Pflanzen & Garten
Der Blick nach draußen zeigt: Der Frühling ist nicht mehr nur eine Ahnung, sondern deutlich spürbar angekommen. Die Tage werden länger, das Licht wirkt weicher und freundlicher, und in Beeten, Rabatten sowie auf Balkonen zeigen sich die ersten frischen Grüntöne. Mit jedem Sonnenstrahl wächst die Lust, den eigenen Garten, Balkon oder die Terrasse neu zu beleben und aktiv zu gestalten. Wer jetzt pflanzt, legt den Grundstein für eine lange, abwechslungsreiche Blühsaison und schafft sich einen Ort, der über Monate hinweg Freude bereitet.
Doch welche Frühlingsblumen sind besonders gefragt – und welche Entwicklungen prägen derzeit moderne Außenbereiche?

Die Arbeit mit Zierpflanzen und Setzlingen findet häufig in lichtdurchfluteten Gewächshäusern statt. Quelle: Canva.
Gärtnern als bewusster Ausgleich
Gartenarbeit ist längst mehr als eine Freizeitbeschäftigung. In einem Alltag, der häufig von Digitalisierung, Termindruck und permanenter Erreichbarkeit geprägt ist, gewinnt das bewusste Arbeiten mit Erde und Pflanzen eine neue Bedeutung. Viele Menschen erleben das Gärtnern als wichtigen Ausgleich zum digitalen Rhythmus. Es verlangt Aufmerksamkeit, Geduld und eine gewisse Hingabe – Qualitäten, die im hektischen Alltag oft verloren gehen.
Dabei zählt nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem der Prozess: säen, pflanzen, pflegen und beobachten. Dieser wiederkehrende Kreislauf schafft Struktur und stärkt das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Studien zum Einfluss von Naturkontakt belegen, dass schon kurze Aufenthalte im Grünen Stress reduzieren und die Konzentration fördern können. Der Garten wird so zum persönlichen Rückzugsort mit messbarem Mehrwert.

Das gemeinsame Gärtnern fördert Zusammenarbeit und schafft einen Ausgleich zum Alltag. Quelle: Canva.
Urban Gardening: Nachhaltig, essbar, klimafit
Nachhaltigkeit ist zu einem zentralen Thema in der Gartengestaltung geworden. Torffreie Erde, trockenheitsresistente Pflanzen und regionale Arten stehen im Fokus vieler Hobbygärtnerinnen und -gärtner. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig einen lebendigen, funktionierenden Naturraum zu schaffen.
Besonders beliebt sind Konzepte, die Zierpflanzen und Nutzpflanzen kombinieren. Frühblüher treffen auf Kräuter, essbare Blüten ergänzen Staudenbeete, und Hochbeete verbinden Gemüseanbau mit dekorativen Elementen. Auch das Thema Biodiversität gewinnt an Bedeutung: Insektenfreundliche Pflanzen unterstützen Wildbienen und andere Bestäuber bereits zu Beginn der Saison. So entsteht ein Garten, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch ökologisch durchdacht ist.
Pflanzgefäße mit Charakter
Die Gestaltung endet nicht bei der Pflanzenauswahl. Auch Materialien und Gefäße werden bewusster gewählt. Neben klassischen Tontöpfen sind minimalistische Metallkübel, recycelte Materialien oder langlebige Designgefäße gefragt. Viele setzen auf eine natürliche Farbpalette, die Pflanzen in den Mittelpunkt stellt und für ein harmonisches Gesamtbild sorgt.
Upcycling bleibt weiterhin ein wichtiger Trend. Alte Holzkisten, restaurierte Keramik oder Emaillegefäße verleihen Balkon und Terrasse eine individuelle Note. Gleichzeitig gewinnen vertikale Pflanzsysteme an Bedeutung, besonders in städtischen Räumen. Sie ermöglichen eine strukturierte Bepflanzung selbst auf kleiner Fläche und schaffen eine beeindruckende grüne Tiefe.
Diese Frühlingsblumen sind jetzt besonders gefragt
Krokusse: Frühstart für Insekten
Krokusse gehören zu den zuverlässigsten Frühblühern. Sie erscheinen oft schon bei kühlen Temperaturen und setzen kräftige Farbakzente. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, da sie früh im Jahr Pollen und Nektar bereitstellen.
Gefragt sind vor allem robuste, ungefüllte Sorten, die sich gut zum Verwildern eignen. Ein sonniger bis halbschattiger Standort sowie gut durchlässiger Boden fördern eine gesunde Entwicklung. Einmal gepflanzt, sorgen sie Jahr für Jahr für neue Farbtupfer im Beet oder Rasen.

Blühende Krokusse gelten als typische Frühlingsboten. Quelle: Canva.
Hyazinthen: Duft und Struktur
Hyazinthen überzeugen durch ihre kompakte Wuchsform und ihren intensiven Blütenduft. Sie bringen Struktur ins Beet oder in Kübel und setzen durch ihre dichten Blütenstände klare Akzente. Farblich dominieren sanfte Pastelltöne, ergänzt durch moderne Nuancen in Creme oder zartem Gelb.
Wichtig ist eine gute Drainage, da Hyazinthen empfindlich auf Staunässe reagieren. Ausreichender Abstand zwischen den Zwiebeln sorgt für gesunde Entwicklung und kräftige Blütenbildung.
Tulpen: Klassik trifft Vielfalt
Tulpen zählen zu den beliebtesten Zwiebelblumen überhaupt. Ihre enorme Sortenvielfalt erlaubt nahezu jede Farb- und Formkombination. Neben großblütigen Züchtungen sind zunehmend mehrjährige Wildtulpen gefragt, da sie robuster und langlebiger sind.
Durch die Kombination früher, mittlerer und später Sorten lässt sich die Blütezeit deutlich verlängern. Ein sonniger Standort und gut durchlässiger Boden sind entscheidend für kräftige Pflanzen und eine reiche Blütenbildung.

Großflächige Tulpenfelder prägen in der Blütezeit das Landschaftsbild vieler Regionen. Quelle: Canva.
Maiglöckchen: Zurückhaltende Eleganz
Maiglöckchen stehen für schlichte, zeitlose Eleganz. Ihre weißen, glockenförmigen Blüten bilden einen ruhigen Kontrast zu sattgrünen Blättern. Sie bevorzugen schattige Standorte und humusreiche Böden, in denen sie sich flächig ausbreiten können.
Aufgrund ihrer Giftigkeit werden sie bewusst platziert, insbesondere in Haushalten mit Kindern oder Haustieren. Alternativen wie Elfenblume oder Lungenkraut bieten eine ähnliche optische Wirkung, ohne dieses Risiko.
Farbkonzepte im Garten
Aktuelle Gestaltungskonzepte setzen auf natürliche, harmonische Farbharmonien. Terrakotta, Salbeigrün, Cremeweiß und gedeckte Beerentöne prägen sowohl Beete als auch Textilien und Dekoration. Statt greller Kontraste stehen abgestimmte Farbwelten im Vordergrund, die Ruhe und Weite vermitteln.
Materialien wie Holz, Naturstein oder Metall sorgen für Struktur und Langlebigkeit. Ergänzt durch dezente, energieeffiziente Beleuchtung entsteht eine Atmosphäre, die den Außenbereich auch am Abend nutzbar macht.
Der Garten entwickelt sich zunehmend zu einem vielseitigen Lebensraum – als Ort für Erholung, Begegnung und Naturerlebnis. Wer Frühblüher pflanzt, Vielfalt zulässt und nachhaltig gestaltet, schafft nicht nur eine saisonale Blütenpracht, sondern eine langfristig wertvolle Umgebung.
Xmas vs. Weihnachten, Plastikbaum vs Nordmanntanne, Geschenkgutschein vs. selbst-gestrickte Socken. Ich will heute mal einen kritischen Blick auf Hypes und Traditionen werfen. Wenn der echte Baum im Wohnzimmer zunehmend an Beliebtheit verliert, lohnt der Vergleich. Ab wann amortisiert sich der Plastikbaum, wie lang hält er und was ist eigentlich ökologischer? Was sind die Vor- und Nachteile an digitalen Geschenkkarten, welche Ideen und Innovationen sind mir über das Jahr begegnet, die ich euch empfehlen kann…

Crazy, stylische und digital oder lieber traditionell. Wie darf die festlichste Nacht des Jahres für euch sein? Bildquelle: canva
Echter Christbaum vs. Plastikbaum
In den letzten Jahren zeigt sich ein deutlicher Trend: Immer mehr von euch entscheiden sich für einen Plastikbaum, während der echte Baum zunehmend ins Hintertreffen gerät. Doch was sind die tatsächlichen Unterschiede zwischen beiden Optionen? Wir vergleichen sie in den Bereichen Preis, Umweltfreundlichkeit, Langlebigkeit, Entsorgung und Dreck.
Preis – Was ist wirklich günstiger?
Ein echter Christbaum kostet in der Regel zwischen 30 € und 70 € pro Jahr, abhängig von Größe und Qualität. Wenn man bedenkt, dass dieser Baum nur für ein paar Wochen im Jahr verwendet wird, summieren sich die jährlichen Ausgaben schnell. Ein Plastikbaum hingegen kostet zwischen 50 € und 600 €, je nach Qualität und Größe. Doch hier ist der Preis nicht nur eine einmalige Ausgabe. Ein Plastikbaum kann viele Jahre halten, sodass die langfristigen Kosten relativ niedrig ausfallen. In den ersten Jahren kann der Plastikbaum jedoch teurer erscheinen.
Umweltfreundlichkeit – Was ist die nachhaltigere Wahl?
Der echte Christbaum gilt als die umweltfreundlichere Option, solange er aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Nach der Verwendung kann der Baum leicht kompostiert oder anderweitig recycelt werden, wodurch er relativ unproblematisch in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann.
Ein Plastikbaum besteht hauptsächlich aus PVC, einem Kunststoff, dessen Herstellung eine hohe CO₂-Belastung mit sich bringt. Zudem ist er nicht biologisch abbaubar, was die Entsorgung erschwert und die Umwelt belastet, wenn der Baum am Ende seiner Lebensdauer auf Deponien landet. Plastikbäume sind also auf lange Sicht weniger nachhaltig.
Langlebigkeit – Was hält länger?
Ein echter Christbaum hat eine kurze Lebensdauer. Nach wenigen Wochen beginnt der Baum zu nadeln, und spätestens nach dem Fest muss er entsorgt werden. Auch wenn der Baum recycelt werden kann, bleibt seine Lebensdauer auf die Saison begrenzt.
Ein Plastikbaum hingegen hat eine weitaus längere Lebensdauer und kann viele Jahre in Folge verwendet werden. Auch wenn er zu Beginn teurer ist, amortisieren sich die Kosten über die Jahre, was ihn langfristig günstiger macht.
Entsorgung – Einfach oder problematisch?
Die Entsorgung eines echten Christbaums ist relativ unkompliziert. Viele Städte bieten spezielle Abholungen an, und der Baum kann leicht recycelt oder kompostiert werden. Das bedeutet für euch keinen großen Aufwand.
Die Entsorgung eines Plastikbaums gestaltet sich jedoch schwierig. Dieser kann nicht einfach recycelt werden und verbleibt oft auf Mülldeponien, was seine Umweltfreundlichkeit infrage stellt. Hier wird der Plastikbaum zu einer langfristigen Belastung.
Dreck – Der Aufwand, den ihr in Kauf nehmen müsst
Echte Bäume sind dafür bekannt, Nadeln zu verlieren, was zusätzliche Arbeit bedeutet. Besonders wenn ihr keinen Teppichboden habt, müssen die Nadeln regelmäßig entfernt werden. Für manche ist dies eine lästige Aufgabe.
Ein Plastikbaum bleibt im Gegensatz dazu sauber und pflegeleicht. Ihr müsst ihn nicht ständig von Nadeln befreien und könnt euch auf den festlichen Glanz konzentrieren, ohne zusätzliche Reinigungsarbeiten.
Wann sollte man am besten einen Weihnachtsbaum kaufen?
Ein Weihnachtsbaum lohnt sich vor allem dann, wenn er rechtzeitig vor den Feiertagen gekauft wird. In den Wochen vor Weihnachten – meist ab Ende November bis Anfang Dezember – bieten viele Anbieter gute Auswahl und Preise. Wer frühzeitig kauft, kann zudem von Rabatten profitieren und einen Baum in gewünschter Größe und Qualität finden. Kurz vor den Feiertagen steigen oft die Preise und die Auswahl wird begrenzter. Wer also auf die besten Angebote und eine große Auswahl setzt, sollte nicht bis kurz vor Heiligabend warten.

Die Wahl des richtigen Christbaums ist in vielen Haushalten nach wie vor eine der wichtigsten Entscheidungen zur Weihnachtszeit. Bildquelle: Canva
Geschenke vs. Gutscheinkarten
In den letzten Jahren hat sich ein klarer Trend zu Gutscheinkarten entwickelt. Es gibt gute Gründe warum immer mehr Menschen auf digitale Geschenke setzen, dabei hat das nicht nur mit Bequemlichkeit oder mangelnder Kreativität zu tun. Auch digitale Produkte können persönlich sein, wenn man es richtig angeht.
Geschenke – Die persönliche Note zählt
Ein individuell ausgewähltes Geschenk zeigt, dass ihr euch Gedanken gemacht habt. Es gibt kaum etwas, das mehr emotionalen Wert hat als ein persönlich ausgesuchtes Geschenk. Doch diese persönliche Auswahl ist mit Aufwand verbunden. Die Vorbereitung ist zeitintensiv, und es besteht immer das Risiko, dass das Geschenk nicht den Geschmack des Empfängers trifft. Auch das Einpacken, Besorgen und eben auch das Versenden, macht Mühe und Arbeit. Aber kommt es nicht darauf schlussendlich an? Ein persönlich eingepacktes Geschenk mit einer selbstgeschriebenen Karte, das anschließend zur Post gebracht wurde, trifft sicher jede Oma ins Herz.
Vorteile:
- Hoher emotionaler Wert
- Individuelle Note
- Überraschungseffekt
- Traditionell
Nachteile:
- Aufwendig in der Auswahl und Vorbereitung
- Risiko, das falsche Geschenk auszuwählen
- Einpacken will geübt sein
Gutscheinkarten – Flexibel und praktisch
Gutscheinkarten bieten eine schnelle und praktische Lösung. Ihr könnt dem Empfänger einen selbst gewählten Gutschein für seinen Lieblingsladen oder Onlineshop überreichen. Der Vorteil: Der Empfänger kann selbst entscheiden, was er kauft. Die Vorbereitung ist einfach, und ihr könnt sicher sein, dass der Empfänger genau das bekommt, was er möchte.
Ein Nachteil von Gutscheinen ist jedoch, dass sie oft als unpersönlich wahrgenommen werden, vor allem, wenn sie ohne eine persönliche Nachricht oder kreative Verpackung verschenkt werden.
Vorteile:
- Flexibilität für den Empfänger
- Schnelle und einfache Vorbereitung
- Kein Risiko, das falsche Geschenk zu kaufen
Nachteile:
- Geringer emotionaler Wert
- Weniger Überraschungseffekt
Beliebtheit – Gutscheine liegen im Trend
Die Beliebtheit von Gutscheinen wächst kontinuierlich. Besonders in der heutigen Zeit, in der viele von euch mehr Online-Shopping betreiben, sind Gutscheinkarten eine bequeme Möglichkeit, dem Empfänger eine Freude zu bereiten, ohne stundenlang nach dem perfekten Geschenk suchen zu müssen. Ihr spart Zeit und stressige Vorbereitungen.

Wer ist superspacig mag, kann die Bescherung auch im virtuellen Raum feiern. Für Menschen die weit voneinander entfernt leben und sich über die Feiertage nicht besuchen können, kann das eine sehr schöne Möglichkeit sein, sich trotzdem nah zu sein. Bildquelle: canva
Meine persönliche Meinung zu den Weihnachts-Hypes
Weihnachten zeigt jedes Jahr mehr eine Tendenz zu Plastik und Digitalisierung. Ich tingle selbst seit ca. 3 Jahren um Plastikbäume herum, bin oft in Versuchung gewesen, nun doch einen zu kaufen. Es ist schließlich viel weniger Aufwand, macht weniger Dreck, muss anschließend nicht mühsam entsorgt werden und kann jedes Jahr einfach aus der Kiste gepackt werden. Aber meine Kinder waren schließlich diejenigen, die sich dagegen gesträubt haben. Sie lieben die Tradition jedes Jahr abwechselnd den Baum aussuchen zu dürfen. Ich persönlich mag den Geruch.
Was Geschenke angeht, versuche ich frühzeitig für jeden in meiner Familie ein sinnvolles Geschenk zu finden. Natürlich ging das auch schon oft schief, gerade bei meiner 14jährigen Tochter ist es eine Herausforderung, das richtige Geschenk zu finden. Aber auch Fails können ihren Charme haben und über so manches Geschenk, das es dann doch nie gab, weil 3mal umgetauscht, lachen mein Mann und ich noch heute.
Die Wahl zwischen echtem Baum und Plastikbaum sowie zwischen Geschenken und Gutscheinkarten ist eine Entscheidung, die ich euch nicht abnehmen kann. Sie ist stark von euren persönlichen Werten und Prioritäten abhängig. Raten kann ich euch nur zu dem, mit dem ihr euch wirklich wohl fühlt. Denn Schenken soll Freude machen. In diesem Sinne, wünsche ich euch eine wunderschöne Weihnachtszeit.

Ein selbst verpacktes Geschenk ist für viele von euch der Höhepunkt der Weihnachtsvorbereitungen. Bildquelle: Canva
Oma Hilde hat Geburtstag? Der Hochzeitstag steht vor der Tür? Tante Martha liegt im Krankenhaus? Klare Sache, da müssen Blumen her! Fragt sich bloß…welche?
Denn all den Anlässen, zu denen man Blumen verschenken kann, stehen mindestens ebenso viele Blumenarten gegenüber, um einem netten Menschen eine Freude zu machen. Doch das ist kein Grund, um zwischen Malven, Margeriten und Mimosen zu verzweifeln. Wir von Rabatt-Coupon verraten euch, wann es sich lohnt, welche Blumen zu verschenken.
Jeder Blume wohnt eine gewisse Botschaft inne
Tatsächlich gibt es so etwas wie eine eigene „Blumensprache“, auch „Blumensymbolik“ genannt. Will heißen: Jeder Blume wohnt eine gewisse Botschaft und Bedeutung inne, die wir beim Verschenken weitergeben. Damit der Beschenkte die eigentlich sehr liebenswerte Geste also nicht missversteht, solltet ihr euch im Klaren darüber sein, welche Blume welche Botschaft transportiert.

Tolle Blumendeko für eine Hochzeit findet ihr bei Ja-Hochzeitsshop, Bildquelle: pixabay.com | taylorjamesphotos
Für die meisten eher unpassend: Weiße Blumen
Einer der größten Fehler, den ihr hier machen könnt: Weiße Blumen verschenken. Denn diese verbinden viele Menschen mit einem traurigen Thema, und zwar dem Tod. Weiße Blumen sind ein beliebter Grabschmuck, sodass sie die meisten Menschen primär mit etwas eher Unangenehmem verbinden.
Nehmen wir an, ihr wollt einem lieben Menschen, der im Krankenhaus liegt, zur Aufmunterung ein paar Blumen mitbringen. Wenn ihr ihm nun einen Strauß mitbringt, der gänzlich aus weißen Blumen besteht, könnte das völlig falsch verstanden werden. Also nach dem Motto: „Hoffentlich geht es dir bald noch schlechter.“ Dabei wollt ihr ja eigentlich das Gegenteil ausdrücken…
Zugleich sei natürlich erwähnt: Wenn ihr den Menschen sehr gut kennt und wirklich wisst, dass weiße Blumen zu seinen Lieblingsblumen zählen, ist ein solcher Blumenstrauß völlig in Ordnung.

Elegante weiße Tulpen – schlicht, frisch und zeitlos. Mit Frühlingsblühern von Blume2000 könnt ihr zu jedem Anlass die richtigen Blumen Verschenken, Bildquelle: unsplash.com | Roman Kraft
Bei roten Blumen ist Vorsicht geboten
Vorsicht angesagt ist auch bei Sträußen, die vollständig aus roten Blumen bestehen. Mag schön aussehen, steht aber vor allem für eines: Die Liebe. Rote Blumen solltet ihr also nur dann verschenken, wenn ihr dies eindeutig ausdrücken möchtet. Ergo sind rote Blumen das perfekte Geschenk am Valentins- und Hochzeitstag.
Mit unseren Euroflorist Gutscheinen könnt ihr im Online-Shop des Blumenversenders zum Beispiel den Strauß „Mit Liebe“ entdecken. Dieser besteht aus roten Rosen kombiniert mit Eukalyptus und Ruscus. Auch eine hervorragende Wahl für Romantiker: Der Blumenstrauß „Großes Herz“, der die schönsten Blumen der Saison in Rot- und Rosatönen miteinander kombiniert. Freut euch auf rot schimmernde Rosen, Freesien und Margeriten – da pocht das Herz vor lauter Liebe, da wallt das Blut vor lauter Zuneigung.
„Blumen in rot und vielen weiteren Farben gibt es bei Blumen Ideal“
Welche Blume steht für was?
Hier zeigen wir euch nun, mit welchen Bedeutungen und Gefühlen die einzelnen Blumensorten verknüpft sind:
Dahlien
Generell stehen Dahlien für Dankbarkeit. Ein Strauß mit Dahlien ist daher eine gute Idee, um sich für Gefälligkeiten zu bedanken. Insbesondere gelbe und rote Dahlien werden mit dem Gedanken „Du bist das große Glück und die große Liebe meines Lebens“ verbunden. Daher sind sie ebenfalls sehr gut geeignet, um sie als Liebesbeweis zu verschenken.
Chrysanthemen
Chrysanthemen stehen für ein langes Leben, ewiges Glück und auch dafür, unter widrigen Bedingungen den Mut nicht zu verlieren. Simpel ausgedrückt könnte man sie auch als „Kämpferblumen“ bezeichnen. Chrysanthemen könnt ihr daher gut verschenken, wenn ihr einem Menschen viel Mut und Durchhaltevermögen wünscht. Zum Beispiel vor einer wichtigen Prüfung oder einer Operation.
Flieder
Flieder steht für Zärtlichkeit und Leichtigkeit, er symbolisiert die Freude und den Zauber, die eine beginnende Liebe in sich trägt. Wenn ihr also einem frisch verliebten Paar eine blumige Freude machen wollt, dann schenkt ihm am besten einen Strauß mit Flieder. Mit unseren Euroflorist Gutscheinen könnt ihr zum Beispiel den „Farbenfrohen Strauß“ zum Vorzugspreis bestellen, der unter anderem Freesien und Strandflieder enthält. Ferner ist dieser Strauß natürlich ideal, um ihn eurem/eurer neuen Liebsten zu schenken, sofern ihr erst seit Kurzem ein Liebespaar seid.
„Blumensträuße mit oder ohne Flieder findet ihr bei Blume Ideal“
Gänseblümchen
Gänseblümchen symbolisieren Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit. Zugleich stehen sie auch für zärtliche Erinnerung und kindliche Unschuld. Sofern ihr also jemanden kennt, der im Herzen jung geblieben ist und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreut, sind Gänseblümchen genau das Richtige für ihn.
Malven
Ihr möchtet euch bei jemandem entschuldigen? Dann sind Malven genau die richtige Wahl für euren Blumenstrauß. Schon seit Jahrhunderten verkörpern Malven die Geste der Vergebung, sie haben eine ungemein beruhigende und versöhnliche Wirkung.
Margeriten
Margeriten stehen zwar für Unentschlossenheit, aber auch für tausendfaches Glück und Gesundheit. Wenn ihr also einen kranken Menschen besucht und ihn aufheitern möchtet, sind Margeriten eine gute Wahl.
„Mit BlumenZwiebelnVersand könnt ihr auch eure eigenen Margeriten anbauen“

Blumenzwiebeln für eure Blütenpracht jetzt bei BlumenZwiebelnVersand entdecken, Bildquelle: pixabay.com | Katerina_Knizakova
Veilchen
Veilchen repräsentieren heimliche Liebe, aber auch Treue, Anstand, Demut, Jungfräulichkeit und Geduld. Sie sind also genauso gut dafür geeignet, jemandem heimlich eure Liebe zu gestehen, wie dafür, jemandem viel Erfolg zu wünschen, der gerade eine schwere Zeit durchmacht. Denn Veilchen verkörpern dadurch, dass sie für Jungfräulichkeit und Geduld stehen, den Beginn einer neuen Lebensphase. Diese Phase mag vielleicht einige Stolpersteine beinhalten – doch wer die Ruhe bewahrt und geduldig ist, wird letzten Endes auch Erfolg haben. Ihr könnt Veilchen demnach hervorragend verschenken, wenn zum Beispiel ein guter Freund von euch wegen eines Jobwechsels umzieht und ihr ihm viel Kraft wünschen möchtet.
Vergissmeinnicht
Vergissmeinnicht verkörpern Abschied in der Liebe und den Gedanken, jemanden gut in Erinnerung zu behalten. Es ist daher nicht überraschend, dass man Vergissmeinnicht sehr gut verschenken kann, wenn ein Abschied bevorsteht. Sei es, um sich nach einem Urlaub bei Freunden für ihre Gastfreundschaft zu bedanken, oder auch, wenn ihr einen lieben Menschen länger nicht mehr sehen werdet – Vergissmeinnicht sorgen dafür, dass der Abschied nicht ganz so trostlos vonstatten geht.

Große Symbolkraft habt ihr auch bei Sträußen von Blumenversand Edelweiß, Bildquelle: unsplash.com | Gemma Evans
Auch die emotionale Auswirkung auf den Raum ist zu bedenken
Vorallem Bei Frauen wird oft die Raumwirkung und der Emotionale Ausdruck verknüpft, da Blumen unterschiedliche Wirkungen haben können. Beispielsweise haben Lavendel, Flieder oder Margeriten eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung. Eine ähnliche emotionale Wirkung haben Gänseblümchen und Veilchen, denn sie strahlen Harmonie und Nostalgie aus, mit diesen Blumen muss man also nicht all zu sparsam sein. Anders aber bei Roten Rosen, welche Leidenschafft und Präsenz fördern und dies schnell zu viel werden kann.
Eine besondere Emotionale Wirkung haben die Blumen aber wenn ihr sie selber vorzieht oder sogar aussät
Für Einsteiger oder Gärtner die es leicht haben wollen sind Mageriten und Malven optimal, da es recht einfach ist aus ihnen Samen zu ziehen. Auch Vergissmeinnicht, Gänseblümchen und Veilchen sind ideal für die Vorzucht. Schwieriger wird es wenn ihr Flieder pflanzen wollt, dieser braucht Jahre bis er blüht, da der Strauch seine Zeit braucht um zu wachsen. Wichtig für gesunde Pflanzen ist aber auch die Erde, für Vorzuchten auf der Fensterbank könnt ihr nährstoffarme Erde nehmen, das die jungen Pflanzen dazu angeregt werden, ein starkes Wurzelwerk zu entwickeln. Nährstoffreiche Erde ist optimal beim Umpflanzen ins Beet oder in größere Töpfe ist nährstoffreiche Erde dann die richtige Wahl. Bei Direktsaat im Garten solltet ihr euch nach den Bedürfnissen der jeweiligen Pflanze richten.
Blumen haben nicht nur eien Auswirkung auf unsere Emotionen sondern auch auf unsere Tier- und Umwelt
Vorallem Hobbygärtnern ist häufig wichtig, das ihr Garten und die daraus verschenkten Blumen ökolgisch sind und sich positiv auf die Biodiversität auswirken. Dadurch drängt sich eine Frage auf:
Welche Blumen verbinden Symbolkraft und ökologische Bedeutung?
Bienenfreundlich sind zum Beispiel Lavendel, Flieder und Mageriten, da sie hervorragende Nektarspender sind. Wenn ihr Blumen pflanzen wollt, die lang blühen und robust sind solltet ihr überlegen Wiesen-Salbei, Goldgarbe oder Spornblumen in eurem Garten zu pflanzen. Wenn ihr auch einen nutzen von der Pflanze haben wollt sind Wildrosen mit ihren Hagebutten als Dekoration im Herbst eine Überlegung wert, aber auch Thymian ist eine tollte Pflanze, da sie sehr beliebt ist bei Insekten und gleichzeitig auch noch nützlich in der Küche. Egal wofür ihr euch entscheidet Grundsätzlich gilt immer setzt auf eine Vielfalt heimischer, ungefüllter Blüten. Gefüllte Blüten sehen zwar hübsch aus, bieten aber oft kaum Nahrung für Insekten. Achtet außerdem auf eine gestaffelte Blütezeit – so bietet ihr Bienen vom Frühling bis in den Herbst durchgehend Futterquellen.
Menge, Mischung, Zusatzgoodies: Ein paar nützliche Tipps fürs Blumenverschenken
Zum Schluss möchten wir euch noch ein paar allgemeine Tipps geben, damit euer Blumengeschenk genau das darstellt, was ihr euch erhofft. Denn egal, zu welchem Anlass ihr eure Blumen nun verschenkt: Sie zaubern dem Beschenkten ein Lächeln auf die Lippen, sie sind dank ihrer Farben und ihres Dufts ein sinnliches Vergnügen, das den grauen Alltag zumindest für einen kurzen Moment vergessen macht.
Die Mischung macht’s
Sofern der Beschenkte keine Lieblingsblume hat, ist ein Strauß mit gemischten Blumen eine hervorragende Wahl. Denn so stellt ihr sicher, das zumindest ein oder zwei Blumenarten dabei sind, die dem Beschenkten gefallen. Und wer weiß: Vielleicht lernt er durch euer Geschenk ja Blumen kennen, von denen er noch gar nicht wusste, dass sie ihm durchaus gefallen?

Manchmal ist ein bunt gemischter Strauß genau die richtige Wahl um Danke zu sagen. Schöne Sträuße Frühlingsblumen könnt ihr mit Blume2000 verschenken, Bildquelle: unsplash.com
Stellt euren eigenen Geschmack nicht in den Vordergrund
Nur allzu leicht lässt man sich dazu hinreißen, genau das zu verschenken, was man selbst mag. Bei einem Blumengeschenk sollte aber der Geschmack der zu beschenkenden Person im Vordergrund stehen, und nicht euer eigener. Mag sein, dass es euch exotische Orchideen angetan haben – aber ob die der 70-jährigen Tante Martha auch gefallen? Ihr seht schon: Versucht am besten, euch in den Beschenkten hineinzuversetzen und das Blumengeschenk wird ein voller Erfolg.
„Bei Blumenversand Edelweiß gibt’s was passendes für jeden Geschmack“

Bei Blumenversand Edelweiß gibt es eine große Auswahl an verschiedene Frühlingsblühern, Bildquelle: unsplash.com | Ales Krivec
Für jeden Anlass die richtige Menge
Blumen sind schön, aber Blumen können den Beschenkten auch regelrecht „erschlagen“. Nur weil Oma Hilde 80 Jahre alt wird, müsst ihr ihr nicht gleich 80 Tulpen in die Hand drücken. Und auch zum fünfzigsten Hochzeitstag müssen es nicht 50 Rosen sein. Wohlgemerkt: Wenn ihr dem Beschenkten sehr nahe steht und ihr euch gegenseitig viel bedeutet, ist es selbstredend nicht verboten, für ein Blumengeschenk auch mal tief in die Tasche zu greifen. Doch in der Regel gilt: Weniger ist mehr. Für kleine Gefälligkeiten reicht ein kleiner Strauß absolut aus, denn in puncto Blumenstrauß zu dick aufzutragen, kann schnell missverstanden werden.
Kombiniert Blumensträuße mit anderen Vorlieben des Beschenkten
Apropos kleine Sträuße – das Verschenken von solchen ist auch deshalb sinnvoll, weil ihr dann zu eurem Blumenstrauß noch eine andersartige Aufmerksamkeit dazupacken könnt. Für Weinfreunde empfiehlt es sich, dem Blumenstrauß einen edlen Tropfen beizulegen. Aber auch ein gutes Olivenöl oder eine Mischung für leckere Smoothie Bowls können hervorragende zusätzliche Goodies sein, sofern der Beschenkte diesen zugeneigt ist. Mit unseren weinvorteil.de Gutscheinen, gourmondo Rabattcoupons und FabFoods Gutscheinen könnt ihr eben solche Goodies zum Vorteilspreis bestellen – damit das Verschenken nicht nur euch Freude macht, sondern auch dem Beschenkten positiv im Gedächtnis bleibt.
Die Legalisierung von Cannabis war eines der ambitioniertesten und zugleich kontroversesten Reformprojekte der aktuellen Bundesregierung. Eine Entwicklung und Liberalisierung der deutschen Drogenpolitik haben viele Menschen gefordert und um so glücklicher sind sie über die derzeitige Legalisierung. Doch jetzt, mit einer bevorstehenden Bundestagswahl und der möglichen Neuordnung der politischen Kräfte, steht die Cannabis-Politik auf dem Prüfstand. Wird eine neue Regierung die Legalisierung rückgängig machen oder sie sogar noch weiter ausbauen? In diesem Artikel gehen wir auf die aktuelle Situation, sowie den Standpunkt der größten Parteien zur Drogenpolitik ein.

Cannabis Konsum und Besitz ist in Deutschland derzeit legal. Die Frage ist, wie lange noch? Quelle: canva
Die aktuelle Lage: Was wurde bisher erreicht?
Die Ampel-Koalition, bestehend aus SPD, Grünen und FDP, hat die kontrollierte Freigabe von Marihuana als eine ihrer zentralen Reformen vorangetrieben. Seit dem 1. April 2024 ist der Besitz einer begrenzten Menge für den Eigenkonsum straffrei.
Was genau ist derzeit legal?
- Erwachsene dürfen bis zu 25 Gramm Hanf in der Öffentlichkeit mit sich führen und bis zu 50 Gramm in der eigenen Wohnung lagern.
- Außerdem ist die Einfuhr von Hanf-Samen für den Eigenanbau aus EU-Mitgliedsstaaten gesetzlich erlaubt. Die Samen dürfen legal aus dem EU-Ausland online bestellt werden. Pro Person dürfen bis zu 3 Pflanzen selbst angebaut werden.
- Neben dem Eigenanbau sind nichtkommerzielle Cannabis-Clubs erlaubt, die den Anbau und die Weitergabe innerhalb strenger Regelungen organisieren.
Um euch den Anbau zu erleichtern, bietet der Hanfgartenshop Stecklinge und Samen an.

Wer möchte, darf derzeit bis zu 3 Cannabis Pflanzen bei sich Zuhause züchten. Quelle: canva
Cannabis und Führerschein
Mit der Legalisierung von Marihuana trat auch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung in Kraft. Der THC-Grenzwert wurde bei 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum (ng/ml) festgelegt. Wer diesen Grenzwert überschreitet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit Sanktionen rechnen.
Sonderregelungen gelten für Fahranfänger und junge Erwachsene unter 21 Jahren: Hier liegt der zulässige Grenzwert bei nur 1,0 ng/ml. Wer diesen Wert überschreitet, riskiert bereits ein Bußgeld und weitere Konsequenzen.
Wer medizinisches Cannabis auf Rezept konsumiert, unterliegt keinem festen THC-Grenzwert. Allerdings muss nachgewiesen werden, dass die Fahrtüchtigkeit dadurch nicht beeinträchtigt ist. In Verdachtsfällen kann dennoch ein Verfahren eingeleitet werden. Bei offensichtlichen Ausfallerscheinungen drohen auch hier Strafen bis hin zu einem Fahrverbot oder einer Freiheitsstrafe.
Strafen bei Missachtung der THC-Grenzwerte
- Erster Verstoß: 500 € Bußgeld und ein Monat Fahrverbot
- Wiederholter Verstoß: 1.000 € Bußgeld und drei Monate Fahrverbot
- Dritter Verstoß: 1.500 € Bußgeld und drei Monate Fahrverbot
Besonders kritisch: Mischkonsum! Wer sowohl Marihuana als auch Alkohol konsumiert und dann Auto fährt, muss mit einer Mindeststrafe von 1.000 EUR rechnen. Wiederholungstäter können mit Strafen bis zu 3.500 EUR belegt werden.
Was ist nicht legal?
- gewerblicher Verkauf
- Einfuhr von Marihuana aus dem Ausland
- Werbung für Cannabis
- Verkauf an Minderjährige, Konsum und Besitz Minderjähriger und Konsum in Gegenwart Minderjähriger
- öffentlicher Konsum zwischen 7 und 20 Uhr in Fußgängerzonen
- Besitz von mehr als 50 Gramm

Bisher ist in Deutschland nur nichtgewerblicher Anbau von Hanf legal. Quelle: canva
Trotz dieser Fortschritte bleibt die Legalisierung ein stark diskutiertes Thema, insbesondere unter konservativen Parteien und der Polizei.
Welche Parteien wollen die Cannabis-Politik wieder verschärfen?
Nicht jede Partei ist mit der aktuellen Cannabis-Politik zufrieden. So sehen manche Parteien die Legalisierung von Marihuana als gefährlichen Schritt hin zu mehr Drogenkonsum und Kriminalität, während andere einen weiteren Ausbau fordern. Neutral zur Drogenpolitik steht übrigens das Bündnis Sahra Wagenknecht. Das Wahlprogramm enthält sich komplett. Hier ein Überblick, welche Partei was fordert:
CDU/CSU: Rückkehr zur restriktiven Drogenpolitik
Friedrich Merz hat sich zur Cannabis-Legalisierung folgendermaßen ausgedrückt:
„Das ist erst der Anfang einer weiter zunehmenden Rauschgiftkriminalität in unserem Land, ausgelöst durch die von der Ampelregierung in Berlin beschlossene Legalisierung des Cannabis-Besitzes“, und weiterhin: „Die Ampel sollte daher ihren Fehler schnell korrigieren. Folgen einer falschen Gesetzgebung kann man unterschätzen. Aber sehenden Auges in eine solche Verschärfung der Drogenkriminalität abzurutschen, das sollte eine verantwortungsvolle Regierung nicht zulassen.“
Damit signalisiert er, dass die CDU im Falle eines Wahlsiegs striktere Maßnahmen gegen Cannabis ergreifen wollen. Auch Markus Söder von der CSU spricht sich negativ zur Legalisierung aus. Er meint: „Wir werden dieses Gesetz extremst restriktiv anwenden.“
Die Christdemokraten argumentieren, dass die Legalisierung die Polizei belastet, den Schwarzmarkt nicht eindämmt und gesundheitliche Risiken fördert.

Ein Regierungswechsel könnte Cannabis in Zukunft wieder verbieten. Quelle: canva
AfD: zurück zum Verbot
Die AfD fordert die vollständige Aufgabe der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken und eine wissenschaftliche Nutzenbewertung von Medizinalcannabis analog zum Arzneimittelrecht. Sie sieht eine Gefahr für die psychische Gesundheit unter 25 Jähriger und schreibt in ihrem Parteiprogramm:
„Der Konsum von Cannabis kann die Intelligenz beeinträchtigen und zu schweren gesundheitlichen, medizinischen und psychischen Schäden führen, wobei insbesondere das noch nicht vollständig entwickelte Gehirn von Jugendlichen anfällig für irreversible Schädigungen ist. Die Freigabe des Cannabiskonsums außerhalb bestimmter medizinischer Indikationen halten wir für einen Fehler, der umgehend korrigiert werden muss.“
Erweiternd dazu möchte die AfD die suchtpsychiatrische Versorgung ausbauen, um Drogenkranken zu helfen.
Welche Parteien wollen die Legalisierung ausbauen?
Die Parteien der amtierenden Regierung entwickelten die Teil-Legalisierung. Die Vorstellungen, wie sie weiter vorangehen könnte, sehen folgendermaßen aus:
Bündnis 90/Die Grünen: Weiterentwicklung des Cannabis-Gesetzes
Die Grünen sehen die aktuelle Regelung als einen ersten Schritt, wollen aber noch weitergehen. Sie fordern den Verkauf in lizenzierten Fachgeschäften, klarere Jugendschutzkonzepte und eine bessere Aufklärung sind Kernpunkte ihres Programms. Sollte es nach der Wahl eine Regierungsbeteiligung geben, könnte es gut sein, dass sie sich für eine komplette Kommerzialisierung des Marktes einsetzen.

Ein legaler gewerblicher Verkauf von Cannabis könnte für einen kontrollierten THC-Gehalt sorgen. Quelle: canva
SPD: europarechtskonforme Legalisierung
Die SPD spricht sich für eine europarechtskonforme Legalisierung, verstärkte Maßnahmen zur Suchtprävention und gegen Werbung von Rauschmitteln aller Art aus. Unter der Regierung der SPD ist Cannabis zwar legalisiert worden, aber inwieweit ein gewerblicher Verkauf zukünftig möglich sein wird, ist kein Teil ihres Wahlprogrammes. Der aktuelle Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich bislang nicht eindeutig für eine weitere Legalisierung ausgesprochen. Sollte die SPD in der nächsten Regierung vertreten sein, ist also nicht klar ob und wie weit die Cannabis-Politik sich weiterentwickelt.
FDP: Marktöffnung und wirtschaftliche Chancen
Die FDP sieht in der Legalisierung vor allem wirtschaftliche Potenziale. Durch eine regulierte Abgabe in Fachgeschäften, verbunden mit klaren Jugendschutzrichtlinien, könnte Deutschland einen lukrativen Markt schaffen. Der Schwarzmarkt würde durch den legalen Verkauf von kontrolliert gezüchteten Cannabis eingedämmt werden und das Marihuana besteuert werden. Gleichzeitig fordert die FDP Aufklärungsarbeit und Suchtprävention.

Mit einer vollständigen Legalisierung könnte der Staat Cannabis besteuern und reglimentieren. Quelle: canva
Linke: vollständige Legalisierung
Die Linke fordert laut Sören Pellmann eine vollständige Legalisierung von Marihuana. Cannabis-Clubs und Eigenanbau sieht die Linke als einen guten Anfang, der aber weiterhin ausgebaut werden soll. Derzeit sei die Drogenpolitik noch zu kompliziert und undurchsichtig. Eine Vereinfachung und Ausweitung der Legalisierung hat die Linke im Sinn.
Wie könnte die Zukunft der Cannabis-Legalisierung aussehen?
Der Ausgang der Bundestagswahl wird maßgeblich darüber entscheiden, ob Marihuana in Deutschland weiter legal bleibt oder ob es wieder strenger reglementiert wird. Mögliche Szenarien:
- Ampel bleibt an der Macht: Die Legalisierung könnte weiter ausgeweitet werden. Möglicherweise gibt es eine kommerzielle Marktöffnung mit Fachgeschäften.
- Union übernimmt die Regierung: Ein Rückschritt zur Kriminalisierung wäre denkbar. Besonders CDU und CSU könnten versuchen, das Gesetz zu verschärfen.
- Eine Große Koalition: Die SPD steht entgegen der Rücknahme der Legalisierung. Ein Ausbau der Modellprojekte und die vollständige Legalisierung wird es aber unter CDU/CSU und SPD wohl nicht geben.

Die Wahl entscheidet, wie es mit dem Umgang von Cannabis in Deutschland weitergeht. Quelle: canva
Fazit: Eure Wahl entscheidet über die Zukunft von Marihuana
Die Parteien nehmen unterschiedliche Positionen zur Legalisierung von Cannabis ein. Die Bundestagswahl 2025 wird darüber entscheiden, ob der Reformprozess weitergeht oder rückgängig gemacht wird. Wer sich für die Legalisierung von Cannabis ausspricht, sollte die politischen Positionen genau verfolgen und bei der Wahl strategisch abstimmen. Eure Stimme entscheidet mit, wie es mit der Legalisierung weitergehen wird.
Ich persönlich kann jedem nur ans Herz legen, die Parteiprogramme genau durchzulesen und diejenigen zu wählen, die sich für die Punkte starkmachen, die einem wichtig sind.
Der Valentinstag, der jedes Jahr am 14. Februar gefeiert wird, übt seit Jahrhunderten eine besondere Faszination auf viele Menschen aus. Ihr habt sicherlich schon unzählige Geschichten über diesen Tag gehört: Der eine schwört auf romantische Gesten, der andere lehnt das Fest als zu kommerziell ab. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich, warum feiern ihn so viele, und wie könnt ihr selbst diesen besonderen Tag gestalten? Nachfolgend findet ihr einen ausführlichen Überblick, der euch helfen soll, den Valentinstag besser zu verstehen, und einige Tipps, wie ihr ihn mit eurem Partner oder eurer Partnerin verbringen könnt. Am Ende ziehen wir ein Fazit, das zeigt, dass man diesen Tag durchaus kritisch sehen kann, ohne jedoch die schönen Seiten aus den Augen zu verlieren.
Was ist der Valentinstag überhaupt?

💑 Liebe braucht Zeit. Verbringt bewusst Momente mit eurem Partner – ohne Ablenkung, einfach nur füreinander. Quelle: Canva
Der Ursprung des Valentinstags ist keineswegs so eindeutig, wie man vielleicht meinen könnte. Oft wird auf die Legende des Priesters Valentin von Terni verwiesen, der im dritten Jahrhundert nach Christus heimlich Liebespaare traute, obwohl dies vom damaligen Kaiser untersagt war. Man sagt, dieser Priester habe frisch Vermählten Blumen aus seinem eigenen Garten geschenkt und ihnen stets geraten, die Liebe zu zelebrieren. Als Valentin seine heimlichen Trauungen fortsetzte, wurde er letztendlich gefangen genommen und hingerichtet. Man erklärte ihn im weiteren Verlauf zum Märtyrer, und die Kirche legte den Gedenktag auf den 14. Februar.
Im Laufe der Geschichte nahmen verschiedene Kulturen diesen Brauch auf und formten ihn weiter aus. Manche Historiker führen den Valentinstag ebenso auf vorchristliche Bräuche oder römische Feste wie die Luperkalien zurück, die um den 15. Februar herum gefeiert wurden. In jedem Fall entwickelte sich über die Jahrhunderte die Idee eines Tages, an dem die Liebe zwischen Menschen besonders betont und gefeiert wird.
Heute ist der Valentinstag bekannt dafür, dass Paare einander kleine Geschenke machen, romantische Nachrichten schreiben oder gar gemeinsame Ausflüge planen, um ihrer Zuneigung Ausdruck zu verleihen. In vielen Ländern gehört er fest zum Jahreskalender, und oft werden bereits Anfang Februar die Geschäfte und Restaurants mit roten Herzchen, Rosen und sonstiger Dekoration geschmückt.
Warum feiern Menschen den Valentinstag?
Ihr mögt euch fragen, wieso der Valentinstag auch in einer Zeit großer Individualität und unterschiedlicher Lebensmodelle noch so populär ist. Es gibt mehrere Gründe dafür:
- Tradition und Ritual
Vielen Menschen gefallen Rituale, weil sie dem Alltag Struktur und einen wiederkehrenden Höhepunkt verleihen. Der Valentinstag kommt einmal im Jahr und bietet so einen fixen Termin, um sich und dem Partner oder der Partnerin besondere Aufmerksamkeit zu schenken. - Symbol der Liebe
Die Liebe ist ein starkes Gefühl, das im Leben vieler Menschen eine zentrale Rolle einnimmt. Ein Tag, der dieses Gefühl zelebriert, trifft auf eine breite Resonanz. Obwohl einige argumentieren, Liebe gehöre an jedem Tag gefeiert, nutzen viele dennoch diesen Anlass als Erinnerung, den Fokus auf romantische Gesten zu legen. - Kommerz und Marketing
Natürlich lässt sich nicht leugnen, dass Unternehmen rund um den Valentinstag kräftig die Werbetrommel rühren. Geschenkeläden, Blumenhändler und Süßwarenhersteller werben frühzeitig mit speziellen Angeboten. Restaurants und Hotels locken mit Valentinstagsmenüs und -paketen. Dieser kommerzielle Aspekt ist eine treibende Kraft, warum der Tag so weit verbreitet ist. - Emotionale Verbindungen
Valentinstag bietet vielen Paaren die Chance, ihre Bindung zu stärken und ein kleines Ritual zu schaffen, das nur ihnen gehört. Selbst Paare, die sich sonst kaum für Feiertage interessieren, lassen sich gelegentlich von der Idee leiten, an diesem Datum etwas Besonderes zu unternehmen.
Wie könnt ihr mit eurem Partner oder eurer Partnerin Zeit verbringen?

💖 Liebe geht durch den Magen – und ins Herz! 🍷✨ Quelle: Canva
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Valentinstag auf sinnvolle, lustige oder romantische Weise zu verbringen. Wichtig ist, dass ihr etwas auswählt, das zu euch als Paar passt und euch Freude bereitet. Hier sind ein paar Vorschläge:
🍷 Neben dem Essen auch einen guten Wein– mehr braucht es nicht für einen perfekten Valentinstag!
- Gemeinsames Kochen
Statt in ein überfülltes Restaurant zu gehen, könnt ihr gemeinsam kochen und dabei eurer Kreativität freien Lauf lassen. Überlegt euch ein Menü, das ihr sonst selten probiert, oder versucht, ein neues Rezept auszuprobieren. Stellt dabei ruhig Kerzen auf, verwendet ein schönes Geschirr und schafft eine Atmosphäre, in der ihr euch beide wohlfühlt.
- Picknick in der Natur
Wenn das Wetter mitspielt, ist ein Picknick im Freien eine wunderbare Möglichkeit, Zeit zu zweit zu genießen. Packt eine Decke ein, nehmt ein paar Leckereien mit und sucht euch einen idyllischen Ort, an dem ihr gemeinsam den Blick in die Ferne schweifen lassen könnt. So habt ihr Abstand vom Alltag und könnt euch ungestört unterhalten. - Kulturelle Erlebnisse
Ein Besuch im Museum, in einer Kunstgalerie oder in einem Konzerthaus kann den Valentinstag zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Wählt ein Event, das euch beide interessiert. Oft finden rund um den 14. Februar auch besondere Ausstellungen oder Aufführungen statt, die zu diesem Anlass passen. - Wellness & Entspannung
Ein gemeinsamer Wellness-Tag kann wahre Wunder für die Beziehung und das allgemeine Wohlbefinden bewirken. Ob ihr in ein Spa fahrt oder einfach zu Hause ein Entspannungsprogramm mit Kerzenschein, Aromabädern und Massagen gestaltet: So könnt ihr Stress abbauen und euch komplett aufeinander konzentrieren. - Kleine Abenteuer
Plant eine Kanutour, einen Kletterkurs, eine Wanderung oder ein anderes, etwas ungewöhnliches Abenteuer. Manchmal stärkt eine kleine Herausforderung das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ihr könnt euch gegenseitig motivieren und am Ende stolz darauf sein, diese Unternehmung gemeinsam gemeistert zu haben.
- Romantische Reise
Falls ihr mehr Zeit zur Verfügung habt, ist auch ein Kurztrip oder Wochenendausflug eine schöne Idee. Dabei könnt ihr neue Orte entdecken, in Ruhe bummeln und euch im Hotel verwöhnen lassen. Wer sagt, dass es nur an exotischen Zielen romantisch zugehen kann? Auch in eurer Region gibt es sicherlich reizvolle Orte, die ihr gemeinsam erkunden könnt.
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Was könnt ihr schenken?

🌹 Liebe in Blütenform! Ein Rosenstrauß ist das perfekte Geschenk zum Valentinstag. Quelle: Canva
Geschenke zum Valentinstag müssen nicht immer teuer oder pompös sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die eure Zuneigung am besten ausdrücken. Hier ein paar Ideen:
- Persönliche Karten oder Briefe
Eine liebevoll gestaltete Karte oder ein handgeschriebener Brief kommt von Herzen. Ihr könnt darin gemeinsame Erlebnisse Revue passieren lassen, Zukunftspläne beschreiben oder einfach eure Gefühle aufschreiben. So etwas bleibt oft für lange Zeit in Erinnerung. - Blumen und Schokolade
Das ist wohl der Klassiker schlechthin. Ein Strauß roter Rosen symbolisiert nach wie vor die romantische Liebe, doch auch andere Blumenarten können je nach Geschmack eures Partners oder eurer Partnerin ausgewählt werden. Schokolade in verschiedenen Formen, von edlen Pralinen bis hin zu handgefertigten Tafeln, ist ein süßer Gruß. - Fotobuch oder Erinnerungsbox
Stellt eure schönsten gemeinsamen Erinnerungen in einem Fotobuch zusammen. Das kann ein Rückblick auf das vergangene Jahr sein oder auch ein Überblick über eure gesamte Zeit als Paar. Alternativ könnt ihr auch eine Box mit kleinen Erinnerungsstücken füllen: Eintrittskarten von Konzerten, Postkarten oder Briefe, die ihr einst ausgetauscht habt. - Erlebnisse statt Gegenstände Immer beliebter werden Erlebnisse, die man gemeinsam teilen kann: ein gemeinsamer Kochkurs, ein Fallschirmsprung, ein Tag im Kletterpark oder ein Wochenendtrip in eine schöne Stadt. Das gemeinsame Erlebnis schweißt zusammen und schafft Erinnerungen, von denen ihr noch lange zehrt.
- DIY-Geschenke
Ob ihr gern bastelt, malt oder backt: Selbst gemachte Geschenke haben stets eine persönliche Note. Das kann ein gestrickter Schal, ein Bild oder eine selbst kreierte Süßigkeit sein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und oft freut sich die beschenkte Person besonders darüber, weil ihr Zeit und Herzblut investiert habt. - Nachhaltige Präsente
Um dem teilweise kritisierten Konsumwahn am Valentinstag ein wenig entgegenzuwirken, könnt ihr bewusst nach nachhaltigen Geschenken suchen. Beispielsweise kommt ein kleiner, schön gestalteter Topf mit einer Pflanze als Alternative zum Blumenstrauß oft gut an. Produkte aus fairem Handel, recycelbaren Materialien oder solche, die regionale Kleinbetriebe unterstützen, sind eine sinnvolle Option. -
Schmuck Eine personalisierte Gravur macht ein Schmuckstück noch bedeutungsvoller. Es sieht nicht nur gut aus, sondern bringt auch eine ewige Erinnerung mit sich.
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Ein kritischer Blick: Warum manche den Valentinstag nicht mögen
Obwohl an Valentinstag überall Herzen und Romantik zu sehen sind, ist dieser Tag längst nicht unumstritten. Viele Menschen empfinden ihn als künstlich geschaffenen Anlass, der vor allem durch Werbung und kommerzielle Interessen aufgebläht wird. Folgende Punkte führen oft zu Kritik:
- Kommerzialisierung
Kaum ein anderer Tag im Jahr ist so stark mit Kaufanreizen verbunden. Werbung auf allen Kanälen suggeriert euch, ihr müsstet teure Blumen, Pralinen oder Geschenke erwerben, um eure Wertschätzung zu zeigen. Manche lehnen dies konsequent ab, weil sie finden, dass Liebe nicht käuflich sein sollte und Gesten der Zuneigung jederzeit möglich sind. - Gesellschaftlicher Druck
Der Valentinstag kann für Singles oder Menschen in Beziehungen, die nicht dem klassischen Bild entsprechen, unangenehm sein. Man fühlt sich eventuell gezwungen, den Tag zu beachten – selbst wenn man keinen Grund dafür sieht. Die öffentliche Erwartungshaltung kann Druck aufbauen und dazu führen, dass man sich ausgeschlossen oder unwohl fühlt, wenn man nicht „mitmacht“. - Ungleichheit und Erwartungen
Häufig wird kritisiert, dass an diesem Tag eine ungleiche Rollenverteilung gefördert werden könnte. So gibt es Traditionen, in denen hauptsächlich der Mann der Frau ein Geschenk machen soll. Der Valentinstag kann in manchen Konstellationen also veraltete Beziehungsmodelle reproduzieren und Erwartungen schüren, die nicht in jede moderne Partnerschaft passen. - Reduzierung auf einen Tag
Viele von euch teilen die Meinung, dass Liebe und Zuneigung das ganze Jahr über gezeigt werden sollten, anstatt alles auf einen einzigen Tag zu konzentrieren. Kritikern erscheint es unehrlich, wenn ein Paar nur zum Valentinstag an romantische Gesten denkt, ansonsten aber wenig Zeit füreinander opfert.
Wie findet ihr Valentinstag?
Genauso wie ihr euch über die Bedeutung dieses Tages freuen könnt, habt ihr das Recht, ihn skeptisch oder sogar ablehnend zu sehen. Manche finden den Valentinstag anregend und schön, weil er ihnen ermöglicht, bewusst ein Zeichen der Zuneigung zu setzen. Andere wiederum sehen darin ein reines Konsumspektakel, das durch Blumen- und Schokoladenwerbung geschürt wird und dessen Einseitigkeit sie stört.Wer den Tag nicht mag, kann ihn einfach ignorieren oder sich bewusst für eine Alternative entscheiden: Vielleicht habt ihr euren eigenen Tag der Liebe oder zelebriert regelmäßig „kleine Valentinstage“ im Alltag.
Für manche Paare ist der Valentinstag jedoch ein fester Bestandteil ihres Liebeslebens. Solange beide Seiten Freude daran haben und sich nicht vom Druck der Außenwelt bedrängt fühlen, spricht nichts dagegen, diesen Tag auf kreative oder romantische Art zu feiern. Es kommt vielmehr darauf an, den Valentinstag so zu gestalten, dass er zu euren eigenen Werten und Vorstellungen von Partnerschaft passt.
Ich persönlich halte nicht so viel vom Valentinstag. Ich gehe nach dem Motto „Für uns ist jeder Tag ein potenzieller Tag der Liebe, und wir brauchen keinen bestimmten Termin dafür!“ Es ist aber sehr schön anzusehen, wie viele Beziehungen an dem Tag Freude haben und den Tag miteinander genießen.
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Bienen sind die heimlichen Helden unserer Natur, deren unermüdliche Arbeit oft übersehen wird. Sie spielen eine zentrale Rolle in unserem Ökosystem und sind unverzichtbar für die menschliche Nahrungsmittelproduktion. In diesem Artikel entdeckt ihr, warum Bienen so wichtig sind, welche Herausforderungen sie bewältigen müssen und wie ihr ihnen helfen könnt. Außerdem verraten wir euch einige faszinierende und amüsante Fakten über diese erstaunlichen Insekten.

Rund 75 % der weltweit angebauten Nutzpflanzen hängen von ihrer Bestäubungsarbeit ab. Ohne Bienen würden viele unserer Lieblingsspeisen einfach nicht existieren. 🐝🍯🌻 Quelle: unsplash.com
Bienen als Bestäuber
Stellt euch vor, es gäbe keinen Honig, keine Äpfel, keine Erdbeeren – und das alles nur wegen der kleinen Bienen, die in den Blumen summen. Diese fleißigen Insekten sind wahre Genies: Rund 75 % der weltweit angebauten Nutzpflanzen hängen von ihrer Bestäubungsarbeit ab. Ohne Bienen würden viele unserer Lieblingsspeisen einfach nicht existieren. Aber nicht nur unsere Ernährung, sondern auch die Natur selbst profitiert von ihnen. Die Wildpflanzen, die sie bestäuben, bieten Lebensraum und Nahrung für viele andere Tiere und erhalten so die Vielfalt der Natur.
Wirtschaftliche Bedeutung
Der Rückgang der Bienenpopulation ist daher nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Problem. Ein dramatisches Beispiel für diese wirtschaftlichen Folgen wäre ein Anstieg der Preise für Obst und Gemüse. Derzeit können die meisten Bauern auf die natürliche Bestäubung durch Bienen vertrauen, was die Kosten für die Erzeugung dieser Nahrungsmittel auf einem stabilen Niveau hält. Fehlen jedoch die Bienen, müssten teure künstliche Bestäubungsmethoden in Erwägung gezogen werden, um die Ernte zu sichern. Dies würde zu einem enormen Preisanstieg führen und viele Landwirte in eine schwierige Lage bringen.
Ein realistisch kalkuliertes Szenario zeigt, dass ein massiver Rückgang der Bienenpopulation die Landwirtschaft erheblich beeinträchtigen könnte. Der höhere Bedarf an künstlichen Bestäubern würde nicht nur die Produktionskosten erhöhen, sondern auch die Verfügbarkeit und Qualität unserer Nahrungsmittel gefährden. In extremen Fällen könnten sogar ganze Ernten ausfallen, was zu einem Nahrungsmangel und einem signifikanten Anstieg der Lebensmittelpreise führen würde.

Ohne Bienen gäbe es keine Äpfel, Erdbeeren oder Honig – diese kleinen Bestäuber sind für 75 % unserer Nutzpflanzen verantwortlich. 🐝🌸 Quelle: unsplash.com
Erzfeinde der Bienen
Bienen haben einige natürliche Feinde, die ihnen das Leben schwer machen. Zu den gefährlichsten zählen.
- Wespen: Besonders Hornissen, können Bienenstöcke angreifen und viele Honigbienen töten.
- Raubmilben: Diese winzigen Parasiten setzen den Bienen zu und können ganze Kolonien bedrohen.
- Bären: In einigen Regionen plündern Bären Bienennester auf der Suche nach Honig.
- Vögel: Bestimmte Vogelarten, wie Spechte, greifen ebenfalls Bienennester an.
Bedrohungen für die Bienen
Leider haben Bienen nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Natur mächtige Feinde. Die Bedrohungen für Bienen sind vielfältig und gravierend. Pestizide, insbesondere Insektizide wie Neonicotinoide, beeinträchtigen das Nervensystem der Bienen und reduzieren ihre Fähigkeit, Nahrung zu finden und Nester zu bauen. Studien zeigen, dass der Einsatz solcher Chemikalien die Funktion der Bienen beeinträchtigt und zu einer erhöhten Sterblichkeit führt.
Monokulturen stellen eine weitere erhebliche Gefahr dar. In der modernen Landwirtschaft werden immer größere Flächen mit nur einer Pflanzenart bewirtschaftet. Diese Praxis verringert die Biodiversität und bietet den Bienen nur eine eingeschränkte Nahrungsquelle. Die fehlende Vielfalt an Nektar- und Pollenquellen führt zu einer unausgewogenen Ernährung der Bienen und kann deren Gesundheit und Fortpflanzung beeinträchtigen.
Der Verlust der natürlichen Lebensräume ist ein weiterer kritischer Faktor. Die Urbanisierung und die Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen haben viele natürliche Lebensräume zerstört. Wiesen, Hecken und Wildblumenfelder, die früher eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen darstellten, verschwinden zunehmend. Dies reduziert die Lebensräume der Bienen und erschwert ihre Fortpflanzung.
Der Klimawandel verschärft die Situation zusätzlich. Er führt zu veränderten Blühzeiten von Pflanzen, wodurch sich die Nahrungsquellen für Bienen verschieben und in vielen Fällen verkürzen. Extreme Wetterbedingungen, wie starke Regenfälle oder Hitzewellen, können die Nahrungsaufnahme der Bienen beeinträchtigen und ihre Nistplätze gefährden. Studien haben gezeigt, dass sich durch den Klimawandel die Verbreitung von Schädlingen und Krankheiten, die Bienen befallen, verstärkt hat.
Diese Herausforderungen haben bereits zu einem dramatischen Rückgang der Bienenpopulationen geführt. In den letzten Jahrzehnten sind die Bestände vieler Bienenarten stark gesunken. Die Ursachen sind komplex und vielfach, doch die Auswirkungen sind eindeutig und alarmierend. Der Rückgang der Bienenpopulationen hat weitreichende Folgen für das ökologische Gleichgewicht und die Landwirtschaft. Bienen sind unverzichtbare Bestäuber für viele Pflanzenarten und tragen erheblich zu Ernteerträgen bei. Ihre Abnahme könnte daher nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Konsequenzen haben.
Diese Entwicklung sollte uns alle alarmieren. Der Schutz der Bienen und ihrer Lebensräume ist entscheidend für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die Sicherstellung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Es ist notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, um die Ursachen des Rückgangs zu bekämpfen und die Bedingungen für Bienen zu verbessern. Nur so können wir die wertvolle Arbeit der Bienen weiterhin für zukünftige Generationen sichern.
Was könnt ihr tun?
Es liegt an euch, aktiv etwas zu verändern. Jeder von euch hat die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bienen zu leisten. Die folgenden Maßnahmen sind effektive Schritte, die ihr Unternehmen könnt, um das Überleben dieser wertvollen Insekten zu sichern:
- Pflanzt bienenfreundliche Blumen: Durch die Auswahl und Pflanzung von Blumen, die reich an Nektar und Pollen sind, schafft ihr für Bienen eine wichtige Nahrungsquelle. Pflanzen wie Lavendel, Sonnenblumen, Klee, und Wildblumen bieten nicht nur Bienen Nahrung, sondern fördern auch die Biodiversität in eurem Garten oder auf eurem Balkon. Die Vielfalt an Blüten hilft, das gesamte Nahrungsangebot für Bienen zu erweitern und bietet ihnen die nötige Energie für ihre Arbeit.
- Verzichtet auf schädliche Pestizide: Der Einsatz von Pestiziden kann verheerende Auswirkungen auf Bienen haben, indem er ihre Gesundheit und ihre Fähigkeit, Nektar zu sammeln, beeinträchtigt. Entscheidet euch für biologische Alternativen und natürliche Schädlingsbekämpfungsmethoden, um die Umwelt und insbesondere die Bienenpopulation zu schützen. Auch die Verwendung von Insektiziden in geringerem Maße oder zu Zeiten, in denen Bienen nicht aktiv sind, kann einen Unterschied machen.
- Setzt euch für den Erhalt von Naturflächen ein: Engagiert euch lokal für den Schutz und die Wiederherstellung von Naturflächen wie Wiesen, Hecken und Wildblumenfeldern. Diese Flächen sind lebenswichtige Lebensräume für Bienen und andere Insekten. Unterstützt Initiativen und Projekte, die sich für den Erhalt solcher Flächen einsetzen, oder nehmt an Aufforstungsaktionen teil. Euer Engagement kann dazu beitragen, die natürlichen Lebensräume der Bienen zu bewahren und ihre Populationen zu stabilisieren.
- Fördert die Schaffung von bienenfreundlichen Umgebungen: Neben dem Anpflanzen von Blumen kann auch die Schaffung von Bienenhabitaten, wie etwa das Aufstellen von Bienenhotels, zur Unterstützung der Bienen beitragen. Diese bieten den Bienen Nistplätze und tragen zur Erhaltung der Population bei.
🐝🌸 Ihr wollt aktiv zum Bienenschutz beitragen? Mit einer Bienenpatenschaft könnt ihr genau das tun! Egal, wie alt ihr seid – jeder kann mitmachen und die Natur unterstützen. 🌱
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🌼🐝 Ihr könnt aktiv zum Schutz der Bienen beitragen! Pflanzt bienenfreundliche Pflanzen 🌸, vermeidet schädliche Chemikalien 🚫 und setzt auf natürliche Alternativen 🌿. Unterstützt Lebensräume wie Wiesen und Hecken 🌳 und schafft Rückzugsmöglichkeiten für Bienen 🏠. Quelle: unsplash.com
Schon kleine Maßnahmen können eine große Wirkung haben. Indem ihr diese Schritte umsetzt, leistet ihr einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bienen und unterstützt deren Überleben. Es liegt in unserer Verantwortung, aktiv zu werden und die notwendigen Veränderungen herbeizuführen, um diese unverzichtbaren Insekten für die Zukunft zu bewahren.
Fun Facts über Bienen
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- Wusstet ihr, dass eine einzelne Honigbiene in ihrem ganzen Leben nur etwa 2,5 Gramm Honig produziert? Umso beeindruckender, wie viele Bienen zusammenarbeiten, um ein Glas Honig zu füllen!
- Für die Herstellung von 450 Gramm Honig fliegt ein Bienenvolk rund 88.000 Kilometer – das ist mehr als der doppelte Umfang der Erde!
- Bienen sind echte Tänzer: Mit ihrem Hinterleib führen sie Schwänzeltänze auf, um den anderen Bienen die besten Nahrungsquellen zu zeigen.
- Bienen können viele Farben sehen, aber Rot ist für sie unsichtbar. Dafür nehmen sie UV-Licht wahr, das für uns unsichtbar ist.
Fazit
Bienen sind unverzichtbare Wirkungsträger in unserem Ökosystem und für unsere Nahrungsmittelproduktion von unschätzbarem Wert. Ihre Arbeit sichert nicht nur eure Lebensmittelversorgung, sondern fördert auch die Biodiversität und das Gleichgewicht in der Natur. Angesichts der zahlreichen Bedrohungen, die ihnen drohen, ist es wichtiger denn je, sich aktiv für ihren Schutz einzusetzen. Jeder von euch kann durch einfache Maßnahmen einen Unterschied machen und von diesen faszinierenden Insekten lernen, wie wertvoll selbst die kleinsten Dinge im Leben sind.
Jetzt wo der Sommer vorbei ist, sind viele Gartenartikel reduziert. Und das sollte man auch nutzen! Um Ned Stark aus Game of Thrones zu zitieren: „Der Winter naht“. Deswegen geht es heute darum, wie man den Garten winterfest machen kann.
Den Garten winterfest machen – Ein Survival-Guide für eure Pflanzen
Okay, zugegeben: Mit den jährlich steigenden Temperaturen dank des Klimawandels wird es immer leichter, die Pflanzen für den Winter zu wappnen. Nichtsdestotrotz sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen, wenn man Wert auf sein grünes Reich legt. Weil Vorsicht besser als Nachsicht ist, gibt es hier mal eben eine kleine aber feine Liste mit Tipps und Tricks, wie man den Garten winterfest machen kann.
Kennt eure Pflanzen
Gemeint ist damit natürlich nicht, welche Hobbys oder Lieblingsbands eure Blumen haben, sondern welches Temperaturspektrum sie vertragen. Denn während so manche Pflanzen, wie z.B. Tannen, ziemlich unbeeindruckt von Schnee, Kälte und Eis sind, machen andere Pflanzen auch mal gerne ab 5 Grad Temperaturunterschied einen auf Dramaqueen und sterben. So könnt ihr dann priorisieren und planen, wie dick ihr welche Pflanzen winterhart verpacken müsst und welche ihr einfach ignorieren könnt.
Rein ins Heim
Aufbauend auf dem ersten Tipp ist es eine Überlegung wert, ob ihr nicht eure Blumenkästen und Topfpflanzen ins Heim reinholt. Auch hier gibt es selbstverständlich Unterschiede, welche Pflanzen sich über die beheizten Zimmertemperaturen freuen. In der Regel sind aber die meisten Pflanzen im Hausflur oder Treppenhaus bestens aufgehoben.
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So schön die Rosen sind, so kälteempfindlich sind sie auch. Deswegen sollte man Pflanzen winterhart verpacken.
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Den Garten ein letztes Mal auf Vordermann bringen
Das heißt für euch: Rasen mähen, Laub kehren, um dafür zu sorgen, dass der Rasen auch genug Licht bekommt und die Rasenkanten abstechen. Letzteres verhindert, dass sich der Rasen über den Winter in die Beete ausbreitet. Außerdem solltet ihr kranke oder von Pilz befallene Stauden zurückschneiden und auch altes, gammeliges und schimmeliges Obst von euren Pflanzen entfernen, damit sich der Pilz nicht in der Winterzeit ausbreitet. Dünger und Pflanzenschutzmittel solltet ihr zudem frostfrei und trocken lagern.
Pflanzen winterhart verpacken
Keine halben Sachen! Wenn ihr sie verpacken müsst, dann aber komplett von Kopf bis Topf! Hierfür eignet sich Luftpolsterfolie unglaublich gut. Aber nicht zu knausrig sein! Mein Vater schützt zum Beispiel den Stamm seines Rosenstrauches mit diesem Isolier-Schaumstoff, den man sonst um Rohre wickelt. Ansonsten gibt es in jedem guten Gartenfachmarkt Kokos- oder Schafwollmatten, Gartenvlies und anderweitige Pflanzenschutzhüllen. Da einige Pflanzen richtige Divas sind und nicht mal mit Frost klarkommen, sollte man hier die Stämme mit Reisig oder Laub bedecken. Topfpflanzen schützt man zudem sehr gut von unten, wenn man sie auf Styroporplatten stellt.

Wer wirklich den Garten winterfest machen will, der sollte auch an seine Möbel denken.
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Denkt an die Hydroponik und Aquaristik
Stellt das Wasser ab, damit die Leitungen nicht einfrieren. Bringt die Schläuche und ggf. auch die Teichpumpen in den Schuppen, die Garage oder den Keller, um sie dort trocken zu lagern und leert Regentonnen, sowie Gießkannen aus. Wer Fische hat, der sollte sich einen Eisfreihalter in den Gartenteich stellen. Der verhindert, dass der Teich komplett zufriert und die Freunde im kühlen Nass nicht jämmerlich ersticken wegen einer hohen Faulgaskonzentration.
Hardware und Möbel nicht vergessen
Um im Frühjahr keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man seine Akkus nicht voll aufgeladen lagern. 70% – 80% sind ideal. Außerdem sollte man die Akkus trocken und bei Temperaturen zwischen 10 – 20 Grad lagern – Also am besten in der Abstellkammer im Haus. Auch die anderen Gartengeräte sollte man von Erde befreien und mit Leinöl einreiben. Außer man findet rostiges Werkzeug optisch cooler. Und auch die Gartenmöbel sollte man reinigen und trocken lagern, wenn man nicht will, dass der Schrebergartenverein im nächsten Gartenwettbewerb einem Punktabzug in der B-Note gibt, weil die Möbel rostig oder spröde sind und nicht den idealen Sitzkomfort bieten.

Auch der Rasen muss für den Winter vorbereitet werden. Schneidet ihn aber nicht zu kurz.
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Die Menschen werden sich freuen, wenn ihr nicht vergesst zu streuen
Eigentlich wollte ich hier statt des billigen Reims einen doofen Wortwitz wie „Streuhandfond“ oder „die Streu vom Weizen trennen“ oder so bringen, aber mir fiel nichts Gutes ein. Aber egal! Je nachdem, wie es vertraglich bei euch geregelt ist, müsst ihr im Winter Wege und Zufahrten streuen. Wenn ihr das vernachlässigt, ausrutscht und euch was bricht, ist das ärgerlich. Sollte jedoch ein Passant ausrutschen und sich was brechen, habt ihr richtigen Ärger. Der Umwelt und des Grundwassers zuliebe solltet ihr auf Streusalz verzichten und stattdessen Sand oder Splitt verwenden. Letzteres kann man mehrmals nutzen und spart sich so jedes Jahr Neuen zu kaufen.
Fazit
Genug gelesen! Jetzt geht es ran an den Garten! Denn auch die besten Tipps helfen einem nicht, wenn man alles auf den letzten Drücker macht!
Nachdem ich mich in den letzten Artikeln ausgiebig über zahlreiche Dinge ausgelassen habe, wird es heute mal Zeit, über ein entspannteres Thema zu schreiben: Zimmerpflanzen. Angesichts dessen versuche ich meinen inneren Klaus Kinski zu verscheuchen und stattdessen die Entspanntheit und Ruhe von Bob Ross in mich aufzunehmen.

Es gibt zahlreiche Sukkulente und Pflanzen, die schön sind.
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Was sind die Eigenschaften, die beliebte Zimmerpflanzen ausmacht?
Damit eine Pflanze technisch gesehen als beliebt zählt, muss sie logischerweise häufig gekauft und in vielen Wohnungen verbreitet sein. Ausnahme hier ist natürlich der Schimmelpilz, den sich der Vermieter weigert zu beseitigen. Und damit die Pflanze häufig gekauft wird, muss sie der Kundschaft mit mindestens einer von zwei Eigenschaften zusagen: Schönheit und Pflegeaufwand. Schließlich wäre es ja schade, wenn die 50€ Pflanze stundenlange Pflege braucht, nur um dann am Ende mittelmäßig auszusehen oder einzugehen, weil der pH-Wert des Wassers um 0,00001 zu hoch ist. Nein, man will lieber etwas, das am besten mit nur wenig Wasser auskommt.
Währenddessen gibt sich Löwenzahn bereits mit Beton zufrieden.
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Besonders Sukkulente sehen ästhetisch in der Küche oder dem Bad aus.
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Diese Zimmerpflanzen sind besonders beliebt
Ohne große Umschweife geht es auch schon direkt los mit einigen der beliebtesten.
- 1. Der Gummibaum: Diese Pflanze ist zurückgekehrt in die deutschen Heime. Bereits früher erfreute sie sich großer Beliebtheit, galt aber recht schnell als spießig. Nun erlebt sie wieder eine kleine Renaissance und das zu Recht! Schließlich ist sie recht angenehm in ihrer Farbgebung, benötigt nicht sehr viel Aufmerksamkeit und dient gut als Raumfüller.
- 2. Die Korbmarante: Wer vor allem eine exotische Atmosphäre und einen schicken Kontrast zwischen Dunkelgrün und weißen Mustern liebt, wird um die Korbmarante nicht herum kommen. Dieser Exot sieht in Töpfen jeder Farbe gut aus und benötigt nur ein Minimum an Aufmerksamkeit.
- 3. Die Amaryllis: Erhältlich in den Farben Weiß, leichtem Rosa oder intensivem Rot blüht diese Pflanze von Oktober bis März und ist auch alternativ unter dem Namen „Rittersporn“ bekannt. Diese Schönheit hat jedoch auch ihren Preis. So benötigt die Amaryllis einen hellen, warmen Platz, ohne direktes Sonnenlicht und ist somit etwas aufwendiger in der Pflege als die vorherigen Pflanzen.
Auch Gartenpflanzen wollen geliebt werden. Hier gibt es sie ganz günstig.

Orchideen gelten als richtige Diven, trotzdem holen sich viele Deutsche in die Wohnung.
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- 4. Der Bubikopf: Der lustige Name ist Programm und so sieht diese kraut-ähnliche Pflanze aus wie der klassische Buben-Haarschnitt aus den 1920ern passend zum Matrosenanzug und dem großen Lolli. Der Bubikopf mag es entweder abzuhängen an der Zimmerdecke oder unter anderen, größeren Pflanzen als Unterbepflanzung zu chillen.
- 5. Der Geldbaum: Leider macht dieser einen nicht reich, ist aber ein Symbol des Wohlstands und wird gerne bei zahlreichen Feierlichkeiten verschenkt. Neben seinen runden Blättern besticht der Geldbaum vor allem durch seine Langlebigkeit und kann mehrere Generationen in einer Familie bestehen. Er gilt zudem als extremst pflegeleicht. In meinem Haushalt befindet sich ebenfalls einer im Bad und dieser hat auch schon mal gut einige Wochen überstanden, ohne gegossen zu werden.
- 6. Die Orchidee: Nun zu einer etwas anspruchsvolleren Blume. Bei der Orchidee muss man einiges beim Gießen, der Wahl des Standortes und der Erde beachten. Trotz dieses Aufwandes ist sie weit verbreitet in deutschen Haushalten und ist eine wahre Farbpracht.
- 7: Kakteen: Wer sich nichts aus den Stacheln macht, der wird Kakteen lieben! Die zahlreichen Arten sehen nicht nur wunderschön und abenteuerlich aus, sie haben auch bei guter Pflege auch wunderschöne Blüten! Nur das Umtopfen kann sich eventuell als Herausforderung entpuppen, wenn aus dem kleinen Kaktus eine große Kugel wird. Ansonsten ist der Kaktus ein pflegeleichter Mitbewohner, der nicht sonderlich viel Wasser benötigt und ansonsten vernachlässigt werden kann, wie die bevorstehenden Semesterprüfungen.

