Der Placebo-Effekt – aus meiner Sicht eines der interessantesten psychologischen Phänomene.
Einfach erklärt: Ein körperliches Problem wird dadurch gelöst, indem man daran glaubt. Man fühlt sich alleine dadurch besser, dass man eine Tablette nimmt, von deren Wirkung man überzeugt ist – obwohl gar kein Wirkstoff enthalten ist. Das zeigen auch zahlreiche Placebo-Effekt-Studien.
Dieses Phänomen macht man sich vielfach zunutze: Zum einen beim Testen von Medikamenten – bei einer sogenannten Doppelblind-Studie wird einem Teil der Probanden eine Tablette mit Wirkstoff gegeben, dem anderen Teil ein Placebo. Damit kann man erkennen, ob es einen tatsächlichen Unterschied gibt und somit einen nicht rein psychologischen Effekt.

Verschiedene Placebo-Effekt-Studien haben bereits den positiven Effekt gezeigt.
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Was hat Pawlow und die Glocke mit wirkstofflosen Medikamenten zu tun?
Es hängt auch mit der klassischen Konditionierung eng zusammen: Der pawlowsche Hund ist auch nicht Hundebesitzern bestimmt schon mal verbal über den Weg gelaufen.
Pawlow war ein russischer Arzt, der mit einem Experiment herausgefunden hat, dass sich der Speichelfluss eines Hundes an Sinnesreizen orientiert, die er damit verbindet. So hat Pawlow immer, kurz bevor es Futter gab, eine Glocke geläutet.
Und nach einer Weile hat auch das bloße Läuten einer Glocke den Speichelfluss beim Hund ausgelöst.
Das bedeutet, dass sich auch nicht bewusst steuerbare Körperfunktionen – wie das Erzeugen von Speichel – konditionieren lassen. Und unter die nicht kontrollierbaren Wahrnehmungen/Funktionen zählen auch Schmerzen und Wohlbefinden.
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Schmerzmittel oder nicht Schmerzmittel, das ist hier die Frage
Angenommen, eine Schmerztablette hat in der Vergangenheit Rückenschmerzen gelindert. Nimmt der Betroffene danach eine Tablette, die ähnlich aussieht und schmeckt, geht er davon aus, dass seine Schmerzen davon ebenfalls besser werden.
Je nach Ursache und Stärke der Schmerzen ist tatsächlich eine Linderung möglich. Dazu gibt es auch Placebo-Effekt-Studien.
So konnte bei Migräne oder nach einer Zahn-Operation die Schmerzen durch Placebo-Schmerzmittel gelindert werden.
Bei einem Experiment nach der Zahn-OP hat man nach der erfolgreichen Gabe des Placebos mithilfe eines Mittels gegen Opioide den Effekt aufheben können. Das bedeutet, ein Gegenmittel gegen starke Schmerzmittel hat trotz Einsatz eines reinen Placebo-Schmerzmittels gewirkt.
Echte Reaktion auf „unechtes“ Medikament
Das Gehirn schüttet also schon bei der bloßen Erwartung von geringeren Schmerzen einen körpereigenen Stoff dazu aus.
Der Placeboeffekt ist also keine Einbildung, sondern hat tatsächlich messbare körperliche Reaktionen zur Folge – wie beim Pawlow-Hund.
Diese Erkenntnis birgt großes Potenzial, da man bei gewissen Anwendungen mehr mit Placebos arbeiten könnte – das spart Geld und könnte auch Nebenwirkungen reduzieren, die echte Wirkstoffe haben.
Das Problem ist allerdings, dass ein solches „Medikament“ auch gekennzeichnet sein muss. Es darf nicht als Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin gegeben werden.

Schmerzen nach einer Zahn-Operation konnten mit wirkstofflosen Medikamenten gelindert werden.
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Placebo-Effekt-Studien liefern spannende Erkenntnisse
Und das Wissen um das Placebo schwächt den Effekt ab – das Interessante ist allerdings, dass es den Effekt nicht auslöscht. Das Placebo wirkt sogar dann, wenn bekannt ist, dass es eines ist.
Die Beschaffenheit, Umgebung und soziale Faktoren spielen auch eine Rolle: Gibt es mir ein freundlicher Arzt oder ein unsympathischer? Ist es ein Arzt oder „nur“ ein Pfleger, der mir das wirkstofflose Medikament verabreicht? Fühle ich mich generell wohl bei diesem Arzt, werde ich kompetent und gut behandelt? Wie sieht es aus, wie schmeckt es (bittere, bunte Pillen wirken besser als farblose, gut schmeckende Tabletten)?
Eine „schmerzhaftere“ Behandlung wird auch wirkungsvoller wahrgenommen als eine, die man nicht bemerkt. Frei nach dem Motto „was weh tut, muss auch was bringen!“.
Das unglaubliche Potenzial des Effekts
Das Potenzial ist jedenfalls gigantisch und der psychologische Effekt äußerst spannend.
Dadurch lassen sich gefährliche, nebenwirkungsreiche Wirkstoffe bei einigen Behandlungen vermeiden – dies gilt es aus meiner Sicht künftig herauszufinden.
Auch die rechtliche Situation muss hier betrachtet werden – muss dem Patienten wirklich mitgeteilt werden, dass es sich um ein Placebo handelt, wenn es bei Unterlassen der Aufklärung besser wirkt?
Den gegenteiligen Effekt kann übrigens auch eine Packungsbeilage bei einem Medikament auslösen. Wenn hierbei sehr viele Wirkbereiche ausgeschlossen werden, tritt der Nocebo-Effekt auf: „Wenn mir gesagt wird, es hilft nicht, dann hilft es auch nicht!“. Oder zumindest weniger. Auch das haben Studien bereits nachgewiesen.
Anhand dieser Effekte zeigt sich, wie extrem die Erwartungshaltung und vergangene Erfahrungen das Wohlbefinden steigern, aber auch verringern lassen.
Alleine die Ausschüttung eines körpereigenen Schmerzmittels bei Gabe eines Placebo-Mittels zeigt: Positiv denken ist nicht nur Geschwätz. Es hilft wirklich. Zumindest in vielen Fällen. Es lässt sich damit immerhin die körperliche Gesundheit fördern.
In diesem Sinne: Freut euch des Lebens, dann ist das Glück nicht weit!
Das Nutzen von KI findet laut Studien nur in 8 % der kleinen und mittelständischen Betriebe statt. Und trotzdem ist künstliche Intelligenz in der Zukunft ein großes Thema. Total waren es im Jahr 2019 um die 17.900 Betriebe, die KI eingesetzt hatten. Meistens in den Bereichen Produkte, Dienstleistungen oder interne Prozesse.
Sie kann jedoch den Umsatz steigern und den Erfolg verbessern. Von 22 % auf 30 % ist der Anteil der Unternehmen gestiegen, die darüber nachdenken KI in Zukunft auch einzusetzen. Erfolgreiche Unternehmen können sich nicht der künstlichen Intelligenz und deren Entwicklung verschließen. McKinsey meint, dass bis im Jahr 2030 70 % der Industrieunternehmen KI einsetzen.
Was ist KI genau?
KI steht für die Anwendungen bei denen Maschinen sich selber weiter entwickeln und dazu lernen. So wie der Mensch es kann.
Sind die Entwicklung im Unternehmen und der Nutzen von KI gefährlich?
Vielleicht ist es nicht die Künstliche Intelligenz an sich, sondern das Neue und noch unberechenbare. Für den normalen Menschen ist es schwer zu verstehen wie es funktioniert. Somit begibt man sich in eine gewisse Abhängigkeit von den Spezialisten. Gut, dieses Problem kennt praktisch jeder seit Beginn der IT.
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Der Grund, dass bei kleineren und mittelständischen Unternehmen wenig KI eingesetzt wird, sind meistens das fehlende Wissen und Vertrauen. Ein Fachkräftemangel und unzureichende Investitionsmöglichkeiten sind weitere Gründe.
Beliebt ist jedoch der Nutzen von KI unter anderem im Gastgewerbe, im Online-Handel sowie im Handwerk. Im Einkauf, der Lagerhaltung sowie im Kundenmanagement. Oftmals werden dafür intelligente Assistenzsysteme und Sensorik verwendet. Die Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie des digitalen Zeitalters.
Sie hat die Möglichkeit Unternehmen zu verbessern, Risiken zu reduzieren, Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und schlussendlich auch mehr Gewinne zu erzielen. Dafür müssen meistens bestehende Prozesse und Produkte verbessert werden. Es gibt schon Versuche, um ganz neue Geschäftsmodelle mithilfe von KI zu ermöglichen.
Der Weg als Gründer einer Firma und der Nutzen von KI
Für ein kleines oder mittelständiges Unternehmen sind das schon sehr komplexe Fragen, wenn man sich das erste Mal damit auseinandersetzt. Nicht jedes Problem kann mit KI gelöst werden. Auch nicht in der Zukunft. Der Gründer muss wissen, wo er in seinem Betrieb KI verwenden möchte. Der Einsatz von lernenden Systemen muss sich lohnen.
Da ist natürlich auch der Expertenrat gefragt. Hauptsächlich sind es die Themen, Service, Engineering, Data Science, sowie Software und System Engineering. Kooperationen mit Unis oder KI Forschungseinrichtungen sind jedoch immer offen für Fragen und eine gute Anlaufstelle.
Dort wo KI jetzt schon eingesetzt wird, sind Erfolge klar sichtbar
Für den Kunden sowie auch für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Ein gutes Beispiel ist die Versicherungsbranche. Sie nutzt sie mit der Anwendung von Chatbots, Telematik-Tarifen und Schadensermittlung. Eine Versicherung unterstützt beispielsweise ihre Abteilung bei der Schadensregulierung der Sach- KfZ und Haftpflichtversicherung. Mit einer Uni wurde dafür schon eine Software entwickelt.
Es braucht nur noch ein Bild vom Unfallort. LI analysiert durch Bildanalyse und Bildsensorik den Zeitpunkt der Aufnahme, die Qualität und die Echtheit des Fotos. So können Betrugsversuche schneller und rechtzeitig erkannt werden. Dieser Vorgang erleichtert die Arbeit der Mitarbeiter schon enorm. Ziel ist die vollständige Automatisierung.
Fazit:
Der zukünftige Nutzen von KI ist wahrscheinlich heute nicht abzusehen. Die Entwicklung ist rasend schnell und die Umsetzung in der Wirtschaft auch. Wie vor 30 Jahren wird die Technologie mit einer gewissen Skepsis beobachtet. Ein Weg drumherum gibt es jedoch wie damals beim Internet nicht. KI wird uns schneller als wir denken im täglichen Leben begleiten.
Wohnaccessoires verleihen eurem Zuhause einen ganz persönlichen Stil. Sie machen Haus und Wohnung zu einem gemütlicheren Zuhause, zu „eurem“ Zuhause. Aber welche sind die Wohntrends für 2021? Wie dekoriert ihr am besten eure Wohnung?
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Ihr könnt eure Accessoires nach Belieben einsetzen und mit ihnen ganz unkompliziert experimentieren.
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Trendfarben im Wohnbereich: Frisches Grün und beruhigendes Blau
Blau ist eine der Trendfarben für das Jahr 2021. Die Farbe Blau steht für Ferne und Unendlichkeit, für Vertrauen, Entspannung und Stille. Ebenso vielseitig wie ihre Bedeutung sind auch die unterschiedlichen Nuancen – von Himmelblau über Graublau bis hin zu Nachtblau erzielt sie unterschiedlichsten Effekte und Wirkungen.
Ob in der Küche, im Wohn– oder Schlafzimmer – Blau ist überall gern gesehen und löst mittlerweile immer öfter die Nichtfarbe Schwarz ab. Blau passt zu verschiedensten Einrichtungsstilen, von minimalistisch-modern über skandinavisch bis hin zum Landhausstil. Dieser Look eignet sich besonders gut für den Wohn- oder Schlafbereich, wo Entspannung und Gemütlichkeit ganz großgeschrieben werden.
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Grün steht für Hoffnung, Ruhe, Sicherheit, Inspiration, Frische, Natur und Leben. Die Wandfarbe Grün wird in erster Linie mit Natürlichkeit und Frische assoziiert. Zimmer in dieser Farbe beruhigen und gleichen aus, besonders wenn der Ton eher ins Bläuliche weist.
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Wohntrends für 2021: Es wird bunt
Vasen
Die Vase ist nicht nur ein Aufbewahrungsmittel für Blumen und dergleichen. Schon zur Zeit der frühen Dynastien Chinas oder in der Antike war die Vase ein Kunst- und Dekorationsobjekt. Das hat sich bis heute nicht geändert, noch immer sind Vasen oft ein absoluter Blickfang. Nicht selten wird auf den Inhalt der Vase sogar komplett verzichtet, da ihre Eigenwirkung schon so schön ist.
Kerzenständer
Mit Kerzenständern könnt ihr in euren Räumen eine wunderbare Atmosphäre zaubern. Nur beim Schein der Flammen entfalten Kerzenleuchter ihre einzigartige Wirkung. Doch selbst wenn sie nicht brennen, sind sie mitunter sehr dekorativ. Ist das Kerzenlicht an sich schon faszinierend und schön, wird seine beeindruckende Wirkung durch den passenden Kerzenleuchter noch intensiviert. Selbst wenn darin nur ein Teelicht brennt, bekommt dieses dadurch gleich einen anderen Stellenwert.
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Mit Kerzen könnt ihr in euren Räumen eine wunderbare Atmosphäre zaubern.
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Kissen
Trend-Jägerinnen aufgepasst, denn wir haben die aktuellen Kissen-Styles für euch zusammengestellt. Und eines vorab: Es wird schön bunt! An Boho-Mustern in warmen Farben kommt nämlich keiner vorbei. In Sachen Material ist Seide ein klarer Favorit und auch Samt mischt wieder mit. Und für die nötige Portion Glitzer und Glam stylen wir das Sofa und Bett mit Pailletten-Kissen in Edelmetall-Tönen.
Teppiche
Die Teppiche, die der Dekoration eine warme und vollere Atmosphäre verleihen, müssen mit allen anderen Details harmonieren. Teppiche schaffen mithilfe ihrer Farbe ein reiches und wertvolles Bild. Lebendige und helle Farben sowie Pastellfarben sind dieses Jahr absolut ein Favorit bei der Wohntrends für 2021. Patchwork-Muster mit ein paar Staffeln, sind in dieser Saison ebenfalls ganz vorn mit dabei. Wir können sagen, dass geometrisch gemusterte Teppiche, die dem modernen Stil und ähnlichen Dekorationen vorgezogen werden, eine ideale Wahl für alle Arten der Dekoration sind.
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Computertechnologie bestimmt den Verlauf unserer Zukunft. Sogenannte Quantencomputer sind so extrem leistungsstark, das sie unsere heutigen Superrechner locker in die Tasche stecken. Warum sind Quantencomputer so viel schneller als herkömmliche PCs? Wie schreitet die Entwicklung vom Computer fort? Wie funktionieren Quantencomputer überhaupt? Wann kommen die ersten Quantencomputer an den Start und warum könnten Quantencomputer ein riesiges Problem für die Blockchain Verschlüsselung darstellen? Hier erfahrt ihr es!
Doch schweifen wir erstmal ab, von diesen Ultra monströsen Mega Rechnern und widmen wir uns den Anfängen der Computertechnik. Doch bereits da lässt es sich ausgiebig streiten. Wann beginnt das Zeitalter der Computer?

Die Rechenleistung dieses Computers aus den 50ern besitzt ein Nintendo DS Lite von 2006. Bildquelle: unsplash.com
Den Anfang macht wohl der französische Mathematiker Blaise Pascal bereits im Jahre 1642 mit einer Art Rechenschieber, mit dem es möglich war zu addieren und subtrahieren. Schon damals musste die Maschine nicht ausschließlich per Hand bedient werden, sondern lief teilweise mechanisch. Eine wahnsinnige Leistung für die damalige Zeit. Diese Erfindung legt den Grundstein für alle weiteren Computer, viele hundert Jahre später.
Die erste ernst zunehmende Rechenanlage bestand aus einem riesigen Klotz, der ein gesamtes Zimmer ausfüllte und aus einem Relaisrechner mit Lochstreifen Ein- und Ausgabe bestand. Natürlich war dieser Rechner alles andere als potent und stieß schnell an seine Grenzen. Doch die Mathematiker und IT Wissenschaftler ließen sich dadurch nicht einschüchtern und forschten weiter.
Als der deutsche Ingenieur Konrad Zuse seine Rechenanlage Z3 1941 vorstellte, brach eine Welle der Begeisterung los. Der Z3 stellte den ersten elektromechanischen Digitalrechner der Welt dar. Doch nach und nach wurden die Relaisrechner von digitalen Rechnern abgelöst. Bis zu der Entwicklung der Quantencomputer sollte es noch einige Jahre dauern.
Warum sind Quantencomputer die Zukunft?
Quantencomputer stellen den nächsten großen Schritt in der Technologie dar. Ihre Mechanik unterliegt, nicht wie die klassische Variante, den bekannten Gesetzen der Physik. Natürlich möchte jeder die Zukunft mitbestimmen, dadurch ist ein riesiger Run auf die Entwicklung von diesen Computern entstanden. Egal ob Google, Microsoft oder IBM, jeder möchte der erste sein und den stärksten Computer entwickeln. Das wird selbst für die besten Ingenieure zu einer Mammut Aufgabe, denn Quantencomputer sind schwer zu bauen und noch schwerer zu programmieren.
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So sahen Superrechner vor einigen Jahren aus. Bildquelle: unsplash.com
Warum sind Quantencomputer so viel leistungsfähiger als herkömmliche Superrechner?
Die Lösung heißt Qubit. Normalerweise werden Informationen in Form von Bits gespeichert. Diese haben entweder den Zustand 1 oder den Zustand 0. Ein Qubit hingegen, kann beide Zustände zugleich sein, er kann sogar unendlich viele Zustände gleichzeitig annehmen. Diese Technik ist sehr leistungshungrig und alles andere als günstig zu entwickeln. Doch das ist der Schritt in die richtige Richtung. Bereits in den 80ern wurde an Qubits geforscht, doch die damalige Technik war einfach noch nicht stark genug.
Mit den Qubits erhofft man sich, extrem komplexe Rechnungen zu lösen, da mathematische Probleme in Quantenäquivalente übersetzt werden können.
Das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung kommt dem Ganzen nur zugute. Das heißt genauer, dass alle Qubits miteinander verbunden sind. Nimmt ein Qubit einen gewissen Zustand an, wird auch der mit ihm verbundene Qubit diesen Zustand annehmen, egal wie weit sich beide Qubits befinden. Das ganze passiert mit Überlichtgeschwindigkeit. Wenn sich genügend Qubits miteinander verknüpfen, arbeitet der Computer mit Überlichtgeschwindigkeit und rechnet schneller, als jeder Computer vor ihm. Soweit so mindestens der Plan. Doch wie sieht der eigentlich aus?
In den kommenden Jahren sollen verschiedene Leistungsstufen erreicht werden. Je Stufe werden immer mehr der Qubits simuliert, bis schlussendlich die magische Grenze von 1.000 parallel laufender Qubits erreicht ist. Solch ein System wird eine fast unfehlbare, perfekt laufende Fehlerkorrektur besitzen.
Nutzungsbereich der Quantencomputer
Den klassischen Heim-PC werden Quantencomputer natürlich nicht ersetzen. Doch im Big Data Bereich kann man sich keinen besseren Computer vorstellen. Verschiedene Verschlüsselungen führen zu einer ungeahnten Datensicherheit. Riesige Datenmengen können ganz einfach in Sekunden bearbeitet und verarbeitet werden, für die ein normaler PC Jahre brauchen würde.
Anti-Stau Software
Mithilfe der Quantencomputer können die Verkehrswege tausender Autos gleichzeitig analysiert werden, um Stau in Echtzeit zu verhindern. Bereits getestete System mit „normalen“ Superrechnern, konnten Stau bereits 15 Minuten im Voraus vorhersagen, bevor die Autos überhaupt ankamen. Man stelle sich nur einmal vor, wie Quantencomputer das Verkehrsaufkommen analysieren könnten. Nie wieder Stau?
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Durch Quantencomputer können unglaublich komplexe Rechnungen entschlüsselt werden. Bildquelle: unsplash.com
Gefahr für Kryptowährungen
Natürlich haben Quantencomputer auch Schattenseiten. Die heutzutage fast perfekte Verschlüsselung der Kryptowährungen sind mit normalen Rechnern praktisch nicht knackbar. Komplizierte Rechnungen aufzuschlüsseln ist mit heutigen Superrechnern auch in einigen Jahren Dauerbetrieb nicht möglich. Doch Quantencomputer besitzen genügend Power, die gesamten Verschlüsselungen zu brechen. Ein lukrativer Diebeszug für Kriminelle.
Entwicklung vom Computer
Die Entwicklung und Fertigstellung der Quantencomputer wird wohl noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Bis dahin dürfen wir gespannt sein, welche ungeahnten Möglichkeiten uns diese massive Leistung noch bringt. Selbst die Bundesregierung hat das Potenzial dieser Rechner entdeckt und fördert verschiedene IT Projekte mit rund 2 Milliarden Euro. Ob uns diese Computer aber zu einem besseren Menschen machen und unsere grundlegenden Probleme lösen, steht in den Sternen.
17:58… 17:59… 18:00 uuuuuund: Transferschluss! Das Transferfenster ist erstmal zu. (Außer in England, da geht es bis 24 Uhr).
Die Sommertransferperiode ist seit dem 31.08.2021 dicht und seitdem stehen die Kader der großen Ligen – zumindest bis zur nächsten Periode im Winter. Die Fußball-Wechselfristen gelten in den Top 5 Ligen (England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich) für Wechsel von Verein zu Verein – vertragslose Spieler können jederzeit wechseln.
Damit will man verhindern, dass mitten in der Saison Spieler den Verein verlassen und Unruhe reintragen. Dass dies trotzdem passiert sei mal dahingestellt – man denke nur an verschiedene Spieler-Streiks, mehr darüber erfahrt ihr im verlinkten Artikel.
Die großen Transfers werden mehrheitlich im Sommer zwischen zwei Saisons über die Bühne gebracht. Und trotz Corona-Einbußen fanden dieses Jahr einige sehr überraschende und kostspielige Transfers statt.
Wir schauen auf die Transferkracher und kuriosen Geschichten der letzten Tage bis zum Transferschluss.

Die Fußball-Wechselfristen sind klar definiert – danach soll die volle Konzentration wieder dem runden Leder gelten.
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Die Weltfußballer auf neuem (altem) Rasen – Riesentransfers kurz vor Transferschluss
Dieses Transferfenster hatte es in sich, wie ihr gleich sehen werdet.
Die beiden (wenn man nach den Weltfußballerauszeichnungen des letzten Jahrzehnts geht) besten Spieler der Welt wechseln den Verein – Ronaldo von Juventus Turin zum neuen alten Club Manchester United und der Argentinier Lionel Messi zu Paris Saint Germain. Die Barcelona-Legende wechselte seinen Verein zum allerersten Mal im Laufe seiner Profi-Karriere.
Besonders letzterer Wechsel kam unter besonderen Umständen zustande: Sowohl Verein, wie auch Spieler wollten die Zusammenarbeit verlängern – nur die spanische Liga ließ einen Vertrag nicht zu, da in La Liga eine Gehaltsobergrenze eingeführt wurde.
Ein Halten des argentinischen Superstars hätte zum Überschreiten dieser Grenze geführt.
Deshalb musste Messi unter Tränen seine Abschiedsrede halten und dann den Verein verlassen – und zwar den Verein, bei dem er seinen ersten Vertrag im Alter von 13 Jahren auf einer Serviette unterschrieben hatte, nachdem er bei einem Probetraining derart überzeugt hat, dass der damalige Jugendtrainer nicht länger warten wollte.
Viele warfen Messi daraufhin Geldgier vor, denn wenn man den entsprechenden Gerüchten Glauben schenkt, lag ihm ein 5 Jahres-Angebot des FC Barcelona vor, bei dem er im ersten Jahr auf das komplette Gehalt verzichten hätte müssen – das lehnte Messi den Berichten zufolge ab.

Die Freude war groß bei den Fans von PSG: Der Superstar Lionel Messi wechselte vor Transferschluss nach Paris
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Ist das finanziell noch vernünftig?
Ein weiterer Kracher hätte kurz vor Transferschluss fast „REALisiert“ werden können. Denn die Königlichen wollten Kylian Mbappe schon diese Saison verpflichten, scheuten dafür weder Mühen noch Kosten.
PSG hat angeblich ein 200 Millionen € Angebot (!) von Madrid für den schnellen französischen Offensivmann abgelehnt – obwohl dieser nur noch ein Jahresvertrag bei den Franzosen hat und damit nächste Saison höchstwahrscheinlich ablösefrei wechseln wird.
Auch in Corona-Zeiten sitzt das Geld bei den Top-Klubs also nach wie vor locker.
Wenn Messi und Ronaldo wechseln, werden andere Transfers medial natürlich übertönt: So gab es gleich mehrere dreistellige Millionen-Transfers in die bzw. innerhalb der Premier League.
Für die Bundesliga-Fans am interessantesten dürfte dabei der Weggang des Engländers Jadon Sancho sein – zusammen mit Haaland und Reus einer der Top-Stars beim BVB. Und das gerade mal mit 21 Jahren. Manchester United bezahlte eine Basisablöse von 85 Millionen, weitere sollen durch Bonuszahlungen folgen können.
Zumindest für diese Saison hat Dortmund Erling Haaland noch halten können – doch nächsten Sommer wird der Shooting-Star der Dortmunder sehr wahrscheinlich nicht mehr zu halten sein.
Auch zwei weitere Premier League Vereine investierten kräftig für die neue Saison.
Chelsea London hat für etwa 120 Millionen bei Inter Mailand zugeschlagen und Stürmerstar Romelo Lukaku verpflichtet.
Und einer der Shootingstars der EM spielt ab jetzt bei Manchester City.
Jack Grealish wechselt innerhalb der Premier League von Aston Villa nach einer starken Saison und Europameisterschaft zum Meister – ebenfalls für etwa 120 Millionen. Das Team von Pep Guardiola wurde innerhalb der letzten 5 Jahre für über eine Milliarde verstärkt, auf den lange ersehnten Gewinn der Champions League wartet der Klub weiterhin.
Ob das finanziell vernünftig ist oder nicht, muss jeder selbst bewerten.

Die finanzstarken Clubs werfen mit Geld nur so um sich. Vor allem innerhalb der Fußball-Wechselfristen bis Transferschluss.
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Fazit – Corona hin oder her, die Topclubs investieren
Diese Transferperiode war meiner Meinung nach eine der spannendsten seit langem – allen voran aufgrund der Wechsel der beiden Superstars Ronaldo und Messi.
Man darf gespannt sein, wie sich die Spieler in ihren neuen Clubs einfügen und ob sie ihren Preis rechtfertigen.
In jedem Fall: Viel Spaß in der neuen Saison, und das Beste: Endlich wieder volle(re) Stadien!
Welche Transfers wünscht ihr euch für euren Club? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Habt ihr Höhenangst? Dann ist das J Hotel in China im Herzen von Shanghai nichts für euch. Es schlummert im unfassbaren 632 Meter hohen Shanghai Tower in den obersten Stockwerken von insgesamt 128, warum auch nicht? So überbot das chinesische Gebäude den direkten Konkurrenten um das höchste Hotel der Welt aus Dubai um mehrere Hundert Meter. Doch was hat das J Hotel abgesehen von seiner enormen Höhe noch zu bieten? Hier findet ihr es raus!
J Hotel in China – Was bietet es?
Das Gebäude an sich wurde bereits im Jahr 2013 fertiggestellt und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Skyline Shanghais wurde so um ein weiteres Highlight ergänzt. Der Wolkenkratzer ist in sich gedreht und kratzt die meiste Zeit des Jahres an den Wolken über ihm. Der Shanghai Tower ist trotz allem nur das zweithöchste Gebäude der Erde und wird vom Burj Khalifa aus Dubai mit über 200 Metern Unterschied geschlagen. Doch den Rang als höchstes Hotel der Erde hat der Shanghai Tower trotzdem inne.
Purer Luxus und unglaubliche Aussicht im J Hotel in China
Die Aussicht aus den 165 Zimmern ist einfach unfassbar. Von dort hat man wohl die beste Rundum Aussicht über ganz China. Wer träumt denn nicht von einem Saunagang auf über 600 Metern in einem Wolkenkratzer in China? 34 Suiten bieten euch dieses Erlebnis. Sofern eure Reisekasse nicht prall gefüllt ist, wird die 380 Quadratmeter große Suite aber nur ein Traum bleiben. 8700€ stellt euch das J Hotel pro Nacht für eine der Suiten in Rechnung. Eine Suite erstreckt sich über 8 Stockwerke. Die kleineren „Grand Suiten“ gibt es aber immerhin für „schmale“ 1300€.
Wer die komplette Atmosphäre in einem Einzelzimmer aufsaugen möchte, muss immerhin noch 450€ berappen. Natürlich sind nicht nur die Hotelzimmer luxuriös, auch das gesamte Ambiente und der Hotelkomplex triefen nur so vor Luxus. Beispiele gefällig? Im 120. Stock könnt ihr euch von einem Sternekoch die feinsten Speisen der Erde zubereiten lassen. Weiter unten im 88. Stock gibt es außerdem ein vollwertiges Schwimmbad. Wer kann der kann!
Ihr braucht noch Lesestoff für euren nächsten Urlaub? Bei Weltbild findet ihr starke Rabatte.
Die Firma hinter diesem Megakomplex ist keine Unbekannte. Niemand geringeres als die zweitgrößte Hotelkette der Erde (Jin Jiang International Hotels) nahm sich dem Projekt an und baute das Hotel in China. 10 Jahre Planung waren hierfür nötig. Sie versprechen hierfür aber eine Vermischung aus Kunst und Kultur sowie palastartige Umgebungen mit Technologie und Lifestyle auf allerhöchstem Niveau.
Wer sich diesen Luxus entgehen lassen möchte, darf den Tower trotzdem betreten. In der 121. Etage könnt ihr die unglaubliche Aussicht in der eigens eingerichteten Aussichtsplattform bestaunen. Die 121. Etage befindet sich auf ganz genau 562,1 Metern über den Straßen Shanghais. Obwohl der Burj Khalifa rund 200 Meter höher als der Shanghai Tower ist, befindet sich die Aussichtsplattform niedriger.
Vor der Fertigstellung des Shanghai Tower war wieder einmal Dubai auf dem ersten Platz des höchsten Hotels. Das Gevora Hotel ist immerhin 356 Meter hoch und erstreckt sich 75 Stockwerke in den Himmel. Fairerweise muss man erwähnen, dass das Gevora Hotel ein reines Hotel Gebäude ist. Der Shanghai Tower ist nämlich unter anderem auch ein Büro Gebäude.

Der Commerzbank Tower ist das höchste Gebäude Deutschlands. Bildquelle: unsplash.com
Wie schlägt sich Deutschland im Hotel Vergleich?
Auch in Deutschland haben wir eine tolle Skyline, die im Vergleich mit den Weltmetropolen aber natürlich nicht im geringsten vergleichbar ist. Das höchste Gebäude der Frankfurter Skyline ist der Commerzbank Turm (259 Meter hoch). Das höchste Hotel Deutschlands steht ebenso in Frankfurt, das Marriott Hotel unweit der Frankfurter Messe lässt seine Gäste auf über 80 Metern übernachten, kann aber dem Hotel in China nicht das Wasser reichen. Wenn ihr mich fragt, ist das immer noch 70 Meter zu hoch für mich!
Doch diese Bestmarke wird bald getoppt werden. In Berlin-Neukölln entsteht der Estrel Tower, gleich gegenüber des anderen Estrel Hotels, welches mit 1.125 Zimmern das größte Hotel Deutschlands ist. Die Fertigstellung des insgesamt 175 Metern hohen Hotelkomplexes soll 2024 stattfinden. 750 Hotelzimmer soll das Gebäude fassen und zum höchsten nichttechnischen Gebäude Berlins werden. Wir bleiben dran! Die Stadt Berlin und die pünktliche Fertigstellung von Bauwerken passt spätestens seit dem BER nicht mehr zusammen.
Der September nähert sich und mit ihm ein neues Kapitel im Leben eines jeden Schülers. Doch was jetzt? Beruf, Studium oder vielleicht eine Ausbildung mit Schulabschluss? In einer Zeit, in der akuter Fachkräftemangel herrscht, wird in vielen Branchen händeringend nach Azubis gesucht. Dementsprechend sollten doch die Angebote, Konditionen und Vergütungen unglaublich attraktiv ausfallen, um frisches Blut in die Venen der Betriebe zu pumpen, oder? Heute erzähle ich euch meine persönlichen Erfahrungen mit der Ausbildung mit Schulabschluss.
Macht euch darauf gefasst, dass ihr nicht wisst, ob ihr lachen oder weinen solltet.
Jung und Naiv – Der Beginn meiner Ausbildung mit Schulabschluss
Wer mich persönlich kennt oder meinen Artikel zur Digitalisierung in Deutschland gelesen hat, der weiß, dass ich vor meiner Zeit hier eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gemacht habe. Ich schreibe dabei explizit „gemacht“ und nicht „abgeschlossen“, da ich nur die schriftliche Abschlussprüfung bestanden habe. Die mündliche Abschlussprüfung habe ich auch beim zweiten Versuch nicht bestanden und somit zählt die Ausbildung als abgebrochen.
Unabhängig davon, ob ich sie bestanden hätte oder nicht, nutze ich daher heute die Gelegenheit um mit der Ausbildung mit Schulabschluss abzurechnen. Doch fangen wir mal ganz von vorne an.
Während meines Bundesfreiwilligendienstes habe ich mir viele Gedanken gemacht, was ich danach machen wollte. Da ich eine große Leidenschaft für Videospiele habe, wollte ich Game-Designer werden. Dies war in meiner Situation nur auf zwei Wegen möglich: ein Studium oder auf Umweg über die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Nachdem ich die Aufnahmeprüfung für das Studium nicht geschafft habe, wurde es eben die Ausbildung. „Da werden Fachkräfte dringend gesucht“, haben sie gesagt. „Du wirst schnell was finden und mit guter Bezahlung“, haben sie gesagt.
Hehehe…Guter Witz. Genau wie die Stellenanzeigen. Davon gab es zahlreiche und die meisten von ihnen waren Rosinenpickerei vom feinsten. Nichtsdestotrotz hab ich 20 Bewerbungen versendet. Auf 5 bekam ich überhaupt eine Rückmeldung und nur von 2 wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Letztendlich wollte mich dann nur eine Firma als Azubi einstellen. Den anderen hatte ich zu wenig Erfahrung mit Programmieren. Hä?! Finde den Fehler.
Voller Freude habe ich dann den Ausbildungsvertrag unterschrieben. 3 Jahre Ausbildung, 650€ Brutto im 1. Lehrjahr mit 50€ Gehaltserhöhung pro weiteres Lehrjahr. Doppelt so viel, wie ich in meinem Bundesfreiwilligendienst verdient habe. Klang also für mich nach einem guten Azubi-Gehalt.

Die Freude ist groß, wenn man eine Antwort auf seine Bewerbungen bekommt. Lasst euch nur nicht davon Täuschen!
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Das Ende der Illusion einer guten Ausbildung mit Schulabschluss
Selbstverständlich war am Anfang noch alles mehr oder weniger Friede, Freude, Eierkuchen. Die Angestellten waren hilfsbereit und freundlich, ich durfte am Frontend einer App programmieren und die Berufsschulwochen waren sehr lehrreich. Doch die Fassade bröckelte recht schnell. In der Berufsschule durfte ich feststellen, dass meine ganzen Mitschüler mindestens 100€ mehr im 1. und teilweise sogar im 2. und 3. Lehrjahr über 1000€ Brutto verdienen würden. „Okay, halb so wild“, hab ich mir gedacht, „Viel wichtiger als das Geld ist das, was ich beigebracht bekomme.“
Tjaa…nach ungefähr einem Monat wechselte mein Aufgabengebiet von „Programmieren“ zu „Rechnungen und Angebote für Kunden erstellen, Internetverträge mit Telekom, Vodafone und Co. ausfechten, Lizenzen und Zertifikate erneuern, IT-Support für Kunden leisten und Strafzettel an Falschparker auf unserem Firmenparkplatz ausstellen“. Alles nicht so wirklich Aufgaben aus dem Bereich der Anwendungsentwicklung. Programmieren konnte mir dann nur noch die Berufsschule beibringen.
Die anderen 4 Arbeitskollegen (= zwei Azubis, ein externer Mitarbeiter, eine Sekretärin und ein Fachinformatiker für Systemintegration) konnten mir da nicht helfen, da nicht ihr Aufgabenbereich. Der Chef war meistens nur einmal pro Woche anwesend und als einziger im Betrieb befugt mich auszubilden.
Dementsprechend fielen meine Leistungen in der Berufsschule nur mittelmäßig aus, da ich mir alles selbst erarbeiten musste und erlerntes nicht in die Praxis umsetzen konnte.

Tiktok! In der Ausbildung mit Schulabschluss achtet niemand auf die gesetzliche Arbeitszeit.
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Die Highlights meiner Ausbildung
„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, das habe ich mir ständig eingeredet, während ich brav die Aufgaben vom Chef erledigt habe. „Schlimmer geht immer“. Oh jaaaa und wie! Das erste Lehrjahr hinter mir, durfte ich im zweiten Lehrjahr mit 50€ Gehaltserhöhung den Winter damit verbringen mit dem neuen Azubi den privaten Sperrmüll vom Chef aus den drei Kellerräumen im Büro zum Wertstoffhof oder der Deponie zu transportieren. Besonders toll war es sich die Porno-Titel auf den VHS-Kassetten durchzulesen, bevor man sie gegen die Innenwand des Containers donnert. Wir durften uns dann vom Chef und dem Festangestellten anhören, dass wir die Kundenaufgaben vernachlässigen würden.
Grundsätzlich hatte ich oft die Ehre Privaterledigungen für meinen Chef machen zu dürfen.
Nennt mich „Jäger der verlorenen Rechnungen“, denn auch wenn die Buchhaltung in das Aufgabengebiet der Sekretärin fiel, so durfte ich Personen auf Ebay und Amazon regelmäßig anschreiben und darum bitten uns Rechnungen zuzusenden für Käufe, die schon mal eben ein halbes Jahr her waren. Und wenn ich nicht gerade auf Ebay irgendwelche armen Leute wegen der Buchhaltung belästigen musste, so durfte ich in den Kleinanzeigen regelmäßig irgendwelche Autoreifen verkaufen.
Mein persönliches Highlight jedoch waren die Arbeitszeiten: Innerhalb meiner drei Jahre Ausbildung habe ich so viele Überstunden aufgebaut, dass ich fast jeden Tag eine Stunde früher Heim gehen konnte und trotzdem noch ungefähr 315 Überstunden auf meinem Konto hatte an meinem letzten Arbeitstag. Diese durfte man sich jedoch weder Auszahlen lassen noch durfte man mehr als 3 Überstunden pro Tag abbauen. Eine Woche Urlaub auf Kosten von Überstunden war also nicht möglich. Ihr wundert euch bestimmt wie ich das geschafft habe so viele Überstunden aufzubauen.
Da unsere Geschäftszeiten bis 18 Uhr gehen, musste das Büro jeden Tag bis 18 Uhr telefonisch für Notfälle erreichbar sein. Dementsprechend durfte jeder Mitarbeiter an einem Tag in der Woche bis 18 Uhr in der Arbeit sitzen und auf Anrufe warten. Ich war für gewöhnlich bereits um 8 Uhr im Büro anwesend. Ein weiterer Faktor war die am Anfang erwähnte App. Obwohl ich nicht mehr an der Entwicklung beteiligt war, durfte ich an den wöchentlichen Meetings mit dem Chef, dem Kunden und den regelmäßig wechselnden Werksstudenten teilnehmen, welche meist um 18 Uhr begonnen haben und je nach Diskussionsbedarf bis 20 Uhr oder später gingen.
Wer sich ein bisschen mit dem Arbeitszeitgesetz auskennt, der merkt, dass das bereits rechtlich kritisch ist. Aber es kommt noch besser! Wir hatten im Frühjahr 2019 einen Großkundenauftrag in Frankfurt. Der Kunde wollte auf Cloudcomputing umsteigen. Dementsprechend mussten wir alles für die Umstellung vorbereiten und zahlreiche „Thin Clients“ (=Kleine Schrott-Computer mit der einzigen Aufgabe sich per Remote-Verbindung auf den Firmenserver zu verbinden um von dort aus Arbeiten zu können) einrichten. Die waren aber so langsam und schlecht, dass wir allein dafür schon täglich knapp 10 Stunden arbeiten durften.
Nachdem wir nun damit vier Tage beschäftigt waren, durften wir am fünften Tag mit den Geräten nach Frankfurt fahren und dort aufbauen. Nachdem die Hinfahrt allein schon vier Stunden gedauert hat, war uns allen klar, dass sämtliche Tätigkeiten in Frankfurt zu unseren Überstunden zählen würde und unser Freitag-Abend damit gelaufen war. Als wir alles erledigt haben und wieder in unserem Büro angekommen sind, war es bereits Samstag 4 Uhr morgens und wir mussten am Samstagnachmittag nochmal in das Büro kommen und den Server vom Kunden bei uns im Serverraum aufbauen.
Die Bilanz: 60 Stunden in fünf Tagen davon 20 am Stück. Puh… eine gute Ausbildung mit Schulabschluss sieht definitiv anders aus, aber durch solche Aktionen entstand der inoffizielle Slogan unseres Ausbildungsbetriebs „Das K steht für Qualität“

Der einzige Grund, wieso ich den Betrieb der IHK nicht gemeldet habe, war damit die anderen Azubis dadurch nicht ihren Ausbildungsplatz verlieren.
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Das „Grande Finale“
Lange Arbeitszeiten, eine miese Bezahlung, ein geiziger Chef, nicht existente Ausbilder, ausbildungsfremde Aufgaben… es kam, wie es kommen musste. Die Prüfer haben mich gnadenlos ohne Berücksichtigung der Umstände aufgrund von mangelhaftem Fachwissen in der mündlichen Prüfung durchfallen lassen, nachdem sie zuvor noch den Nutzen meiner Projektarbeit kritisiert haben mit den Worten „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Drei Jahre Ausbildung mit Schulabschluss haben sich für mich in keinster Weise gelohnt und solltet ihr jemals in so einem Ausbildungsbetrieb landen, so habt mir mein herzlichstes Beileid. Zu Recht gibt es einen Fachkräftemangel bei solchen Betrieben.
Lange Zeit haben sich Sony und Guerilla mit Aussagen über das Release-Datum des Horizon Spiel Zero Dawn bedeckt gehalten.
Eigentlich sollte das Game ja Ende diesen Jahres um die Weihnachtszeit auf den Markt kommen – doch Qualität braucht seine Zeit, besonders während einer Pandemie, weshalb die offizielle Terminbestätigung zurückgenommen wurde.
Nun hat sich ein als zuverlässig geltender Insider zum Erscheinungsdatum des Horizon Spiel geäußert, der wohl mehr weiß, als alle anderen.
Diese unbekannte Person bestätigt, dass das Spiel und seine Horizon Aloy im ersten Quartal nächsten Jahres die Bildschirme zieren wird.
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Sämtliche Landschaften im neuen Horizon Spiel sind der absolute Hammer!
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Worum geht es bei Horizon Forbidden West und seinem Vorgänger Horizon Zero Dawn?
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Open World Game, welches in einer postapokalyptischen Zukunft etwa 1000 Jahre nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation spielt.
Die Überlebenden einer zunächst nicht näher beschriebenen Katastrophe haben sich zu Stämmen auf unterschiedlichen, präindustriellen Entwicklungsstufen zusammengeschlossen und leben ähnlich den Völkern der Steinzeit und der Antike, umgeben von den Ruinen der sogenannten „Alten“.
Was diese Welt jedoch von der „normalen“ Steinzeit unterscheidet ist die Tatsache, dass die Welt von futuristischen Maschinenwesen bevölkert wird, die vor allem Dinosauriern und anderen Wildtieren in einer Cyberpunk-Optik nachempfunden sind.
Eine dieser Überlebenden ist die junge Horizon Aloy, die sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Ausrottung der Alten begibt und dabei einer Vielzahl an Gefahren trotzen muss.
Zu unglaublich detaillierter Grafik gesellen sich beim Horizon Spiel ein makelloses Gameplay, eine fesselnde Story und fantastisch entwickelte Charaktere sowie Gegner.
Auch die Locations auf der Open Word Karte des Games sind nicht zu verachten. Die Entwickler haben ihr ganzes Herzblut in das Spiel hineingesteckt und jeden einzelnen Ort, jede Figur und jedes Accessoire mit Liebe zum Detail und einem riesigen Maß an Kreativität entwickelt.
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Beim neuen Horizon Spiel liegt der Fokus auf der fabelhaften Unterwasser-Animation.
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Für alle, die das Horizon Spiel bereits gespielt haben oder mehr über das Spiel wissen möchten
Der zweite Teil soll all das, was das erste Spiel so fantastisch hat werden lassen, beibehalten und viele Extras hinzufügen, die das Spielerlebnis nochmals intensivieren.
Generell wird das Game bei 2160p und 30fps auf Playstation 4 und Playstation 5 laufen. Aufgrund der Videokomprimierung in den Trailern ist noch nicht klar, welche Auflösung das Horizon Spiel am Ende wirklich hat.
Wesentlich verbessert werden beim neuen Horizon Spiel sowohl die Charakteranimationen in Bezug auf Mimik und Detailreichtum, als auch die Animationen der Vegetation, des Wassers und der Umwelt im Allgemeinen.
Diese wird allumfassend auf Aloy reagieren. Das war im vorherigen Spiel nicht der Fall. Auch die Wasseranimationen werden auf ein ganz neues Level gehoben, da nun auch dieses als Erkundungsraum fungiert.
Weitere Verbesserungen im neuen Horizon Spiel
Die Verwendung und Wirkung von Licht in dem neuen Horizon Spiel ist nochmals viel besser als im ersten Teil – und da waren sie ja bereits bahnbrechend!
Als im Spiel verwendbare Gadgets kommen eine Art Gleitschirm, ein Atemgerät für die unbegrenzte Erkundung unter Wasser und mächtige neue Reittiere hinzu, die bei den starken neuen Gegner auch vonnöten sind.
Jetzt dürfte klar sein, warum wir auf das neue Horizon Spiel alle schon sehnsüchtigst warten. Ich weiß zwar nicht, wie es euch geht, aber das erste Horizon Zero Dawn hat mich bereits total aus den Socken gehauen und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu spielen!
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Falls ihr euch für weitere spannende Gaming-Themen interessiert, schaut doch mal in unseren Interview-Artikel mit den The Purgers, professionellen E-Sportlern, rein!






