Das Jeans-DIY – 5 Ideen um kreativ mit Denim zu arbeiten

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Die klassischen Levi’s Jeans wie etwa die 501 gelten schon lange als absolutes Statement für Individualität und Freiheit. Aber auch im Jeans-DIY Bereich kann man so richtig kreativ mit Denim-Stoffen und Kleidungsstücken arbeiten, um so richtig die eigene Persönlichkeit zu zeigen. Aber was versteckt sich unter dem Begriff Jeans-DIY? DIY kommt dabei aus dem Englischen und steht als Abkürzung für die Aussage „Do it yourself!“ also zu Deutsch: Mach es selbst! Die Abkürzung ist mittlerweile gängig im Bastel- und Heimwerkerbereich anzutreffen. Dabei geht es von Nähen und kleineren Handarbeiten bis hin zum eigenständigen Garten- und Renovierungsarbeiten größeren Ausmaßes. All das ist DIY.

Die besten Jeans sind die Orginale: Levi’s

DIY bei Jeans – kein neues Phänomen

Das individuelle Gestalten, Verzieren und Umarbeiten ist kein neues Phänomen und wohl so alt wie Kleidung selbst. Daher ist auch der Bereich des Jeans-DIY nicht wirklich ein modernes Phänomen, sondern gibt es schon, seit Levi Strauss die ersten Jeans auf den Markt brachte und die Arbeiter ihre Hosen je nach den eigenen Bedürfnissen umgestalteten. Damals bedeutet das, dass zum Beispiel Cowboys zusätzliche Stofflagen aufnähten, wegen der hohen Reibung am Sattel, oder auch Arbeiter ihre Hosen mehrfach selbst flickten, da der Kauf einer neuen Hose oft deutlich teurer war, als die eigenständige Reparatur.

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Ein bisschen handwerkliches Geschick und einfaches Werkzeug reichen für die ersten Schritte.
Bildquelle: canva.com

Ripped Jeans-DIY – so macht ihr den populären Look selbst

Den populären Look bekommt ihr auch bei Levi’s

Ripped Jeans sind schon seit Jahren ein etablierter Modetrend. Noch dazu sind sie wohl das aller einfachste, was man kreativ mit Denim machen kann. Der Look hat seinen Ursprung von abgenutzten und zerrissenen Hosen geklaut. Alte und zerrissene Jeans zutragen begann in den 1970er Jahren in der aufkommenden Punk-Szene, als Symbol der Arbeiterschaft und damit auch stark abgenutzten Hosen. Noch dazu wollte man polarisieren und provozieren. In den 1990er war der Look auch in der Grunge-Fashion populär geworden und hat sich damit dauerhaft einen Platz in der Mode verschaff.

Jeans gezielt abnutzen

Wer den abgenutzten Look selbst erzeugen will, kann dabei unterschiedlich vorgehen, wichtig ist hier, dass man es nicht übertreibt, aber gern auch nach eigenen Vorstellungen arbeitet. Häufig sind die Knie einer der wichtigsten Punkte für den Look. Daher sollte man hier auch anfangen. Eine leichte Schädigung und Abnutzung kann man mit Schleifpapier selbst machen. Wenn es etwas gröbere Risse sein sollen, gern auch mal mit einem Messer oder einer Feile arbeiten. Gleiches gilt auch für die Train Tracks, die abgenutzten Enden der Beine. In diesen Bereich fällt auch das eigenständige Kürzen von Jeans mit einer Schere. Um die Jeans noch ausgewaschener wirken zulassen, kann man auf verschiedene Techniken und Chemikalien zugreifen. Hier sollte man aber noch einmal vorsichtiger sein.

Aufnäher und Flicken

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Bestickungen, Patches und Ripped-Look kann man gut selbst machen.
Bildquelle: unsplash.com

Passend zur Ripped Jeans kommen wir jetzt zur eigenständigen Reparatur, bei der man ebenso kreativ mit Denim-Stoffen arbeiten kann, wie zuvor. Das Tolle daran: wenn einem die Ripped Jeans mal nicht mehr gefällt, kann man sie mit Aufnähern und Flicken neu gestalten. Aufnäher kann man oft schon sehr günstig überall kaufen, wo man auch nur die grundlegendsten Nähsachen findet, oft schon im Supermarkt. Mehr Auswahl findet man im Internet und wer richtig kreativ sein möchte, kann sie sogar selbst machen. Aufnäher könne ja nach Art abgebügelt werden, oder wieder Name schon sagt, aufgenäht. Auch Flicken aus einem anderen Denim Stoff oder einem komplett anderen Stoff sind immer eine Option!

Nieten und Knöpfe

Bereits Levi Strauss fügte Nieten hinzu

Ein bisschen Übung braucht man schon, für diese Individualisierung: Nieten und Knöpfe selbst hinzufügen. Auch das stammt zum Teil aus der Punk-Szene. Knöpfe und Nieten aller Art findet man bei Fachhändlern und oft auch schon in den Bastel und Handarbeitsabteilungen mancher Geschäfte und Drogeriemärkte. Zum Anbringen brauch man oft einen Hammer und ein bisschen Fingerspitzengefühl. Es gibt aber auch Nieten, die angeschraubt werden. Diese findet man auch oft im Jeans-DIY Bereich. Hierzu muss man ein Loch in den Denim machen, die Niete hindurchschieben und befestigen. Nieten und Knöpfe sind auch eine tolle Option, um kreativ mit Denim-Jacken zu arbeiten und diese zu verzieren.

Stickereien

Deutlich anspruchsvoller werden hingegen Stickereien und Bestickungen aller Art. Zum einen sollte man dabei ein bisschen den Umgang mit Nadel und Faden beherrschen, zum anderen sollte man wissen, dass Denim deutlich robuster ist als viele andere Stoffe. Zum Besticken mit einer Nähmaschine sollte man sich über das Handbuch informieren, ob die Maschine dazu geeignet ist kreativ mit Denim zu werden und man sollte natürlich auch die passenden Nadeln verwenden. Bestickungen sind allerdings auch immer mit der Hand möglich, dabei jedoch deutlich Zeit intensiver und anspruchsvoller. Auch hier sollte man daher auf die passenden Nadeln zurückgreifen, damit man sich nicht unnötig aufarbeitet oder sogar verletzt.

Kreative Muster finden

Viele kreative Jeans gibt es auch bei Levi’s

Beim Besticken habt ihr ein bisschen die Qual der Wahl, denn eure Möglichkeiten sind endlos. Fäden gibt es in allen nur erdenkbaren Farben. Platz habt ihr so viel wie das Kleidungsstück groß ist und Muster gibt es unendlich viele. Hier kann man mal mit Buchstaben und einfachen Mustern anfangen, um zu üben. Schön sind auch immer florale Muster. Dabei kann man sich auch von exotischen oder ethnischen Mustern inspirieren lassen und die eigene Persönlichkeit einfließen lassen.

Jeans umnähen

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Bei manchen DIY Arbeiten hilft eine gute Nähmaschine.
Bildquelle: canva.com

Zu guter Letzt noch die Königsklasse des Jeans-DIY: Jeans komplett selbst nähen und umnähen. Aus einer alten Jeans lässt sich zum Beispiel eine Weste oder Jacken nähen. Oder auch aus einer Jacke ein Rock. Dazu müsst ihr Erfahrung im Nähen mitbringen. Um viel mit Jeans zu nähen, bietet sich auch eine Jeans-Nähmaschine an. Diese hat etwas mehr Kraft als die übliche Haushaltsnähmaschine. Manche Nähmaschinen können aber auch generell Denim-Stoffe nähen, dafür benötigt man dann nur die passende Nadel. Damit ihr loslegen könnt, braucht ihr auch ein passendes Schnittmuster.

Selbermachen – ein Trend, der niemals stirbt

Ihr braucht noch die passende Jeans? – Levi’s hat sie

Selber machen ist und bleib ein Trend. Vielleicht nicht mehr so sehr, wie früher, als man vieles ein selbst machen musste, weil es nicht genug gab. Aber auch heute in unserer Konsum-Gesellschaft, wo man alles kaufen könnte, beliebt DIY populär. Im Internet findet man zig Influencer und Tutorials, auch für den Bereich Jeans-DIY, denn kreativ mit Denim zu arbeiten ist durchaus eine schöne Bastelarbeit. Das eigenständige Individualisieren und Herstellen ist nicht nur ein schönes Gefühl und Hobby, sondern auch eine schöne Möglichkeit, um seine eigene Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Wir hoffen, wir konnten euch damit ein bisschen inspirieren.

About Konstantin Stark

Servus und Hallo! Meine Artikel gehen oft mal über Themen wie Kultur, Sprachen und Geschichte, aber ich habe einfach vielseitige Interessen über die ich gerne viel erzähle. Auch mag ich es hin und wieder zu verreisen und andere Sprachen und Leute kennen zu lernen. Ich recherchiere gerne und bin dabei schnell für ein neues Thema zu begeistern, weshalb ich plötzlich neue Hobbys für mich entdecke und manchmal richtig in solchen Recherchen versinken kann, wie in einem „rabbithole“ - wie man so schön sagt.

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