17:58… 17:59… 18:00 uuuuuund: Transferschluss! Das Transferfenster ist erstmal zu. (Außer in England, da geht es bis 24 Uhr).
Die Sommertransferperiode ist seit dem 31.08.2021 dicht und seitdem stehen die Kader der großen Ligen – zumindest bis zur nächsten Periode im Winter. Die Fußball-Wechselfristen gelten in den Top 5 Ligen (England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich) für Wechsel von Verein zu Verein – vertragslose Spieler können jederzeit wechseln.
Damit will man verhindern, dass mitten in der Saison Spieler den Verein verlassen und Unruhe reintragen. Dass dies trotzdem passiert sei mal dahingestellt – man denke nur an verschiedene Spieler-Streiks, mehr darüber erfahrt ihr im verlinkten Artikel.
Die großen Transfers werden mehrheitlich im Sommer zwischen zwei Saisons über die Bühne gebracht. Und trotz Corona-Einbußen fanden dieses Jahr einige sehr überraschende und kostspielige Transfers statt.
Wir schauen auf die Transferkracher und kuriosen Geschichten der letzten Tage bis zum Transferschluss.

Die Fußball-Wechselfristen sind klar definiert – danach soll die volle Konzentration wieder dem runden Leder gelten.
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Die Weltfußballer auf neuem (altem) Rasen – Riesentransfers kurz vor Transferschluss
Dieses Transferfenster hatte es in sich, wie ihr gleich sehen werdet.
Die beiden (wenn man nach den Weltfußballerauszeichnungen des letzten Jahrzehnts geht) besten Spieler der Welt wechseln den Verein – Ronaldo von Juventus Turin zum neuen alten Club Manchester United und der Argentinier Lionel Messi zu Paris Saint Germain. Die Barcelona-Legende wechselte seinen Verein zum allerersten Mal im Laufe seiner Profi-Karriere.
Besonders letzterer Wechsel kam unter besonderen Umständen zustande: Sowohl Verein, wie auch Spieler wollten die Zusammenarbeit verlängern – nur die spanische Liga ließ einen Vertrag nicht zu, da in La Liga eine Gehaltsobergrenze eingeführt wurde.
Ein Halten des argentinischen Superstars hätte zum Überschreiten dieser Grenze geführt.
Deshalb musste Messi unter Tränen seine Abschiedsrede halten und dann den Verein verlassen – und zwar den Verein, bei dem er seinen ersten Vertrag im Alter von 13 Jahren auf einer Serviette unterschrieben hatte, nachdem er bei einem Probetraining derart überzeugt hat, dass der damalige Jugendtrainer nicht länger warten wollte.
Viele warfen Messi daraufhin Geldgier vor, denn wenn man den entsprechenden Gerüchten Glauben schenkt, lag ihm ein 5 Jahres-Angebot des FC Barcelona vor, bei dem er im ersten Jahr auf das komplette Gehalt verzichten hätte müssen – das lehnte Messi den Berichten zufolge ab.

Die Freude war groß bei den Fans von PSG: Der Superstar Lionel Messi wechselte vor Transferschluss nach Paris
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Ist das finanziell noch vernünftig?
Ein weiterer Kracher hätte kurz vor Transferschluss fast „REALisiert“ werden können. Denn die Königlichen wollten Kylian Mbappe schon diese Saison verpflichten, scheuten dafür weder Mühen noch Kosten.
PSG hat angeblich ein 200 Millionen € Angebot (!) von Madrid für den schnellen französischen Offensivmann abgelehnt – obwohl dieser nur noch ein Jahresvertrag bei den Franzosen hat und damit nächste Saison höchstwahrscheinlich ablösefrei wechseln wird.
Auch in Corona-Zeiten sitzt das Geld bei den Top-Klubs also nach wie vor locker.
Wenn Messi und Ronaldo wechseln, werden andere Transfers medial natürlich übertönt: So gab es gleich mehrere dreistellige Millionen-Transfers in die bzw. innerhalb der Premier League.
Für die Bundesliga-Fans am interessantesten dürfte dabei der Weggang des Engländers Jadon Sancho sein – zusammen mit Haaland und Reus einer der Top-Stars beim BVB. Und das gerade mal mit 21 Jahren. Manchester United bezahlte eine Basisablöse von 85 Millionen, weitere sollen durch Bonuszahlungen folgen können.
Zumindest für diese Saison hat Dortmund Erling Haaland noch halten können – doch nächsten Sommer wird der Shooting-Star der Dortmunder sehr wahrscheinlich nicht mehr zu halten sein.
Auch zwei weitere Premier League Vereine investierten kräftig für die neue Saison.
Chelsea London hat für etwa 120 Millionen bei Inter Mailand zugeschlagen und Stürmerstar Romelo Lukaku verpflichtet.
Und einer der Shootingstars der EM spielt ab jetzt bei Manchester City.
Jack Grealish wechselt innerhalb der Premier League von Aston Villa nach einer starken Saison und Europameisterschaft zum Meister – ebenfalls für etwa 120 Millionen. Das Team von Pep Guardiola wurde innerhalb der letzten 5 Jahre für über eine Milliarde verstärkt, auf den lange ersehnten Gewinn der Champions League wartet der Klub weiterhin.
Ob das finanziell vernünftig ist oder nicht, muss jeder selbst bewerten.

Die finanzstarken Clubs werfen mit Geld nur so um sich. Vor allem innerhalb der Fußball-Wechselfristen bis Transferschluss.
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Fazit – Corona hin oder her, die Topclubs investieren
Diese Transferperiode war meiner Meinung nach eine der spannendsten seit langem – allen voran aufgrund der Wechsel der beiden Superstars Ronaldo und Messi.
Man darf gespannt sein, wie sich die Spieler in ihren neuen Clubs einfügen und ob sie ihren Preis rechtfertigen.
In jedem Fall: Viel Spaß in der neuen Saison, und das Beste: Endlich wieder volle(re) Stadien!
Welche Transfers wünscht ihr euch für euren Club? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Fisch schmeckt lecker, ist gesund und eine tolle Ergänzung im Speiseplan, oder? In Wirklichkeit ist Fisch alles andere als umweltfreundlich und manche ungesunde Fischsorten können sogar gesundheitsgefährdend sein. Nicht erst durch die erfolgreiche Netflix Doku „Seaspiracy“ wurde auf das Problem der Überfischung aufmerksam gemacht. Mit diesem Artikel machen wir euch nochmal klar, welche Nachteile der Genuss von Fisch mit sich zieht.
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Fischfang ist brutal
Auch wenn es nicht hundertprozentig geklärt ist, ob Fische Schmerz empfinden können, sind die Fang und Zuchtmethoden absolut widerwärtig und grausam. Die meisten Fische ersticken und verbluten ohne jegliche Chance. Alles andere als eine humane Tötungsweise. Auch der Beifang, also das ungewollte Einfangen seltener Meerestiere wie z.B. Haie, Delfine, Schildkröten oder sogar Wale stellt ein riesiges Problem dar. Die Tiere sterben qualvoll in den Netzen der großen Fischerboote, ohne Aussicht auf Rettung.
Je nach Fangart, kann der Beifang über 90% betragen, ungewollte Fischarten werden einfach wieder zurückgeworfen. Über ein Drittel dieses achtlos über Bord geworfenen Beifang, stirbt noch bevor er die Wasseroberfläche berührt. Der Rest schwimmt orientierungslos und mit großen Verletzungen im Meer umher, bis er schließlich verendet. Beifang macht jedes Jahr etwa 40% der gesamten gefangenen gesunden Fischsorten aus.
Die Meere werden leergefischt, Markus du Fischkopf
Viele Speisefische stammen aus überfischten Gebieten. Fast 2/3 aller Fischbestände sind bis an die Grenze ausgenutzt, eine nur geringe Erhöhung der Fangmenge, würde dazu führen, dass eine Überfischung eintritt. Das heißt, dass mehr Fische aus dem Meer gefischt werden, als natürlich nachkommen. Dadurch schrumpft der Fischbestand so lange, bis keine Fische mehr übrig sind. Da ist es kein Wunder, dass in Vergangenheit viele Tierarten kurz vor der kompletten Ausrottung standen. Das Ökosystem des Meeres und nicht zuletzt die Meerestiere leiden darunter.
Doch auch Menschen werden durch die momentanen Zustände unterdrückt. Riesige europäische Fischerboote fischen schon lange auch an den Küsten der Entwicklungsländer in Afrika und Asien. Dadurch bekommen ortsansässige Fischer, die durch die Fischerei ihre Familie ernähren, nicht genügend Fische ab. Fast die Hälfte der sieben wichtigsten Thunfischarten sind vom Aussterben bedroht. Fast das gesamte Mittelmeer gilt als überfischt.
Und damit nicht genug, die meisten Fischerboote nutzen Grundschleppnetze, die den Meeresboden nachhaltig zerstören. Tiefe Löcher und zerstörte Korallenriffe sind die Folge. Der Lebensraum zahlreicher Tierarten wird so vernichtet.
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Auch Aquakulturen sind Massentierhaltung
Die ökologische Alternative zur Hochseefischung sind Aquakulturen, doch auch diese sind nicht mehr oder weniger nachhaltig. Das Hauptziel der Aquakulturen ist es, gefährdete Fischbestände zu schützen. Doch wenn man sich solche Kulturen näher ansieht, kommen schnell parallelen zur Massentierhaltung in den Sinn. Die Fischbestände werden auf schnelles Wachstum getrimmt, ohne Rücksicht auf das Fischwohl. Künstliche Teiche oder Käfige im offenen Wasser sind das Resultat.
Die Fische schwimmen zu zehntausenden in viel zu kleinen Arealen. Durch diese unglaublich enge Haltung neigen die Fische zu mehr Krankheiten. Deshalb werden Medikamente (Antibiotika) in das Wasser gelassen. Diese Rückstände lassen sich auch noch im Filet nachweisen. Die Ausscheidungen der Fische treiben im Wasser und färben es dunkelbraun. Auch umliegende Gewässer werden mit Futterresten, Exkrementen und den Medikamenten verschmutzt.
Raubfische werden mit Fisch aus den hochumstrittenen Fangtechniken in der Hochsee gefüttert. Das kurbelt diese Fangmethode weiter an. Pro ein Kilogramm Thunfisch muss man mindestens 20kg Fischeiweiß verfüttern.
Die Siegel sind trügerisch
Wie bei anderen Nahrungsmitteln gibt es auch für gesunde Fischsorten einige Gütesiegel.
Das bekannteste ist wohl das MSC Logo. Um sich dieses Logo auf die Verpackung drucken zu lassen, sollte der Fisch aus nachhaltiger und umweltschonender Methode gewonnen werden. Doch natürlich ist das nur ganz selten der Fall. Die meisten Fische mit diesem Siegel werden nachweislich trotzdem durch zerstörerische Fangmethoden gewonnen.
Auch bei den weiteren Siegeln, wie FOS, ASC und GLOBAL GAP wurden Lücken in der Nachhaltigkeit nachgewiesen. Also geben selbst die zertifizierten Siegel auch keinen wirklichen Hinweis darauf, wie umweltfreundlich gefischt wird. Also welchen Fisch kann man noch kaufen, oder sollte man generell auf Fischkonsum verzichten?
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Welchen Fisch kann man jetzt noch essen?
Wenn man trotz Bedenken gesunde Fischsorten essen möchte, sollte man beim Kauf auf verschiedene Dinge achten.
Es gibt nur wenige Regionen, die hundertprozentig auf das Fischwohl achten. Darunter fallen alle Fangmethoden mit Leinen oder Ringwaden. Diese schonenden Fangmethoden garantieren einen humanen Umgang mit den Meeresbewohnern. Auch Bioverbände vergeben ihre Siegel nach strengen Regeln an verschiedene Fischzuchten. Diese sind unbestechlich (nicht wie manch andere größeren Siegel) und stellen strenge Regeln an die Züchter. Fische mit diesen Siegeln findet ihr in eurem lokalen Biomarkt. Genau wie Fleisch sollte Fisch auch ein Luxusprodukt sein. Kauft ihn lieber seltener und achtet dafür auf hohe Qualitätsstandards.
Der September nähert sich und mit ihm ein neues Kapitel im Leben eines jeden Schülers. Doch was jetzt? Beruf, Studium oder vielleicht eine Ausbildung mit Schulabschluss? In einer Zeit, in der akuter Fachkräftemangel herrscht, wird in vielen Branchen händeringend nach Azubis gesucht. Dementsprechend sollten doch die Angebote, Konditionen und Vergütungen unglaublich attraktiv ausfallen, um frisches Blut in die Venen der Betriebe zu pumpen, oder? Heute erzähle ich euch meine persönlichen Erfahrungen mit der Ausbildung mit Schulabschluss.
Macht euch darauf gefasst, dass ihr nicht wisst, ob ihr lachen oder weinen solltet.
Jung und Naiv – Der Beginn meiner Ausbildung mit Schulabschluss
Wer mich persönlich kennt oder meinen Artikel zur Digitalisierung in Deutschland gelesen hat, der weiß, dass ich vor meiner Zeit hier eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gemacht habe. Ich schreibe dabei explizit „gemacht“ und nicht „abgeschlossen“, da ich nur die schriftliche Abschlussprüfung bestanden habe. Die mündliche Abschlussprüfung habe ich auch beim zweiten Versuch nicht bestanden und somit zählt die Ausbildung als abgebrochen.
Unabhängig davon, ob ich sie bestanden hätte oder nicht, nutze ich daher heute die Gelegenheit um mit der Ausbildung mit Schulabschluss abzurechnen. Doch fangen wir mal ganz von vorne an.
Während meines Bundesfreiwilligendienstes habe ich mir viele Gedanken gemacht, was ich danach machen wollte. Da ich eine große Leidenschaft für Videospiele habe, wollte ich Game-Designer werden. Dies war in meiner Situation nur auf zwei Wegen möglich: ein Studium oder auf Umweg über die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Nachdem ich die Aufnahmeprüfung für das Studium nicht geschafft habe, wurde es eben die Ausbildung. „Da werden Fachkräfte dringend gesucht“, haben sie gesagt. „Du wirst schnell was finden und mit guter Bezahlung“, haben sie gesagt.
Hehehe…Guter Witz. Genau wie die Stellenanzeigen. Davon gab es zahlreiche und die meisten von ihnen waren Rosinenpickerei vom feinsten. Nichtsdestotrotz hab ich 20 Bewerbungen versendet. Auf 5 bekam ich überhaupt eine Rückmeldung und nur von 2 wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Letztendlich wollte mich dann nur eine Firma als Azubi einstellen. Den anderen hatte ich zu wenig Erfahrung mit Programmieren. Hä?! Finde den Fehler.
Voller Freude habe ich dann den Ausbildungsvertrag unterschrieben. 3 Jahre Ausbildung, 650€ Brutto im 1. Lehrjahr mit 50€ Gehaltserhöhung pro weiteres Lehrjahr. Doppelt so viel, wie ich in meinem Bundesfreiwilligendienst verdient habe. Klang also für mich nach einem guten Azubi-Gehalt.

Die Freude ist groß, wenn man eine Antwort auf seine Bewerbungen bekommt. Lasst euch nur nicht davon Täuschen! Bildquelle: Canva
Das Ende der Illusion einer guten Ausbildung mit Schulabschluss
Selbstverständlich war am Anfang noch alles mehr oder weniger Friede, Freude, Eierkuchen. Die Angestellten waren hilfsbereit und freundlich, ich durfte am Frontend einer App programmieren und die Berufsschulwochen waren sehr lehrreich. Doch die Fassade bröckelte recht schnell. In der Berufsschule durfte ich feststellen, dass meine ganzen Mitschüler mindestens 100€ mehr im 1. und teilweise sogar im 2. und 3. Lehrjahr über 1000€ Brutto verdienen würden. „Okay, halb so wild“, hab ich mir gedacht, „Viel wichtiger als das Geld ist das, was ich beigebracht bekomme.“
Tjaa…nach ungefähr einem Monat wechselte mein Aufgabengebiet von „Programmieren“ zu „Rechnungen und Angebote für Kunden erstellen, Internetverträge mit Telekom, Vodafone und Co. ausfechten, Lizenzen und Zertifikate erneuern, IT-Support für Kunden leisten und Strafzettel an Falschparker auf unserem Firmenparkplatz ausstellen“. Alles nicht so wirklich Aufgaben aus dem Bereich der Anwendungsentwicklung. Programmieren konnte mir dann nur noch die Berufsschule beibringen.
Die anderen 4 Arbeitskollegen (= zwei Azubis, ein externer Mitarbeiter, eine Sekretärin und ein Fachinformatiker für Systemintegration) konnten mir da nicht helfen, da nicht ihr Aufgabenbereich. Der Chef war meistens nur einmal pro Woche anwesend und als einziger im Betrieb befugt mich auszubilden.
Dementsprechend fielen meine Leistungen in der Berufsschule nur mittelmäßig aus, da ich mir alles selbst erarbeiten musste und erlerntes nicht in die Praxis umsetzen konnte.

Tiktok! In der Ausbildung mit Schulabschluss achtet niemand auf die gesetzliche Arbeitszeit. Bildquelle: Canva
Die Highlights meiner Ausbildung
„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, das habe ich mir ständig eingeredet, während ich brav die Aufgaben vom Chef erledigt habe. „Schlimmer geht immer“. Oh jaaaa und wie! Das erste Lehrjahr hinter mir, durfte ich im zweiten Lehrjahr mit 50€ Gehaltserhöhung den Winter damit verbringen mit dem neuen Azubi den privaten Sperrmüll vom Chef aus den drei Kellerräumen im Büro zum Wertstoffhof oder der Deponie zu transportieren. Besonders toll war es sich die Porno-Titel auf den VHS-Kassetten durchzulesen, bevor man sie gegen die Innenwand des Containers donnert. Wir durften uns dann vom Chef und dem Festangestellten anhören, dass wir die Kundenaufgaben vernachlässigen würden.
Grundsätzlich hatte ich oft die Ehre Privaterledigungen für meinen Chef machen zu dürfen.
Nennt mich „Jäger der verlorenen Rechnungen“, denn auch wenn die Buchhaltung in das Aufgabengebiet der Sekretärin fiel, so durfte ich Personen auf Ebay und Amazon regelmäßig anschreiben und darum bitten uns Rechnungen zuzusenden für Käufe, die schon mal eben ein halbes Jahr her waren. Und wenn ich nicht gerade auf Ebay irgendwelche armen Leute wegen der Buchhaltung belästigen musste, so durfte ich in den Kleinanzeigen regelmäßig irgendwelche Autoreifen verkaufen.
Mein persönliches Highlight jedoch waren die Arbeitszeiten: Innerhalb meiner drei Jahre Ausbildung habe ich so viele Überstunden aufgebaut, dass ich fast jeden Tag eine Stunde früher Heim gehen konnte und trotzdem noch ungefähr 315 Überstunden auf meinem Konto hatte an meinem letzten Arbeitstag. Diese durfte man sich jedoch weder Auszahlen lassen noch durfte man mehr als 3 Überstunden pro Tag abbauen. Eine Woche Urlaub auf Kosten von Überstunden war also nicht möglich. Ihr wundert euch bestimmt wie ich das geschafft habe so viele Überstunden aufzubauen.
Da unsere Geschäftszeiten bis 18 Uhr gehen, musste das Büro jeden Tag bis 18 Uhr telefonisch für Notfälle erreichbar sein. Dementsprechend durfte jeder Mitarbeiter an einem Tag in der Woche bis 18 Uhr in der Arbeit sitzen und auf Anrufe warten. Ich war für gewöhnlich bereits um 8 Uhr im Büro anwesend. Ein weiterer Faktor war die am Anfang erwähnte App. Obwohl ich nicht mehr an der Entwicklung beteiligt war, durfte ich an den wöchentlichen Meetings mit dem Chef, dem Kunden und den regelmäßig wechselnden Werksstudenten teilnehmen, welche meist um 18 Uhr begonnen haben und je nach Diskussionsbedarf bis 20 Uhr oder später gingen.
Wer sich ein bisschen mit dem Arbeitszeitgesetz auskennt, der merkt, dass das bereits rechtlich kritisch ist. Aber es kommt noch besser! Wir hatten im Frühjahr 2019 einen Großkundenauftrag in Frankfurt. Der Kunde wollte auf Cloudcomputing umsteigen. Dementsprechend mussten wir alles für die Umstellung vorbereiten und zahlreiche „Thin Clients“ (=Kleine Schrott-Computer mit der einzigen Aufgabe sich per Remote-Verbindung auf den Firmenserver zu verbinden um von dort aus Arbeiten zu können) einrichten. Die waren aber so langsam und schlecht, dass wir allein dafür schon täglich knapp 10 Stunden arbeiten durften.
Nachdem wir nun damit vier Tage beschäftigt waren, durften wir am fünften Tag mit den Geräten nach Frankfurt fahren und dort aufbauen. Nachdem die Hinfahrt allein schon vier Stunden gedauert hat, war uns allen klar, dass sämtliche Tätigkeiten in Frankfurt zu unseren Überstunden zählen würde und unser Freitag-Abend damit gelaufen war. Als wir alles erledigt haben und wieder in unserem Büro angekommen sind, war es bereits Samstag 4 Uhr morgens und wir mussten am Samstagnachmittag nochmal in das Büro kommen und den Server vom Kunden bei uns im Serverraum aufbauen.
Die Bilanz: 60 Stunden in fünf Tagen davon 20 am Stück. Puh… eine gute Ausbildung mit Schulabschluss sieht definitiv anders aus, aber durch solche Aktionen entstand der inoffizielle Slogan unseres Ausbildungsbetriebs „Das K steht für Qualität“

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Das „Grande Finale“
Lange Arbeitszeiten, eine miese Bezahlung, ein geiziger Chef, nicht existente Ausbilder, ausbildungsfremde Aufgaben… es kam, wie es kommen musste. Die Prüfer haben mich gnadenlos ohne Berücksichtigung der Umstände aufgrund von mangelhaftem Fachwissen in der mündlichen Prüfung durchfallen lassen, nachdem sie zuvor noch den Nutzen meiner Projektarbeit kritisiert haben mit den Worten „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Drei Jahre Ausbildung mit Schulabschluss haben sich für mich in keinster Weise gelohnt und solltet ihr jemals in so einem Ausbildungsbetrieb landen, so habt mir mein herzlichstes Beileid. Zu Recht gibt es einen Fachkräftemangel bei solchen Betrieben.
Lange Zeit haben sich Sony und Guerilla mit Aussagen über das Release-Datum des Horizon Spiel Zero Dawn bedeckt gehalten.
Eigentlich sollte das Game ja Ende diesen Jahres um die Weihnachtszeit auf den Markt kommen – doch Qualität braucht seine Zeit, besonders während einer Pandemie, weshalb die offizielle Terminbestätigung zurückgenommen wurde.
Nun hat sich ein als zuverlässig geltender Insider zum Erscheinungsdatum des Horizon Spiel geäußert, der wohl mehr weiß, als alle anderen.
Diese unbekannte Person bestätigt, dass das Spiel und seine Horizon Aloy im ersten Quartal nächsten Jahres die Bildschirme zieren wird.
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Sämtliche Landschaften im neuen Horizon Spiel sind der absolute Hammer!
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Worum geht es bei Horizon Forbidden West und seinem Vorgänger Horizon Zero Dawn?
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Open World Game, welches in einer postapokalyptischen Zukunft etwa 1000 Jahre nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation spielt.
Die Überlebenden einer zunächst nicht näher beschriebenen Katastrophe haben sich zu Stämmen auf unterschiedlichen, präindustriellen Entwicklungsstufen zusammengeschlossen und leben ähnlich den Völkern der Steinzeit und der Antike, umgeben von den Ruinen der sogenannten „Alten“.
Was diese Welt jedoch von der „normalen“ Steinzeit unterscheidet ist die Tatsache, dass die Welt von futuristischen Maschinenwesen bevölkert wird, die vor allem Dinosauriern und anderen Wildtieren in einer Cyberpunk-Optik nachempfunden sind.
Eine dieser Überlebenden ist die junge Horizon Aloy, die sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Ausrottung der Alten begibt und dabei einer Vielzahl an Gefahren trotzen muss.
Zu unglaublich detaillierter Grafik gesellen sich beim Horizon Spiel ein makelloses Gameplay, eine fesselnde Story und fantastisch entwickelte Charaktere sowie Gegner.
Auch die Locations auf der Open Word Karte des Games sind nicht zu verachten. Die Entwickler haben ihr ganzes Herzblut in das Spiel hineingesteckt und jeden einzelnen Ort, jede Figur und jedes Accessoire mit Liebe zum Detail und einem riesigen Maß an Kreativität entwickelt.
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Beim neuen Horizon Spiel liegt der Fokus auf der fabelhaften Unterwasser-Animation.
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Für alle, die das Horizon Spiel bereits gespielt haben oder mehr über das Spiel wissen möchten
Der zweite Teil soll all das, was das erste Spiel so fantastisch hat werden lassen, beibehalten und viele Extras hinzufügen, die das Spielerlebnis nochmals intensivieren.
Generell wird das Game bei 2160p und 30fps auf Playstation 4 und Playstation 5 laufen. Aufgrund der Videokomprimierung in den Trailern ist noch nicht klar, welche Auflösung das Horizon Spiel am Ende wirklich hat.
Wesentlich verbessert werden beim neuen Horizon Spiel sowohl die Charakteranimationen in Bezug auf Mimik und Detailreichtum, als auch die Animationen der Vegetation, des Wassers und der Umwelt im Allgemeinen.
Diese wird allumfassend auf Aloy reagieren. Das war im vorherigen Spiel nicht der Fall. Auch die Wasseranimationen werden auf ein ganz neues Level gehoben, da nun auch dieses als Erkundungsraum fungiert.
Weitere Verbesserungen im neuen Horizon Spiel
Die Verwendung und Wirkung von Licht in dem neuen Horizon Spiel ist nochmals viel besser als im ersten Teil – und da waren sie ja bereits bahnbrechend!
Als im Spiel verwendbare Gadgets kommen eine Art Gleitschirm, ein Atemgerät für die unbegrenzte Erkundung unter Wasser und mächtige neue Reittiere hinzu, die bei den starken neuen Gegner auch vonnöten sind.
Jetzt dürfte klar sein, warum wir auf das neue Horizon Spiel alle schon sehnsüchtigst warten. Ich weiß zwar nicht, wie es euch geht, aber das erste Horizon Zero Dawn hat mich bereits total aus den Socken gehauen und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu spielen!
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Falls ihr euch für weitere spannende Gaming-Themen interessiert, schaut doch mal in unseren Interview-Artikel mit den The Purgers, professionellen E-Sportlern, rein!
Alle 4 Jahre hängt die halbe Welt an den Fernsehern, um den besten Athleten aus 200 Ländern zuzusehen. Seit dem 8. August sind die Olympischen Spiele beendet. Im Olympia Rückblick aus deutscher Sicht waren die Spiele ein absoluter Reinfall. Der Boss der deutschen Olympioniken spricht dennoch von einem „erfreulichen Ergebnis“. Doch die deutschen Athleten holten die wenigsten Medaillen seit der Wiedervereinigung. Von einem erfreulichen Ergebnis kann hier nicht die Rede sein. Spitzensport sieht definitiv anders aus. Lasst uns dennoch Olympia Rückblick auf die Olympischen Spiele 2021 werfen.
Historie der Olympischen Spiele
Lasst uns einen kurzen Olympia Rückblick auf die Anfänge der Olympischen Spiele werfen. Historisch betrachtet waren die ersten olympischen Wettbewerbe nur ein kleines Ereignis zu Ehren der Götter in Griechenland.
Namens gebend ist der Ort Olympia auf der Insel Peloponnes. Aufzeichnungen zu Folge fanden die ersten Spiele unglaubliche 776 Jahre vor Christi Geburt statt.
Damals bestanden die Olympischen Spiele aus nur einem einzigen Wettbewerb: dem Stadionlauf. Über die Jahre kamen immer mehr Sportarten dazu (Faust- und Ringkämpfe, Diskuswurf, Fünfkampf). Auch wurde das Verbot gekippt, nur griechische Sportler teilnehmen zu lassen. Es wechselten die Standorte und immer mehr Disziplinen wurden aufgenommen. Der Sport rückte immer mehr in den Vordergrund.
Olympia Rückblick: Tokyo 2020
Der Austragungsort war die atemberaubende Millionenmetropole Tokio in Japan. Eigentlich hätten die olympischen Spiele nach Rio de Janeiro in 2016 bereits im letzten Jahr 2020 ausgetragen werden sollen. Doch natürlich war durch Corona das ganze nicht möglich. So wurden die Spiele kurzerhand ein Jahr in die Zukunft verlegt. Den japanischen Designern gefiel das Tokyo 2020 Logo aber so gut, das sie es einfach beibehielten. So fühlte man sich auf dem gesamten olympischen Gelände ein Jahr in die Vergangenheit versetzt, da das Tokio 2020 Logo überall auftaucht.
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Das größte sportliche Ereignis des Jahres wurde leider ausschließlich vor leeren Rängen ausgetragen. Die Sportler durften keinen physischen Kontakt zur Außenwelt haben und mussten sich in ihren olympischen Quartieren aufhalten. Dauer-Corona Tests und keine Fans? Da kommt keine Stimmung auf. Für viele Athleten wird Tokyo 2020 die letzte Olympia in ihrer Karriere sein und sie mussten sie gelangweilt auf ihren Zimmern verbringen.
Doch die Athleten beklagten sich wenig und gaben dennoch 100%. Japan als Gastgeberland gab sich auch alle Mühe positiv auf die Zuschauer und Athleten zu wirken. Dennoch kam kein richtiger Hype auf. Gerade in der Innenstadt von Tokio war fast nichts von den Olympischen Spielen zu sehen. Sah man längere Schlangen vor dem Olympia Gelände, dann nur um sich mit den ikonischen 5 Ringen, die das Olympia Logo bilden fotografieren zu lassen.
Zur befürchteten Olympische Spiele Kritik, dass es einen riesigen Corona Anstieg durch die Anreise der zahlreichen Athleten aus allen Ländern der Welt gäbe, kam es zum Glück nicht. Insgesamt wurden 430 Corona Fälle gemessen. Der Großteil davon Journalisten. Doch nur 26 Fälle fielen auf das olympische Dorf zurück. Im Olympia Rückblick wurden unglaubliche 600.000 Corona Tests, alleine in der Olympia Blase durchgeführt. Durch den abgeklärten Umgang mit dem Virus konnte schlimmeres verhindert werden.
Den gesamten Wettbewerb gewann Team USA, mit sagenhaften 39 Gold-, 41 Silber- und 33 Bronzemedaillen. Mit weitem Abstand folgen China und Gastgeberland Japan. Deutschland landet auf einem mageren 9. Platz. Doch auf eine Goldmedaille kann man besonders Stolz sein. Die von Tennisstar Alexander Zverev. Er besiegte auf dem Weg zu Gold, Weltranglistenplatz Nummer 1 Novak Djokovic in 3 knappen Sätzen. Im Finale hatte der Russe Khachanov gegen Zverev keinerlei Chance.

Der große Traum eines jeden Sportlers: die Goldmedaille. Bildquelle: unsplash.com
Weitere deutsche Goldmedaillen holten:
Kanu (Kajak Vierer): Tom Liebscher, Ronald Rauhe, Max Rendschmidt und Max Lemke
Schwimmen (10km): Florian Wellbrock
Banhrad (4km): Franziska Brauße, Mieke Kröger, Lisa Brennauer, Lisa Klein
Reiten (Vielseitigkeit): Julia Krajewski
Leichtathletik (Weitsprung): Malaika Mihambo
Ringen: Aline Rotter-Focken
Tennis: Alexander Zverev
Kanuslalom: Ricarda Funk
Dressur (Team): Isabell Werth, Dorothee Schneider, Jessica von Bredow
Dressur (Einzel): Jessica von Bredow
Nach den Spielen ist vor den Spielen. Die nächste Olympia findet bereits in 3 Jahren in Paris statt. Hoffen wir, dass sich Corona bis dahin verabschiedet hat, damit wir in den vollen Genuss kommen, der leider dieses Jahr komplett auf der Strecke blieb. Mit tobenden und kreischenden Fans die ihre Athleten nach vorne schreien, kommt auch im Olympia Rückblick einfach mehr Stimmung auf. Vielleicht schafft es Deutschland dann auch in die Top 5. Ich bin gespannt.
Was haben die Spielreihen „The Witcher“, „Metro“ und „STALKER“ gemeinsam? Zu allen drei gibt es Bücher, auf deren Handlung die Spiele basieren. Dabei können sie entweder die Handlung der Bücher nacherzählen, Schauplätze und Charaktere im Spiel auftreten lassen, die Geschichte der Bücher fortsetzen oder einfach nur im selben Universum spielen und dadurch die vom Autor erschaffene Welt erweitern. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber die Videospiele Industrie und die Literatur Branche können voneinander profitieren, wenn sie kooperieren.
Was ich genau damit meine, erfahrt ihr hier.
Hey, das kenn ich ja schon aus dem Buch!
Dass Filme und Serien sich der Handlung von Büchern bedienen, ist spätestens seit „Harry Potter“, „Game of Thrones“ und „Die Tribute von Panem“ nichts Neues und auch nichts Schlechtes. Lesemuffel bekommen eine tolle Handlung gezeigt, die sie sonst nie gelesen hätten, Fans erleben ihr Lieblingsbuch auf der großen Leinwand und Hollywood muss sich keine neue Filmidee aus dem Hintern ziehen, um Zuschauer ins Kino zu locken. Selbiges trifft in der Videospiele Industrie auf die „Metro“-Spielreihe zu. „Metro 2033“ um genau zu sein. Denn wer im Internet nach „Metro 2033“ sucht, der wird entweder auf das Spiel vom Publisher THQ oder das Buch von Dmitri Alexejewitsch Glukhovsky stoßen.
Der Name ist dabei nicht die einzige Gemeinsamkeit. Denn die komplette Handlung des Spiels basiert auf dem Buch. Die Charaktere, die Orte, die Dialoge… einfach die ganze Story ist fast 1:1 aus dem Buch übernommen worden. Lohnt es sich daher nach dem Lesen des Buches das Spiel zu spielen und umgekehrt? Auf jeden Fall! Denn es ist nicht nur interessant zu sehen, wie die Entwickler diese oder jene Szene umgesetzt haben oder wer wie dargestellt wird, sondern man bekommt dann auch die kleineren Unterschiede mit, die nicht im Buch oder im Spiel erwähnt werden.
Ein kleines Schmankerl ist auch die nette Geste, dass man im Spiel an vielen Stellen das Buch findet.

Während Bücher die eigenen Gedanken in die Fantasie-Welt bringen, verschlingt die Videospiele Industrie einen auch visuell.
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Die Videospiele Industrie Hand in Hand mit dem Autor
Die Handlung eines Buches nachzuspielen ist aber nicht die einzige Möglichkeit, wie Spiele und Literatur zusammenwirken können. Beispielsweise kann der Hauptprotagonist im Spiel andere Abenteuer erleben, die im Buch nicht erwähnt oder nur angedeutet werden. Oder aber Buch und Spiel bauen aufeinander auf, wie es in „Metro“ der Fall ist:
Die Handlung von „Metro 2033“ wird mit dem Spiel „Metro – Last Light“ fortgesetzt. Parallel zur Handlung von „Metro – Last Light“ findet die Handlung vom Buch „Metro 2034“ statt, welche sich um einen anderen Hauptprotagonisten dreht und eher eine Nebenhandlung darstellt. Das Spiel macht zu dieser Nebenhandlung auch Anspielungen. Das Buch „Metro 2035“ schließt dabei an die Handlung von „Metro – Last Light“ an und setzt diese fort. Die Handlung geht aber noch weiter. Denn auf „Metro 2035“ folgt das Spiel „Metro – Exodus“, welches das offene Ende des Buches aufgreift und die Handlung um den Hauptprotagonisten der Bücher und Spiele mit dem Ende des Spiels abschließt.
Ufff… klingt doch verwirrender als gedacht. Ich versuche es nochmal: „Metro 2033“ (Buch + Spiel) -> „Metro 2034“ (Buch; Optional) -> „Metro – Last Light“ (Spiel) -> „Metro 2035“ (Buch) -> „Metro – Exodus“ (Spiel)

Geralt von Riva… Bekannt aus der „Witcher“-Buchreihe, berühmt durch die Videospiele Industrie.
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Die Videospiele Industrie als Werbeplattform für Bücher
Ein toller Effekt solcher Kooperationen ist die Werbewirkung. Spieler und Leser werden auf das jeweils andere Medium aufmerksam gemacht und wenn man den neuesten Band durchgelesen oder das neueste Spiel durchgespielt hat, hat man oft Lust auf mehr. So greifen dann Spieler zum Buch und Leser zum Controller um in der Welt, die sie so lieb gewonnen haben, noch ein paar Abenteuer mehr zu erleben, während sie auf den nächsten Teil warten. Die „Witcher“-Buchreihe zum Beispiel erlebte durch das Spiel „The Witcher III – Wild Hunt“ regelrecht einen Ansturm an neuen Fans und wäre wohl nie so bekannt geworden.
Ich für meinen Teil habe als großer „Metro“- und „Stalker“-Fan schnell zu sämtlichen Büchern gegriffen, die im „Metro“-Universum spielen, aber von anderen Autoren stammten (Glukhovsky hat andere Autoren und Fans dazu ermutigt die von ihm erschaffene Welt mit ihren eigenen Werken zu erweitern) und habe sogar ein polnisches Buch gekauft, welches auf der „Stalker“-Spielreihe basiert, um die Wartezeit auf den nächsten Spiel-Teil zu überbrücken, obwohl ich gefühlt das Vokabular eines Sechstklässlers, den Lesefluss eines Drittklässlers und die Schreibfertigkeit eines Zweitklässlers habe, wenn es um Polnisch geht, einfach, weil es keine auf Deutsch oder Englisch gibt/gab.

Letztendlich haben Literatur und die Videospiele Industrie ein Ziel: den Menschen zu unterhalten.
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FAZIT
Ich fasse mich hier aus zeitlichen Gründen und meiner Kollegin, die das hier vor Veröffentlichung zur Kontrolle zwecks SEO-Optimierung durchliest, zuliebe kurz:
- Spiele die auf Büchern basieren sind toll!
- Bücher die auf Spielen basieren sind auch toll!
- Liebe Videospiele Industrie: Bitte mehr davon!
- Liebe Autoren: Lasst euch von Spielen inspirieren!
- Welchen Verlag muss ich nerven, damit die „Stalker“-Bücher gefälligst übersetzt werden?!
Die Corona bedingten Lockdowns zogen weitreichende Einschnitte in das Leben der Menschen nach sich. Auch die Fussball Vereine haben dies zu spüren bekommen und müssen sich die Frage stellen, welche Folgen die Pandemie hat und wie sie mit potenziellen Hürden umgehen.
Gerade Jugendfußball und Corona sind ein heikles Thema, da speziell die jüngeren Generationen in ihrer Entwicklung ausgebremst wurden. Wie genau das aussieht und welche Konsequenzen das hat, erfahrt ihr hier.

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Probleme in der Entwicklung
Jugendfußball und Corona bringen für Jugendliche in vielen Bereichen Einschränkungen in der Entwicklung mit sich. Der Bewegungsmangel alleine kann bereits negativen Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit nehmen.
Der Ausgleich im Alltag fällt weg und darüber hinaus fehlen wichtige Glücksmomente, auf die gezielt hintrainiert wird. Orientierungslosigkeit und ein Mangel an Motivation setzen ein. Doch nicht nur gesundheitliche Faktoren spielen eine Rolle.
Problematisch gestaltet sich auch der Wegfall sozialer Interaktion, wodurch die Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigt werden kann. Generationen, die sich mitten in einer kritischen Phase der Persönlichkeitsbildung befinden, erfahren einen Nachteil, welcher sich über ihr ganzes Leben hinweg erstreckt.

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Spielerische Entwicklung leidet
Unabhängig der gesundheitlichen und sozialen Entwicklung gibt es auch Einbußen bei der spielerischen Entwicklung junger Fußballer. Fussball Vereine waren bei der Trainingsgestaltung die Hände gebunden. Dadurch verlieren Talente wichtige Zeit bei der Entwicklung motorischer und kognitiver Fähigkeiten.
Jugendfußball und Corona kann daher bedeuten, dass junge Spieler keine optimale Entwicklung nehmen und eine Karriere im Profisport gefährdet wird. Denn jeder Mensch reagiert ganz anders auf eine längere Pause.
Manche knüpfen schnell dort an wo sie aufgehört haben, sowohl psychisch als auch körperlich. Andere tun sich jedoch schwerer und brauchen längere Zeit ehe sie spielerisch und mental wieder den Rhythmus finden. In der Zwischenzeit könnten jedoch genau diese Talente den Sprung bei ambitionierten Teams verpassen und den Anschluss verlieren.

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Fussball Vereine kämpfen mit dem Überleben
Jugendfußball und Corona werden für die Fussball Vereine auch über einen längeren Zeitraum hinweg ein Thema bleiben. Denn eine der größten Schwierigkeiten der sich viele ausgesetzt sehen ist das Wegfallen von Einnahmen. Nicht nur über Lockdowns hinweg, auch während des aktiven Spielbetriebs kommt es zum Mangel an Zuschauern.
Darüber hinaus können auch Investoren mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben und sich als Folge als Geldgeber für Fussball Vereine zurückziehen. Die Ursachen können also vielfältig sein. Die Konsequenz bleibt jedoch gleich.
Für einige hat ein Kampf um die Existenz begonnen. Jugendfußball und Corona sind in solchen Fällen zwei Begriffe, die nicht Hand in Hand gehen können. Der Spielbetrieb muss womöglich eingestellt werden. Für Jugendliche geht damit ein Zufluchtsort und ein wichtiges soziales Netzwerk verloren.

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Abwanderung von Jugend-Spielern
Abwanderung im Jugendfußball und Corona als Ursache ist Realität. Denn in der Zeit der Pandemie entdecken viele Nachwuchskicker andere Hobbys und Vorlieben. Sie merken, dass es auch andere Sportarten oder Freizeitaktivitäten gibt, die genauso gut oder gar besser zu ihnen passen.
Für Fussball Vereine bedeutet dies, dass sie neben den finanziellen Verlusten womöglich auch Probleme haben werden überhaupt Mannschaften in vereinzelten Jahrgängen zu stellen. Dies ist nicht erst seit Corona der Fall, denn das steigende Sport- und Freizeit Angebot führt ganz allgemein zu weniger Interesse am Fußball.
Corona verschärft nur diesen Prozess und stellt den Fußball somit vor einer weiteren Herausforderung, auch wenn es wohl viele Rückkehrer geben wird, sobald wieder Normalität eintritt.

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Fazit
Viele Herausforderungen stehen vor dem Jugendfußball und Corona ist einer der Hauptgründe. Die Jugendlichen erleben eine Stagnation im Hinblick auf die persönliche Entwicklung und werden wohl auch in Zukunft mit der Wirkung leben müssen. Für einige vielversprechende Talente könnte die Pause auch das Aus für die ambitionierte Fußballer-Kariere bedeuten.
Hinzu kommen existenzielle Ängste der Fussball Vereine, auch wenn diese eher auf die finanziellen Einbußen als auf die potenzielle Abwanderung von Jugendspielern zurückzuführen sein werden. Denn sobald der Spielbetrieb aufgenommen wird, kann mit einem hohen Andrang gerechnet werden.
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2021. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs New Shepard, das mit Jeff Bezos und seiner 3 Mann starken Besatzung 10 Minuten unterwegs ist, um neue Amazon-Standorte zu erschließen, fremde Versandarten zu erforschen, neues Leben und neue Absatzmärkte. Viele Kilometer von der Erde entfernt dringt die New Shepard in PR-Aktionen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat… Abgesehen davon, dass ich gerade das Intro von Star Trek hart umgedichtet habe, geht es Rund um den Ausflug von Jeff Bezos ins All.
Das Weltall – So begehrt wie seit langem nicht mehr
Wir schreiben das Jahr 1950. Die beiden Supermächte USA und UdSSR beginnen den Wettlauf ins All. Binnen kürzester Zeit schoss man Satelliten, Tiere und Menschen in den Orbit und letztendlich auch Astronauten auf den Mond. Der Weltraum wurde schnell zum großen Hype. Nach dem Mars-Rover und der ISS kam dann lange nichts mehr und der Trend flachte ab. Und dann kam Elon Musk und entfachte erneut die Leidenschaft für den Weltraum. Marskolonien, interstellares Reisen, Weltraumtourismus und die Gründung einer Weltraum-Armee/“Space-Force“ stehen auf einmal auf der Agenda.
Aber dieses Mal sind die staatlichen Raumfahrtprogramme nicht die einzigen Beteiligten. Multimilliardäre, wie Elon Musk, Jeff Bezos und Richard Branson hegen plötzlich großes Interesse am Weltraum und gründen kurzerhand ihre eigenen privaten Raumfahrtunternehmen.
Jeff Bezos – Die etwas andere Reise planen
Jeff mag zwar nicht der erste Milliardär im Weltraum sein – Richard Branson ist ihm da leider zuvorgekommen – dafür aber genoss sein kurzer Trip vermutlich wesentlich mehr mediale Aufmerksamkeit (unter Umständen deshalb, weil seine Rakete aussah wie das männliche Geschlechtsteil) und übertraf die Leistungen von Branson. Schließlich reden wir hier vom Gründer von Amazon und dem reichsten Menschen der Welt, der vermutlich mit nur 1% seines Vermögens sämtlichen amerikanischen Studenten die Studentendarlehen abbezahlen könnte.
Aber das ist ja nichts Neues. Während Branson nur auf eine Flughöhe von etwa 86 Kilometer gestiegen ist, gelang es Bezos auf über 100 Kilometer zu kommen. Und nicht nur das war bemerkenswert. Mit seinem Raumflug stellte Bezos auch noch den Rekord für den jüngsten und den ältesten Menschen im All auf. Denn mit dabei waren neben ihm und seinem Bruder der 18-jährige Sohn eines Investment-Bankers aus den Niederlanden und die 82-jährige frühere US-Pilotin Wally Funk.

Wir alle haben eine Vision. Ob Jeff Bezos von einem Amazon-Standort auf dem Mars träumt?
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Eine Frage – Wieso?
Okay, als Nerd und Sci-Fi Fan finde ich ja das ganze eigentlich echt cool und es kommt so eine leichte Aufbruch-Stimmung hoch, die so ein „Jetzt kommt die Zukunft!“ ausstrahlt. Trotzdem bin ich dem ganzen etwas skeptisch gegenüber. Sowohl Branson als auch Bezos wollen damit in den Weltraumtourismus einsteigen und damit den Weltraum als Markt erschließen. Da aber so ein Flug bei weitem nicht günstig ist, wird das nur ein weiteres Luxusangebot/Privileg sein mit dem sich die Superreichen vom normalen Bürger „abheben“.
Die Summen, die dabei fließen werden, könnte man an anderer Stelle sinnvoller nutzen, wie z.b. Hunger, Armut, Obdachlosigkeit o.ä. bekämpfen.
So manch einer könnte auch vermuten, dass es sich in Wahrheit um Fluchtvorbereitungen handelt für den Fall, dass die Erde eines Tages den Folgen des Klimawandels erliegt und kaum bewohnbar wird. Wir würden die Folgen ausbaden während die Verantwortlichen bereits unterwegs zum nächsten Planeten wären, den sie ausbeuten könnten. Bei der Zahl an Superreichen, die ins Weltall wollen, durchaus vorstellbar.
Abgesehen davon ist es nicht gerade die Klima-freundlichste Art zu reisen. Weitere Kritik gibt es auch vonseiten der Wissenschaft. Während Elon Musk wenigstens mit der Marskolonialisierung einen Beitrag zur Forschung und der Erschließung des Weltalls leistet, bieten Blue Origin und Virgin Galactic keinerlei Mehrwert außer „recyclebare Raketen“.
Die Gründe mal dahingestellt, muss man Jeff Bezos und Richard Branson eines lassen: Sie haben eine Vision und setzen sie auch um.





