Der September nähert sich und mit ihm ein neues Kapitel im Leben eines jeden Schülers. Doch was jetzt? Beruf, Studium oder vielleicht eine Ausbildung mit Schulabschluss? In einer Zeit, in der akuter Fachkräftemangel herrscht, wird in vielen Branchen händeringend nach Azubis gesucht. Dementsprechend sollten doch die Angebote, Konditionen und Vergütungen unglaublich attraktiv ausfallen, um frisches Blut in die Venen der Betriebe zu pumpen, oder? Heute erzähle ich euch meine persönlichen Erfahrungen mit der Ausbildung mit Schulabschluss.
Macht euch darauf gefasst, dass ihr nicht wisst, ob ihr lachen oder weinen solltet.
Jung und Naiv – Der Beginn meiner Ausbildung mit Schulabschluss
Wer mich persönlich kennt oder meinen Artikel zur Digitalisierung in Deutschland gelesen hat, der weiß, dass ich vor meiner Zeit hier eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gemacht habe. Ich schreibe dabei explizit „gemacht“ und nicht „abgeschlossen“, da ich nur die schriftliche Abschlussprüfung bestanden habe. Die mündliche Abschlussprüfung habe ich auch beim zweiten Versuch nicht bestanden und somit zählt die Ausbildung als abgebrochen.
Unabhängig davon, ob ich sie bestanden hätte oder nicht, nutze ich daher heute die Gelegenheit um mit der Ausbildung mit Schulabschluss abzurechnen. Doch fangen wir mal ganz von vorne an.
Während meines Bundesfreiwilligendienstes habe ich mir viele Gedanken gemacht, was ich danach machen wollte. Da ich eine große Leidenschaft für Videospiele habe, wollte ich Game-Designer werden. Dies war in meiner Situation nur auf zwei Wegen möglich: ein Studium oder auf Umweg über die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Nachdem ich die Aufnahmeprüfung für das Studium nicht geschafft habe, wurde es eben die Ausbildung. „Da werden Fachkräfte dringend gesucht“, haben sie gesagt. „Du wirst schnell was finden und mit guter Bezahlung“, haben sie gesagt.
Hehehe…Guter Witz. Genau wie die Stellenanzeigen. Davon gab es zahlreiche und die meisten von ihnen waren Rosinenpickerei vom feinsten. Nichtsdestotrotz hab ich 20 Bewerbungen versendet. Auf 5 bekam ich überhaupt eine Rückmeldung und nur von 2 wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Letztendlich wollte mich dann nur eine Firma als Azubi einstellen. Den anderen hatte ich zu wenig Erfahrung mit Programmieren. Hä?! Finde den Fehler.
Voller Freude habe ich dann den Ausbildungsvertrag unterschrieben. 3 Jahre Ausbildung, 650€ Brutto im 1. Lehrjahr mit 50€ Gehaltserhöhung pro weiteres Lehrjahr. Doppelt so viel, wie ich in meinem Bundesfreiwilligendienst verdient habe. Klang also für mich nach einem guten Azubi-Gehalt.

Die Freude ist groß, wenn man eine Antwort auf seine Bewerbungen bekommt. Lasst euch nur nicht davon Täuschen! Bildquelle: Canva
Das Ende der Illusion einer guten Ausbildung mit Schulabschluss
Selbstverständlich war am Anfang noch alles mehr oder weniger Friede, Freude, Eierkuchen. Die Angestellten waren hilfsbereit und freundlich, ich durfte am Frontend einer App programmieren und die Berufsschulwochen waren sehr lehrreich. Doch die Fassade bröckelte recht schnell. In der Berufsschule durfte ich feststellen, dass meine ganzen Mitschüler mindestens 100€ mehr im 1. und teilweise sogar im 2. und 3. Lehrjahr über 1000€ Brutto verdienen würden. „Okay, halb so wild“, hab ich mir gedacht, „Viel wichtiger als das Geld ist das, was ich beigebracht bekomme.“
Tjaa…nach ungefähr einem Monat wechselte mein Aufgabengebiet von „Programmieren“ zu „Rechnungen und Angebote für Kunden erstellen, Internetverträge mit Telekom, Vodafone und Co. ausfechten, Lizenzen und Zertifikate erneuern, IT-Support für Kunden leisten und Strafzettel an Falschparker auf unserem Firmenparkplatz ausstellen“. Alles nicht so wirklich Aufgaben aus dem Bereich der Anwendungsentwicklung. Programmieren konnte mir dann nur noch die Berufsschule beibringen.
Die anderen 4 Arbeitskollegen (= zwei Azubis, ein externer Mitarbeiter, eine Sekretärin und ein Fachinformatiker für Systemintegration) konnten mir da nicht helfen, da nicht ihr Aufgabenbereich. Der Chef war meistens nur einmal pro Woche anwesend und als einziger im Betrieb befugt mich auszubilden.
Dementsprechend fielen meine Leistungen in der Berufsschule nur mittelmäßig aus, da ich mir alles selbst erarbeiten musste und erlerntes nicht in die Praxis umsetzen konnte.

Tiktok! In der Ausbildung mit Schulabschluss achtet niemand auf die gesetzliche Arbeitszeit. Bildquelle: Canva
Die Highlights meiner Ausbildung
„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, das habe ich mir ständig eingeredet, während ich brav die Aufgaben vom Chef erledigt habe. „Schlimmer geht immer“. Oh jaaaa und wie! Das erste Lehrjahr hinter mir, durfte ich im zweiten Lehrjahr mit 50€ Gehaltserhöhung den Winter damit verbringen mit dem neuen Azubi den privaten Sperrmüll vom Chef aus den drei Kellerräumen im Büro zum Wertstoffhof oder der Deponie zu transportieren. Besonders toll war es sich die Porno-Titel auf den VHS-Kassetten durchzulesen, bevor man sie gegen die Innenwand des Containers donnert. Wir durften uns dann vom Chef und dem Festangestellten anhören, dass wir die Kundenaufgaben vernachlässigen würden.
Grundsätzlich hatte ich oft die Ehre Privaterledigungen für meinen Chef machen zu dürfen.
Nennt mich „Jäger der verlorenen Rechnungen“, denn auch wenn die Buchhaltung in das Aufgabengebiet der Sekretärin fiel, so durfte ich Personen auf Ebay und Amazon regelmäßig anschreiben und darum bitten uns Rechnungen zuzusenden für Käufe, die schon mal eben ein halbes Jahr her waren. Und wenn ich nicht gerade auf Ebay irgendwelche armen Leute wegen der Buchhaltung belästigen musste, so durfte ich in den Kleinanzeigen regelmäßig irgendwelche Autoreifen verkaufen.
Mein persönliches Highlight jedoch waren die Arbeitszeiten: Innerhalb meiner drei Jahre Ausbildung habe ich so viele Überstunden aufgebaut, dass ich fast jeden Tag eine Stunde früher Heim gehen konnte und trotzdem noch ungefähr 315 Überstunden auf meinem Konto hatte an meinem letzten Arbeitstag. Diese durfte man sich jedoch weder Auszahlen lassen noch durfte man mehr als 3 Überstunden pro Tag abbauen. Eine Woche Urlaub auf Kosten von Überstunden war also nicht möglich. Ihr wundert euch bestimmt wie ich das geschafft habe so viele Überstunden aufzubauen.
Da unsere Geschäftszeiten bis 18 Uhr gehen, musste das Büro jeden Tag bis 18 Uhr telefonisch für Notfälle erreichbar sein. Dementsprechend durfte jeder Mitarbeiter an einem Tag in der Woche bis 18 Uhr in der Arbeit sitzen und auf Anrufe warten. Ich war für gewöhnlich bereits um 8 Uhr im Büro anwesend. Ein weiterer Faktor war die am Anfang erwähnte App. Obwohl ich nicht mehr an der Entwicklung beteiligt war, durfte ich an den wöchentlichen Meetings mit dem Chef, dem Kunden und den regelmäßig wechselnden Werksstudenten teilnehmen, welche meist um 18 Uhr begonnen haben und je nach Diskussionsbedarf bis 20 Uhr oder später gingen.
Wer sich ein bisschen mit dem Arbeitszeitgesetz auskennt, der merkt, dass das bereits rechtlich kritisch ist. Aber es kommt noch besser! Wir hatten im Frühjahr 2019 einen Großkundenauftrag in Frankfurt. Der Kunde wollte auf Cloudcomputing umsteigen. Dementsprechend mussten wir alles für die Umstellung vorbereiten und zahlreiche „Thin Clients“ (=Kleine Schrott-Computer mit der einzigen Aufgabe sich per Remote-Verbindung auf den Firmenserver zu verbinden um von dort aus Arbeiten zu können) einrichten. Die waren aber so langsam und schlecht, dass wir allein dafür schon täglich knapp 10 Stunden arbeiten durften.
Nachdem wir nun damit vier Tage beschäftigt waren, durften wir am fünften Tag mit den Geräten nach Frankfurt fahren und dort aufbauen. Nachdem die Hinfahrt allein schon vier Stunden gedauert hat, war uns allen klar, dass sämtliche Tätigkeiten in Frankfurt zu unseren Überstunden zählen würde und unser Freitag-Abend damit gelaufen war. Als wir alles erledigt haben und wieder in unserem Büro angekommen sind, war es bereits Samstag 4 Uhr morgens und wir mussten am Samstagnachmittag nochmal in das Büro kommen und den Server vom Kunden bei uns im Serverraum aufbauen.
Die Bilanz: 60 Stunden in fünf Tagen davon 20 am Stück. Puh… eine gute Ausbildung mit Schulabschluss sieht definitiv anders aus, aber durch solche Aktionen entstand der inoffizielle Slogan unseres Ausbildungsbetriebs „Das K steht für Qualität“

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Das „Grande Finale“
Lange Arbeitszeiten, eine miese Bezahlung, ein geiziger Chef, nicht existente Ausbilder, ausbildungsfremde Aufgaben… es kam, wie es kommen musste. Die Prüfer haben mich gnadenlos ohne Berücksichtigung der Umstände aufgrund von mangelhaftem Fachwissen in der mündlichen Prüfung durchfallen lassen, nachdem sie zuvor noch den Nutzen meiner Projektarbeit kritisiert haben mit den Worten „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Drei Jahre Ausbildung mit Schulabschluss haben sich für mich in keinster Weise gelohnt und solltet ihr jemals in so einem Ausbildungsbetrieb landen, so habt mir mein herzlichstes Beileid. Zu Recht gibt es einen Fachkräftemangel bei solchen Betrieben.
Lange Zeit haben sich Sony und Guerilla mit Aussagen über das Release-Datum des Horizon Spiel Zero Dawn bedeckt gehalten.
Eigentlich sollte das Game ja Ende diesen Jahres um die Weihnachtszeit auf den Markt kommen – doch Qualität braucht seine Zeit, besonders während einer Pandemie, weshalb die offizielle Terminbestätigung zurückgenommen wurde.
Nun hat sich ein als zuverlässig geltender Insider zum Erscheinungsdatum des Horizon Spiel geäußert, der wohl mehr weiß, als alle anderen.
Diese unbekannte Person bestätigt, dass das Spiel und seine Horizon Aloy im ersten Quartal nächsten Jahres die Bildschirme zieren wird.
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Sämtliche Landschaften im neuen Horizon Spiel sind der absolute Hammer!
Bildquelle: www.unsplash.com
Worum geht es bei Horizon Forbidden West und seinem Vorgänger Horizon Zero Dawn?
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Open World Game, welches in einer postapokalyptischen Zukunft etwa 1000 Jahre nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation spielt.
Die Überlebenden einer zunächst nicht näher beschriebenen Katastrophe haben sich zu Stämmen auf unterschiedlichen, präindustriellen Entwicklungsstufen zusammengeschlossen und leben ähnlich den Völkern der Steinzeit und der Antike, umgeben von den Ruinen der sogenannten „Alten“.
Was diese Welt jedoch von der „normalen“ Steinzeit unterscheidet ist die Tatsache, dass die Welt von futuristischen Maschinenwesen bevölkert wird, die vor allem Dinosauriern und anderen Wildtieren in einer Cyberpunk-Optik nachempfunden sind.
Eine dieser Überlebenden ist die junge Horizon Aloy, die sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Ausrottung der Alten begibt und dabei einer Vielzahl an Gefahren trotzen muss.
Zu unglaublich detaillierter Grafik gesellen sich beim Horizon Spiel ein makelloses Gameplay, eine fesselnde Story und fantastisch entwickelte Charaktere sowie Gegner.
Auch die Locations auf der Open Word Karte des Games sind nicht zu verachten. Die Entwickler haben ihr ganzes Herzblut in das Spiel hineingesteckt und jeden einzelnen Ort, jede Figur und jedes Accessoire mit Liebe zum Detail und einem riesigen Maß an Kreativität entwickelt.
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Beim neuen Horizon Spiel liegt der Fokus auf der fabelhaften Unterwasser-Animation.
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Für alle, die das Horizon Spiel bereits gespielt haben oder mehr über das Spiel wissen möchten
Der zweite Teil soll all das, was das erste Spiel so fantastisch hat werden lassen, beibehalten und viele Extras hinzufügen, die das Spielerlebnis nochmals intensivieren.
Generell wird das Game bei 2160p und 30fps auf Playstation 4 und Playstation 5 laufen. Aufgrund der Videokomprimierung in den Trailern ist noch nicht klar, welche Auflösung das Horizon Spiel am Ende wirklich hat.
Wesentlich verbessert werden beim neuen Horizon Spiel sowohl die Charakteranimationen in Bezug auf Mimik und Detailreichtum, als auch die Animationen der Vegetation, des Wassers und der Umwelt im Allgemeinen.
Diese wird allumfassend auf Aloy reagieren. Das war im vorherigen Spiel nicht der Fall. Auch die Wasseranimationen werden auf ein ganz neues Level gehoben, da nun auch dieses als Erkundungsraum fungiert.
Weitere Verbesserungen im neuen Horizon Spiel
Die Verwendung und Wirkung von Licht in dem neuen Horizon Spiel ist nochmals viel besser als im ersten Teil – und da waren sie ja bereits bahnbrechend!
Als im Spiel verwendbare Gadgets kommen eine Art Gleitschirm, ein Atemgerät für die unbegrenzte Erkundung unter Wasser und mächtige neue Reittiere hinzu, die bei den starken neuen Gegner auch vonnöten sind.
Jetzt dürfte klar sein, warum wir auf das neue Horizon Spiel alle schon sehnsüchtigst warten. Ich weiß zwar nicht, wie es euch geht, aber das erste Horizon Zero Dawn hat mich bereits total aus den Socken gehauen und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu spielen!
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Falls ihr euch für weitere spannende Gaming-Themen interessiert, schaut doch mal in unseren Interview-Artikel mit den The Purgers, professionellen E-Sportlern, rein!
Alle 4 Jahre hängt die halbe Welt an den Fernsehern, um den besten Athleten aus 200 Ländern zuzusehen. Seit dem 8. August sind die Olympischen Spiele beendet. Im Olympia Rückblick aus deutscher Sicht waren die Spiele ein absoluter Reinfall. Der Boss der deutschen Olympioniken spricht dennoch von einem „erfreulichen Ergebnis“. Doch die deutschen Athleten holten die wenigsten Medaillen seit der Wiedervereinigung. Von einem erfreulichen Ergebnis kann hier nicht die Rede sein. Spitzensport sieht definitiv anders aus. Lasst uns dennoch Olympia Rückblick auf die Olympischen Spiele 2021 werfen.
Historie der Olympischen Spiele
Lasst uns einen kurzen Olympia Rückblick auf die Anfänge der Olympischen Spiele werfen. Historisch betrachtet waren die ersten olympischen Wettbewerbe nur ein kleines Ereignis zu Ehren der Götter in Griechenland.
Namens gebend ist der Ort Olympia auf der Insel Peloponnes. Aufzeichnungen zu Folge fanden die ersten Spiele unglaubliche 776 Jahre vor Christi Geburt statt.
Damals bestanden die Olympischen Spiele aus nur einem einzigen Wettbewerb: dem Stadionlauf. Über die Jahre kamen immer mehr Sportarten dazu (Faust- und Ringkämpfe, Diskuswurf, Fünfkampf). Auch wurde das Verbot gekippt, nur griechische Sportler teilnehmen zu lassen. Es wechselten die Standorte und immer mehr Disziplinen wurden aufgenommen. Der Sport rückte immer mehr in den Vordergrund.
Olympia Rückblick: Tokyo 2020
Der Austragungsort war die atemberaubende Millionenmetropole Tokio in Japan. Eigentlich hätten die olympischen Spiele nach Rio de Janeiro in 2016 bereits im letzten Jahr 2020 ausgetragen werden sollen. Doch natürlich war durch Corona das ganze nicht möglich. So wurden die Spiele kurzerhand ein Jahr in die Zukunft verlegt. Den japanischen Designern gefiel das Tokyo 2020 Logo aber so gut, das sie es einfach beibehielten. So fühlte man sich auf dem gesamten olympischen Gelände ein Jahr in die Vergangenheit versetzt, da das Tokio 2020 Logo überall auftaucht.
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Das größte sportliche Ereignis des Jahres wurde leider ausschließlich vor leeren Rängen ausgetragen. Die Sportler durften keinen physischen Kontakt zur Außenwelt haben und mussten sich in ihren olympischen Quartieren aufhalten. Dauer-Corona Tests und keine Fans? Da kommt keine Stimmung auf. Für viele Athleten wird Tokyo 2020 die letzte Olympia in ihrer Karriere sein und sie mussten sie gelangweilt auf ihren Zimmern verbringen.
Doch die Athleten beklagten sich wenig und gaben dennoch 100%. Japan als Gastgeberland gab sich auch alle Mühe positiv auf die Zuschauer und Athleten zu wirken. Dennoch kam kein richtiger Hype auf. Gerade in der Innenstadt von Tokio war fast nichts von den Olympischen Spielen zu sehen. Sah man längere Schlangen vor dem Olympia Gelände, dann nur um sich mit den ikonischen 5 Ringen, die das Olympia Logo bilden fotografieren zu lassen.
Zur befürchteten Olympische Spiele Kritik, dass es einen riesigen Corona Anstieg durch die Anreise der zahlreichen Athleten aus allen Ländern der Welt gäbe, kam es zum Glück nicht. Insgesamt wurden 430 Corona Fälle gemessen. Der Großteil davon Journalisten. Doch nur 26 Fälle fielen auf das olympische Dorf zurück. Im Olympia Rückblick wurden unglaubliche 600.000 Corona Tests, alleine in der Olympia Blase durchgeführt. Durch den abgeklärten Umgang mit dem Virus konnte schlimmeres verhindert werden.
Den gesamten Wettbewerb gewann Team USA, mit sagenhaften 39 Gold-, 41 Silber- und 33 Bronzemedaillen. Mit weitem Abstand folgen China und Gastgeberland Japan. Deutschland landet auf einem mageren 9. Platz. Doch auf eine Goldmedaille kann man besonders Stolz sein. Die von Tennisstar Alexander Zverev. Er besiegte auf dem Weg zu Gold, Weltranglistenplatz Nummer 1 Novak Djokovic in 3 knappen Sätzen. Im Finale hatte der Russe Khachanov gegen Zverev keinerlei Chance.

Der große Traum eines jeden Sportlers: die Goldmedaille. Bildquelle: unsplash.com
Weitere deutsche Goldmedaillen holten:
Kanu (Kajak Vierer): Tom Liebscher, Ronald Rauhe, Max Rendschmidt und Max Lemke
Schwimmen (10km): Florian Wellbrock
Banhrad (4km): Franziska Brauße, Mieke Kröger, Lisa Brennauer, Lisa Klein
Reiten (Vielseitigkeit): Julia Krajewski
Leichtathletik (Weitsprung): Malaika Mihambo
Ringen: Aline Rotter-Focken
Tennis: Alexander Zverev
Kanuslalom: Ricarda Funk
Dressur (Team): Isabell Werth, Dorothee Schneider, Jessica von Bredow
Dressur (Einzel): Jessica von Bredow
Nach den Spielen ist vor den Spielen. Die nächste Olympia findet bereits in 3 Jahren in Paris statt. Hoffen wir, dass sich Corona bis dahin verabschiedet hat, damit wir in den vollen Genuss kommen, der leider dieses Jahr komplett auf der Strecke blieb. Mit tobenden und kreischenden Fans die ihre Athleten nach vorne schreien, kommt auch im Olympia Rückblick einfach mehr Stimmung auf. Vielleicht schafft es Deutschland dann auch in die Top 5. Ich bin gespannt.
Was haben die Spielreihen „The Witcher“, „Metro“ und „STALKER“ gemeinsam? Zu allen drei gibt es Bücher, auf deren Handlung die Spiele basieren. Dabei können sie entweder die Handlung der Bücher nacherzählen, Schauplätze und Charaktere im Spiel auftreten lassen, die Geschichte der Bücher fortsetzen oder einfach nur im selben Universum spielen und dadurch die vom Autor erschaffene Welt erweitern. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber die Videospiele Industrie und die Literatur Branche können voneinander profitieren, wenn sie kooperieren.
Was ich genau damit meine, erfahrt ihr hier.
Hey, das kenn ich ja schon aus dem Buch!
Dass Filme und Serien sich der Handlung von Büchern bedienen, ist spätestens seit „Harry Potter“, „Game of Thrones“ und „Die Tribute von Panem“ nichts Neues und auch nichts Schlechtes. Lesemuffel bekommen eine tolle Handlung gezeigt, die sie sonst nie gelesen hätten, Fans erleben ihr Lieblingsbuch auf der großen Leinwand und Hollywood muss sich keine neue Filmidee aus dem Hintern ziehen, um Zuschauer ins Kino zu locken. Selbiges trifft in der Videospiele Industrie auf die „Metro“-Spielreihe zu. „Metro 2033“ um genau zu sein. Denn wer im Internet nach „Metro 2033“ sucht, der wird entweder auf das Spiel vom Publisher THQ oder das Buch von Dmitri Alexejewitsch Glukhovsky stoßen.
Der Name ist dabei nicht die einzige Gemeinsamkeit. Denn die komplette Handlung des Spiels basiert auf dem Buch. Die Charaktere, die Orte, die Dialoge… einfach die ganze Story ist fast 1:1 aus dem Buch übernommen worden. Lohnt es sich daher nach dem Lesen des Buches das Spiel zu spielen und umgekehrt? Auf jeden Fall! Denn es ist nicht nur interessant zu sehen, wie die Entwickler diese oder jene Szene umgesetzt haben oder wer wie dargestellt wird, sondern man bekommt dann auch die kleineren Unterschiede mit, die nicht im Buch oder im Spiel erwähnt werden.
Ein kleines Schmankerl ist auch die nette Geste, dass man im Spiel an vielen Stellen das Buch findet.

Während Bücher die eigenen Gedanken in die Fantasie-Welt bringen, verschlingt die Videospiele Industrie einen auch visuell.
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Die Videospiele Industrie Hand in Hand mit dem Autor
Die Handlung eines Buches nachzuspielen ist aber nicht die einzige Möglichkeit, wie Spiele und Literatur zusammenwirken können. Beispielsweise kann der Hauptprotagonist im Spiel andere Abenteuer erleben, die im Buch nicht erwähnt oder nur angedeutet werden. Oder aber Buch und Spiel bauen aufeinander auf, wie es in „Metro“ der Fall ist:
Die Handlung von „Metro 2033“ wird mit dem Spiel „Metro – Last Light“ fortgesetzt. Parallel zur Handlung von „Metro – Last Light“ findet die Handlung vom Buch „Metro 2034“ statt, welche sich um einen anderen Hauptprotagonisten dreht und eher eine Nebenhandlung darstellt. Das Spiel macht zu dieser Nebenhandlung auch Anspielungen. Das Buch „Metro 2035“ schließt dabei an die Handlung von „Metro – Last Light“ an und setzt diese fort. Die Handlung geht aber noch weiter. Denn auf „Metro 2035“ folgt das Spiel „Metro – Exodus“, welches das offene Ende des Buches aufgreift und die Handlung um den Hauptprotagonisten der Bücher und Spiele mit dem Ende des Spiels abschließt.
Ufff… klingt doch verwirrender als gedacht. Ich versuche es nochmal: „Metro 2033“ (Buch + Spiel) -> „Metro 2034“ (Buch; Optional) -> „Metro – Last Light“ (Spiel) -> „Metro 2035“ (Buch) -> „Metro – Exodus“ (Spiel)

Geralt von Riva… Bekannt aus der „Witcher“-Buchreihe, berühmt durch die Videospiele Industrie.
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Die Videospiele Industrie als Werbeplattform für Bücher
Ein toller Effekt solcher Kooperationen ist die Werbewirkung. Spieler und Leser werden auf das jeweils andere Medium aufmerksam gemacht und wenn man den neuesten Band durchgelesen oder das neueste Spiel durchgespielt hat, hat man oft Lust auf mehr. So greifen dann Spieler zum Buch und Leser zum Controller um in der Welt, die sie so lieb gewonnen haben, noch ein paar Abenteuer mehr zu erleben, während sie auf den nächsten Teil warten. Die „Witcher“-Buchreihe zum Beispiel erlebte durch das Spiel „The Witcher III – Wild Hunt“ regelrecht einen Ansturm an neuen Fans und wäre wohl nie so bekannt geworden.
Ich für meinen Teil habe als großer „Metro“- und „Stalker“-Fan schnell zu sämtlichen Büchern gegriffen, die im „Metro“-Universum spielen, aber von anderen Autoren stammten (Glukhovsky hat andere Autoren und Fans dazu ermutigt die von ihm erschaffene Welt mit ihren eigenen Werken zu erweitern) und habe sogar ein polnisches Buch gekauft, welches auf der „Stalker“-Spielreihe basiert, um die Wartezeit auf den nächsten Spiel-Teil zu überbrücken, obwohl ich gefühlt das Vokabular eines Sechstklässlers, den Lesefluss eines Drittklässlers und die Schreibfertigkeit eines Zweitklässlers habe, wenn es um Polnisch geht, einfach, weil es keine auf Deutsch oder Englisch gibt/gab.

Letztendlich haben Literatur und die Videospiele Industrie ein Ziel: den Menschen zu unterhalten.
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FAZIT
Ich fasse mich hier aus zeitlichen Gründen und meiner Kollegin, die das hier vor Veröffentlichung zur Kontrolle zwecks SEO-Optimierung durchliest, zuliebe kurz:
- Spiele die auf Büchern basieren sind toll!
- Bücher die auf Spielen basieren sind auch toll!
- Liebe Videospiele Industrie: Bitte mehr davon!
- Liebe Autoren: Lasst euch von Spielen inspirieren!
- Welchen Verlag muss ich nerven, damit die „Stalker“-Bücher gefälligst übersetzt werden?!
Die Corona bedingten Lockdowns zogen weitreichende Einschnitte in das Leben der Menschen nach sich. Auch die Fussball Vereine haben dies zu spüren bekommen und müssen sich die Frage stellen, welche Folgen die Pandemie hat und wie sie mit potenziellen Hürden umgehen.
Gerade Jugendfußball und Corona sind ein heikles Thema, da speziell die jüngeren Generationen in ihrer Entwicklung ausgebremst wurden. Wie genau das aussieht und welche Konsequenzen das hat, erfahrt ihr hier.

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Probleme in der Entwicklung
Jugendfußball und Corona bringen für Jugendliche in vielen Bereichen Einschränkungen in der Entwicklung mit sich. Der Bewegungsmangel alleine kann bereits negativen Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit nehmen.
Der Ausgleich im Alltag fällt weg und darüber hinaus fehlen wichtige Glücksmomente, auf die gezielt hintrainiert wird. Orientierungslosigkeit und ein Mangel an Motivation setzen ein. Doch nicht nur gesundheitliche Faktoren spielen eine Rolle.
Problematisch gestaltet sich auch der Wegfall sozialer Interaktion, wodurch die Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigt werden kann. Generationen, die sich mitten in einer kritischen Phase der Persönlichkeitsbildung befinden, erfahren einen Nachteil, welcher sich über ihr ganzes Leben hinweg erstreckt.

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Spielerische Entwicklung leidet
Unabhängig der gesundheitlichen und sozialen Entwicklung gibt es auch Einbußen bei der spielerischen Entwicklung junger Fußballer. Fussball Vereine waren bei der Trainingsgestaltung die Hände gebunden. Dadurch verlieren Talente wichtige Zeit bei der Entwicklung motorischer und kognitiver Fähigkeiten.
Jugendfußball und Corona kann daher bedeuten, dass junge Spieler keine optimale Entwicklung nehmen und eine Karriere im Profisport gefährdet wird. Denn jeder Mensch reagiert ganz anders auf eine längere Pause.
Manche knüpfen schnell dort an wo sie aufgehört haben, sowohl psychisch als auch körperlich. Andere tun sich jedoch schwerer und brauchen längere Zeit ehe sie spielerisch und mental wieder den Rhythmus finden. In der Zwischenzeit könnten jedoch genau diese Talente den Sprung bei ambitionierten Teams verpassen und den Anschluss verlieren.

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Fussball Vereine kämpfen mit dem Überleben
Jugendfußball und Corona werden für die Fussball Vereine auch über einen längeren Zeitraum hinweg ein Thema bleiben. Denn eine der größten Schwierigkeiten der sich viele ausgesetzt sehen ist das Wegfallen von Einnahmen. Nicht nur über Lockdowns hinweg, auch während des aktiven Spielbetriebs kommt es zum Mangel an Zuschauern.
Darüber hinaus können auch Investoren mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben und sich als Folge als Geldgeber für Fussball Vereine zurückziehen. Die Ursachen können also vielfältig sein. Die Konsequenz bleibt jedoch gleich.
Für einige hat ein Kampf um die Existenz begonnen. Jugendfußball und Corona sind in solchen Fällen zwei Begriffe, die nicht Hand in Hand gehen können. Der Spielbetrieb muss womöglich eingestellt werden. Für Jugendliche geht damit ein Zufluchtsort und ein wichtiges soziales Netzwerk verloren.

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Abwanderung von Jugend-Spielern
Abwanderung im Jugendfußball und Corona als Ursache ist Realität. Denn in der Zeit der Pandemie entdecken viele Nachwuchskicker andere Hobbys und Vorlieben. Sie merken, dass es auch andere Sportarten oder Freizeitaktivitäten gibt, die genauso gut oder gar besser zu ihnen passen.
Für Fussball Vereine bedeutet dies, dass sie neben den finanziellen Verlusten womöglich auch Probleme haben werden überhaupt Mannschaften in vereinzelten Jahrgängen zu stellen. Dies ist nicht erst seit Corona der Fall, denn das steigende Sport- und Freizeit Angebot führt ganz allgemein zu weniger Interesse am Fußball.
Corona verschärft nur diesen Prozess und stellt den Fußball somit vor einer weiteren Herausforderung, auch wenn es wohl viele Rückkehrer geben wird, sobald wieder Normalität eintritt.

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Fazit
Viele Herausforderungen stehen vor dem Jugendfußball und Corona ist einer der Hauptgründe. Die Jugendlichen erleben eine Stagnation im Hinblick auf die persönliche Entwicklung und werden wohl auch in Zukunft mit der Wirkung leben müssen. Für einige vielversprechende Talente könnte die Pause auch das Aus für die ambitionierte Fußballer-Kariere bedeuten.
Hinzu kommen existenzielle Ängste der Fussball Vereine, auch wenn diese eher auf die finanziellen Einbußen als auf die potenzielle Abwanderung von Jugendspielern zurückzuführen sein werden. Denn sobald der Spielbetrieb aufgenommen wird, kann mit einem hohen Andrang gerechnet werden.
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2021. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs New Shepard, das mit Jeff Bezos und seiner 3 Mann starken Besatzung 10 Minuten unterwegs ist, um neue Amazon-Standorte zu erschließen, fremde Versandarten zu erforschen, neues Leben und neue Absatzmärkte. Viele Kilometer von der Erde entfernt dringt die New Shepard in PR-Aktionen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat… Abgesehen davon, dass ich gerade das Intro von Star Trek hart umgedichtet habe, geht es Rund um den Ausflug von Jeff Bezos ins All.
Das Weltall – So begehrt wie seit langem nicht mehr
Wir schreiben das Jahr 1950. Die beiden Supermächte USA und UdSSR beginnen den Wettlauf ins All. Binnen kürzester Zeit schoss man Satelliten, Tiere und Menschen in den Orbit und letztendlich auch Astronauten auf den Mond. Der Weltraum wurde schnell zum großen Hype. Nach dem Mars-Rover und der ISS kam dann lange nichts mehr und der Trend flachte ab. Und dann kam Elon Musk und entfachte erneut die Leidenschaft für den Weltraum. Marskolonien, interstellares Reisen, Weltraumtourismus und die Gründung einer Weltraum-Armee/“Space-Force“ stehen auf einmal auf der Agenda.
Aber dieses Mal sind die staatlichen Raumfahrtprogramme nicht die einzigen Beteiligten. Multimilliardäre, wie Elon Musk, Jeff Bezos und Richard Branson hegen plötzlich großes Interesse am Weltraum und gründen kurzerhand ihre eigenen privaten Raumfahrtunternehmen.
Jeff Bezos – Die etwas andere Reise planen
Jeff mag zwar nicht der erste Milliardär im Weltraum sein – Richard Branson ist ihm da leider zuvorgekommen – dafür aber genoss sein kurzer Trip vermutlich wesentlich mehr mediale Aufmerksamkeit (unter Umständen deshalb, weil seine Rakete aussah wie das männliche Geschlechtsteil) und übertraf die Leistungen von Branson. Schließlich reden wir hier vom Gründer von Amazon und dem reichsten Menschen der Welt, der vermutlich mit nur 1% seines Vermögens sämtlichen amerikanischen Studenten die Studentendarlehen abbezahlen könnte.
Aber das ist ja nichts Neues. Während Branson nur auf eine Flughöhe von etwa 86 Kilometer gestiegen ist, gelang es Bezos auf über 100 Kilometer zu kommen. Und nicht nur das war bemerkenswert. Mit seinem Raumflug stellte Bezos auch noch den Rekord für den jüngsten und den ältesten Menschen im All auf. Denn mit dabei waren neben ihm und seinem Bruder der 18-jährige Sohn eines Investment-Bankers aus den Niederlanden und die 82-jährige frühere US-Pilotin Wally Funk.

Wir alle haben eine Vision. Ob Jeff Bezos von einem Amazon-Standort auf dem Mars träumt?
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Eine Frage – Wieso?
Okay, als Nerd und Sci-Fi Fan finde ich ja das ganze eigentlich echt cool und es kommt so eine leichte Aufbruch-Stimmung hoch, die so ein „Jetzt kommt die Zukunft!“ ausstrahlt. Trotzdem bin ich dem ganzen etwas skeptisch gegenüber. Sowohl Branson als auch Bezos wollen damit in den Weltraumtourismus einsteigen und damit den Weltraum als Markt erschließen. Da aber so ein Flug bei weitem nicht günstig ist, wird das nur ein weiteres Luxusangebot/Privileg sein mit dem sich die Superreichen vom normalen Bürger „abheben“.
Die Summen, die dabei fließen werden, könnte man an anderer Stelle sinnvoller nutzen, wie z.b. Hunger, Armut, Obdachlosigkeit o.ä. bekämpfen.
So manch einer könnte auch vermuten, dass es sich in Wahrheit um Fluchtvorbereitungen handelt für den Fall, dass die Erde eines Tages den Folgen des Klimawandels erliegt und kaum bewohnbar wird. Wir würden die Folgen ausbaden während die Verantwortlichen bereits unterwegs zum nächsten Planeten wären, den sie ausbeuten könnten. Bei der Zahl an Superreichen, die ins Weltall wollen, durchaus vorstellbar.
Abgesehen davon ist es nicht gerade die Klima-freundlichste Art zu reisen. Weitere Kritik gibt es auch vonseiten der Wissenschaft. Während Elon Musk wenigstens mit der Marskolonialisierung einen Beitrag zur Forschung und der Erschließung des Weltalls leistet, bieten Blue Origin und Virgin Galactic keinerlei Mehrwert außer „recyclebare Raketen“.
Die Gründe mal dahingestellt, muss man Jeff Bezos und Richard Branson eines lassen: Sie haben eine Vision und setzen sie auch um.
Immer neue Datenschutzgesetze – da fragt man sich: Wer blickt da eigentlich noch durch?
Wir geben euch heute eine kurze Übersicht, was wann wo gilt und wie die DSGVO aufgebaut ist.
Was ist der Gedanke hinter der DSGVO?
Ziel der Datenschutzgrundverordnung ist zunächst mal die Anpassung der Datenschutzgesetze an die heutige moderne Zeit mit Entwicklungen wie digitalem Marketing, KI, Social Media und vielem mehr.
Viele Menschen haben sehr viele Daten im Internet und keine Ahnung, was mit diesen passiert.
Bleiben die privaten Bilder für immer in einem Forum? Warum darf ein Werbetreibender Werbung genau auf mich zuschneiden und meine Angaben und Suchanfragen bei Google zur individuellen Werbeansprache nutzen?
Was gilt für Online-Shops, deren Sitz im Ausland ist?
All das wollte man regeln. Und zwar möglichst einheitlich in ganz Europa weshalb man sich auch für eine VO, eine Verordnung entschieden hat. Diese ist im Gegensatz zur Richtlinie unmittelbar und genau so wie es die EU vorgibt in den Mitgliedsstaaten umzusetzen.
Es darf zwar an einige Stellen nachgeschärft werden, allerdings keine Regeln aufgeweicht werden.

Die DSGVO: Datenschutzgesetze nach EU-Art Bildquelle:
Die Besonderheit im Vergleich zu Strafgesetzbuch und Co.
Datenschutzgesetze sollten möglichst wasserdicht sein und keinen Spielraum oder Schlupflöcher lassen.
Deshalb hat man sich hier für das sogenannte „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“ entschieden. Auf gut Deutsch kann man davon sprechen, dass „alles verboten ist, was nicht erlaubt ist“.
Da könnte man meinen, logisch, was sonst. Aber in vielen anderen Gesetzen wie dem Strafgesetzbuch (StGB) ist es umgekehrt: Es ist alles erlaubt, was nicht verboten ist.
Und deshalb gibt es in der DSGVO auch Erlaubnistatbestände, die, wenn erfüllt, die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erlaubt.
Unter personenbezogenen Daten versteht man alle Daten, die eine natürliche Person identifizierbar (z.B. IP-Adresse, Handynummer) machen oder gleich ganz identifizieren (z.B. Name, Foto, Video).
Und Verarbeitung bezeichnet quasi alles, was man mit Daten so machen kann (z.B. speichern, kopieren).
Im Übrigen gelten die Datenschutzgesetze aus der DSGVO nicht bei rein privaten oder familiären Tätigkeiten, um das nicht zu kompliziert zu machen oder gar Familienstreits vom Zaun zu brechen.
Einschränkungen basierend auf dem Sitz eines Unternehmens gibt es allerdings nicht – also auch, wenn ein chinesisches Unternehmen eindeutig Kunden in Europa anspricht, muss es sich an die Datenschutzgesetze halten.

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Wann ist eine Verarbeitung denn nun erlaubt?
Erlaubt ist der Umgang mit den privaten Daten nur unter einigen genau definierten Voraussetzungen.
Da wäre zum einen das sogenannte berechtigte Interesse des Verarbeitenden. Darunter fällt beispielsweise die Verwendung für Marketingzwecke – ja, Marketing ist ein berechtigtes Interesse. Allerdings nicht generell, es ist kein Freibrief.
So wird Bestandskundenmarketing unkritischer gesehen, auch E-Mail-Marketing ist unkritischer als Telefonwerbung, weil es als weniger störend eingeschätzt wird.
Auch ein Widerspruch muss möglich sein. Die Datenverarbeitung über das berechtigte Interesse ist daher ein wenig schwammig, aber je mehr Maßnahmen der Verarbeitende trifft, desto eher kann er dieses Interesse argumentieren.
Eine weitaus eindeutigere Möglichkeit, die in der Praxis sehr häufig genutzt wird, ist die Einwilligung. Daten dürfen verarbeitet werden, wenn der Betroffene in die Nutzung seiner Daten unmissverständlich einwilligt.
Also beispielsweise per Unterschrift oder digital per Ankreuzen eines Kästchens „ich willige in die Nutzung meiner Daten ein“.
Voraussetzung dafür ist, dass er eindeutig und transparent auf die Nutzung und die Nutzungszwecke aufgeklärt worden ist. Auch über den jederzeit möglichen Widerruf muss er informiert werden.
Die Folgen der neuen Datenschutzgesetze sind nicht nur positiv
Das Recht auf Vergessenwerden, das Löschen von Daten, wenn diese für den ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt werden und die deutlich transparentere Aufklärung ist sicherlich sinnvoll in Zeiten des gläsernen Menschen.
Aber es gibt auch negative Folgen: Bei allem und jedem muss man Datenschutzerklärungen unterschreiben – man denke nur an einen Arztbesuch: Klar darf der Arzt meine gesundheitlichen Daten verarbeiten, deswegen gehe ich ja hin.
Aber die Angst vor den hohen Strafen (bis zu 4% des Jahresumsatzes) zeigt seine Wirkung.
Auch die ständigen Cookie-Hinweise auf jeder Website sind eine Folge.
Im Großen und Ganzen ist die DSGVO unterstützenswert – ich möchte nicht, dass meine persönlichsten Daten überall verteilt werden, ohne dass ich weiß was mit ihnen passiert.
Aber sind wir ehrlich: Manchmal gehen die ständigen Aufforderung zur Einwilligung und die Cookie-Banner gehörig auf die Nerven.
Wie steht ihr zu den neuen Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO?
Immer wieder ein neuer Spieler Streik: Fußballer wollen ihren Verein verlassen, weil sie zu wenig Spielzeit bekommen, mit dem Team oder Trainerteam nicht klarkommen oder weil ein anderer Verein mit höherem Gehalt winkt.
Das wäre alles kein Problem – es wird erst dann zum Problem, wenn Spieler noch einen gültigen Vertrag besitzen.
Wie viel ist ein solcher Vertrag im Fußball-Business heutzutage noch wert?

Wieder ein neuer Spieler Streik – diesmal trifft es den FC Augsburg, davor unter anderem Borussia Dortmund und andere Fußball Vereine.
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Neuer Spieler Streik beim FC Augsburg
Wenn man jede Saison von Eskapaden und Spielerstreiks liest, ist ein Vertrag wohl leider nicht mehr allzu viel wert. Im jüngsten Fall in der Bundesliga heißt der Protagonist Kevin Danso.
Der Spieler des FC Augsburg teilte dem Verein mit, sich nicht mehr imstande zu fühlen für die Augsburger zu spielen. Daraufhin wurde er aus dem Trainingslager geworfen, ein Trainingsangebot ein paar Tage später in Augsburg wollte er nicht wahrnehmen, er meldete sich krank.
Blöd nur, dass er erst 2019 einen Vertrag bis 2024 unterschrieben hat.
Insofern keine Ausstiegsklausel darin enthalten ist (bspw. festgeschriebene Ablösesumme), ist dieser Vertrag natürlich bindend.
Der Verein muss dem Spieler ermöglichen, unter professionellen Bedingungen zu trainieren und das vereinbarte Gehalt zu zahlen.
Der Spieler ist verpflichtet, zum Training und Spielen zur Verfügung zu stehen und das natürlich exklusiv für diesen Verein.
Wie bindend ein Vertrag für die Spieler de facto ist, muss nach Dansos und etlichen weiteren Streiks und Leistungsverweigerungen in Frage gestellt werden. Immer, wenn ein neuer Spieler Streik stattfindet, gibt es die gleichen Diskussionen.
Meiner Meinung nach sollte es eigentlich gar keine Diskussion geben: Wer einen Vertrag unterschreibt, entscheidet sich ganz bewusst dafür.
Er nimmt bei einem langfristigen Vertrag die Vorteile wie jahrelange Absicherung, auch bei Verletzungen, selbstverständlich mit. Daher muss er eben auch vermeintliche Nachteile in Kauf nehmen.
Und ganz klar: Wer nicht vorhat, im Zweifel auch wirklich 5 Jahre für einen Verein zu spielen, sollte eben auch nicht so lange unterschreiben.

Ein neuer Spieler Streik nach dem anderen: Wenn Spieler ihre Fußballschuhe beiseite legen, um bei einem anderen Verein anheuern zu können. Moralisch fragwürdig.
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Weitere Fälle von Spielerstreiks
Danso ist bei weitem nicht der einzige streikende Profi.
Der wohl bekannteste Fall in der jüngeren Vergangenheit dürfte Ousmane Dembele sein: Der Franzose hatte im Jahr 2017 nach einer sehr erfolgreichen Saison ein Angebot vom großen FC Barcelona erhalten. Allerdings hatte er zu dem Zeitpunkt noch 4 Jahre Vertrag.
Er erschien einfach nicht mehr zum Training und wollte sich dadurch wegstreiken. Dortmund blieb eine Weile lang hart, wodurch sie wenigstens eine Top-Ablösesumme heraushandeln konnten: Dembele ging für 105 Mio. zu Barcelona.
Auch Pierre-Emerick Aubameyang streikte sich vom BVB weg. Wechselte dann immerhin für 63 Mio. zu Arsenal London in die Premier League.
Augsburg hat ebenfalls nicht das erste Mal mit einem Streik zu tun: Der Brasilianer Caiuby war einfach nicht aus dem Urlaub zurück nach Augsburg gekommen.
Martin Hinteregger zeigte keinerlei Einsatz mehr und machte klar, dass er zu Eintracht Frankfurt möchte – wo er bis heut spielt, nachdem er den FC Augsburg unter Marktwert verlassen hatte.
Uli Hoeneß hat mal gesagt, dass so etwas beim FC Bayern nicht vorkommt und in der Form ist es bei den Münchnern bislang auch ruhig geblieben.

Während Corona hätten Spielerstreiks zumindest den Vorteil gehabt, dass man überhaupt jemanden auf die Tribüne hätte setzen können. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind.
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Das große Problem der Fußball Vereine
Als Verein steht man dabei vor einem großen Dilemma:
Lässt man den Spieler nicht ziehen und besteht auf den Vertrag, ist der Spieler nahezu wertlos für den Verein: Er wird nicht mehr alles geben und der Marktwert ebenfalls sinken – bei vollem Gehalt.
Lässt man den Spieler gehen, dann häufig für eine geringere Ablösesumme – der aufnehmende Verein weiß natürlich auch, dass der aktuelle Verein unter Druck ist, eine Lösung zu finden und deshalb eher einem niedrigeren Angebot zustimmt.
Außerdem kann es schnell dazu kommen, dass andere Spieler dem Beispiel folgen, wenn ein größerer und/oder zahlungsstärkerer Verein winkt und sich davor erfolgreich Spieler weggestreikt und somit ihren Willen bekommen haben.
Ich würde mir wünschen, dass Vereine hier einen Spieler öfter mal ein oder mehrere Jahre auf die Tribüne setzen – das mag im ersten Moment finanziell wehtun, auf lange Sicht aber zu mehr Vertragstreue seitens der Spieler führen.
Außerdem sollten Vereine bereits bei der Verpflichtung eines Spielers mehr auf den Charakter achten. So kann man sich einerseits Ärger ersparen, andererseits werden „schwierige“ Spieler im Marktwert fallen, wenn sie immer weniger Vereine aufnehmen würden. Davon hätte im Endeffekt jeder Verein etwas.
Denn mit der Angst, sich die eigene Karriere zu zerstören, indem man jahrelang auf der Tribüne Platz nehmen darf, würden derartige Streiks wohl der Vergangenheit angehören.
Wie ist eure Meinung zu Spielerstreiks im Fußball und dem Umgang der Vereine damit?
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.






