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Liebe ist Menschlichkeit – Eine etwas andere Meinung zum Valentinstag

Ja, ich war auch mal Single – und ja, jetzt bin ich es nicht mehr. Die Tatsache ist, ich feiere den Valentinstag jedes Jahr, ob allein oder vergeben. Und ja, dieser Tag ist mir wichtig. Der Valentinstag ist mir nicht egal, und ich tue auch nicht so, als ob mir dieser Tag egal sei. Nachdem ich in einem Alter bin, an dem schon viele Valentinstage an mir vorbeigezogen sind, und ich jedes Mal wieder darüber nachdenke, warum ich genau diesen Tag so wichtig finde und mich trotzdem die Maschinerie des Marketingwahns ankotzt … Liegt es an der Romantik? Möchte ich denn an diesem Tag unbedingt beschenkt werden? Ich muss für mich selbst diese Fragen mit „Nein“ beantworten. Der Grund ist ein anderer: Wir werden alle mit den abscheulichsten Tagesnachrichten, WhatsApp Gruppen-News und „hast du das schon gehört, der oder die hat das…“ zugemüllt, dass wir uns anstrengen müssen, mal auch was Gutes zu tun und über das Gefühl der Liebe einen Moment lang nachdenken sollten.

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Heute sind viele Menschen alleinstehend. Verzweifeln vielleicht daran. Es gibt immer jemanden im Leben, dem ihr wichtig seid – zeigt es!
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„Liebe ist, wenn man mehr über einen anderen Menschen nachdenkt als über sich selbst“

Ich finde es befremdlich, wenn sowohl Vergebene als auch Alleinstehende (ich hasse das Wort „Single“) so tun, als ob sie diesen Tag für unwichtig erklären, oder er ihnen wirklich nicht wichtig ist. Noch besser sind diejenigen unter uns, die sich über den Valentinstag aufregen. Schmeißt ihr den Blumenstraß weg, den ihr vielleicht geschenkt bekommen habt, oder schimpft ihr dann auch denjenigen, der sie euch schenkt? Bestimmt nicht – was eher passiert ist, dass man sich wirklich freut! Jetzt kann man theoretisch werden und darüber reden, was für eine hausgemachte erfolgreiche Marketingstrategie es ist – erfunden von den Amerikanern, um die Floristen zu pushen. Und was ist mit dem Black Friday oder dem Super Bowl? Darüber regen wir uns doch viel weniger auf, dass die Welt um diese Zeit in einem Ausnahmezustand schwebt. Aus welchem Grund? Ach ja stimmt, das eine ist einfach nur eine Schnäppchen-Jagd und das andere ein gedoptes Sport Event.

Denn es ist so: der Valentinstag geht an niemandem spurlos vorbei. Die Läden sind ausgestattet mit Herzchen und alles ist so wahnsinnig rosarot. Das Internet ist voll mit Bannern von Partnerbörsen und personalisierten Geschenken. Ich kann verstehen, dass das zu viel ist. Aber ein kurzes Innehalten wäre jetzt angebracht. Es geht um die Liebe. An diesen Tag feiern wir die Liebe. Es ist kein Sport-Event, keine Schnäppchen-Jagd, kein historisches Ereignis. Es geht hier um das schönste aller Gefühle und das ist es wert, gefeiert zu werden. Liebe kann man bekanntlich überall finden. Als erstes sollte man sie in sich selbst finden. Nein, ich bin kein weiser Sprüche-Kalender. Ob man seine Eltern, seine Kinder, seine Freunde, Arbeitskollegen oder sich selbst liebt, ist nämlich reine Einstellungssache.

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Geschwisterliebe: Es gibt kein Wort im Wörterbuch, das diese unendliche Liebe beschreiben kann.
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„Das ist das Größte, was einem Menschen gegeben ist, dass es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben“ Theodor Storm

Jeder darf eine eigene Meinung bezüglich des Valentinstags haben. Ich toleriere, wenn meine Freundin sagt: „Man kann die Liebe jeden Tag feiern“. Oder: „Ich muss meinem Mann nicht genau an diesem Tag was Gutes tun“. Ja, ich gebe all euch kritischen Valentinstags-Hatern Recht. Das stimmt! Es ist auch nicht so, dass ich meinem Mann den Rest des Jahres verachte und ihm nicht meine Liebe zeige. Es geht um die Grundsatzfrage der Bewusstseinsschaffung. Wenn wir die Liebe jeden Tag feiern würden, gäbe es denn dann noch Krieg? Oder wäre es „too much“?!  Es herrscht so viel Elend auf dieser Welt; noch nie in der Menschheitsgeschichte sind so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie genau jetzt und heute. Und warum? Weil es noch nie so viele Kriege auf dieser Welt gab wie genau jetzt. Was tun wir? Wir verachten den Tag der Liebe. Wir feiern Sportereignisse bis zum Exzess; da muss man nicht in die USA blicken, es reicht schon, am Samstag zur Bundesliga-Time in eine Kneipe zu gehen. Ist das nicht zynisch? Abgesehen von diesen ganzen Blumen, Pralinen und „Tam-Tam“, egal ob man single oder vergeben ist, ist es wichtig, sich einen Tag im Jahr über Andere Gedanken zu machen, und darüber, was ihnen gut tun könnte.

„Liebe ist nie ohne Schmerz“, sagte der Hase und umarmte den Igel

Früher habe ich meinen Freundinnen einen Liebesbrief geschrieben – handgeschrieben – und persönlich übergegeben. Eine kleine Aufmerksamkeit für die Eltern kann ein Lächeln der Überraschung auf das Gesicht zaubern. Die Lieblingsschokolade für die Kinder aus dem Supermarkt mitbringen oder dem Partner in die Augen schauen und ihm mit drei Sätzen sagen, warum wir diesen Menschen lieben. Liebe geben ist nicht schwer, aber es ist schwer, über seinen eigenen Schatten zu springen und tatsächlich mehr als nur ein „Ich liebe dich“ im Vorbeigehen zu sagen, sondern sich bewusst zu werden, warum man die Menschen in seiner Umgebung überhaupt „liebt“ und ihnen genau das mitzuteilen, zu schreiben, oder sie einfach nur mit Rosen und Pralinen zu beschenken. Nicht die Nase rümpfen, es als 0815 – Geschenk abtun, sondern sich ehrlich darüber freuen. Mal ehrlich, wann bekommt man denn noch Kleinigkeiten geschenkt, in Form von Aufmerksamkeiten oder als Dankeschön? Abgesehen von den Feiertagen wie Weihnachten, Jahrestagen und Geburtstagen: viel zu selten. Diese sind auch geplant und man staune – sie tun einfach gut.

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Wer sagt denn, dass der Valentinstag nur für Pärchen reserviert ist? Liebe findet man überall!
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„Liebe ist nicht das, was man erwartet zu bekommen, sondern das, was man bereit ist zu geben“ Katharine Hepburn

Probiert es doch gleich heute mal, indem ihr zum Beispiel einen Arbeitskollegen, mit dem ihr euch vielleicht nicht ganz so gut versteht, einfach eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. Schwer? Ja, es ist verdammt schwer, diesen Schritt zu wagen, aber die Erleichterung und das Arbeiten danach werden einfacher – auch wenn man sich charakterlich eigentlich wirklich nicht mag. Das macht ja nichts – wir sind alle verschieden und Individualisten, aber das Gefühl der Liebe tragen wir alle in uns.

Gebt „Liebe“ weiter, in Form von kleinen Aufmerksamkeiten oder einfach nur einem Lächeln. Es muss kein Ausflug mit dem Heißluftballon sein, keine hundert Rosen, oder mit dem Oldtimer in ein französisches Weingut zu fahren. Ich werde mal meinen Füller aus der Schublade kramen, ein schönes Blatt Papier zu Hand nehmen und einfach meine Gedanken über die Menschen, die ich liebe, in ein paar Zeilen fließen lassen und hoffen, dass ich sie mit meinen Gedanken glücklich gemacht habe. Denn Schenken macht glücklich!

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Hinsetzen, nachdenken und schön schreiben. Jeder freut sich über einen handgeschriebenen Brief. Es ist einfach und es gibt dem Empfänger ein gutes Gefühl – was will man mehr?!
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Ich wünsche euch einen schönen Tag der Liebe! Und ob ihr diesen Tag mit euch allein feiert, ein Buch lest, einen Wellness-Tag einlegt oder mit Freunden einen Kochabend macht: geht für einen Moment in euch und denkt an dieses magische Gefühl der Liebe. Sie ist in uns allen! Und an alle, die den Valentinstag genauso lieben, wie ich es tue, lasst euch nicht beirren!

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