Wieso wir gestresst sind & was man dagegen unternehmen kann

Stress ist um die Weihnachtszeit kaum zu meiden aber auch generell stehen viele Menschen regelmäßig unter Stress. Gründe dafür variieren, der Spitzenreiter lässt sich aber schnell herauskristallisieren: Die Arbeit! 87% der in Deutschland lebenden Menschen geben, laut einer Studie der pronova BKK, an regelmäßig gestresst zu sein aber was lässt sich dagegen tun? Besser noch, wie könnt ihr dem Stress oder sogar einem Burn-Out vorbeugen? Wir von Rabatt-Coupon haben recherchiert und die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!

Stress

Immer häufiger beklagen wir arbeitsbezogenen Stress, Quelle: Pixabay

Zunächst einmal ist zu definieren, was es mit Stress überhaupt auf sich hat! Stress ist eine Reaktion unseres Körpers welche diesen kurzfristig Leistungsfähiger machen soll, also zunächst mal gar nicht schädlich. Dies macht auch durchaus Sinn, da Stress in der Urzeit von unserem Überlebensinstinkt getriggert wurde. Hier wurden die Stresshormone ausgeschüttet um sich vor physisch überlegenen Tieren zu schützen oder beim Jagen, um den Hunger zu befriedigen.

Wird aus dieser Reaktion allerdings ein Dauerzustand hat dies körperliche und seelische Folgen.

Ob wir Stress als positiv oder negativ aufnehmen ist aber vollkommen subjektiv. Ihr habt es bestimmt auch schon miterlebt: Eine Situation löst bei einer Person panische Angstzustände aus, während die zweite Person gelassener nicht sein könnte. Einige Beispiele aus dem Alltag wären: Die Angst vor Spinnen oder auch Höhenangst. Haben wir schlechte Erfahrungen mit etwas gemacht und werden wieder damit konfrontiert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass unser Körper diese als negativ einstuft.

Die Phasenweiße Aufspaltung der Stress-Reaktion

1. Die Vorphase: Diese Phase wird häufig durch eine „Schrecksekunde“ von uns wahrgenommen. Hier fährt der Körper alle Stoffwechselvorgänge schlagartig runter.

2. Die Alarmphase: Die Stresshormone (Adrenalin & Noradrenalin) werden ausgeschüttet und unser Körper läuft auf Hochtouren. Beschleunigter Herzschlag, erhöhter Blutdruck und angespannte Muskulatur sind nur einige Anzeichen dieser Phase.

3. In der Handlungsphase werden wir aktiv. Der Körper wird zu Höchstleistungen angetrieben und verrichtet sowohl körperliche als auch geistige Arbeit schneller, konzentrierter & sorgfältiger.

4. Die Erholungsphase: Sind die ausgeschütteten Stresshormone aufgebraucht sehnt sich unser Körper nach Erholung. Unser Hormonspiegel normalisiert sich wieder und unsere Muskeln entspannen sich.

Da wir heutzutage eher seltener von Säbelzahntigern davonrennen müssen, wird Stress auch durch andere Ursachen hervorgerufen. Die Arbeit, Familie & das Privatleben und deren Gleichgewicht sind die Hauptgründe für Stress in der heutigen Zeit. Als Hauptgrund für die psychische und physische Erschöpfung nennen die Deutschen, laut pronova BKK, unter anderem in aufsteigender Reihenfolge Überstunden und ein schlechtes Arbeitsklima (29%), Stress verursacht durch Kunden oder Patienten (30%) und vorneweg marschiert der Termindruck (34%)!

Ein weiterer Stressfaktor der erst kürzlich auf den Plan getreten ist: Die Digitalisierung. Die ständige Erreichbarkeit über Smartphone, Tablets & Laptops ist oft ein Grund dafür, dass wir nicht abschalten. Geschäftliche E-Mails sorgen oft dafür, dass wir uns auch in unserer Freizeit auch noch mit der Arbeit auseinandersetzen und häufig auch ärgern müssen. Seit 2016 lässt sich allerdings abzeichnen, dass immer mehr Menschen bewusste Auszeiten von Medien nehmen und in ihrer Freizeit den E-Mails und dem Handy weniger Beachtung zu schenken.

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Durch ständige Erreichbarkeit ist Stress nun auch ein dauerhafter Begleiter, Quelle: Pixabay

Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen von Stress:

Stress neu bewerten

Wie bereits weiter Oben im Artikel beschrieben, ist Stress subjektiv. Das heißt aber nicht, dass wenn ihr unbewusst eine Aktivität oder Situation als negativen Stress abgestempelt habt, dies auch so bleiben muss. Häufig hilft es sich näher mit dem belastenden Thema auseinanderzusetzen und sich ein neues Bild davon zu machen. Notiert euch einfach mal Situationen in mit denen ihr negativen Stress assoziiert und versucht Gründe zu finden diese neutral oder vielleicht sogar Positiv zu bewerten. Allein der bloße Versuch, sich Aktiv mit dem Thema zu beschäftigen rückt dieses unbewusst in ein besseres Licht.

 

Bewerten

Schon mal versucht die Perspektive zu wechseln? Quelle: Pixabay

Entspannt doch „einfach“ mal

Manchmal ist die einfachste Methode zur Lösung eines Problems auch die Beste. Im Falle von Stress ist dies das simple Entspannen. Für einige unter uns ist das aber einfacher gesagt als getan, also was kann man als Sofortmaßnahme tun? Das Zauberwort lautet: Pause. Einer der Gründe für Stresssymptome ist das gezielte vermeiden von Pause zur Steigerung der Produktivität. Dies geht aber häufig nach hinten los, da wir auf Pausen angewiesen sind um sowohl Körper als auch Geist zu entspannen. Selbst wenn es sich hierbei nur um eine viertel Stunde handelt, hat eine Pause, nur für euch selbst, positive Auswirkungen auf eure Lebensqualität.

Yoga

Meditation eine von vielen Methoden zum Stressabbau, Quelle: Pixabay

Sport als Stress-Killer

Sport ist wie ein wahres Wundermittel gegen Stress. Der Körper wird gestärkt, leistungsfähiger und weniger anfällig gegen Erkrankungen, was den Langzeitfolgen von Stress vorbeugt! Ihr müsst aber beim besten Willen nicht zum absoluten Sportjunkie werden. Bereits 3X20 Minuten Sport in der Woche haben einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf und Immunsystem. Des weiteren bietet sich hier eine Alternative für alle diejenigen unter euch, die ihre Zeit für sich nicht nur mit Nichtstun verbringen wollen.

 

Sports

Harter Tag? Geht doch auch mal ein Runde laufen. Quelle: Unsplash

Organisation als Schlüssel gegen Stress

Viele sind der festen Meinung zu wenig Zeit zu haben um mal eine Pause zu machen oder sich sportlich zu betätigen. In einer Großzahl der Fälle liegt es aber nicht an einem Mangel an Zeit sondern einem Mangel an Organisation. Zur Organisation eines Tages gibt es viele Ansätze. Keine Grundstruktur lässt sich aber in jedem dieser Ansätze abzeichnen.

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Planung ist das A und O, Quelle: Pixabay

Zunächst sich mit den Aufgaben und Anforderungen an sich detailliert auseinanderzusetzen. Hier hilft es eine Aufgabe in seine Grundbauteile zu zersetzen. Als nächstes ist es wichtig eine Hierarchie zu erstellen. Zu Beachten ist wirklich Bewusst Zeit für Pausen & sich selbst mit einzuplanen. Ist der Plan erst einmal erstellt ist der nächste Schritt sich auch daran zu halten. Im letzten Schritt müsst ihr beobachten ob sich mit Hilfe des Plans auch wirklich etwas verändert und gegebenenfalls Änderungen vornehmen.

Wie ihr sehen könnt muss Stress nicht fester Bestandteil eures Alltags sein & falls es doch mal wieder stressig werden sollte haben wir einige passende Gutscheine, Sales & Aktionen passend zum Thema für euch bereitgestellt!

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