„Jeans repräsentieren die Demokratie in der Mode“, sagte Designer Giorgio Armani. Was meinte er aber damit und wie hängt dies mit der Emanzipation der Frau zusammen? Viele sehen in der Jeans und ihrer erfolgreichen Marktweite einen Teil der Männergeschichte, da meistens nur Männer bis zum Jahr 1918 Hosen trugen. Frauen mussten meist entweder lange Kleider oder Röcke tragen. Immer mehr hört man aber auch, dass Jeans Frauengeschichte sind und über unkonventionelle Kleidungsstücke, Ermächtigung und Freiheit erzählt und lehrt. Daher zeigen wir euch heute, wie die Jeans für Damen entstand.

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Die Ursprünge – Entstehung der Jeans
Die Goldgräber von San Francisco erwarben Güter des täglichen Bedarfs vom Geschäftsmann Levi Strauss. Er war ein Großhändler, der „Duckpants“ aus Canvas verkaufte, welche fälschlicherweise als Vorläufer der Jeans gelten. Jacob Davis, ein Schneider, hatte die Idee, die Hosennähte mit Nieten zu verstärken. Da er nicht in der Lage war, dies zu bezahlen, kontaktierte er Levi Strauss. Die Ecken von Hosentaschen wurden erstmals 1872 mit Nieten verstärkt. Am 20. Mai 1873 erhielt die Hose ein Patent, die erste Jeans. Strauss und Davis waren Eigentümer des Patents. Später wurde der braune Stoff durch blauen Indigo-Baumwolldenim ersetzt, und die Jeans wurden mit orangefarbenen Nähten und Nieten verziert.
Die Blue Jeans entsteht – und die Jeans für Damen
Der Begriff Blue Jeans (durch die Indigofärbung) kam um 1920 auf. Die Hosenträger wurde in den 1930er Jahren durch den Gürtel ersetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Jeans von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht. Aber bereits 1948 wurden die ersten Jeans Europas hergestellt, von der Hermann Kleiderfabrik. Die ersten Jeans für Damen wurden 1952 hergestellt und auf Markt gesetzt, das Design war jedoch anders im Vergleich zu den Männer-Jeans, da sie den Reisverschluss an der Seite hatten. Diese Jeans sahen daher nicht aus wie die klassischen Blue Jeans und waren auch nicht sonderlich weit verbreitet.
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Modebewegung – Jeans als Ausdruck der Freiheit
Die Jeans war bereits im Jahr 1873 als Arbeitskleidung erhältlich, insbesondere durch ihre strapazierfähigen Eigenschaften aus Denim Gewebe. Im späten 18. Jahrhundert nutzte Levi Strauss das Material, um robuste Arbeitshosen herzustellen, die den Bedürfnissen von Bergleuten und Cowboys gerecht wurden. Die Strapazierfähigkeit und Flexibilität der Jeans hat dazu beigetragen, dass sie schnell zur Arbeitskleidung der Wahl geworden ist. Trotz der großen Popularität unter Arbeitern dauerte es bis in die 1960er-Jahre, bis sie auch in der Garderobe von Frauen toleriert wurde. Die Damenjeans, in den 1960er Jahren aufgekommen, repräsentiert Freiheit durch Mode. Frauen fanden in diesem Kleidungsstück nicht nur Komfort, sondern auch eine visuelle Rebellion gegen traditionelle Normen – ein Ausdruck ihrer Emanzipation und des Strebens nach Gleichberechtigung.
Wie die Jeans nach Deutschland kam
Jugendliche entdeckten die Jeans in den 1950er Jahren als Symbol des Protests gegen Tradition und Autorität. Jeans galten in Deutschland als „Symbole gewalttätiger Unreife und mutwilliger Herausforderung der Verhaltensregeln“. Jeans haben auch extrem viel Aufmerksamkeit bekommen, indem Stars wie James Dean sie selbst trugen und damit warben. Die Jeans führten sogar zu Schulverweisen (beispielsweise in der DDR) oder Klubhausverboten. Dank der heimischen Produktion in den 1980er Jahren wurden sie dann zur beliebten Freizeithose. Seit dem ist die Jeans auch in deutschen Mode-Kaufhäusern nicht mehr wegzudenken. Sie gilt auch hierzulande als die Standard-Hose, die in jedem Kleiderschrank zu finden ist – auch bei Frauen!

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Die Jeans – Symbol der weiblichen Emanzipation
Frauen in Hosen – und damit auch Jeans für Damen scheinen, gelten als eines der Trend-Symbole der weiblichen Emanzipation. Insbesondere im Westen, hier in Europa und später auch in Amerika waren noch bis vor fast 100 Jahren Frauen äußerst selten in Hosen gekleidet. Aber das war nicht immer so und nicht überall auf der Welt der Fall. Tatsächlich vermuten Archäologen, dass in Teilen Asiens bereits vor über 2000 Jahren Frauen Hosen trugen! Auch die Rolle der Frau war bei antiken Völkern Zentralasiens wahrscheinlich deutlich wichtiger als lange vermutet. Blicken wir aber zurück nach Europa und Amerika, und damit wieder auf die Jeans und wie sie an die Frau kam.
Frauen in Hosen – ein Skandal!
Auch wenn vor knapp 100 Jahren erst die Hose als Kleidungsstück bei Frauen akzeptiert wurde, gab es auch vorher Frauen in Hosen. Schauen wir auf die Ursprünge der Jeans bei den Cowboys und Goldgräbern im Wilden Westen, dann finden wir auf den alten Fotos von damals, ganz vergilbt und teils verblichen, auch immer wieder Frauen in Hosen! Die Jeans für Damen war noch nicht erfunden, und auch diese Fotos sind meist eher gestellt. Die Frauenbewegung dieser Zeit hatte vorerst andere Ziele als Hosen zu tragen. Ihnen ging es, um das Recht wählen zu gehen, das Recht zu arbeiten und selbst Klage bei Gericht einzureichen, aber auch Unabhängigkeit von ihren Vätern und Ehemännern.
Vom Wahlrecht bis zur Hose
Dem Kampf der frühen Emanzipationsbewegung, wie unter den Suffragetten, erreichten das Wahlrecht der Frau und viele andere Rechte, von denen wir heute noch profitieren. Aber mit dem Wahlrecht war der Kampf der Emanzipation noch nicht beendet. Mit dem Ersten Weltkrieg und dem daraus resultierenden Mangel an Arbeitskräften, konnten Frauen zeigen, dass sie mindestens genauso gut arbeiteten wie die Männer. Der Arbeitsanzug und die Arbeitshose waren nun auch bei Frauen zu finden! Die Jeans für Damen noch nicht. Idole wie Emilia Earhart zeigten sich regelmäßig in Hosen. Mit der Hippie-Bewegung der 1960er Jahren war die Jeans auch bei Frauen ein Must-Have.
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Jeans ist Freiheit
In den letzten hundert Jahren hat sich viel für Frauen verändert. Das Wahlrecht, das Recht auf Arbeit, aber auch die Jeans für Damen. Während die Jeans in den 50er Jahren eher als Ausdruck des Rebellischen galt. Von Straßen-Cowboys wie der Greaser-Szene wie eine Uniform getragen. Ab den 68er Jahren dann auch in verschiedenen Formen bei Hippies populär. Vor allem aber immer war die Jeans getragen von Gruppen, welche nicht wie der Rest sein wollten, Gruppen, die mehr Freiheit wollten und diese auch leben. Das machte die Jeans zu einem Symbol dieses Kampfes nach Freiheit und die Jeans für Damen zum Ausdruck der Emanzipation.
Erinnert ihr euch an den besonderen Zauber der Vorweihnachtszeit? Diese endlose Wartezeit, die Vorfreude, die Neugierde und die Ungeduld? Die Adventskalender sollen uns die Wartezeit verkürzen. Das bedeutet aber auch oft zusätzlichen Stress, Stunden der Recherche und der Vorbereitung. Damit ihr euch rechtzeitig auf Weihnachten vorbereiten könnt, gehört das frühe Adventskalender-Basteln dazu. Um nicht so viel grübeln zu müssen und etwas Zeit sparen zu können, ist in diesem Artikel eine große Auswahl an abwechslungsreichen Ideen einen Adventskalender zu basteln. Dazu kommt noch eine Liste mit Ideen zur Befüllung.

Der Weihnachtszauber beginnt!
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Adventskalender basteln aus Papierbechern
- 24 Papierbecher
- Seidenpapier, Servietten oder Krepp-Papier in den Farben eurer Wahl
- Geschenkpapier
- Bastel Utensilien (Schere, Bastelkleber, Kleberoller, Stifte)
- Geschenkanhänger zur Nummerierung
- Geschenkbänder / Schnur
- (weihnachtliche) Motivstempel und Stempelkissen
1. Zunächst nehmt ihr euch die Papierbecher vor und gestaltet sie einzeln. Hier sind ein paar Ideen dazu:
- Stempeln: Wenn es schnell gehen muss, dann könnt ihr die Papierbecher ganz einfach mit hübschen weihnachtlichen Motiven und verschiedenen Farben stempeln.
- Geschenkbänder: Das Geschenkband auf den oberen oder unteren Rand der Becher aufkleben oder mit einer Schleife umwickeln.
- Geschenkpapier: Einfach das Geschenkpapier großzügig zuschneiden und vorsichtig mithilfe eines Kleberollers auf den Papierbecher kleben. Das überstehende Papier wird dann einfach um die Ränder oben und unten herum geklappt.
2. Im nächsten Schritt müsst ihr die Tütchen zum Verschließen des Adventskalenders an die Papierbecher kleben. Dazu nehmt ihr euch entweder Seidenpapier, 1/2 Serviette oder auch Krepppapier quadratisch zugeschnitten in den Farben eurer Wahl und klebt es jeweils am obersten Rand des Pappbechers ringsherum an, sodass nach oben hin eine Öffnung „Tunnel“ entsteht. Lasst die Becher auch hier noch einmal gut trocknen.
3. Im letzten Schritt werden die „Tütchen“ locker zugebunden und mit den bezifferten Geschenkanhängern und einer Schleife versehen.
Weihnachten vorbereiten mit einem Fotoadventskalender
- 24 Retro Bilder mit euren liebsten Momentaufnahmen des Jahres
- Stift in Weiß
- Baumwollband
- Schere
- Dekoration
1. Wenn ihr eure Fotos ausgewählt habt, könnt ihr mit einem weißen Stift die Rückseiten der Retro-Bilder mit den Zahlen von 1 bis 24 beschriften. Wählt verschiedene Schriftarten für einen abwechslungsreichen Look.
2. Bindet das Baumwollband an zwei Punkten in eurer Wohnung fest. Befestige die Retro-Bilder mit Klammern an der Kordel mit den Zahlen nach vorne.
3. Wer möchte, kann florale Dekoration ergänzen.
Adventskalender basteln aus Gläsern
- Leere alte Gläser / Einmachgläser
- Kreidesprühlack
- Baumwollgarn
- kleine Christbaumkugeln
- Adventskalenderzahlen
1. Die Gläser ansprühen. Geht dazu am besten an die frische Luft und sprüht die Gläser gleichmäßig an.
2. Lasst dann alles gut trocknen.
3. Damit eure Gläser auch nach einem Adventskalender aussehen, solltet ihr sie noch verzieren. Dafür kleine Christbaumkugeln, Tannengrün, Adventskalenderzahlen und einfach Schnur verwenden.
4. Befüllt zu guter Letzt noch eure Gläser mit Geschenken.
Adventskalender basteln mit Socken

Eine kleine Weihnachtsfreude, schnell und einfach gemacht.
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- 12 Paar Socken
- Geschenkband
- 24 Aufkleber/Papiere (nummeriert)
- 24 Kleinigkeiten zum Befüllen
- Deko (Zimtstangen, Sterne, kleine Äste usw.)
1. Füllt in jede der 24 Socken eine kleine Überraschung.
2. Knotet sie mit dem Geschenkband zu, lasst jedoch etwas Abstand, damit man die Socken festbinden und mit einer Schleife verzieren kann.
3. Verteilt die Socken in einer Reihe nebeneinander, sodass eine abwechslungsreiche Anordnung (falls ihr unterschiedliche Motive oder Farbmuster habt) entsteht.
4. Klebt die nummerierten Sticker/Papiere auf die Socken.
5. Hängt die Socken nun an einem passenden Ort auf. Zum Beispiel könnt ihr sie an eine Pinnwand, eine Kleiderstange oder einen Ast hängen.
Anleitung um den Adventskalender im Weidenkorb selber zu basteln
- Weidenkorb
- Tannenzweige
- 24 Kraftpapier-Tüten
- 24 nummerierte Aufkleber
- Kordel
- Wäscheklammern
1. Befülle die 24 Kraftpapier-Tüten mit kleinen Aufmerksamkeiten. Klappe das obere Ende der Tüte um und verschließe die Tüte mit nummerierten Aufklebern.
2. Befestige eine Kordel an dem Weidenkorb Außenrum.
3. Befestige einige der gefüllten Tüten mit einer Wäscheklammer außen am Korb an dem Kordel. Die restlichen Tüten in den Korb.
4. Fülle den Weidenkorb mit frischen Tannenzweigen und einer Lichterkette.
Ideen zum Befüllen
Je nach Bedarf kann man die Produkte kaufen oder selber machen.
- Kosmetik: Duschgel, Shampoo, Deo, Cremes, Bodylotion, Haargel, Lippenpflege, Schminke, Gesichtsmaske, Badesalz, Badetabletten, Parfum, Nagellack, Haarkur, Seife, Peeling.
- Ess- und Trinkbares: Bonbons, Schokolade, Kaubonbons, Brausetabletten, Kekse, Müsliriegel, Pralinen, Trinkschokolade, Teebeutel, Überraschungseier, Trockenfrüchte, Nussmischungen, Gewürze, Lebkuchen, Glückskekse.
- Liebevolles aus Papier: Gedichte, Komplimente, schöne Sprüche, Zitate, Weisheiten, Rezepte, Kurzgeschichten, Liebeserklärungen, Gutscheine.
- Kleine Gegenstände: Glücksbringer, Schlüsselanhänger, Schmuckstücke, Kerzen, Notizbuch, Lesezeichen, Mütze, Handschuhe, Kartenspiel, Spielzeug für Kinder.

Adventskalender selber basteln
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Fazit
Ihr müsst euch schon ab November auf Weihnachten vorbereiten und das kann ziemlich stressig werden. Um das zu vermeiden, helfen euch die 6 Ideen für einen selbst gebastelten Adventskalender, denn er kann so schnell und einfach selber gemacht werden. Das Tolle daran ist, dass es etwas ganz Persönliches ist.
Der Tag der Alleinstehenden steht und es ist auch bei Levi’s Singles Day. Warum ihr jetzt mitunter die besten Deals im November bekommt und warum der Singles Day eigentlich an diesem Datum gefeiert wird, könnt ihr in diesem Artikel erfahren. Tatsächlich bietet der berühmte Jeans-Hersteller einen absolut passenden Deal zu diesem noch recht jungen Feiertag. Denn auch für die Alleinstehenden unter euch ist dieser Sale vielleicht mal ein Moment, um endlich „Ja!“ sagen zu können.

Gemeinsam Sparen stärkt die Freundschaft
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Woher kommt der Singles Day?
Der Singles Day ist noch kein sonderlich bekannter und weit etablierter Feiertag bei uns, um ehrlich zu sein ist es auch kein richtiger Feiertag, sondern mehr aus einem Spaß heraus entstanden. Begonnen hat der Singles Day in den 1990er in Nanjing in China. Dort hatten sich die Studenten an der Universität gedacht, man sollte einen Tag einführen, an dem alle Singles gefeiert werden, ein Gegenstück zu Valentinstag könnte man sagen. Als Datum wurde der 11.11. gewählt, denn dieses Datum besteht aus lauter Einsern. Perfekt für alle, die in 1-Bettzimmern schlafen, nur 1 Platz buchen und so weiter…
Der Singles Day wird viral
Irgendwann verließen die Studenten, welche einst den Tag ins Leben gerufen hatten, die Universität, aber die Tradition blieb. Aber nicht nur das: bereits früh wurde es in den Netzwerken der chinesischen Unis immer populärer, den Tag zu feiern. Ein eigenes traditionelles Gericht hat sich etabliert und der 11.11.2011 wurde in ganz China als Singles Day des Jahrhunderts gefeiert! Insbesondere die Geschäfte und die Sozialen Medien stürzten sich in den letzten Jahren auf den Tag, um den vielen Junggesellen ihren Feiertag zu gönnen. Und hier kommt auch der Levi’s Singles Day ins Spiel.
Der Levi’s Singles Day – diese Rabatte erwarten euch
Dieses Jahr könnt ihr euch beim Levi’s Singles Day auf tolle 22 % auf viele Produkte aus dem Store von Levi’s freuen. Ihr bekommt also wieder einmal absolute Top-Marken-Mode zu Preisen, die einen wirklich anlocken. Levi’s schafft es wieder einmal mit solchen Rabatten nicht nur die Singles um die Finger zu wickeln. Aber warum 22 % ? Naja, ganz einfach, das Datum ist 11.11. und 11 plus 11 ist 22! Außerdem bekommt ihr auch 11 % Extra-Rabatt auf fast alles mit einer Levi’s Red Tab Mitgliedschaft. Das ist eine optimale Gelegenheit, um noch vor dem Weihnachtsgeschäft tolle Rabatte zu bekommen. Aber was genau bekommt man aktuell bei Levi’s?
Levi’s – was ist im Angebot
Das aktuelle Angebot der Top-Marke Levi’s, und damit der Jeans-Marke schlechthin, umfasst neben den klassischen Blue-Jeans und Jeans-Jacken auch gefütterte Jacken, Gestricktes und Cord ist im Angebot. Wie immer könnt ihr euch auf die Top-Marke Levi’s verlassen. Alle Produkte sind wirklich von höchster Qualität und garantieren nicht nur ein herausragendes Fashion-Statement, sondern auch Langlebigkeit und Komfort. Levi’s steht bekanntlich als DER Jeans-Hersteller überhaupt schon lange für diese Punkte – als inoffizielle Uniform der amerikanischen Arbeiter.
Die 11 % Extra sichern – wie wird man Red Tab Member?
Vielleicht seit ihr noch kein Kunde von Levi’s und euch haben die tollen Rabatte gelockt. Dann fragt ihr euch jetzt vielleicht: wie komme ich an eine Red Tab Mitgliedschaft, damit ich auch meine 22 % noch einmal 11 % Levi’s Singles Day Rabatt drauf rechen kann? Tatsächlich ist das ganz einfach:
- Folgt unserem Link und gelangt auf die Angebotsseite
- Klickt auf „Jetzt kostenlos anmelden“
- Nun nur noch einen Account erstellen und bestätigen
- Schon bekommt ihr per Mail einen Rabattcode von 10 % zugesendet und könnt auch von weiteren Rabatten profitieren
Kann man auch von den Rabatten profitieren, wenn man vergeben ist?
Levi’s Singles Day feiert die Singles, Alleinstehenden und Junggesellen. Da hilft nur die Trennung – Nein, natürlich nicht. Levi’s ist hier großzügig und macht die Rabatte für alle zugänglich. Ihr müsst also nicht eure Partnerin oder euren Partner verlassen, um von den Angeboten zu profitieren. Auch wenn ihr in einer Beziehung seid, könnt ihr mit den Singles dieser Welt zusammen feiern und für euch die tollsten Rabatte absahnen. Wenn der Scheidungsanwalt allerdings ein Jeans-Fan ist, könnte er auch Verständnis haben, bei diesen Angeboten… 😉
Findet euren Style!

Alleine Sparen macht aber auch Spaß
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Auch zum Levi’s Singles Day gilt: findet einfach eueren eigenen Style! Obwohl man Levi’s immer mit Jeans-Mode assoziiert, ist die Auswahl wirklich vielfältig. Wie wäre es komplett im klassischen 501er-Look? Mit dem Jeans-Klassiker schlechthin, der 501, dazu ein T-Shirt und ein 501er-Arbeiterhemd? Farblich passend zu den letzten Herbstwochen, bevor der Winter Einzug hält. Oder gleich den Winterlook zusammenstellen, mit gestricktem, dazu eine Cord-Hose, eine gefütterte Jacke und Schal. Euch trifft hier wieder die modische Qual der Wahl!
Ein Fazit zum Levi’s Singles Day
Zeit für euch, um von den tollen Rabatten beim Levi’s Singles Day zu profitieren. Deswegen noch einmal hier zusammengefasst, wie ihr am besten sparen könnt:
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- von 22 % Rabatt auf über hundert Top-Marken-Artikel
- zusätzliche 11 % durch Anmelden zu einer Red Tab Mitgliedschaft abstauben
- eigenen Style zusammenstellen und von den Rabatten profitieren
Die einzige Frage ist: worauf wartet ihr noch?! Die Links sind hier und das Angebot gilt nicht ewig, also auf zum Sparen beim Levi’s Singles Day!
Halloween ist klassischerweise einer der Tage an denen man sich am liebsten mit Grusel-Geschichten beschäftigt. Viele solcher Geschichten sind Fiktion, oder es wird nicht die ganze Geschichte erzählt, wichtige Sachen weggelassen, damit es gruseliger scheint. Aber dann gibt es auch solche Berichte und Erzählungen, auf die es keine Antworten gibt. Ereignisse über die sich die Wissenschaft den Kopf zerbricht aber noch kein endgültiges Ergebnis vorliegt, da sie Sachlage dieser Ereignisse es nicht hergibt. Wer sich schon bei meinem Artikel zu japanischen Yokai gegruselt hat, sollte sich jetzt gefasst machen. Euch erwartet ein grauenvoller Mordfall, das mysteriöse Ende einer Wandergruppe und eine verschwundene Expedition mitsamt Geisterschiffen…
Das Unglück vom Djatlow-Pass
Fangen wir erst einmal „harmlos“ an: Für unseren ersten Fall gehen wir zurück in das Jahr 1959 ins Uralgebirge in der damaligen Sowjetunion. In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar diese Jahres verstarb eine aus 9 Personen bestehende Skiwandergruppe auf bis heute unerklärliche Weise, laut den Sowjetischen Ermittlern war bei ihrem Tod „höhere Gewalt“ im Spiel. Tatsächlich ist der Djatlow-Pass als Unglücksstelle sogar nach einem der Teilnehmer, Djatlow benannt. Die Theorien über die Ereignisse dieser Nacht reichen von geheimen Atomwaffentests und Wetterphänomen bis hin zu Außerirdischen. Doch keine dieser Lösungen konnte bisher alle Fragen klären.
Die Teilnehmer und die Aktion
Beginnen wir mit dem ganzen Geschehen chronologisch. Bei den Teilnehmern der Gruppe handelte es sich um 2 Frauen und 8 Männer, die meisten von ihnen Studenten oder Absolventen des Polytechnischen Instituts des Ural, kurz UPI. Alle von ihnen waren erfahrene Wanderer, auch in extrem schwierigen Terrain. Einer sogar ein Wanderführer in der Gegend und Veteran des Zweiten Weltkriegs. Im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung wollten die Teilnehmer ihr sportliches Können unter Beweis stellen und eine Strecke von 350km in 16 Tagen durch den Ural zurücklegen. Die Stimmung war gut, es gab keine Konflikte. Der Aufbruch war am 27. Januar von einer kleinen Bergwerksiedlung aus.
Der Ablauf bis zur Nacht am 1. Februar
Die erste Nacht wurde im Dorf verbracht. In dieser Nacht erkrankte einer der Teilnehmer, Juri Judin. Am nächsten Morgen beschloss er, da er nicht fit genug war, die Tour nicht mitzugehen und abzubrechen. Er machte sich auf den Rückweg nach Jekaterinburg. Er gilt als der einzige Überlebende. Wohl konnte er aber dem Unglück nur entkommen, da er krank wurde. Wie bei so vielen Grusel-Geschichten ist ab diesen Zeitpunkt der Verlauf nur schwierig zu rekonstruieren. Der Tourenplan ist entweder verloren gegangen oder wurde von Djatlow nie eingereicht. Alles was wir wissen beruht auf den Funden und Tagebüchern.
Entscheidung am Tag zuvor
Das Unglück ereignet sich auf einem Gebirgspass zwischen zwei Tälern. Dem Auspija-Tal und dem Loswa-Tal. Ursprünglich wollte die Gruppe den Pass bereits am 31. Januar überschreiten, mussten aber auf Grund schlechter Wetterbedingungen umkehren. Von diesem Tag stammt auch Djatlows letzter Tagebucheintrag. Die Überquerung des damals noch namenlosen Passes am Berg Cholat Sjachl, Mansisch für „Toter Berg“ und ja so hieß er schon vor dem Unglück, damit war aber eher der Berg als schlechtes Jagdgebiet mit wenigen Tieren bezeichnet. An diesem Tag errichteten sie Vorratslager im Auspija-Tal, für ihren Rückweg.
Das Unglück
Am 1. Februar überschritt die Gruppe den Pass. Am Nachmittag, entweder um 15 Uhr oder um 17 Uhr schlug die Gruppe ihr Zelt auf. Warum sie dies oben auf dem Pass taten und nicht den recht kurzen und nicht sonderlich steilen Weg ins Tal fortsetzten ist ebenfalls unklar. Aber so ist es ja oft bei Grusel-Geschichten. In der Nacht, bei fast -30° C schnitt man das Zelt von innen mit einem Messer auf, die Gruppe flüchte Richtung Tal, teils in Unterwäsche, schwerverletzt und fast alle ohne Schuhe. Ganze Stoffstücke waren aus dem Zelt gerissen und man hat Gegenstände wie Jacken und eine Taschenlampe zurückgelassen.
Die Suche
Obwohl die Gruppe nicht am geplanten Tag am Zielort eintraf wurde nicht sofort mit der Suche begonnen. Häufig verzögerte sich die Ankunft solcher Gruppen auf Grund von Schneefall. Am 20. Februar wurde beschlossen eine großangelegte Suche zu starten. Freiwillige, Suchhunde, Soldaten, Hubschrauber – alles wurde in Bewegung gesetzt. Nach einigen Tagen fand man Spuren, dann das Zelt und dann weiter den Hang hinab … die ersten Leichen. Zwei Mitglieder der Gruppe waren erfroren, von einer dünnen Schneeschicht bedeckt, neben einem erloschenen Lagerfeuer unter einem Nadelbaum. Bald fand man auf einer geraden Linie zwischen dem Zelt und dem Lagerfeuer weitere Leichen.
Der Fundort
Die Leichen zwischen dem Zelt und dem Lagerfeuer lagen alle mit dem Kopf in Richtung Zelt, als versuchten sie dorthin zurück zu kehren. Die restlichen Mitglieder fand man erst Monate später nahe dem Baum unter Metern von Schnee in einer Schlucht. Sechs starben durch Erfrierung, drei durch schwere Verletzungen. Auf vier Meter Höhe wurden Haut und Muskelgewebe an der Rinde des Baumes festgestellt. Die Verletzungen waren so stark, dass sie nicht durch ein Tier oder einen Menschen verursacht waren. Zwei Leichen fehlten Augen, einer die Zunge, post-Mortem. Zusätzlich waren einige der Kleidungsstücke radioaktiv verstrahlt. Alles in Allem, absolutes Material für Grusel-Geschichten.
Das Mysterium
Weder die Ermittler damals, noch Forscher heute können sagen was in der Nacht vom 1. Februar zum 2. Februar am Djatlow-Pass geschah. Niemand kann zu hundert Prozent sagen, wer oder was die Gruppe in so viel Panik versetzte um in ihren sicheren Tod zu laufen. Mehrere Zeugen berichten später von seltsamen Lichtern in den Bergen zur Zeit des Unglücks. Die Theorien gehen von Aliens, Lawinen, Gezielten Mordanschlägen und Atomwaffentest bis hin zum Yeti. Aber eins ist klar, das Unglück am Djatlow-Pass gehört sicher zu einer der wahren Grusel-Gechichten. Denn was auch immer in dieser Nacht passiert war, kann wieder passieren….
Der Mord von Hinterkaifeck

So ähnlich sah er aus, der Hof von Hinterkaifeck.
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Für unseren nächsten Fall blicken wir nach Oberbayern, nahe der Kleinstadt Schrobenhausen nördlich von München. Dies ist eine der echten Grusel-Geschichten, die ich seit der Kindheit kenne, denn ich bin selbst nur etwa 10 km vom Tatort entfernt ebenfalls in einem sehr kleinen bayerischen Dorf aufgewachsen. Wir gehen zurück in das Frühjahr 1922, zu einem Einöd-Bauernhof zwischen den Beiden Orten Gröbern und Kaifeck. Der Mord der hier geschah gilt als einer der mysteriösesten ungelösten Mordfälle der deutschen Geschichte. Der Name des Ortes noch heute mit Horror in Verbindung: Hinterkaifeck.
Ein einsamer Hof zwischen den Feldern
Ich war selbst schon dort wo einst der Hof stand. Hinterkaifeck befand sich etwa 700m entfernt des Ortes Gröbern, zwischen den Feldern nahe eines kleineren und eines großen Waldstücks. Das Gebäude selbst wurde 1863 errichtet und bestand, wie in der Gegend üblich aus einem geziegelten und verputzen Wohnhaus und Stall, an dem rechtwinklig ein Stadel (bayerisch für Scheune) anschloss. In dem Haus lebte die Familie Gruber. Das alte Bauernpaar Andreas und Cäzilia, deren Tochter Viktoria Gabriel (ihr Ehemann Karl Gabriel fiel im Ersten Weltkrieg), ihre Kinder Cäzilia und Josef, als auch die Magd Maria Baumgartner.
Seltsame Geschehnisse vor der Tat
Einige Tage vor der Tat fand Andreas Gruber auf den Feldern neben dem Hof eine Münchner Tageszeitung, aber niemand in der Umgebung abonnierte diese Zeitung. Bald darauf fehlte ein Hausschlüssel zum Wohnhaus. Doch es kam noch merkwürdiger. Andreas Gruber entdeckte Fußspuren im Schnee, sie führten aus dem Wald nach Hinterkaifeck, aber nicht wieder zurück. Er begann zusammen mit seiner Familie den Hof abzusuchen, jeder Winkel, jede Kammer, es war niemand zu finden auch keine weiteren Spuren. In der Nacht waren Schritte auf dem Dachboden zu hören. Gruber erzählten anderen im Nachbardorf von diesen Geschehnisse, er verweigerte aber Hilfe und wollte auch nicht die Polizei rufen.
Die Tatnacht im Stall
In der Nacht vom 31. März zum 1. April starben alle Bewohner. Der Tathergang konnte nur schwierig rekonstruiert werden. Wahrscheinlich kam in der Nacht zuerst Viktoria in den Stall und wurde mit einer Reuthaue erschlagen. Als nächste kam ihre Mutter in den Stall, wahrscheinlich auf der Suche nach ihr, dann ihr Vater. Alleine im Haus, machte sich die siebenjährige Cäzilia Sorgen, auch sie ging in den Stall, möglicherweise auf der Suche nach ihrer Mutter und den Großeltern. Sie wurde auch getötet. Die Obduktion ergab, dass sie noch mindestens 2 Stunden, nach dem Schalg auf den Kopf lebte, da sie sich Haarbüschel im Schmerz ausriss…
Mit aller Grausamkeit…
Doch damit war die Tat nicht beendet. Der Täter ging nun in das Wohnhaus. Er erschlug erst die Magd in ihrem Zimmer. Maria Baumgartner war erst am 31. März an den Hof gekommen. Sie wurde, da sie geistig beeinträchtigt war, von ihrer Schwester nach Hinterkaifeck gebracht, diese war abgesehen vom Täter die Letzte, welche die Bewohner lebend gesehen hat. Im Schlafzimmer von Viktoria schlief der zweijährige Josef im Kinderwagen, als der Täter ihn mit einem zerstörerischen Schlag mit der Tatwaffe umbrachte. Danach bedeckte der Täter die Leichen, im Stall mit Stroh und einer Tür, Die Magd mit ihrem Bettzeug und Josefs Kinderwagen mit einem Tuch. Dann blieb er dort…
Die Tage danach
Die Tat geschah Freitagnacht. Am Samstag, kamen Kaffeeverkäufer, gingen aber, als niemand die Tür öffnete. Cäzilia fehlte in der Schule. Am Sonntag wunderten sich die Nachbarn, dass niemand vom Hof im Gottesdienst war. Der Postbote traf auch niemanden am Hof. Am 4. April kam der Monteur Albert Hofner nach Hinterkaifeck. Er traf niemanden, hörte nur den Hund im Haus bellen. Nachdem er, wie ursprünglich mit Andreas Gruber vereinbart, eine Maschine repariert hatte, bemerkte er beim Verlassen des Hofes, dass die Stalltür offen stand, der Hund nun draußen angebunden war. Diese Atmosphäre war ihm zu gruselig und er verließ den Hof.
Der Fund
Im Nachbardorf Gröbern informierte er den Ortsvorsteher Schlittenbauer über die Ereignisse. Nachdem dessen Söhne niemanden antrafen, ging er selbst mit andern Männern des Ortes nach Hinterkaifeck. Dort angekommen brachen sie die Türe auf und machten die grausige Entdeckung. Der Geruch von verwesenden Leichen lag in der Luft. Sie fanden die Magd, den toten Josef und im Stall, versteckt unter Stroh und einer Holztüre die restliche Familie. Vom Täter fehlte jede Spur. Sofort wurde die Gendarmerie in Hohenwart und Schrobenhausen alarmiert. Als diese ankam wurde den Gendarmen sofort bewusst, dass die Mordkommission aus München kommen muss.
Die Ermittlungen beginnen
Es war schon nach Mitternacht, bis die Kommissare aus München eintrafen, weshalb die Ermittlungen erst am nächsten Tag begonnen wurden. Am Anfang ging man von Raubmord aus, nicht ungewöhnlich in der Gegend, aber alle Wertsachen waren noch im Haus. Man fertigte 5 Fotos vom Tatort an, welche man heute noch im Internet leicht findet. Man bemerkte, dass Dachziegel verschoben waren und Schlafstätten im Stroh waren. Jemand hatte sich dort versteckt. Man nahm keine Fingerabdrücke, da die Mordkommission auf Grund der Vorurteile über die Gegend von Raub ausging und wieder nach München fuhr. Die Obduktion fand noch in Hinterkaifeck statt.
Kein Motiv, kein Täter, viele Fragen
Die Ermittlungen wurde dennoch weiter geführt. Es wurde festgestellt, dass der Täter noch Tage danach in Hinterkaifeck verbrachte. Er fütterte die Tiere, aß selbst von den Vorräten der Familie. Auch die Tat konnte in Teilen rekonstruiert werden. Schreie aus der Scheune waren demnach nicht im Wohnzimmer oder dem Magdzimmer zu hören. Es ist nicht klar, wie der Täter die Opfer lockte. Es wurde eine Belohnung ausgesetzt, unzählige Befragungen durchgeführt, aber niemand konnte als Täter ermittelt werden. 1923 riss man den Hof ab, da niemand diesen Schreckensort erben oder bewohnen wollte. Dabei fand man im Fehlboden versteckt die noch blutige Tatwaffe, eine Reuthaue vom Hof selbst.
Ein ungeklärter Mord
Viele wurden Verdächtigt, viele befragt. Die letzte Befragung im Zusammenhang mit der Tat fand 1986 statt. Offiziell wurde die Akte ohne Täter 1955 geschlossen. Die Leichen der Opfer wurden in Waidhofen bestattet, ohne Köpfe. Die Köpfe hatte man aus Verzweiflung an eine Wahrsagerin geschickt, seit dem fehlt auch von den Köpfen jede Spur. Die offiziellen Unterlagen, als auch eine Rekonstruktion der Tatwaffe für eine ZDF-Doku wurden 2018 an das Polizeimuseum Ingolstadt übergeben. Die vielen Ungereimtheiten, Verdächtigen und ungelösten Fragen machen diesen Fall noch heute zu einer der wahren Grusel-Geschichten Deutschlands.
Das verschwinden der Franklin-Expedition

Oft hörte man von Sichtungen der Terror und Erebus, als Geisterschiffe.
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Die letzte unserer Grusel-Geschichten nimmt euch mit ins arktische Polarmeer und das Jahr 1845. Dieses Ereignis ist etwas bekannter als die anderen Fälle, weshalb ich mich hier etwas kürzer fassen versuche. John Franklin war ein erfahrener Seefahrer und Offizier der britischen Marine, als er mit zwei modernen Schiffen, der Terror und der Erebus (alt-gr. für „Hölle“, was soll bei den Namen schief gehen) von der britischen Krone beauftragt wurde die Nord-West-Passage nördlich von Kanada zu finden. Die Schiffe hatten einen gegen das Eis gepanzerten Rumpf, ein Heizsystem und eine frühe Dampfmaschine um bei wenig Wind die Fahrt zu unterstützen.
Der letzte Kontakt
Zwischen Grönland und Kanada trafen die Schiffe auf ein Walfangboot, ihr letzter Kontakt zur europäischen Außenwelt. Ab diesen Zeitpunkt wissen wir nur aus den Gräbern und den gefunden Logbüchern was in den folgenden Jahren geschah und selbst da wissen wir zu wenig um wirklich zu verstehen was passiert ist. Und so nehmen viele Grusel-Geschichten ihren Lauf. Auf der Beechey-Insel schlug die Expedition ihr erstes Winterlager auf und begrub die ersten 3 Toten. Eine Obduktion in den 1980er ergab, dass diese Männer stark zersetzte Lungen hatten und einen hohen Bleiwert. Vielleicht war es Tuberkulose was diese Männer tötet, vielleicht nicht…
Die Fakten werden seltsamer
Scheinbar taute das Packeis im Sommer 1847 nicht auf, die Schiffe und ihre Besatzung saß in einer Eis- und Steinwüste fest, in der es kaum Tiere gab und keinen Kontakt zu Menschen. Sie errichten einen Steinhaufen, in dem sie ein Logbuch für spätere Expeditionen aufbewahrten. Im ersten Bericht scheint noch alles gut zu sein. Doch scheinbar hat die Besatzung das Logbuch später erneut entnommen. Nun beschrieben sie die Ränder des alten Logbuchs. Warum sie keinen neuen Zettel hatten weiß man nicht. Klar ist nur: Kapitän Franklin und weiter Männer waren gestorben, die Schiffe wurden aufgegeben.
Das verschwinden von 105 Personen
Die zu diesem Zeitpunkt noch 105 Mann der ursprünglich 129 Mann starken Besatzung versuchten nun über Land, das King-Williams-Land 350km zum nächsten Außenposten des Britsh-Empire zu laufen. Was bei diesem Marsch geschah, lässt sich nur schwer rekonstruieren, bietet aber Stoff für Grusel-Geschichten. Ihre Beiboote versuchten sie als Schlitten zu nutzten, ihr Proviant war knapp. Nach und nach erfroren und verhungerten Einer nach dem Anderen. Inuit, die später die Leichen fanden, berichteten davon, dass die Männer der Terror und Erebus zu Kannibalismus griffen um zu überleben. Lange wurde dies angezweifelt.
Die Geister der Nord-West-Passage
Anfangs wurde keine Suchmannschaft losgeschickt. Erst als die Frauen der Vermissten in England protestierten, wurde nach der Expedition gesucht. Und wie in vielen Grusel-Geschichten, fand man zwar die ersten Gräber und die im Steinhaufen deponierten Logbücher, aber von den Schiffen und der restlichen Crew fehlte jede Spur. Oft berichteten Seefahrer von der Terror und der Erebus. Denn wenn man die Nordwestpassage durchquerte, dann sah man sie: die schemenhaften Geisterschiffe im Packeis, wie sie mit dem Eis weiter durch die Arktis fahren, ohne Ziel, ohne Ruhe…
Was wir heute wissen
Immer wieder wurden die Funde untersucht, immer wieder nach den Schiffen gesucht, aber nichts gefunden. Eine umfangreiche Untersuchung der gefunden Knochen in den 1980er ergab jedoch schreckliches. Zwar waren die Männer mit Blei vergiftet, nicht ungewöhnlich für die Zeit, aber die Knochen von Leichen, die man bei einem Beiboot in der Stein- und Eiswüste von King-Williams-Land fanden, zeigten, dass die Männer tatsächlich begannen sich gegenseitig zu verspeisen. 2014 vermeldete die kanadische Regierung den Fund des Wracks der Erebus. 2016 konnte man auch die Terror finden, in der lange vorher nach ihr benannten Bucht. Das Schiff fast noch komplett in Takt, hunderte Kilometer entfernt von dem Punkt, wo es einst verlassen wurde…
Echte Grusel-Geschichten sind oft die besten
Wir hoffen euch lief bei diesen drei wahren Grusel-Geschichten ein kalter Schauer den Rücken hinab. Persönlich lade ich euch gerne dazu ein mehr über diese Ereignisse zu recherchieren! Alle sind ungelöst, haben unzählige Theorien, wurden in Büchern und Filmen verarbeitet. Es gibt Serien über das Unglück am Djatlow-Pass, das Verschwinden der Terror, sowie Dokus und Filme inspireirt von Hinterkaifeck. Vor allem zeigen uns diese Ereignisse aber eins: der wahre Horror liegt nicht in der Fiktion, mit Dämonen und Geister, sondern in unserer Welt….
Es lohnt sich, methodisch zu lernen: Mit den richtigen Techniken besteht ihr nicht nur eure nächste Prüfung, sondern könnt euren Lernstoff auch langfristig bewahren. Jetzt, wo die Schule angefangen hat, kommen langsam die Prüfungen in den verschiedenen Fächern. Um in diesen Prüfungen positiv abzuschneiden und mit guten Noten in das Schuljahr zu starten, haben wir euch die 5 effektivsten Lernmethoden herausgesucht.

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So funktioniert das Gehirn
Unsere Nervenzellen bilden sich im Laufe des Lebens immer neu. Sie verändern Verbindungen, die nicht mehr passen und beschreiten bei entsprechender Inspiration neue Wege.
Nehmen wir als Beispiel das Lesen. Wenn ihr Texte lest, nimmt euer Gehirn Wörter visuell wahr. Diese gelangen dann in das Gehirn oder durchsuchen es nach vorhandenen Bedeutungen der Wörter und setzen die Bedeutung des Textes entsprechend zusammen.
Wer Inhalte festhalten möchte, sollte zum Stift greifen, ihn ausmalen oder aufschreiben, denn dann werden durch die Bewegung des Stifts und der Farbe weitere Verknüpfungen im Gehirn hergestellt. Je mehr Zusammenhänge bestehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Gelesene ins Arbeits- und Langzeitgedächtnis gelangt.
Der Lernprozess in Schritten:
- Übersicht erstellen: Worum geht es?
- Stellt eine Verbindung her: Wie findet ihr den Inhalt?
- Persönliche Prioritäten: Was ist euch besonders wichtig? Was bringen euch die Inhalte?
- Vertiefungsphase: Inhalte wiederholen, üben und vertiefen.
- Wachstumsphase: Es fällt euch immer leichter, das Gelernte anzuwenden.
- Wissenstransfer: Ihr seid mit dem Material vertraut und könnt daraus neue Ideen, Inhalte und Konzepte entwickeln.
Jetzt wo ihr das Grundwissen habt und verstanden habt, wie das Lernen überhaupt funktioniert, kommen wir zu den verschiedenen Methoden, die zu den effektivsten Methoden überhaupt gehören.

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Lernmethode 1: Die Loci-Methode
Viel Lernstoff, aber wenig Zeit?
Mit der Loci-Methode könnt ihr euch große Mengen an Informationen problemlos merken. Wie funktioniert diese Methode? Ihr könnt Objekte im vertrauten Raum mit verschiedenen Teilen des Lernmaterials verknüpfen.
Beispiel:
Ihr geht im Geiste langsam durch den Raum und gebt jedem Objekt eine Faustregel. Angenommen, der Tisch ist die erste binomische Formel, euer Fenster die zweite usw.
Wenn ihr einen Test macht, geht ihr gedanklich durch den Raum und erinnert euch mühelos an alles.
Lernmethode 2: Handschriftliche Zusammenfassung
Ihr behaltet die Informationen besser im Gedächtnis, wenn ihr die Zusammenfassung selbst verfasst. Darüber hinaus könnt ihr den Lernstoff in eigenen Worten zusammenfassen und so schnell merken, wenn ihr einzelne Zusammenhänge nicht vollständig versteht oder euch nicht an sie erinnern könnt.
Beispiel:
Schreibt euch die Regeln von einem Leserbrief auf, und geht sie durch. Unklarheiten werden geklärt, bis man ohne Hilfe einen Leserbrief verfassen kann.
Lernmethode 3: 25 5 Methode
Ihr teilt eure Aufgaben in kurze „Projekte“ ein, zuerst wird an einem Projekt 25 Min. gearbeitet, dann kommt eine 5-minütige Pause. Ihr werdet das Gefühl haben, dass ihr die 25 Minuten durcharbeiten müsst, um diese 5 Minuten-Pause, ohne ein schlechtes Gewissen zu machen.
Beispiel:
Ihr müsst ein Plakat für die Schule machen. Die ersten 25 Minuten recherchiert ihr, nach eurer 5 Minuten-Pause kümmert ihr euch 25 Minuten um die Einteilung des Plakates, usw.
Lernmethode 4: I like to move it
Viele Menschen können sich Dinge besser einprägen, wenn sie sich bewegen. Euer Gehirn arbeitet effektiver, wenn ihr euch während dem Lernen Sport macht oder euch bewegt.
Beispiel:
Während dem Lernen mal ans Laufbandgehen oder in der Wohnung hin und her bewegen, gehört zu der „I Like to move it“ Methode. Ebenfalls gehört das Laute vorlesen zu dieser Methode und ist sehr effizient.
Lernmethode 5: Das Master-System
Welche Jahreszahl markierte den Anfang vom Zweiten Weltkrieg? Das Zahlenbuchstabensystem, auch Major-System oder Master-System genannt, kann euch helfen, bestimmte Jahreszahlen zu lernen. Diese Lernmethode transformiert Daten, einschließlich Zahlen, erst in Buchstaben und dann in Wörter, wodurch einprägsame und unterhaltsame Sätze entstehen. Wichtig hierbei ist ein bestimmtes Zahlen-Buchstabenschema, welches ihr nicht so schnell vergisst.
Beispiel:
Um euch nun das Datum vom Anfang des Zweiten Weltkrieges einzuprägen, zu können, verwandelt ihr die Zahl 1939 in Buchstaben und bildest daraus zuerst Worte und dann einen Satz:
1: E
9: L
3: I
9: L
„Einkaufen im Laden ist lustig“
Jetzt, wo ihr die besten Lernmethoden kennt, wird die nächste Prüfung ein Kinderspiel. Wir wünschen viel Spaß, beim Ausprobieren. Lasst uns gerne wissen, wenn ihr noch mehr effiziente Lernmethoden kennt in unseren Kommentaren.

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Ihr wisst, es ist Herbst, wenn in den Supermärkten bereits Weihnachtszeugs verkauft wird, Mädels anfangen wieder Uggs mit Bommeln zu tragen, das Wetter so mies wie in London ist und der Pumpkin-Spice-Latte in Starbucks wieder verfügbar ist. Apropos Pumpkin… der erlebt ja wieder seine Hochsaison, wo man ihn quasi für alles hernimmt, aber irgendwie konsumieren wir ihn nur, wissen aber sonst nix über ihn. Zeit, das zu ändern und mal ein paar Fakten über Kürbisse zu droppen.
Verbreitet euer Wissen über Kürbisse und pflanzt sie selber an!

Nah? Auch schon Lust auf die absolut seriösesten Fakten über Kürbisse?
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Fakten über Kürbisse
1. Fakt
Genauso wie die Kartoffel und der Mais kommt auch der Gartenkürbis, wie wir ihn kennen und lieben, aus Südamerika und ist das letzte Glied der heiligen Dreifaltigkeit der deutschen Gemüseernährung zur Herbstzeit. Als Dank für diese Bereicherung Europas wurden die Azteken mit Krankheit, Sklaverei, Genozid und Plünderung belohnt. Eine recht angemessene Belohnung dafür, dass sie uns damit Popcorn, Pommes und richtig geile Kürbissuppen beschert haben.
2. Fakt
Zu den bekanntesten und beliebtesten Kürbissen der Welt gehören der japanische Hokkaido-Kürbis, die Kürbis-Kutsche aus Cinderella und der kopflose Reiter. Letzterer ist eher dafür bekannt, bei Verzehr für Durchfall zu sorgen und wird darüber hinaus für medizinische Zwecke und den Zirkus verwendet.
3. Fakt
Der beliebte Hokkaido-Kürbis kommt aus der Regio Hokkaido in Japan. Eine Region, die dafür bekannt ist, oaschkalt zu sein. Um genau zu sein, entstammt er der Hubbart Sorte, welche nicht nur recht mies war, sondern wie vieles Mieses von den Amis zur „Verbesserung des Auslands“ kam. Über 50 Jahre hat es gedauert, bis die Japaner aus dem Teil was G’scheites gemacht haben.
Stattet euch bei Hagebau bestens mit allem aus, was zur Pflege eines Kürbisses vonnöten ist.

Was hat ein Kürbis mit Sport zu tun? Findet es heraus!
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4. Fakt
Kürbisse zahlen keine Steuern, weil sie sich nicht vom Staat unterdrücken lassen.
5. Fakt
Kürbislaternen schnitzen ist die verbreitetste Halloween-Tradition, welche auch außerhalb der USA praktiziert wird. Die Kürbislaternen heißen übrigens alle Jockel oder so.
6. Fakt
Kürbisse anschreien ist ein Nationalsport in Schwaben.
7. Fakt
Kürbisse sind deswegen Orange, damit man sie für großwüchsige Orangen hält. Die Schweine!
8. Fakt
Man kann viele Teile vom Kürbis fürs Essen verwenden und unterschiedlich zubereiten. So kann man die Kerne rösten, die restlichen „Innereien“ dünsten und als Beilage servieren, das Fruchtfleisch entweder würfeln und braten, oder kochen und zu einer Suppe pürieren oder mit Kartoffeln und Porree als Truthahn-Füllung nutzen, oder mit Schokolade überziehen. Letzteres schmeckt zwar mies, aber von Geschmack war ja nie die Rede.
Hungrig auf leckere Kürbissuppe? Dann schaut doch mal bei Little Lunch vorbei!

Bonus Funfact: Kürbissen ist es untersagt, Gewerkschaften zu gründen.
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9. Fakt
Kürbisse können weißen Text auf weißem Hintergrund lesen.
10. Fakt
Engländer können keine Kürbisse zubereiten, weil ihre Herkunft es verbietet, was Essbares zu kochen. Deswegen werden die meisten Kürbisse in England von Immigranten zubereitet und konsumiert. Stattdessen futtern die Engländer lieber Bohnenpaste mit Toast als würden immer noch Deutsche Bomber über London kreisen.
11. Fakt
Pumpkin-Spice-Latte ist der beliebteste Starbucks-Kaffee im Herbst und lebt überwiegend vom Geschmack nach Nostalgie, welchen wir mit dem Kürbisaroma assoziieren. Er selbst schmeckt eigentlich nur mittelmäßig.
12. Fakt
Hipster-Girls und Influencer-Chicks wollen den 11. Fakt nicht akzeptieren. Das ist mir aber egal.
13. Fakt
Ich bin ein Kürbis.
Japans traditionelle Religion und Teile der japanischen Mythologie bestehen aus einer faszinierenden Geisterwelt aus Yokai, Yurei und anderen zwischenweltlichen Gestalten. In vielen Teilen der Welt wird der Übergang von Herbst zu Winter als ein besonderer Zeitpunkt gesehen, an dem wir der Geisterwelt näher kommen. Deswegen findet Halloween und Allerheiligen zu dieser Zeit auch bei uns statt. Und passend zu Halloween werde ich euch ein paar der gruseligsten und bekanntesten Geisterwesen aus der japanischen Mythologie vorstellen. Aber Achtung! Manche dieser Geschichten sind nichts für schwache Gemüter. Macht euch also bereit für paranormale Wesen vom anderen Ende der Welt…
Yokai, Yurei und mehr – eine kurze Einführung in die Welt der Geister

Ein Torii ist der Eingang zu einem heiligen Ort, Geister und Menschenwelt verschwimmen hier.
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Im alten Japan sah man keine räumliche Trennung zwischen der Welt der Geister und unserer Welt. Die Welten existieren parallel, nur oft sehen wir die Geister nicht. Es gibt dabei mächtige Geister, sogenannte Kami, also Götter und Obake, das sind Geisterwesen und Dämonen. Diese Obake führen ein eigenes Leben, mit Sorgen und Problemen in ihrer Geisterwelt, für uns unsichtbar. Manchmal verschwimmen allerdings die Grenzen und sie greifen in unser Leben ein. Dies geschieht unter bestimmten Umständen und regelmäßig bei der Dämmerung. Da im Herbst und Winter die Dämmerung länger ist, sind Yokai hier besonders häufig anzutreffen.
Yurei – Geister der Verstorbenen
Das erste Wesen der japanischen Mythologie, das ich euch vorstellen möchte, sind Yurei, im Grunde Geister und keine klassischen Yokai, also Dämonen. Yurei sind die Seelen verstorbener Frauen, welche durch Suizid oder keiner ordentlichen Bestattung zu Tage kommen. Sie tragen einen weißen Kimono. Manche von ihnen sind rachsüchtig und wollen sich an denen rächen, die ihnen im Leben geschadet haben. Oft bewohnen diese Geister Häuser und Wohnungen, die längere Zeit leer stehen. Deshalb ließ man früher vor dem Einzug ein Haus von einem Priester „reinigen“, denn Segenssprüche können diese Geister vertreiben. Dann wandeln sie bei Dämmerung durch die Straßen und dunklen Gassen…
Kasa-Obake – alles kann ein Yokai sein
Manche Dämonen, also Yokai, fallen auf den ersten Blick kaum auf. Kasa-Obake sehen aus wie traditionelle Sonne- und Regenschirme. Aber im richtigen Licht, wird ein Mund und ein einziges Auge sichtbar. Auch der Stiehl hat dann die Form eines Beines und der Schirm hüpft davon! Wenn ein Schirm 100 Jahre alt wird, bekommt er eine Seele und wird ein Kasa-Obake. Wenn man ihn nicht regelmäßig benutzt, wird er böse, erschreckt die Eigentümer oder spielt ihnen Streiche. Schirme, die auf der Straße zurückgelassen werden, erschrecken oft ahnungslose Spaziergänger und entführen diese an entlegene Orte. Manch einer fand danach nie mehr nach Hause…
Joro-Gumo – Arachnophobie+
Jeder kennt Meerjungfrauen. Joro-Gumo kann man sich ähnlich vorstellen. In der japanischen Mythologie besitzt dieser Yokai den Oberkörper einer Frau und den Unterleib einer Spinne, mitsamt der obligatorischen acht Beine! Oder auch eine riesige Spinne, die sich als schöne Frau tarnt. Ihr Ziel ist es, ahnungslose Männer anzulocken und sie zu verspeisen. Sie lockt entweder durch Musik, dadurch dass sie Männer an flirtet oder wenn sie ein Baby dabei hat, die Männer fragt das Kind kurzzuhalten. Nicht wenige Männer sind diesem Dämon schon zum Opfer gefallen. Daher sollten Männer aufpassen, wenn sie sich einer schönen Frau nähern…
Rokurokubi – nur nicht den Kopf verlieren
Langsam fällt einem auf, dass erstaunlich viele gruselige Wesen und Yokai in der japanischen Mythologie Frauen sind. Vielleicht findet sich hierbei auch eine Erklärung, weshalb junge Männer in Japan sich oft nicht trauen Frauen anzusprechen, und die Geburtenrate sinkt… Rokurokubi sehen aus wie junge schöne Frauen, manche sind auch verfluchte Frauen. Tagsüber wirken sie normal, aber sobald sich der Körper schlafen legt, wird der Hals immer länger und der Kopf beginnt sich durch das Haus zu schlängeln. Dieser Yokai saugt das Blut und die Lebensenergie der Hausbewohner. Ein ähnlicher Yokai, Nukekubi, kann den Kopf komplett vom Körper trennen und versucht andere zu töten…
Yuki-Onna – Mögt ihr den Film Frozen?
Dieser Yokai zählt zu den bekanntesten der japanischen Mythologie. Verschiedene Legenden ranken sich über diese wunderschöne junge Frau mit blasser Haut. In einigen Legenden ist sie in der Nach anzutreffen, im Schneesturm oder bei Schneefall. In manchen Erzählungen entführt sie abends Kinder in die verschneiten Berge, diese werden nie wieder gesehen. Häufig klopft die Yuki-Onna aber bei Nacht im Schneesturm an die Türen alter kinderloser Paare und alleinstehender Männer. Wenn man ihr die Tür öffnet, wird sie einen freundlichen Eindruck machen, am nächsten Morgen ist sie verschwunden und ihr Opfer erfroren…
Bake-Kujira – wohl denen, die fern dem Meer leben
Ein Bake-Kujira sieht aus wie das Skelett eines Wales und schwimmt nahe der Küsten. In manchen Erzählungen schwebt er knapp über dem Wasser und dem Strand. Wenn Fischer versuchen diesen Wal zu fangen, gehen Harpunen einfach durch ihn durch und Netze können ihn nicht halten. Nich alle Yokai der japanischen Mythologie versuchen einen zu töten. Bake-Kujira ist „nur“ ein schlechtes Omen, er bringt Unglück, wo er gesichtet wird. Von schlechten Fängen bis Tsunamis. Wer einen Bake-Kujira versucht hat zu fangen oder gesehen hat, sollte daher schleunigst versuchen sich vom Fluch zu befreien. Ein Hinweis an unsere Leser, die am Meer leben…
Hanako-San – wie aus einem Horrorfilm
Nicht alle Geister und Dämonen stammen aus alter Zeit. In der japanischen Mythologie gibt es einen gewissen Spielraum, was manchmal die Grenze zwischen den Yokai und Yurei verschwimmen lässt. Hanako-San ist ein sehr moderner Mythos. Dabei handelt es sich um den Geist eines Mädchens in einem roten Kleid. Sie starb auf einer Schultoilette – entweder durch die Bomben des Zweiten Weltkriegs, Suizid oder wurde ermordet. Hanako-San spukt in Schulen und insbesondere in Mädchentoiletten. Dort verschleppt sie Unvorsichtige in die Unterwelt oder lässt sie durch ein Monster sterben. Sie ist nicht der einzige böse Geist, der an Schulen ihr Unwesen treibt…
Funayurei und Umibozo – Seemonster der japanischen Mythologie
Japan, als Inselnation, hat viele Yokai, die mit dem Meer und dem Wasser in Verbindung stehen. Langsam habt ihr ein Gefühl bekommen, wie es zu Dämonen und Yurei kommt. Daher könnt ihr euch denken was mit Schiffbrüchigen und Ertrunkenen passiert. Sie werden zu Funayurei. Böse Geister des Meeres, welche versuchen Schiffe zu versenken und die Seeleute in ihr ewiges Grab am Boden des Meeres mitzunehmen. Manche dieser Geister treten als Umibozo in Erscheinung, gewaltige Wesen, weit draußen auf dem Meer. Dort erscheinen sie oft im Sturm zwischen großen Wellen und lassen selbst die größten Schiffe für immer verschwinden…
Gashadokoro – der Gigant
Gashadokoro ist ein gewaltiger Yokai, welcher aussieht wie ein menschliches Skelett. Meist ist er um 02:00 Uhr in der Nacht anzutreffen und dann sollte man laufen, so schnell man kann. Denn Gashadokoro ist ein menschenfressendes Ungeheuer. Mindestens 10 m hoch, oft größer, seine Knochen bestehen aus den Knochen von Menschen die in Schlachten oder Katastrophen gestorben sind. Der erste Gashadokoro wurde von einer Zauberin geschaffen, welche über den Tod ihres Vaters erzürnt war. Erst als man den Kopf ihres Vaters ehrenvoll bestattet hatte, konnte der Dämon gebannt werden. Insbesondere Kriege und große Naturkatastrophen wie Erdbeben lassen diesen Yokai erwachen. Aktuell nicht unmöglich…
Futakuchi-Onna – unstillbarer Hunger
Auch bei der Futakuchi-Onna handelt es sich um einen Yokai, der eine verfluchte Frau ist. Und hier sollten speziell Sparfüchse aufpassen. Futakuchi-Onna sind oft die Frauen von Männern, die wenig essen, weil ihre Männer wenig Geld ausgeben möchten. Doch bei Nacht heben sich die Haare der Frau und am Hinterkopf kommt ein zweiter bestialischer Mund zum Vorschein mit schier unstillbarem Appetit. Oft übernimmt dieser Mund die Kontrolle. Die Haare arbeiten für den Mund und führen ihm Essen zu. Gerade von diesem Yokai der japanischen Mythologie sollten sich daher aktive Sparer fürchten…
Ich habe ein Problem mit einem japanischen Geist – FAQ
Das gute ist, für jedes Problem gibt es immer eine Lösung, daher hier ein paar Fragen und Antworten zu Yokai:
Wo halten sich Yokai und Yurei auf?
Wie ihr festgestellt habt, an ganz unterschiedlichen Orten, meist allerdings nahe Gewässern, an verlassenen Orte und Häuser, die lange leer stehen. Vornehmlich in der Nacht oder bei Dämmerung.
Sind alle Yokai schlecht?
Nicht alle sind schlecht und wollen euch was Böses, hier hab ich nur die schlechtesten gelistet, zum Gruseln. Viele sind lustige Gestalten und oft hilfsbereit.
Wie werde ich einen Yokai oder Yurei los, der mir da Leben schwer macht?
Da gibt es viele Möglichkeiten, abhängig davon, was euch begegnet. Oft helfen Shintoistische Segenssprüche oder das Anbringen von gefalteten Papierstreifen (Shide) in der Wohnung.
Selbst verflucht und eventuell von einem Yokai besessen?
Nicht verzweifeln, hier behilft man sich mit einem Besuch eines Shinto-Tempels. Rituelle Reinigungen und Segen durch die Priester helfen oft Wunder. Die meisten Tempel sind allerdings in Japan.
Hohoho oder so! Nachdem wir erst letztens einen Artikel veröffentlicht haben über tolle Halloween-Kostüme, ist es dieses mal Zeit für das Gegenteil! Heute gibt es schaurig schlechte Kostümideen für Halloween, die wir absolut nicht empfehlen können, außer ihr seid richtig krass drauf, oder wirkliche Psycho-Killer 😉
Der Mettigel aus echtem Mett – Nomnomnom!
Für alle jungen Leser, die noch nie davon gehört haben: Der Mettigel ist ein quintessentieller Bestandteil jeder richtigen Alman-Boomer-Party früher gewesen. Dabei hat man Mett (alternativ auch Hack) in eine Igelform zurechtgeformt und mit Zwiebelstreifen die Stacheln nachgestellt. Zudem hat man mit Gurken, Cocktailtomaten und Oliven die Augen, Nase und Gliedmaßen nachgemacht und fertig war das gruselig aussehende Verbrechen an der Menschheit und der kulinarischen Welt. Und jetzt stellt euch vor, jemand macht das als Kostüm nach und bindet irgendwie +20 Kilo echtes Mett an sich. Mit allen Extras und Drum-und-Dran!
Abgesehen vom unglaublich verstörenden Anblick wäre es erstmal eine logistische Meisterleistung, so viel Mett zu finden, die Energie zu haben, genug Zwiebeln zu schneiden und alles irgendwie am Körper festzumachen, ohne dass es abfällt, oder von unzähligen Hunden auf dem Weg zur Kostümparty bereits abgeschleckt wird.
Ansonsten wäre das eine der genialeren Kostümideen für Halloween, welches nicht nur Vegetarier und Veganer zu gleichermaßen einen Schrecken einjagt, sondern auch bei allen anderen Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Sichert euch bei ASOS schaurig gute Angebote für euer Last-Minute Halloween-Kostüm
Ein radioaktiv verstrahlter Ghul – Da ist 100 Rad teuer
Wer Fallout gespielt hat, weiß, wovon ich rede. Für alle anderen: Ein Ghul ist quasi ein fancy Wort für Zombie. Da aber Zombies komplett ausgelutscht und Atomkriege nicht ganz abwegig sind, warum nicht als radioaktiv verstrahlter Ghul die Party wortwörtlich unsicher machen? Alles, was ihr dafür braucht, ist ein paar Gramm radioaktives Material in eurer Körpernähe, und ein paar Wochen Vorbereitungszeit. Langsam würden euch Haarbüschel und Hautfetzen vom Körper abfallen – Keine Sorge, die wachsen früher oder später wieder nach … glaube ich – und zack, habt ihr eine ansteckende leuchtende Ausstrahlung, mit der ihr die Halloween-Party beeindrucken könnt.
Wundert euch nicht über die Kopfschmerzen danach, das ist nur Migräne 😉
Der Joaquín Phoenix Joker – die Einfallsloseste unter den Kostümideen für Halloween
Bereits letztes Jahr konnte man tausende Kerle als Joker verkleidet auf den Straßen sehen. Alles nur wegen eines halbwegs guten Films über einen Batman Superschurken. Natürlich fast immer in Begleitung von Harley Quinn als Pärchen-Kostüm. Mal im Ernst: Wie langweilig und einfallslos kann man sein? Nicht nur, dass der Film inzwischen wieder Out ist, weil die ganze Welt ihn bereits gesehen hat, nein! Es sprossen auf ein Mal so viele Wannabe-Badasses auf Social Media aus dem Boden wie Unkraut. Klingt also perfekt für unsere Liste der schlechten Kostümideen für Halloween!
Und das alles mit nur ganz wenig Aufwand! Als Erstes holt ihr euer Kostüm vom Vorjahr aus dem Kleiderschrank – ich weiß 3/4 der männlichen Leser haben es noch – und schminkt euch! Fertig. Für alle, die letztes Jahr nicht auf den Hypetrain aufgesprungen sind: Gratulation und Schande über euch, dass ihr es jetzt macht! Wenn ihr euch jedoch wirklich als Joker verkleiden wollt, dann fragt eure Nachbarn nach einem Kostüm. 😉
Bonuspunkte gibt es, wenn ihr versucht den Joker im Verhalten nachzuahmen, aber aufgrund vom Alkoholpegel einfach nur Cringe seid und es den Partygästen unangenehm ist, ihr jedoch davon nichts bemerkt.
Jetzt bei Galeria auf schnelle Welle Mode und Halloween-Artikel einkaufen.

Übrigens ist bereits eine Fortsetzung in Arbeit für den Film.
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Letztendlich ist es aber komplett egal, wofür ihr euch entscheidet, denn was zählt ist, dass ihr Spaß habt. Egal ob im Club, bei Freunden, oder einfach nur Zuhause, Halloween ist das, was ihr daraus macht.
Abgesehen von den genannten Vorschlägen gibt es natürlich noch viele weitere miese Kostüm-Ideen. Manche sind sogar so schrecklich, dass man lieber einfach im Adamskostüm auf der Party aufkreuzen sollte. Manche sind jedoch auch einfach schlecht, weil sie allgemein nicht für den Herbst geeignet sind. So solltet ihr die Temperaturen bei der Kostümwahl berücksichtigen und lieber noch einen Mantel drüber ziehen. Schließlich will sich niemand den Hintern an Halloween abfrieren. 😉















