Es gibt verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zum Begriff „Selbstliebe“. Selbstverliebtheit hat damit nichts zu tun. Mit sich im Reinen sein und sich so anzunehmen, wie man ist, ist erstmal ein richtiger Ansatz. Wer sich selbst anerkennt und liebt, der kennt seinen eigenen Wert und aus diesem Grund versucht man auch das Beste für sich selber zu tun. Aber wie geht das mit der Selbstliebe?
Instagram-Accounts und Werbekampagnen mit den schönsten und dünnsten Frauen oder mit den am best-bestücktesten und muskulösesten Männern dieser Welt, kann Menschen verunsichern. Sind wir perfekt? Bin ich für meine Außenwelt gut genug? Was ist perfekt und wonach sollte man streben? Welche Antworten sollten wir uns selber geben?
Jeder ist außergewöhnlich und danach sollte man auch streben. Jeder Mensch hat seine Vorzüge aber auch Dämonen in sich, die auch bespaßt werden wollen. Bildquelle: unsplash.com
Jeder Mensch ist ein Individuum. Das haben wir alle schon oft gehört. Aber denkt mal darüber nach. Jeder Einzelne hat einen eigenen Fingerabdruck, unsere DNA ist einmalig. Wo und wie wir geboren wurden und aufgewachsen sind, welche Erfahrungen uns prägten, bei welchen Filmen zu welcher Zeit wir geweint haben, das haben nur und ausschließlich nur wir so erlebt.
Kein Zweiter auf dieser Welt hat einen identischen Werdegang. Und trotzdem streben wir nach Uniformität. Jede soll einem gewissen Vorbild (das angelernt ist) streben: schlank, klug, sportlich, witzig, humorvoll, charmant, sexy (gilt auch für Männer). Over the top – kommen wir alle aus dem selben Modeshop! Wir schauen alle gleich aus, bewegen uns, wie diese Instagram Stars und bilden uns so ab…. wollen wir das wirklich? Wollen wir so sein? Will ich mir tatsächlich all das anschauen?
Ich spreche hier nicht davon, sich mit Zwang selbst zu lieben. Jeder hat Makel, die er an sich selber irgendwie schlecht findet, oder die Optimierungswürdig sind. Dennoch machen euch diese Makel zu dem, der ihr seid. Weil ihr diesen Makel habt, hat sich euer Partner in euch verliebt, oder eure Eltern haben euch genau aus diesem Grund diesen liebevollen Kosenamen gegeben. Perfekt sein, dass muss jedem klar sein, ist unmöglich! Warum? Weil wir Menschen sind. Angenommen, jeder würde perfekt sein, dann wären wir doch alle gleich?! Wollen wir das denn wirklich?
Selbstliebe hat auch mit selbst anfassen zu tun. Für Frauen ist das bis heute ein Tabu, dass man sich selber streichelt oder sogar masturbiert. Es wird lockerer, dennoch ist es präsent. Bildquelle: unsplash.com
Selbstliebe bedeutet sich so zu nehmen und zu mögen, mit und / oder ohne Makel, wie man ist. Eure Kinder oder euren Partner liebt ihr ja auch mit komischen Nasen, Brillen oder einem „Waschbärbauch“. Genau so sollte sich ja auch jeder reflektieren. Ihr werdet auch anhand von diesen Makeln geliebt. Ich fand meine Schwangerschaftsstreifen immer peinlich und unangenehm – viele Frauen kennen das Problem.
Das ging sogar soweit, dass ich beim Sex immer das Licht ausmachen musste. Bis mir mein Mann gesagt hat, dass er die Narben irgendwie sexy findet. WAAAAS??? Wie kann man die sexy finden??? (habe ich mir gedacht…) Seiner Meinung nach, ist das schön, wenn der Körper gezeichnet vom Leben ist. Ich habe neues Leben in meinem Körper geschaffen und zur Welt gebracht. Er war stolzer auf meinen Körper als ich es war! Und genau hier hat sich die Abrissbirne in meinem Hirn bewegt!
In diesem Fall ist hier zu erwähnen, dass die Selbstliebe nicht angeboren ist, sondern ein stetiger Prozess, der sich mit Erfahrungen wandelt und mit der Zeit, wenn man an sich und seiner Psyche arbeitet und vor allem, diesen Prozess auch zulässt, sich verstärkt und auch schwächt. Mit Anfang 20 waren mir andere Dinge wichtiger als sie heute mit Mitte 30 sind.
1. Ich übernehme die Verantwortung für mein Glück selbst
Ein paar Sätze als Beispiele, die euch helfen im täglichen Leben ein bisschen mehr auf euch selbst zu achten.
Ich nutze meine Chancen, wenn sie da sind
Die Waage zeigt keine Schönheitsskala an
Alles was ich tue oder wie ich bin, muss nicht perfekt sein
Ich habe den Sex, der mir Spaß macht
Ich nehme meine Vergangenheit an und arbeite an einer besseren Zukunft mit mir selber
Nicht über Kleinigkeiten aufregen
Lass das Kind in dir raus
Entscheidungen treffe ich bewusst und stehe zu ihnen
Ich probiere neue Dinge aus
Ich kümmere mich / Ich werde mich weniger kümmern
Ich bin mit mir selbst in bester Gesellschaft
Ich höre auf, meine Liebsten zu kontrollieren
Ich muss nicht alles können
Mache alles mit Leidenschaft, wir haben nur das eine Leben. Bildquelle: unsplash.com
2. Bedingungslos lieben und zwar sich selbst!
Es sind genau diese Dinge, die uns an uns selber stören, die wir fokussieren. Macht euch zum Beispiel eine Liste mit all den Dingen, die euch an euch selber stören. Wenn ihr damit fertig seit, müsst ihr auf der anderen Seite der Liste, genau so viel Gutes an euch aufschreiben. Das ist ziemlich schwer, denn jedem fallen auf Anhieb drei bis fünf Sachen ein, die einem nicht gefallen.
Aber die Liste auf der anderen Seite, also alle Pro´s – das kann schwierig werden. Hier wird die Selbstachtung geübt. Man achtet somit auf die vielen guten Kleinigkeiten, die man tag täglich zeigt und macht. Ich habe meiner Freundin zugehört und ihr einen Ratschlag gegeben – super – kommt auf die Liste! Das ist auch ein Charakterzug, der sehr nobel ist. Besser als, ich habe endlich die Maße 90-60-90 und wiege XY und deswegen liebe ich mich jetzt mehr.
Wahre Selbstliebe ist immer bedingungslos, auch wenn man über Weihnachten fünf Kilogramm zugenommen hat. Denn es gab ja einen Grund dafür. Man wollte es sich so richtig gut gehen lassen und die Geschmacksexplosionen in vollen Zügen genießen. Man akzeptiert es, dass es auch wieder ein Zeit des Verzichts geben wird. Des weiteren sollte man aufhören in der Vergangenheit zu leben und darüber nachzugrübeln, warum man diese oder jene Kindheit nicht gehabt hat. Nun gut, dennoch geht es darum, die Zukunft mit sich selber zu gestalten in dem man die Stärken stärkt und die Schwächen hinnimmt, wenn sie denn nicht änderbar sind.
3. Ein paar Übungen, die dir helfen dich selbst zu lieben!
Dieser Prozess der Selbstliebe ist ein stetiger und ein langer. Es ist auch ein Prozess, sich mit dem „Inneren Kind“ auseinanderzusetzen. Der Mangel an Selbstliebe fängt oft in der Kindheit an und auf welche Art man geprägt wurde. Hier geht es nicht um großen Missbrauch oder Gewalttaten an Körper und Seele, sondern jeder hat Erinnerungen aus der Kindheit, die gut sind, aber auch welche die schlecht waren.
Von Mensch zu Mensch sind diese unterschiedlich. Obwohl man Erwachsen ist, können euch diese gespeicherten Erinnerungen und Erfahrungen im Alltag beeinflussen. Ihr merkt schon, diese Selbstliebe kann auch wirklich anstrengend sein. Dennoch ist es der einzige Weg glücklich zu werden und diesen Prozess in sein Leben zu lassen. Denn eins ist klar: Sich selbst zu lieben, kann jeder lernen!
Wenn es zu echten Traumata in eurer Kindheit gekommen ist, sollte man in jedem Fall einen Experten zu Rate ziehen.
Selbstliebe ist für ein erfülltes Leben der Anfang. Bildquelle: unsplash.com
Mache dir Komplimente!
Habt ihr euch heute schon ein Kompliment gemacht? Nein? Denkt ihr jetzt an eine Situation, wie diese: Vor dem Spiegel stehen und ein Katzengeräusch ablassen und sich flirtend anschauen? Ja, fast so ist das gemeint. Hier geht es ganz bewusst darum, eine liebevolle Kommunikation mit sich selber zu führen. Ihr kennt das, wenn etwas nicht gelingt, dann zischt man sich mit einem „Trottel“ oder „Depp“ selber an. Und wenn etwas total bravourös gelingt, hört man oft – nichts. Dreht den Spieß um. Wenn ihr soweit seid, euch selbst nieder zu machen, dann beißt euch auf die Zunge (im übertragenen Sinn). Aber wenn es euch gelingt, dann lobt euch laut.
Schreibe Tagebuch
Schreibt für einen Monat jeden Tag auf, was ihr erlebt habt, wie ihr euch fühlt und nach welchen Zielen ihr strebt. Es ist verrückt, wenn man damit anfängt, kann man nicht mehr aufhören. Es fühlt sich wie Magie an, denn es geht einem danach einfach besser. Jeden Tag – versprochen!
Stopft keine Scheiße in euch rein!
„Mein Körper ist mein Tempel“ so oder so ähnlich ist es gemeint. Wenn man sich nur mit ungesunden, zuckerhaltigen und fettigen Essen und Trinken ernährt, baut der Körper und Geist ab. Viele wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Zucker auch depressiv, launisch und müde machen kann. Warum tun wir uns das an? Wenn der Geist hellwach ist, kann er sich besser Sachen merken, schneller Denken und bessere Entscheidungen treffen.
Es verhält sich so ähnlich, wie mit einem Sportwagen. In den würde man ja nie irgendwas Schlechtes reinkippen, sonst würde er kaputt gehen! Um Langlebigkeit zu gewährleisten, wird das beste Benzin und die beste Pflege aufgefahren – warum nicht mit euch selbst?! Selbstachtung und Selbstliebe gehen Hand in Hand in die Zukunft. Mit diesen einfach Tricks, könnt ihr euch selbst helfen. Ihr werdet schnell merken, dass es euch besser geht, ihr seid frischer und euer Geist wartet nur auf die nächste Herausforderung. Ich persönlich halte mich gern an Joseph Beuys. Dieses Gedicht steht so, dass ich, wenn ich jeden morgen aufstehe, es lesen kann. Das bringt mir persönlich viel.
Lass dich fallen | Lerne Schlangen zu beobachten | Pflanze unmögliche Gärten | Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein | Mache kleine Gesten | Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit | Freue dich auf Träume | Weine bei Kinofilmen | Schaukle so hoch du kannst | Tue Dinge aus Liebe | Mache eine Menge Nickerchen | Gib dein Geld weiter | Mache es jetzt | Glaube an Zauberei | Lache eine Menge | Nimm Kinder ernst | Bade im Mondlicht | Lies jeden Tag | Stell dir vor, du wärst verzaubert | Höre alten Leuten zu | Freue dich | Lass deine Ängste fallen | Unterhalte das Kind in dir | Umarme Bäume | Schreib Briefe | Lebe!
Wir, das Team von Rabatt-Coupon, veranstalten eine LoveYourself Woche, in der wir alle Themen zusammen fügen, die euren Geist und eure Seele bewegen. Wenn ihr Ideen habt, über welches Thema wir schreiben sollen, dann schreibt uns doch einfach über Facebook. Wir wünschen einen guten Start in das Jahr 2021 und bleibt gesund!
„Wie sehe ich aus?“ Mit dieser Frage beschäftigen sich viele von uns lange und intensiv. Vor allem bei Frauen ist das Aussehen ein großes Thema. Unsere Welt ist fixiert auf Schönheitsideale. Überall wird man damit konfrontiert. Ob im Werbespot für Katzennahrung, in wirklich jedem neuen Film auf Netflix oder auf sämtlichen Social Media Plattformen – überall sehen wir das Gleiche: Dünne, trainierte Figuren an denen einfach alles perfekt ist. Keine Dehnungsstreifen, kein Haar an der falschen Stelle und Cellulite scheint es hier nicht zu geben.
Anerkennung und Komplimente sind für eine ausgewählte Gruppe von Menschen bestimmt. Man muss schon ganz besonderen Anforderungen entsprechen, um sich schön fühlen zu dürfen. Das daran etwas ganz und gar nicht stimmt, ist vor 11 Jahren unter dem Hashtag #Bodypositivity zum großen Thema auf Instagram geworden.
Die Body Positivity Bewegung gibt es aber schon weitaus länger als die meisten denken. Ihre Anfänge liegen zwischen 1850 und 1890. Damals legten viele Frauen ihr Korsett ab, um gegen das Schönheitsideal einer schmalen Taille zu rebellieren. Bis heute hat sich diese Bewegung natürlich weiterentwickelt. Ihr Ziel ist es, Akzeptanz für Körper zu schaffen, die von der Gesellschaft nicht als schön oder gesund erachtet werden und dadurch systematischer Diskriminierung ausgesetzt sind. Diese Diskriminierung findet in den unterschiedlichsten Formen statt und geschieht auch oft ganz unbemerkt. Zumindest für die, die nicht davon betroffen sind. Entspricht man aber nicht dem vermeintlichen Idealtyp, so hat man es schwierig. Man muss in speziellen Läden shoppen gehen, da die Standard-Shops nur kleine Größen führen. Im Flugzeug wird man schräg angesehen, wenn der Gurt nicht passt und Essen in der Öffentlichkeit wird zur Qual.
Wusstet ihr, dass die Body Positivity Bewegung aus den USA kommt? Bildquelle: www.unsplash.com
Ist die Bewegung für jeden?
Gerade auf Instagram verbreitete sich der Hashtag, wie alles in den sozialen Netzwerken, rasend schnell. Plötzlich erscheint er unter nahezu jedem Bild. Jeder will sich für die Bewegung stark machen und zeigt sich plötzlich im Bikini. Das Problem? Sucht man nach dem Hashtag findet man überwiegend Bilder, die schlanke Frauen zeigen. Zum Beispiel die Influencerin Mary Jelkovsky versah viele ihrer Posts damit. Zu sehen ist eine dünne Frau, welche im Sitzen wenige Fett Röllchen präsentieren kann. Der Hashtag unter ihren und auch vielen anderen Bildern ist vielleicht guter Wille, aber trotzdem total fehl am Platz. Body Positivity ist eine Bewegung die politische und strukturelle Veränderungen zum Ziel hat. Sie hat nur wenig mit Selbstliebe zu tun und ist deshalb auch nicht für alle Menschen geeignet. Denn als relativ dünne Frau muss man nicht mit der Diskriminierung kämpfen, die dickere Frauen zu spüren bekommen.
Natürlich darf jeder seinen Körper lieben, aber das ist Selbstliebe und nicht Body Positivity. Und hier gibt es einen großen Unterschied. Body Positivity ist eine Bewegung für soziale Gerechtigkeit, um Menschen, deren Körper nicht den vorherrschenden Schönheitsidealen entspricht Akzeptanz entgegenzubringen. Wenn jemand, der nicht wegen seines Körpers diskriminiert wurde seinen Körper liebt, ist es Selbstliebe. Es ist wichtig, sich über diesen Unterschied bewusst zu sein, um den Menschen, denen diese Bewegung gil, nicht die Stimme zu nehmen.
“Schönheit ist, wie du dich im Inneren fühlst und es in deinen Augen reflektierst. Es ist nichts Körperliches“ Bildquelle: www.unsplash.com
Body Neutrality
Body Positivity verfolgt ohne Zweifel absolut richtige Ziele. Trotzdem sind viele Menschen der Meinung, Body Positivity sollte von der Body Neutrality Bewegung abgelöst werden. Auch wenn die Bewegung für Toleranz und Sichtbarkeit von diskriminierten Menschen kämpft, bemängeln Kritiker, dass die Bewegung auch Körper-fixiert sei und das Aussehen in den Vordergrund stelle. Denn Body Positivity lässt uns glauben, man müsse sich schön fühlen, um im Leben glücklich zu sein.
Zu den Kritikern gehört unter anderem Psychologin Rees. „Bei Body Neutrality geht es darum, die Bedeutung, die wir unserem Aussehen beimessen, zu reduzieren. Schönheit hat in unserer Gesellschaft einen viel zu hohen Stellenwert.“
Doch das eine durch das andere zu ersetzen ist in meinen Augen nicht die Lösung. Die Body Positivity Bewegung sollte weiter dafür kämpfen, dass sich auch dicke Frauen und Männer schön fühlen können. Keiner sollte wegen seines Aussehens diskriminiert werden. Wer sich schön fühlen will, sollte dies auch können. Durch die Body Neutrality Bewegung wird uns aber gleichzeitig bewusst, das man seinen Körper nicht lieben muss. Es ist in Ordnung sein Aussehen „nur“ okay zu finden, denn es gibt so vieles, was uns liebenswert macht.
Meine Haustiere vor Kälte schützen ist für mich besonders wichtig, da nicht nur ich mit Erkältung, Grippe und Co. zu kämpfen habe und ich mein Immunsystem stärken muss, sondern auch unsere tierischen Begleiter ihre Schwierigkeiten damit haben, z.B. durch kalte Pfoten, nasses Fell und sogar Schnupfen! Wir als Halter können sie unterstützen, damit unsere Lieblinge auf vier Pfoten auch fit durch den Winter kommen. Bloß wie?
Hier erfahrt ihr einige Tipps, die ihr beachten solltet damit eure Haustiere gut durch den Winter kommen.
Haustiere vor Kälte schützen – Fit durch den Winter bringen! | Bildquelle: unsplash.com
HAUSTIERE vor KÄLTE schützen – Tipps & Tricks für euch
Unser treuester Begleiter – der Hund:
Pflege der Pfoten: Neben dem Schwanz und den Ohren, gehören die Pfoten auch zu den Körperteilen eines Hundes, die sehr kälteempfindlich und somit anfällig für Erfrierungen sind. Ich empfehle für die Pfoten, Hundeschuhe zu besorgen. Also für einen Husky braucht ihr solche Schühchen natürlich nicht, aber für einen Chihuahua sind sie empfehlenswert. Diese sollten eng am Fuß sitzen, aber dennoch Platz für die Regulierung der Wärme haben.
Bei allen Hunderassen ist es wichtig, die Ballen an den Pfoten geschmeidig zu halten, um Risse und somit Schmerzen zu vermeiden. Vaseline ist hier sehr hilfreich! Bitte haltet auch das Fell zwischen den Zehen kurz, damit sich dort kein Eis festsetzen kann. Für euch ist es auch unangenehm, wenn ihr eine Blase am Fuß habt!
Nachdem ihr euren Spaziergang mit WauWau beendet habt, bitte die Pfoten gründlich abwaschen! Sand, Split und Salz werden entfernt und es besteht auch nicht die Gefahr, dass der Hund ungenießbare Substanzen aufnimmt und sich den Magen verdirbt.
Kleidung: Hunde, die nicht für die Kälte geschaffen sind, z.B. Windhunde, Dobermänner und die kleinen „Handtaschen“-Hündchen sind besonders empfindlich auf Kälte. Hier darf gerne eine schicke Jacke oder Pulli benutzt werden. Die warme Kleidung darf das Tier aber bitte nicht in seiner Bewegung behindern!
Ernährung: Eure Lieblinge, sei es der Stubenhocker oder der Schneefanatiker, beide benötigen das passende Futter. Die Frostsicheren brauchen natürlich kalorienreiches Futter, damit sie Energie beim Rumtoben haben. Die bequeme Seite bitte nicht zu viel füttern, sonst werden sie zu dick! Bitte auch ausreichend Wasser zur Verfügung stellen.
Fellpflege: Im Sommer JA, im Winter NEIN! Bitte kein Fell schneiden. Umso mehr Fell, umso weniger Probleme hat euer Vierbeiner in der kalten Jahreszeit. Dennoch sollte das Fell mindestens einmal in der Woche gebürstet werden. Warum? Somit entfernt ihr abgestorbene Hautzellen und der natürliche Schutzmantel verteilt sich besser.
TIPP:
Wenn ihr beim Spazieren gehen Anzeichen wie Frieren, Zittern, kalte Beine oder sogar Jammern feststellt, bitte brecht es SOFORT ab. Denn dann leidet euer Liebling sehr unter der Kälte. Einfach kürzere und öftere Runden einplanen. Ihr möchtet doch eure Haustiere vor Kälte schützen!
Auch unsere vierbeinigen Begleiter möchten es im Winter schön warm haben! | Bildquelle: unsplash.com
Schmusetiger-Alarm – die Katze:
Ernährung: Unsere Katzen sind Freigänger, daher füttern wir im Winter eine höhere Dosis, damit sie ein gutes Fettpolster gegen die Kälte und somit auch genügend Energie zur Verfügung haben.
Unterschlupf: Unsere kleinen Tiger benötigen einen Unterschlupf oder eine Katzenklappe zu einem warmen Rückzugsort, wo sie sich wieder aufwärmen können. Dies ist besonders wichtig, wenn ihr längere Zeit außer Haus seid! Ich habe eine Katzenklappe am Fenster in die Waschküche montiert. Dies wird gerne von meinen Katzen in Anspruch genommen, wenn wir tagsüber beim Arbeiten oder unterwegs sind. Hier ist es mollig warm, wenn der Trockner läuft und sie haben dort auch eine Decke zum Relaxen. Natürlich solltet ihr auch darauf achten, dass Futter und Wasser zur Verfügung steht.
Impfung: Es ist ratsam, seine Katze vor der kalten Jahreszeit von einem Tierarzt durchchecken zu lassen. Das heißt, sind alle Impfungen noch aktuell, ist ausreichend entwurmt? Somit hat eure Mieze die besten Chancen, den Winter unbeschadet zu überstehen!
Gefahrenquellen: Falls ihr einen Teich in eurem Garten habt, ist dies leider oft der Fall, dass es für die Katze zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden kann. Die Verlockung auf eine Eisfläche zu laufen ist sehr groß und natürlich super interessant. Daher bitte ich euch, über die Oberfläche ein Netz zu spannen. Warum? So kann eurem Stubentiger und anderen Tieren nicht passieren, dass sie in die Eisdecke einbrechen und nicht mehr rauskommen.
Halsband: Ja hier spalten sich die Meinungen. Soll ich einem Freigänger wirklich eine Leuchthalsband im Winter verpassen? Ich persönlich, kann es überhaupt nicht leiden, da meine Mäusejäger auch gerne auf Bäume klettern und sich dadurch erhängen würden. Andererseits ist es bei viel befahrenen Straßen ein MUSS, um wenigstens in der Dunkelheit den Katzen eine Chance über die Straße zu gewähren. Im Endeffekt muss es der Besitzer entscheiden, ob Ja oder Nein.
Bei Biomagnet24.de findet ihr tolle Entspannungsmatten für eure Haustiere. Einfach dem Link folgen.
Unsere Samtpfoten mögen es kuschelwarm in der kalten Jahreszeit! | Bildquelle: unsplash.com
Süße Nager – die Kleintiere:
Außenhaltung: Haustiere, wie Kaninchen, Meerschweinchen und Co. sollten unbedingt an die Haltung im Freien gewöhnt sein, damit sie auch ein schützendes Winterfell entwickeln können. Keiner möchte im Winter ohne passende Kleidung herumspringen!
Gehege: Das Winterquartier für die süßen Nager sollte Schutz vor Kälte und Wind bieten! Damit ihr eure Haustiere vor Kälte schützen könnt, vergisst bitte geeignete Dämmung nicht, besonders an Boden und Wänden. Ich habe bei meinen Hasen ein Tuch vor das Tür-Gitter gehängt, damit es da auch nicht so reinzieht. Ich persönlich reinige den Stall auch im Winter regelmäßig, da die Tiere es sich im frischen Stroh und Heu besonders gemütlich machen können.
Ernährung: In der kalten Jahreszeit verbrennen unsere kleinen Freunde sehr viel Energie, daher ist Kraftfutter das Optimale! Auch das Wasser sollte mehrmals am Tag gewechselt werden, da es natürlich vorkommt, dass es eingefroren ist.
Holt euch das passende Kraftfutter für eure Haustiere bei Fressnapf.de.
Süße Nager mögen kein Wind und Kälte! Also haltet viel Stroh parat. | Bildquelle: unsplash.com
Unterwasserfreu(n)de – die Fische:
Außenteich: Bei Kälte senken die Fische ihren Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Bei Frost fallen die Fische in eine sogenannte Winterstarre, sie bewegen sich nicht und fressen auch nichts. Der Teich sollte nicht zufrieren! Dafür gibt es Hilfsmittel z. B. einen Schwimmer. Somit kommt genügend Sauerstoff ins Wasser.
TIPP: Bei manchen Fischarten z.B. Kois oder Störe ist es ratsam, diese in ein Winterquartier im Keller zu verlagern. Warum? Manche von diesen prachtvollen Stücken sind sehr kostbar und es wäre schade, wenn man im Frühling eine böse Überraschung erleben würde.
FAZIT:
Meiner Meinung nach kann man seine Haustiere optimal vor Kälte schützen, wenn man die oben genannten Punkte beachtet! Hund, Katze, Hase und Fisch freuen sich dadurch noch mehr auf den Winter und ihr habt weiterhin eine Freude an euren tierischen Mitbewohnern! Viel Spaß wünsch ich euch!
Stars und ihre Hobbys! „Na toll! Jetzt weiß ich langsam gar nicht mehr, was ich machen soll!“ Habt ihr euch wiedererkannt? Die Lockdown Verlängerung steht fest und irgendwie ist keiner aus dem Häuschen. Verständlicherweise natürlich. Aber was bringt uns das Trübsal blasen? Na ja, ich denke mal nichts. Nun gut. Wir wollen euch etwas aufheitern. Wie sieht es denn mit euren Hobbys aus? Habt ihr denn noch irgendeine Ahnung, was ihr zu Hause tun könnt? Die Stars und Sternchen unserer Generation machen es vor. Sie haben sich coole neue Hobbys ausgedacht und teilen sie froh fröhlich auf ihren Instagram Pages. Stars und ihre Hobbys ist bei uns angesagt – lasst euch von ihnen inspirieren!
Erst im vergangenen Oktober hat die 27-jährige Sängerin ihr neues Album „POSITIONS“ herausgebracht. Wer sich in der Musikindustrie auskennt, weiß wie viel Arbeit in einem Album stecken kann, wenn man sich die notwendige Mühe dafür gibt. Das wiederkehrende Herausbringen einzelner Singles, die dazugehörenden Videodrehs, das Bangen um den Einzug in die Charts. Ich glaube, das wäre mir auf Dauer zu anstrengend.
Nach all der Prozedur ist es da bestimmt eine angenehme Abwechslung zu Hause zu sitzen und einfach mal nichts zu tun. Während all der zu Hause Sitzerei hat Ariana das Stricken für sich entdeckt. Man sichtete die „pov“ Interpretin in einem Strickgeschäft, in welchem sie knappe 300€ hinlegte. Man, Ari, da hat dich das Strickfieber aber ganz schön hart getroffen!
Ihr denkt, Stricken ist nur was für Omas? Hey, ich kann euch versichern, dass Stricken absolut mega ist! Wenn man’s mal drauf hat, ist das wirklich ein toller Zeitvertreib und ein wahrer Langeweile-Töter. Ihr habt keine Ahnung wie Stricken funktioniert? Dann haben wir euch hier eine tolle Anleitung zusammengestellt! Viel Spaß beim Lernen.
Stars und ihre Hobbys mit Ariana Grande! Quelle: de.depositphotos.com
„I’m in love with the shape of my… Rolex?“ Ed Sheeran und seine Liebe für Uhren
Um Ed Sheeran wurde es letztes Jahr ziemlich still. Nachdem der 29-Jährige im Dezember 2019 verkündet hatte, sich eine Auszeit von der Musik zu nehmen, kam er knapp 1 Jahr später im September mit süßen Baby News zurück. Ed und seine Frau Cherry Seaborn Sheeran wurden erstmals Eltern der kleinen Lyra. 2 Monate später erschien er mit einem neuen Song „Afterglow“. Der König der Liebesschnulzen ist also back in Business und das so richtig! Ob sich da wohl ein neues Album ankündigt? Es bleibt abzuwarten.
Doch nun mal zu Ed Sheerans Langeweile Killer. Ein sehr außergewöhnlicher, aber irgendwie doch so gewöhnlicher. Versteht ihr, was ich meine? Ed ist nämlich ein leidenschaftlicher Uhren Sammler. Würde man ihm gar nicht ansehen, wie ich finde. Seine Freizeit verbringt er also sehr gerne mit diesem schicken, aber auch sündhaft teuren Accessoire.
Ich kann diese Leidenschaft schon gut nachvollziehen. Oftmals werden kostbare Stücke gar nicht mehr oder nur limitiert hergestellt. Kein Geld der Welt bringt einen in den Besitz dieser besonderen Uhren. Glück muss man haben, das ist alles! Wer es schafft eine solche zu ergattern, kann sich glücklich und vor allem reich schätzen. Ich denke mal, der Kick macht die Sache für Ed so interessant.
Eine Uhrensammlung ist vielleicht nichts Ungewöhnliches, aber bei Ed hätten wir es nicht erwartet! Quelle: de.depositphotos.com
Justin Bieber und die Macht des Zauberwürfels
Stars und ihre Hobbys geht weiter bei Justin Bieber. Wie er seine Zeit in Quarantäne verbringt, hält er täglich gemeinsam mit seiner Frau Haley fest. Und auch Musik technisch läuft bei ihm derzeit alles rund. Er bringt, zu Freuden seiner Fans, fast schon wöchentlich einen neuen Hit nach dem anderen an den Mann.
Wusstet ihr, dass Justin eine Leidenschaft für Zauberwürfel hegt? Ihr wisst schon, diese bunten Dinger, die kein Mensch lösen kann. Also ich meine, natürlich kann die jemand lösen, aber die meisten eben nicht. Deshalb finde ich es umso erstaunlicher, wenn ich mitbekomme, dass das jemand beherrscht. Ich weiß, ich weiß… dahinter gibt es einen einfachen Trick, um einen solchen Würfel ganz schnell zu lösen, aber damit habe ich mich nie wirklich beschäftigt. Aus diesem Grund bleibt es für mich ein Mysterium!
Justin ist derzeit Musiktechnisch hoch im Kurs. Quelle: https://de.depositphotos.com/
Stars und ihre Hobbys, wenn sie heute noch leben würden
Ach ja, wie viele der tollen und unvergessenen Stars prägen mit ihren Songs, Filmen und vielem mehr bis heute noch unser Leben. George Michael wird jedes Weihnachtsfest begleiten, Sean Connery ist bei jedem Glas Whisky in unseren Gedanken und so weiter.
Michael Jackson hätte sicherlich einen eigenen YouTube Channel, mit dem er tanzbegeisterten einen Workshop gibt und ihnen seine bekanntesten Moves beibringt. Patrick Swayze würde es ihm sicherlich gleichtun und unsere Frauenherzen noch immer zum Schmelzen bringen.
Mahatma Gandhi würde in der jetzigen Zeit sicherlich ein Buch schreiben: „Frieden für Anfänger“ und bestimmt auch einen Online Blog führen sowie in einem wöchentlichen Livestream allen Menschen zu mehr Frieden verhelfen. Ach wie gut das nun für uns wäre. So könnte man diese Liste der Stars ewig weiterführen.
Alleine die Vorstellung davon macht schon total viel Spaß. Wir hoffen, dass euch unser kleiner Star-Blog gefallen hat und euch zu mehr Hobbys inspirieren konnte. Probiert das mit dem Stricken unbedingt mal aus! Wir wünschen euch trotz Lockdown viel Freude und nicht vergessen: immer stark bleiben!
Kinder der 80er und 90er Jahre kennen sie nur zu gut. Unpraktisch und klobig war sie, doch trotzdem wird sich gerne an die Technik von gestern erinnert und in Erinnerungen geschwelgt. Telefonzellen, VHS Rekorder, Tamagotchis vs. Smartphone, Beamer und Co. Alt gegen Neu. Lasst uns die 80er wieder zurückbringen!
Sneaker lagen damals wie heute hoch im Trend und bestimmten den Style der Jugend. Bildquelle: unsplash.com
Als man noch aufgeregt das Lieblingslied im Radio mitschnitt oder mit einem Bleistift verzweifelt versuchte den Bandsalat einer Kassette zu bändigen. Das kennen die Kinder heutzutage glücklicherweise nicht mehr. Damals hatte man noch für jeden Zweck ein eigenes Gerät. Unterwegs Musik hören ging nur mit einem Discman oder MP3-Player. Für Fotos musste man eine Kamera mitnehmen. Zum Telefonieren nutzte man sein Handy oder eine Telefonzelle. Heute sind Videos, Musik, Spiele und Kommunikation alles in einem kleinen ultraflachen Gerät vereint. Irre, oder? Schmeißt euer 56k-Modem an und lasst uns einen Blick auf die „Errungenschaften“ der 80er und 90er legen. Mit welchen Geräten seid ihr aufgewachsen?
Alt gegen Neu: Telefon mit Wählscheibe
Beim Telefonieren auf 1 Meter Bewegungsradius beschränkt sein? Als die Telefone noch an der Wand hingen, war das normal. Heute gehören zu kurze Telefonschnuren der Vergangenheit an. Ohne die lästige Wählscheibe geht die Nummerneingabe auch wesentlich schneller.
Alt gegen Neu: Schriftliche Kommunikation
Im Zeitalter von Telegram, WhatsApp und Bildschirmtastaturen erinnern sich die Kids der 90er an eine ganz andere Methode. SMS wurden auf dem Zahlenfeld des Telefons geschrieben. Zweimal die 4, zweimal die 3, und dreimal die Nummer 9 ergab „HEY“. Wer es sich leisten konnte, verschickte zu besonderen Anlässen Bilder per MMS.
Alt gegen Neu: VHS Kassette
Zwischen dem Jahre 1980 und 2002 war die VHS-Kassette das meistverkaufte Videomedium in Deutschland. Einen großen Nachteil hatte sie aber: Mit jedem Abspielen wurde die Bildqualität zunehmend schlechter, so wurde in absehbarer Zeit jede Kassette tot gespielt. Auch das große Volumen der Kassette wurde vielen Sammlern zum Verhängnis, schnell füllte man mit ein paar Kassetten ganze Schränke.
Alt gegen Neu: Filmverleih
Wollen wir einen Film ausleihen? Klar, einfach zu Amazon Prime oder Netflix gehüpft und schon erwarten einen Tausende Filme jeglichen Genres. Früher musste man noch in eine Videothek gehen und sich VHS Kassetten und DVDs physisch auszuleihen. Wer seine VHS Kassetten nach dem Ansehen nicht zurückspulte oder gar den Abgabetermin seines Leihfilms versäumte, musste mit Strafgebühren rechnen.
Alt gegen Neu: Klingeltöne
Per Smartphone lässt sich aus jedem x-beliebigen Song oder Video ein Klingelton basteln. Früher war das anders: Gratis Klingeltöne waren rar und sie zu kaufen war kostspielig. Die Hoch Zeit der Abzock-Abos von Jamba und Co.
Alt gegen Neu: Apple Macintosh
1984 gelang Apple der Durchbruch mit dem Macintosh. Dem ersten PC mit grafischer Benutzeroberfläche der in Massen produziert wurde. Er gilt als Vorreiter und trug nicht minder zum Kult rund um die Marke Apple bei. Der Preis war auch damals schon nicht unbedingt erschwinglich. Es gab ihn ab 2.495 Euro.
Apples Macintosh wurde zum absoluten Verkaufsschlager. Bildquelle: unsplash.com
Alt gegen Neu: Floppy Disk
Noch weit vor der Diskette gab es die Floppy Disk. Die Fünfeinviertel-Zoll-Diskette war aus einem weichen Material und der maximale Speicher war nur 1.200 KB klein. Oft wurde sie in einer Papiertasche aufbewahrt.
Alt gegen Neu: Kassetten Bandsalat
Musikbänder der Kassetten blieben oft im Rekorder hängen. Dann hieß es schnell zu reagieren, um die Kassette noch zu retten. Oft wurde dazu ein Bleistift benutzt um das Band wieder aufzuwickeln. Wenn das Band gerissen ist, musste man die Kassette aufschrauben und das Band mühsam per Hand kleben.
Alt gegen Neu: Tamagotchi
Ein kleines Gerät an einem Schlüsselanhänger mit winzigem LCD Bildschirm und drei kleinen Knöpfen. Der Trend schwappte aus Japan in den 90ern nach Europa. Man zog ein virtuelles Küken auf, welches man füttern und aufziehen musste. So schnell wie sich der Trend ausbreitete, verschwand er auch wieder. Die quengeligen Küken waren der deutschen Jugend wohl einfach zu nervig.
Alt gegen Neu: Discman
1981 wurde auf der IFA erstmalig die CD vorgestellt. 3 Jahre später kam der sogenannte Discman auf den Markt und löste den tragbaren Kassettenrekorder ab und machte die Lieblingsmusik auf den CDs auch transportabel. So schön die Vorstellung auch sein mag, war wohl jeder erleichtert als die ersten kleinen, handlichen MP3 Player in den Regalen lagen.
Alt gegen Neu: Telefonbuch
Wer früher ein Telefon besaß, musste sich zwangsweise im Telefonbuch eintragen. Mittlerweile sind diese riesigen Wälzer veraltet und nur noch selten genutzt. Trotzdem gibt es sie immer noch an vielen Stellen kostenlos zum Mitnehmen.
Alt gegen Neu: Diaprojektor
Der Diaprojektor ist quasi der Großvater des Beamers. Mithilfe winziger Farbfotos wurden die Bilder im Großformat an die Wand geworfen. Die Qualität war damals wie heute nicht sehr berauschend.
Alt gegen Neu: Modem
Internet ohne ein Modem? Damals nicht vorstellbar. Den nervigen Verbindungston gab es gratis obendrauf. Das Einwahlverfahren war langsam und alles andere als zuverlässig. Anfangs konnte man nicht einmal gleichzeitig telefonieren und surfen.
Alt gegen Neu: Ghettoblaster
Die heutigen Lautsprecher passen auch in die kleinste Handtasche und werden immer unauffälliger. In den 80ern konnte ein Kassettenrekorder gar nicht groß genug sein. Die coolen Kids von damals trugen die Ghettoblaster auf der Schulter und zogen mit extremer Lautstärke durch die Straßen. Dieses Phänomen taucht auch in der heutigen Zeit durch Bluetooth Speaker wieder auf, Vorzugsweise mit Deutschrap.
Alt gegen Neu: Landkarten und Routenplaner
Ohne Google Maps und Navis wären viele heute aufgeschmissen. Damals gab es noch keine Navis, die man sich an die Frontscheibe pappte. Auf Reisen bediente man sich einer riesigen Landkarte die es zu lesen und verstehen galt.
Alt gegen Neu: Telefonzellen & Telefonkarten
Wo steht die nächste Telefonzelle? Heutzutage sind sie fast ausgestorben. Damals waren sie unverzichtbar und an fast jeder Straßenecke zu finden. Wer kein Kleingeld parat hatte, brauchte Telefonkarten. Einmal mit einem Guthaben aufgeladen konnte man an jeder Telefonzelle telefonieren. Mittlerweile sind diese Telefonkarten in verschiedenen Editionen wahre Sammelobjekte.
Hallo, wer da?
Euer Telefon klingelt und ihr seht nicht, wer euch gerade anruft? Früher war das gang und gäbe. Die Rufnummernanzeige bei Telefonen gab es erst im Jahre 1998 für analoge Anschlüsse.
Die Polaroid Kamera liegt wieder voll im Trend. Bildquelle: unsplash.com
Alt gegen Neu: Polaroid Kameras
Heutzutage knipsen wir mit unseren Smartphones jeden Tag unzählige Bilder. Vom selben Motiv meistens sogar gleich mehrere. Warum auch sparen? Der große Speicher reicht ja locker aus. Sich auf eine kleine Anzahl an Fotos zu beschränken klingt wie eine Qual, oder? Doch damals war das normal. Man musste sich schon ganz sicher über das Motiv sein. Die neu entwickelte Sofortbild-Kamera erfreute sich damals großer Beliebtheit. Nach dem Abdrücken des Auslösers spuckte das Gerät sofort ein Bild aus.
Zwei-Dreimal hin und her gewedelt, und schon sah man das Ergebnis. Natürlich sparte man sich so das lange Entwickeln der Bilder in der Dunkelkammer, trotzdem war die Qualität oftmals nicht zufriedenstellend. Rote Augen und überbelichtete Gesichter waren normal. Seit dem Aufschwung der Digitalfotografie wurde die Sofortbild-Kamera fast vollständig verdrängt. Doch in den letzten Jahren sind gerade die Polaroidkameras bei Geburtstagen oder Hochzeiten wieder gerne gesehen.
Das „Alt gegen Neu“ Fazit
Viele der aufgezählten Produkte prägen schon lange nicht mehr den Mainstream und sind outdated. Die voranschreitende Technologie wie z.B. Streaming-Dienste, soziale Netzwerke und die Erfindung des Smartphones machten sie überflüssig. Im vergangenen Jahr fiel der Umsatz mit Kassetten sogar auf ein Rekordtief von unter 1 Million Euro. In der Nische mag die Kassette ewig leben, doch den großen Aufschwung wird sie wohl nicht mehr erleben. Einen Gewinner gibt es dennoch: die Schallplatte. Sie hält sich seit Jahren hartnäckig in den Läden und wird zusehends beliebter. In der letzten Dekade erhöhte sich der Umsatz mit den Vinyl-Platten sogar um den Faktor 7 auf gut 70 Millionen Euro.
Viele Hersteller setzen vor allem auf Äußerlichkeiten, die Retro-Optik ist wichtig. Im inneren aber muss die Technik auf dem neuesten Stand sein. Ein gutes Beispiel sind alte Spielekonsolen. Natürlich hat die schlechte Grafik von damals auch ihren Charme, diese kommt aber vor allem bei der heutigen Jugend schlecht an. Deshalb entschieden sich viele Spielehersteller, die alten Konsolen zu neuem Leben zu erwecken. Alte Optik mit neuer Technik. Die Originale genießen Kultstatus, aber auf den technischen Fortschritt wollen die wenigsten verzichten. Auch die „altmodische“ Variante des Kalenders aus Papier ist nicht kleinzukriegen.
In manchen Bereichen geht der Trend wieder zum Analogen. Nicht jedes elektronische Device löst die Probleme besser als die besagten veralteten Methoden. Dinge nicht nur auf einem Display zu sehen, sondern auch anfassen zu können ist für viele wichtig. Oft ist es aber die Sehnsucht nach den guten alten Zeiten und die Möglichkeit Erinnerungen zu wecken die uns am Alten festhalten lässt.
Sieht aus wie der altbekannte BMW X3, fährt sich aber wie die Zukunft auf 4 Rädern. Die Rede ist vom neuen iX3. Auch wenn es lange gedauert hat, bis BMW ihr erstes Elektro SUV auf den Markt bringt, muss sich die neue Modellreihe nicht verstecken.
BMWs erstes Elektroauto, der i3 fährt nun schon seit 2013 auf Deutschlands Straßen und hat für die Entwicklung des ersten massentauglichen SUV-Stromers von BMW wichtige Erkenntnisse gesammelt. Denn die Technik des iX3 kann auf dem Papier definitiv überzeugen. Wenn ihr weiter lest, erfahrt ihr, ob der neue BMW iX3 im Test überzeugen kann und wie er sich im Vergleich zum Tesla Model Y schlägt.
Es werden 458 Kilometer Reichweite mit einer Ladung versprochen. Dafür sorgt die 80-kWh starke Batterie, die wie bei fast allen E-Autos flach an der Unterseite des Autos verbaut ist. Um die Batterie wieder auf 80% aufzuladen, benötigt der iX3 im Test an einer Schnell-Ladesäule von z.B. Ionity lediglich 30min.
Um ein wenig Reichweite zu sparen, gibt es drei verschiedene Fahrmodi. Sport, Comfort und Eco Pro. Bei den ersten beiden gibt es laut interner Anzeige keinen Unterschied bei der Reichweite. Im Eco Pro Modus steigt die Reichweite jedoch um einiges, auch wenn auf einige Features, wie die Sitzheizung oder die Klimaanlage, verzichtet werden muss.
Ist der iX3 denn auch sportlich?
Na ja, ein Sportwagen ist es auf jeden Fall nicht.
Zwar besitzt das Elektro-SUV von BMW 280 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm, trotzdem ist der BMW iX3 im Test mit 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h ein eher langsames Gefährt. Auch mit einer Höchstgeschwindigkeit von lediglich 180 km/h wird man keinen Erfolg auf der Rennstrecke haben. Doch das ist auch gar nicht schlimm, denn dafür ist der Wagen nicht gemacht.
Viel wichtiger ist das Bremsen. Dank der Rekuperation ist das Bremspedal nahezu überflüssig. BMW hat dabei ein intelligentes System eingebaut, welches die Stärke der Rekuperation automatisch und dynamisch anpasst. Auf der Autobahn wird die Stärke automatisch runtergesetzt, damit man, wenn man nicht mehr beschleunigt, weiter über die Straße gleitet. In der Stadt erkennt dies der iX3 und setzt die Stärke der Rekuperation hoch und sorgt dafür, dass der Fahrer das Bremspedal kaum noch benutzen muss. Außerdem holt man sich mit diesem System Energie zurück, was gut für die Reichweite ist.
Gewohnter Komfort und ausreichend Praktikabel
Von außen ist der iX3 im Test kaum vom X3 zu unterscheiden. Wer jedoch genauer hinschaut, wird blaue Zierelemente unter der Tür oder am Logo finden. Außerdem ist die BMW-typische „Niere“, also der Kühlergrill, nicht mehr durchlässig und die Felgen sind exklusiv für den E-BMW entwickelt worden. Das markanteste ist jedoch die neue Abdeckung an der Stelle, wo bei einem Verbrenner der Auspuff sitzt. Denn diese ist jetzt, wie die Zierelemente, in einem Auffälligen blau.
Auch der Komfort ist dabei typisch BMW, also in Fülle vorhanden. Von Lederausstattung über von Hans Zimmer entwickelten Soundmodulen, bis hin zur Sprachsteuerung und der passenden App, die auch als Schlüssel dient. Mit der App könnt ihr euer Fahrzeug sogar mit 5 Freunden teilen, ohne das ihr den Schlüssel abgeben müsst. Der Fakt, dass Elektroautos kaum Geräusche machen, lässt eine entspannte Reise im BMW iX3 zu.
Wie viel kostet der BMW iX3?
Der Preis liegt bei Minimum 66.300€. Damit liegt der Basispreis knapp unter der deutschen Konkurrenz, wie dem Audi e-tron oder dem Mercedes-Benz EQC. Dazu kommt allerdings noch eine Prämie für deutsche Kunden mit der 7.500€ eingespart werden kann.
Mit 58.620€ als Basispreis ist das Tesla Model Y sogar ohne Prämie noch ein deutliches Stück günstiger.
Das Tesla Model Y ist der Konkurrent zum BMW iX3. Bildquelle: unsplash.com
Von einem Tesla hat bestimmt schon jeder etwas gehört. Aber nicht jeder weiß, dass es auch ein SUV von Tesla gibt. Um genauer zu sein, sogar zwei. Das Model X und Model Y. Letzteres ist allerdings eher der direkte Konkurrent zum BMW iX3. Verglichen werden hier die Herstellerangaben des Tesla Model Y in der Performance Variante, die 65.620€ in der Basisversion kostet.
Reichweite beider Modelle
Für viele potenzielle Käufer ist, neben dem Preis, die Reichweite meistens das wichtigste Merkmal, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. BMW hat dabei mit einer Batterie, die fast ohne die seltene Erde Kobalt auskommt, Reichweite von bis zu 458 km erzielt. Die Batteriekapazität dabei 80 kWh, also ein Verbrauch von 17,5 kWh/100 km. Teslas günstigeres Model Y hat eine Reichweite von bis zu 480 km und eine 75 kWh Batterie verbaut. Das entspricht einem Verbrauch von 15,1 kWh/100 km. Würde man das mit dem Benzinverbrauch eines Benzinfahrzeugs vergleichen, wären das 1,7l/100 km.
Damit ist der Tesla deutlich sparsamer als der BMW iX3.
Welcher Stromer hat mehr Leistung?
Um fair zu sein, kaum jemand kauft sich ein SUV, um dann sportlich zu fahren. Trotzdem ist es für viele wichtig.
Wie bereits oben geschrieben, marschiert der BMW iX3 im Test in 6,8 Sekunden von 0 bis 100 km/h. Seine Leistung wird vom Hersteller mit 280 PS und 400 Nm angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt dabei 180 km/h.
Über diese Werte kann das Tesla Model Y nur lachen. Für ungefähr gleiches Geld bekommt man bei Tesla 462 PS mit einem Max. Drehmoment von 639 Nm. In 3,7 Sekunden sprintet der Tesla auf 100 km/h und hört erst bei 241 km/h auf.
Wer auf Sportlichkeit steht, wird mit dem Tesla klar mehr Spaß haben.
Wer noch schneller unterwegs sein möchte, sollte zum BMW i8 greifen. Bildquelle: unsplash.com
Wie gut kann man mit dem Stromern reisen?
Wer viel auf Reisen ist und lange Strecken zurücklegt, braucht neben einer hohen Reichweite auch einen großen Kofferraum und schnelles Laden.
Das Ladevolumen gibt Tesla mit 1.900 L an und BMW mit 1560 L. Damit hat Tesla auch in diesem Vergleich die Nase vorn.
Wer auf der Reise zwischendurch laden muss, kann mit dem Schnellladen in wenigen Minuten auf 80% laden.
Beim BMW bedeutet das eine Reichweite von 288 km innerhalb von 27 Minuten mit einer Ladegeschwindigkeit von 560 km/h und einer maximalen Ladeleistung von 150 kW DC.
Teslas Model Y kann sich jederzeit an das Tesla eigene Supercharger-Netz anschließen. Damit Lädt der Tesla innerhalb von nur 22 min auf 80%, was einer Reichweite von 328 km entspricht.
Durch die Tesla eigenen Supercharger können die Fahrzeuge mit bis zu 250 kW DC und einer Schnellladegeschwindigkeit von 780 km/h laden, was eine Reise deutlich komfortabler macht.
Beide Fahrzeuge haben den Ladezyklus bei ähnlicher Restreichweite begonnen. (36 und 41 km)
Damit schlägt das Tesla Model Y auch in diesem Test den BMW iX3 um Längen.
Das Fazit
BMWs hat ein grundsolides Auto gebaut, das in keinem Test wirklich schlecht abgeschnitten hat. Lediglich die Leistung könnte für einen BMW der über 60.000€ kostet, deutlich höher sein. Die Verarbeitungsqualität ist wie man es von BMW erwartet TOP. Durch die höhere Leistung, Reichweite, Ladegeschwindigkeit und dem größeren Ladevolumen eignet sich der Tesla jedoch klar besser für den Alltag. Damit landet der BMW iX3 im Test eindeutig auf dem 2. Platz.
Dart bekommt in den letzten Jahren immer mehr Zulauf und das Interesse, dieses Spiel zu verstehen und selbst zu können, steigt stetig. Bekommt Deutschland einen Dart Boom? Vieles spricht dafür. Jetzt haben wir endlich auch ein deutsches Gesicht, das für das deutsche Dart steht: Der „German Giant“ Gabriel Clemens wird diesen Boom anfeuern. Schon am Dienstag, als Gabriel Clemens gegen den Polen Krzysztof Ratajski verlor, war ein Quotenzuwachs von über 10 Prozent beim Sender Sport 1 zu vermelden! Eine Sensation. Ihr findet das Spiel kompliziert? Die Dart Regeln sind nicht so komplex, wie ihr denkt. Das einzige was man gut können sollte ist, gut rechnen!
England ist das Mutterland des Darts – das steht schon mal fest! Die besten Spieler der Welt, wie Phil Tylor oder Rob Cross, sind meist aus England. Die ersten aufgezeichneten sportlichen Darts-Wettbewerbe fanden Anfang des 20. Jahrhunderts statt. Um 1898 lies ein Amerikaner die Paper-Flights (Flügel am Ende des Schafts zur Stabilisierung in der Luft) patentieren. 1896 legte die Einteilung der Dartscheibe der Engländer Brian Gamlin fest. Sie beruht auf der Form eines Wagenrads. Diese wurden früher als Zielscheibe benutzt. Später wurden den Feldern bestimmte Werte zugeschrieben. Die Mitte, das „Bulls Eye“ hatte immer den höchsten Wert.
1902 meldete die erste Zeitung eine Punktzahl von 180 mit drei Dartwürfen. 1908 erklärt man das Dartspiel als Glücksspiel. Von da an wurde Darts nur noch in Pubs gespielt. Es wird berichtet, dass ein Gastwirt wegen Glücksspiel angeklagt worden ist, weil er auf Darts gewettet hat. Daraufhin hat er eine Demonstration im Gericht organisiert und zwar mit dem besten Dartspieler der Gegend. Dieser traf nicht nur 3 mal die 20 sondern auch noch 3 mal die doppelte 20. Zum Vergleich durfte mal der Gerichtsdiener zielen. Dieser traf mit einem Pfeil von dreien die Dartscheibe.
Daraufhin fällten die Richter das Urteil: This is no game of chance! (Dies ist kein Glückspiel)
Früher wurde Dart als Glücksspiel angesehen und durfte nur in Pubs gespielt werden. Bildquelle: unsplash.com
Dart Regeln einfach erklärt
Die Dartscheibe
Die Dartscheibe besteht aus 20 Segmenten, die in den Wertigkeiten 1 bis 20 unterteilt sind. Die Mitte (rot) nennt man Bull´s Eye und hat die Wertigkeit von 50. Das grüne Feld um das Bull´s Eye nennt man Bull und hat 25 Punkte.
Die Segmente verteilen sich im Uhrzeigersinn, beginnend um „12 Uhr“ wie folgt um den Mittelpunkt:
Warum ist das so angeordnet? Wahrscheinlich ist hier die Annahme, dass es um eine Bestrafung von Ungenauigkeit geht. Denn um die hohen Punkte liegen immer die niedrigen, als Beispiel: bei 12 Uhr liegt das 20 Punkte Segment. Rechts und Links daneben findet man die 1 und die 5. Des weiteren will man so den Zufall einschränken.
Falsche Annahme: Hingegen der allgemeinen Annahme, dass das Bull´s Eye die höchste Punktzahl ergibt, liegen die meisten, die das behaupten falsch. Denn die Triple 20 ergibt 60 Punkte mit einem Wurf. Und das Bull´s Eye nur 50.
Hier kommen wir zu den zwei inneren und dem äußeren Ring der Dartscheibe. Der innerste Ring ist das Bull und dort erhält man 25 Punkte. Der nächste schmale Ring ist das Triple Feld. Trifft ein Pfeil dieses Feld verdreifacht sich die Punktzahl. Den äußersten Ring nennt man Double, hier verdoppelt sich die Punktzahl.
Das Bull´s Eye ist nicht die höchste Punktzahl, die man beim Dart erreichen kann. Bildquelle: unsplash.com
Spielvarianten und Dart Regeln
Jeder Spieler hat 3 Würfe mit Pfeilen. Die gängigsten Spielvarianten und Turnierspiele sind 301 oder 501. An der Dart WM 2021 wird die Variante gespielt, dass jeder Spieler mit 501 Punkten anfängt. Wer zuerst die Null hat, hat gewonnen. Wer sich überwirft und mehr als die Null wirft, werden die Würfe als ungültig erklärt. Das heißt, das zum Ende hin sehr sehr genau geworfen werden muss. Double-Out ist die häufigste Variante, um ein Spiel zu beenden. Das bedeutet, dass man ein Double Segment treffen muss, um auf Null zu kommen. Die niedrigste Zahl ist in dem Fall die 2, damit man, wenn man gewinnen will, die Doppel 1 trifft.
Was ist ein Nine-Dart-Finish?
Ein Nine-Dart-Finish ist, wenn man mit 3 mal 3 Würfen gewonnen hat. In jedem Fall müssen sechs, sieben oder acht Triple-Felder getroffen werden, wobei eine Dreifach-19, Dreifach-17 oder Dreifach-15 dabei sein muss. Die 3 Kombinationen mit sechs Dreifachfeldern erfordern genau drei Bullseyes, die 4 Kombinationen mit sieben Dreifachfeldern erfordern genau ein Bullseye, die 11 Kombinationen mit acht Dreifachfeldern schließen ein Bullseye aus. Jede der 18 Kombinationen kann in verschiedenen Wurfreihenfolgen ausgeführt werden. Ihr seht schon, für Dart braucht man ein guten Kopf, der Kopfrechnen beherrscht. Wenn ihr mehr über das Nine-Dart-Finish wissen möchtet, dann folgt diesen Link von Wikipedia, dort findet ihr eine Tabelle mit allen Möglichkeiten und Kombinationen.
Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an Spielvarianten. Ich habe euch mal die von der Dart WM 2021 erklärt, um sofort einzusteigen und die Faszination um das Dartsspiel zu wecken.
Darts umgibt eine herrliche Faszination. Ein tolles Gesellschaftsspiel! Bildquelle: unsplash.com
Die 10 besten Dartspieler der Welt und deren Spielernamen
Michael von Gerwen genannt „Mighty Mike“ aus den Niederlanden
Peter Wright genannt „Snakebite“ aus Schottland
Gerwin Price genannt „The Iceman“ aus Wales
Rob Cross genannt „The Voltage“ aus England
Michael Smith genannt „Bully Boy“ aus England
Gary Anderson genannt „Flying Scotsman“ aus Schottland
Daryl Gurney genannt „Super Gin“ aus Nordirland
Nathaniel Aspinal genannt „The Asp“ aus England
James Wade genannt „The Machine“ aus England
Dave Chiznall genannt „The Chiz“ aus England
Die Triple 20 ist die höchste Zahl, die man mit einem Pfeil werfen kann. Bildquelle: unsplash.com
Vorteile vom Dart als Hobby für Erwachsene und Kinder
Euer Kind ist nicht gut in Mathe? Dann kauft ihm eine Dartscheibe und Pfeile. So schnell könnt ihr gar nicht schauen und auf einmal kann er oder sie Zahlen und Wahrscheinlichkeiten ausrechnen von denen ihr nie gehört habt! Nicht nur für Kinder ein tolles Spiel, sondern auch für Erwachsene ein fantastisches Gesellschaftsspiel, wovon man nie genug bekommt! Und Klimatechnisch ist dieses Hobby im Vergleich zum Skifahren, wie ein Tesla im Vergleich zu einem fetten Amischlitten!
Ich wünsche euch viel Spaß beim Spielen und vergesst das zählen nicht! Ach übrigens, die Dart WM 2021 ist so spannend wie noch nie!
Die Gleichberechtigung der Frau ist schon seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. In Deutschland konnten die Frauen erstmals im Jahr 1919 wählen und das Gesetz der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist im Jahr 1958 in Kraft getreten. Reichlich spät findet ihr nicht auch? Lange waren die Frauen auf die Männer angewiesen und mussten sogar um Erlaubnis fragen, wenn sie arbeiten gehen oder ihren Führerschein machen wollten. Doch nicht nur im politischen Bereich hat sich einiges getan, sondern auch im Privaten. Wir haben für euch recherchiert und die grundlegenden Fakten zur Frauenquote einfach erklärt. Klar ist, dass sich viel zugunsten der Frau geändert hat, aber nicht immer sind wir mit der aktuellen Lage glücklich gewesen.
Heute kann man es sich nicht mehr vorstellen, dass es den Frauen vor knapp 50 Jahren verboten war, auf eigene Faust arbeiten zu gehen. Sie mussten stets die Einwilligung ihres Mannes vorlegen. Die Abschaffung dieser Pflicht ist in Deutschland so lang noch nicht her. Erst seit 1977 ist man hierbei in Deutschland vernünftig geworden und hat den Frauen die gleiche Möglichkeit geboten wie den Männern.
Auch im Bereich der Weiterbildungsmöglichkeiten hat sich einiges getan. Anfang des 20. Jahrhunderts war eine Frau, die studiert hat und immatrikuliert wurde noch eine Seltenheit. Das Gesetz der Gleichberechtigung hat dies der weiblichen Welt in Deutschland ermöglicht. Doch wie sieht es beispielsweise nach einem Studium oder einer Ausbildung aus? Sind hier Männer und Frauen wirklich gleichgestellt? Wir haben die beiden Durchschnittsgehälter verglichen und waren schockiert.
Frauen dürfen heute jede Weiterbildung machen, die sie wollen. Das sah vor ein paar Jahren ganz anders aus. Bildquelle: unsplash.com
Vergleich des Durchschnittsgehalts von Mann und Frau
22 Jahre nach der Einführung des Gleichberechtigungsgesetzes wurde nun auch ein weiteres verabschiedet, was beschließt, dass der gleiche Lohn für männliche und weibliche Arbeiter, welche dieselbe Arbeit verrichten ausgezahlten werden soll. Das klingt doch gut, oder? Dachten wir uns auch, aber schauen wir doch mal in die heutige Realität. Ist hier das Gesetz wirklich nach so langer Zeit erfolgreich umgesetzt worden? Wir sagen nein! Auch viele andere sind hierbei unserer Meinung. Studien haben herausgefunden, dass in Deutschland die Frau im Durchschnitt 16 Prozent weniger Geld erhält, als ein gleich eingestufter männlicher Mitarbeiter.
Doch nicht nur diese Zahl hat uns schockiert, sondern auch die Tatsache, dass 70 Prozent aller Erwerbstätigen Frauen im Niedriglohn-Sektor arbeiten. Dabei arbeiten sie meistens nur Halbtags und können nur von dieser Arbeit nicht leben. Sie sind auf ihren Mann, Sozialhilfe oder andere Unterstützung angewiesen. Mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen verdienen weniger als 1.500 Euro. Ist das wirklich so von der deutschen Regierung vorgesehen?
Hier ist doch etwas komisch: In den letzten 20 Jahren schließen mehr Frauen als Männer ein Hochschulstudium ab. Zudem haben sie im Vergleich auch noch bessere Noten. Trotzdem hat sich in den letzten 20 Jahren in den Führungsebenen der Firmen nach wie vor nicht viel verändert. Sie bleibt männlich! Wie kann das sein? Wenn wir uns jetzt überlegen, dass mehr als die Hälfte der erwerbstätigen Frauen in unserer Gesellschaft nicht mehr als 1.500 Euro verdienen, dann läuft hier etwas gewaltig schief! Sie bekommen und haben nicht die Möglichkeit ihre guten Abschlüsse in Kapital zu verwandeln.
Das liegt natürlich an vielen Gründen, auch an persönlichen. Dennoch bleibt die Zahl bei 50 Prozent stehen – und das sind Millionen von Frauen, die alle NICHT mehr Geld verdienen wollen um sich bewusst für Mann, Gesellschaft (z.B. Pflegeberufe aber auch Ehrenamt) und Kinder aufopfern zu wollen?! Das kann ich so nicht stehen lassen! Immer wieder wird diese Diskussion fehlgeleitet. Gesellschaftliche und politische Strukturen, wie das Ehegattensplitting, führen zu einer Diskriminierung! Und wenn Frauen diese Missstände öffentlich ankreiden, werden sie oft persönlich angegangen.
Die sexuelle Behandlung der Frau hat sich sehr spät verändert, aber sie haben endlich den Mut sich gegen Gewalt zu währen. Unsplah.com
Die gesellschaftlichen Erwartungen an eine Frau sind subtil und manchmal kommt es mir sogar so vor: „Ja ein Hochschulabschluss ist wichtig für deine Zukunft, dann gehst du ein bisschen in der freien Wirtschaft spielen, ABER dann kommst du wieder von deinem hohen Ross runter und kümmerst dich um Mann und Kinder!“ (Den Mann sollte man dann ja auch auf der Uni finden: klug, ehrgeizig und verdient viel Geld)
In Vorständen die Frauenquote einfach erklärt
Nachdem wir erfahren haben, wie viele Frauen im Niedriglohn-Sektor arbeiten, wollten wir wissen wie es dann an den Spitzen der deutschen Unternehmen aussieht. Unser Blick ging nicht auf eine bekannte und erfolgreiche Firma, sondern in den Bereich, der die Gesetze für die Gleichberechtigung erlassen hat. Wir wollten wissen, ob sie ihre eigenen Gesetze auch selbst durchsetzen. Die erste Tatsache ist das Offensichtliche: Wir haben seit dem Jahr 2005 eine Bundeskanzlerin. Dies war tatsächlich ein großer Schritt für Deutschland, als Angela Merkel ihre neue Stelle angenommen hat. Sie zeigte den Frauen, dass man alles schaffen kann.
Die Frauenquote einfach erklärt im Bereich der Unternehmer: die Frauen sind in den Führungspositionen in der Minderheit. Bildquelle: unsplash.com
Von der Bundeskanzlerin abgesehen, haben wir näher in den Bundestag geschaut. Hier sind von allen Vertretern 31% Frauen, also gerade mal 1/3 aller Abgeordneten. Natürlich ist auch uns bewusst, dass nicht genau 50% erreicht werden können, denn wir leben immer noch in einer Demokratie, dennoch sind wir der Meinung, dass die Umsetzung besser laufen sollte und auch besser gestaltet werden kann.
Um nun aber nicht nur auf die Regierung einzugehen, haben wir einige Statistiken zu Frauen in Führungspositionen bei deutschen Unternehmen gefunden und analysiert. Jede dieser Analysen kam auf das Gleiche hinaus, wenn auch nur ein paar kleine Unterschiede und Abweichungen vorhanden sind. Die Agentur für Arbeit veröffentlicht diesbezüglich regelmäßig einen Bericht, der besagt: Im Schnitt sind 26% aller Beschäftigten Frauen aktuell in einer Führungsposition. Des Weiteren führt dieser Bericht an, dass nur 14% der Frauen in Führungspositionen zu finden sind, wenn der Betrieb mehr als 500 Angestellte hat. Momentan gibt es hier seit fast 4 Jahren keinen Zuwachs.
Frankreich, Italien und Belgien verhängen hohe Geldstrafen, wenn die Frauenquote nicht erfüllt wird. In Norwegen kann sogar das Unternehmen aufgelöst werden. In den Ländern, wo eine Quote gesetzlich vorgeschrieben ist, steigt der Anteil der Frauen viel schneller, als in Ländern, in denen nur Empfehlungen gelten. Nachweislich haben sich die Betriebsführungen und Managements dieser Firmen in vielen Bereichen verbessert, ganz nach dem Motto: „Wir wollen unsere Produkte an alle Menschen verkaufen, nicht nur an Männer. Also holen wir uns auch die Frauen in die Führungsebenen!“
In Deutschland wirkt die Quote dort, wo sie gesetzlich vorgeschrieben ist, am stärksten. Dazu haben sich die Unternehmen verpflichtet und sind dem auch nachgekommen. Dennoch überall dort, wo das Gesetz nicht zutrifft, wächst der Frauenanteil wenig bis fast gar nicht.
Sexuelle Behandlung der Frauen
Im privaten Bereich der Frau, beispielsweise in der Ehe, hat sich nach langer Zeit auch ein bisschen was verändert. Im Jahr 1961 war es den Frauen erstmals möglich eine Antibabypille käuflich in der Apotheke zu erwerben und hatten somit endlich die Macht, selbst darüber zu entscheiden schwanger zu werden oder nicht. Doch nicht nur gegen das half die Pille, sondern auch die Schmerzen während der Menstruation konnten gelindert werden.
Doch nicht nur diese Möglichkeiten wurden der Frau im Bereich der sexuellen Behandlung gegeben, sondern auch die Chance sich gegen Missbrauch zu währen. Viele Jahrhunderte musste die Frau sich dem Mann unterwerfen und ihr war es nicht möglich gegen häusliche Gewalt in der Ehe vorzugehen. Sehr spät im Jahr 1997 wurde endlich das Gesetz verabschiedet, dass Vergewaltigung innerhalb einer ehelichen Gemeinschaft bestraft wird.
Vergleich der Frauen in anderen Ländern
In muslimischen Ländern sind die Frauen leider noch nicht so weit wie bei uns in Deutschland. Oft wird den Mädchen eine umfassende Schulausbildung verwehrt, da sie auch nur von Frauen und nicht von Männern unterrichtet werden dürfen. Viele Eltern finden keinen Sinn an der Schulausbildung und unterrichten ihre Tochter lediglich daheim in Sachen der Hausarbeitsführung, damit sie für die Ehe vorbereitet ist. Hier wird ihnen auch vorgeschrieben, zwischen dem Alter von 16 und spätestens 20 Jahren in festen Händen zu sein. Ihr höchsten Ziel ist es gut verheiratet und als Jungfrau in die Ehe zu gehen.
Auch beispielsweise in Afrika ist es vielen Mädchen untersagt in die Schule zu gehen. Wenn sie sich weiterbilden möchte, würde sie bei der Arbeit fehlen. Bei der Eheschließung haben auch sie ihre ganz speziellen Bräuche, denn der Mann muss der Familie eine Ablöse zahlen. Sie sind zwar weitestgehend von der Zwangsehe weggekommen, jedoch tauchen vereinzelt die arrangierten Ehen immer wieder auf.
Fazit
Wenn wir weiterhin 50% unserer Gesellschaft unterdrücken, ob bei Gehaltsfragen, Karrierechancen, Berufsaufstiegen oder aber auch weiterhin der Meinung sind, dass Frauen im Haushalt und Kindererziehung „besser“ sind als Männer, dann sind wir, egal welche Gesetze beschlossen werden, kein gleichberechtigtes Volk. Und vor allem sind wir eine Gesellschaft, die ihr Potenzial von 50% nicht nutzt! Aber was das wichtigste ist, dass all diese Frauen, die weniger verdienen, weniger in ihre Rente einzahlen, mehr abhängig vom Partner und Sozialstaat sind und folgend auch die kommende Generation maßgeblich mit ihrer Abhängigkeit, die sie ihren Söhnen und Töchtern vorleben, beeinflussen.
Die Frauen in Deutschland haben in den letzten Jahrzehnten viele Möglichkeiten bekommen sich zu behaupten und gleichgestellt mit dem Mann zu sein, doch wir sind der Meinung, dass dies noch lange nicht ausgereift ist. Die Umsetzung der Gesetze muss besser funktionieren und unterstützt werden. Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir natürlich schon sehr viel mehr erreicht und wir wünschen uns, dass auch diese alle Möglichkeiten erhalten, dass die Frauen sich so wehren und behaupten können, wie sie es sich wünschen.
Klar ist auch, dass diese Diskussion ohne Männer nicht funktionieren wird. Denn 1. sind wir alle Teil dieser Gesellschaft und 2. wäre es nicht schön, wenn eure Mutter, Partnerin oder Schwester mit ihren Abschlüssen nicht das gleiche verdienen sollte wie ihr? Wie wäre euer Leben, wenn ihr ein paar Hundert Euro im Monat mehr hättet und die Frauen in eurem Leben glücklich mit ihrer Arbeit sind?
„Meine höchste Priorität im meinem Leben ist nicht meine Partnerschaft und meine Kinder, sondern die Verwirklichung meiner Selbst, Gesundheit und Erfolg!“ Wenn das ein Mann sagt, dann wird er als ehrgeizig empfunden. Wenn das aber eine Frau sagt, wird das als egoistisch abgestempelt. Wir sollten alle, Männer und Frauen darüber nachdenken und vor allem diskutieren!
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