahren, treten häufig psychische Erkrankungen wie Depressionen, selbstverletzendes Verhalten oder Sucht auf. Durch das allgegenwärtig propagierte Schönheitsideal und den selbstauferlegten Optimierungswahn erkranken auch immer mehr  vermeintlich „normale“ Menschen an schwerwiegenden Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie. Und dagegen lehnt sich die Body Positivity Bewegung auf.

Stärke erwächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen. – Mahatma Ghandi   Stärkt euren Körper und euren Geist beim Yoga mit den tollen Produkten von Greenyogashop!

Schönheitsoperationen, Schlankheitspillen, Diäten, Wundercremes

Jeden Frühling werden wir von allen möglichen Zeitschriften und Magazinen freundlich an unser Gewicht erinnert. Samt mehr oder weniger klugen Ernährungsvorschlägen. Jede Woche wird eine neue Wundercreme, ein neues Zauberserum in den Handel gebracht. Die Medien sagen uns, wie wir auszusehen haben, wie wir unseren Körper optimieren können. Nicht nur Schlankheitspillen, Fettblocker oder Abführmittel finden reißenden Absatz.

Auch die Zahl an Schönheitsoperationen für Weiblein und Männlein steigt Jahr für Jahr an. Selbst Minderjährige legen sich schon unters Messer. Um nur ja dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen. Sage und Schreibe jede dritte Frau fühlt sich nicht in ihrem Körper wohl.

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Die Medien sagen uns, wie wir auszusehen haben. Dabei sind wir alle einzigartig und wunderschön!
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Zu dick. Zu groß. Zu klein. Zu dünn. Zu jung. Zu alt.

Hier ein Pickel, da ein Pfund zu viel, Falten finden sich täglich mehr. Ein Bäuchlein, eine unübersehbare Zahnlücke, eine nicht vorhandene Wespentaille… der Makel gibt es unzählige. Die Erdanziehungskraft und die Zeit setzen uns zusätzlich merklich zu. Body Positivity stellt sich dem ganz eindeutig entgegen!

Die meisten Damen und Herren haben es nicht einfach mit sich selbst. Das ist aber auch kein Wunder, wird uns doch täglich, rund um die Uhr ein Schönheitsideal vor Augen geführt, das wir kaum erfüllen können. Welche Frau  kann schon mit den Maßen 90 – 60 – 90 aufwarten? Welcher Mann hat schon von Haus aus einen gestählten Modellkörper?

Denn natürlich sieht eben nur ein ausnehmend geringer Prozentsatz der Menschen aus wie Claudia Schiffer oder Brad Pitt. Alle haben Makel oder stören sich an der ein oder anderen Eigenschaft unseres Körpers. Wir sind eben alle nur normale Menschen in unseren Körpern, wir sind so vielzählig wie unterschiedlich. Das sind die wichtigsten Merkmale der Body Positivity Bewegung.

Body Positivity – Die Gegenbewegung zu Body Shaming und Schönheitswahn

Schon seit Längerem gehen die Hashtags #bodypoitivity und#bodypositive bei Instagram mit fast 20 Millionen Beiträgen durch die Decke. Modefirmen wie zum Beispiel H&M, Zara oder missguided wollen mit ungefilterten Fotos beweisen, dass sie der Realität all der normalen Männern und Frauen Rechnung tragen. Fotostrecken und Onlineshops zeigen immer öfter Models, die nicht dem Schönheitsideal entsprechen, das in den letzten Jahrzehnten propagiert wurde. Menschen mit Pigmentstörungen, Modells die noch vor einigen Jahren als zu alt galten, Menschen mit Trisomie 21 dürfen wir in Werbeanzeigen, Plakatwänden und auf dem Laufsteg bewundern.

Jennifer Lopez, Nicky Minaj oder Kim Kardashian zelebrieren seit Jahren schon ihre nicht eben kleinen Hinterteile. Die US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Rapperin Lizzo wird nicht nur für ihre musikalischen Qualitäten gefeiert, sondern auch für ihre offenen und natürlichen Umgang mit der Tatsache, dass sie eine dicke, afroamerikanische Frau ist. Lizzo scheut sich nicht, in knappen Bikinis zu performen. Billie Eilish schert sich auch einen Dreck um Geschlechterrollen und trägt bevorzugt Baggy Style. Der britische Sänger Harry Styles eifert dem David Bowie der 70er nach und präsentiert sich mit großem Selbstverständnis immer androgyner. Solche Vorbilder brauchen wir!

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Models, die nicht dem Schönheitsideal entsprechen: Das sind die Vorbilder, die wir im Alltag brauchen!
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Feminismus und Body Positivity

Aber das Body Positivity Movement ist nicht erst in letzter Zeit entstanden. Im Grunde finden sich die Ursprünge in der Zeit, als Feminismus zu einer gewaltigen Bewegung heranwuchs. Es ging um nichts weniger als die gesellschaftliche Befreiung der Frau. Die Body Positivity Bewegung kämpft für die Befreiung von unnatürlichen Schönheitsidealen. In den 70ern warfen Frauen aus Protest ihre BHs von sich, und übergewichtige Menschen gingen gegen die das sogenannte Fat Shaming auf die Straße. In den letzten Jahren hat sich nun eben die Body Positivity Bewegung formiert, um sich gegen das Schönheitsdiktat aufzulehnen. Sie kämpfen sowohl für Frauen als auch für Männer. Denn auch Männer leiden immer mehr unter dem propagiertem Schönheitswahnsinn unserer Zeit.

Mir ist egal, ob du schwarz, weiß, hetero, bisexuell, schwul, lesbisch, klein, groß, fett, dünn, reich oder arm bist. Wenn du nett zu mir bist, werde ich auch nett zu dir sein. Ganz einfach. – Eminem  Sei doch einfach auch mal nett zu Dir und genieße Deine Zeit im Garten mit Garten Schlüter.

Zu dick, zu groß, zu klein, zu dünn…

Es geht nicht zwangsläufig darum, sich selbst ohne Wenn und Aber zu akzeptieren. Wenn man sich in seiner Haut einfach nicht wohl fühlt, soll man durchaus etwas ändern. Kurven sind wunderschön, nur kann zu viel Körpergewicht gesundheitsschädlich sein. Ebenso wie ein zu niedriges Körpergewicht. Am besten ist eben ein gesundes Mittelmaß. Man sollte versuchen, seinen Wohlfühlpunkt zu finden.

Denn Wandel gehört zum Leben. Naturgegeben verändern sich Körper zwangsläufig im Laufe eines Lebens. Wir wachsen, bekommen Kinder, altern. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben. Aber man hat vieles selbst in der Hand, um sich wohl zu fühlen. Angefangen bei Ernährung und Bewegung. Ernährung hat enorme Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Sport ist wichtig für unser psychisches und körperliches Wohlergehen. Wellness erfährt nicht umsonst einen großen Hype in den letzten Jahren.

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Es geht nicht zwangsläufig darum, sich selbst ohne Wenn und Aber zu akzeptieren. Man sollte auch die Möglichkeit nutzen, sich verändern zu dürfen, um den eigenen Wohlfühlpunkt zu finden.
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  Seid Body Positive – Übungen zur Selbstliebe

  • Konzentriert Euch auf das Positive: Was ist Euch heute besonders geglückt? Was hat Euch gefallen? Auf was freut Ihr euch?

  • Stellt Euch nicht zu kritisch vor den Spiegel: Was findet ihr schön an Euch? Wofür seid ihr dankbar? Was ist besonders an eurem Körper?

  •  Vergleicht Euch sich nicht dauernd mit anderen! Macht Euch selbst nicht runter. Seht das Besondere an Euch, und nicht nur die Makel.

  • Seid achtsam mit Euch selbst und euren Mitmenschen: Seid ihr motivierend und liebevoll? Schätzt Ihr euch und die Anderen Wert?

  • Verwöhnt Euch mit gutem und gesundem Essen. Versucht Yoga oder geht schwimmen. Nehmt ein Bad. Seid einfach gut zu Euch!
  • Nutzt die Medien richtig: Folgt auf Instagram oder Pinterest Accounts, die euch motivieren und stärken, nicht entmutigen.

  • Nehmt nicht jede Kritik hin. Überlegt, wer Euch was und aus welchem Grund sagt.

Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat darin zu wohnen. – Teresa von Avila.  Und wenn Du Lust hast, zeig wer Du bist mit den Dessous von Sunny Dessous!

Sei gut zu Dir selbst

Body Positivity bedeutet also nicht mehr oder weniger als sich in seiner eigenen Haut wohl zu fühlen. Quält Euch nicht, nur um den Idealen anderer zu entsprechen. Verwöhnt Euch mit gesundem Essen, pflegt Euch und genießt euren Körper. Denn jeder von uns ist einzigartig und wertvoll.

Und: Lasst uns doch einfach in Zukunft ein wenig positiver auf uns selbst und unsere Mitmenschen sehen.

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