Sommer, Sonne, Strandvergnügen: So cremt ihr euch richtig ein

Der Sommer ist da und endlich können wir wieder Sonne tanken. Doch die Sonne kann für uns auch sehr gefährlich werden, wenn wir unsere Haut vor ihr nicht schützen. Ein Sonnenbrand ist sehr schmerzhaft und kann schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Der Schutz vor UV-Strahlung ist daher wichtig, um Hautkrebs vorzubeugen. Vor allem Kinder reagieren sehr empfindlich darauf und brauchen deswegen einen besonderen Schutz.

Wir verraten euch, wie ein ein Sonnenbrand entsteht, welcher Lichtschutzfaktor der richtige für euch ist und was ihr beim Eincremen beachten solltet.

Sonnenbrand ist gefährlich | rabatte coupon

Der Eigenschutz der Haut wird bei einem Sonnenbrand überlastet
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Wie entsteht ein Sonnenbrand?

Der Eigenschutz der Haut wird bei einem Sonnenbrand überlastet. Die Eigenschutzzeit beträgt je nach Hauttyp zwischen 10 und 30 Minuten. Während dieser Zeit ist die Haut auch ohne Sonnenschutzmittel vor der UV-Strahlung geschützt. Doch die UV-Strahlen sind so intensiv, dass die sogenannten Melanozyten, die das Farbpigment Melanin an die Haut abgeben, nicht mehr ausreichen, um die Haut braun zu färben und damit zu schützen.

Bei übermäßiger Sonneneinstrahlung dringen die UV-Strahlen daher in die Haut ein und schädigen dort das Zellgewebe. Der vollständige Sonnenbrand tritt allerdings erst nach 12 bis 24 Stunden ein. Durch die Entzündungsreaktion entstehen Schmerzen, Rötungen, Juckreiz und Schwellungen auf der Haut.

Welcher Lichtschutzfaktor ist der Richtige?

Auf Sonnenschutzprodukten wird der Lichtschutzfaktor mit LSF abgekürzt. Er beschreibt, wie lange man sich in Kombination mit der Eigenschutzzeit in der Sonne aufhalten kann. Es gibt LSF-Schutzstufen von Leicht (LSF 6-10) über Mittel (LSF 15-25) bis Hoch (LSF 30-50) bis zu Sehr hoch (LSF 50+). Erwachsenen empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz einen LSF von mindestens 20, Kindern einen von mindestens 30.

Habt ihr eine helle Haut und blonde oder braune Haare, dann liegt die Eigenschutzzeit bei rund 10 Minuten. Mit der LSF-Formel könnt ihr die Zeit berechnen, wie lange ihr euch in der Sonne aufhalten könnt: 10 Minuten x LSF 30 = 300 Minuten bzw. 5 Stunden. In der Mittagszeit intensiviert sich die UV-Belastung durch den hohen Sonnenstand. Bei dieser hohen Sonneneinstrahlung solltet ihr Sonnencreme mit hohem oder sehr hohem Schutz (LSF 30 oder LSF 50+) auftragen.

Sonnencreme ist wichtig | rabatte coupon

Sonnencreme schützt euch vor UV-Strahlen
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Wie wendet man Sonnencreme richtig an?

Viele Menschen wissen nicht wirklich, wie sie sich richtig eincremen sollen bzw. wie viel und wie oft Sonnencreme aufgetragen werden soll. Nicht nur im Urlaub oder beim Sonnenbaden solltet ihr euch eincremen, sondern auch im Alltag, wenn ihr draußen unterwegs seid. Einen Sonnenbrand könnt ihr euch nämlich überall holen. Beim Eincremen ist es wichtig, dass ihr jede Hautstelle, die der Sonne ausgesetzt ist, eincremt. Ohren und Füße werden beispielsweise sehr oft vergessen. Zudem solltet ihr euch gut an den Rändern eurer Bekleidung eincremen. Am besten cremt ihr euch auch unter der Kleidung ein, damit ihr auf der sicheren Seite seid.

Die Sonnencreme wird durch das Baden, Abtrocken oder durch Schwitzen schnell abgetragen und kann dadurch nicht mehr ausreichend schützen. Regelmäßiges Nachcremen ist wichtig, damit der Schutz durchgängig bestehen bleibt. Aus diesem Grund empfehlen wir euch, Sonnencreme etwa alle zwei Stunden aufzutragen. Nach dem Baden solltet ihr euch sofort abtrocknen, da die Wassertropfen wie ein Brennglas wirken. Nach dem Abtrocknen solltet ihr euch aber gleich wieder eincremen.

Die Faustregel: Eine golfballgroße Menge Sonnencreme

Bei großen Hautflächen wie Bauch, Rücken oder Beine solltet ihr großzügig Sonnencreme verwenden. Wenn ihr zu wenig benutzt, besteht das Risiko, dass der angegeben LSF nicht erreicht wird. Für den gesamten Körper benötigt ihr etwa eine Menge in der Größe eines Golfballs.

Ihr solltet die Sonnencreme rechtzeitig verwenden und nicht dann auftragen, wenn ihr schon eine Weile in der Sonne gewesen seid. Grundsätzlich wirken die meisten Sonnenschutzmittel sofort nach dem Auftragen. Doch einzelne Produkte müssen erst ca. 30 Minuten einwirken, bevor sie euch einen vollständigen Schutz bieten. Produkte mit chemischen UV-Filtern müsst ihr 20 bis 30 Minuten bevor ihr in die Sonne geht auftragen. Mineralische UV-Filter wirken allerdings sofort.

 

Auch im Alltag schützen | rabatte coupon

Nicht nur ihm Urlaub oder beim Sonnenbaden solltet ihr euch eincremen, sondern auch im Alltag
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Die Pflege nach dem Sonnen

„Aprés Sun“ bedeutet „nach der Sonne“. Solche Lotions solltet ihr nach dem Sonnenbaden unbedingt verwenden. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera oder Hamamelis wirken beruhigend oder entzündungshemmend und kühlen eure verbrannte Haut. Um dies zu steigern, könnt ihr die After Lotion auch in den Kühlschrank legen, damit sie vorgekühlt ist. Feuchte Tücher sind ebenfalls eine angenehme Abkühlung. Auch das Trinken ist sehr wichtig, damit ihr eurem Körper die Flüssigkeit, die er verloren hat, wieder zurückgebt.

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