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Das perfekte Dekolleté war lange kein Schönheitsideal – Der BH im Wandel der Zeit

Frauen wünschen sich schon seit vielen Jahrhunderten das perfekte Dekolleté. Dabei haben Frauen seit jeher zu BHs und Büstenhaltern gegriffen. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass wir Frauen den Busen in ein gepolstertes Stück Stoff quetschen oder stützen wollten? Was erwarten wir heute von einem BH – und erfüllen Büstenhalter heute noch den selben Zweck wie in der Antike oder im Mittelalter? Holt euch die ultimativen Busen- und Modetrends von damals bis heute.

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„Gute Freunde sind wie gut sitzende BHs: Sie heben dich hoch, lassen dich größer wirken, als du bist, helfen und stützen dich – und sind nah an deinem Herzen“
Quelle: https://unsplash.com/

Der Busen, das perfekte Dekolleté und der BH der Antike

Schon in der Antike gab etwas Ähnliches wie Büstenhalter. Er bestand aus einem Stoffband, das sich von den Frauen um die Brust gebunden wurde. Das Schönheitsideal war damals eine schlanke und fast knabenhafte Figur, deshalb wurden die Brustbänder oft so fest geschnürt, dass die jungen Frauen kaum noch Luft bekamen. Ein ausladendes Dekolleté war damals nicht in Mode und anrüchig.

Auch im Mittelalter trugen die Frauen sogenannte Brusttücher, jedoch war die Kleidung in der damaligen Zeit eher weit geschnitten, weshalb die Betonung nicht auf dem Dekolleté lag. Der Busen hatte damals eine untergeordnete Rolle und wurde nur im Privaten „ausgepackt.“

Falls ihr trotzdem Lust auf die traditionelle Kleidung des Mittelalters habt und euch gerne für ein Mittelalterfest oder Ritterfest einkleiden wollt, können wir euch den Ritterladen empfehlen. Hier findet ihr auch die kleinen Accessoires, die das Kostüm abrunden. Einen BH kaufen oder ein Korsett tragen, kann das Dekolleté zum Strahlen bringen. 

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Was schön aussah, war für viele Frauen die reinste Qual. Möglichst unauffällig sollte die Brust sein. Dafür wurden Korsetts und Brusttücher extrem eng geschnürt. Bildquelle: unsplash.com

Ab dem 13. Jahrhundert änderte sich dies jedoch grundlegend. Kleider wurden figurbetonter und die Formen von Taille, Hüfte und das perfekte Dekolleté wurden stark betont. Nun wurde das, was Frau unter ihrem Kleid trug, wieder wichtig. Damit die Figur schlank erschien, schnürten sich die Frauen oft unter Qualen und Hilfe von anderen im Haushalt lebenden Frauen in ein Korsett. Das enge Korsett war leider eine Gefährdung für die Gesundheit der Frauen. Diese wurden so eng geschnürt, dass die Frauen reihenweise ohnmächtig wurden. Sogar vor der Schwangerschaft wurde kein Halt gemacht. Solange der Bauch noch nicht allzu sehr zu sehen war, wurde munter weiter geschnürt, was das Zeug hält. Das führte auch in vielen Fällen zu Fehlgeburten! Man kann sich nur annähernd vorstellen, wie sehr die Frauen ihrerseits unter diesen Schönheitsidealen leiden mussten.

Wer für ein Mittelalterfest oder für andere Feierlichkeiten nach relativ traditionellen Korsetten sucht, den können wir auf Faschingsausstatter wie Maskworld oder Buttinette verweisen. Diese sind vor allem außerhalb der Faschings- und Halloween-Zeit besonders günstig. 

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Wir haben lange gestöbert und sind zu dem überraschenden Ergebnis gelangt, dass es die traditionellsten Korsetts bei den klassischen Faschingausstattern wie Buttinette zu finden gibt.
Fotoquelle: unsplash.com

Über die Jahrhunderte änderte sich die Mode glücklicherweise immer wieder. Was jedoch blieb war die Idealisierung der schlanken Figur. Frauen, egal welchen Alters, sollten schlank, zierlich und schmal erscheinen. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen neue Schönheitsideale auf.

Korsetts als Antwort auf eine schöne Figur

Auf die vielen negativen Reaktionen auf die engen Korsetts, sollte es Frauen in den 1850er Jahren möglich gemacht, werden leichtere Büstenhalter in ihren Alltag integrieren zu können. Keine Korsetts mehr, die eine lästige Schnürprozedur erfordern und die Atmung sowie die Verdauung beeinträchtigen.

Prototypen der ersten BHs wurden in Amerika, Deutschland sowie Frankreich hergestellt und auf den Markt gebracht. In dieser Anfangszeit war der BH noch eine ziemliche Neuheit und in aller Munde. Etwas so Revolutionäres hatte zuvor noch keiner gesehen! Ja, man könnte es fast als Skandal bezeichnen. In den 30er Jahren wurde der BH nach und nach zu dem, was wir heute auch kennen. Nach Buchstaben geordnete Körbchengrößen, Verschlüsse mit Haken und Ösen sowie verstellbare Träger. Verbesserungen in der Elastizität der Textilien, Farben, Muster und Stil-Varianten trugen dazu bei, ihn bei jungen Frauen beliebt zu machen.

Schlussendlich gelang dem BH und somit dem perfekten Dekolleté der Sprung in die Erotik, die Filmindustrie und auf die Bühnen vieler Stars. Eines der bekanntesten Beispiele ist Madonna. Sie verbrachte die 80er Jahr fast nur in BHs und Höschen auf den Bühnen der Welt.

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„Wenn man den BH auszieht, ist der Tag offiziell für beendet erklärt.“
Quelle: unsplash.com

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Woher kommt das Wort „BH“?

Wie kam es eigentlich zu dem Wort Büstenhalter, dessen Abkürzung wir heute als BH in unserem Sprachgebrauch verwenden? Das Wort Büste stammt von dem französischen Wort buste und dem italienischen Wort busto. Beide Wörter beschreiben den Oberkörper eines Menschen. Auf deutsch bezeichnet das Wort Büste  in der Kunst die Nachbildung eines menschlichen Kopfes. Die Wahl des Wortes Büste hat etwas mit der Zeit zu tun, in der der Büstenhalter erfunden wurde.

Wörter wie „Busen“ oder „Brüste“ wurden damals aus Schamhaftigkeit vermieden, da man nicht offen über den menschlichen Körper sprach. Aus diesem Grund nannte man das Kleidungsstück nicht „Busenhalter“, sondern machte kurzer Hand den „Büstenhalter“ daraus. Auch in anderen Sprachen wurde ein ähnliches Prinzip angewendet, den BH zu umschreiben, ohne das Wort „Busen“ in den Mund nehmen zu müssen. Im Französischen bedeutet soutien gorge wörtlich „Halsstützer“, und im Spanischen sagt man sujetador, was wörtlich „Unterwerfer“ heißt.

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„Das demokratischste Kleidungsstück ist der BH. Er stützt die Großen, stärkt die Kleinen, und hält die Massen zusammen.“
Quelle: https://unsplash.com/

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Einen BH kaufen – das perfekte Dekolleté von heute

Im 21. Jahrhundert ist die Frauenwelt BHs gegenüber schon viel aufgeschlossener als damals. Die weibliche Brust ist schon lange kein Körperteil mehr, welches versteckt werden muss. Ganz im Gegenteil. In unserer heutigen Gesellschaft werden die Brüste sogar in Szene gesetzt.

Frauen im jungen Alter gehen immer weiter weg von einem BH, der mit Polstern versehen ist, sondern greifen zu BHs ohne Polster oder zu sogenannten Bralettes. Eine Alternative für Frauen, die dem beengenden Gefühl eines BHs den Kampf ansagen. In den Köpfen junger Frauen spielt heutzutage die Frage nach durchscheinenden Brustwarzen auch keine derartig große Rolle mehr.

Auch hier waren Stars und Sternchen wie Gigi Hadid, Kendall Jenner, Rita Ora, Kim Kardashian oder sogar Heidi Klum die Vorreiter dieses Trends. Manche treiben es mit aufgeklebten Brustwarzen sogar noch weiter und wollen die Blicke bewusst auf ihr Dekolleté lenken.

Der Versuch, seinen Busen zur verstecken ist, obsolet geworden. Der Blick soll auf das perfekte Dekolleté gelenkt werden. Kein BH und ein figurbetontes, durchscheinendes Oberteil? In Amerika längst kein Problem mehr! In Deutschland ist dieser Trend noch nicht so richtig angekommen. Trotzdem sind inzwischen nicht nur Feministinnen der Meinung, dass das Tragen eines BHs für eine Brust nicht von Nöten ist. Selbstverständlich muss das jede Frau für sich selbst entscheiden. Je nach Größe der Brust ist das Tragen eines BHs auch notwendig oder erwünscht. Wie schön ist es doch, in einer Zeit zu leben, in der wir es uns selbst heraussuchen können, wieviel Busen wir zeigen möchten – oder eben nicht! So kann jeder sein perfektes Dekolleté selbst modellieren, denn die Auswahl an BHs ist schier unendlich.

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„Au revoir!“ lieber Jean Paul Gaultier 

Keiner traute sich im Modebusiness so viel Rebellion, wie er. Er schockte mit seinen Kollektionen. Kaum Alltagstauglich aber sowohl kreativ als auch handwerklich auf dem höchsten Niveau. Er brachte mollige, tätowierte, alte und behinderte Menschen auf den Laufsteg, weil für ihn Mode nicht nur eine vorbeiziehende 0815 Schönheit ist, sondern in jedem von uns steckt! Die Rede ist von einem der größten Designer der Welt, der diese Woche seinen Abschied aus dem Modezirkus genommen hat. Keiner weiß, wie es für ihn weitergeht, aber klar ist, er wird uns überraschen und uns wiedermal über den Tellerrand schauen lassen! Es ist an der Zeit sich mit dem Leben von Jean Paul Gaultier auseinander zu setzen und mal zu schauen, warum er so geworden ist, wie er einfach ist – nämlich – grandios!

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Jean Paul Gautiers erste Kundin war seine Mutter. Diese war auf seine Kreation mehr als stolz.
Bildquelle: unsplash.com

Das Unperfekte begehren!

Es ist ein großer Verlust im Modebereich, dass jetzt eine leitende Figur wie Jean Paul Gaultier geht. Den Ruhestand hat er sich allemal verdient. Er hat mit Konventionen gebrochen. Nun wird er schon 68 Jahre alt und begann seine Karriere bereits mit 18 Jahren bei Pierre Cardin. Er absolvierte nie eine Ausbildung zum Modedesigner. Eigentlich begann seine Karriere schon im zarten Alter von 5 Jahren, als er bei seiner Oma Tag täglich im Schönheitssalon saß und vor sich hin zeichnete. Er phantasierte und zeichnete sich die Kundinnen seiner Oma in neue Rollen mit neuen Kleidern. Er war ein sehr schüchternes und zurückgezogenes Kind. Von sich selbst sagst Gaultier, dass er sich sehr einsam gefühlt hat.

Ein Schlüsselerlebnis seines Lebens war ein eigentlich schlechtes auf dem Gymnasium. Er zeichnete im Kunstunterricht nackte Frauen und wurde von der Lehrerin vor der ganzen Schule bloßgestellt. Die Strafe ging wohl nach hinten los, als er auf einmal viele Anfragen zu seinen Zeichnungen von Mitschülern bekam. Dieses Erlebnis hat dazu geführt, dass er alles was er bis dahin gezeichnet hat, zu Pierre Cardin schickte, um sich für einen Job zu bewerben. Dieser hat ihn noch am selben Tag eingestellt.

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Jean Paul Gaultier designte nicht nur Haute-Couture sondern auch ganze Kollektionen für Kinder.
Bildquelle: unsplash.com

Wie eine Schockwelle, die durch den Raum ging!

Nun startete die steile Karriere des Jean Paul Gaultiers und er ging trotz seiner rebellischen Art immer mit Bedacht vor. Cardin sann ihn nach Manila, um der Einkleider von Imelda Marcos zu sein. Die Ehefrau vom damaligen Diktator der Philippinen, verschwenderisch und brutal zu den Bediensteten. Nach zwei Jahren kam er nach Paris zurück und verliebte sich in Francis. Die beiden machten sich selbstständig unter dem Namen Jean Paul Gaultier.

Getrieben von der Punk Mode, Stilsünden und Bondage-Accessoires kreierten das Pärchen einen ganz anderen Stil, als der der vorherrschte. Denn die Modewelt war zu der Zeit eine andere, als die, die wir heute kennen, mit Pop-Stars, Schauspieler und Fußballer in der Front Row. Modeschauen waren ausschließlich Veranstaltungen für ältere und wohlhabende Frauen mit schweren Parfums. Die Models von damals, waren athletische blonde Mädels, meistens aus Schweden. Die Models trugen noch Nummern und liefen einzeln über die Bühne, ganz ohne Musik. Eine Show ging 45 Minuten lang und nicht so wie heute 8 Minuten. Diese Konfirmation, Einheitlichkeit und Konservativität der 1970er Jahre war Jean Paul Gaultier ein Dorn im Auge. Zu gleichen Zeit brachte er Alte und Dicke auf den Catwalk und es ging eine Schockwelle durch den Raum.

Schönheit: die Harmonie der Gegensätze

Jean Paul Gaultier wurde als „Enfant Terrible“ beschimpft. Er selbst sieht sich nicht als schreckliches Kind. Er revolutionierte die Modewelt.  Schönheit ist für ihn die Harmonie der Gegensätze. Das fühlte er schon seit er denken kann und zieht diese Einstellung bis ins hohe Alter mit. Er kämpfte für diese und bekam Recht. Sein Parfum „Classique“ zeigt diesen Kampf. Der Flacon, überall auf der Welt bekannt, zeigt den weiblichen Torso in einem Korsett für Frauen und für Männer einen männlichen Torso. Das Parfüm steckt in einer Blechdose. So wollte es Gaultier. Marketingexperten sagten dem Parfum ein Ende bevor es rausging hervor: „Das wird nicht funktionieren!“ Der Gegensatz in diesem Artikel ist, das Parfum Luxus bedeutet und eine Blechdose ein ordinärer Wegwerfartikel ist. Dieser Gegensatz ist das, was Jean Paul Gaultier anzieht und für ihn ist es die pure Harmonie. Das Parfum verkaufte sich über 40 Millionen Mal.

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Jean Paul Gaultier ist ein Rebell, der die Modeindustrie aufgemischt hat. Er sagt von sich selbst, er sei nur ein ganz klein wenig Punk!
Bildquelle: unsplash.com

Das wohl bekannteste Bühnenkostüm trug Madonna. Jean Paul Gaultier entwarf ein Korsett mit spitzen Brüsten. Dieses Bild kennt wohl jedes Kind und jeder Rentner. Er brach mit einer Einfachheit das gängige Bild von Schön. Madonna begriff diesen Stil, als Frau mit Sexappeal zu spielen, zu provozieren und vor allem in Frage zu stellen. Genau das wollte Gaultier mit seinen Kreationen auch. Das Geschlechter-Bild verschwamm. Er steckte Männer in Röcke. Ein Unding. Gaultier verstand nicht, warum Männer keine Röcke tragen durften, denn Männer trugen bis zu den alten Römern Röcke. Sichtbarkeit der Waden galt als phallische Kraft im Mittelalter.

Kein Freiraum für frische Ideen!

Die Presse verhielt sich immer gespalten gegenüber Gaultier. Er kritisierte das Modebusiness auf seine Art. Jetzt hat er eine Größe erlangt, an dem er ehrlich sagen kann, dass 8 Kollektionen, statt wie früher zwei Kollektionen im Jahr, einen körperlichen und psychischen Tribut zollen. Er würde sterben, wenn er mit diese Schnelllebigkeit des Modebusiness gleichkommt. Das ist eine Ehrlichkeit und eine innere Klarheit, die beeindruckt. Denn wenn wir darüber nachdenken, dann sollte sich das Modebusiness, aber auch jeder von uns, darüber Gedanken machen, wie viel wir besitzen und wie viel wir konsumieren sollten und dürfen. Trotz seiner Rebellion, lebt Jean Paul Gaultier in Ruhe und Klarheit und geht mit Bedacht an die Schönheit der Welt und des Menschen ganz natürlich heran, welche uns beeindruckt. Wir verneigen uns vor einer ganz großen Persönlichkeit, die Mode für Menschen kreiert hat und nicht Mode für Geld.

„Guter Geschmack und reine Eleganz interessiert mich nicht!“

Doch auch sein steiler Weg war geebnet mit Schicksalsschlägen, Einsamkeit und Traurigkeit. Sein Lebensgefährte Francis starb an HIV. Da wollte er alles hinschmeissen, aber tat es nicht. Seine liebevolle Familien und Freunde haben ihn zu einen gesunden Menschen gemacht, der sich, wie so oft in der Kunst und im Modedesign, nicht durch den inneren Schmerz geplagt hat. Seine Großmutter war die Herzensperson seines Lebens. Sie war auch die Erste, die schon vor ihm wusste, dass er homosexuell sei. „Die Veranlagung eines Menschen macht ihn nicht zu einem schlechten Menschen!“, sagte sie. Aber auch seine Eltern waren kümmernde und liebevolle Menschen. Er ist wohl der Beweis dafür, dass auch ohne Schmerz und Vorgeschichten großartige Künstler sich entwickeln können.

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Jean Paul Gaultier ist nicht nur kreativ ein Genie sondern auch handwerklich begabt.
Bildquelle: unsplash.com

Sein Imperium Jean Paul Gaultier war des Öfteren kurz vor der Insolvenz gestanden. Er selbst sagt, dass er nie ein guter Manager war, hatte sich nur ein kleines Haus in Paris geleistet und ein Wochenendhaus auf dem Land. Vor einigen Jahren verkaufte er die Mehrheit seiner Anteile an ein großes Modeunternehmen und kümmerte sich ausschließlich um die Haute-Couture.

Seit seiner Kindheit hörte er seiner Intuition zu, vertraut ihr und ist diesen Weg geradlinig gegangen. Das können nur starke Charaktere und Persönlichkeiten. Wir, von Rabatt-Coupon sind gespannt, was Jean Paul Gaultier in den nächsten Jahren hervorbringt. Eins ist klar – er wird uns zum Nachdenken bringen. Wenn wir jetzt Lust auf Fashion gemacht haben, dann schaut doch bei uns auf Rabatt-Coupon nach einen tollen Gutschein oder nach einem Parfum von Jean Paul Gaultier.

Vor 95 Jahren: Als der Wintersport laufen lernte – die I. Olympischen Winterspiele

Sobald draußen die Temperaturen frostige Dimensionen annehmen und sich unsere Natur in eine einzige Winterlandschaft verwandelt, heißt das für viele: „Jetzt ist erst mal Schluss mit Sport.“ Einerseits verständlich, denn es gibt nun mal Menschen, für die Schnee ein Graus ist.

Vor 95 Jahren: Die I. Olympischen Winterspiele

Andererseits machen solche Witterungsbedingungen bestimmte Sportarten aber überhaupt erst möglich. Die Rede ist von, klar, Wintersport. Was gibt es für Verfechter der winterlichen Leibesertüchtigung Schöneres, als sich auf Snowboard und Skiern mit den Besten zu messen? Idealerweise mit der Weltelite des Wintersports bei den Olympischen Winterspielen. Tatsächlich fanden diese das erste Mal auf den Tag genau heute vor 95 Jahren statt. Grund genug für uns von Rabatt-Coupon, mal auf dieses historische Ereignis zurückzublicken. Denn so einiges, was sich damals abspielte, wirkt aus heutiger Sicht reichlich skurril.

Winterlandschaft

Gehören zu den schönen Seiten des Winters: Schneebedeckte Landschaften
Bildquelle: unsplash.com | Bryan Goff

Die Winterspiele, die gar keine waren

Beispielsweise allein dadurch, dass die I. Olympischen Winterspiele eigentlich gar keine waren. Sie fanden vom 24. Januar bis 04. Februar 1924 im französischen Chamonix statt. Offiziell bezeichnete man sie, quasi als „Nachklapp“ zu den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris, zunächst als „Internationale Wintersportwoche“. Erst zwei Jahre später erklärte man sie dann offiziell zu den I. Olympischen Winterspielen der Sportgeschichte.

Fast 300 Athleten, davon 13 Frauen

294 Athleten hatten damals die Ehre, am Mont-Blanc-Massiv um die olympischen Medaillen zu kämpfen. Gerade mal 13 (!) davon waren Frauen. Aber warum nur? Aus heutiger Sicht zum Kopfschütteln: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sah es nur äußerst ungern, wenn Frauen „unästhetische“ Sportarten ausübten. Daher durften sie einzig und allein im grazilen Eiskunstlauf antreten. In allen anderen Sportarten gingen ausschließlich Männer auf Medaillenjagd.

Noch eine kleine Zahlenspielerei: Während 1924 gerade mal 16 Länder mit insgesamt 294 Athleten antraten, waren es bei den letzten Olympischen Winterspielen (2018 in Pyeongchang) stolze 93 Nationen mit 2914 Sportlern. Diese Teilnehmerzahl übersteigt so manche Einwohnerzahl ganzer Dörfer. Und verdeutlicht damit auch, welchen Status die Olympischen Winterspiele heute besitzen. Angefangen als „Bonus“ zu den Olympischen Sommerspielen, sind sie heute eine eigenständige Veranstaltung, die die Wintersportfans weltweit begeistert an den Bildschirmen verfolgen.

Verschneite Bergipfel

Die Winterspiele fanden damals in Chamonix am Mont Blanc statt
Bildquelle: unsplash.com | Reynier Carl

Deutschland noch nicht wieder dabei

Obgleich das Ende des Ersten Weltkrieges 1924 immerhin sechs Jahre zurücklag, durfte Deutschland nicht teilnehmen. Man hatte vom Verband schlichtweg keine Einladung erhalten, sodass deutsche Athleten zum Zuschauen verdammt waren.

Die Unterschiede in puncto Teamgröße waren durchaus groß: Während die Schweiz mit stolzen 30 Athleten in den Wettkampf ging, war Österreich mit gerade mal vier Sportlern vertreten. Umso interessanter: Im Medaillenspiegel landete Österreich dennoch vor der Schweiz auf Rang drei.

Die USA glänzen, Gastgeber Frankreich enttäuscht

Die USA, eine der größten Sportnationen überhaupt, ließen sich nicht lumpen und schickten stolze 24 Athleten nach Chamonix. Das ist insofern beachtenswert, wenn man im Hinterkopf behält, dass die Teams damals nicht „mal eben“ mit dem Flugzeug anreisen konnten. Eine Reise von den USA nach Europa war damals eine mehrtägige Angelegenheit mit einem großen Schiff. Keine guten Voraussetzungen, um sich konzentriert auf den Wettkampf vorzubereiten. Dennoch holten die US-amerikanischen Athleten immerhin vier Medaillen. Gastgeber Frankreich schickte gar stolze 43 Athleten ins Rennen. Obgleich man drei Medaillen holen konnte, stellte dies ein enttäuschendes Ergebnis dar: Bei jeder einzelnen Medaille handelte es sich nämlich bloß um eine bronzene.

Skifahren

Skifahren verlangt eurem Körper alles ab
Bildquelle: unsplash.com | Willem De Meyer

Estland will mitmachen, kommt aber nicht…

Um den ersten Rang im Medaillenspiegel lieferten sich zwei Nationen einen packenden Kampf, die bis heute zur Elite des Wintersports zählen: Norwegen und Finnland. Beide Nationen holten je vier Goldmedaillen. Norwegen sollte letzten Endes jedoch das Rennen für sich entscheiden, da man jeweils drei Silber- und Bronzemedaillen mehr für sich verbuchen konnte, als Nachbar Finnland. Interessante Anekdote: Auch ein Athlet aus Estland hatte seine Teilnahme an den I. Olympischen Winterspielen zugesichert und sich für den Wettkampf gemeldet. Bei der Eröffnungszeremonie war er dabei, trug stolz die estnische Fahne ins Stadion. Doch dann, am Tag des Wettkampfes…kam er einfach nicht. Und so nahmen dann eben de facto „nur“ 16 Nationen teil, und nicht etwa 17.

Es wirkt befremdlich, wenn man liest, dass 1924 eine Disziplin namens „Militärpatrouille“ zu den offiziellen Sportarten zählte. Dabei ist das eigentlich nichts anderes als ein Vorläufer des heutigen Biathlons. Schon im Mittelalter waren Regimenter auf Skiern essenzielle Bausteine der Armeen Russlands und Skandinaviens. Soldaten hielten sich mit und auf Skiern fit, wetteiferten darum, wer am besten mit dem Gewehr und seinen Langlaufskiern umgehen konnte. Verständlich, dass „Militärpatrouille“ daher bei den I. Olympischen Spielen nicht fehlen durfte.

Curling: Schon vor 95 Jahren mit dabei

Schon damals dabei, und bis heute Klassiker des Wintersports, waren Disziplinen wie Skispringen, Eishockey, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Nordische Kombination. Und auch eine Disziplin, die bis heute von vielen Menschen eher als exotischer Wettkampf betrachtet wird, war bei den I. Olympischen Winterspielen vertreten: Curling. Jahrelang wurde es dabei aber lediglich als „Demonstrationssportart“ gelistet. Erst 82 Jahre später erklärte das IOC, Curling sei damals im Rahmen eines vollwertigen Wettkampfes ausgetragen worden und man erklärte die erfolgreichen Briten offiziell zum Olympiasieger.

Berggipfel

Echten Bergsteigern kann der Gipfel nicht steil genug sein
Bildquelle: unsplash.com | Markus Spiske

Ehrenpreis für Mount-Everest-Bergsteiger

Darüber hinaus gab es damals einen sogenannten „Ehrenpreis Alpinismus“. Diesen bekam damals eine Truppe britischer Bergsteiger verliehen. Aus gutem Grund: Das 16 Mann starke Kollektiv unternahm den ersten tatsächlichen Versuch, den Mount Everest zu besteigen. Zwar gelang es dem Team damals nicht, die Spitze zu erklimmen. Dennoch knackte man die 8326-Meter-Marke. Eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, welche Ausrüstung dem Team 1922 zur Verfügung stand. Von atmungsaktiver Unterwäsche und witterungsbeständigen Windbreakern konnten die Wintersportler damals nämlich nur träumen.

Mit fast 60 noch Medaillengewinner

Unter den Athleten stachen zwei besonders hervor. Zum einen die Norwegerin Sonja Henie. Sie war mit 11 Jahren und 196 Tagen die jüngste Teilnehmerin. Zwar wurde sie beim Eiskunstlauf nur Achte, doch gewann mit ihrem fröhlichen und sympathischen Auftreten schnell die Herzen der Zuschauer. Bei den drei darauffolgenden Olympischen Winterspielen sollte sie dann jeweils die Goldmedaille gewinnen. Ebenfalls im Gedächtnis geblieben ist der Schwede Carl August Kronlund. Dieser stellte mit 58 Jahren und 155 Tagen den ältesten aller Teilnehmer dar. Und war durchaus erfolgreich: Mit der schwedischen Mannschaft errang er im Curling die Silbermedaille.

Schneelandschaft

Ein Traum für alle Wintersportler: Unberührte Schneelandschaften
Bildquelle: unsplash.com | Antony Da Cruz

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