Küchengeräte Test 2026 – Welche Geräte sind wirklich sinnvoll
2026 steht die Küche für Klarheit, Effizienz und bewusste Entscheidungen. Statt jedes Jahr neue Einzelgeräte anzuschaffen, rückt der Fokus zunehmend auf multifunktionale Helfer, die gesunde Ernährung unterstützen, Platz sparen und sich harmonisch in moderne Küchen integrieren. Ordnung, Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit sind wichtiger denn je.
In diesem Küchengeräte-Test für 2026 werden moderne Klassiker und bewährte Must-haves betrachtet. Jedes Gerät wird danach beurteilt, wie gut es eine gesunde Ernährung unterstützt, wie alltagstauglich es ist und welchen Platzbedarf es mitbringt.
Heißluftfritteuse (Airfryer) – sinnvolle Ergänzung oder nur ein besserer Ofen?
Die Heißluftfritteuse ist 2026 längst kein Trendgerät mehr, sondern fester Bestandteil vieler Haushalte. Moderne Airfryer sind kompakter, leiser und deutlich effizienter als frühere Modelle. Der größte Vorteil bleibt der geringe Fettverbrauch: Für knusprige Ergebnisse wird bis zu 80 Prozent weniger Fett benötigt als bei klassischen Fritteusen.
Im direkten Vergleich mit dem Backofen zeigt sich der Unterschied vor allem bei kleinen Portionen. Der Airfryer heizt schneller auf, benötigt weniger Energie und liefert gleichmäßig knusprige Ergebnisse – ideal für Pommes, Ofengemüse, Falafel, Fisch oder aufgebackene Brötchen. Der Backofen bleibt hingegen die bessere Wahl für große Mengen, Blechgerichte oder das Kochen für mehrere Personen.
Geschmacklich liegt die Heißluftfritteuse zwischen Backofen und klassischer Fritteuse: deutlich knuspriger als aus dem Ofen, aber nicht ganz so intensiv wie in Öl ausgebackene Speisen. Für eine bewusste Ernährung ist sie damit ein sehr guter Kompromiss.
Unterm Strich überzeugt der Airfryer mit Effizienz, Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit und kommt damit auf 9 von 10 Punkten.
Hochleistungsmixer – Smoothies, Bowls und gesunde Routinen
Smoothies sind auch 2026 fester Bestandteil vieler Ernährungspläne, allerdings deutlich bewusster als noch einige Jahre zuvor. Statt zuckerreicher Fertigprodukte setzen viele auf selbstgemachte Varianten mit Blattgemüse, Beeren, Nüssen, Samen und pflanzlichen Proteinen.
Ein Hochleistungsmixer ist hierfür die beste Wahl. Er verarbeitet mühelos gefrorene Früchte, Eiswürfel oder harte Zutaten wie Nüsse und eignet sich ebenso für Suppen, Dips, Nussmus oder Porridge. Besonders grüne Smoothies sind beliebt, da sie viele Mikronährstoffe liefern und gut sättigen.
Durch seine Vielseitigkeit und den klaren Nutzen für eine ausgewogene Ernährung sammelt der Hochleistungsmixer 8 von 10 Punkten – vor allem dann, wenn er regelmäßig genutzt wird.
Die Salatschleuder – klein, unscheinbar, unverzichtbar
Salat, Bowls und frische Kräuter spielen in der Küche 2026 eine zentrale Rolle. Eine Salatschleuder sorgt dafür, dass Blattgemüse nach dem Waschen schnell trocknet und Dressings optimal haften bleiben.
Besonders praktisch sind Modelle mit integriertem Frischhaltedeckel, die eine direkte Lagerung im Kühlschrank ermöglichen. So bleibt der Salat länger frisch und es wird weniger Verpackung benötigt.
Durch den niedrigen Anschaffungspreis, den minimalen Platzbedarf und den hohen Nutzen erreicht die Salatschleuder 10 von 10 Punkten – ein echtes Pflichtgerät für jede Küche.
Küchenmaschinen – wenn Design und Funktion zusammenkommen
Küchenmaschinen sind 2026 fester Bestandteil ambitionierter Haushalte. Sie übernehmen Kneten, Rühren, Schlagen, Reiben und Mixen und sparen dabei enorm viel Zeit. Besonders gefragt sind Modelle mit langlebiger Verarbeitung, modularem Zubehör und zeitlosem Design.
Für alle, die regelmäßig kochen oder backen, bieten Küchenmaschinen einen echten Mehrwert. Gleichzeitig sind sie oft ein optisches Statement in der Küche und werden nicht mehr im Schrank versteckt.
Wer sie häufig nutzt, erhält ein starkes Gesamtpaket – dafür gibt es 8 von 10 Punkten.
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Multikocher – One-Pot-Küche, Meal Prep und weniger Stress im Alltag
Ein klarer Trend 2026 ist die Rückkehr zur One-Pot-Küche: weniger Aufwand, weniger Abwasch, mehr Planbarkeit. Genau hier spielt der Multikocher seine Stärken aus. Je nach Modell kombiniert er Funktionen wie Schnellkochen (Druckgaren), Slow Cooking, Reisprogramme, Dämpfen und Warmhalten – und eignet sich damit perfekt für Familiengerichte und Meal Prep.
Besonders praktisch ist er für Gerichte, die sonst Zeit kosten: Linseneintöpfe, Currys, Chili, Hähnchen mit Gemüse, Suppen, Reisgerichte oder sogar Haferbrei am Morgen. Durch feste Programme und Timer lässt sich das Essen oft nebenbei vorbereiten, ohne dauerhaft am Herd zu stehen. Zusätzlich punkten viele Geräte mit gleichmäßigen Ergebnissen und einem sehr unkomplizierten Ablauf – ideal, wenn im Alltag wenig Zeit bleibt.
Trotzdem gilt: Wer kaum vorkocht oder selten „Topfgerichte“ isst, wird den Multikocher nicht täglich nutzen. Außerdem braucht er Stauraum, wenn er nicht dauerhaft auf der Arbeitsfläche stehen soll.
In der Summe überzeugt er als pragmatischer Küchenhelfer und erreicht 8 von 10 Punkten.
Küchentrends 2026 – weniger Geräte, bessere Entscheidungen
Der große Trend 2026 lautet: Reduktion mit System. Statt vieler Einzelgeräte setzen immer mehr Haushalte auf wenige, durchdachte Helfer mit echtem Mehrwert. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Langlebigkeit stehen im Vordergrund, ebenso eine Küche, die aufgeräumt wirkt und Freude am Kochen vermittelt.
Gesunde Ernährung beginnt nicht beim Gerät, sondern bei der bewussten Nutzung – gute Küchengeräte können diesen Prozess jedoch spürbar erleichtern.
Ein letzter Gedanke zur Küche 2026
Eine moderne Küche braucht keine Überladung, sondern klare Prioritäten. Wer gezielt auswählt, spart Platz, Geld und Zeit – und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine ausgewogene Ernährung. Die besten Küchengeräte sind diejenigen, die regelmäßig genutzt werden und den Alltag wirklich erleichtern.




