Elektroautos gut fĂŒr die Umwelt? 🌍 - 1:1 Vergleich ⚖ Elektroautos gut fĂŒr die Umwelt? 🌍 - 1:1 Vergleich ⚖

Elektroautos gut fĂŒr die Umwelt? 🌍 – 1:1 Vergleich ⚖

Wir alle sind vermutlich schonmal an einer der Erfindungen und Fabrikaten von Elon Musk vorbeigelaufen oder vorbeigefahren. Das System, dass der Tesla-GrĂŒnder vorstellt und auch zum Teil stark geprĂ€gt hat, wird immer öfter auch von anderen Firmen angestrebt. Das Elektroauto ist fĂŒr viele Menschen eine Innovation, jedoch fĂŒr andere eine sinnfreie Spielerei, die mehr Schaden anrichtet als sie beseitigt. Namhafte Autohersteller wie zum Beispiel Jaguar erklĂ€ren immer öfter ihre Absicht die Fortbewegung zu elektrisieren. Als Autofan interessiert mich natĂŒrlich brennend, ob Elektroautos gut fĂŒr die Umwelt sind.

Das grundsÀtzliche Prinzip

Im Großen und Ganzen sind Elektroautos prinzipiell sauber. Der Wagen wird mithilfe eines Akkus angetrieben, der an der Unterseite des Autos verbaut ist. Mit der gespeicherten Energie wird ein Mini-Magnetfeld erzeugt und der Strom wird somit in mechanische Energie umgewandelt. Also vereinfacht stoßen sich die Magnetfelder entweder ab oder ziehen sich an, dabei entsteht Kraft, welche dann zur Fortbewegung verwendet werden kann. Also findet somit kein Verbrennen statt, was die Umwelt durch Ausstoß von Abgasen belasten könnte.

Wenn man das technische jetzt mal beiseite legt, macht der Akku und der Elektromotor das gleiche, das der Verbrennungsmotor beziehungsweise der Ottomotor auch machen: Das Auto vorwÀrtsbringen.

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Elektroautos sind auf dem Vormarsch auf deutschen Straßen
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Was spricht fĂŒr ein Elektroauto?

Na ja, im Grunde ist das E-Auto eine sinnvolle Sache. Ein guter Punkt ist die unkomplizierte Bauweise mit der Elektromotoren gebaut werden können. Das erleichtert maßgeblich die Massenproduktion. Auch brauchen besagte Wagen kaum bis wenig Wartung, was den Gebrauch durch eine breite Masse durchaus erleichtert. Ein weiterer Punkt, der nicht vernachlĂ€ssigt werden sollte, ist die Rekuperation, damit kann man aufgewandte Energie beim Bremsen wiedergewinnen, also eine Art Energie-Recycling bei Elektroautos.

FĂŒr die SparfĂŒchse unter euch, Ohren gespitzt! Die deutsche Regierung subventioniert den Kauf eines Elektroautos mit bis zu achttausend Euro. Um einzusehen, wie viel ihr dann tatsĂ€chlich bei dem E-Auto eurer Wahl erhaltet, könnt ihr im Internet eine Tabelle einsehen, die euch genau das verrĂ€t.

Was spricht gegen das Elektroauto?

Ein Fakt den viele bei ihrer blinden Euphorisierung der neuen Antriebsmöglichkeit außer Acht lassen ist, dass Elektroautos im Moment noch eine deutlich schlechtere Umweltbilanz haben als ein herkömmlicher Verbrenner. So wurde eine Studie der Partei BĂŒndnis 90 die GrĂŒnen in Auftrag gegeben, welche zum Ergebnis kam, dass man einen herkömmlichen Vebrennungswagen 20 Jahre lang fahren könnte, um auf dieselbe Umweltbilanz wie ein Elektroauto zu kommen. Die geringe Zuglast eines Elektroautos ist ebenfalls nicht zu vergessen, so können die meisten E-Autos keinen AnhĂ€nger ziehen oder werden nur gegen einen horrenden Aufpreis ĂŒberhaupt mit einer AnhĂ€ngerkupplung ausgestattet. Das Privileg einen AnhĂ€nger ziehen zu dĂŒrfen, ist ĂŒbrigens bis auf ein paar sehr wenige Ausnahmen den Benzinern oder Diesel Fahrzeugen vorbehalten.

Die oftmals sehr langen Ladezeiten die Elektroautos mit sich bringen sind fĂŒr viele potenzielle KĂ€ufer ebenfalls ein Dorn im Auge. In Verbindung mit der geringen Reichweite und des zu wenig ausgebauten Landestationen-Netzes ist das auf jeden Fall ein Negativpunkt. Also effektiv braucht ihr lange um euren Wagen aufzuladen, er kann nicht weit fahren bevor ihn wieder aufladen mĂŒsst und es gibt wenig Möglichkeiten, ihn öffentlich aufzuladen. Schenkt man nun den Zahlen des ADAC glauben, so bringt ein Elektroauto erst ab bis zu 200.000 Kilometern gefahrener Strecke tatsĂ€chliche Vorteile im Bereich des Umweltschutzes.

Fehlende Langzeiterkenntnisse zum allgemeinen Thema Elektro-MobilitĂ€t sind ein weiter Punkt der gegen die Anschaffung eines Elektroautos spricht. So kann man schwer voraussagen wie der menschliche Körper auf einen Akku dieser GrĂ¶ĂŸe reagiert, wenn man sich ĂŒber einen langen Zeitraum in seiner NĂ€he befindet. Eine Tatsache derer sich viele nicht bewusst sind, ist die akute Gefahr, welche von Akkus in großer GrĂ¶ĂŸe ausgeht. Kommt es zu einer AufblĂ€hung eines Lithium-Ionen-Akkus (der hĂ€ufigst verbaute Akku in E-Autos) fĂ€ngt dieser Feuer. Im Grunde könnte das auch in einem Ottomotor passieren, jedoch in einem Akku fĂŒhrt der Brand zu einer Hitzebildung, die den kompletten Akku zum Explodieren bringen kann.

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Elektroautos werden nur mithilfe eines eingebauten Akkus an der Unterseite angetrieben
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Lithium könnte E-Autos zu Fall bringen

Der wohl wichtigste Punkt gegen die Anschaffung eines Elektroautos ist die pure Herstellung. Bei der Herstellung von Batterien oder Akkus wird eine Reihe von oftmals seltenen Erzen benötigt. Als Beispiel fĂŒr meine Behauptung benutze ich den Lithium-Abbau. Lithium ist einer der elementarsten und relevantesten Werkstoffe die fĂŒr Batterien gebraucht werden. Die grĂ¶ĂŸte Menge Lithium wird in Australien (gem. 2018) abgebaut, dabei wird salzhaltiges Wasser aus der Erde abgepumpt und verdunstet, so das nur das pure Lithium ĂŒbrig bleibt. FĂŒr einen Akku der GrĂ¶ĂŸe, wie er im Tesla Model S verbaut ist, werden 12 Kilogramm Lithium benötigt.

Die Moral von der Geschichte ist, dass um 12 kg Lithium zu erhalten bis zu 24 tausend Liter Wasser aus dem Grundwasserspiegel herausgepumpt werden muss. Das schĂ€digt nicht nur den Menschen, sondern vor allem die Tier- und Pflanzenwelt immens. Der Entzug des wertvollen Grundwassers ist fĂŒr Entwicklungs- bzw. SchwellenlĂ€nder ein großes Übel, da nicht nur TrinkwasserengpĂ€sse entstehen können, sondern auch fehlt oftmals Wasser, um die Felder zu bewĂ€ssern, was auch zu EngpĂ€ssen in der Nahrungsmittelzufuhr fĂŒhren kann.

Auf Platz zwei beziehungsweise drei fĂŒr die grĂ¶ĂŸte Masse an abgebauten Lithium liegen ĂŒbrigens Chile und Argentinien. Das ist insofern relevant, als in diesen LĂ€ndern das Erz oft ohne jegliche Schutzmaßnahmen abgebaut wird. Dies ist fĂŒr die Menschen sehr gefĂ€hrlich, da oftmals Lithium Minen einstĂŒrzen oder sich provisorische Bergarbeiter starke Vergiftungen von dem hochgiftigen Lithium zuziehen.

Durch die gefĂ€hrlich hohen Mengen von Grundwasser, die dem Boden entzogen werden, wird auch nachhaltig in das Ökosystem eingegriffen.

Die Anzahl von Mikroorganismen wird durch den Abbau von Lithium nĂ€mlich reduziert, jedoch sind Mikroorganismen fĂŒr ein Ökosystem von großer Bedeutung. Wird ein Element aus dem System entfernt bringt das den Rest der Nahrungskette stark durcheinander, wodurch Überpopularisierung von bestimmten Spezies zum Problem werden können.

Um eine Batterie zu bauen, benötigt man aber nicht nur Lithium, sondern auch ein weiteres Erz: Kobalt ist einer der wichtigsten Bestandteile fĂŒr Batterien in Smartphones sowohl als auch in Rechnern aber ebenfalls in Elektroautos. Der grĂ¶ĂŸte Lieferant fĂŒr Kobalt ist der afrikanische Staat Kongo. Kobalt ist ein Nebenprodukt, dass vor allem in Kupferminen zu finden ist. Da die Arbeitsbedingungen in LĂ€ndern wie dem Kongo mehr oder weniger katastrophal sind, ist der Abbau von Kobalt hochgefĂ€hrlich fĂŒr die Bergleute.

ZusĂ€tzlich dazu sind die Kobalt- beziehungsweise Kupferminen sehr eng aber auch einsturzgefĂ€hrdet. Oftmals werden Kinder zu der Arbeit in besagten Minen herangezogen. Bei der Gewinnung des Rohstoffes kommt es zu DĂ€mpfen, die hochgiftig sowie krebserregend sind. Die Bevölkerung im Kongo ist oftmals gezwungen Kobalt abzubauen, da sonst keine Arbeit verfĂŒgbar ist.

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In Ă€rmeren LĂ€ndern mĂŒssen Kinder oft auch arbeiten um die Familie ernĂ€hren zu können
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Geopolitisch ist das auch ein durchaus relevantes Problem, da in LĂ€ndern wie dem Kongo die Stimmung angespannt ist. 1997 kam es gerade im Kongo zu einem folgenschweren BĂŒrgerkrieg zwischen den beiden PrĂ€sidentschaftskandidaten. Das ist nicht nur fĂŒr die Bevölkerung schlimm, sondern auch fĂŒr die Förderung von Kobalt. Ohne den Nachschub, den das Land leistet, wĂ€ren die VorrĂ€te des wertvollen Erzes schnell ausgeschöpft.

Zu beachten gilt auch woher der Strom kommt, mit dem Elektroautos fahren. DafĂŒr nehme ich das Beispiel Deutschland: Hierzulande wird unser Strom immer noch zum grĂ¶ĂŸten Teil aus fossilen Brennstoffen wie Mineralöl gewonnen. Um aus Öl oder anderen Brennstoffen Energie zu gewinnen wird der Rohstoff verbrannt, mit dem dadurch entstehenden Dampf werden Turbinen angetrieben, dann wandelt ein Generator die mechanische Energie in Strom um. Beim Verbrennen entstehen selbstverstĂ€ndlich aber auch Gase, die man durch Elektroautos versucht zu vermeiden. Daraus folgt, dass desto mehr Elektroautos auf deutschen Straßen herumfahren, wir mehr Strom benötigen der dann Wiederum durch Verbrennungs-Energiegewinnung entsteht.

Abgesehen davon, kann die deutsche Energieproduktion den Verbrauch nicht stemmen, weswegen Deutschland Strom aus anderen LĂ€ndern einkauft. Wir importieren knapp 33.000 Gigawattstunden aus dem Ausland, dabei wird vor allem auf LĂ€nder wie Frankreich oder Schweden zurĂŒckgegriffen. Zum Beispiel Schweden erzeugt knapp 50 % seiner Energie mit fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl, somit kommen wieder mehrere Tonnen CO2 in die Umwelt. Frankreich dagegen setzt auf Atomkraft: Rund 71 % des Energiebedarfes werden dadurch gedeckt. Viele UmweltschĂŒtzer forderten die Abschaltung aller AKWs in Deutschland, was bis 2022 realisiert werden soll.

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Um Elektroautos anzutreiben wird viel Energie benötigt, diese kommt oft aus nicht umweltfreundlichen Quellen
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Jetzt geht es in meinem Artikel ein wenig in die mathematische Richtung.

Ein durchschnittliches E-Auto braucht, den Angaben des Herstellers zufolge, ungefĂ€hr 18 kWh auf hundert Kilometer. Angenommen der Strompreis ist bei knapp 40 Cent/kWh und das Elektroauto liegt von der Nutzungsdauer in Kilometer im Durchschnitt (73.000 km) so bezahlt man 5.256 € pur fĂŒr die Fahrleistung ganz abgesehen von den Verschleißteilen oder anderen Reperaturen. Mit einer Akku-Ladung schafft ihr trotzdem meist nur knapp 300-320 Kilometer bevor ihr das Auto wieder aufladen mĂŒsst.

Der neue Porsche Panamera 4 Hybrid hat einen ungefĂ€hren Benzin Verbrauch von 2,1 L. Also wĂŒrdet ihr fĂŒr die selbe Leistung an Kilometern (73.000) nur gerundet 1.900 € bezahlen, eben in der Hybrid Variante. Dazu habt ihr das gute Gewissen, dass ihr nicht so viele Schadstoffe in die Umwelt blast aber gleichzeitig auch einen V6 462 PS Motor. Also eigentlich eine Win-Win Situation fĂŒr die Umwelt und fĂŒr alle PS-Liebhaber. Logischerweise hat ein Hybrid-Auto auch einen Stromverbrauch doch der hĂ€lt sich im Fall des Porsche Panamera 4 E-Hybrid in Grenzen. So werden die Vorteile beider Fortbewegungsarten gut und sinnvoll vereint. Die Kombination bringt Sparsamkeit.

Als letzten Punkt hab ich mir die Entsorgung von Batterien und Akkus mal genauer angesehen. Ein Lithium-Ionen Akku wie er in Teslas serienmĂ€ĂŸig verbaut wird ist zwar relativ langlebig, jedoch nach 8 Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern ist auch dieser ,dem Hersteller zufolge, an seinem Limit. Also was passiert dann mit so einem benutzten Akku? Eigentlich etwas relativ simples: Er wird recyclet. Hört sich zunĂ€chst ganz gut an, aber um einen Akku dieser Art wiederzuverwenden mĂŒssen die Werkstoffe getrennt werden, das passiert mit großer Hitze und darauf folgende mechanische Zerkleinerung.

Also fĂŒr die Wiederverwendung von diesen Inhaltsstoffen wird nochmals viel Energie aufgewendet um große Hitze zu erzeugen, auch entstehen beim kontrollierten Abbrennen DĂ€mpfe die in die Umwelt geleitet werden, oft gefiltert manchmal jedoch ungefiltert. Zudem können Komponenten wie Lithium nicht wiederverwendet werden.

Elektroautos gut fĂŒr die Umwelt – Fazit

Also sind Elektroautos gut fĂŒr die Umwelt oder doch eher schlecht? Um meine Aussage auf den Punkt zu bringen, durch die Verkleinerung des Grundwasserspiegels mit dem Ziel des Lithium-Abbaus wird das eigentliche Ziel, nĂ€mlich den Klimawandel mithilfe von Elektro-MobilitĂ€t einzudĂ€mmen, Wort wörtlich untergrĂ€bt. Auch sprechen der Kobalt-Abbau unter erschreckenden UmstĂ€nden, sowie der Kauf von „schmutzigen“ Strom von unseren NachbarlĂ€ndern fĂŒr mich gegen den Kauf eines Teslas & Co.

Abschließend bringe ich meine eigene Meinung zum Ausdruck. Ich persönlich wĂŒrde von dem Kauf eines Elektroautos abraten. In dem vorausgehenden Text haben fĂŒr mich die Punkte die gegen ein E-Auto sprechen klar ĂŒberwogen. Der Kauf eines sauberen Autos mit schmutzig hergestellten Bauteilen halte ich fĂŒr wenig sinnvoll. Aber zurĂŒck zu der Ausgangsfrage: Sind Elektroautos gut fĂŒr die Umwelt? Von mir ein klares Nein. Womöglich könnten Stromgewinnung sowie Materialbeschaffung so verĂ€ndert werden, dass ein E-Auto doch noch etwas grĂŒner wird.

 


 

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