Wenn es um Kekse geht, können viele ihr Verlangen kaum in Zaum halten. Das lernen wir spätestens, wenn wir das Krümelmonster in der Sesamstraße in Aktion erleben. Am 04. August feiert man in den USA den National Chocolate Chip Cookie Day und lässt den Keks hochleben.
Doch was steckt hinter dem köstlich-krümeligen Genuss? Und worauf sollte man achten, damit die Cookies im heimischen Ofen auch wirklich gelingen? Wir klären euch auf! Also: Auf die Plätzchen, fertig, los!

Chocolate Chip Cookies sind ein Hochgenuss
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Cookie oder Plätzchen?
Erst mal etwas zur Begriffsklärung: Ebenso, wie das deutsche Wort Plätzchen jede Art eines kleinen, keksartigen Gebäcks beschreibt, kann auch das englische Wort Cookie für allerlei Arten von Keksen stehen. Das können Doppelkekse, Butterkekse, Kipferl, Spritzgebäck, Spekulatius und viele weitere sein. Wir wollen uns hier aber auf den typischen, US-amerikanischen Keks konzentrieren, an den die meisten Menschen bei dem Wort Cookie nun mal denken. Und zwar eben jenen Chocolate Chip Cookie.

Die Welt der Kekse ist vielfältig
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Die Geburtsstunde des Chocolate Chip Cookies
Überraschenderweise lässt sich sogar sehr gut zurückverfolgen, wo und wann der Chocolate Chip Cookie das Licht der Welt erblickte. Hierbei rücken die US-amerikanischen Köchinnen Ruth Graves Wakefield und Sue Brides in den Fokus. Sie arbeiteten im Restaurant Toll House Inn in Whitman, Massachusetts. Der Chocolate Chip Cookie entstand, im Gegensatz zu vielen anderen Speisen, nicht etwa durch Zufall. Ruth servierte damals gern Eiscreme mit Butterscotch Nut Cookies und war auf der Suche nach etwas Neuem, mit dem sie ihre Gäste überraschen konnte.
1938 kam sie auf die Idee, einen zerbröselten Schokoladenriegel in den Keksteig zu streuen. Das Ergebnis waren die ersten Chocolate Chip Cookies. Im gleichen Jahr veröffentlichte das Restaurant unter dem Namen Toll House Tried and True Recipes ein eigenes Kochbuch. Das Rezept für die Kekse war selbstverständlich enthalten, und zwar unter dem Namen Toll House Chocolate Crunch Cookies. Sie sollten rasch die US-amerikanischen Backöfen erobern und sich als Chocolate Chip Cookies landesweit großer Beliebtheit erfreuen.

1938 erblickte der Chocolate Chip Cookie das Licht der Welt
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Ein Grundrezept, viele Variationsmöglichkeiten
Der klassische Chocolate Chip Cookie weist nur wenige Zutaten auf: Mehl, Butter, Eier, weißer und brauner Zucker, Backpulver, Vanillemark und natürlich Chocolate Chips. Selbstverständlich kann man hier nach Herzenslust variieren. Ein dunklerer Teig dank Backkakao, Nüsse statt Chocolate Chips oder das Untermischen von Haferflocken, Cranberrys, Rosinen & Co. – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Mit Backkakao könnt ihr eure Kekse dunkler machen
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So gelingen eure Chocolate Chip Cookies garantiert
Wir möchten euch hier nun ein paar Tipps an die Hand geben, damit eure Chocolate Chip Cookies perfekt gelingen.
Eine ungebetene Zutat
Margarine ist bei echten Chocolate Chip Cookies ein absolutes No-Go. Einen authentischen Geschmack erreicht ihr ausschließlich mit Butter, im Idealfall aus Süßrahm. Eine eher salzige Butter könnt ihr natürlich auch verwenden, solltet euch dann aber bewusst sein, dass der Teig nicht ganz so süß schmeckt, wie es bei Süßrahmbutter der Fall ist. Unser Tipp: Einfach probieren und gegebenenfalls nachzuckern.
Bei Problemen mit dem Zucker
Der Zucker löst sich in eurem Teig nicht richtig auf? Dann empfehlen wir euch, die Butter bei niedriger Hitze zum Schmelzen zu bringen. In der heißen Butter löst sich der Zucker hervorragend auf. Das gilt gerade für braunen Zucker, der dazu neigt, Klümpchen zu bilden.

Knusprig sollen sie sein – aber nicht hart
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Dem „Crunch-Overkill“ vorbeugen
Crunch-Overkill? Klar, viele Keksfans mögen es knusprig, aber allzu crunchy sollte es auch nicht ausfallen. Damit euch das nicht passiert, mischt eurem Keksteig einfach zwei bis drei Esslöffel Milch hinzu. Der Teig wird so eine Spur sämiger, die Cookies erreichen eine angenehme Crunchyness und werden nicht hart.
Zartbitter oder Vollmilch?
Traditionellerweise sind die Chocolate Chips aus Zartbitterschokolade. Der Teig der Cookies ist bereits so süß, dass er mit den eher herben Chocolate Chips hervorragend harmoniert. Wer es sehr süß mag, kann jedoch auch Chocolate Chips aus Vollmilchschokolade verwenden.
„Meinst du, die sind schon?“
Der vielleicht wichtigste Faktor: Die Backzeit. Nehmt die Cookies dann aus dem Ofen, wenn ihr das Gefühl habt, dass sie eigentlich noch ein oder zwei Minuten gebrauchen könnten. Der Grund: Sie härten beim Auskühlen noch etwas nach. Lasst euch also nicht davon irritieren, dass sie noch etwas weich sind, wenn ihr sie aus dem Ofen herausnehmt. Am besten, ihr lasst sie auch nicht auf dem Ofenblech auskühlen, sondern auf Holzbrettern oder etwas ähnlichem. Auf dem heißen Blech würden sie nämlich regelrecht „nachbacken“ und hart werden.

Selbstgemachte Kekse haben einen besonderen Charme
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Haben wir euch mit unserem Artikel auf den Keksgeschmack bringen können? Dann haben wir gute Nachrichten für euch: Mit unseren Hussel Gutscheinen könnt ihr euch Cookies zum Vorzugspreis sichern. Bei Hussel findet ihr nicht nur die klassischen Chocolate Chip Cookies, sondern unter anderem auch Buttergebäck mit Mandeln und Florentiner mit Vollmilchschokolade – einfach mal ausprobieren.
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In Deutschland gilt es als das Kulturgut Nr.1: Das Bier! Mit seinem herben Geschmack und seinen isotonischen Eigenschaften ist es auch ein erfrischender Begleiter an heißen Tagen. Welches Bier sich für welche Anlässe anbietet und weitere wissenswerte Fakten über den Gerstensaft erfahrt ihr im Folgenden. Wir von Rabatt-Coupon wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Feierabend – wohl einer der schönsten Anlässe zum Öffnen einer Halben
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Über den genauen Ursprung des Biers sind sich Historiker bis heute uneinig. Von den Ägyptern über die Römer bis hin zu den Kelten, jeder dieser Volksstämme hat auf die ein oder andere Art ein Getränk hergestellt, das zumindest dem Bier, wie wir es heute kennen, ähnelt. Zusammenfassend kann man sagen, dass mehrere Gruppierungen zur selben Zeit ein bierähnliches Getränk mit ihren eigenen regionalen Zutaten herstellten.
Mit der Einführung des geregelten Braubetriebs schafften es die Klosterbrauereien, das Bier salonfähig zu machen. Die zu benutzenden Zutaten und der Brauvorgang wurden erstmals detailliert beschrieben und Geschmack sowie Qualität einheitlicher. Mönche hatten ein besonders Interesse an der Braukunst, da Flüssiges während der Fastenzeit erlaubt war. Satte 5 Liter pro Tag waren den Mönchen vergönnt.

Ein Pilsener macht nicht nur am Strand eine gute Figur
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Das richtige Bier für den gegebenen Anlass
Über Jahrhunderte hinweg wurde das Bier weiterentwickelt und so entstanden verschiedene Biersorten. Aber welches Bier eignet sich am besten für welchen Anlass? Im Folgenden haben wir für euch ein paar Ratschläge zu den gängigsten Biersorten Deutschlands:
- Pils: Das Pilsener ist ein echter Allrounder. In Böhmen entstanden, zeichnet sich das Pils besonders durch seinen hohen Hopfengehalt aus. Durch den erhöhten Hopfengehalt gilt das Bier nach Pilsener Brauart als bitterer als andere Vollbiere und macht sich somit perfekt als Ergänzung zu einer vollmundigen Mahlzeit.
- Weizenbier: Wer sich ein Weizenbier bestellt, sollte viel Zeit mitbringen. Durch seine typische Süße ist das Weizen die optimale Ergänzung zu einer Vielzahl verschiedener Gerichte. Tipp: Ein dunkles Weißbier eignet sich untere anderem auch perfekt zum Abrunden eurer Bratensoße.
- Helles: Das Helle ist der bayerische Klassiker. Unter allen genannten Biersorten, gehört dieses wohl zu den süffigsten. Optisch und geschmacklich eng verwandt mit dem Pils, ist es im Gegensatz zum böhmischen Bruder weniger bitter und kann durchaus auch mit süßen Noten überzeugen.
- Stout: Das britische Stout ist in seiner Farbe meist schwarz und sticht besonders durch die cremefarbene Schaumkrone hervor.

Bei den zahlreichen Biersorten, die es in Deutschland gibt, findet sich für jeden die passende Sorte
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Craft Beer – die Kunst des Bierbrauens
In den vergangenen Jahren ist Craft Beer auch hier in Deutschland immer prominenter geworden. Für alle unter euch, die es (noch) nicht wissen: Unter Craft Beer versteht man Biere, die handwerklich und von unabhängigen Brauereien gebraut wurden. Entsprungen ist die Craft-Beer-Kultur in den USA in den Zeiten nach der Prohibition. Die Kundschaft war nach Ende der Prohibition das ursprünglich „starke“ Bier nicht mehr gewöhnt. In der Folgen fingen die großen Brauereien an, ein „leichteres“, fast schon verwässertes Bier herzustellen, um sich dem Gaumen der Kunden anzupassen.
In den 70er Jahren zeichnete sich eine Gegenbewegung einiger Hobbybrauer zu den bekannten Standardbieren ab. Die Biere dieser Privatbrauereien sind stark angelehnt an jene Biere, die hierzulande und im Rest Europas gebraut werden. Aufgrund dieser Bestrebungen stieg die Anzahl der Brauereien und Biermarken in den Vereinigten Staaten von Amerika um ein Vielfaches.

Aus Widerstand gegen die US amerikanische Bierkultur wurde das Craft Beer geboren
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In Deutschland ist der Begriff Craft Beer wesentlich ungenauer definiert. Durch die hohe Zahl an Privatbrauereien, Gasthofbrauereien, Hausbrauereien und Brauhäusern besteht die Abgrenzung zu Craft-Beer-Brauereien hauptsächlich in der Philosophie der beiden Lager. Aufgrund der starken Unterschiede zur Kultur in den USA wären die Begriffe Kreativbier und Kreativbrauer für den europäischen Markt passender.
Auch auf den Geschmack gekommen? Mit unseren Gutscheinen könnt ihr bei eurem nächsten Biereinkauf ordentlich Geld sparen. Wir von Rabatt-Coupon wünschen euch weiterhin ein schönes Wochenende und einen guten Start in die kommende Woche!
In der heutigen Zeit, die besonders durch Stress, Zeitdruck und die alltägliche Reizüberflutung geprägt ist, ist die Zeit der Erholung sehr wichtig. Dies schaffen wir meist erst Nachts, wenn wir erschöpft ins Bett fallen. In dieser Zeit kommt unser Körper und Gehirn zur Ruhe. Informationen werden verarbeitet und gespeichert. Und wir tanken während des Schlafens neue Energie für den nächsten Tag. Genau deswegen, ist das Thema gesund und erholsam schlafen wichtiger denn je zuvor.
Es gibt viele Faktoren, die zu einem gesunden Schlaf beitragen. Ob es die richtige Ernährung am Abend, die ruhige Umgebung oder ein persönliches Ritual vor dem ins Bett Gehen. Jeder von uns hat seine tägliche Routine, wie er zur Ruhe kommt. Doch was alleine für die Psyche gut ist, ist manchmal nicht ausreichend für den erschöpften Körper. Eine richtige Matratze ist hierfür die Lösung. Da wir alle ganz unterschiedliche Schlafverhalten und Schlafpositionen bevorzugen, gibt es genauso viele unterschiedliche Matratzenarten. Um hier einen Durchblick zu behalten, haben wir für euch die beliebtesten Matratzen hier zusammengefasst.

Erholsamer und gesunder Schlaf ist sehr wichtig für die Gesundheit.
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Der Klassiker beim Schlafen: Die Federkernmatratze
Die Federkernmatratze ist der Klassiker unter den Matratzen. Sie besteht aus zwei Schichten aus Vlies oder Filz. Dazwischen liegen die Spiralfedern aus Stahl. Diese Art der Matratze eignet sich für jeden Schlaftyp gleichermaßen. Ob Bauch- oder Rückenschläfer. Die Auflage ist etwas fester und ihr sinkt nicht in die Matratze ein. Durch den Luftraum zwischen den Federn im Kern der Matratze wird die Feuchtigkeit gut abgeleitet. Daher eignet sie sich für diejenigen unter euch, die nachts viel schwitzen. Auch diejenigen, die es beim Schlafen gerne kühler haben, sind mit der Federkernmatratze bestens versorgt. Die ist zudem eine der preisgünstigeren Matratzen. Auch hier gibt es zahlreiche Modelle, die sich dann im Detail an eure Schlafposition anpassen.

Die Auswahl der richtigen Matratze sollte nicht unterschätzt werden.
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Die Kaltschaummatratze
Ähnlich wie bei der Federkernmatratze besteht nur der Kern der Matratze aus Kaltschaum. Dieser kann von mehreren Schaumstoff-Schichten umgeben sein. Hier werden zusätzlich zwischen den Schichten Luftkanäle und Luftkammern eingearbeitet, um eine bessere Belüftung und Luftzirkulation zu gewährleisten. Kaltschaummatratzen sind beliebt wegen ihrer hohen Anpassungsfähigkeit. Durch ihre hohe Punktelastizität sinken nur bestimmte Körperbereiche ein, wie die Hüfte oder die Schulter. Hingegen werden leichte Bereiche optimal gestützt. Da sich der Kaltschaum auch an den Lattenrost anpasst, kann die Matratze nicht so leicht verrutschen. So ist sie perfekt geeignet für euch, wenn ihr eher unruhig schläft oder eure Position im Schlaf oft ändert. Durch ihre hohe Wärmeisolation sorgt sie auch für angenehme Temperatur. Wenn es euch also beim schlafen leicht friert, dann ist eine Kaltschaummatratze eine vernünftige Option.

Es gibt heutzutage zahlreiche Matratzen, die sich dem individuellen Schlafverhalten anpassen.
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Alternative: Viscoschaummatratze
Eine Viscoschaummatratze besteht aus thermoelastischen Schaumstoff. Durch die eigene Körperwärme und das Körpergewicht verformt dieser sich. So passt sich die Matratze ideal an den Körper einer ruhenden Person an. Die richtigen Körperbereiche werden optimal gestützt. Diesen Effekt kennt man auch unter dem Begriff Memory-Foam. Diese Verformung bildet sich auch nur langsam zurück, weshalb diese Art der Matratze besser geeignet ist für ruhigen Schlaf. Auch hier ist die Wärmeisolation hoch. Wenn ihr also stark schwitzt beim Schlafen, dann solltet ihr lieber auf alternative Matratzen zurückgreifen.

Nachts erholt sich unser Körper von den Reizen des Alltags und tankt Energie für den neuen Tag.
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Schlafen auf der Latexmatratzen
Latexmatratzen waren lange bei Allergikern beliebt. Denn hier nisten sich Hausmilben kaum bis überhaupt nicht ein. Jedoch sind viele Menschen heutzutage gegen Latex allergisch. Weshalb eine Anschaffung genau geprüft und überlegt werden sollte. Diese Matratzen sind auch besonders schwer in ihrem Eigengewicht, was sie nicht sonderlich praktisch macht. Jedoch weisen sie auch viele Vorteile auf. Die Punktelastizität ist bei Latexmatratzen sehr hoch. Daher gibt sie genau an den Stellen nach, wo die Belastung am größten ist. Sie passt sich optimal sowohl an die Körperkonturen als auch an den Lattenrost. Deshalb ist sie gleichermaßen geeignet für ruhigen aber auch unruhigen Schlaf. Da die Struktur von Latex offenporig ist, erfolgt ein ausreichender Luftaustausch, sodass auch stark schwitzende Menschen einen Vorteil haben. Zusätzlich ist eine Latexmatratze besonders geräuschefrei. Für alle unter euch, die in völliger Stille schlafen wollen, ist sie eine geeignete Option.
Wenn ihr für euch die perfekte Matratze finden möchtet, dann könnt ihr mit unserem Schlafwelt Gutschein ordentlich sparen.
Noch genießen wir die Sommersonne und sitzen Eiscafé-schlürfend in den Fußgängerzonen. Doch schon bald färben sich die Blätter und die Herbstsonne erfreut uns mit ihren goldenen Strahlen. Zugleich bringt der Herbst auch neue Modetrends mit sich. Wir verraten euch, auf welche modischen Leckerbissen ihr euch in diesem Herbst freuen dürft und wie ihr beim Modekauf mit unserem Neckermann Gutschein spart.
Modetrend I: King-Size-Capes und -Ponchos
Luftig und kuschelig geben sich Capes und Ponchos und sind somit perfekt geeignet, um sie im Herbst zu tragen. Dieses Jahr können sie gar nicht groß und lang genug sein. Dadurch erinnern sie an Sofadecken, in die wir uns in den kalten Monaten abends nur allzu gern einkuscheln. Die übergroßen Capes und Ponchos werden daher auch als Blankapes bezeichnet.
Gut kombinieren könnt ihr sie zum Beispiel mit einer einfachen Jeans in Dunkelblau oder Schwarz. Dazu noch ein schlichter Pullover und fertig ist euer Herbst-Outfit. Tipp: Wenn ihr dabei zusätzlich noch eure Kurven betonen möchtet, dann integriert auch noch einen Taillengürtel in euer Outfit. Mit unserem Neckermann Gutschein könnt ihr euch die passenden Gürtel, Pullover und Ponchos zum Vorteilspreis sichern.

Ponchos sind dieses Jahr im Herbst absolut angesagt
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Modetrend II: Breite Schultern und Puffärmel
Sind die Achtziger zurück? Könnte man meinen, wenn man die Kreationen bekannter Designer begutachtet, die diesen Herbst im Fokus stehen werden. Bei vielen dieser Outfits fällt nämlich auf, dass auf den Schultern, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „gewaltiger“ Schwerpunkt liegt. Blazer mit Schulterpolstern versprühen ebenso Business- wie Retrocharme und verleihen euch einen vergleichsweise toughen Auftritt.
Sogenannte Puff- und Keulenärmel werden euch sicherlich auch noch bestens bekannt sein, sofern eure Teenagerjahre in den Achtzigern lagen – oder, sofern ihr euch modisch schon einmal intensiv mit diesem Jahrzehnt auseinandergesetzt habt. Wichtig ist, dass auch diese gigantischen Ärmel in einem eher kühlen Design daherkommen. Das bedeutet: Metallic-Töne und glänzendes Lamé sind angesagt. Darunter muss die Weiblichkeit aber nicht leiden. Selbst feminine Farbtöne wie Rosa und Violett können mit einem Metallic-Touch versehen werden und setzen euch im Herbst wunderbar in Szene.

Diesen Herbst absolut im Trend: Betonte Schultern
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Modetrend III: Vanillepudding – aber nicht zum Essen
„Vanilla Custard“ nennt sich die Trendfarbe des diesjährigen Herbstes. Übersetzt bedeutet dies in etwa „Vanillepudding“. Dementsprechend geben sich Kleidungsstücke mit dieser Farbe in einem „abgedeckten“ Weiß, das leicht in die Richtung Karamell und Gelb geht. Gut kombinieren könnt ihr die Trendfarbe zum Beispiel mit den Farben Braun und Grau.
Unser Tipp: Schnappt euch unseren Neckermann Gutschein und bestellt euch damit braune und graue Hosen zum munteren Kombinieren. Auch Schals und leichte Wollmützen lassen sich hervorragend in euer trendiges Vanilla-Custard-Outfit einbinden.

Vanilla Custard ist diesen Herbst en vogue
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Modetrend IV: Extravagant & glamourös – mit Federn
Wenn ihr diesen Herbst Extravaganz ausstrahlen möchtet, dann bieten euch Outfits mit Federn genau den richtigen Spielraum. Die Kunst ist es jedoch, sie richtig einzusetzen. „Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig“ – so lautet hier die Grundformel. Wir empfehlen euch Kleidungsstücke, die bloß an einer Stelle mit Federn besetzt sind. Zum Beispiel an den Ärmeln oder am Kragen. Auch Kopfbedeckungen mit Feder-Applikationen sind eine schöne Idee, um euer Outfit aufzuwerten.
Unser Extratipp: Seid ruhig auch mal mutig und kombiniert Glamour mit Urbanität. Eine Feder-Kopfbedeckung zum Hoodie, Sneakers zum Sweater mit Federn am Ärmel – genau solche Stilbrüche bescheren euch im Herbst aufmerksame Blicke eurer Mitmenschen.

Outfits mit Federn haben Charme
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Ob Ponchos, Blazer oder extravagante Kleidungsstücke – mit unserem Neckermann Gutschein könnt ihr euch jetzt Herbstmode zum Vorteilspreis sichern. Schnappt euch einfach unseren Neckermann Rabattcoupon und schaut euch in Ruhe im großen Sortiment des Neckermann-Online-Shops um. Wir wünschen euch einen modisch erfolgreichen Start in den Herbst!
Mittlerweile kennt ihn jeder, der Stars aus Terminator, das Fitnessmodel aus Österreich oder eben der Gouverneur von Kalifornien. Es dreht sich heute alles rund um Arnold Schwarzenegger.
Der kleine Junge aus Österreich
Arnold Schwarzenegger ist am 30. Juli 1947 in Thal, Österreich geboren. Beide Eltern von ihm waren Polizisten und er genoss eine strenge katholische Erziehung. Als Teenager war Arnold stets Klassenbester und widmete sich seine restliche Zeit den Fußball zu. Er wurde immer besser und erlebte eine umfassende körperliche Entwicklung. Sodann entschied er sich Bodybuilder zu werden bzw. Bodybuilding zu betreiben. Seine Eltern fanden diese Idee gar nicht gut, da sein Vater wollte das Arnold ebenso Polizist wird. Im Alter von 18 erfüllt Arnold das einjährige Dienstjahr der Armee in Österreich. Nebenher widmete er sich immer noch dem Bodybuilding und gewann den Junior Mr. Europe Bodybuilding Wettbewerb.

Arnold Schwarzenegger ist auch auf dem Walk of Fame vertreten.
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Durchbruch im Bodybuilding und der Filmindustrie
Im Alter von 21 zieht Arnold nach Amerika um seinen Traum als Bodybuilder zu verwirklichen. Hier arbeitete er in einem Fitnessstudio um sich sein Lebensunterhalt zu verdienen und dort zeitgleich zu trainieren und sich auf seine Wettbewerbe vorzubereiten. Bis heute ist er einer der erfolgreichsten Bodybuilder aller Zeiten, fünfmaliger Mister Universum und siebenmaliger Mister Olympia.
Neben seiner Laufbahn als Bodybuilder war „Arnie“ noch als Schauspieler tätig. Anfangs hatte er ziemliche Schwierigkeiten Rollen zu bekommen, aufgrund seines starken Akzentes und Namen. In den ersten Filmen wie zum Beispiel „Herkules in New York“ nannte er sich sich noch Arnold Strong. Als Schauspieler drehte er weit über 40 Filme, aber der Durchbruch gelang ihm mit „Terminator“. Viele von uns kennen ich auch erst durch diesen Film. Als Ehrenpräsident der „Special Olympics Österreich“ unterstützt Arnold die Organisation seit den 70ern ehrenamtlich. Er war es auch der die „Special Olympics“ nach Österreich gebracht hat.

Terminator ist bekannt als eines der besten Science-Fiction-Filme.
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Politische Entwicklung und Rückkehr in die Filmindustrie
Am 7. August 2003 kandidierte Arnold Schwarzenegger als Gouverneur von Kalifornien und wurde mit mehr als 48% der Stimmen gewählt. Das Durchsetzen zahlreicher Reformen trug dazu bei, dass er 2007 erneut gewählt wurde. Vor allem war sein hohes soziales Engagement und die Beschäftigung von Umweltproblemen hoch angesehen bei Schwarzenegger. Dies machte ihn zu einem Publikumsliebling und verschaffte ihm neue Wähler im Jahr 2007. Auch nach Ende seiner Gouverneurszeit setzt er sich für die Umwelt ein.
Nach einer längeren Pause von der Filmindustrie begann er gemeinsam mit Silvester Stallone den Film „Escape Plan“ zu drehen. Einige weitere Filme folgten wie zum Beispiel: The Last Stand, Expendables, Maggie uvm. 2015 kam Terminator Genisys in die Kinos. Den Original Schädel des Terminators überreichte Arnold dem Eigentümer des Museums Christian Baha, welcher ihn der Ausstellung überließ.
Ehe mit der Nichte von Kennedy
1986 heiratete er Maria Shriver, die Nichte von John F. Kennedy. Das Ehepaar hat vier gemeinsame Kinder bekommen. Treue gehört aber nicht zu Arnolds Stärken. Aus einer erst 2011 bekannt gewordenen Affäre mit der Familien-Haushälterin bekommt er einen weiteren Sohn. Dieser wird im selben Jahr wie sein Jüngster mit der eigenen Ehefrau geboren. Somit lies sich 2011 das Ehepaar scheiden.
Die Sommermonate sind für Jogger(innen) eine herrliche Zeit. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite, es ist früh (und lange) hell, sodass das Joggen im Park oder am Strand zur reinsten Freude wird. Dennoch: Klettern die Temperaturen auf mehr als 30 Grad Celsius, kann das Hobby schnell zur Qual werden.
Doch nicht verzagen! Wir von Rabatt-Coupon verraten euch, was ihr beim Laufen im Sommer beachten solltet. Außerdem zeigen wir euch, wie ihr mit unserem Jogging-Point Gutschein beim Kauf von Laufschuhen und Zubehör kräftig sparen könnt.

Das richtige Outfit beim Joggen im Sommer – wie schaut es aus?
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Ausreichend und richtig trinken
So banal es klingen mag: Ihr solltet darauf achten, ausreichend zu trinken. Während des Laufens verliert euer Körper über den Schweiß wichtige Mineralien und Salze. Daher macht es durchaus Sinn, nicht nur Wasser zu trinken, sondern isotonische Sportdrinks. Diese sind mit den entsprechenden Mineralstoffen und Elektrolyten angereichert, die eurem Körper genau das geben, was er beim Schwitzen verliert.
Generell gilt: Sofern ihr nicht länger als 45 Minuten laufen geht, müsst ihr während des Laufens keine Flüssigkeiten zu euch nehmen. Bei längeren Laufeinheiten ist dies jedoch dringend zu empfehlen. Dies geht zum Beispiel mittels eines sogenannten Trinkrucksacks. Idealerweise nehmt ihr Getränke zu euch, die nicht etwa eiskalt sind, sondern über Zimmertemperatur verfügen. Der Grund: Kalte Getränke muss euer Körper zunächst auf Körpertemperatur bringen, was ihn zusätzlich anstrengt.

Beim Joggen sollte man auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
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Die richtige Laufbekleidung: Funktionskleidung versus Baumwoll-Klassiker
Moderne Funktionskleidung bringt den Vorteil mit sich, dass sich euer Shirt auch bei einem langen Lauf nicht mit Schweiß vollsaugt. So bleibt euer Shirt trocken und ihr kommt in den Genuss eines luftig-lockeren Laufvergnügens. Doch so merkwürdig es sich zunächst auch anhören mag, manche Läufer bevorzugen ein nasses, vollgesogenes Laufshirt aus Baumwolle. Und zwar deshalb, weil der feuchte Stoff eurer Haut zusätzliche Kühlung verschafft. Wofür ihr euch entscheidet, ist letztendlich reine Geschmackssache.
Nicht minder wichtig sind in puncto Laufbekleidung die vielen keinen Accessoires, die euch das Laufen angenehmer machen. Sofern ihr dort lauft, wo ihr häufig der direkten Sonne ausgesetzt seid, empfehlen wir euch, eine Sonnenbrille zu tragen. Bei einem langen Lauf kann es für eure Augen nämlich tatsächlich regelrecht zur Qual werden, ständig der Sonne und ihren UV-Strahlen ausgesetzt zu sein.
Schweißbänder und Kopfbedeckungen, zum Beispiel Bandanas, sind zwar kein Muss, gehören bei vielen Läufern aber zur Ausrüstung dazu. Mit unserem Jogging-Point Gutschein könnt ihr euch Joggingzubehör von Nike, Under Armour & Co. jetzt zum Vorteilspreis sichern. Allen unter euch, die vor allem im Kniebereich verletzungsanfällig sind, empfehlen wir an dieser Stelle insbesondere die Patellabandage von Nike.

Baumwollshirt oder Funktionskleidung?
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Eine Frage der Tageszeit
Idealerweise lauft ihr im Sommer in den frühen Morgenstunden. Dann herrschen nicht nur moderate Temperaturen. Auch die Intensität der Sonnenstrahlen hält sich in Grenzen. Netter Bonuseffekt: Ihr könnt euch den ganzen Tag darüber freuen, dass ihr euer Sportprogramm schon absolviert habt. Solltet ihr nicht zu den Frühaufstehern zählen, ist es natürlich ebenso eine gute Idee, eure Joggingrunde auf die späten Abendstunden zu verlegen. Auch dann sind die Temperaturen moderat und die Sonnenstrahlen auf ein Minimum reduziert bzw. schon gar nicht mehr vorhanden, da die Sonne bereits untergegangen ist.

Wer am Morgen joggt, freut sich über moderate Temperaturen
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Jetzt mit unserem Jogging-Point Gutschein Joggingkleidung zum Vorzugspreis sichern
Wir hoffen, wir haben mit unseren Tipps dazu beitragen können, dass ihr von nun an beim Joggen im Sommer einen kühlen Kopf bewahrt. Wenn ihr euch nun neue Laufshirts und Joggingschuhe bestellen möchtet, dann greift einfach zu unserem Jogging-Point Gutschein. Ob Asics, Saucony oder Reebok – hier stoßt ihr auf ein hervorragend bestücktes Sortiment, das Joggingfreunde in Verzückung versetzt. Viel Spaß beim Laufen!
Peanut Butter! Harvard! Apple Pie! Allen Unkenrufen zum Trotz schauen die USA auf einen Fundus an Werten zurück, nach denen sich andere Nationen die Finger lecken würden.
In unserer USA-Reihe gehen wir eben diesen American Values auf den Grund. Jede Woche nehmen wir einen US-Staat unter die Lupe und beleuchten seine Besonderheiten. Vergangene Woche waren wir in den luftigen Höhen Colorados unterwegs. Diesmal reisen wir in eine Region, die – im wahrsten Sinne des Wortes – als einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der USA gilt. Und das trotz vieler Probleme.

Das Automobil war und ist für die Wirtschaft Michigans ganz entscheidend
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Ein wenig Startkapital und ganz viel Mut
Mut zur Innovation, Kreativität und eine gesunde Portion Neugier. Mit dieser Mischung schickte sich der junge Henry Ford Anfang des 20. Jahrhunderts an, sein eigenes Automobilunternehmen zu gründen. Mit knapp 28.000 US-Dollar Startkapital, wozu elf Investoren einen Großteil beisteuerten, sollte der damals 39-Jährige ein Unternehmen aus der Taufe heben, das dem noch jungen Automobil zum Durchbruch verhalf. Ein Auto zu besitzen und zu fahren, war immer noch vergleichsweise teuer. Aber es war dank Ford bei Weitem nicht mehr der unerreichbare und unbezahlbare Traum, den er für einen Normalverdiener bis dahin darstellte.
Henry Ford, geboren 1863 in Michigans Kleinstadt Greenfield Township, zog es als technikbegeisterten 17-Jährigen in die nahe gelegene Metropole Detroit. Dort verdingte er sich in verschiedenen Unternehmen als Maschinist. Seine Arbeitgeber erkannten und honorierten seinen ausgesprochenen Scharfsinn, insbesondere seine Vorgesetzten bei der Edison Illuminating Company. Dort trat er 1891 eine Stelle als Ingenieur an. Schon zwei Jahre später bekleidete er den Posten des Chefingenieurs. Hier besaß er den Freiraum, und auch die finanziellen Mittel, um intensiv an der Konstruktion und Verbesserung von Verbrennungsmotoren zu forschen.

In der pulsierenden Großstadt Detroit tüftelte Henry Ford am perfekten Motor
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„Das spar‘ ich mir zusammen!“
1908, fünf Jahre nach Gründung seiner Ford Motor Company und viel technischem Kopfzerbrechen, kam es auf den Markt: Das heute sagenumwobene Ford Modell T. Liebevoll auch Tin Lizzie (zu Deutsch etwa „Blechliesel“) genannt, mauserte sich das Modell T zum Inbegriff des erschwinglichen Automobils.
Und zwar insbesondere seit 1914. Im Januar dieses Jahres stellte man die Produktion des Autos nämlich auf eine industrielle Methode um, bei der automatisch angetriebene Fließbänder zum Einsatz kamen. Dadurch reduzierte sich der Verkaufspreis des Modell T schlagartig von 850 auf 370 US-Dollar. Zur besseren Einschätzung: Die 370 US-Dollar von 1914 entsprechen nach heutiger Kaufkraft 9170 US-Dollar bzw. 8200 Euro. Wie schon erwähnt: Immer noch ein üppiger Betrag. Aber eben einer, zu dem selbst Average Joe sagen konnte: „Das spar‘ ich mir zusammen!“

Ein bezahlbares Auto für den „Average Joe“ – das war Henry Fords Vision
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Nike und Hipster-Cafés: Neues wirtschaftliches Blut in Michigan
Nicht nur dank Henry Ford entwickelte sich Michigan Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutsamen wirtschaftlichen Motor der USA. In und um Detroit gründeten sich damals jene Automobilhersteller, die heute als die Big Three bekannt sind: General Motors (1908), Chrysler (1925) und eben Ford. Auch wenn die Automobilbranche und damit auch der Staat Michigan mittlerweile mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat, ist die Bedeutung des Staates für die Wirtschaftsleistung der USA immer noch beträchtlich. Und das auch dank eines überraschenden Umschwungs.
„Pioniergeist 2.0“: Henry wäre stolz
In leerstehenden Industriehallen, wo einst Automobilhersteller wie Packard ihre Luxusschlitten produzierten, siedeln sich heute ganz andere Firmen an. Zum Beispiel die Sportmode-Firmen Nike und Under Armour. Auch Unternehmen aus der Finanz- und der IT-Branche, zum Beispiel Quicken Loans und Microsoft, haben in Detroit Zweigniederlassungen errichtet. Zusammen mit Shops kleiner Modelabel wie zum Beispiel Moosejaw, Hipster-Cafés, frisch renovierten Wohnungen und Hotels blüht Michigans Wirtschaft wieder auf.
Es ist fast so, als wehe eine Art „Pioniergeist 2.0“ durch den Staat, auf welchen Henry Ford äußerst stolz wäre. Nicht zuletzt, weil sich dadurch auch das soziale Bild und Image der Stadt Detroit wandelt, und zwar äußerst positiv. Trostlose und verruchte Ecken, in die viele Menschen jahrelang keinen Fuß setzten, erfahren eine regelrechte Auferstehung. Man ist mit dem Fahrrad unterwegs, die Umgebung ist sicherer, lebendiger, ja, fast schon familiär. Es spricht Bände, wenn der Leiter eines örtlichen Sportclubs sagt: „Kinderwagen in der Innenstadt! Das gab es früher nie!“

Es weht ein ganz neuer Geist durch Detroit
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Ein echtes „Water Wonderland“
Seine Spitznamen Great Lakes State und Water Wonderland trägt Michigan zurecht. Der Staat grenzt an vier der fünf Großen Seen. Und zwar den Eriesee, den Oberen See, den Huronsee und den Michigansee. Kein US-Staat verfügt über eine längere Süßwasserküste. Durch diese besondere Lage, schließlich ist Michigan von jede Menge Wasser „umrahmt“, verfügt der Staat auch über ein besonderes Klima. Sein kontinentales Klima ist feucht und mild. Der Norden und Süden Michigans sind jedoch gesondert zu betrachten.
Im Norden sind die Winter äußerst kalt und auch sehr schneereich, während die Sommer mild ausfallen. Der kleine Ort Sault Ste. Marie, im äußersten Norden des Staates und damit nahe der kanadischen Grenze gelegen, verfügt beispielsweise über eine jährliche Durchschnittstemperatur von etwa 4,1 Grad Celsius. Im Süden ist es hingegen deutlich wärmer. Die Hauptstadt Detroit verfügt über eine jährliche Durchschnittstemperatur von 10,0 Grad Celsius. Dort ist es durchschnittlich also mehr als doppelt so warm wie in Sault Ste. Marie.

Nicht zu Unrecht ist Michigan auch als „Water Wonderland“ bekannt
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Amerikas Früchtekorb
Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der Landwirtschaft Michigans wider. Der Boden im oberen Michigan ging aus Ablagerungen von Gletschern hervor. Dadurch ist er säuerlich und wenig fruchtbar. In Verbund mit den niedrigen Temperaturen ist die Landwirtschaft hier von verschwindend geringer Bedeutung. Im unteren Michigan sieht dies jedoch ganz anders aus. Hier sind die Böden vielerorts sehr fruchtbar und bieten beste Voraussetzungen für den Anbau von Mais, Sojabohnen, Äpfeln, Blaubeeren und Kirschen. Da auch Weizen und Gerste in Michigans Klima hervorragende Bedingungen vorfinden, haben sich im Staat zahlreiche Brauereien angesiedelt. Die Stadt Grand Rapids wurde in der jüngeren Vergangenheit gar zweimal zur Beer City USA gewählt.
Auch die Zucht von Rindern hat eine enorme Bedeutung, sodass Michigan als emsiger Produzent von Fleisch und Milchprodukten gilt. Wer unsere USA-Reihe schon länger verfolgt, wird es bereits gemerkt haben: Viele (land)wirtschaftliche Eigenschaften, die auf Michigan zutreffen, gelten auch für Wisconsin. Aus diesem Grunde überrascht es nicht, dass sich Michigan mit eben jenem Staat eine Grenze teilt. Darüber hinaus grenzt Michigan im Süden an Ohio und Indiana. Zumindest über das Wasser teilt es sich auch jeweils eine Grenze mit Illinois sowie mit Minnesota.

Unter anderem Kirschen zählen zu Michigans Exportschlagern
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Michigan im Kurzportrait
Abschließend hier noch ein paar wissenswerte Fakten zu Michigan:
Einwohnerzahl: ca. 9,9 Millionen
Fläche: ca. 250.400 Quadratkilometer (elftgrößter Staat der USA)
Hauptstadt: Lansing (ca. 116.000 Einwohner)
Höchster Punkt: Mount Avon (603 Meter)
Staatsmotto: Si quaeris peninsulam amoenam circumspice
Spitznamen: Great Lakes State, Wolverine State, Mitten State, Water Wonderland
US-Staat seit: 26. Januar 1837

Ein Großteil solcher „Amischlitten“ stammt aus Industriehallen in Michigan
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Funfacts über Michigan: Hättet ihr’s gewusst?
Michigan ist der einzige US-Staat, dessen Festland zweigeteilt ist. Michigan besteht, einfach ausgedrückt, aus zwei Halbinseln, die großzügig von Wasser umgeben sind. Das obere Michigan liegt zwischen Michigansee und Oberem See. Das untere Michigan liegt zwischen Michigansee und Huronsee. Es ist dem oberen Michigan nicht nur flächenmäßig überlegen. Hinzu kommt nämlich noch der Umstand, dass es im Norden des Staates viel Waldfläche, aber kaum größere Städte gibt. Daher lebt ein Großteil der Einwohner auf der südlichen Halbinsel.
Michigan rules! Eine besondere Beziehung zum Staat besitzt der US-Schauspieler Tim Allen. Und das, obgleich er gar nicht im Staat geboren ist, sondern in Denver, Colorado. In der Sitcom Hör mal, wer da hämmert (Home Improvement, 1991 bis 1999), durch die er dem deutschen Fernsehpublikum endgültig bekannt wurde, spielte er den Familienvater Tim Taylor. Die Serie spielt in Detroit, was Allen in seiner Rolle häufig betonte, indem er Kleidungsstücke trug, auf denen Schriftzüge wie „Michigan State“, „Saginaw Valley“ oder „Michigan Football“ zu sehen waren. Good to know: In seiner aktuellen Rolle in der Sitcom Last Man Standing (seit 2011) spielt er ebenfalls einen Familienvater – diesmal wohnt die Serienfamilie jedoch in Denver, Colorado, also seiner tatsächlichen Heimatstadt.
Up & Down & Up Again: Wie schon erwähnt, florierte Michigans Wirtschaft lange Zeit enorm, bevor der Staat durch die kriselnde Automobilindustrie an Strahlkraft einbüßte. Dies kulminierte darin, dass 2013 die Stadt Detroit tatsächlich Insolvenz anmelden musste. Dadurch verließen nicht nur viele Unternehmen die Stadt – viele Menschen zogen weg, Häuser verfielen, Stadtteile verwahrlosten. Doch, wie ebenfalls schon weiter oben erwähnt, geht es in Michigan und Detroit in jüngster Vergangenheit wieder bergauf. Und zwar so sehr, dass Lonely Planet, einer der weltweit führenden Verlage für Reiseführer, Detroit in seiner Liste Best in Travel 2018 – Top 10 Städte auf Platz zwei setzte.
Der Tequila kommt ursprünglich aus Mexiko und wird hauptsächlich in der gleichnamigen pazifischen Küstenstadt hergestellt. Bei ihm handelt es sich um ein mexikanisches Kultgetränk, das als wahrer Exportschlager bekannt ist. Geschätzte 300.000 Menschen sind bei der Herstellung beteiligt. Tequila gehört zu den „Mezcal“, einem Oberbegriff für Spirituosen, die Agavensaft, -sirup- oder -most enthalten.
Wir klären euch über die Herstellung von Tequila auf. Außerdem verraten wir euch, wie man ihn richtig trinkt und geben euch wissenswerte Fakten an die Hand.

Der Tequila kommt ursprünglich aus Mexiko
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Herstellung
Tequila wird lediglich aus der blauen Agave gewonnen und aus diesem Grund weitestgehend in Mexiko produziert. Die Agave muss rund acht Jahre reifen, bis sie geerntet werden kann. Nach der Ernte wird das Innere der Agave hinausgeschnitten, einen Tag dampfgegart und anschließend zerkleinert. Das Ganze muss erstmal abgekühlt werden und wird dann mit Wasser bestrahlt und ausgepresst.
Das gewonnene Konzentrat wird als Most angesetzt und mit Hilfe von Hefe fermentiert. Durch die moderne Technik dauert dieser Prozess etwa einen Tag. Nach der Gärung wird das Ganze zweifach destilliert und in Stahltanks gelagert. Nach dem Reifeprozess wird der Tequila in Flaschen abgefüllt und kann nun exportiert bzw. verkauft werden.

Der Tequila wird lediglich aus der blauen Agave gewonnen
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Wie trinkt man Tequila richtig?
Besonders in den Clubs pflegt man das Party-Ritual, vor dem Trinken die Handfläche mit Salz zu bestreuen, abzulecken und nach dem Schluck eine Zitronenscheibe zu essen. Doch Tequila trinkt man nicht mit Salz und Zitrone. Dieses Ritual ist in Mexiko nicht bekannt. Dort serviert man ihn traditionell mit Limette und Salz. Goldener Tequila hingegen serviert man mit Orange und Zimt.
Den Tequila trinkt man nicht aus Shotgläsern, sondern aus 6 cl schlanken, hohen Gläsern, den sogenannten Caballitos. Bei besonders feinem Tequila nimmt man stattdessen einen Cognacschwenker oder ein höheres Stielglas – so kommen die Aromen und Geschmacksnuancen besser zur Geltung.
Achtet auf die Temperatur des Getränks. Ihr solltet ihn nicht im Kühlschrank oder Kühlfach lagern. In Mexiko trinkt man Tequila bei Zimmertemperatur. Profis empfehlen, den ersten Schluck für zehn Sekunden im Mund zu behalten und zu bewegen. Das kann etwas brennen, doch ab dem zweiten Schluck schmeckt der Tequila fast mild.
Ist Tequila gesund?
Besonders in Mexiko trinkt man Tequila sehr oft. Doch ist der Verzehr von Tequila nicht ungesund für unseren Körper? Diese Alkoholsorte gilt wie der Gin als gesunde Alternative zu sonstigem hochprozentigem Alkohol. Tequila hat sehr wenig Kalorien und Zucker und ist ein reines Naturprodukt. Ihr solltet auf einen Tequila zurückgreifen, der zu 100% aus Agave besteht, da die Pflanze eine cholesterinsenkende Wirkung hat. Trotz allem ist es Alkohol und deswegen solltet ihr ihn in Maßen trinken.

Es handelt es sich um ein Kultgetränk
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Was hat es mit dem Wurm auf sich?
Im Tequila sind niemals Würmer oder Raupen drin, wie oft behauptet wird. Laut den strengen mexikanischen Richtlinien für die Herstellung dürfen keine Insekten im Tequila eingelegt werden. Jedoch hat der Mezcal, ein weiteres alkoholisches Getränk aus Mexiko, einen schwimmenden Wurm in der Flasche.
Die besten Tequila-Cocktails
- Tequila Sunrise
- Long Island Ice Tea
- Margarita
- Electric Ice Tea
- Hangover
- Paloma
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