Chinesische Handys liegen im Trend – Xiaomi hat kürzlich Apple als zweitstärksten Smartphoneanbieter abgelöst – Marktführer ist nach wie vor Samsung.
In den aktuellen Chinahandy Bestenlisten findet sich nicht nur Xiaomi, sondern die Konkurrenten schießen zahlreich aus dem Boden.
Das größte Verkaufsargument war vor einigen Jahren der Preis – heutzutage steigen die Preise von chinesische Handys nahezu auf das Niveau der Samsung oder Apple-Flaggschiffe. So kostet ein aktuelles OnePlus 9 Pro 899€ – mehr als das Samsung Galaxy S21 (UVP: 849€).
Da stellt man sich die berechtigte Frage, ob und in welchen Bereichen die neuen Wettbewerber aus Fernost mit den über Jahre etablierten Marken mithalten können – und in welchen Bereichen nicht.
Zunächst mal muss man das Thema differenziert betrachten: Es gibt schwarze Schafe unter den China-Smartphones, die im besten Falle nur schlechte Kopien von iPhone & Co. sind. Aber die Topmodelle der großen chinesischen Hersteller sind teilweise empfehlenswert.
Die absoluten Platzhirsche hierzulande sind Xiaomi und OnePlus – diese erreichen in vielen Hinsichten ein gutes Niveau.
Huawei war bis vor drei Jahren auf dem besten Weg, Marktführer Samsung zu überholen und sich an die Spitze des Wettbewerbs zu setzen dank Top-Kameras, super Akkulaufzeiten und einer für chinesische Verhältnisse guter Software und einem tollen Design.
Aber die US-Amerikanischen Regierung hat Huawei einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Google durfte nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten und der chinesische Hersteller konnte deshalb keinen PlayStore oder andere Google-Dienste wie Maps, Youtube oder Google Assistant auf seinen Geräten installieren.
Damit begann der Abstieg zur großteils unbedeutenden Marke – heute findet man Huawei nicht mehr in der Chinahandys Bestenliste.
Die Technik – Neben dem Preis DAS Argument
Die technische Ausstattung der Chinaphones war immer gut- vor allem die Zahlen, die man groß auf der Verpackung bewerben kann.
Das aktuelle OnePlus 9 Pro hat beispielsweise den Top-Prozessor Snapdragon 888 mit viel Arbeitsspeicher, relativ guten Kameras und einem flüssigen 120Hz Display. Die Technik war bei den kostspieligeren China-Smartphones nie das Problem.
Dort wurde immer Ausstattung verbaut, die man bei Samsung und Apple nur zu deutlich höheren Preisen bekommen hat.

Chinesische Handys setzen in der Regel auf Android als Betriebssystem und basteln eine eine undurchdachte Oberfläche darüber
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Die Software – hier schwächeln viele chinesische Handys
Es gibt extrem viele unbekannte chinesische Handys bei Onlinehändlern wie Amazon. Wenn man hier im Bereich von unter 100€ sucht, trifft man auf Marken wie Doogee, Ulefone, Blackview, Cubot oder Hafury. Die dürften die meisten von euch noch nie in ihrem Leben gehört haben.
Hier findet man dann doch sehr schlechte technische Ausstattung, zu wenig Arbeitsspeicher, schlechte Displays und veraltete Android-Versionen. Also unter Umständen auch ein Sicherheitsrisiko.
Und hier kommt der größte Nachteil der Chinahandys: Die Software ist oft veraltet und/oder nicht ausgereift. Die Qualitätskontrolle in Sachen Software kommt hier nicht an die großer Marken heran und so finden sich häufiger Bugs, schlechte Übersetzungen oder weniger durchdachtes Design.
Große Software-Updates auf neue Android-Versionen gibt es für die billigsten Smartphones so gut wie nicht, selbst wichtige Sicherheitsupdates werden dort nur selten zu Verfügung gestellt. Das kann bei diesem Preis zwar nicht verwunderlich sein, aber Leute die einfach nur ein billiges Smartphone wollen, denken darüber weniger nach – obwohl ein unsicheres Smartphone im Endeffekt teurer werden kann.
Ich persönlich würde auf einem 50€ Smartphone kein Online-Banking betreiben wollen.
Das Problem der großen Hersteller wie Xiaomi ist auch, dass massenweise Smartphones auf den Markt geworfen werden, die sich hinsichtlich ihrer Ausstattung nur minimal voneinander unterscheiden.
So kommen inklusive verschiedener Untermarken wie RedMi oder Poco locker 20 Modelle und mehr im Jahr raus.
Klar, dass dann die Software-Pflege darunter leidet, denn der Aufwand für die Software-Anpassung steigt mit jedem Modell. Und so bekommen selbst Top-Modelle um 600-700€ nur 2 bis 3 Jahre (Sicherheits-)Updates.
Samsung und Apple unterstützten ihre Geräte bis zu 6 Jahre nach Veröffentlichung.

Xiaomi ist der bekannteste Hersteller von Chinahandys – doch die Flut an neuen Modellen bringt Probleme mit sich
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Chinesische Handys holen bei der Software auf – teilweise
Dass es auch bei chinesische Handys besser geht, zeigt OnePlus: Die Software ist bei den Nutzern aufgrund der Schnelligkeit sehr beliebt, zusätzlich unterstützt das Unternehmen seine Modelle vergleichsweise lang mit Updates – auch hier gibt es für die teuren Handys 3 große Updates.
Der Hersteller wirft aber auch nicht in der Form mit Neuerscheinungen um sich. Das scheint auch der sinnvollere Weg zu sein, gerade wenn es auch um Nachhaltigkeit geht. Höhere Preise, dafür mehr Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit muss der Trend sein.
Auch die Kameras klingen vielfach nur auf dem Papier gut – viel Megapixel. Da denkt sich der geneigte Käufer, dann muss es auch gut sein.
Aber der Kamera-Sensor und gute Kamera-Software sind deutlich wichtiger – oder warum glaubt ihr setzt Apple nach wie vor auf „nur“ 12 Megapixel? Die Bildqualität gehört trotzdem mit zum Besten auf dem Markt.

Oneplus ist das beste chinesische Smartphone in Sachen Software und gehört auf jede Chinahandys Bestenliste.
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Fazit – Es muss sich noch einiges tun in Sachen China-Smartphones
Der niedrige Preis ist verlockend und die technischen Spezifikationen klingen gut – viel Speicher, Megapixel und große Displays zum kleinen Preis. Eigentlich logisch, dass der Preis irgendwo herkommt und man bei Spezifikationen, die nicht groß auf der Packung stehen, genauer hinschauen sollte.
Denn es mangelt häufig an der Software-Qualität und der Unterstützung in Garantiefällen – Support gehört bei Billigstmarken nicht zur Priorität.
Das Beispiel OnePlus zeigt allerdings, dass es auch anders geht: Wenige Modelle, gute Software, lange Updatezeiträume. Die Smartphones dieser Marke führen die Chinahandys Bestenliste an.
Doch der Preisvorteil, einst größtes Verkaufsargument, schmilzt immer mehr.
Na, habt ihr schon euren Urlaub gebucht? Oder seid ihr noch auf der Suche nach einer Erholung mit einem perfekten Ambiente? Die Reisesaison hat begonnen und für einige kommen Urlaubsgefühle auf.
Sommer, Sonne, Strand – von einem Sandstrand Urlaub mit türkisblauem Meer träumen die meisten, doch wo und welcher Sandstrand Urlaub lohnt sich?
Egal ob für Last-Minute Abenteurer oder schlüssige Urlauber, wir wollen euch überzeugen und stellen euch unsere top 3 Sandstrände in ausgezeichneter Lage vor. Also lehnt euch entspannt zurück!
Einer der schönsten Strände befindet sich in unmittelbarer Nähe. Und zwar der Sandstrand Spiaggia die Jesolo in der Umgebung von Venedig, Italien.
Dieser Sandstrand überzeugt nicht nur mit seiner 15km Länge und sauberem Sand und Meer, sondern auch mit seiner tollen Lage.
Dieser Strand bietet verschiedene Aktivitäten und Unterhaltungsmöglichkeiten an. Neben vielen sportlichen Aktivitäten wie an besonderen Plätzen Beachvolleyball zu spielen, wird auch das Mieten eines Segelbootes zur Verfügung gestellt.
Besonders an größerer Beliebtheit erfreuen sich hier Familien, da der Zugang zum Strand kinderwagentauglich ist und der Übergang zum Meer sehr flach ist.
Es finden sich besonders viele Touristen und Urlauber auf. Die Stadt Jesolo an sich ist auch ein idealer Ausgangspunkt für einen längeren Ausflug in die Umgebung von Venedig.
Von herrlicher Natur bis Veranstaltungen und Kultur ist alles mit dabei. Entdecker und Abenteuerlustige werden sich garantiert wohlfühlen!
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Sandstrand Urlaub beim Sakarun Strand in Dugi Otok – Kroatien
Dieser Strand befindet sich im nordwestlichen Teil der Insel Dugi otok. Sakarun Beach ist von Zadar aus zu erreichen. Während der Hauptsaison fahren viermal täglich Fähren von der Hafenstadt zur Insel.
Der Sakarun Strand ist nicht leicht zu erreichen. Wer zum Strand gelangen will sollte mit seinem Auto anreisen, die Busverbindung nutzen oder einen Scooter mieten.
Das türkisfarbene Wasser und der puderzuckerweiße Sand lassen den Sakarun Strand eher an Reiseziele in der Karibik erinnern und lassen vergessen, dass man sich im Mittelmeer befindet.
Zudem ist er in einer besonders ruhigen Lage und weit weg vom Massentourismus. Individualisten und Ruhesuchende sind also willkommen.
Neben dem Traumstrand gibt es noch viele Buchten und Sehenswürdigkeiten wie den Telascica Naturpark und die Kornati Inseln zu entdecken – Ein in spektakuläres Erlebnis für Naturliebhaber.
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Kaputas Beach Antalya, Türkei
Bei dieser 200 Meter langen Schlucht in der Türkei an der Küstenstraße zwischen Kas und Kalkan entfaltet sich ein herrlicher Naturstrand.
Hinter einer scharfen Kurve liegt die steile Klippe. Dieser Strand zieht viele Schnellstraßen-Fahrer an, die den Ausblick genießen wollen.
Da der Kaputas Strand ein Naturstrand ist und weiter entfernt vom Zentrum liegt, gibt es wenige bis kaum Unterhaltungsmöglichkeiten. Wenn ihr den Strand erreicht, könnt ihr gegen eine geringe Gebühr Sonnenliegen und Sonnenschirme mieten.
Wer darauf verzichtet, hat auch die Möglichkeit einfach sein Strandtuch auszubreiten. Auf der rechten Seite des Strandes ist ein kleines Restaurant auffindbar.
Duschen und Toiletten gibt es inzwischen auch. Kaputas ist ein beliebter Strand, dennoch vom Massentourismus weit entfernt. Wer also einen erholsamen Sandstrand Urlaub genießen möchte, ist dieser hier nicht die verkehrte Wahl.
Fazit
Verteilt auf der Welt lassen sich viele schöne Sandstrände auffinden, sogar ohne weit reisen zu müssen. Beim Rauschen der Wellen und beim Sonnenbaden entspannen, ohne ans andere Ende der Welt zu fahren?
Ein Sandstrand Urlaub in Europa ist die perfekte Wahl, denn es gibt einige Strände, die es leicht mit den Stränden der Karibik aufnehmen können und die nur wenige Auto- oder Flugstunden entfernt sind.
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Für das Reisen in der Schweiz geben wir euch ein paar grundlegende Informationen für die Alpen Regionen. Die Schweiz ist ein kleines Land, jedoch mit vielen unterschiedlichen Landschaften. Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt 220,1 km und die größte West-Ost-Ausdehnung 348,4 km. Der höchste Berg der Schweiz ist die Dufourspitze mit 4634 m ü. M. an der Grenze zu Italien. Der tiefste Punkt ist das Ufer des Lago Maggiore mit 193 m ü. M. im Tessin. Die Landesgrenze beträgt 1935 km.
So abwechslungsreich ist die Schweiz
Bekannt ist die Schweiz für die Alpenregionen. Es gibt in der Schweiz 3350 Berge und Gipfel über 2000 m Höhe. Die höchsten liegen im Wallis. Die bekanntesten Berge sind im Wallis das Matterhorn und im Berner Oberland Eiger, Mönch und Jungfrau.
Mit dem Reisen in der Schweiz verbindet man die Alpen Regionen mit vielen Gletschern, die über Millionen von Jahren gewachsen sind. Trotz der Erderwärmung gibt es noch immer viele größere und kleinerer Gletscher.
Während dem 15. Und 18. Jahrhundert war ein Gletscher Höchststand in den Alpen Regionen zu verzeichnen und seit Mitte des 19. Jahrhunderts verkleinern sich die Gletscher wie auch auf der restlichen Welt. Der große Aletschgletscher ist der längste Gletscher mit rund 20 km Länge und liegt im Kanton Wallis.
Wo Berge in den Alpen Regionen sind, sind auch viele Seen. In der Schweiz gibt es um die 1500 kleinere und größere Seen. Der größte Teil sind jedoch die kleineren Bergseen. Der größte See ist der Genfersee mit 580,03 Quadratkilometer an der französischen Grenze.
Beim Reisen in die Schweiz lernt ihr die vier Landessprachen kennen. Sie sind in der Bundesverfassung der schweizerischen Eidgenossenschaft als Amtssprachen festgelegt. Deutsch, Französisch und Italienisch waren ab 1848 die offiziellen Landessprachen. Im Jahr 1938 kam Rätoromanisch dazu.
Das Bevölkerungswachstum in der Schweiz und den Alpen Regionen war im vergangenen Jahrhundert enorm. Von 3,3 Millionen um 1900 auf 8,5 Millionen Einwohner im Jahr 2018. Um 10 % der Schweizer leben im Ausland. Sie werden als „Auslandschweizer“ benannt und darüber hinaus als „Fünfte Schweiz“ bezeichnet. Das ist eine Ableitung der vier Sprachregionen der Schweiz.
Der Ausländeranteil in der Schweiz beträgt 25 %. Mit 40 % hat der Kanton Genf den höchsten Anteil an Ausländern.
Da die Gemeinden die kleinste politische Einheit bilden, zählen auch die Städte als Gemeinde. Davon gibt es aktuell 2172. Durch Fusionen hat die Zahl in den letzten Jahren stark abgenommen. Mit 420.217 Einwohnern ist Zürich die größte Stadt der Schweiz. Die kleinste Gemeinde heißt Kammersrohr und hat gerade mal 32 Einwohner.
Seit 1999 besteht die Schweiz aus 26 Kantone, davon sind 3 jeweils Halbkantone. Es gibt das Mittelland und die Alpen Regionen.
Wofür ist die Schweiz bekannt?
Schokolade natürlich! Anfang des 18. Jahrhundert brachten fahrende Händler die Schokolade aus Italien und Frankreich in die Schweiz. Damals war es noch ein Medikament und wurde in den Apotheken verkauft. Erst viel später wurde sie zu einem reinen Genussmittel und in der Qualität verbessert. Im Durchschnitt essen die Schweizer 9,9 kg Schokolade im Jahr. Das ist der höchste Durchschnitt weltweit.
Das Käsefondue (geschmolzen aus dem Französischen „fondre“ übersetzt) ist das bekannteste Fondue. Dafür wird eine Mischung aus verschiedenen Käsen geschmolzen und mit Weißwein verfeinert. Mit einer Stärke etwas abgebunden und fertig ist das köstliche Gericht. Mit der Gabel werden geschnittene Brotwürfel darin geschwenkt bis das Brot genügend Käse aufgenommen hat und gegessen. Dazu trinkt man Weißwein und je nach Geschmack und Laune verschiedene Obstbrände die auch der Verdauung helfen. In den Alpen Regionen ist das Fondue nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Erlebnis auf der Berghütte.
Früher benutzen die Mönche und Nonnen Glocken, Sand- und Sonnenuhren, um sich den Tagesablauf einzuteilen. Im 14. Jahrhundert wurden in Europa die ersten Uhren an öffentlichen Gebäuden montiert. Mit den ersten tragbaren Uhren ab 1600 kamen die Uhrmacher in die Schweiz und ließen sich in den Regionen Basel und Tessin nieder. In Genf und der restlichen französischen Schweiz spezialisierten sich die Uhrmacher auf kleine tragbaren Kleinuhren. Durch die Gründung von berühmten Uhrenmarken wurden die Schweizer Uhren weltweit bekannt und das „Uhrenland“.
Der Schweizer Franken. Mit der Abkürzung SFR und CHF ist der Schweizer Franken die offizielle Währung der Schweiz und gehört zu den wichtigen der kleineren Währungen weltweit.
Reisen in der Schweiz bietet mehr als nur Natur. Der Tourismus begann in der Schweiz um 1850. Bekannt ist auch die Geschichte vom St. Moritzer Hotelpionier Johannes Badrutt. Im Herbst 1864 saß es mit seinen 4 Englischen Gästen am Kamin und schwärmte vom wunderbaren Engadiner Winter mit den verschneiten Landschaften und viel Sonnenschein. Johannes Badrutt nannte es das „Paradies auf Erden“.
Die Engländer kannten den trüben und nebligen Winter in England und konnten sich sonnigen Winterurlaub nicht vorstellen und glaubten kein Wort. Das war der Beginn der legendären Wette. Die vier Engländer sollten ihren Urlaub wieder in St. Moritz verbringen, jedoch im Winter. Sollten sie den Urlaub nicht genießen und die Versprechen würden sich nicht bestätigen, so hätte Johannes Badrutt die Reisekosten übernommen. Die vier Engländer kamen tatsächlich im Dezember wieder und blieben bis Ostern. Johannes Badrutt hat seine Wette gewonnen und damit war auch der Wintertourismus geboren.
Seitdem ist Reisen in der Schweiz ein Vergnügen für Herz und Geist. Kennenlernen von fremden Ländern, Kulturen und deren Menschen. Eine besondere Zeit an die man sich gerne noch lange erinnert.
Tipps und Möglichkeiten zur Entdeckung eines Teils der Schweiz
Eine Fahrt über den Flüela- und Julierpass zeigt euch eine abwechslungsreiche Landschaft, kleine und typische Dörfer im Kanton Graubünden. Ausgangspunkt können Chur, St. Moritz oder auch Davos sein.
Vom Engadin fährt die Rätische Bahn über den Berninapass in das sonnige Puschlav mit der Hauptstadt Tirano. Die Fahrt führt vorbei an eiskalten Gletschern, durch romantische Täler und schneebedeckten Berggipfel.
Das Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau sind von Interlaken in einer Tagestour wunderbar zu bereisen. Interlaken liegt in der Mitte der beiden Alpseen Thuner- und Brienzersee. Somit gibt es Möglichkeit per Schiff, mit der Bahn oder zu Fuß beim Wandern diese schöne Region kennenzulernen.
Das Appenzellerland mit der hügeligen Landschaft und seiner Alpen Region ist wirklich, wie im Heidi Film beschrieben, eine mit grünen Wiesen und Bergen eher ruhige Region in der Schweiz. Vom Säntis aus genießt ihr eine atemberaubende Aussicht bis in die französischen Alpen.
Im italienischsprachigen Tessin herrscht eher über das ganze Jahr eher ein mildes Klima. Dort genießt ihr ein Stück vom „dolce vita“ welches wir in den südlichen Regionen gerne genießen. Die Seen laden zu einer Schiffstour und die beiden Städte sowie Lugano zum Bummeln und auch mal zum Shoppen ein.
Der Genfersee und Montreux und weitere Gemeinden sind für den Anbau von edlen Weinen bekannt. Die Weingüter sind traditionell, jedoch wird auch auf eine moderne Art Wein angebaut. Gegenüber den Weinbergen spiegeln sich die Französischen Alpen im Genfersee. Genf ist eine sehr internationale Stadt mit dem Sitz der UNO, dem Roten Kreuz und vielen anderen über die Schweiz hinaus bekannten Organisationen.
In den Alpen Regionen könnt bei Schweizstrom auch günstig Strom für den Urlaub kaufen.
Fazit für Reisen in der Schweiz
Reisen in der Schweiz ist landschaftlich vielfältig und einfach nur schön. Die unterschiedlichen Regionen mit den gastfreundlichen Menschen sind immer eine Reise wert.
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In Deutschland hatten wir mit einer regelrechten Hitzewelle zu kämpfen. Doch was machen wir, wenn alles zu heiß wird? Klar, wir gehen ins Freibad oder an den Lieblings-Badesee. Leider nimmt dadurch nicht nur der Hitzefaktor ab, sondern auch die Badeunfälle zu. Wie ihr dem mit einem Kinder Schwimmunterricht oder einem Rettungsschwimmkurs entgegenwirken könnt, erkläre ich euch heute in meinem Artikel.

Um sicher zu Schwimmen ist es sehr wichtig, sich an die Anweisungen und Warnungen von Rettungsschwimmern zu halten.
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Wie kommt es zu Badeunfällen?
Um Badeunfälle durch einen Kinder Schwimmkurs vermeiden zu können, müssen wir uns erstmal ansehen wie es eigentlich zu Badeunfällen kommt. Die Ursachen sind normalerweise alte Bekannte. An allererster Stelle kommt der Leichtsinn, dieser geht Hand in Hand mit der Selbstüberschätzung.
Viele Schwimmer überschätzen ihre Fähigkeiten und schwimmen zu weit raus. Aber wie soll ein Kinder Schwimmkurs dabei helfen? Na ja, der durchschnittliche Schwimmer überschätzt seine Leistung, schwimmt dann meistens zu weit raus und verliert die Kraft.
Ein großer Faktor ist auch die Unkenntnis über das Gewässer, in dem man sich befindet. Gerade viele Waldseen tendieren dazu Unterwasserströme zu haben, welche man nicht direkt erkennt. Ebenfalls gibt es in Seen das Risiko des Kälteschocks.
Tieferes Wasser ist logischerweise weitaus kälter, als das die für die Sonne leicht erreichbaren Teile eines Sees. Schon ab 20 Grad Celsius tritt eine physikalische Reaktion mit der Haut auf. Dies ist durchaus sehr gefährlich, da sich bei tieferen die Gefäße im Körper verengen und die Leistung des Körpers vermindert wird.
Alarmierende Zahlen
Das DLRG hat dazu eine wirklich alarmierende Studie vorgelegt: Knapp 60 % der zehnjährigen Kinder können nicht sicher schwimmen. Diese Zahl sollte durchaus einige Elternteile dazu bewegen einen Kinder Schwimmkurs zu besuchen, denn faktisch belegt ist: Schwimmen können rettet Leben.
Doch diese drastischen Zahlen treffen nicht nur für Kinder zu. Nur knapp 36 % der Rentner geben an, sicher Schwimmen zu können. Dies könnte auch ein Grund sein, warum Badeunfälle oft Kinder beziehungsweise Rentner betreffen.
Zusätzlich sollten Eltern sich auf keinen Fall von dem sogenannten Seepferdchen täuschen lassen. Das Seepferdchen ist lediglich eine Bescheinigung, dass sich ein Kind knapp 25 Meter über Wasser halten kann. Ob das Kind wirklich sicher schwimmen kann, zeigt sich erst bei der Absolvierung des Jugendschwimmabzeichens in der Kategorie Bronze.
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Waldseen und andere schlecht einschätzbare Gewässer bergen eine große Gefahr.
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Wie senkt man die hohe Zahl der Badeunfälle?
Es sind oft relativ simple Warnhinweise, die von Schwimmern missachtet werden. Zum Beispiel eine rote Flagge an einem Strand heißt striktes Badeverbot, doch trotz dieser eindeutigen Warnung der Rettungsschwimmer, gehen viele Leute trotzdem ins Wasser.
Durch einen starken Wellengang entsteht eine Art Sog, der den Schwimmer ins offene Meer zieht. Ganz wichtig für Eltern: Schwimmhilfen wie Schwimmflügelchen sind keine Garantie für ein sicheres Wasservergnügen. Ein Kinder Schwimmunterricht ist da schon weitaus besser.
Besondere Vorsicht ist beim Schwimmen in Flüssen geboten, da es ein stark bewegtes Gewässer ist. Nur ein einzelner Stein kann die Strömung komplett verändern. Mit Treibholz und anderen Hindernissen ist auch zu rechnen.
Allgemein gilt, seid vorsichtig, wenn ihr nicht wisst, was genau unter euch ist. Auch gilt das Prinzip der Unterkühlung weitaus stärker in sich bewegenden Gewässern als in Seen oder Tümpeln. Das gilt auch für das Springen ins Wasser: Springt nur ins Wasser, wenn ihr zu 100 % wisst, was dort ist und vor allem wie tief das Wasser an dieser Stelle ist.
Grundsätzliche Regeln wie niemals bei einem Gewitter schwimmen zu gehen werden immer wieder missachtet. Dabei ist dies lebensgefährlich da ein Blitz sich immer den höchstmöglichen Punkt zum Einschlagen sucht.
Auf einem Gewässer ist das in diesem Fall immer der Kopf eines Schwimmers. Eine selbstverständliche Regel, die oft vergessen wird, ist niemals in der Nähe von Schiffen und Booten zu baden. Warum das so ist, sollte jedem klar sein.
Die wohl größte Gefahr für einen Schwimmer ist der eigene Kreislauf. Geht ihr nach dem Essen zu schnell ins Wasser oder springt, ohne euch vorher genügend abzukühlen, ins Wasser kann das schwerwiegende Folgen haben.
Ein Kreislaufzusammenbruch kann die Folge sein. Dieser hat als mögliche Nebenwirkung Bewusstseinsverlust, was zum Tod führt, wenn keine dritte Person in der Nähe ist.

Schwimmunterricht ist wichtig, da viele Hilfsmittel beim Schwimmen wie Schwimmflügel keinen 100 % Schutz vor dem Ertrinken bieten.
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Wie kann der Kinder Schwimmunterricht dagegen helfen?
Im Prinzip kann der Kinder Schwimmunterricht bei fast allen der oben genannten Problem helfen. Die Kinder lernen nicht nur richtig wie genau man schwimmt, mit welcher Form man genau schwimmt, sondern auch wie man bei anderen Schwimmern erkennt, ob alles in Ordnung ist.
Zusätzlich könnt ihr einen Rettungsschwimmkurs belegen. Diesen empfehle ich euch sehr. Dort lernt ihr nicht nur eine verbesserte Schwimmkenntnis, sondern auch Gewässerschutz und wie ihr Wasserunfälle für euch und andere vermeidet.
Ebenfalls enthalten im Rettungsschwimmkurs sind Wissen über Maßnahmen zur Selbst- beziehungsweise Fremdrettung, sowie wie ihr mit Situationen, die Kinder mit einschließen handeln solltet.
Abschließend lässt sich festhalten: Ein Kinder Schwimmkurs beziehungsweise ein Rettungsschwimmkurs kann das Leben anderer retten, aber vor allem schützten sie das eigene Leben. Also genießt den Spaß im Wasser sicher und gebt auf euch und andere Acht.
Sommer ist schon da und er bringt das schöne warme Gefühl, dass ihr euer Leben wieder richtig genießen könnt. Im Sommer tritt aber leider ein neues Problem auf – Schwitzen. Let’s be honest – jede Person schwitzt, das ist ganz normal und eigentlich ist das ein Merkmal, dass euer Stoffwechsel richtig funktioniert.
Aber was macht ihr, wenn die Standardwaschmittel es nicht mehr schaffen und ihr trotzdem irgendwie den ungeliebten Schweißgeruch loswerden müsst? Heute verraten wir euch einige exklusive Tipps, die wirklich helfen. Wenn ihr dieses Problem auch habt, lest unbedingt weiter. Ihr findet hier die richtige Lösung.
Wenn Standardwaschmittel es nicht mehr schaffen
Ich habe ein Problem mit der Wäsche. Und ich bin sicher, dass ich nicht die Einzige bin. Im Besonderen habe ich ein Problem mit meiner Sport-Kleidung beim Wäschewaschen. Ich bin eigentlich keine stark schwitzende Person.
Aber vor kurzem fiel mir auf, dass meine Trainingskleidung auch nach dem Waschen ein wenig komisch roch. Oder aber, die Kleidung roch nach dem Waschen gut, aber sobald ich sie anzog und wieder anfing zu trainieren, war der schlechte Geruch sehr schnell wieder da. Als ich jetzt mit Power-Yoga anfing, wurde es noch schlimmer.
Wichtig zu wissen ist, dass der Geruch in Trainingskleidung am häufigsten durch eine Ansammlung von Schweiß und Bakterien im Körper verursacht wird. Entscheiden für die Intensität des Geruchs ist aber auch, wie ihr eure Trainingskleidung nach dem Training aufbewahrt. Eine zusätzliche Hürde speziell bei Sportkleidung ist es, dass die Eigenschaften der Stoffe, die eure Kleidung während des Trainings angenehm trocken halten, es für Waschmittel in eurer Waschmaschine schwieriger machen, in den Stoff einzudringen und den Schweiß und die Bakterien herauszuziehen.
Schweißgeruch loswerden: Allgemeine Tipps
Demnächst findet ihr 4 wertvolle Tipps, die immer helfen. Egal ob nach dem Training oder nach einer wilden Sommer-Party, eure Kleidung ist garantiert wieder frisch.
- Dreht eure Kleidung immer vor dem Waschen auf links. Da sich Schweiß, Öle und Bakterien in eurem Körper im Inneren der Kleidung ansammeln.
- Wascht eure Kleidung so schnell wie möglich nach dem Tragen. Das ist doch klar, aber viele Leute unterschätzen diesen Schritt, obwohl das einen großen Unterschied macht.

Wenn möglich, lasst eure verschwitzte Kleidung an der Luft, anstatt sie in eine Plastiktüte oder einen Korb zu stopfen.
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- Wäsche im Freien trocknen. Der Trockner ist nicht die optimale Variante. Besser im Freien.
- Wenn möglich, lasst eure verschwitzte Kleidung an der Luft, anstatt sie in eine Plastiktüte oder einen Korb zu stopfen.
- Verwendet nicht mehr Reinigungsmittel als empfohlen oder überfüllt die Maschine. Beides macht das Reinigen der Kleidung schwieriger.
Was noch gemacht werden kann, damit ihr den Schweißgeruch loswerden könnt? Fangt am besten mit den oben genannten Schritte an, aber wenn diese das Problem nicht komplett lösen, könnt ihr auch eine andere Strategie probieren.
Was sonst noch hilft & wenig Geld kostet
Die gute Nachricht ist, dass ihr keine teuren Waschmittel braucht, um dieses Problem zu lösen. Es gibt zwei ganz einfache Rezepte, sogar mit Zutaten, die ihr schon zu Hause habt.
Die beste natürliche Methode: Backpulver
Backpulver ist ein bekannter Deodorant, daher ist es nicht verwunderlich, dass Backpulver auch beim Wäschewaschen hilft. Fügt der Waschmaschine nur eine Tasse Backpulver hinzu und gebt wie gewohnt Waschmittel dazu. Diese Methode ist sehr effektiv zum Entfernen schlechter Gerüche und schont außerdem die Fasern der Kleidung.
Eine weitere Methode: Schweißgeruch mit Essig entfernen
Für diese Methode einfach die gesamte Wäscheladung im Kaltwaschgang waschen und eine Tasse Essig hinzufügen. Danach wascht ihr die Kleidung wie üblich mit warmem Wasser und normalem Reinigungsmittel.
Obwohl es nicht so effektiv ist wie das Backpulver, ist es trotzdem eine gute Alternative. Ich empfehle euch, einen weißen Branntwein-Essig zu kaufen. Dieser färbt die Kleidung nicht, ist außerdem kostengünstig und hinterlässt keinen anhaltenden Essiggeruch. Damit könnt ihr ganz einfach und vor allem günstig, den unangenehmen Schweißgeruch entfernen.
Fazit
Der Sommer ist die schönste Zeit um Sport zu machen, Partys zu organisieren und Cocktails zu trinken. Selbstverständlich in eurer Lieblingskleidung. Der Schweißgeruch muss kein Problem mehr für euch sein! Mit unseren Tipps könnt ihr ganz einfach den Schweißgeruch loswerden.
Dafür helfen auch einige einfache Haushaltsmittel, wie zum Beispiel Backpulver oder den Schweißgeruch mit Essig entfernen. Genießt den Sommer und macht euch keine Sorgen um das lästige Schwitzen – das ist normal und menschlich.
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An die Gamer unter uns: hattet ihr in letzter Zeit auch das Gefühl, dass die Spiele der letzten Jahre sich recht ähnlich angefühlt haben? Es kaum Spiele gab, die aus der Masse herausstachen und das Setting entweder die Moderne, Sci-Fi oder Fantasy war? Dann geht es euch genauso wie mir.
Das Spieleangebot hat sich für mich inzwischen in einen großen Einheitsbrei verwandelt. Coole Spiel-Features oder Gameplay-Elemente bleiben auf der Strecke, werden in neueren Spielen wieder verworfen oder kommen nur einzeln vor. Es braucht dringend neue Spiele-Trends und innovative Spieleideen!
Während die Gamer allein in diesen paar Zeilen Text direkt wissen, was ich meine, versuche ich für die restlichen Leser unter euch mal in diesem Artikel zu erklären, was unser Dilemma ist.
Schatz, ich hab nichts zum Spielen!
Freizeit ist für mich meistens Spielezeit. Vor allem am Wochenende spiele ich dann gemeinsam mit meinen Freunden irgendwelche Videospiele im Multiplayer. Hauptsächlich spielen wir dann Strategiespiele. Gelegentlich auch Shooter oder den Online-Modus von „Red Dead Redemption 2“.
Wenn meine Freunde jedoch keine Zeit haben, dann stehe ich vor einer riesigen Auswahl an Spielen und muss erstmal überlegen, was ich allein spielen will. Für mich gibt es da vier Entscheidungskriterien: Story, Genre, Setting und Gameplay.
Spiele mit guter Handlung sind wie interaktive Bücher. Die kann man immer lesen, wenn man alleine ist. Sobald man jedoch die Handlung durchgespielt hat, hat das Spiel keinen Grund mehr um weitergespielt zu werden. Wer liest auch schließlich Bücher mehrmals, wenn er bereits weiß, was als nächstes passiert?
Bloß blöd, dass es immer weniger Spiele auf dem Markt gibt, die den Fokus auf Story legen und sich mehr auf den Multiplayer fokussieren. Die letzten Spiele mit einer guten Handlung für mich persönlich waren „Red Dead Redemption 2“, „Metro Exodus“, „Ghost of Tsushima“, „Genshin Impact“ und die „Yakuza“-Spielereihe.
„Cyberpunk 2077“ und „Assassin’s Creed – Valhalla“ lasse ich außen vor, weil die Handlung von ersterem zwar unterhaltsam war, jedoch der „Wow!-Moment“ gefehlt hat und letzteres seit dem dritten Teil der Assassin’s Creed Reihe für mich keine wirklich zusammenhängende Story mit einem Hauptprotagonisten hat.
Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche Spiele mit einer fesselnden Story wie „the Witcher“, „The Last of Us“, „Skyrim“, usw. Diese liegen aber gefühlt schon eine Ewigkeit zurück. Es fehlt einfach mal wieder eine gute Handlung, die nicht innerhalb von 8 Stunden durchgespielt werden kann.
Neue Spiele-Trends – Bitte weniger Ballern und mehr Taktik!
Die Spieleindustrie hat sich was Genres betrifft festgefahren. Der Markt wird förmlich überflutet mit Shootern oder Battle-Royale-Spielen. Natürlich gibt es einige Publisher, die dem Trend entgegensteuern wollen, z.b. mit „Life is Strange“ oder „Nier: Automata“, aber im Großen und Ganzen kann man sich sicher sein, dass die Shooter auf Dauer dominieren werden.
Ich für meinen Teil vermisse gute Strategiespiele und Aufbauspiele, wie „Company of Heroes“ (letzter Teil 2013 erschienen), „Jagged Alliance“ (letzter noch akzeptabler Teil 2014 erschienen), die „Total War“-Spielereihe (erscheint jährlich, jedoch ohne große Innovationen), oder die „Civilization“-Reihe (letzter Teil 2016 erschienen).
Vor allem sehne ich mich nach einem würdigen Nachfolger für „Company of Heroes 2“. Zwar ist letztes Jahr mit „Iron Harvest“ ein Spiel erschienen, dass „Company of Heroes“ in vielen Aspekten ähnelt, ein richtiger Ersatz war es jedoch nicht.
Während Shooter quasi ein Dauertrend ist, ist das Battle-Royale-Genre recht neu und hat 2017 mit „PUBG“ quasi begonnen („The Culling“ lasse ich einfach mal dreist weg, weil es keinen so großen Hype ausgelöst hat).
So erfolgreich das Spiel war, so schnell kamen weitere Spiele des Genres hinzu (z.b. Fortnite oder Apex Legends) oder es wurden bekannte Spiele um einen Battle Royale-Modus erweitert (z.b. CoD Warzone, CS:GO Danger Zone, Battlefield V: Firestorm, Fifa, …).
Vor dem Battle Royale-Genre waren Survival-Games der neue Spiele-Trend. Allen voran: „Minecraft“. Und wie bei jedem Hype kamen zahlreiche Nachahmer dazu. Will man neue Spiele-Trends, so muss man entweder darauf warten, dass ein neues Genre entdeckt wird, oder ein altes eine Renaissance erlebt.

Ahoi, Landmatrose! Setz die Segel mit dem letzten anständigen Piratenspiel, Sea of Thieves.
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Moderne, Sci-Fi oder Fantasy – Wo sind Samurai, Cowboys und Piraten?!
Zugegeben, viele Entwickler haben sich an anderen Settings versucht und es gibt gute, aktuelle Spiele, die mal nicht im Jahr 2020 oder später spielen, aber der Trend zum Futurismus bleibt trotzdem bestehen: „Cyberpunk 2077“, „Watchdogs Legion“, „Call of Duty“, „Battlefield“, „Anno“…
Sie alle haben mit ein paar wenigen Ausnahmen („Battlefield V“, „Battlefield 1“, „Anno 1800“, „Call of Duty – Cold War“, „Call of Duty WW2“) klar gezeigt, dass sie lieber in der Zukunft die… Zukunft der Spiele-Settings sehen.
Und Rollenspielen sei auch das Fantasy-Setting gegönnt. Was mir aber bei diesen Ausnahmen gefehlt hat – vor allem bei „Battlefield“ und „Call of Duty“ – war die Umsetzung des Settings.
„Battlefield V“ und „Call of Duty WW2“ beispielsweise spielen im 2. Weltkrieg. Logischerweise war die Normandie einer der Hauptschauplätze in beiden Spielen. Was aber völlig außer Acht gelassen wurde, war die Ostfront.
Lieber haben sich die amerikanischen Entwickler dafür entschieden, nur Schauplätze zu zeigen in denen die Amerikaner oder die Briten aktiv waren. Alles andere war ja eh nicht wichtig (Vorsicht: Sarkasmus).
„Battlefield 1“ spielte im Ersten Weltkrieg und obwohl die Story einem ein gutes Gefühl für das Setting gegeben hat, so hat man im Multiplayer dieses Gefühl völlig verpuffen lassen.
Aber reden wir mal lieber über andere Settings. Der Wilde Westen: Ich bin ein großer Fan der Spaghetti-Western und liebe „Red Dead Redemption 2“. Die Atmosphäre, das Feeling, das Setting sind so perfekt eingefangen in diesem Spiel, dass man sich wirklich in die Zeit hineinversetzen kann.
Und es bietet so viel Potenzial für zahlreiche Spiele über Legenden, Mythen und Revolverhelden des Wilden Westens. Leider gibt es abgesehen vom genannten Beispiel, seinem Vorgänger, der „Call of Juarez“-Reihe und „The Oregon Trail“ von 1971 kaum nennenswerte Spiele in diesem Setting.
Gleiches gilt für das Zeitalter der Piraten und das Feudale Japan. Gute Spiele, die in diesem Setting spielen, kann ich an einer Hand abzählen und schlechte gibt es auch nicht sonderlich mehr. Hier kann man sogar Parallelen zur Filmindustrie ziehen. Dabei haben diese Settings doch so viel Potenzial für neue Spiele-Trends!
Innovative Spieleideen – Gutes Gameplay gewünscht
Kommen wir zu guter Letzt zur Umsetzung der Spiele. Jedes Spiel, das auf den Markt kommt, hat ein Alleinstellungsmerkmal. Aber warum meist nur eines? Und wieso lässt man dieses im nächsten Teil einfach weg oder hat man im Vorgänger nicht verwendet?
Ich bin mal wieder so dreist und nutze die Gelegenheit, um erneut auf „Battlefield“ rumzuhacken. „Battlefield 3“: War quasi wie sein Vorgänger nur mit besserer Grafik, der Möglichkeit Waffen anzupassen, kleine Explosionskrater in den Boden zu machen oder ein paar Häuserwände wegzusprengen.
So weit, so gut. War auch sehr erfolgreich und innovativ… zumindest für „Battlefield“-Standards. Ungefähr zur selben Zeit gab es bereits bei Call of Duty 4 ebenfalls anpassbare Waffen = der Einfluss von Explosionen ist das Alleinstellungsmerkmal.
„Battlefield 4“: Wie „Battlefield 3“ nur mit noch besserer Grafik und einem „Levelution“-Feature. D.h. man konnte die Karte für das komplette Match durch eine Handlung stark verändern, z.b. Einsturz eines Hochhauses.
„Battlefield 1“: Ja ich weiß, die Reihenfolge klingt verwirrend, ist aber wirklich der Nachfolger von „Battlefield 4“. Die Grafik war kaum besser, Waffen konnte man nicht mehr anpassen. „Landschaftsumgestaltung“ war kaum bis gar nicht vorhanden.
Dafür gab es aber „Spezialklassen“, die man auf dem Feld aufsammeln konnte, wie z.b. Flammenwerfer oder gepanzerte Schützen und „Behemoth“-Einheiten, also richtig mächtige Fahrzeuge wie Panzerzüge, Dreadnoughts (=Schlachtschiffe aus dem 1. WK.) oder Luftschiffe, die dem verlierenden Team als Hilfe zur Verfügung gestellt werden, um den Verlauf der Schlacht zu wenden.
„Battlefield V“: Waffen kann man immer noch nicht komplett anpassen, aber eine kleine Verbesserung zum Vorgänger ist vorhanden. Während man weiterhin nur bedingt sich als Abrissunternehmen betätigen konnte, konnte man stattdessen Handwerker werden und Verteidigungen und Barrikaden wie Stacheldraht, Sandsäcke und Panzersperren an vorgegebenen Stellen aufbauen.
Ein Feature, dass ich mir für die Grabenkämpfe in „Battlefield 1“ gewünscht hätte. „Behemoth“-Einheiten sind wieder entfernt worden. Flammenwerfer konnte man nur im Pazifikkrieg bei den Amerikanern finden.
Dafür konnte man als Squad Punkte verdienen und mit diesen Punkten neben einem Raketenschlag, oder einem recht uninteressantem Spezialfahrzeug auch ein Lunchpaket aus Munition und Verbandszeug anfordern.
Grundsätzlich ist mir aufgefallen, dass es Spiele, die den 1. oder 2. Weltkrieg als Setting gewählt haben, sich wirklich schwertun mit dem Gameplay. Bei manchen vermisst man die Fahrzeuge, bei anderen die Ostfront, bei wiederum anderen die Artillerie, die Flammenwerfer oder den Einsatz von chemischen Kampfstoffen. Als ob es so schwer ist ein Spiel zu machen, in dem nichts davon fehlt.
Fazit – Das könnt ihr besser!
Liebste Spieleentwickler, wie wäre es, wenn ihr euch mal überlegt mehr als nur eine Innovation in euer nächstes Spiel einzubauen. Oder mal weg von den Shootern geht, mal was Neues ausprobiert oder euch mal von den kleinen Entwickler-Studios inspirieren lässt. Gute Features zu übernehmen ist keine Schande. Neue Spiele-Trends zu finden ist nicht schwer, wenn ihr mal auf eure Fans hört.
Nehmt euch mal ein Beispiel an „Enlisted“: 2.WK, Ostfront, Normandie, Berlin und demnächst auch Tunesien sind drin. Fahrzeuge, Flugzeuge, Flammenwerfer, freies Platzieren von Verteidigungen, Artillerie,….alles ist drin!
Und das Spiel ist auch noch kostenlos! Und als wäre es nicht schon ein Alleinstellungsmerkmal genug, dass da alles drin ist, was ein Spiel in diesem Setting braucht, hat jeder Spieler einen kleinen Trupp aus KI-Kameraden zum Befehligen, was wirklich innovativ ist.
Natürlich könnte ich noch mehr darauf eingehen was ich mit in diesem oder jenem Setting wünsche, aber das würde den Rahmen des Artikels und meine Deadline sprengen.
Wer kennt EA’s FIFA und das FIFA Online-Spiel Ultimate Team nicht? In den 2000er Jahren hatte es noch mit Konamis Pro Evolution Soccer um die Nummer 1 der virtuellen Fußballspiele konkurriert.
Stand heute ist es seit vielen Jahren ganz klarer Marktführer im Bereich Fußballsimulation – und im Bereich Esport ist es ebenfalls klar zugunsten von FIFA.
Woher kommt überhaupt der Erfolg von Electronic Arts Fußballspiel?
Das liegt zum einen mit Sicherheit an der Vermarktung und den Lizenzen – EA hat ein riesiges Lizenzpaket echter Vereine, Stadien, Trikots und allen voran Spielern.
Wer die Konsole einschaltet, will nicht mit Fakenamen spielen, für die PES (Pro Evolution Soccer) zeitweise bekannt war. Wer erinnert sich noch an Pomatski (sollte wohl an Podolski erinnern) und Co.?

Wer gegen seine Freunde ein FIFA Online-Spiel macht, will mit echten Spielern, echten Vereinen, Trikots und Stadien spielen.
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Das Geheimnis des FIFA-Erfolges
Normalerweise ist man als Fußballfan auch Fan einer Mannschaft – und klar, dann möchte man auch mit dieser Mannschaft, mit den echten Spielern, spielen.
Diese Lizenzen sind für EA extrem teuer und gleichzeitig ein wichtiges Erfolgsgeheimnis. Und diese Kosten müssen wieder reingeholt werden. Dabei setzen die Kalifornier längst nicht mehr nur auf den reinen Verkauf der Spiele-Discs.
Ein Exemplar von FIFA kostet in der Regel zwischen 50€ und 60€, wenn es frisch auf den Markt kommt – jedes Jahr im September oder Oktober.
Um diesen Umsatz deutlich zu übertreffen, hat sich EA einige Mechanismen und Spielmodi überlegt. Mit verschiedensten und durchaus offensichtlichen Tricks, versuchen sie die Spieler von In-Game Käufen zu überzeugen.
Deshalb droht EA in einigen Ländern wie den Niederlanden die Einstufung von Teilen des Spiels als Glücksspiel – EA müsste in diesem Fall Teile des Spiels verändern.
Es handelt sich bei Kritik meistens um den Modus FIFA Ultimate Team – ein FIFA Online-Spiel. Worum genau geht es in diesem Modus?

Steht das FIFA Online-Spiel Ultimate Team bald still? Einige Gerichtsentscheidungen legen zumindest Änderungen nahe.
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DER FIFA Online-Spiel Modus – Ultimate Team
Womit macht EA denn nun den größten Teil des Umsatzes wenn schon nicht mit dem Verkauf des Spiels?
Die Antwort heißt FIFA Ultimate Team. Der mit Abstand beliebteste FIFA Online-Spiel Modus – den Namen haben mit Sicherheit die meisten schon gehört.
Kurze Zusammenfassung, worum es geht: Es ist aufgebaut wie eine Art Sammelkartenspiel, nur dass ihr hier keine Pokemon oder Yu-Gi-Oh Karten sammelt, sondern Fußballspieler.
Das Ziel ist es, aus einer ursprünglich schlechten Mannschaft (die größtenteils unbekanntere Spieler enthält) nach und nach ein ultimatives Team zusammenzustellen.
Um das Team zu verbessern habt ihr mehrere Möglichkeiten: Ihr könnt offline gegen die CPU spielen oder gegen andere Spieler ein FIFA Online-Spiel absolvieren. Ihr erhaltet pro Spiel eine erfolgsabhängige Anzahl an „Münzen“ (So heißt die In-Game-Währung bei Ultimate Team).
Durch Siege könnt ihr in eine höhere Liga/Division aufsteigen und bekommt so noch mehr Belohnungen, habt aber auch stärkere Gegner. Über diese Ligen sammelt ihr außerdem Punkte für die Teilnahme am wichtigsten Wettbewerb in FUT: Der FUT Champions Weekend League.
Diese findet von Freitag bis Sonntag statt und wer sich qualifiziert hat, kann maximal 30 Spiele pro Wochenende gegen andere Teilnehmer der Weekend League spielen.
Und hier winken die mit Abstand besten Belohnungen – je mehr der 30 Spiele ihr gewinnt, desto höher der Rang und desto besser die Belohnung.
Über diesen Wettbewerb finden nebenbei bemerkt auch die Qualifikation der Profispieler statt: Man braucht einen Elite 1 Rang (mindestens 27 von 30 Spielen gewonnen) um bei den offiziellen FIFA Esport Turnieren teilnehmen zu können.
Direkt Münzen kaufen ist in FUT unmöglich, man kann diese nur als Belohnung für Wettbewerbe bekommen oder durch das Ablegen/Verkaufen von Spielerkarten aus Packs.
Mit den Münzen könnt ihr euch dann entweder neue Spielerkarten auf dem Transfermarkt kaufen oder davon erneut Packs kaufen, in denen nach dem Zufallsprinzip gute oder weniger wertvolle Spieler auftauchen. Warum das problematisch ist, dazu später mehr.
Das Frustrationspotential ist allerdings aus eigener Erfahrung groß: Wer kurz davor steht, den nächsthöheren Rang zu erreichen und dafür noch einen Sieg aus dem letzten Spiel braucht, kann bei unnötigen Gegentoren schnell mal an die Decke gehen – oder der Playstation-Controller.
Ultimate Team als Gelddruckmaschine für EA
Um die Frustmomente zu reduzieren und mehr Spiele für sich zu entscheiden, ist ein gutes Team ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Und um an dieses gute Team zu kommen hat man ganz grob zwei Möglichkeiten: Man macht wöchentliche Herausforderungen, spielt jede Weekend League komplett durch und spielt auch unter der Woche viele Spiele.
Dann erhält man immer wieder Belohnungen und kann sein Team nach und nach verstärken.
Um damit ein richtig starkes Team aufzubauen, muss man allerdings wirklich sehr viel Zeit investieren – und man fällt schnell hinter andere Spieler zurück, wenn man nicht dranbleibt und nahezu täglich spielt.
Viele Kinder und Jugendliche, haben möglicherweise die Zeit und Lust das zu tun. Aber wenn man ins Berufsleben einsteigt und täglich in die Arbeit geht, hat man diese Zeit nicht mehr.
Da bietet EA eine für viele reizvolle zweite Option: Man kann sich viel Zeit sparen, wenn man Packs mit echtem Geld kauft. Zeit = Geld gilt auch hier – entweder ich investiere Zeit oder Geld, um im Spiel voranzukommen.
Mit Echtgeld lassen sich verschiedenste Packs kaufen, die preislich von 0,99€ bis 24,99€ (Ultimate Pack, 30 seltene Goldspieler) reichen.
Das garantiert noch nichtmal einen wirklich wertvollen Spieler vom Kaliber Ronaldo, Mbappe oder Messi zu ziehen – im Gegenteil, diese sind extrem selten und kaum aus Packs zu bekommen.
Das zeigen beispielsweise Streams von Youtubern, die stundenlang Packs mit Echtgeld kaufen und zwischen wenigen wertvollen Spielern lange Durststrecken mit vielen, auch teuren Packs haben, die keinen Gewinn abwerfen.
Wer als Profi im Esport Bereich bei FIFA unterwegs ist, ist mehr oder weniger darauf angewiesen, neben seinem Können auch ein sehr starkes Team zu haben, um zur Spitze gehören zu können. Und so kommt es nicht selten vor, dass diese E-Sportler mehrere tausend Euro für Packs ausgeben.
Das wird dann häufig bei Twitch oder YouTube gestreamt – und diese Kanäle funkionieren. Häufig schauen mehrere zehntausend Fans gleichzeitig live beim Öffnen der Kartenpakete zu. Einige fühlen sich dadurch vielleicht animiert, das Gleiche zu tun.
Die Wahrscheinlichkeit, etwas wirklich Gutes zu ziehen, ist sehr gering. Und ab hier greifen aus Sicht vieler Kritiker klassische Glücksspielmechanismen: Nachdem man etwas investiert hat und kein Glück hatte, geht man davon aus, es müsse ja beim nächsten Mal klappen. Man ist versucht es immer weiter zu probieren.
Zusätzlich sind die Packs mit optischen und akustischen Effekten gut und spannend animiert, erzeugen damit Aufregung beim Öffnen und erhöhen den Reiz – damit arbeiten auch Glücksspielautomaten.
Auch die ständig neuen Spezialkarten wecken das Interesse – auf einmal gibt es einen Spieler vom eigenen Verein, der eine besonders starke Spezialkarte erhalten hat oder einen Spieler mit verbesserten Werten, der perfekt in mein Team passt.
So gibt es wöchentlich ein Team-der-Woche, das auf Leistungen der echten Spieler in ihren jeweiligen Ligen ausgewählt wird und ständig neue Events mit speziellen Karten, die stark verbessert sind und/oder den Einsatz eines Spielers auf einer anderen Position ermöglichen.
Diese Events, zu denen es dann gleichzeitig zeitlich begrenzte, spezielle Packs zu ziehen gibt, sind in den letzten Teilen immer häufiger geworden, es vergeht kaum noch eine Woche ohne Event. Es wird ständig mit allen Mitteln versucht, die Spieler zur finanziellen oder zeitlichen Investition zu bewegen.
Die Argumentation von EA ist, dass es kein Glücksspiel im rechtlichen Sinne ist, da man kein Geld gewinnen kann. In Deutschland ist Kriterium für echtes Gewinnspiel tatsächlich, dass echtes Geld gewonnen werden kann.
Wäre es vor dem deutschen Gesetz echtes Glücksspiel, dürften Kinder und Jugendliche das Spiel nicht spielen.
Dies ist hier nicht der Fall, auch wenn es (nicht legale) Möglichkeiten gibt, die In-Game-Währung „Münzen“ für echtes Geld zu verkaufen/kaufen.
EA argumentiert auch, dass es sich eher um eine Überraschungsmechanik, denn ein Glücksspiel handelt – vergleichbar mit Pokemon Kartensets oder einem Überraschungs-Ei.
Die weitere Entwicklung wird hierbei sehr interessant sein, denn es gab in der Vergangenheit schon Gerichtsurteile gegen EA: So musste das Unternehmen in den Niederlanden 500.000€ Strafe zahlen. Weitere 500.000€ für jede weitere Woche in der die Mechanik Bestand hat.

Wie nahe beeinander sind echtes Glücksspiel und das FIFA Online-Spiel tatsächlich?
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Glücksspiel oder kein Glücksspiel? Geld oder Zeit investieren ins FIFA Online-Spiel Ultimate Team?
Viele FIFA-Spieler wissen es aus Erfahrung, mir geht es auch nicht anders:
Der Anreiz, echtes Geld in das Spiel zu investieren ist groß. Ich mache es aus Prinzip nicht, auch wenn ich dann ein schlechteres Team habe.
Das liegt zum Großteil auch daran, dass der erkaufte Fortschritt mit dem Release des nächsten Teils nahezu wertlos wird und man jedes Jahr wieder bei Null anfängt.
Der Fortschritt durch investierte Zeit ist dann auch ein Stück weit verloren, allerdings macht dieser Weg weitaus mehr Spaß und ist motivierender als das schlichte Kaufen von Packs.
Vor allem dann, wenn man einen Gegner mit einem viel besseren Team klar besiegt. Ich persönlich habe es schon häufig erlebt, dass Spieler mit einem sehr guten Team nicht gut spielen können – „FC Kreditkarte“ funktioniert eben nicht, wenn man schlecht ist.
Damit viel Spaß beim Spielen – denkt genau darüber nach, ob ihr wirklich Echtgeld investieren wollt oder nicht.
Wer Videospiele online im Browser spielt oder gerne die ganzen kostenlosen Handygames, wie Candycrush auf dem Pendelweg zockt, der wird oft von einer Flut an Werbung bombardiert. Nervige Pop-Ups, die man wegklicken muss, Werbebanner, die einen Teil des Bildschirms einnehmen und Werbevideos, die wir gezwungen werden anzusehen, wenn wir einen Timer verkürzen oder weiterspielen wollen sind da die offensichtlichsten Methoden, wie Firmen mittels Videospiele online ihre Produkte bewerben.
Dabei muss das nicht sein. Denn es gibt wesentlich subtilere und bessere Methoden das Werbepotential von Videospielen auszuschöpfen ohne dabei den Spielern auf den „Cookie“ zu gehen. 🚚
Welche Methoden das sind, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Videospiele online – Ein neues Werbemittel neben Google Werbung, Facebook Ads und Co.
Aber fangen wir zuerst ganz von vorne an. Dass Videospiele als Werbemittel entdeckt wurden, ist vermutlich eher einem Zufall verschuldet. Wie halten sich die ganzen Nachrichtenseiten, bzw. Webseiten allgemein über Wasser, wenn die Inhalte kostenlos zur Verfügung stehen? Ganz einfach: Werbung. Entweder als Pop-Ups und als Werbebanner auf der jeweiligen Seite. Unternehmen zahlen den Seiten dafür Geld um ihre Werbung dort platzieren zu dürfen. So weit, so gut. Dann kamen die Browsergames, wie Habbo-Hotel, Club Penguin, Travian und Co. Sie alle waren kostenlos und bis auf optionale Käufe von In-Game Items mit Echtgeld haben die Betreiber auch kein Geld eingenommen, um Ausgaben zu bezahlen.
Da blieb dann nur noch als einzige Möglichkeit Werbung zu schalten. Eins führte zum anderen und tadaaa! „Schauen sie sich dieses 30-sekündige Werbevideo an, um ihr virtuelles Dorf für 15 Minuten alles doppelt so schnell produzieren zu lassen.“
Die Spieler werden aktiv aufgefordert Werbung zu konsumieren, um dafür – wenn überhaupt – einen kleinen Vorteil zu erhalten. Ob das jetzt wirklich einen effektiven Kaufanreiz erzeugt sei mal dahingestellt. Für viele Spieler ist es auf jeden Fall nervig und kann sogar für negative Assoziationen mit dem beworbenen Produkt sorgen.

Auch wirtschaftlich gesehen sind Spieler eine interessante Zielgruppe, die für ihr Hobby eine hohe Kaufkraft aufbringen.
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Erst kürzlich zeigte der Spiele-Entwickler Electronic Arts Interesse an dieser Form der Werbung innerhalb von Videospielen. Die Reaktionen der Spieler darauf fielen größtenteils negativ aus. Sie würden dieses Werbemodell bei kostenlosen, also „Free to play“-Titeln akzeptieren – schließlich kennen sie dieses Modell von zahlreichen kostenlosen Apps. Würde man dieses Werbemodell jedoch in „Pay to play“-Titeln (= Spiele, die der Spieler mit Geld erworben hat) anwenden, so kann man sich auf massive Verluste und ein auf ewig beschmutztes Firmen-Image einstellen.
Dass sich diese Methode überhaupt so lange halten konnte, ist echt verwunderlich. Sie ist nämlich veraltet und basiert auf dem simplen Verkaufs-psychologischen Gedankengang „Mensch sieht Produkt oft = Produkt brennt sich in Gehirn ein = Mensch kauft Produkt“, welcher die Emotionen und Gefühle des Konsumenten völlig ignoriert. Würde diese Methode wirklich funktionieren, dann würden wir wesentlich mehr mit Werbung zugespammt werden.
Echtes Marketing, echte/gute Werbung verkauft aber nicht das Produkt, sondern das Gefühl, das das Produkt hinterlassen soll. Der potenzielle Kunde will mit seinen Gefühlen abgeholt werden und zum Kauf animiert werden. Da ist die alljährliche Coca-Cola Werbung zu Weihnachten das beste Beispiel: Familie, Gemeinsam, Weihnachten, Coca-Cola. Positive Gefühle werden mit einem Produkt assoziiert

Stellt euch vor, ihr spielt Videospiele online und plötzlich kommt ein Pop-Up auf den Bildschirm, den ihr nicht wegklicken könnt.
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Produktplatzierungen – „Hey die Marke kenn ich aus einem Spiel!“
Film und Fernsehen machen es vor. Aston Martin kennen wir aus James Bond, FedEx aus dem tollen Film mit Tom Hanks und dem Volleyball Wilson und in „The Walking Dead“ gibt es fast jede Folge trotz Zombieapokalypse einen unversehrten, frisch gewaschenen Hyundai Tucson zu sehen.
Und Videospiele machen es nicht wirklich anders. In den meisten Rennspielen kann man mit Ferrari, Mercedes und Co. fahren. In Shootern sieht man alle möglichen Waffen, die es auch so in Wirklichkeit gibt und auch bekannte Modemarken, wie 5.11 oder Alpha Industries sind in manchen Spielen anzutreffen. Der Spieler wird dabei an diese Marken herangeführt und er kann sie betrachten und mit ihnen interagieren, ohne dass ihm diese Marken direkt aufgezwungen werden. Quasi ein virtueller Schaufensterbummel. Dadurch sind die ersten Eindrücke selten negativ und der Spieler als potenzieller Käufer sammelt Erfahrungen mit der Marke oder dem Produkt.
Einen kleinen aber feinen Unterschied gibt es jedoch zwischen Produktplatzierungen in Filmen und Videospielen: während sich verschiedene Brands förmlich darum prügeln und hohe Summen dafür zahlen würden, um im nächsten James-Bond-Film gezeigt werden zu dürfen, sieht das bei Videospielen etwas anders aus.
Hier zahlen oft die Entwickler Geld an die Marken für Lizenzen um die Marken, ihre Produkte oder gar allein die Namen im Spiel verwenden zu dürfen. Dabei spielt es oft keine Rolle wie renommiert der Entwickler oder der Publisher der Spiele ist. Wer nicht zahlt, muss sich anders behelfen. So kommt es vor, dass in „Grand Theft Auto 5“ von Rockstar Games zum Beispiel der „Benefactor Schafter“ eine Mischung aus Merces Benz CL 216 und der E-Klasse oder der „Obey 9F“ eine abgewandelte Form des Audi R8 ist. Und auch Electronic Arts verzichtet in seinem neuen Battlefield-Teil auf die Originalnamen der verschiedenen Waffenmodelle.
Hier geht gutes Werbepotential verloren. Während man bei manchen Spiel-Objekten doch leicht den Gegenpart aus der „realen“ Welt erkennt, ist es bei so manchen anderen doch recht knifflig zu erkennen welche Original-Marke oder welches Original-Modell hinter diesem oder jenem steckt. Das ist schade, denn hiervon würden nicht nur die dargestellten Brands profitieren, sondern auch die Entwickler und letztendlich auch die Spieler. Die Entwickler müssten sich keine Gedanken darüber machen wie sehr sie ein Fahrzeug optisch abändern müssen, um eine Klage zu vermeiden und sparen damit auch noch Zeit und Aufwand und die Spieler profitieren von der verbesserten Immersion und dem Spielgefühl.
Es fühlt sich einfach gut an sich hinter das Steuer eines Fahrzeugs im Spiel zu setzen, wo an keinen Details gespart werden musste und wo es sich auch wirklich anfühlt als würde man in einem echten Fahrzeug sitzen. Die Videospiele wirken dadurch wesentlich lebhafter und vor allem vertrauter.
Ich erinnere mich zum Beispiel auch an die „Sims 2“-Erweiterungspacks, die Mode von H&M und auch Möbel von Ikea zum Videospiel hinzugefügt haben. So konnte man beispielsweise mögliche Outfits oder die eigene Wohnungseinrichtung planen, womit natürlich die im Spiel gemachten Erfahrungen direkten Einfluss auf das eigene Kaufverhalten hatten.

Die Zahl der Spieler wächst stetig und ist inzwischen eine Größe geworden, die als Zielgruppe nicht unterschätzt werden sollte.
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Kollaborationen – „Teamwork makes the Dream work!“
Unter einer Kollaboration kann man sowas ähnliches wie ein Crossover oder Zusammenarbeit verstehen. Die Kollaboration im Falle Videospiele online sieht meistens so aus, dass eine Aktion in der „realen“ Welt mit einer Belohnung im Spiel verbunden wird oder in seltenen Fällen auch andersherum. Dabei ist die Interaktion zwischen Spiel und Brand deutlich erkennbar und sehr direkt, jedoch nicht aufgezwungen. Wie mächtig so eine Kollaboration zwischen Videospielen und Marken sein kann, zeigt die Kollaboration zwischen KFC Asien und „Genshin Impact“ von Mihoyo vom März 2021:
KFC hat seine Filialen mit Charakteren aus dem Videospiel in KFC Uniformen dekoriert. Cosplayer sind aufgetreten. Pappaufsteller der beliebtesten Figuren waren aufgestellt. Und der Kunde bekam zu seiner Bestellung einen Promo-Code, den er im Videospiel für einen exklusiven Gleiter einlösen konnte. Mihoyo wiederum hat für den Zeitraum der Kollaboration im Spiel ein Rezept für Fried Chicken hinzugefügt, womit man seine Charaktere heilen kann. Das Ergebnis: Der Ansturm auf die Filialen war so groß, dass man das Event nach zwei Tagen beenden musste, weil so viele Kunden an den Codes interessiert waren, dass die Corona-Maßnahmen nicht eingehalten werden konnten. Einen riesigen Umsatz konnte KFC trotzdem machen und die Pappaufsteller sind für hohe Summen im Netz zu kaufen.
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Den Durchschnitts-Spieler gibt es nicht. Wer die Gamer als Zielgruppe anvisiert, hat eine breite Masse und deckt damit sogar viele andere Zielgruppen gleichzeitig ab.
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Fazit – Die Macht der Videospiele
Man merkt das Videospiele online ein enormes Werbepotential haben, dass nur darauf wartet genutzt zu werden. Mit jedem Jahr wächst der Anteil der Videospieler in der Bevölkerung und auch das Altersspektrum der Spieler dehnt sich immer weiter aus: früher gab es wesentlich weniger Personen über 60, die einen Controller in der Hand gehalten und ein Videospiel gespielt haben. Inzwischen ist es aber nicht unüblich Spieler anzutreffen, die mit Videospielen ihren Ruhestand verbringen. Die Brands müssen nur diese Macht erkennen, richtig nutzen und endlich auf die Entwickler zugehen. Schließlich würden alle davon profitieren.








