Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist ein Trendthema, klar. Nichts was ihr nicht vorher schon wusstet. Welche Onlineshops sich jedoch ganzheitlich mit Nachhaltigkeit beschäftigen, erfahrt ihr bei uns. Wir stehen auf Natur, Bio, Pflanzen- und Tierschutz. Nicht weil wir müssen, sondern weil wir es wollen.
Coupons und Shops, die bei Rabatt-Coupon unter „Nachhaltigkeit“ gelistet sind, haben wir uns genau angesehen. Hier kommt kein Lidl, kein Amazon, kein eBay, kein Großkonzern rein. Niemand, der klammheimlich Wälder rodet und dessen Philosophie rein aus Verkaufsgründen grün sind.
Finden wir jemand der es noch nicht getan hat? Ich kenne zumindest niemand, der noch nicht bei Amazon bestellt hat. Natürlich. Es ist einfach, billig und die Lieferung geht super schnell. Spricht doch nichts dagegen, oder?
Die aktuellen Schlagzeilen von 16.000 gestrichenen Stellen beim OnlineGiganten, da nun auf KI und Roboter gesetzt wird und so Arbeitskräfte stufenweise in allen Ländern abgebaut werden, ist ein Schritt der erwartbar war. Trotzdem tut das natürlich weh. Neben den Wettbewerbsvorwürfen gibt es auch immer wieder Ärger mit den Arbeitsbedingungen. Ich möchte hier mal einen genaueren Blick wagen, der aus persönlicher Sicht, Perspektive und nach eigener Recherche entstanden ist und keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder rechtlichen Bestand hat.
Besonders aus der Corona-Krise ging Amazon als klarer Gewinner hervor. Noch nie wurde so viel bestellt wie nach 2020 und auf jedes dieser Rekorde folgt ein neues Rekordjahr. Aber nicht alle Onlinehändler konnten in den letzten Jahren profitieren. Vor allem Marketplace Anbieter werfen dem Giganten immer wieder vor, seine Position als Plattform Anbieter ausgenutzt zu haben. Gerade in den letzten Jahren hat Amazon mit viel Kritik zu kämpfen. Aber ist da etwas dran oder kommt das laute Geschrei nur von beleidigten Einzelhändlern, die mit ihrem stationären Handel nicht mithalten können?
Was bietet Amazon?
Um uns mit Amazon Kritik zu befassen, sollte wir zumindest etwas Hintergrundwissen über den Online Giganten haben. Hier haben wir für euch die wichtigsten Fakten zusammengetragen:
- Amazon wurde 1994 von Jeff Bezos gegründet. Damals war das in Seattle ansässige Unternehmen auf Buchhandel spezialisiert. Nach und nach expandierte Amazon in verschiedene Länder und wurde durch andere Kategorien ergänzt.
- Im Oktober 1998 konnte in Deutschland das erste Buch über das Internet bestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt besaßen lediglich 10% der deutschen einen Zugang zum Internet. Hier ist die vorausschauende Denkweise von Gründer Jeff Bezos erkennbar.
- Im Punkt Kundenzufriedenheit legt Amazon den Maßstab sehr hoch. Durch ständige Verbesserungen und neuen Innovationen kann der Marktriese Amazon einen exzellenten Service bieten. Hier schafft es momentan kein anderer Händler mitzuhalten.
- Mittlerweile profitieren über 17 Millionen deutsche Kunden vom Prime Versand, mit welchem eine bestellte Lieferung bereits nach 1 bis 2 Tagen eintrifft.
- Durch den einzigartigen Service lässt sich auch das enorme Wachstum erklären. Der Umsatz von Amazon ist in Deutschland im Jahr 2020 viermal so hoch wie 2010. Sage und schreibe 22 Milliarden US-Dollar konnte Amazon dieses Jahr erwirtschaften.
- Allein in Deutschland sorgen 20.000 Mitarbeiter dafür, dass die über 44 Millionen Kunden zufrieden sind.
Kritik
Amazon ist riesig und international vertreten. Das macht es besonders schwierig, die einzelnen Kritikpunkte zu beurteilen. Dinge sind von Land zu Land unterschiedlich und bei Recherchen findet man natürlich nicht nur eine Quelle. Sicherlich gibt es sehr viele weitere Punkte, die man kritisieren kann. Dieser Artikel befasst sich mit einem Bruchteil davon.

„Alexa, was weißt du alles über uns?“
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Alexa
„Schnauze Alexa“ heißt das Buch von Johannes Bröckers. Er lässt kein gutes Blatt an dem Marktriesen Amazon. Sein ewiger Endgegner ist, wie der Titel schon vermuten lässt, Alexa. Der Sprachassistent höre weltweit alles mit, wodurch der größte Händler unsere intimsten Informationen kennt. Wer also keine Alexa im Haus hat, ist sicher. Sehr erleichternd zu wissen. Aber Stopp. Da fällt mir ein, nahezu jeder trägt beinahe 24/7 ein kleines Gerät bei sich, indem sich nicht selten Siri, Cortana oder der Google Sprachassistent versteckt. Warum bleibt die Kritik hier so klein? Denkt ihr etwa, nur Amazon will eure Daten klauen?
Versteht mich nicht falsch, ich bin absolut kein Fan von Alexa und würde mir niemals eine in die Wohnung stellen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Alexa hier nicht allein den Sündenbock spielen muss. Wir sollten unsere Daten allgemein besser schützen. Nicht nur im Hinblick auf Sprachassistenten. Es ist wichtig darauf zu achten, was man von sich preisgibt. Besonders im Hinblick auf Soziale Netzwerke.
Nachhaltigkeit
Gerade in der Weihnachtszeit werden ein Haufen Päckchen durch das ganze Land geschickt. Zeit, einen Blick auf ein sehr wichtiges Thema zu werfen. Nämlich die Nachhaltigkeit. Hier sollte man erst einmal den stationären Handel mit dem Online Handel im Allgemeinem vergleichen. Auch ich war lange Zeit der Überzeugung, Stationär einzukaufen wäre deutlich nachhaltiger. Überraschenderweise ist das aber nicht ganz richtig. Als Erstes ist der Wohnort der Kunden von Bedeutung. Wer mit dem eigenen Auto erst einmal in die Stadt fahren muss, um seine Einkäufe zu erledigen, steht im Endeffekt mit einer Bestellung im Internet besser dar. Natürlich trifft das nicht auf jene zu, die mitten in der Stadt wohnen und mit öffentlichen Verkehrsmittel zum stationären Handel gelangen können.
Ist das Paket dann bestellt, kommt die nächste Klimasünde direkt mit ins Haus. Unmengen an Plastik. Verpackungsmaterialien sind ein riesiges Problem. Auch wenn in Deutschland deutlich mehr Kartons als Plastik verwendet werden, ist hier ein riesiges Defizit das aufgearbeitet werden muss. 2018 entstanden in Deutschland durchschnittlich 227,5 Kilogramm pro Kopf. Ich will mir gar nicht ausmalen wie viel 2020 entstanden ist. Hier muss sich wirklich jeder an die eigene Nase fassen und Verpackungen so gut es geht vermeiden. Amazon bietet zu Beispiel die Funktion, nach Produkten mit frustfreier Verpackung zu suchen. Diese Informationen erscheinen auf der Produktdetailseite, wo beispielsweise auch Produktfarbe und -größe angegeben sind.
Wer oft bestellt, genießt höchst wahrscheinlich auch den Luxus von Retouren. Was nicht gefällt/passt oder doch nicht mehr benötigt wird, wird zurückgeschickt. Das Problem hierbei, eine Retoure wieder in den Verkauf zu bringen kostet Amazon im Schnitt 15 €. Bei Retouren unter diesem Wert ist eine Entsorgung schlichtweg die wirtschaftlichste Lösung. Hier bekleckert sich Amazon durch die Entsorgung sichern nicht mit Ruhm, was auch stark kritisiert werden sollte. Allerdings wird hier auch ein großes Problem in Deutschland entblößt. Müll Entsorgung darf einfach nicht so billig sein. Wer viel Müll produziert belastet die Umwelt und sollte dafür auch mit hohen Müllsteuern bezahlen.
Arbeitsbedingungen
Harte Arbeit, strenge Überwachung & befristete Verträge! Nicht wenige ehemalige Amazon Mitarbeiter kritisieren die Arbeitsbedingungen stark. Wer zu lang krankgeschrieben ist oder nicht mit der durchschnittlichen Arbeitsleistung mithalten kann, braucht sich keine große Hoffnung auf eine Verlängerung des Vertrags machen. Außerdem sind die Pausen kurz und Sitzmöglichkeiten gibt es quasi keine. Trotzdem können die Löhne, die der Konzern seinen Mitarbeiten bezahlt, nicht wirklich kritisiert werden. Mit 9,55 € Stundenlohn plus Boni im ersten Jahr liegt das Einkommen der Mitarbeiter am oberen Ende in der Logistikindustrie üblichen Gehaltsklasse. Natürlich würde nach Einzelhandelstarif mehr herauskommen, aber auch wenn Amazon ein Händler ist, bleibt Pakete packen eine logistische Tätigkeit. Das die Löhne für diese Branche trotzdem höher ausfallen könnten, ist keine Neuigkeit.
Wer schlechte Arbeitsbedingungen kritisieren will, muss nicht nur Amazon an den Pranger stellen. Auch Deichmann, Netto oder Galeria Kaufhof haben mit ihren schlechten Arbeitsbedingungen schon Schlagzeilen gemacht.

Warum landen die meisten Rücksendungen im Müll?
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Zerstörung des stationären Handels
Wohl die größte Kritik ist, die Behauptung der Online Gigant Amazon zerstöre den stationären Handel. Viele kleine Läden ohne Onlineshop gehen im Rennen gegen Amazon unter. Doch trägt hier wirklich Amazon die Verantwortung? Im Endeffekt sind es doch du und ich, die sich dazu entscheiden, ihre Einkäufe bequem Online zu erledigen. Jeff Bezos hat das früh erkannt und konnte seinen Vorsprung im Online Handel bis heute so stark ausbauen, sodass es jetzt wohl unmöglich ist ihn einzuholen. Wettbewerb eben.
Für kleine Läden stellt sich nun die Entscheide Frage: Auf Eigeninitiative setzen und mit einem unverzichtbarem Einkaufserlebnis oder liebevoll gestalteten Onlineshop Kunden an sich binden oder einfach die Marktplätze von Amazon und Co. nutzen. Wer sich für diesen Weg entscheidet, profitiert ohne viel Aufwand von Amazons Reichweite und lässt so seine eigenen Umsätze wachsen, ist gleichzeitig aber auch an Amazons Wachstum beteiligt.
Eins ist sicher: Händler, welche durch hohe Versandkosten oder Verweigerung der online Präsenz Kunden umerziehen wollen, haben die Entwicklung unserer Gesellschaft eindeutig nicht verstanden und werden sich mit großer Sicherheit nicht mehr lange halten können. Nicht Amazon zerstört den stationären Handel, sondern die Entwicklung unserer Gesellschaft. Schon ganze 77% der Internetnutzer in Deutschland kaufen online ein. Daran ist aber gewiss nicht Amazon schuld. Trotzdem entsteht natürlich die Gefahr eines Monopols. Der Ruf nach einer Begrenzung der Marktmacht des Unternehmens wird laut. Ob es dazu kommen wird, sehen wir in Zukunft.
Fazit und Umdenken
Beim Thema Kundenzufriedenheit kann Amazon ganz klar abräumen. Hier kommt kein anderer Händler auch nur ansatzweiße ran. Natürlich gibt es auch eine Menge Verbesserungsbedarf. Allerdings sieht es da beim Stationären Handeln nicht anders aus. Zum Beispiel setzen erst sehr wenige Shops Nachhaltigkeit über Wachstum.
Meiner Meinung nach sollte Jeff Bezos statt nach mehr Macht und Einfluss zu streben, mit einem guten Beispiel vorangehen. Amazon ist so erfolgreich, dass mittlerweile nicht mal ein Bruchteil des Gewinns wieder investiert werden muss, um das Unternehmen weiter wachsen zu lassen. Wer die Mittel hat, sollte in meinen Augen alles daran setzen, den nachfolgenden Generationen eine bessere Welt zu hinterlassen.

Wir kaufen nicht, was wir haben wollen, wir konsumieren, was wir sein möchten. – John Hegarty
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Aber Achtung! Hier sollte nicht zu vorschnell geurteilt werden, denn schließlich sind wir es, die bei dem Großkonzern bestellen und ihm dadurch immer mehr Macht verschaffen.
Um ein Amazon Monopol aufzuhalten, müssen wir umdenken. Gerade hier in Deutschland besitzen wir viel mehr als wir wirklich benötigen. Um wen man doch etwas braucht, muss es nicht gleich neu gekauft werden. In Second Hand Läden, auf Ebay oder auf Flohmärkten gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit genau das Produkt, was bei euch schon im Warenkorb liegt. Dazu noch viel billiger. Alle, die gern Klamotten gebraucht kaufen, sollten die App Vinted kennen. Hier könnt ihr eure alten Teile verkaufen oder ganz einfach tolle Schnäppchen ergattern. Ohne viel Aufwand und mit sicherem Bezahlsystem.
Die Zeiten, in denen Banken hohe Zinsen auf Sparguthaben zahlen, sind längst vorbei. Niedrige Zinsen prägen den Finanzmarkt – und diese Entwicklung wird sich auch in Zukunft kaum ändern. Für euch bedeutet das: Wer heute sein Vermögen sinnvoll und nachhaltig aufbauen will, kommt am Thema in Aktien anlegen nicht mehr vorbei. Doch warum sind Aktien gerade jetzt so wichtig? Wie könnt ihr eure Anlagestrategie clever gestalten? Und welche Vorteile bringt euch das langfristig?
Hier sind zehn wichtige Gründe, warum ihr gerade jetzt in Aktien investieren solltet – einfach, verständlich und praxisnah.

Immer mit sicherem Gewissen sein und wissen was als nächstes passiert. Bildquelle: canva.com
10 Gründe, warum man in Aktien anlegen soll!
1. Euer Geld kann für euch arbeiten – und das langfristig
Geld an sich ist statisch, es „arbeitet“ nicht von allein. Aber wenn ihr es klug anlegt, wird es zum Motor für Unternehmen, die damit Maschinen kaufen, Mitarbeiter beschäftigen und Innovationen vorantreiben. Banken und Geschäfte brauchen Kapital – nicht nur durch Kredite, sondern vor allem durch Investitionen von euch als Aktionären. Ihr gebt Unternehmen das nötige Geld, damit sie wachsen und Gewinne erwirtschaften können. Diese Gewinne fließen dann als Dividenden oder Kursgewinne an euch zurück.
2. Aktien sind auch für Sparfüchse geeignet
Viele denken, Aktien seien nur etwas für Reiche oder Profis. Dabei könnt ihr schon mit kleinen Beträgen starten: Schon 10 Euro reichen heute oft aus, um erste Aktien oder Bruchstücke von Aktien zu kaufen. Während ein Sparbuch bei niedrigen Zinsen kaum wächst, bieten Aktien die Chance auf nachhaltiges Wachstum eures Kapitals. So könnt ihr beispielsweise monatlich 20 Euro aufteilen: Die Hälfte weiterhin sicher auf dem Sparbuch, die andere Hälfte risikobewusst in Aktien investieren.
3. Die besten Renditechancen – langfristig gesehen
Aktien gehören zu den rentabelsten Anlageformen. Über die letzten Jahrzehnte haben sie durchschnittlich jährliche Renditen von etwa 6 bis 11 Prozent erzielt – deutlich mehr als andere klassische Anlagen wie Gold oder Immobilien. Zwar kann der Aktienmarkt kurzfristig schwanken, aber langfristig sorgt das Zusammenspiel von Wirtschaftswachstum, Dividenden und Inflationsausgleich für attraktives Wachstum.
4. Ihr müsst keine Unternehmer oder Visionäre sein
Viele träumen davon, mit der nächsten großen Idee reich zu werden. Aber das ist nicht nötig! Durch Aktien könnt ihr euch an den besten Ideen und den erfolgreichsten Unternehmen beteiligen – ohne selbst Gründer zu sein. So macht ihr eure Geldanlage zum Teil großer Innovationen und Zukunftstrends.

Nimm dein zu aufbauendes Vermögen selbst in die Hand! Bildquelle: canva.com
5. Nutzt euer Konsumverhalten zu eurem Vorteil
Wisst ihr, wo ihr euer Geld ausgebt? Bei großen Konzernen wie Amazon, McDonald’s, H&M oder Coca-Cola? Warum dann nicht direkt in diese Unternehmen investieren? Wenn ihr in Aktien dieser Marken investiert, profitiert ihr direkt vom Wachstum der Firmen, deren Produkte ihr täglich nutzt. So macht ihr aus eurem Konsum echte Investitionen.
6. Dividenden: Regelmäßige Einnahmen neben dem Kursgewinn
Viele Aktien zahlen jährlich Dividenden aus – also Gewinne, die ihr direkt auf euer Konto bekommt. Das ist besonders attraktiv, wenn ihr euer Geld nicht nur langfristig anlegen, sondern auch regelmäßig Erträge genießen wollt. Alternativ könnt ihr eure Dividenden reinvestieren und so den Zinseszins-Effekt verstärken.
7. Investiert nach euren Werten und Überzeugungen
Das Schöne am Aktienmarkt: Ihr könnt gezielt in Unternehmen investieren, die euren persönlichen Überzeugungen entsprechen. Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung oder ökologische Produktion? Das sind keine leeren Worte, sondern echte Investmentkriterien. So vermeidet ihr Firmen, die ihr nicht unterstützen wollt – etwa Unternehmen, die Kinderarbeit tolerieren oder stark umweltschädlich produzieren.
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8. Und was ist mit der Inflation?
Ihr habt Angst vor einer Inflation? Die Geschichtsbücher-Bilder haben sich in euren Kopf gebrannt? 1923 stieg der Preis für ein Laib Brot auf 5,6 Milliarden Mark. Ich versuche euch zu beruhigen: Inflation bedeutet eine Preissteigerung. Und eine Preissteigerung bestimmen die Unternehmen. Damit werden die gestiegenen Rohstoff-, Neben- und Lohnkosten bezahlt.
Die Unternehmen bekommen also immer noch ihren Gewinn. Sie agieren unabhängig. Die Inflation kann dir mit Aktien ziemlich egal sein. Für mich ist Bargeld unsicherer als Unternehmensbeteiligungen. Ihr wollt mehr über Inflation erfahren, dann lest euch hier ein.
9. In Aktien anlegen: Viel verlieren, aber noch mehr gewinnen!
Wenn ihr euer Vermögen in Aktien anlegt, dann ist das euer maximales Risiko! Ihr könnt natürlich hier euer eingekauftes Kapital verlieren, aber nach oben geht es unbegrenzt weiter! Die Chance, dass ihr nachhaltig Rendite einstreicht, ist deutlich höher, als dass ihr euer komplettes eingesetztes Kapital verliert! Wichtig, und damit meine ich, wirklich wichtig ist es, dass man sein Kapital streut. Gebt nicht euer komplettes Geld für diese eine Aktie aus, oder in ein bestimmtes Unternehmen. Streut euer Risiko! Wenn eine Aktie verliert, gewinnt wo anders die andere!
10. Die Kraft des Zinseszinses – langfristig exponentielles Wachstum
Der Zinseszins-Effekt ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Vermögensaufbau. Ihr bekommt nicht nur Zinsen auf euer Kapital, sondern auch auf bereits erwirtschaftete Zinsen. Ein kleines Beispiel: Legt ihr einen Cent mit 5 % Zinsen an, wächst daraus in etwa 378 Jahren eine Million Euro – und in knapp 1.000 Jahren sogar eine unfassbare Trillion Euro. Das zeigt, wie mächtig langfristiges und konsequentes Investieren sein kann.
Seit immer „Up-To-Date“ und liest den Wirtschaftsteil in der Zeitung. Dann fällt euch ein Investment nicht mehr so schwer. Bildquelle: canva.com
Jetzt Verantwortung übernehmen und clever investieren
Aktien anlegen ist die Antwort auf die Herausforderungen der Zeit – insbesondere bei niedrigen Zinsen und steigender Inflation. Wer heute sein Geld weiterhin nur auf Sparbüchern oder Festgeld parkt, verpasst Chancen auf echten Vermögensaufbau. Es lohnt sich, Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft zu übernehmen und gezielt in Aktien zu investieren.
Wichtig dabei ist, nur in Unternehmen zu investieren, die euch wirklich beeindrucken und zu eurem Lebensstil passen. Wer nachhaltig lebt, sollte auch nachhaltig investieren. Lest regelmäßig Wirtschaftsnews, um immer up to date zu bleiben und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Mit kleinen Beträgen anfangen, breit streuen und langfristig denken – so bringt ihr euer Geld sicher und gewinnbringend zum Wachsen.
„Zu Ostern gibt’s nicht nur bunte Eier, sondern auch Spielzeug, das Kinderherzen erfreut.“
Wir müssen unsere Kinder spielen lassen, aber welche Kinderspielzeuge sind die besten und beliebtesten. Die Eltern, Verwandte und die ganze Familie machen sich oftmals Gedanken. Und vor allem – wird es dem Kind gefallen?
Schon früh wurden Spielzeuge entwickelt, um sie pädagogisch zu nutzen. Friedrich Fröbel (1782 – 1852) war in diesem Bereich besonders aktiv, um Kinder spielen zu lassen.
Vorher noch etwas Geschichte über Kinderspielzeuge
Vor 100 Jahren gab es auch schon Spielbücher mit Anleitungen, so wie wir sie heute noch kennen. Besonders Kegel- und Hüpfspiele waren sehr beliebt. Auch für Erwachsene. Die Kinder haben den Erwachsenen die Holzkugeln zurückgebracht und die Kegel aufgestellt. Dafür gab es vielleicht mal einen Groschen. Automaten gab es damals leider aber noch nicht.
„Nachhaltigen Kinderspielzeuge findet ihr bei Holzspielzeuge Dresden und vieles mehr“

Auch nachhaltige Murmelbahnen findet ihr bei Holzspielzeug Dresden, Bildquelle: https://unsplash.com/
Es gab auch Bälle, Murmeln und natürlich Tiere in allen Formen und Materialien. Oftmals auch aus Ton und aus bearbeiteten Knochen. Das Steckenpferd kam im Mittelalter mit dem Ritter und den Ritterspielen dazu.
Die Entwicklung der Menschheit lief eng mit der Entwicklung der Holzspielzeuge zusammen. Die damalige aktuelle Kunst war oftmals Vorbild für Kinderspielzeuge. Schon vor 200 Jahren spielten die Kinder im alten Ägypten mit Holzfiguren und Holzbausteinen.
Die erste Puppe entstand ca. im Jahr 1880. Die Mannheimer Firma Schildkröt-Puppen arbeitete damals mit dem neuen Material Celluloid. Dieses war ziemlich reißfest, abwaschbar, farbecht und hygienisch.
In der heutigen Zeit ist das Thema Nachhaltigkeit auch bei den Kinderspielzeugen sehr wichtig. Das bedeutet, es wird auf das umweltschonende Material, die Farben und Lackarten geachtet. Als Rohstoff ist das Holz eine sehr gute Wahl. Die Langlebigkeit zählt auch wesentlich mehr, als es früher der Fall war.
Das heißt jedoch nicht, dass die Wegwerfgesellschaft beerdigt ist. Stabil und pflegeleicht muss ein Spielzeug sein, sodass es über Generationen weiterhin im Gebrauch bleibt. Das war früher schon so und hat sich nicht wirklich geändert. Wir kennen es ja selber von zu Hause.
„Bei LEGO findet ihr den Klassiker unter den Kinderspielzeuge mit vielen kreativen Aufgaben“

LEGO – der Klassiker unter den Kinderspielzeugen. Und auch für Erwachsene! Bildquelle: https://unsplash.com/
Welches Spielzeug mögen Kinder 2025?
Im Jahr 2025 zählen zu den gefragtesten Kinderspielzeuge z. B. programmierbare Roboter, sodass Kinder vom Lernspielzeug spielerisch gefördert werden. Klar, analoge Spielzeuge sind noch immer stark gefragt.
Welches ist das bis jetzt meistverkaufte Spielzeug?
Die Nummer eins aller Zeit ist tatsächlich ein 30-jähriges Spielzeug: der Rubik’s Cube. In Deutschland auch bekannt als Zauberwürfel. Wie wir wissen ist der Würfel auch bei den Erwachsenen als Geduldsspiel sehr beliebt.
Was für Kinderspielzeuge gibt es überhaupt? Hier ein paar Beispiele. Das Alter der Kinder spielt natürlich eine große Rolle.
– Knet-, Bastel- und Malspielzeug.
– Baukasten in allen Formen und meistens in Verbindung mit einem Thema.
– Puppen als Personen. Mittlerweile mit viel Technik.
– Elektronische Spiele, Spielekonsolen.
– Auto, Fahrzeuge und Flugzeuge.
– Musikinstrumente, Brett- uns Kartenspiele.
– Holzbausteine.
– Und vieles mehr …
„In unserer modernen Welt gehört das Gaming für Groß und Klein zu den aktuellen Spielzeugen“

Alternate – mit der passenden Hardware noch besser in die Gamingwelt eintauchen. Bildquelle: https://unsplash.com/
Eigene Einschätzung:
Die Kinderspielzeuge haben sich den Jahren weiterentwickelt. Den generellen Fortschritt der Menschheit kann man auch bei den Spielzeugen erkennen. Technisches und digitales ist weiterhin auf dem Vormarsch, jedoch bekommen die einfacheren und „naturbezogenen„ Kinderspielzeuge immer mehr Raum.
Vielleicht sind die Spielzeuge der Kinder auch ein Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung. Wer weiß? Der Lerneffekt wird auch bei Spielsachen immer wichtiger. Wir werden sehen, wie sich die Spielzeuge in naher Zukunft verändern werden …
Auf dem Markt gibt es mittlerweile immer mehr nachhaltige Periodenprodukte! Das branchenübergreifende Nachhaltigkeitsdenken ermöglicht innovative Erfindungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Regel aller Menstruierenden wo es geht zu erleichtern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. So hat auch femdisc seinen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet und Menstruationsscheiben, Leakproof Leggings und verschiedene Mittel gegen Menstruationsbeschwerden entworfen.

Die Periode wird oft von Regelschmerzen, PMS oder Sorge um die nächste Wechselmöglichkeit begleitet. Quelle: canva
Was sind femdiscs und was können sie?
Die femdisc ist eine flache, flexible Menstruationsscheibe aus medizinischem Silikon, die bis zu 75 ml Menstruationsblut direkt unterhalb des Gebärmutterhalses auffängt. Sie bietet euch während der Periode bis zu 12 Stunden Schutz – eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zu Tampons und Binden.
Da sie direkt hinter das Schambein gesetzt wird, hält sie dort ohne Unterdruck durch ihre ergonomische Form. Dank ihrer hohen Flexibilität passt sie sich perfekt an eure Anatomie an und bietet euch maximale Bewegungsfreiheit. Das gilt auch für Menschen mit niedrigen oder hohen Gebärmutterhals: in zwei verschiedenen Versionen können alle Menstruierenden mit der femdisc bedient werden!
So funktioniert die femdisc
Die Anwendung der Menstruationsscheibe ist einfach und gelingt mit frisch gewaschenen Händen folgendermaßen:
- Falten: Drückt die femdisc in der Mitte vorsichtig zusammen, um sie einfacher einzuführen.
- Einsetzen: Schiebt die Scheibe in die Vagina und platziert sie hinter dem Schambein.
- Tragen: Bis zu 12 Stunden lang könnt ihr euch sorgenfrei bewegen, schwimmen, schlafen oder sogar Sex haben.
- Entfernen: Greift sie vorsichtig mit dem Finger hinter den Rand und zieht die Scheibe heraus.
- Reinigen: Reinigt sie mit warmem Wasser und milder Seife und bereitet sie damit für den nächsten Einsatz vor.

Die innovative femdisc bringt Vorzüge gegenüber einer Menstruationstasse mit sich. Quelle: canva
Worin liegt der Unterschied zu Menstruationstassen?
- Die femdisc sitzt im Scheidengewölbe, wohingegen Menstruationstassen im Scheidenkanal sitzen.
- Die Menstruationsscheibe funktioniert im Gegenteil zur -tasse ohne Unterdruck und kann daher auch mit Spirale verwendet werden.
- Das Fassungsvermögen der Periodenscheibe ist doppelt so hoch, wie das einer Menstruationstasse der Größe M.
- Dadurch, dass die femdisc weiter hinten sitzt, kann sie auch beim Geschlechtsverkehr benutzt werden, was mit einer Menstruationstasse nur begrenzt möglich ist.
Welche Vorteile bringen femdiscs mit sich?
- Komfort: Dank ihrer ergonomischen Form ist die femdisc kaum spürbar und stört nicht bei alltäglichen Aktivitäten oder beim Sport.
Mit der Menstruationsscheibe könnt ihr euren normalen Alltag nachgehen, auch wenn er viel Sport und Aktivität beinhaltet. Quelle: canva
- Nachhaltig: Eine femdisc kann bei richtiger Pflege 5 bis 10 Jahre genutzt werden und reduziert so den Abfall durch Einwegprodukte erheblich.
- Sicher: Sie minimiert unerwünschten Blutaustritt, haftet zuverlässig an den Vaginalwänden und bleibt auch bei intensiver Bewegung an Ort und Stelle.
- Praktisch: Wegen des hohen Fassungsvermögens reicht es in der Regel sie alle 12 Stunden zu entleeren.
- Einfach: Das Einführen der femdisc ist gelingsicher, da sie in der Mitte zusammendrückt etwa der Größe eines Tampons entspricht.
- Hygienisch: Hergestellt aus 100% medizinischem Silikon, frei von BPA, Phthalaten und Latex nimmt sie keinen Einfluss auf den Vaginal-pH Wert oder dem Wachstum von Bakterien.

Das Gleichgewicht des pH Wertes ist wichtig, um Infektionen zu vermeiden. Quelle: canva
Über Rabatt-Coupon erhaltet ihr auf eure femdisc Bestellung lukrative Rabatte.
Welche Versionen gibt es?
- Die classic Version gibt es in Regular und Small. Die Regular eignet sich für durchschnittliche bis hohe Gebärmutterhälse und die Small für niedrige und wandernde Gebärmutterhälse.
- Wenn ihr euch noch unsicher seid, ob ihr euch eine femdisc anschaffen sollt, versucht es erst einmal mit den Einweg-Periodenscheiben. Damit könnt ihr das Einführen und Herausholen ausprobieren und euch vom Tragekomfort überzeugen.
- Für die, die sich das Herausholen der Menstruationsscheiben erleichtern möchten, gibt es auch die Version mit Lasche. Sie ermöglicht eine einfache Handhabung, indem die Menstruationsscheibe mit den Zeigefinger in der Lasche herausgezogen werden kann.
Leakproof Leggings
Die Leggings von femdisc beinhaltet eine integrierte Periodenunterhose, die dicht genug ist, um die Flüssigkeit von 3 Binden oder bis zu 5 Tampons zu absorbieren.
Sie ist für einen aktiven Lebensstil entwickelt, um im Alltag und beim Sport auflaufsicher und flexibel zu sein. Perfekt während der Periode oder bei leichter Blasenschwäche. Da sie über einen rutschfesten Bund und umfänglicher Dehnbarkeit verfügt, könnt ihr alles machen, was ihr möchtet, ohne euch um etwaiges Auslaufen sorgen zu müssen. 🤙🏼 Das ist praktisch und komfortabel zugleich!
Mein persönliches Fazit
Die Produkte von femdisc vermitteln ein sicheres Gefühl während der Periode. Ich persönlich war schon von den Menstruationstassen begeistert, als sie auf den Markt kamen und freue mich um so mehr über weitere nachhaltige Periodenprodukte. Die Menstruationsscheiben bringen gegenüber den -tassen weitere Vorteile mit sich und auch die Leggings halte ich für eine nützliche Erfindung. Gerade beim Sport oder Yoga trage ich ohnehin oft Leggings. Dabei auflaufsicher zu sein, bedeutet auch ungestört und sorgenfrei den Übungen nachgehen zu können. Das finde ich praktisch und erleichternd.
Die Überraschung beim Öffnen eines Briefumschlags vom Stromanbieter ist oft alles andere als erfreulich – besonders, wenn eine hohe Nachzahlung droht. Doch keine Sorge: Es gibt einfache und effektive Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu reduzieren und damit die Kosten zu senken. In diesem Beitrag zeigen wir euch 5 hilfreiche Tricks, die ihr ganz leicht umsetzen könnt. Zunächst nehmen wir die größten Stromfresser unter die Lupe – Geräte und Gewohnheiten, die oft unbemerkt Energie verschlingen. Mit kleinen Anpassungen könnt ihr nicht nur sparen, sondern auch bewusster mit Energie umgehen.

Ein Wechseln von herkömmlichen Lampen zu LED Glühbirnen lohnt sich beim Stromverbrauch senken immer.
Stromverbrauch senken: Der Standby-Modus ist relevant!
Einer der einfachsten und effektivsten Wege, Strom zu sparen, ist das bewusste Ausschalten von Rechnern, PCs, Fernsehern und Receivern. Viele von euch übersehen jedoch, dass der Druck auf den Aus- oder Anschalter diese Geräte oft lediglich in einen Standby-Modus versetzt. Dieser Schlafmodus führt dazu, dass das Gerät zwar weniger, aber dennoch kontinuierlich Strom verbraucht.
Im sogenannten Standby-Modus bleibt die Energiezufuhr aktiv, was sich langfristig negativ auf eure Stromrechnung auswirken kann. Dieses Problem betrifft nicht nur große Geräte wie Fernseher oder Computer, sondern auch unscheinbare Stromfresser wie Ladegeräte, WLAN-Router oder Netzteile, die oft ungenutzt eingesteckt bleiben. Eine praktische Lösung besteht darin, Geräte vollständig vom Stromnetz zu trennen, indem ihr beispielsweise schaltbare Steckdosenleisten verwendet.
Achtet darauf, Geräte nur dann im Standby zu lassen, wenn es wirklich notwendig ist. Wer konsequent handelt, kann auf einfache Weise Energie sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Jeder kleine Schritt zählt, wenn es um die Reduzierung des Stromverbrauchs geht.

PC´s, Laptops und Tablets sind auch Stromfresser. Mit dem Standby-Modus kann man hier gut sparen. Quelle: Unsplash
Energieeffizienzlabel beachten und nutzen.
Ihr habt sicherlich schon Geräte mit der Kennzeichnung „A+++“ im Elektrofachmarkt eures Vertrauens gesehen. Diese Labels sind nicht nur ein dekoratives Extra, sondern bieten euch wichtige Informationen über die Energieeffizienz eines Produkts. Sie zeigen auf einen Blick, wie viel Strom das Gerät im Vergleich zu anderen Modellen verbraucht – eine echte Entscheidungshilfe für den Kauf.
Wer beim Kauf auf das Energieeffizienzlabel achtet, kann langfristig viel Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Falls ihr zu Hause noch ältere Stromfresser im Einsatz habt, lohnt sich der Gedanke an eine Neuanschaffung. Der Unterschied ist erheblich: Ein Gerät mit der Kennzeichnung „A+++“ verbraucht bis zu 25 % weniger Strom als eines mit „A++“. Im Vergleich zu „A+“ könnt ihr sogar die Hälfte des Energieverbrauchs einsparen.
Moderne Geräte mit hoher Energieeffizienz mögen in der Anschaffung etwas teurer sein, machen dies jedoch durch die geringeren Betriebskosten schnell wieder wett. Beachtet daher beim nächsten Kauf unbedingt die Energieeffizienzklasse – eure Stromrechnung und die Umwelt werden es euch danken!
Also: Augen auf beim Gerätekauf!
Stromverbrauch senken in der Küche
Die größten Stromfresser findet ihr oft in der heimischen Küche. Vom Kühlschrank bis hin zum Wasserkocher lauern Geräte, die den Stromverbrauch in die Höhe treiben können. Doch keine Sorge – mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr euren Energieverbrauch deutlich senken und euren Geldbeutel schonen.
Einer der größten Stromverbraucher in vielen Haushalten sind zusätzliche, oft nicht unbedingt benötigte Kühl- und Gefriertruhen. Diese Geräte können euch im Jahr bis zu 176 € an Stromkosten kosten. Hier ist es sinnvoll, sich zu fragen, ob ihr wirklich alle Kühlgeräte benötigt. Einfach ungenutzte Truhen vom Stromnetz zu trennen, kann wahre Wunder bewirken.
Auch kleine Veränderungen können einen Unterschied machen: Achtet bei eurem Wasserkocher darauf, nur so viel Wasser zu erhitzen, wie ihr tatsächlich benötigt. Ein übervoller Wasserkocher verschwendet unnötig Energie und treibt die Kosten in die Höhe.
Langfristig lohnt es sich, über den Kauf eines energieeffizienten Kühlschranks nachzudenken. Diese Geräte mögen in der Anschaffung teurer sein, sparen aber über die Jahre hinweg bares Geld. Ein moderner, stromsparender Kühlschrank kann euch über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren bis zu 700 € an Stromkosten ersparen. Die Investition zahlt sich somit schnell aus – sowohl für euer Budget als auch für die Umwelt.
Fazit: Mit bewussten Entscheidungen und kleinen Anpassungen könnt ihr in der Küche viel Strom sparen und gleichzeitig euren Beitrag zum Umweltschutz leisten!

Kaffeevollautomaten sind in vielen Haushalten vertreten und sind ein herkömmlicher Stromfresser. Quelle: Unsplash
Heizungen: Effizient heizen und sparen
Heizungen gehören zu den unverzichtbaren Begleitern in unserem Alltag – sei es für angenehme Raumtemperaturen oder eine komfortable Badeerfahrung. Dabei ist jedoch oft unklar, wie viel Energie unsere täglichen Helfer tatsächlich verbrauchen. Gerade bei älteren Heizungssystemen kann der Stromverbrauch überraschend hoch ausfallen.
In vielen Häusern sind Heizungssysteme mit sogenannten Umwälzpumpen verbaut. Diese sorgen für die Zirkulation des Heizwassers und funktionieren grundsätzlich zuverlässig. Das Problem: Ihr Stromverbrauch ist meist unnötig hoch. Eine Umrüstung auf eine moderne Hocheffizienzpumpe bietet hier eine einfache Lösung und spart euch im Vergleich bis zu 100 € im Jahr an Stromkosten.
Der Wechsel ist weniger kostspielig, als viele denken: Die Anschaffung und Installation einer neuen Hocheffizienzpumpe kosten etwa 300 bis 400 €. Zusätzlich könnt ihr von staatlichen Förderprogrammen profitieren, die bis zu 30 % der Kosten übernehmen. Wichtig ist dabei, die Fördermittel vor dem Einbau zu beantragen. Informiert euch am besten frühzeitig, um keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung zu verpassen.
Die Vorteile gehen über die finanzielle Einsparung hinaus: Durch die Verwendung einer energieeffizienten Pumpe reduziert ihr den CO₂-Ausstoß und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Mit einer moderneren Heizungstechnologie heizt ihr effizienter, günstiger und nachhaltiger – eine Investition, die sich für euch und die Umwelt lohnt.

Ungenutzte Räume weniger oder gar nicht zu beleuchten, senkt den Energieverbrauch drastisch. Quelle: Unsplash
Außenbereiche bei euch zu Hause: Energieeffizienz im Garten und auf der Terrasse
Energiesparen ist nicht immer nur eine Frage des direkten Stromverbrauchs. Oft lassen sich auch durch gezielte Maßnahmen im Außenbereich und bei der Gebäudehülle große Einsparungen erzielen. Ein perfektes Beispiel ist die Gebäude- und Raumdämmung. Diese relativ kostengünstige Maßnahme (etwa 25 € pro Quadratmeter) hilft nicht nur dabei, die Wärme im Winter zu halten, sondern reduziert auch eure Heizkosten erheblich.
Eine gute Dämmung sorgt dafür, dass weniger Wärme entweicht, was den Energieverbrauch für das Heizen deutlich senkt. Eine besonders nachhaltige Option ist die Dämmung mit Cellulose, die aus Altpapier gewonnen wird. Cellulose speichert die Wärme effizient und sorgt so für ein angenehmes Raumklima, ohne dass ihr ständig die Heizung aufdrehen müsst.
Neben der Dämmung spielt auch der Einsatz von Rollläden eine wichtige Rolle beim Energiesparen – hier denkt ihr vielleicht nicht sofort dran. Automatische Jalousien, die im Sommer die Sonne fernhalten, können die Notwendigkeit einer Klimaanlage erheblich reduzieren. So bleibt euer Zuhause auch ohne zusätzliche Kühlgeräte angenehm kühl. Die Rollläden fahren nachts oder bei Sonnenaufgang automatisch herunter, sodass eure Räume tagsüber kühl bleiben und ihr euch keine Sorgen über hohe Energiekosten machen müsst.
Sollten elektronische Jalousien keine Option für euch sein, könnt ihr auch auf gut gedämmte oder mehrschichtige Fenster setzen. Diese tragen ebenfalls dazu bei, die Außentemperaturen aus dem Haus zu halten und verhindern das unnötige Entweichen von Wärme. Ihr spart so nicht nur Heizkosten, sondern erhöht gleichzeitig den Komfort in euren eigenen vier Wänden.
Mein persönliches Fazit
Mein persönliches Fazit: Es sind oft nur ein paar einfache, aber sehr effektive Maßnahmen im Außenbereich nötig, um im ganzen Jahr eine Menge Energie zu sparen. Besonders im Sommer und Winter, wenn der Energieverbrauch durch Heizung oder Klimaanlage besonders hoch ist, merkt man den Unterschied. Indem man gezielt auf Details achtet, kann man nicht nur die eigenen Kosten senken, sondern auch etwas für die Umwelt tun. Es lohnt sich definitiv, diese kleinen Veränderungen umzusetzen.
Bereits 1713 wurde der Begriff Nachhaltigkeit das erste Mal verwendet. Seitdem hat er sich immer weiter entwickelt und ist in das kollektive Bewusstsein getreten. Nachhaltigkeit und bewusster Konsum sind mitunter nun Teil eines Lebensstils, der das verantwortungsvolle Verhalten zur Umwelt beschreibt. In diesem Zug hat sich auch der Veganismus entwickelt: Eine Ernährungsform, die sich auf das gesamte Konsumverhalten auswirkt. Doch bewusster, nachhaltiger Konsum stellt in vielen Regionen eine Herausforderung dar, die Onlineshopping zu lösen vermag: Der Lebensstil ist noch nicht in jedem Dorf angekommen, aber online ist das Angebot an nachhaltigen, veganen und ressourcenschonenden Artikeln riesig. Wer auf folgende Punkte achtet, kann online shoppen und sein Verhalten gleichzeitig an die Umwelt anpassen.

Online ist die Auswahl veganer Produkte riesig. Quelle: canva
Was hat die Ernährung mit Onlineshopping zu tun?
Viele Menschen denken bei Veganismus zuerst an die Ernährung, und ja, der Verzicht auf tierische Produkte reguliert die Auswahl der konsumierten Nahrungsmittel. Doch das ist nicht alles: Auch das Kaufverhalten wird von diesem Lebensstil beeinflusst. Das liegt daran, dass es sowohl bei der Ernährung, als auch beim Shopping um das Konsumverhalten geht. Menschen, die sich vegan ernähren, achten häufig auch darauf, dass auch ihre Kosmetik vegan und Kleidung nachhaltig ist, denn für viele Menschen ist Veganismus ein Ausdruck ihrer Werte, ein Bekenntnis zu Umweltschutz, Tierwohl und sozialer Verantwortung. Diese Werte wirken sich direkt auf das Konsumverhalten aus und führen zu bewussteren Entscheidungen.
Die Rolle des Selbstkonzepts im Konsumverhalten

Ernährung und Shopping: Beides ist eine Frage des Konsums. Quelle: canva
Das Selbstkonzept ist die Summe dessen, wie Menschen sich selbst sehen und definieren. Viele Menschen, die dem veganen Lifestyle verfolgen, verstehen sich als mitfühlende, tierliebe Menschen, die gesund und verantwortungsvoll mit der Umwelt umgehen möchten.
Diese Werte spiegeln sich direkt in ihrem Konsum wider:
- Umweltethik wird zur Kaufentscheidung. Das heißt Produkte, die mit Tierleid oder umweltschädlichen Praktiken assoziiert werden, werden bewusst gemieden.
- Langlebigkeit ist wichtiger als Menge. Qualität hat Vorrang vor kurzfristigem Konsum. Das hat damit zu tun, dass beim Konsum vieler Produkte Müll anfällt. Wird die Menge reduziert gegenüber wenigen, hochwertigen Dingen, fällt weniger Material an, das verwertet werden muss.
- Kollektive Verantwortung: Der Wunsch, durch den eigenen Konsum einen Teil zu einer positiven gesellschaftliche Wirkung beizutragen, beeinflusst viele Kaufentscheidungen. Das Narrativ lautet also, so zu handeln, dass es keinen Menschen schadet, weder den Menschen in fernen Ländern, noch den zukünftigen.
Nachhaltige Marken im Fokus
Der wachsende Markt für vegane und nachhaltige Produkte zeigt, dass Marken diesen Wandel erkannt haben. Unternehmen, die Transparenz und Nachhaltigkeit betonen, profitieren vom Vertrauen veganer Konsument*innen.
Beispiele sind:
- Nachhaltige Modelabels: Marken wie hessnatur, Uli Schott, Shoezuu verzichten auf Leder, werden fair gehandelt und setzen auf eine ressourcenschonende Produktion.
- Vegane Kosmetik: Produkte von Bananabeauty, L’ARISÉ oder Ben & Anna kommen ohne tierische Inhaltsstoffe aus und sind Tierversuchsfrei.
- Lebensmittelinnovationen: Aus rein pflanzlichen Stoffen werden tierische Lebensmittel imitiert. Solche veganen Alternativen zu Milchprodukten und Fleisch bietet zum Beispiel Veganz an.

Vegan bei Kosmetik bedeutet, dass sie keine tierischen Bestandteile enthalten und nicht an Tieren getestet wurden. Quelle: canva
Wie Veganismus den Markt verändert
Der Einfluss veganer Konsumgewohnheiten zeigt sich deutlich in der Marktentwicklung. Immer mehr Unternehmen passen ihre Produktpaletten an, und selbst traditionelle Branchen nehmen vegane Alternativen auf.
Plant-Based-Produkte
Vom Supermarkt bis zum Restaurant wird die Auswahl an pflanzlichen Alternativen stetig größer. Neben Tofu gibt es längst verschiedene Käse-, Wurst-, Fleisch- und Eialternativen und diverse vegane Fertiggerichte zu kaufen. In Burgerläden sind vegane Pattys, an Imbissständen vegane Currywurst oder vegane Hot-dogs im Angebot.

Fleischalternativen gibt es mittlerweile in allen Variationen wie Sand am Meer! Quelle: canva
Zertifizierungen
Dank bestimmter Gütesiegel können sich Veganer sicher sein, dass ihr Produkt mit ihren Werten übereinstimmt.
Eine Zertifizierung schafft also Klarheit im Konsum. Beispiele dafür sind:
- V-Label
Das V-Label ist eines der bekanntesten veganen Siegel in Europa. Es wird von der Europäischen Vegetarier-Union vergeben und kennzeichnet sowohl vegane als auch vegetarische Produkte. Die Unterscheidung wird klar markiert, sodass ihr direkt erkennt, welche Produkte rein pflanzlich sind. - Vegan Society
Dieses Siegel stammt aus Großbritannien und wird von der Vegan Society vergeben. Es garantiert, dass die Produkte frei von tierischen Bestandteilen sind und keine Tierversuche in der gesamten Lieferkette stattgefunden haben. - PETA Vegan Approved
Die Tierschutzorganisation PETA vergibt dieses Zertifikat. Es bestätigt, dass die gekennzeichneten Produkte zu 100 % vegan und tierversuchsfrei sind. - Cruelty-Free and Vegan (Leaping Bunny)
Dieses internationale Siegel deckt sowohl den Verzicht auf tierische Inhaltsstoffe als auch die Abwesenheit von Tierversuchen ab. Es ist besonders für Kosmetikprodukte relevant.

Ist ein Produkt mit dem Cruetly Free Siegel ausgezeichnet, bedeutet das, dass es ohne Tierversuche entwickelt wurde. Quelle: canva
- Circular Economy:
Da Recycling eine Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens ist, entspricht Wiederverwertung auch den Werten vieler veganer Konsument*innen.
Steht auf einem Produkt, dass es aus recycelten Material ist, bedeutet dies zugleich auch, dass es umweltfreundlicher ist, als vergleichbare Produkte aus neuen Material. Ob ein Produkt aus dem Recycling stammt, wird meist in der Produktbeschreibung deutlich. Eine Alternative sind Shops, die sich auf recycelte Elektroartikel spezialisiert haben.
Verpackungen und Versand
Wenn ihr sicher seid, dass euer Produkt vegan ist, habt ihr den ersten Schritt geschafft.
Möchtet ihr aber, dass es euch auch nachhaltig erreicht, beachtet folgende Punkte:
- Wiederverwendbare Verpackungen
- Wie nachhaltig eure Online-Bestellung ist, hängt von den verwendeten Verpackungen des Versandhandel eurer Wahl ab. Wiederverwendbare Verpackungen aus Karton, oder Versandtaschen aus recycelten Kunststoff sind umweltfreundliche Lösungen.
- Eure Bestellung ist da, die Versandverpackung leider aber nicht nachhaltig? Versucht es mit Upcycling. Die kreativen Köpfe unter euch lassen sich bestimmt gerne etwas einfallen, um aus alten Verpackungen neuen Nutzen ziehen zu können.
- Retouren vermeiden
Bestellt nur das, was ihr wirklich behalten möchtet. Retouren sind mit einem hohen Energieaufwand verbunden. Dieser summiert sich aus der wieder-Aufbereitung der Produkte selbst, die neuen Verpackungen und der Sendung zurück zum Unternehmen zusammen. Nachhaltig ist es, bewusst sich für die Dinge, die man wirklich möchte, zu entscheiden und sie nur in seltenen Fällen zurückzuschicken.

Mit ökologischen Tarifen könnt ihr euch eure Sendung umweltfreundlicher liefern lassen. Quelle: canva
- Kompensationsprojekte für den Versand
Viele Versanddienstleister bieten CO₂-neutralen Versand an. Wenn ihr grün Online-Shoppen möchtet, lohnt es sich, euch für einen solchen Tarif zu entscheiden. Dieser nachhaltige Versand wird durch Kompensationsprojekte verwirklicht. Indem DHL, Hermes und DPD hohe Summen an Aufforstungsprogramme spenden, neutralisieren sie rein rechnerisch das Kohlenstoffdioxid, welches durch die Lieferung anfällt. Insofern kann mit Onlineshopping auch Spenden an nachhaltige Projekte einhergehen.
- Regionale Produkte
Je kürzer die Lieferwege, desto geringer der CO₂-Ausstoß. Regional produzierte Waren sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern stärken auch die heimische Wirtschaft. Daher sind vegane Artikel aus dem Ausland oft weniger umweltfreundlich, als welche aus dem Inland.
Tipps für ein umweltbewusstes Shopping-Erlebnis
- Qualität vor Quantität: Investiert in hochwertige Produkte, die langlebig sind.
- Sammelbestellungen: Reduziert den Versandaufwand, indem ihr seltener, aber dafür gezielt einkauft.
- Bewusstes Vergleichen: Viele vegane Shops bieten inzwischen nachhaltige Alternativen zu Mainstream-Produkten.
Die besten veganen und nachhaltigen Onlineshops

Es gibt einige Onlineshops, die sich auf nachhaltigen Konsum spezialisiert haben. Quelle: canva
Auch wenn viele nicht-vegane Onlineshops zahlreiche vegane Artikel im Sortiment haben, ist es praktisch, nicht filtern zu müssen und zu wissen, dass alle Produkte, die auf einem Shop verfügbar sind, dem eignen Lifestyle entsprechen. Außerdem ist das Sortiment online oft größer als im Super- oder Biomarkt. Deshalb teile ich hier gerne meine veganen Shop-Highlights mit euch.
Hier ein paar Inspirationen für eure nächste Shoppingtour:
- Velivery: Bei Velivery findet ihr eine riesige Auswahl an veganen Lebensmitteln: Darunter sogar Ware aus der Kühltheke, die ihr wärmeisoliert zugesandt bekommt.
- Vegan leben bietet sowohl vegane Lebensmittel, als auch Drogerieprodukte an. Dort findet ihr also alles, was euer 💚 begehrt!
- Vekoop: Neben Lebensmitteln und Drogerieprodukten, gibt es hier auch vegane Haushaltswaren. Bis auf Mode seid ihr mit Vekoop also bestens versorgt.
- GREEN SHIRTS führt verschiedene nachhaltige Modemarken. Dort werdet ihr fündig, wenn ihr nach umweltfreundlicher Kleidung Ausschau haltet.
Mein persönliches Fazit
Onlineshopping vergrößert die Möglichkeiten, vegan, nachhaltig und umweltfreundlich zu konsumieren. In vielen Städten ist es schwierig, alle Werte beim Einkauf zu berücksichtigen. Diese Herausforderung löst Onlineshopping mit den oben genannten Shops ganz einfach.
Ich persönlich bin ein Fan von Veganz habe mich besonders gefreut, als ich Velivery entdeckt habe. Ihr Sortiment ist unschlagbar.
Außerdem halte ich es für wichtig, nichts zu bestellen, was man gar nicht vor hat zu behalten: Retouren bedeuten viel Energieaufwand, den man sich sparen kann.
Südeuropa erlebt derzeit eine intensive Hitzewelle, die verheerende Waldbrände in der Region auslöst. Diese extremen Wetterereignisse sind deutliche Anzeichen des rasch fortschreitenden Klimawandels, der Europa besonders stark trifft. In den letzten 30 Jahren sind die Temperaturen in Europa mehr als doppelt so schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt, und Forscher warnen, dass sich die Zahl der Tage mit gefährlichen Hitzepegeln in Europa bis 2050 mehr als verdoppeln könnte. Bis 2100 könnte sich diese Zahl verzehnfachen, was enorme Belastungen für Ökosysteme und das menschliche Leben bedeutet.

Hitzewelle in Südeuropa: Verheerende Waldbrände bedrohen Mensch und Natur. Bildquelle: unsplash
Plastik: Der gern übersehene Klimasünder
Während in der Diskussion über den Klimawandel oft fossile Brennstoffe und Abholzung im Vordergrund stehen, wird Plastik als bedeutender Beitrag zur globalen Erwärmung häufig übersehen. Die Plastikindustrie produziert nicht nur Berge von Abfall, sondern auch enorme Mengen an Kohlenstoffemissionen. Für jede Tonne produzierten Plastiks werden fast fünf Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt. Im Jahr 2015 war die Plastikindustrie für 4,5 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich – mehr als der gesamte Luftfahrtsektor. Diese alarmierende Statistik unterstreicht die dringende Notwendigkeit, unsere Abhängigkeit von Einwegplastik zu reduzieren und auf nachhaltigere Materialien umzusteigen.

Der unsichtbare Feind: Plastikmüll verschmutzt nicht nur die Strände, wie hier den Strand in Punta Cana, Dominikanische Republik. Sondern heizt auch das Klima an.
Bildquelle: unsplash
Warum die Reduzierung des Plastikverbrauchs entscheidend ist
Die schädlichen Auswirkungen von Plastik auf unsere Umwelt sind unbestreitbar. Über die sichtbare Verschmutzung hinaus ist der Kohlenstoff-Fußabdruck der Plastikproduktion erschreckend. Die Reduzierung des Plastikverbrauchs geht über das Säubern unserer Strände und Ozeane hinaus; es geht darum, eine bedeutende Quelle globaler Treibhausgasemissionen anzugehen. Jede kleine Aktion zählt, sei es die Verwendung von wiederverwendbaren Taschen, der Verzicht auf Plastikstrohhalme oder die Wahl von Produkten mit minimaler Verpackung. Gemeinsam können diese Bemühungen einen echten Unterschied im Kampf gegen den Klimawandel machen.
Klimawandel und extreme Hitze in Europa: Wichtige Fakten
- Wirtschaftliche Auswirkungen von Naturkatastrophen: Im Jahr 2023 verursachten wetterbedingte Naturkatastrophen allein in Europa Schäden in Höhe von 13,4 Milliarden Euro.
- Häufigkeit von Hitzewellen: Seit 2000 ereigneten sich 23 der 30 schwersten Hitzewellen in Europa, was die zunehmende Häufigkeit und Intensität dieser Ereignisse unterstreicht.
- Rekordverdächtige Temperaturen: Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) war 2023 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, mit Temperaturen, die an fast jedem zweiten Tag die im Pariser Abkommen festgelegte Grenze von 1,5 Grad Celsius überschritten.
- Ursachen für die rasche Erwärmung Europas: Mehrere Faktoren tragen zur beschleunigten Erwärmung Europas bei: der schnelle Temperaturanstieg in der Arktis, die Erwärmung des Golfstroms und die verbesserte Luftqualität, die mehr Sonnenlicht in die Atmosphäre eindringen lässt.
- Verheerende Waldbrände: Im Jahr 2023 erlebte Griechenland den größten Waldbrand in der Geschichte der Europäischen Union, bei dem 96.000 Hektar Land zerstört wurden. Insgesamt wurden in der EU 500.000 Hektar Land verbrannt – eine Fläche, die der kombinierten Größe von London, Paris und Berlin entspricht und den vierthöchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen markiert.

Plastik in den Ozeanen: Ein globales Problem, das weit über die sichtbare Verschmutzung hinausgeht.
Bildquelle: unsplash
So bleibt ihr während Hitzewellen cool: Tipps und Tricks
Do’s:
- Richtig lüften: Öffnet die Fenster nachts und frühmorgens, wenn die Temperaturen niedriger sind, und haltet sie tagsüber geschlossen, um das Eindringen heißer Luft zu verhindern.
- Fenster verdunkeln: Schließt Rollläden oder Jalousien an südseitigen Fenstern, um die Hitze der Sonne abzuhalten.
- Verdunstungskühlung nutzen: Hängt feuchte Tücher in den Raum; das verdunstende Wasser kühlt die Luft.
- Ventilatoren nutzen: Ventilatoren fördern die Luftzirkulation, wodurch Schweiß schneller verdunstet und Ihr Körper abkühlt.
- Hydriert bleiben: Trinkt mindestens 2 Liter Wasser täglich, bei starkem Schwitzen bis zu 4 Liter.
- Leichte Kleidung tragen: Wählt lockere, helle Kleidung aus natürlichen Fasern wie Baumwolle oder Leinen.
Don’ts:
- Tageslüftung vermeiden: Lüften Sie nur, wenn es draußen kühler ist als drinnen, typischerweise frühmorgens oder spätabends.
- Klimaanlage nicht zu kalt einstellen: Stellen Sie Ihre Klimaanlage nicht mehr als sechs Grad kälter als die Außentemperatur ein und nicht unter 22 Grad Celsius.
- Kalte Duschen vermeiden: Bevorzugen Sie lauwarme Duschen; kaltes Wasser kann Ihren Körper dazu bringen, die innere Temperatur zu erhöhen.
- Eiskalte Getränke meiden: Greifen Sie zu lauwarmen oder leicht gekühlten Getränken; sie löschen den Durst effektiver und sind schonender für den Kreislauf.
- Schwere Mahlzeiten vermeiden: Wählen Sie leichte, leicht verdauliche Speisen statt fettiger, schwerer Mahlzeiten.
- Enge Kleidung meiden: Lockere Kleidung verhindert Überhitzung, indem sie eine bessere Luftzirkulation ermöglicht.
- Sport in der Mittagshitze vermeiden: Planen Sie körperliche Aktivitäten für die kühleren Morgen- oder Abendstunden ein.
Jetzt handeln: Plastikverbrauch reduzieren
Die Beweise sind eindeutig: Plastikverschmutzung und Klimawandel sind miteinander verknüpfte Krisen, die sofortiges Handeln erfordern. Durch die Reduzierung unseres Plastikverbrauchs können wir die Kohlenstoffemissionen erheblich senken und den globalen Erwärmungsprozess verlangsamen. Jeder Schritt, egal wie klein, trägt zu einem gesünderen Planeten bei. Sagen Sie Nein zu Einwegplastik und treffen Sie nachhaltige Entscheidungen, die sowohl der Umwelt als auch den kommenden Generationen zugutekommen.

Zurück zu den Wurzeln, wie auf diesem Markt in Uttar Pradesh: Unverpackte Lebensmittel kaufen für eine nachhaltige gemeinsame Zukunft.
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Linksammlung zu Onlineshops, die unverpackte Produkte und Refill-Lösungen anbieten:
Minimalismus ist zurzeit in aller Munde. Ja, mir ist da etwas zu Ohren gekommen: aufräumen, ausräumen und wegschmeißen … Ihr seid euch nicht ganz sicher, wie ihr anfangen sollt? Minimalismus für Anfänger braucht einen Anfang, eine Art To-do-Liste, die man abarbeiten kann.
Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Sachen ihr besitzt? Und wie viele davon ihr eigentlich nutzt? Seid ihr mal in eine neue Wohnung umgezogen? Man muss den gesamten Hausrat einpacken und transportieren. Wenn ihr aber viele unnötige Sachen zu Hause habt, dann wird der ganze Umzug zu einem Albtraum. Das Gleiche gilt auch, wenn ihr die Garderobe aufräumen müsst.
In diesen Fällen wünscht ihr euch bestimmt, dass ihr weniger Sachen besitzt. Das Thema Minimalismus für Anfänger ist interessant und vor allem relevant. Ihr solltet unbedingt weiterlesen – dieser Artikel ist genau für euch.
Was ist eigentlich Minimalismus – und wie könnt ihr ihn als Anfänger anwenden?
Minimalismus bedeutet, dass man weniger und nur das Nötigste besitzen will. Damit verschwendet man keine Zeit, Geld und Energie für unwichtige Käufe. Es geht nicht um eine Beschränkung oder Verzicht, sondern um einen Lebensstil. Jeder Anfang ist schwer, wir wissen das schon. Deswegen geben wir euch hier einige Tipps und Tricks über die Sachen, die ihr nicht mehr braucht und (vielleicht) nicht mehr kaufen wollt.
Minimalismus für Anfänger: Was macht man mit den Plastikflaschen?
Wenn ihr jeden Tag eine Plastikflasche Wasser kauft, werft ihr das Geld zum Fenster raus. Eine Trinkflasche aus Edelstahl oder Glas ist die perfekte Alternative zu Einwegflaschen. Auf diese Weise spart ihr euch nicht nur den Wasserkauf, sondern auch Platz, denn die leeren Plastikflaschen muss man ja sammeln – bevor man sie abgibt. Überall in Deutschland gibt es Wasserstationen, wo ihr die Flasche kostenlos abfüllen könnt.
Weg mit dem Einweg To-Go Becher!
Morgens brauchen viele einen Kaffee oder Tee. Die schlechte Morgenlaune legt sich bei den meisten erst nach der ersten Tasse Kaffee. Leider holen sich viele von euch ein Coffee-To-Go auf dem Weg zur Arbeit. Der Kaffee schmeckt gut, aber was passiert danach mit dem Einwegbecher? Ihr könnt in einen Mehrwegthermobecher investieren und dadurch unnötigen Müll vermeiden. Noch besser – bei fast allen Cafés gibt es ca. 0,25 Euro Rabatt auf den Kaffee zum Mitnehmen, wenn ihr einen eigenen Becher mitbringt. Diese Investition zahlt sich also aus!

Glasflaschen sind eine einfache Alternative, um einen Beitrag zum nachhaltigen Leben zu schaffen.
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Minimalistisches Make-up
Keine Frau braucht 3 Mascaras gleichzeitig. Natürlich kauft ihr einen neuen Mascara, wenn der alte schon leer ist. Aber auf keinen Fall benötigt ihr 3-4 gleiche Make-up-Produkte, nur weil diese von verschiedenen Marken sind. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ihr immer auf euren Favoriten zurückgreift. Weiterhin ist es immer besser eure Lieblingsschönheitsprodukte nachzukaufen, als ein unbekanntes Produkt zu kaufen, nur um es zu testen. Ansonsten besteht immer das Risiko von einem Fehlkauf. Wählt lieber Naturkosmetik – das ist umweltfreundlich, nachhaltig und besser für die Haut. Hier kann man als Anfänger richtig gut ansetzen – das gute Gewissen ist Programm!
Ihr wollt euch mal wieder ein interessantes Buch holen, vielleicht über Nachhaltigkeit oder Minimalismus? Hier kommen unser 3 Buchempfehlungen:
Minimalismus in der Küche: gibt es Alternativen zur Alu- und Frischhaltefolie?
Es ist so einfach, die Alu- und Frischhaltefolie zu ersetzen. Wählt die gute nachhaltige Mehrwegalternative – Bienenwachstücher. Dieses Produkt könnt ihr in jeder Drogerie finden. Außerdem sehen die Bienenwachstücher auch ganz cool aus.

Minimalismus ist nicht gleich „Verzicht“! Minimalismus kann auch im Wohnbereich sehr gut aussehen.
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Meine „Weniger ist mehr“ – Anleitung:
Das Motto „Weniger ist mehr“, beschreibt perfekt die Idee des Minimalismus. Wenn ihr wenige, aber hochqualitative Sachen besitzt, habt ihr schon alles, was ihr braucht. Nächstes Mal, bevor ihr etwas kauft, fragt euch selbst, ob ihr das Produkt wirklich braucht. Wenn ja – super, dann könnt ihr es kaufen. Aber wenn die Antwort „Eher nicht“ lautet, dann könnt ihr das Geld sparen und in etwas Nötiges und Wichtiges investieren. Durch Minimalismus habt ihr nicht nur mehr Geld in der Tasche und mehr Platz zu Hause, sondern auch mehr Zeit für eure Familien. Der Glücksfaktor wird sich von ganz allein bemerkbar machen! Versprochen!

Beim Deko-Kauf ist es wirklich wichtig, sich selber zu fragen, ob man es wirklich braucht. Lieber weniger hochwertigere Dekoration kaufen und immer mal wieder durchwechseln.
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- Jedes Teil in euren Wohnbereichen, ja auch im Keller, in die Hand nehmen und sich bei jedem Teil fragen: „Brauche ich das wirklich?“ Bei einem „Nein“ – weg damit! „Jein?!“ – dann weg damit! „Ja, das ist mir wichtig“ – behalten. (hier sollte man ehrlich zu sich selbst sein ?)
- Geht eure Küche und Bad durch, um nach Sachen zu schauen, die herumhängen und schon seit mehreren Wochen nicht mehr benutzt wurden (z.B. Modeschmuck, Ohrringe etc.) Aber auch Wegwerf-Wattepads. Kauft euch einen Schwamm zum Abschminken oder einfach nur zum Gesicht waschen.
- Zewa in der Küche? Braucht man das wirklich? Geschirrtücher sind eine hervorragende Alternative. Die kann man einfach waschen.
- Ihr habt mehr als 5 Vasen in eurem Zuhause herumstehen? Dann entscheidet euch für drei und gibt einer Vase einen exklusiven Platz. Alle paar Wochen wechselt ihr dann die Vase. Auf diese Weise kommt ein bisschen Abwechslung in eure Wohnung.
- Der Kleiderschrank: alles, was ihr ein ganzes Jahr nicht angezogen habt – wegschmeißen oder Kleidertausch-Partys! Wenn ihr Shoppen geht, und ein oder mehrere Teile mit nach Hause bringt, dann sortiert genau so viele wieder aus. Konzentriert euch eher auf hochwertige Mode, die länger hält und zeitlos ist.
Minimalismus für Anfänger ist so einfacher als gedacht. Das Schwierige an der ganzen Sache ist: Man muss sich mit sich selbst beschäftigen und Entscheidungen treffen (bei jedem einzelnen Teil)! Ihr werdet eine ungewöhnliche Transformation durchgehen – versprochen. Nach einer Ausmisst-Aktion ist man einfach nur noch glücklich!




