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Mit PayPal oder Paypal Plus bezahlen ist einer der Begriffe, die einem rund um’s Thema online bezahlen sofort einfallen. Man kann in den allermeisten Online-Shops damit bezahlen, aber auch für Privatverkäufe auf Plattformen wie eBay, eBay Kleinanzeigen, Shpock und vielen weiteren ist es die erste Wahl.

PayPal plus bezahlen. Das sind zwei Begriffe die im Internet häufig in einem Satz genannt werden.
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Warum PayPal so beliebt ist und welche Konkurrenten es gibt
Ein Grund für die Beliebtheit von PayPal ist mit Sicherheit die Integration in eBay. Ich wusste lange Zeit nicht, dass eBay PayPal bereits 2002 gekauft hatte und es dort, neben der Überweisung, zu einer beliebten Zahlungsoption wurde.
Denn es hat der klassischen Banküberweisung einiges voraus.
Da wäre zunächst die größere Sicherheit für den Käufer eines Produktes. Bei größeren Händlern fällt es eher weniger ins Gewicht, da diese in der Regel nicht versuchen werden, nach dem Geldeingang unterzutauchen und nicht zu liefern.
Aber, wenn es bei einem neuen, kleinen Shop ein gutes Angebot für etwas gibt, würde ich nur mit einem sicheren Zahlungsdienst wie PayPal oder PayPal plus bezahlen wollen. Im Falle des Falles kann ich mein Geld zurückholen, wenn die Ware nicht ankommt.
Gleiches gilt für Privatkäufe auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen.
Ein Betrüger wird in der Regel keine PayPal Zahlung anbieten. Das heißt nicht, dass jeder, der nur per Überweisung bezahlen lässt, ein Betrüger ist. PayPal kostet den Anbieter Gebühren: 0,35€ Grundgebühr pro Transaktion plus etwa 2,5% Anteil am Verkaufspreis.
Dazu kommt der Nachteil, dass der Käufer fälschlicherweise behaupten kann, die Ware nicht erhalten zu haben. Der Verkäufer muss dann beispielsweise mit einem DHL Sendungsnachweis beweisen, dass er das Paket tatsächlich losgeschickt hat.
Für Verkäufer hat PayPal daher mehr Nachteile als Vorteile: Gebühren und das Risiko, dass der Käufer sein Geld zurückholt.
Allerdings ist es trotzdem keine Option darauf zu verzichten: Mit PayPal bezahlen zu können ist wichtig für den Erfolg eines Shops, da Käufer diese Zahlungsmöglichkeit mittlerweile erwarten.
Und das liegt nicht nur an der Sicherheit, sondern auch an der Bequemlichkeit, die das PayPal bezahlen mit sich bringt.
Wer mit dem US-Amerikanischen Bezahldienst im Internet unterwegs ist, muss sich keine Accounts anlegen, sondern kann mit wenigen Klicks bezahlen. Selbst die Adresse kann von PayPal an den Händler übermittelt werden.

Damit euer Geld beim Bezahlen sicher ist, könnt ihr mit Paypal plus bezahlen
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Die deutsche Konkurrenz schließt sich zusammen – wie kann man mit dem deutschen PayPal oder PayPal Plus bezahlen?
Bereits seit längerem versuchen Banken und Sparkassen ihre eigenen Bezahldienste an die Kunden zu bringen, mit mäßigem Erfolg. Der Anreiz zum Wechseln ist vor allem für Leute, die hauptsächlich im Internet kaufen und weniger verkaufen quasi nicht vorhanden.
Daher ist der Versuch der Sparkassen mit PayDirect und anderen Banken mit Giropay als gescheitert zu bezeichnen. Auch die Unterstützung durch Händler war zu gering, was eines der Hauptkriterien für den Erfolg eines Bezahldienstes darstellt.
Das belegt auch das aktuelle Vorhaben: Die Kreditinstitute und Sparkassen haben sich jetzt zu einem Zusammenschluss entschieden und wollen gemeinsam das „deutsche PayPal“ zum Erfolg führen. Unter dem Namen GiroPay soll langfristig ein Marktanteil von 50% erreicht werden.
Schauen wir doch mal genauer hin, was das deutsche Projekt im Vergleich zum amerikanischen Original zu bieten hat.
Es soll zunächst mal einfacher sein für Leute, die noch keinerlei Konto bei einem Bezahldienst haben. Der Account für’s Onlinebanking, den die meisten Kunden haben, kann ganz einfach auch für Giropay genutzt werden.
Für Händler können sich niedrigere Gebühren als bei PayPal ergeben, da die Gebühren verhandlungsabhängig sind und es keine einheitlichen Gebühren für alle gibt.
Für einige könnte auch das Gefühl besser sein, bei einem deutschen Anbieter mit deutschen Datenschutzregeln zu bezahlen.

Ist es an der Zeit für eine einheitliche Bezahllösung von Banken und Sparkassen, um nicht mehr mit PayPal oder PayPal Plus bezahlen zu müssen?
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Warum es Giropay schwer haben wird
Nur: Das Projekt Giropay steht und fällt mit den Nutzern und aus meiner Sicht hat ein zufriedener PayPal-Nutzer wenig Grund zu wechseln. Es funktioniert nahezu überall und hat sich als absoluter Standard im Internet entwickelt. Es gibt kaum etwas, das fehlt und aus Erfahrung funktioniert es reibungslos.
Die Zielgruppe ist daher aus meiner Sicht eingeschränkt:
Zunächst mal Menschen, die noch keinen PayPal Account haben, die aber trotzdem Interesse am sicheren und einfachen Kauf in Online-Shops haben.
Die Banken erreichen diese Zielgruppe leichter als PayPal, da man Giropay über die bankeigenen Apps und Flyer sehr leicht bewerben kann. Da wird mit Sicherheit der eine oder andere auf den Anmelde-Button drücken und das ganze ausprobieren – und dann möglicherweise feststellen, dass man nur bei wenigen größeren Händlern überhaupt damit bezahlen können wird.
Dann wäre da noch der eher ängstliche, häufig ältere Teil der Bevölkerung, der technischen Neuerungen kritisch gegenüber steht, am liebsten alles Bar bezahlt und gerne mal einen Online-Kauf abbricht, wenn er völlig überraschend die Kontonummer angeben muss. Außerdem wird bei höherem Alter, amerikanischen Unternehmen generell nicht vertraut.
Hier könnte sich Giropay durchaus einen gewissen Anteil sichern. Die angepeilten 50 Prozent Marktanteil sind völlig unrealistisch. Der Mehrwert, abseits der besseren Reputation deutscher Kreditinstitute und vor allem der Sparkassen, fehlt völlig.

Die klassischen Geldautomaten werden uns noch länger erhalten bleiben. GiroPay will nur dem großen Konkurrenten PayPal gefährlich werden.
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Fazit zu Giropay
Giropay ist ein Ansatz, der aus meiner Sicht viel zu spät kommt. Der Markt des sicheren und einfachen Onlinebezahlens ist schon vor vielen Jahren zu großen Teilen an PayPal gegangen. Weitere weltweit erfolgreiche Online-Bezahlverfahren sind Amazon Pay, Apple Pay oder Google Pay – welche ihre Verfahren jeweils durch Marktmacht an die Leute gebracht haben.
Der Mehrwert von Giropay ist kaum vorhanden. Lediglich das höhere Vertrauen, die bessere Platzierbarkeit von Werbung durch bereits genutzte Apps der Banken und Sparkassen oder die potenziell geringeren Gebühren für Händler werden einen gewissen Markt erreichen.
Dieser wird allerdings meilenweit von besagten 50% entfernt sein und keine ernsthafte Konkurrenz für PayPal und Co. werden. Der Mehrwert fehlt.
Das Tesla Smartphone 2021? Klingt für manche wie Fantasy, doch fangen wir erstmal von vorne an. Eigentlich könnte man sagen, dass es von Tesla mittlerweile schon fast alles gibt. Der Gründer Elon Musk arbeitet mit einem unermüdlichen Willen an allem Neuen, das ihm in den Sinn kommt. Der allerneuste Geistesblitz des Erfinders, der mit Projekten wie SpaceX und Paypal bekannt wurde, ist ein Smartphone. Sicher fragt ihr euch: Ein ganz normales Smartphone von Tesla? Nein nicht ganz! Deswegen habe ich heute für euch die Tesla Smartphone Review.

Tesla hat nicht nur durch Autos an Bekanntheit gewonnen, sondern auch durch den CEO Elon Musk.
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Das Design des Tesla Smartphone 2021
Anfangs hatte das Smartphone von Tesla durchaus Ähnlichkeit mit dem Apple iPhone, doch nun gibt es einige Veränderungen, wie nicht zuletzt die abgerundeten Ecken. Eine Neuheit, die der Handymarkt noch nicht hergegeben hat ist eine in die Mitte gerückte Kamera. Das Tesla Logo plus Schriftzug ist groß in der Mitte. Zugegebenermaßen, macht das Tesla Smartphone vom Design-technisch schon einiges her, doch die viel interessantere Frage bezüglich des Tesla Smartphone 2021, was ist drin?
Technisch brillant oder ein Flop?
Haltet euch fest! Das Tesla Smartphone 2021 soll nach dem jetzigen Entwicklungsstand Daten über eure Gehirnströme abrufen können. Auch soll das Handy passiv sowie aktiv Krypto Währung generieren können. Erstmal große Versprechungen, doch sollte das Smartphone wirklich auf den Markt kommen, dann bedeutet das mächtig Konkurrenz für die Marktführer Apple und Samsung. Das System der Gehirnstrom Steuerung ist aber noch experimentell.
Grundsätzlich geht es dabei um das sogenannte Neuralink. Ein von Elon Musk gegründetes Unternehmen um die Gehirn-gesteuerte Datenübertragung zu realisieren. Tatsächlich ist relativ wenig über das frisch gegründete Unternehmen bekannt, weder Leitbild noch ein Fahrplan.
Doch was hat das mit dem Tesla Smartphone 2021 zu tun? Es dreht sich dabei um Gehirnimplantate, die zu Kommunikationszwecken in das menschliche Gehirn eingepflanzt werden sollen. Es stellt sich die Frage, ob wir in naher Zukunft Gedanken auf USB-Sticks oder andere Speichermedien herunter- oder hochladen können.

Mit dem experimentellen Versuch von Tesla soll eine Datenübertragung per Gehirn möglich sein.
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Auch diese Technik soll im neuen Tesla Smartphone verbaut werden. Ob das Tesla Smartphone 2021 wirklich erscheint und wie weit die Entwicklung wirklich ist, verrät uns der Technik Milliardär noch nicht ganz. Klar blickt auch die ganze Wirtschaftswelt mit großem Interesse auf Elon Musk und seine Erfindung – und genauso erwähnenswert ist es für meine Tesla Smartphone Review.
Aber das ist noch lange nicht alles was die doch ein wenig verrückt wirkenden Ideen des Unternehmers betreffen. In dem neuen Smartphone sollen auch Solarzellen verbaut werden die das mobile Aufladen ermöglichen. Logisch ist die Kamera auch keineswegs herkömmlich. So soll sie bei Marktantritt des Handys in der Lage sein, astrofotografische Aufnahmen der Sterne und Planeten zu machen. Aber das war noch lange nicht alles, das im Tesla Smartphone 2021 erscheinen könnte.
Durchaus erwähnenswert in dieser Tesla Smartphone Review, ist auch die Antenne, die in dem Gerät verbaut werden soll. Diese soll es möglich machen Internet per Satellit zu empfangen. Derzeit benötigt ihr dafür noch eine separate Antenne, die zum Anschließen erhältlich ist, doch vielleicht finden wir dieses Feature schon bald in dem brandneuen Projekt wieder. Die oben erwähnte Krypto Währung, genannt „Mars-Coin“, soll mit der Neuheit auch abbaubar sein. Somit habt ihr ein passives Einkommen.
Wie der Wert des Coins sein wird und ob er genauso durch die Decke geht, bleibt abzuwarten, aber ein cooles Feature für das Tesla Smartphone 2021, wie ich finde. Ein Punkt, den ich euch in meiner Tesla Smartphone Review auf keinen Fall vorenthalten möchte, ist, dass man wahrscheinlich mit dem Smartphone auch das gleichnamige Auto des Herstellers Tesla bedienen kann.
Doch, ob man das Auto auch mit dem Smartphone steuern kann oder nur Klimaanlage und Sitzheizung bedienen kann, ist bis zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt. Trotzdem wollte ich euch es in meiner Tesla Smartphone Review nicht vorenthalten. Der Tesla Chef Elon Musk weckt zumindest Hoffnungen.
Übrigens, für alle deren Vorfreude ich jetzt geweckt habe, soll das Tesla Smartphone 2021 in der Gigafactory Brandenburg in Produktion kommen. Das ist jedoch noch nicht zu 100% bestätigt. Auch preislich soll die Neuerfindung den Vorherrschern auf dem Handymarkt den Kampf ansagen. Mit dem letzten aber auch interessantesten Fakt würd ich meine Tesla Smartphone Review gerne abschließen: die Aufladezeit für das Telefon mit dem passenden Aufladegerät soll lediglich ca. 2 Minuten betragen.
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Das Teslaphone könnte schon bald Realität werden, doch ob in der Form wie Elon Musk es plant?
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Das Tesla Smartphone 2021 – Fazit
Man kann von Elon Musk halten, was man will, jedoch hat der Mann Ambitionen und einen unermüdlichen Antrieb. Was das für das Tesla Phone bedeutet? Meiner Einschätzung nach wird Herr Musk nicht aufgeben bis er das Ziel seines perfekten Smartphones erreicht hat.
Trotzdem glaube ich, dass seine Ideen zum jetzigen Zeitpunkt der Technik ein wenig überzogen und fast ein bisschen größenwahnsinnig sind. Meine Aussage revidiert sich aber komplett, falls das Tesla Smartphone 2021 herauskommt und genau das kann, was angepriesen wurde. Das war’s mit meiner Tesla Smartphone Review. Alles in allem bleibt abzuwarten was wir noch von Tesla zu sehen bekommen.
Jeder würde gern Aktien von Apple, Tesla oder Bitcoins besitzen und seinen Reichtum wachsen sehen. Es kann sich aber nicht jeder leisten. Pennystocks geben vielen eine Alternative zum teuren Aktienmarkt. Wenn man dort ein Unternehmen findet, dass ein werdendes Amazon wird, kann man mit einer Vervielfachung seines Einsatzes rechnen.

Pennystock sind hochspekulative Finanzobjekte. Wer sich Aktien nicht zutraut, sollte allgemein davon die Finger lassen.
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1. Was ist ein Pennystock überhaupt?
Der Penny ist eine Währungseinheit, die in Amerika und England bekannt ist. Pennystocks hingegen gibt es überall auf der Welt. Pennystocks sind Aktien, die zu einem sehr niedrigen Kurs (Cent-Bereich) gehandelt werden. In den USA gelten Aktien unter fünf Dollar als Pennystock.
Wer mehr über den geschichtlichen Hintergrund wissen möchte, kann das hier bei Wikipedia nachlesen.
2. Welche Arten von Pennystock Aktien gibt es?
Auch innerhalb der Pennystock Aktien gibt Abgrenzungen und werden in Kategorien sortiert:
niedriger Kurswert durch schlechtes Management
Typisches Beispiel hierfür wäre „Wirecard“. Wirecard ist durch den Skandal innerhalb weniger Tage zu einem Pennystock geworden.
Micro Caps
Micro Caps sind Unternehmen, die weniger als 50 Millionen US-Dollar wert sind. Das sind oft Unternehmen, die sich in der Entwicklung befinden und zu einem jungen Konzern wachsen.
Aufteilung des Kapitals
Hierzu gehören Unternehmen, in dem Fall auch, manche Große. Sie teilen ihr Grundkapital auf und können so die Aktien vervielfältigen. Aus diesem Grund werden die Aktien dann auch deutlich niedriger gehandelt.
„Turnaround-Konzerne“
Das sind Unternehmen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, die sich aber mit der Zeit wieder erholen. Ein Beispiel in der Corona Krise: Reiseveranstalter, Restaurant-Ketten uvm.
An dieser Stelle muss man jetzt ausdrücklich sagen: Diese Anlageform in Pennystock Aktien ist hochriskant und kann zu einem absoluten Verlust führen!
Wie und wo kann ich welche kaufen und damit handeln?
An der deutschen Börse findet man keine Pennystock Aktien. Mit so einem geringen Wert werden an den großen Börsen nicht gehandelt. Den Handel mit Pennystock Aktien nennt man „OTC“ (Over the Counter – Über den Ladentisch).
Aktienunternehmen müssen bei uns an der Börse Quartalsberichte und Bilanzen veröffentlichen. Diese sind für jeden lesbar und verfügbar. Des weiteren müssen Unternehmen hier zu Lande anspruchsvolle Anforderungen erfüllen, um an die Börse zu kommen. Der Investor wird bei uns deutlich mehr geschützt, als wo anders.
Durch diese strengen Bedingungen verschwinden oder tauchen Pennystocks gar nicht erst bei uns an der Börse auf. Ohne Informationen zu Bilanzen oder Geschäftsberichten interessieren sich seriöse Investoren kaum für diese Unternehmen.
Der Kauf und Verkauf von Pennystocks findet außerbörslich statt. Wenn man nach Pennystock Aktien sucht, dann wird man sehr schnell fündig bei verschiedenen Trading Anbietern. An der US-Börse werden Pennystocks gehandelt und hier bekommt auch ein vielfaches Angebot an Unternehmen.
Gibt es jetzt einen Unterschied zu herkömmlichen Wertpapieren?
In den meisten Fällen sind Pennystock Aktien Unternehmen, die kurz vor der Insolvenz stehen und häufig als Spielplatz für Spekulanten benutzt werden. Diese treiben den Preis kurzfristig in die Höhe. Die Auswirkungen dieser Taktiken heben sich bei Pennystocks deutlich mehr ab als bei herkömmlichen Aktien. Ein Beispiel:
Sie haben 20.000 Aktien von einem Unternehmen investiert. Diese haben sie zu einem Kurs von 0,20 Euro gekauft. Sie haben also 4.000 Euro investiert. Jetzt sinkt der Kurs nur um 0,02 Euro. Nun haben sie als Pennystock Besitzer 400 Euro Verlust gemacht – also ganze 10 Prozent!
Da Pennystocks meist zu Firmen in Not gehören sind sie weniger stabil als Firmen, die eine finanzielle Grundlage besitzen. Wenn erstmal der Insolvenzsturm auf diese Firmen zukommt, dann wird man Pennystocks einfach nicht mehr los. Das heißt für Anleger: Ihr könnt zuschauen, wie euer Geld verbrennt.
Aktien von Unternehmen, die gesund sind und an der Börse gehandelt werden bieten solide Investitionsgrundlagen und stellen auch eine Rendite in Aussicht. Im Online Depot von der Commerzbank werden auch die Geschäftsberichte von Aktiengesellschaften unter die Lupe genommen und ihr werdet beraten.
Warum handeln überhaupt Leute mit Pennystock Aktien?
Es gibt natürlich Argumente für diese Art von Investment. Kurzfristige Anleger, die sogenannten Swing-Trader können hier einen kurzfristigen Gewinn einfahren. Man kann hier wie oben in der Rechnung natürlich auch ganz schnell 400 Euro Plus machen, mit einem geringen Kursanstieg.
Der große Unterschied zu einem Normalanleger ist hier: Swing-Trader behalten ihre Aktien maximal ein paar Wochen und stoßen sie wieder ab. Sie haben Zeit sich mehrere Stunden mit verschiedenen Kursen zu beschäftigen und den Markt zu analysieren.
Dennoch ist für Langanleger Pennystock auch nicht uninteressant. Vor allem Firmen, die als Start-up starten und ein wirklich innovatives und gutes Produkt herstellen, können hier zu einem großen Unternehmen wachsen. Dann wird aus einer Cent-Aktie ganz schnell ein Multiunternehmen, dessen Marktwert in die Milliarden geht.
Ich bin Anfänger – was soll ich beachten, wenn ich trotzdem im Cent Bereich handeln will?
Aufpassen sollte man, vor allem im Internet mit „Einstiegskursen für Anfänger“, die euch dann mit günstigen Pennystocks locken. Erstmal solltet ihr eine hohe Risikotoleranz besitzen. Wer die Nerven nicht hat, starke Kursschwankungen zu ertragen, sollte die Finger davon lassen.
Denn Pennystock, wie oben in der Rechnung auch dargestellt, können auch mit niedrigen Kursschwankungen massive Volatilität und Verlust zur Folge haben. Wenn man sich für junge Unternehmen interessiert, die mitten im Aufbau stehen, kann durch eine spekulative Investition starke Gewinne einfahren.

Der Aktienhandel boomt, vor allem mit den Apps von Trade Republik und ähnlichen.
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Mein persönliches Pennystock Fazit
Seit es den Aktienhandel gibt, ist die Faszination der niedrigen Einkäufe und steigende Kurse, um dann zu verkaufen, groß. Der Traum von dem einen Clou ist bei jedem Anleger vorhanden. Die Chance es mit Pennystocks zu schaffen, ist tatsächlich vorhanden. Eine Empfehlung kann ich hier nicht geben.
Vor allem dann nicht, wenn eure Anlage als solider Vermögensaufbau gedacht ist, um zum Beispiel auf den Ruhestand zu sparen. Wer Interesse an Depots oder günstigen Konten hat, kann mal in unsere Aktionswoche „Finanzen“ reinschauen. Hier haben wir viele Interessante Artikel und die besten Angebote!
Habt ihr schon eure Steuererklärung gemacht? Nein? Dann geht es euch genauso wie mir. Anstatt uns die Steuererklärung einfach in der Schule zu erklären, hielt man es für wichtiger uns zu zeigen, wie man Gedichte interpretiert. Als Folge dessen darf sich jeder – mich eingeschlossen – auf eigene Faust mit dem Thema rumschlagen.
Gemäß dem Prinzip der „Schwarmintelligenz“ teile ich meine ersten Eindrücke und Erfahrungen mit euch, damit ihr es am Ende etwas leichter als ich habt. Ich teste dafür die zwei Online-Tools Taxfix und ELSTER. Alle Taxfix Gutscheincodes findet ihr hier
Die Steuererklärung einfach online machen – Willkommen im digitalen Zeitalter
Wenn ich an Steuererklärungen denke, denke ich zurück an die Zeit als kleiner Bursche, als meine Eltern vor einem riesigen Berg von Papierkram auf dem Wohnzimmertisch saßen und dort nach irgendwelchen Informationen und Zahlen gesucht haben, die für mich damals völlig uninteressant waren.
Das Ganze hat sich dann meist über mehrere Tage gezogen und hat aus meiner kindlichen Ansicht heraus damals für mehr Unordnung gesorgt als das LEGO in meinem Kinderzimmer. Dieses Bild hat sich auch ziemlich lange hartnäckig in meinem Kopf gehalten. Je älter ich wurde, desto öfter bin ich dem Begriff Steuererklärung begegnet.
Das erste Mal, als ich auch aktiv Interesse dafür gezeigt habe, war während meiner Ausbildung. Zugegeben „aktiv Interesse“ ist vielleicht etwas übertrieben. Bei meinem geringen Gehalt sah ich darin keinen sonderlich großen Nutzen für mich. Aber zumindest eine oder zwei Pausen lang habe ich mich mit meinen Klassenkameraden darüber unterhalten.
Hauptsächlich haben wir uns darüber echauffiert, dass dieses Thema nicht im Wirtschaftsunterricht besprochen wird. Aber so habe ich dank meiner Klassenkameraden erfahren, dass es sowas wie eine Entfernungspauschale gibt. Außerdem kann man die Steuererklärung einfach online vornehmen. Auf diese Weise habe ich zum ersten Mal von ELSTER gehört.
Das klang dann alles ziemlich interessant und ich hatte mir vorgenommen das mal genauer anzusehen. Doch die Prokrastination hat zugeschlagen und dementsprechend wurde daraus nichts. Jetzt aber wurde mir dieser Artikel zugewiesen und im Zuge dessen durfte ich mich mit dem Thema Steuererklärung vertraut machen.
Schlau wie ich bin, habe ich dies als Anlass genommen, um meine erste Steuererklärung zu bearbeiten. Nach einer kurzen Suche in Google bin ich schnell auf zwei Tools gestoßen: Taxfix und ELSTER.
Taxfix – Tax ging ja fix!
Fangen wir zuerst mit Taxfix an. Dieses Tool ist sowohl als Webanwendung, als auch als App zu haben. Die Steuererstattung könnt ihr dann kostenlos berechnen lassen. Sollte die berechnete Erstattung bei über 50€ liegen, so ist eine Gebühr von 34,99€ fällig, wenn ihr die Steuererklärung ans Finanzamt übermitteln wollt.
Die Registrierung erfolgt recht schnell: E-Mail angeben und einen vierstelligen Code festlegen. Anschließend erwarten euch Fragen zur Lebenssituation, dem Einkommen, den Wohnverhältnissen, Arbeit, Bildung, Gesundheit und Finanzen, die ihr natürlich alle wahrheitsgemäß beantworten solltet.
Kleiner Tipp: Auch wenn das ganze per App mobil machbar ist, bietet es sich trotzdem an, zuvor die wichtigsten Unterlagen mitzunehmen. Weil wer kennt denn schon bitte seine ganzen Gehaltsdaten auswendig? Anschließend wird das Ergebnis berechnet und man bekommt mitgeteilt, ob und wie viel man erstattet bekommt.
Außerdem kann man das berechnete Ergebnis einsehen. Grundsätzlich empfiehlt es sich alle Dokumente und Briefe aufzubewahren, die ihr von Arbeit, Bank, Arbeitsamt und Co. erhaltet. Notiert euch zudem eure Urlaubs- und Krankheitstage.
ELSTER – Hey, davon hab ich schon mal was gehört!
Ich weiß nicht warum, aber bisher kannte jeder, mit dem ich über Steuererklärungen gesprochen habe dieses Tool oder hat davon gehört. Dementsprechend sollte das auch was auf dem Kasten haben, oder? Also habe ich keine Mühen gescheut und dieses fast schon weltbekannte Tool ebenfalls ausprobiert.
Bereits die Registrierung unterscheidet sich wesentlich von Taxfix. Zur Registrierung benötigt man eine Zertifikatsdatei, welche ihr bei der Registrierung generieren und herunterladen müsst. Außerdem müsst ihr eure persönlichen Daten hinterlegen. Dazu gehören die E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und die persönliche Steueridentifikationsnummer.
Da ich die Identifikationsnummer garantiert nicht auswendig weiß, durfte ich dementsprechend erstmal zu Hause die ganzen Unterlagen raussuchen. An dieser Stelle verfluche ich mich dafür, dass ich nicht früher auf meine Mutter gehört und vorher mir dafür einen Ordner zugelegt habe.
Liebe Grüße an meine Mutti, sollte sie dazu kommen diesen Artikel zu lesen. Anschließend muss noch ein Benutzername angelegt und eine Sicherheitsfrage und die dementsprechende Antwort festgelegt werden. Und nun heißt es „Warten“. Man erhält die Aktivierungs-ID per E-Mail, den Aktivierungscode jedoch nur per Post.
Sobald ihr euer Konto endlich aktiviert habt, müsst ihr bei jedem Login die Zertifikatsdatei hochladen.
ELSTER – Nach der ersten Hürde
Ihr habt euer Konto aktiviert und seid endlich angemeldet? Sehr gut. Damit habt ihr die erste große Hürde hinter euch.
Im Hauptmenü stehen uns nun diverse Formulare zur Verfügung. Für uns interessant ist natürlich das Formular „Einkommenssteuererklärung unbeschränkte Steuerpflicht (ESt 1 A)“. Hier erstellen wir ein neues Formular. Ab hier ist alles eigentlich recht selbsterklärend. Praktisch ist hier die Datenübernahme aus älteren Steuererklärungen, die man mit ELSTER gemacht hat.
Dabei werden die meisten Informationen automatisch für euch ausgefüllt. Man sollte trotzdem zur Sicherheit auf die Korrektheit der Angaben achten. So fällt einem zukünftig die Steuererklärung einfach. Interessant für denjenigen, der noch nie eine Steuererklärung gemacht hat, ist der Anlagenassistent.
Dieser stellt euch ähnlich wie bei Taxfix vorab Fragen, die das anschließende Ausfüllen der Steuererklärung erleichtern, indem er euch die Anlagen vorschlägt, die ihr am wahrscheinlichsten benötigen werdet. Ihr könnt aber nachträglich auch manuell weitere Anlagen auswählen, sollte der Assistent einen Fehler begangen haben.
Hierbei ist jedem selbst überlassen, ob er den Anlagenassistenten nutzen will, oder nicht. Bei der Anlagenauswahl erhaltet ihr über die Fragezeichen zusätzliche Informationen zur jeweiligen Anlage.
Grundsätzlich benötigt der allein lebende, kinderlose, arbeitende Bürger den Hauptvordruck, die Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen, ggf. die Anlage Vorsorgeaufwand und die Anlage N. Der Passierschein a38 wird zum Glück nicht benötigt.
Der Rest ist ansonsten recht selbsterklärend. Falls ihr nicht wisst, wie viele Tage ihr eure Arbeitsstätte aufgesucht habt, könnt ihr im Netz dafür Kalkulatoren finden, die die Tage abzüglich Feiertage ausrechnen.
Nachdem ihr alles ausgefüllt habt, könnt ihr oben links auf „Prüfen und Steuer berechnen“ klicken. Falls keine Fehler gefunden wurden, könnt ihr die Steuerberechnung als PDF-Dokument herunterladen und ansehen. Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden, könnt ihr weiter gehen, eure Angaben nochmal selbst überprüfen und anschließend absenden.
Was wäre schon ein Artikel zur Steuererklärung ohne Steuertipps?
Fazit
Glückwunsch! Ihr habt eure Steuererklärung gemacht! Neben Taxfix und ELSTER gibt es im Netz natürlich noch viele weitere Tools, die das Bearbeiten der Steuererklärung einfach gestalten. Wofür ihr euch entscheidet, bleibt letztendlich euch überlassen. Fassen wir aber noch zum Abschied die Tipps kurz zusammen:
- Hebt alle Dokumente auf, die was mit Arbeit, Gesundheit, Wohnung, Transport oder Bankkonto zu tun haben.
- Merkt euch die Zahl eurer Krankheitstage.
- Bittet im Zweifelsfall eure Eltern oder Freunde um Hilfe.
- Achtet stets auf die Abgabefristen.
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Während Tim Cook kürzlich erst das iPhone 13 vorgestellt hat, welches im September erscheinen soll, werfen wir einen Blick auf die aktuellen Modelle des iPhone 12 und vergleichen diese um herauszufinden, welches das richtige für euch ist. Neben den technischen Spezifikationen gehen wir zudem auf aktuelle iPhone 12 Angebote ein, damit ihr beim Erwerb des ersten Smartphones mit 5G Konnektivität von Apple nicht zu tief in die Tasche greifen müsst. 🚚
iPhone 12 aktuelle Modelle im Überblick
iPhone 12, Mini, Pro, Pro Max… Das sind die aktuell erhältlichen Modelle. Soweit so gut. Was als Erstes auffällt, ist natürlich die Gesamtgröße. Logischerweise ist das iPhone 12 Mini das kleinste der vier Modelle. Das reguläre iPhone 12 Modell und das iPhone 12 Pro hingegen sind gleich groß. Letztendlich ist das iPhone 12 Pro Max das größte in unserem Vergleichsquartett. Ähnlich verhält es sich mit der Größe des OLED-Displays: Während das iPhone 12 Mini über ein 5,4″-Display verfügt, weisen Standard und Pro ein 6,1″ und Pro Max sogar ein stattliches 6,7″-Display auf.
Nachdem wir nun penibel mit unserem Geo-Dreieck die vier Modelle analysiert haben, wird es Zeit die guten Stücke mal in die Hand zu nehmen. Wenig überraschend ist das Mini mit 133g das Leichtgewicht in unserem Boxring. Wo das Standard iPhone 12 162g wiegt, bringt das iPhone 12 Pro 187g auf die Waage. Hier merkt man, wie die bessere Hardware auch einen Einfluss auf das Gewicht hat. Mit 226g ist das iPhone 12 Pro Max das Schwergewicht.
Weil’s auf die inneren Werte ankommt – Ein Blick auf die Hardware
Nachdem wir uns die äußeren Unterschiede angesehen haben, schauen wir uns an, was die einzelnen Modelle unter der Haube haben.
Zuerst der interne Speicher. Das iPhone 12 und das iPhone 12 Mini gibt es in drei Speicherausführungen: 64, 128 und 256 GB. Die beiden Pro Modelle hingegen sind mit 128, 256 oder 512 GB erhältlich. Wodurch sie sich schon fast mit herkömmlichen SSD’s messen können. Dies spiegelt sich auch entsprechend im Preis wider, wie wir später sehen werden.
Kommen wir nun zum Arbeitsspeicher. Während iPhone 12 und iPhone 12 mini nur 4 GB RAM haben, verfügen die Pro Modelle über 6 GB RAM. – Recht praktisch, wenn man komplexere Spiele auf dem Smartphone spielen will. 🚚
Apropos spielen…wäre ja ärgerlich, wenn der Akku leer geht, während man gerade kurz davor ist das Level zu schaffen. Checken wir mal lieber wie lange wir mit dem Akku auskommen:
Laut Hersteller können wir mit dem 12 Mini 15 Stunden Videos wiedergeben und 10 Stunden sogar Videos streamen. Das Standardmodell schafft 17 Stunden Wiedergabe und 11 Stunden Streaming ebenso wie das Pro. Mit dem Pro Max könnt ihr stolze 20 Stunden Videos wiedergeben und 12 Stunden streamen. Bis dahin solltet ihr inzwischen eine Steckdose gefunden haben, um euer Ladegerät anzuschließen.
Zu guter Letzt werfen wir einen Blick auf die Kamera. iPhone 12 und Mini besitzen eine 12-Megapixel-Zweifach-Kamera mit Ultraweitwinkel‑ und Weitwinkelobjektiv. Was das bedeutet? Ich hab keine Ahnung. Sollte aber ausreichen, um sehr schöne Bilder vom Essen für Instagram zu machen. 🚚 Die Pro Modelle haben sogar was noch besseres: Eine 12-Megapixel-Dreifach-Kamera mit Ultraweitwinkel‑, Weitwinkel‑ und Teleobjektiv! Also ideal um das Spiegelei noch besser zur Geltung zu bringen. Außerdem kann man damit schöne Nachtaufnahmen machen und Videos mit bis zu 4k und 60 FPS aufnehmen. Klingt doch toll? Alle vier besitzen zudem eine 12-Megapixel TrueDepth-Frontkamera für schicke Selfies.
Und das war’s eigentlich auch schon mit den Unterschieden der aktuellen iPhone 12 Modelle. Abgesehen vom LiDAR-Scanner bei den Pro Modellen, verfügen alle vier über dieselben Sensoren und haben weder Ladegerät noch EarPods im Lieferumfang.

iPhone 12 – Das erste Smartphone mit 5G Support. Apple wagt den ersten Schritt.
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Was kostet uns jetzt der ganze Spaß?
Okay, sind wir mal ehrlich: Preiswert und Apple war noch nie wirklich der Fall. Aber Qualität hat nun mal seinen Preis, oder🚚
Im Apple Store ist das iPhone 12 Mini mit 64 GB Speicher für 799€, mit 128 GB für 849€ und mit 256 GB für 969€ zu haben. Das normale iPhone 12 kostet entweder 899€, 949€ oder 1069€. Für das iPhone 12 Pro dürft ihr 1149€, 1269€ oder 1499€ bezahlen. Für das iPhone 12 Pro Max müsst ihr 1249€, 1369€ oder 1599€ auf die Ladentheke legen. Bevor ihr aber jetzt eure Niere verkaufen geht: Es gibt noch günstigere Angebote, um eines dieser Schätzchen zu erstehen.
Fazit
Soooo….machen wir zur Übersichtlichkeit mal eine Tabelle um alles schön zusammenzufassen:
| iPhone 12 Mini | iPhone 12 | iPhone 12 Pro | iPhone 12 Pro Max | |
| Maße (HxBxT) | 131,5 mm x 64,2 mm x 7,4 mm | 146,7 mm x 71,5 mm x 7,4 mm | 146,7 mm x 71,5 mm x 7,4 mm | 158 mm x 77,8 mm x 8,1 mm |
| Display | 5,4″ OLED Display | 6,1″ OLED Display | 6,1″ OLED Display | 6,7″ OLED Display |
| Gewicht | 133g | 162g | 187g | 226g |
| Interner Speicher | 64/128/256 GB | 64/128/256 GB | 128/256/512 GB | 128/256/512 GB |
| RAM | 4 GB | 4 GB | 6 GB | 6 GB |
| Akkulaufzeit | 15 Std. Wiedergabe/ 10 Std. Stream | 17 Std. Wiedergabe/ 11 Std. Stream | 17 Std. Wiedergabe/ 11 Std. Stream | 20 Std. Wiedergabe/ 12 Std. Stream |
| Hauptkamera | 12-Megapixel-Zweifach-Kamera mit Ultraweitwinkel‑ und Weitwinkelobjektiv | 12-Megapixel-Zweifach-Kamera mit Ultraweitwinkel‑ und Weitwinkelobjektiv | 12-Megapixel-Dreifach-Kamera mit Ultraweitwinkel‑, Weitwinkel‑
und Teleobjektiv |
12-Megapixel-Dreifach-Kamera mit Ultraweitwinkel‑, Weitwinkel‑
und Teleobjektiv |
| Frontkamera | 12-Megapixel TrueDepth | 12-Megapixel TrueDepth | 12-Megapixel TrueDepth | 12-Megapixel TrueDepth |
| Preis Apple Store
64/128/256 GB bzw. 128/256/512 GB |
799€/849€/969€ | 899€/949€/1069€ | 1149€/1269€/1499€ | 1249€/1369€/1599€ |
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Bitcoin ist kein physisches Geld und kann auch nicht gedruckt werden. Bitcoin ist die erste Kryptowährung, die eingeführt wurde. Es ist eine rein digitale Währung auf der Basis der Blockchain Technologie. Sie ist weder reguliert oder abhängig von Zentralbanken. Der Erfinder Satoshi Nakamoto hast die Menge der Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt – somit ist sie Inflationssicher. Aber was ist Bitcoin eigentlich? Es fühlt sich so an, also ob es nicht greifbar oder erklärbar ist. Oder doch nicht?!

Was ist eigentlich ein Bitcoin? Woher kommt diese Währung und was kann man mit ihr machen? Bildquelle: unsplash.com
Was ist Bitcoin und woher kommt es?
Bitcoin ist die älteste Kryptowährung der Welt und ist somit das bekannteste, sicherste und stabilste Kryptowährungsnetzwerk. Die Theorie eines Kryptowährungskonstrukt geht schon bis in die 90er Jahre zurück. Umgesetzt wurde sie erst 2008 und als funktionierendes System implementiert. Bitcoin hat somit einen Standard geschaffen auf den die weiteren Kryptowährungsanbieter gebaut haben und auch dieses Konzept verwenden. Zu dem ist die Erfindung der Bitcoin Währung ein Mysterium. Es ist bis heute nicht klar, wer genau und oder welche Gruppierung wirklich hinter der Erfindung und Entwicklung von Bitcoin steckt.
It’s all about Blockchain
Die Basis von Bitcoin ist die sogenannten Blockchain Technologie. Das bedeutet die kryptografisch verketteten Blöcke, welche Transaktionsdaten beinhalten. Sie unterliegt keiner Zentralbank oder irgendeiner staatlichen Kontrolle. Die Währung ist selbstgeleitet und ist von starken Schwankungen geschützt. Seit 2009 wuchs die Blockchain auf ganze 210 Gigabyte an. Momentan ist also Bitcoin die dominanteste Kryptowährung auf dem Markt.
Was ist ein Bitcoin wert? Und wie viele gibt es?
Ein Bitcoin ist momentan ca. 15.000,00 Euro wert. Die Summe aller Bitcoins ist auf 21 Millionen Bitcoins begrenzt und somit eine Ressource die zu Ende geht. Vermutlich wird der letzte Bitcoin im Jahre 2140 ausgeschöpft werden. Den kleinsten Bitcoin Betrag nennt man „Satoshi“. Ein Satoshi entspricht einen hundertmillionstel Bitcoin und ist somit die kleinste Einheit.

Mit dem Wallet kannst du Bitcoins kaufen und verwalten.
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Stimmt es, dass Bitcoins zum illegalen Handel im Darknet beiträgt?
Bitcoin hat seinen Aufstieg dem Darknet zu verdanken. Heutzutage wird die beliebte Währung dort eher weniger benutzt, da es kein anonymes Zahlungsmittel ist und für illegale Transaktionen somit nicht verwendet werden kann. Der Grund ist ein ganz einfacher: Die Beschaffenheit der Blockchain ist, dass eben jede Transaktion transparent ist. Eine Transaktion mit einem Bitcoin beinhaltet in der Blockchain die Menge der transferierten Bitcoins, Daten des Absenders und Daten des Empfängers.
Wie funktioniert Bitcoin im Alltag?
Alle Bitcoins sind in einem dezentralen Netzwerk gespeichert. Dieses Netzwerk gehört allen Bitcoin Usern. Bitcoin ist eine Open Source. Um einen Bitcoin zu erwerben, braucht man zu erst eine Art „Bitcoin Konto“. Dies wird „Wallet“ genannt. Jedes Wallet hat eine einmalige Identifikationsnummer, sogenanntes kryptisches Schlüsselpaar. Das kryptische Schlüsselpaar wird unterteilt zwischen einem public key (Emailadresse) und einem private key (Passwort). Das kann am Smartphone als auch am Computer installiert werden. Nur mit dem private key kommt ihr an eure Bitcoins ran und könnt sie dann an euren public key verschicken.
Was ist Bitcoin und welche Vorteile bietet es?
- Manipulationssicher
- Bitcoin wird nicht von einem Unternehmen gesteuert, das Netzwerk „gehört allen und doch niemanden“
- auch ohne Bankkonto möglich
- befreit von Inflation, da begrenzt erhältlich
- wenn Internet zur Verfügung steht, ist es weltweit nutzbar
- keine Einschränkungen: man kann immer so viel man möchte an wen man möchte Bitcoins senden
Gibt es überhaupt Nachteile?
- mit steigenden Nutzerzahlen wird das Netzwerk langsamer (bewusst geplant)
- Transaktionen oft viel zu langsam (bewusst geplant)
- hier sind die Entwickler am Lösen des Problems durch Lightning Network
- Steuerhinterziehung wurde erleichtert
- Preisschwankungen, da Bitcoin inzwischen Teil der Börse ist
- zur Aufbewahrung der Bitcoins benötigt man technisches Wissen
- wenig Sicherheit, da der Besitzer sich um die Verwahrung der Bitcoins kümmert
- wenige Shops, die Bitcoins akzeptieren
Mein Was ist Bitcoin -Fazit?!
Bitcoins sind rein spekulative Investments. Wer also Spielgeld übrig hat und sich auch nicht gleich von der Brücke stürzt, weil er beim Handel mit Bitcoins alles verloren hat, kann es probieren. Mir persönlich ist es leider zu schwammig und ich habe auch kein Spielgeld, um das ganze mal auszuprobieren. Technologisch finde ich es äußerst interessant. Im Grunde ist es sehr einfach Bitcoins zu erwerben. Dennoch gibt es wenige seriöse Markplätze, wo man mit Bitcoins handeln kann. Wer es als Anlage nutzen möchte, muss auch mit starken Schwankungen zurecht kommen oder aber auch mit einem Crash. Wer mehr über Bitcoins wissen möchte, kann ich den Beitrag bei Wikipedia weiterempfehlen.
Ausbeutung, Umweltskandale und Manager, die sich selbst gut bezahlen und gleichzeitig ihre Mitarbeiter terrorisieren, um mit allen Mitteln die Gewinne zu maximieren? Das ist für euch nicht mehr fair? Dann seid ihr gedanklich schon auf dem richtigen Weg, ethisch und ökologisch euer hart verdientes Geld anzulegen. Es ist ein richtiger Boom entstanden im Bereich: Nachhaltige Aktien kaufen! Die Klimakrise, arbeitende Kinder und Umweltskandale die oft mit den größten Unternehmensgruppen der Welt zusammenhängen, können wir nicht mehr leugnen. Vielleicht haben hier auch die Fridays for Future Organsisation mit Greta Thunberg als Vorreiterin ihren Teil dazu beigetragen.

Mit der Einführung der liberalen Marktwirtschaft wurde ein Ende der Kinderarbeit versprochen: Das Gegenteil ist der Fall.
Inzwischen achten die Anleger, welche Unternehmen sie mitfinanzieren. Das Interesse an Missständen bei der Produktion oder Arbeitsbedingungen und der Bezug zum Umweltschutz ist stark gewachsen.
Was sind nachhaltige Aktien und nach welchen Kriterien werden sie gefiltert?
Wer nicht in Alkohol -, Tabak -und / oder in Kriegswaffenproduktionen anlegen möchte, kann Investmentfonds wählen, die solche Unternehmen ausschließen. Folgend scheiden bei solchen Investmentfirmen auch Firmen aus, die Kinderarbeit zulassen, Umsatz mit pornografischen Inhalten und Glücksspiel machen.
Andere behalten die besten Unternehmen einer Branche im Fond. Hier werden dann die umstrittenen Unternehmen mit Firmen in einen Fonds zusammengeführt, die sich auf Nachhaltigkeit setzen. Als Beispiel: eine große Erdölfirma und ein Textilunternehmen, dass in Bangladesh billig produzieren lässt mit einem Unternehmen, dass sich auf Solar- oder Photovoltaik spezialisiert hat.
In was soll ich jetzt investieren? Wie erkenne ich die schwarzen Schafe?
Es ist nicht ganz einfach Unternehmen zu finden, die nachhaltig arbeiten. Gemessen an den insgesamten Vermögen, das in Aktien angelegt ist, sind nur 6 Prozent in nachhaltige Aktien investiert. Aber die Tendenz an „grünen Unternehmen“ und Anleger, die in „grünen“ Firmen investieren wollen, ist stark steigend. Anleger, die auf der Suche nach Ökofonds sind, stieg in der Summe auf 171 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs in 3 Jahren von 10 Prozent.
Es gibt Forschungsinstitute und Analysten, die nach bestimmten ökologischen und gesellschaftlichen Standards Unternehmen kategorisieren. Hier spricht man von den ESG-Kriterien, das steht für Environment, Social und Governance (Umwelt, Sozial und Unternehmensführung).
Es fehlt momentan noch eine einheitliche Regelung, um für Anleger Transparenz zu schaffen. Es ist immer noch sehr schwer herauszufinden, wie die Fonds sich zusammenstellen und ob sie sich tatsächlich an die ESG-Kriterien halten. Wir haben hier trotzdem ein paar Tipps, an die ihr euch halten könnt.
- Nachhaltige Aktien kaufen mit den Bezeichnungen Sustainable oder Sustainability (nachhaltig bzw. Nachhaltigkeit). Es gibt börsengehandelte Indexfonds (ETF´s) die mit diesen Namensgebungen auftauchen
- Hin und wieder ist die Abkürzung SRI Teil des ETF-Namen. SRI steht für Socially Resonsible Investing (gesellschaftlich verantwortungsvolle Kapitalanlagen)
- Fair Value, Responsible Fonds, Nachhaltigkeitsfonds, Öko, ESG, Climate und Ethik sind weitere Begriffe
- Dann gibt es ETF´s die in ihrem Namen schon die Branchen ausschließen: MSCI ex Controversial Weapons (Waffenproduzenten ausgeschlossen) oder Dow Jones Sustainability ex Alcohol, Tobacco, Gambling and others (Tabak und Alkohol ausgeschlossen)
Wer nachhaltig investiert, muss nicht auf Rendite verzichten!
10 Millionen Corona Infizierte, knapp 250.000 Tote und die Realwirtschaft mit Millionen von Arbeitslosen ist im freien Fall. Die Aktienkurse in USA zeigen sich unbeeindruckt von ihrer Wirtschaftslage. Ist das jetzt ein besonderer Börsen Hype mit verrückten Investoren, der kaum zu erklären ist oder liegt es an gezielten Pushen von Aktienkursen? Ich bin skeptisch.

Weiter, weiter…Ka-Ching! Ist das das Wichtigste nach dem wir streben sollten?
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Es gibt nur einen Weg für die Aktienkurse in USA – nämlich aufwärts!
Mein wirtschaftliches Bauchgefühl und auch mein Verstand kann hier nicht mehr klar denken. Deswegen halte ich mich auch mit Empfehlungen zurück. Der Aktienkurs in USA spiegelt für mich nicht die Realwirtschaft wider. Für mich war immer klar, wenn es einer Gesellschaft und den Unternehmen gut geht, kaum Arbeitslosigkeit herrscht und jeder so viel Geld verdient, dass er auch konsumieren kann, steigen die Kurse der Unternehmen an der Börse. Ich kein Finanzgenie, aber jeder der 1+1 zusammenrechnen kann, muss sich eingestehen, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht.
Die Arbeitslosigkeit steigt unaufhörlich, hat zwar über den Sommer wieder abgenommen, dennoch ist sie so hoch, wie zuletzt vor 80 Jahren. Der Realwirtschaft geht es so schlecht, wie nie zuvor. Der Einzelhandelsumsatz ist im Trend fast um 10 Prozentpunkte abgestürzt. Eine Erholung ist nicht in Sicht, denn Einzelhandel-Imperien wie Macy´s oder J.C. Penny stehen kurz vor der Pleite. Die Industrieproduktion nimmt voraussichtlich im Jahr 2020 mit knapp 20 Prozent, im Vergleich zu den Vorjahren, ab. Große Konzerne werden auf Dividendenauszahlungen verzichten.
Eine gefährliche Kurskosmetik in den USA
Und trotzdem wächst der Aktienkurs in USA auf einen Rekord, wie vor 30 Jahren nicht mehr. Komisch. Denn die Informationen, dass die Konzerne keine Auszahlungen an ihre Investoren herausgeben, müsste den Aktienkurs sinken lassen.
Während führende Ökonomen die Wirtschaftslage von Zeit zu Zeit immer weiter nach unten korrigieren, steigt indessen der Kurs an der Wall Street. An dem Tag, als innerhalb einer Woche fast 10 Millionen US-Amerikaner sich arbeitslos gemeldet haben, stieg der Dow Jones um mehr als 500 Punkte. Gemessen an den Gewinnerwartungen in diesen und in kommenden Jahren, sind die Aktien so teuer wie noch nie zuvor. Was passiert hier? Jetzt gibt es verschiedene Ansätze, um den Markt zu durchleuchten. Für mich persönlich sind zwei dieser Ansätze wirklich interessant, um sie näher zu erläutern.
Aktienrückkäufe zusammen mit Steuererleichterungen sind ein problematisches Instrument
Nur Aktienrückkäufe lassen Aktienkurse in den USA so steigen. Dank der Steuerreform von Donald Trump, die dazu eingeführt wurde, um in die eigenen Unternehmen zu investieren, also in Fortschritt, Krankenkassen und Technologien, kauften die größten Unternehmen mit Rekordvolumen Aktien zurück. Sie nutzen diese Maßnahme, um ihre eigenen Kurse stabil halten zu können. Die Unternehmen bewegen sich als Käufer auf dem Aktienparkett und suggerieren eine hohe Anfrage auf ihre eigenen Aktien. Somit steigt der Kurs. Ein Großteil dieser Gelder aus der Steuerreform sind nicht in die Schaffung neuer Arbeitsplätze geflossen. Die Rückkäufe der Aktien steigen heuer auf ein Rekordhoch. Und damit sind die Unternehmen mit 90 Prozent die Käufermehrheit aller Aktienprodukte. 10 Prozent sind Privatanleger.
Hier ergeben sich mehrere Nachteile, einer davon ist, dass Unternehmen oft die eigenen Aktien zu einem zu hohen Preis zurückkaufen und danach der Kurs fällt. Dies ist also eine schlechte Verwendung von nicht gezahlten Steuergeld. Sollte sich hier in der amerikanischen Wirtschaftspolitik etwas verändern, also Rückkäufe abzuschaffen oder nur begrenzen, würde sich der Aktienkurs in USA stetig ins Minus bewegen. In dem Fall ist es logisch, wenn 90 Prozent der Käufergruppe wegfallen würden, dass eine fehlende Nachfrage nicht mehr so schnell abgefangen werden kann.
Für mich heißt das aber auch, dass Unternehmen mit staatlichen Geld den eigenen Aktienkurs hoch halten, also künstlich. Denn eine natürliche Nachfrage ist ja hier nicht mehr gegeben. Woher denn auch, wenn die Mittelschicht immer ärmer wird und nur noch wenige Prozent sich derartige Spielchen auf dem Aktienmarkt leisten können.

Großunternehmen investieren weniger in Innovation als vom Staat erhofft. Hier muss eine Lösung her!
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Das Problem der Aktienkurse in USA mit drei Buchstaben: FED
Die US-Notenbank tut alles um einen Crash zu verhindern. Es gibt den Zustand eines leeren Geldbeutels nicht! Die FED pumpt Milliarden in den Finanzmarkt, um diesen stabil zu halten. Es gibt inzwischen schon Anzeichen, dass die FED die Aktienkurse in den USA bestimmt. Die Stimmen werden lauter, dass im Fall eines Crashs, der Gesetzgeber der FED die Berechtigung geben sollte, Aktien direkt abkaufen zu können. Diese Möglichkeit, würde die Preise für Aktien noch weiter in die Höhe treiben und hochverschuldete „Zombieunternehmen“ würden von der FED gerettet werden, die sich in einem natürlichen Wettbewerb nie mehr behauptet hätten. Das ist ein falsches Signal.
Investoren setzen darauf, dass die FED als letzte Instanz, die Rettung einläutet – das führt zu noch riskanteren Anlagen! Somit sind wir nun an einen Punkt in unserem Kapitalismus und freie Wirtschaft angekommen, den ich „kapitalistische Planwirtschaft“ nenne.
Mein sehr persönliches Fazit: kapitalistische Planwirtschaft!
Von „Sozialismus ist gefährlich“ wird viel geredet und ist in aller Munde. Jetzt haben wir ein Problem. Wenn die Märkte an den Kapitalismus glauben würden, dann bräuchten sie nicht den Steuerzahler, der die Unternehmen rettet. Denn der Markt bügelt es ja bekanntlich wieder aus. Und wo die eine Tür zu geht, geht wo anders die Tür wieder auf. Diese und viele weitere kapitalistische Sprüche kennt man zu genüge!
Oder wo ein Gastronom pleite geht, macht in 3 Monaten wieder ein Café auf. Ich persönlich glaube an einen Crash, der den Markt säubert und die Karten neu mischt. Durch Crashs sind die besten Innovationen entstanden. Nun erhalten wir nur noch einen Status Quo – und das mit allen Mitteln! Ich wage es zu behaupten, dass ein Crash nicht nur gesünder wäre, sondern weniger kosten würde, als die Crashs, die wir verhindert haben, in den letzten 15 Jahren.
Ja, die Kleinen kann man kaputt machen – hier spielt der Kapitalismus wirklich noch ein Rolle. Sie bleiben auf ihren Schulden sitzen und müssen diese dann abzahlen. Da kommt nicht der Papi Staat! Aber bei den großen, ob es die große Bankenrettung 2008 zu Finanzkrise war, der Dieselskandal Hand in Hand mit der Corona Krise, die Unternehmen mit Steuergelder zu retten, nur weil sie Tausende Arbeitsplätze bieten, finde ich nicht in Ordnung. Zombie-Unternehmen, die über die letzten Jahre nur Schulden gemacht haben, werden hier mitfinanziert und künstlich am Leben gehalten.
Dieses Zombie-Unternehmen nimmt einen Platz weg, für bessere und innovative Unternehmen. Und es wäre auf einem natürlichen kapitalistischen Weg einfach „Pleite“ gegangen. „Pleite gehen“ – dass ist wohl inzwischen ein Fremdwort geworden. Jedes Unternehmen sollte wieder verpflichtet werden sich an Krisen anzupassen und vor allen vorzusorgen. Das Vorsorgen sollte der Staat in Form von Steuerbefreiungen auf Einlagen und die Banken in Form von Krediten (wenn das Unternehmen über die Jahre schwarze Zahlen geschrieben hat) gewährleisten, dass sich endlich auch ein Betrieb aus eigener Tasche selbst retten kann. So wie das Café um die Ecke (auch mit 5 Angestellten).
Zum einen das, und zum anderen, die Steuerbefreiungen unter die Lupe zu nehmen und eine europäische Steuerreform ist zwingend notwendig, damit eben die großen Konzerne, wie Facebook, Starbucks, Amazon und Co. auch hier Steuern zahlen.
Too big to fail!
Es wird massiv Planwirtschaft betrieben. Auch wenn wir das nicht hören wollen und uns durch eine Hintertür der sogenannten „Subvention“ eingetrichtert wird. Wie kann es sein, dass die Automobiler Millionen Gewinne einfahren und trotzdem Kurzarbeitergeld kassieren? Der Normalverdiener hat weniger, muss schauen, ob und wie er konsumiert, aber die großen Bosse in den Unternehmen sitzen auf ihren Gewinnen und schauen auf ihre Richard Mille. So kann das doch nicht gewollt sein?
An dieser Stelle hätte ich eine Wahnsinns -Idee: Warum können die Automobiler nicht einfach die erwirtschafteten Millionen, die sie ja nur erwirtschaftet haben, weil wir Steuerzahler, das Kurzarbeitergeld finanzieren, in die Gastronomie und Künstler stecken? Eins zu Eins in einen Hilfsfond – ohne viel Bürokratie. Wieso wird es dem Staat so schwer gemacht, dieses Geld nicht einfach zurückzufordern? Warum ist es selbstverständlich die Hand auf der einen Seite aufzuhalten und zuzuschauen, wie andere wirklich unter der Krise leiden? Sind wir nicht alle der Staat?
Wenn der Staat mit Finanzspritzen immer nur die großen bedient, dann wird weniger in Innovation, Technologie und Personal investiert. Aber genau das muss doch der Staat fördern! Sonst haben wir nicht nur einen Dieselskandal! Und genau um das gehts hier. Das ist wohl das beste Beispiel von „kapitalistischer Planwirtschaft“: Volkswagen ist der größte Automobilkonzern der Welt (jährliche Abwechslung mit Toyota). Die sind satt, lahm und faul!
Statt den Trend früh genug zu erkennen, haben sie die E-Mobilität auf großer Bühne belächelt und großkotzige Sprüche geliefert. Und jetzt? Innoviert haben sie so gut wie gar nichts. Statistisch sind sie mehr als 5 Jahre zurückliegend zu den Konkurrenten. Und warum? Weil ihnen nichts passieren kann. Der Staat kommt und rettet! Für das, dass der Konsument dann hinterher auch noch beschissen wird! Too big to fail!
Denken wir mal kurz darüber nach, was uns der Kapitalismus alles bringen hätte sollen?!
Frieden und Wohlstand für alle auf dieser Welt. Hunger wird ausgerottet. Das war die Propaganda der letzten 30 Jahre. Und was hat er tatsächlich gebracht? So viele Konflikte und Kriege wie es jetzt rund um die Welt, gab es so nach dem 2. Weltkrieg nicht. Es sterben immer noch mehr Kinder an Hunger als vor 30 Jahren. Von Kinderarbeit möchte ich gar nicht erst reden! Wohlstand für alle?! Ja das stimmt: Für all diejenigen, die dieses Wirtschaftsprinzip der letzten 30 Jahre propagiert haben! Der Markt regelt es! Vielen Dank auch.












